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1. Pflichtelternkurs: Schwangerschaft, Geburt und Baby. 1.-3. Monat

Mit was Frauen und Männer rechnen müssen, wenn die Frau schwanger wird -
der lange Weg zum Familienglück

Positiver
                Schwangerschaftstest mit zwei roten Streifen
Positiver Schwangerschaftstest mit zwei roten Streifen

von Michael Palomino (2006)

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aus: Vicki Iovine: Beim ersten Kind gibt's tausend Fragen; Knaur 1997


Die Befruchtung
-- die Chance der Befruchtung von Ei mit Sperma ist 1:5
-- manche Frauen spüren intuitiv, wenn sie schwanger werden, denn der Sex und die Emotion seien dann anders, behaupten sie (S.34).

Allgemeines über Schwangerschaft
Schwangerschaft ist ein Lebenszustand der "unruhigen Gewässer" (S.17).

Eine Schwangerschaft dauert im Schnitt 40 Wochen (S.14).

Die Schwangerschaft als "schönste und erfüllendste Zeit" zu schildern, stimmt gemäss Vicki Iovine meistens nicht (S.14).

Frauen, die zum ersten Mal Schwanger sind, holen sich Rat bei Freundinnen, die schon Kinder haben (S.15).

Eine Kindheit beginnt für die Mutter ab der Zeit der Zeugung, für den Vater erst ab der Geburt (S.105).

Kleider spielen gemäss Vicki Iovine keine Rolle während der Schwangerschaft: "Du bist immer gleich schön, egal was du anhast." (S.217)

Wechselnde Schwangerschaftsregeln
Die Regeln, wie eine Schwangerschaft zu meistern sei ("Schwangerschaftsregeln") sind je nach Generation unterschiedlich. Die Regeln der Mutter-Generation sind nicht dieselben wie die der Töchter-Generation. Beispiele:

-- Alkohol während der Schwangerschaft führt heute zum Vorwurf der Alkohol-Embryopathie
-- Zigarettenkonsum gegen das Zunehmen und um die Grenze von maximal 10 kg Gewichtszunahme einzuhalten, ist heute nicht mehr empfohlen etc. (S.18).

Die Muttergeneration der 1950-er Jahre versuchte, so normal wie möglich weiterzuleben. Die Töchtergeneration der 1980-er Jahre macht sich bereits bei Fruchtswasseruntersuchungen oder bei Mahlzeiten aus der Mikrowelle Gedanken, ob dabei der Foetus geschädigt werden könnte (S.19).

Probleme zur Ausgangssituation bei einer Schwangerschaft

Eine Schwangere hat es heute viel schwerer als früher, denn:

-- die Mobilität der Gesellschaft reisst Freundschaften auseinander, so dass die Familien und die Freundinnen nicht mehr in der Nähe sind

-- die Karrieresucht auch bei Frauen führt dazu, dass man auch nur wenig neue Freundschaften aufbaut

 -- der Ehemann oder Partner nützt aber bei einer Schwangerschaft nichts:
"Wir stehen also ziemlich alleine da mit unserem Ehemann (was in dieser Situation so viel bedeutet wie ganz alleine)." (S.17)

Während einer Schwangerschaft erscheint nichts mehr normal (S.15).

Die Mutterschaft beginnt nicht erst ab der Geburt, sondern beginnt ab der Empfängnis. Dabei gilt gemäss Vicki Iovine folgende Regel:

"Du musst keine perfekte Mutter sein, du musst nur gerade gut genug sein." (S.20)

Essgewohnheiten während der Schwangerschaft

Es können sich völlig neue Essgewohnheiten entwickeln, zum Beispiel die Entwicklung von Heisshunger auf Erdnüsse in Schokoladenmantel (S.19). Der Appetit kann unersättlich werden (S.244).

1.-3. Monat

Schwangere Frauen ohne Wissen um die Periode
Manche Frau hält ihre Periode nicht im Kalender fest und kann bei einem Arztbesuch dann nicht sagen, wann die Periode wieder hätte kommen sollen und wann die letzte Periode war (S.32). Deswegen merken manche Frauen erst im zweiten Monat, dass sie schwanger sind (S.33).

[Die Frauen verändern sich aber psychisch schon im 1. Monat der Schwangerschaft ohne Wissen um die Schwangerschaft, und dies kann zu dramatischen Situationen mit dem Partner führen, wenn beide nichts über Schwangerschaften wissen. Ausserdem werden schädliche Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum zu spät abgestellt, wenn die die Kontrolle über die Periode vernachlässigt].

Schwangerschaftstest
Manche Frauen brauchen 3-4 Schwangerschaftstests, bis sie von der Schwangerschaft überzeugt sind (S.37). Die Bestätigung der Schwangerschaft durch einen Frauenarzt ist bei der ersten Schwangerschaft wichtig (S.36).

[Schwangerschaftstests funktionieren mit der Untersuchung von Urin oder des Blutes].


Ausserdem prüft der Frauenarzt / die Frauenärztin noch den Muttermund mit einem "Spekulum", ob er rosaroter ist als sonst (S.150).

Bei einem positiven Befund, dass die Frau schwanger ist, ist diese dann meist geschockt und erwartet einen Mann an ihrer Seite und fragt sogleich, wann die Geburt sein werde, und dann folgt die neue Planung des Lebens (S.37).

[Aber auch die Nachricht, dass die Frau nicht schwanger ist, kann einen Schock verursachen, wenn eine Schwangerschaft erwartet wird].

Die Verkündigung einer Schwangerschaft
Die Schwangeren können sich gegen ihre Männer auflehnen, wenn der Mann bei der Verkündigung der Schwangerschaft nicht dabei war (S.36).

[Die Schwangere wird dem Mann eventuell immer den Vorwurf machen, bei der Verkündigung des Kindes nicht dabeigewesen zu sein. Eine solche Frau wird dann zur Zicke und jeder Grund gilt als Argument gegen die Welt, ohne zu berücksichtigen, welche Verantwortung der Mann bei seiner Arbeit für Betrieb und Einkommen trägt. Die Schwangere hat also die Aufgabe, die Nerven zu bewahren und nicht zur Zicke zu werden].

War der Mann bei der Verkündigung nicht dabei, denkt sich die Frau oft etwas aus, wie sie es dem Mann "beibringt" (S.38). Andere Frauen rufen direkt nach dem Frauenarzt ihren Mann an und holen ihn aus der Sitzung. Eine romantische Inszenierung wirkt für den Mann aussergewöhnlich und provoziert vielleicht sogar überflüssige Spannungen. Die Frage "Rate mal, was passiert ist", provoziert beim Mann meist negative Erwartungen (S.39).

Manche Männer sind emotional für eine Schwangerschaft und für eine Familie "nicht bereit" und sagen das auch, werden dann aber sehr gute Väter (S.40).

[weil sich diese Männer richtig einschätzen können].

Die Nachricht an den Mann per Telefon ist am besten, denn dann steht nichts anderes im Vordergrund (S.40-41) und man kann es danach auch herumerzählen, ohne Gewissensbisse, dass der Mann es noch nicht wüsste. Meist reagieren die Männer dann mit dieser Frage: "Bist du sicher?" (S.41)

Die Emotion der Männer entspricht also gar nicht der der Frauen, und viele Wünsche während der Schwangerschaft bleiben unerfüllt wie

-- zusammen eine Babyausstattung kaufen
-- den Bauch ansingen
-- Vornamen aussuchen
-- ein Geburtsvideo anschauen etc. (S.42)

Kontrolle des Fötus
Ab der 6. Woche der Schwangerschaft ist mit Ultraschall der Herzton des Ungeborenen hörbar (S.38).

Nicht produktive Wehen ab der Empfängnis
Wehen-Kontraktionen passieren während der gesamten Schwangerschaft:

"Tatsächlich ist es so, dass sich deine Gebärmutter vom Zeitpunkt der Befruchtung an leicht zusammenzieht." (S.357)

1.-3. Monat: Verschweigen oder erzählen: 10% Risiko zu einer Fehlgeburt

Von seiner Schwangerschaft erzählen soll man erst, wenn das Testergebnis endgültig feststeht (S.51).

In den ersten 3 Monaten kommt es bei ca. 10 % der Schwangerschaften zu einer Fehlgeburt:

"Ungefähr 10% aller Schwangerschaften werden innerhalb der ersten 12 Wochen durch eine Fehlgeburt beendet." (S.51)

Manche Schwangere erzählen deswegen vernünftigerweise erst ab dem 4. Monat von der Schwangerschaft, wenn das Risiko einer Fehlgeburt vorbei ist (S.49):

Wenn man dann von der Schwangerschaft schon erzählt hat, muss man auch dauernd von der Fehlgeburt berichten. Also ist es ratsam, erst ab dem 4. Monat im Bekanntenkreis von der Schwangerschaft zu erzählen (S.51).

[Gewisse Arbeitgeber, die Frauen in dieser Zeit einstellen und von der Schwangerschaft nichts wissen, fühlen sich dann betrogen, weil sie von diesem Zusammenhang nichts wissen].

Insgesamt sind es - vom 1. bis zum 9. Monat - 20% Fehlgeburten:

"Die Statistiken belegen, dass etwa jede fünfte diagnostizierte Schwangerschaft durch eine Fehlgeburt beendet wird, wobei verschiedene Faktoren, wie z.B. das Alter der Mutter (S.107), die Wahrscheinlichkeit beeinflussen." (S.108)

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1.-3. Monat: Die erste Schwangerschaft

Körperliche dauerhafte Veränderungen
-- die Bauchmuskeln werden zum 1. Mal voll beansprucht
-- die Taille geht schon im 1.-2. Monat in die Breite, bei den nächsten Schwangerschaften kaum noch, weil die Taille kaum wieder so eng wird wie zu Teenie-Zeiten (S.59)


1.-3. Monat: Der Wechsel der Lebensgewohnheiten

Schluss mit Rauchen, [auch Passivrauchen], Schluss mit übermässigem Trinken und Festen
(S.33)

[Hat man die Schwangerschaft erst spät bemerkt und wacker weiter geraucht und Alkohol getrunken, können beim Fötus bereits Schäden entstanden sein. Auch Passivrauchen ist sehr schädlich, du dummer Raucher, du dumme Raucherin].

Gewichtszunahme in den ersten drei Monaten: 5 kg
Die Schwangere nimmt in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft um 5 kg zu, ohne dass man vom Bauch etwas sieht (S.13). Dabei muss man sagen: Die Ärzte behaupten immer ein Idealgewicht für die Frauen und haben von Frauen gleichzeitig keine Ahnung. Die Ärzte kontrollieren alles, wissen aber von Frauen meist kaum etwas (S.16).

Körperliche Auswirkungen

-- Pickel: Es kann zu Pickeln kommen (S.13) wegen der Hormonschwankungen (S.70). Während der hormonellen Umstellungszeit soll man die Haut einfach regelmässig reinigen (S.71).

[Einfache Hautreinung führt man am besten mit Zitronensaft oder einem Schnitz Zitrone aus, mehr braucht man nicht].

-- Hämorrhoiden (S.13)
-- ab dem 1. Monat verstärkt sich der vaginale Ausfluss (S.230)
-- viele Frauen assoziieren sich während der Schwangerschaft mit einer Kuh und meinen, sie würden von ihrem Mann als Kuh angesehen
-- die Pampers-Werbung wird nun freudig angesehen (S.14).

Körperliche Auswirkungen: Aufgedunsener Bauch

Bis Ende 3. Monat ist der Bauch aufgedunsen wie kurz vor der Periode. Ausser der Schwangeren bemerkt aber niemand etwas, vor allem, wenn es noch die erste Schwangerschaft ist. An der Figur verändern sich hauptsächlich die grösser werdenden Brüste (S.212).

Ab der zweiten Schwangerschaft rundet sich der Bauch bereits 5 Minuten nach der Empfängnis, und von aussen wird dann die Schwangerschaft bereits in den ersten 3 Monaten sichtbar (S.212).

Man sollte aus Vorsicht keine hautenge Kleider mehr tragen. (S.212)

Das Gefühl während einer Schwangerschaft besagt, man sei am Morgen dünn und am Abend "so richtig schwanger". Am Abend ist der Bauch dicker und die Schwangere hat dann jeweils das Gefühl, aus allen Nähten zu platzen (S.212). Das Gefühl des Aufgeblähtseins am Abend kommt von Wassereinlagerungen und kann zu verstärkter Zellulite führen (S.213).

[Bauchschmerzen während der Schwangerschaft
In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft können leichte bis heftige Bauchschmerzen auftreten, weil sich die Gebärmutter ausdehnt].

Kleiderwechsel
-- alle modische Taille-Kleidung wird auf den Estrich (Boden, Dachboden) verstaut (S.59)
-- ab dem 2. Monat muss man sich unbedingt weitere Hosen besorgen (S.239): Die Schwangere soll lieber früher als später zur nächsten Grösse wechseln (S.240) und so viel wie möglich Kleider bei Freundinnen oder beim Mann leihen (S.240)
-- und die Schwangere soll unbedingt jeweils alles aussortieren, was zu klein geworden ist (S.239).

Umstandsmode BH: Die wachsenden Brüste - es müssen neue BHs her

-- die Brüste werden schon im 1. Schwangerschaftsmonat sehr viel grösser (S.59): Wenn die erste Periode ausbleibt, werden die Brüste schon etwas grösser als normal, wie immer vor der Periode, bleiben dann aber so gross (S.203)
-- die Brüste werden grösser und einige Wochen lang überempfindlich (S.21), noch empfindlicher als vor der Periode (S.22)
-- schon ab dem 1. Schwangerschaftsmonat dehnt sich auch der ganze Brustkorb, um dem Baby später Raum zum Wachsen zu geben (S.228)

-- wenn die zweite Periode ausbleibt, sind die Brüste noch grösser geworden. Dieses Wachstum kann sich innert einer Woche vollziehen: Die BHs passen dann nicht mehr, Frauen ohne Dekolleté bekommen nun ein Dekolleté, und die Brüste werden voll und schwer (S.203).

Es müssen also neue BHs her. Eventuell sollte jetzt schon ein verstellbarer Schwangerschafts-BH / Still-BH gekauft werden (S.228). Wenn man keinen Schwangerschafts-BH / Still-BH kauft, wird man jedes Mal eine neue Grösse kaufen müssen, und die dünnen Träger schneiden ein. Die Kosten sind also schlussendlich dieselben, und einen Schwangerschafts-BH braucht man sowieso:

-- der Schwangerschafts-BH hat breitere Träger, gibt mehr Halt und verteilt das Gewicht der immer grösser werdenden Brüste besser
-- der Schwangerschafts-BH hat unter den Brüsten einen breiteren Bund und sorgt für besseren Halt von unten
-- der Schwangerschafts-BH hat grössere Körbchen (S.228).

Insgesamt wird durch den Kauf eines Schwangerschafts-BHs die Brustmuskulatur entlastet. Ob man den Still-BH mit oder ohne Bügel kauft, ist Geschmacksache (S.228).


Die Phase der Empfindlichkeit der wachsenden Brüste im 1.-3. Monat

-- der Wasserstrahl der Dusche kann für die Brüste schon zu stark sein
-- auf dem Bauch zu schlafen wird für die empfindlichen Brüste unmöglich
-- der Mann darf die Brüste eine Zeit lang nicht mehr berühren (S.22) oder muss äusserst zärtlich sein und kann allein durch die Bruststimulierung schon einen Orgasmus bei der Frau auslösen (S.203)
-- die Brüste werden z.T. sogar wund
-- die Brüste wachsen einen Monat lang weiter an
-- die Empfindlichkeit ist in einem Monat vorbei und der Sex wird dann besser als je zuvor (S.22)
-- ab dem 4. Monat sind die Brüste sicher schmerzfrei
-- der Eindruck der grossen Brüste geht vorbei, sobald der Bauch dicker als die Brüste ist
-- die Schwangere soll immer einen BH tragen, um die Dehnungen zu minimieren (S.60).

Die Schwangere geniesse die grossen, vollen Brüste, eventuell will das Paar Erinnerungsfotos machen (S.204). Während der Schwangerschaft soll man immer einen BH tragen, auch wenn die Frau normalerweise flach ist wie ein Brett (S.227).

Der häufigere Toilettengang
In der Nacht muss die Schwangere im Frühstadium 2-3 mal oder öfter auf Toilette, was vorher nie vorkam. Folgen sind:
-- schwere Schlafstörungen (S.22)
-- das Langzeitgedächtnis setzt vor Panik aus
-- eventuell werden die nächtlichen Toilettengänge mit einem Glas Wasser oder einer Essenseinnahme verbunden (S.23).

Vermehrte Müdigkeit
-- die Müdigkeit kommt über die Schwangere wie eine bleierne Schwere (S.23), bis zum Einschlafen im Auto ist alles möglich (S.23-24)
-- die Schwangere entwickelt ein grosses Bedürfnis nach Mittagsschlaf und früh zu Bett zu gehen (S.24).

Bauchkrämpfe
Die Schmerzen im unteren Rückenbereich und leichte Bauchkrämpfe sind genau gleich wie beim prämenstruellen Syndrom PMS. Viele Frauen meinen folglich im ersten Moment, ihre Periode müsse kommen (S.25).

Blutungen
Am Anfang der Schwangerschaft sind Blutungen möglich:

"Wenn das Blut bräunlich und nicht klumpig ist und nur 1 bis 2 Binden benötigt werden, ist wahrscheinlich alles in Ordnung [...] Wenn das Blut hellrot oder klumpig ist, rufe deinen Arzt an [...] Wenn die Blutung ausserdem mit Krämpfen verbunden ist, dann rufe deinen Arzt sofort an und frage, ob du in die Praxis oder ins nächste Krankenhaus kommen sollst." (S.25)

Durch Blutungen während der Schwangerschaft sind hysterische Reaktionen möglich (S.25). Eventuell reicht es aber, 4 Tage lang nur schon die Beine hochzulagern, und die Blutung hört auf (S.26).

Vermehrter Schwindel
-- oft wird es der Schwangeren im Frühstadium beim Aufstehen schwarz vor Augen, aber auch beim Schuhe binden, wie bei einem Kater nach einem Besäufnis
-- wenn man betrunken schwanger wurde und der Kater länger anhält als normal, dann ist eine Schwangerschaft wahrscheinlich
-- um Schwindel zu vermeiden, sollte man sich während einer Schwangerschaft allgemein langsamer bewegen (S.26).

[Die Gewohnheit an langsamere Bewegungen ruft bei vielen Frauen auch einen Bewusstseinswandel gegenüber der Hektik der Männer hervor. Die Frau, die erstmals Schwanger ist, merkt erst jetzt, wie sinnlos die ganze männliche Hektik ist, und viele Männer merken nichts von ihrer Sinnlosigkeit der Hektik und leben am Leben sprichwörtlich vorbei, die Schwangere aber steckt mitten drin im Leben, und viele Mütter leben deswegen ohne jede Hektik weiter wie bei der Schwangerschaft].

2. Monat: Übelkeit: Die Progesteron-Umstellung

Grundsatz:

"Wenn dir übel ist und du kein Fieber hast, dann mach einen Schwangerschaftstest." (S.29)

Die Übelkeit tritt meist im 2. Schwangerschaftsmonat auf und geht meist mit Heisshunger einher. Der Magen kommt oft in einen Zustand vergleichbar mit Seekrankheit. Sogar Übergeben ohne jegliche Vorwarnung oder Anzeichen ist möglich (S.27).

Die Übelkeit ist das Resultat einer Vergiftung mit dem Schwangerschaftshormon Progesteron (S.79). Die frisch schwanger gewordene Frau verträgt das neu ausgeschüttete Progesteron nicht bzw. ihr Organismus muss sich neu anpassen (S.80). Die Übelkeit kann nur wenige Tage dauern oder kann monatelange dauern, eventuell sogar mit Gewichtsverlust (S.82) bis zum Krankenhausaufenthalt mit künstlicher Flüssigkeitszufuhr (S.83). Schwangere, die sich ohne Klagen übergeben, werden dabei zu Heldinnen (S.83). Die Übelkeit dauert maximal bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats (S.79).

Eine alte Volksweisheit besagt: Je schlimmer die Übelkeit, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, eine Fehlgeburt zu erleiden. Der Fötus übernimmt nun die Kontrolle über den Mutterkörper. Übelkeit ist gemäss Vicki Iovine ein gutes Zeichen (S.79).

Die Übelkeit tritt nicht bei allen Schwangeren auf (S.79). Beim Auftreten ist die Übelkeit aber unvorhersehbar (S.81) und dauert bis Ende des 3. Schwangerschaftsmonats, kann mit oder ohne Übergeben ablaufen (S.79), kann Tag und Nacht willkürlich auftreten (S.79).

Einige Schwangere haben den ganzen Tag ein flaues Gefühl im Magen (S.79). Die Übelkeit ähnelt sehr der Seekrankheit. Wie bei der Seekrankheit ist bei der Schwangeren mit Übelkeit auch der Gleichgewichtssinn betroffen, mit Schwindel etc. (S.80). Nach dem Übergeben  nimmt die Übelkeit bei den einen Schwangeren ab, bei anderen nicht, was zu nochmaligem Übergeben führt (S.80-81), bis zum Galle-Spucken (S.81).

Bleibt die Schwangere aufgrund der massiven Übelkeit zuerst dünn, dann kommt die Gewichtszunahme erst ab dem 4. Schwangerschaftsmonat, dann aber sehr schnell (S.83).

Übelkeit: Faktor Mädchen
Gewisse Frauen behaupten, die Übelkeit sei bei einem weiblichen Fötus schlimmer. Andere sagen genau das Gegenteil und behaupten, die männlichen Föten seien schlimmer (S.81). Gemäss Vicki Iovine kann es sein, dass bei einem weiblichen Fötus zusätzlich weibliche Hormone im Spiel sind und es so zu einer Östrogen-Überlastung des Organismus kommt (S.81).


Dumme Ärzte behaupten, die Übelkeit komme aus der Unsicherheit, dass die Frau noch nicht sicher wisse, ob sie Mutter werden wolle (S.80).

Übelkeit durch veränderten Geruchssinn und veränderte Essgewohnheiten
Bei anderen Schwangeren rufen Gerüche, die vor der Schwangerschaft als normal empfunden wurden, plötzlich einen Brechreiz hervor. So entwickelt sich z.B. eine Aversion gegen Milchgeruch oder gegen Käse etc. (S.81).

-- die Welt riecht nicht anders als sonst, aber die Schwangere nimmt vertraute Gerüche plötzlich stärker oder widerwärtig wahr: "Vertraute Gerüche werden plötzlich stärker oder widerwärtig süss" (S.29)
-- plötzlich will die Schwangere nur noch scharfe Speisen essen
-- oder der Magen wird "beruhigt" mit Kartoffelbrei, Müsli und Weissbrot
-- oder die Schwangere geht auf den Früchtetrip kombiniert mit Schokolade (S.28).

-- es können sich Aversionen entwickeln aus Angst, sich übergeben zu müssen (S.29)
-- gewisse Tätigkeiten muss der Mann übernehmen, z.B. bei einer Aversion gegen Milchgeruch das Einkaufen in der Molkerei
-- oder die Schwangere meint, das Bettzeug sei schimmlig, wirft es fort und kauft neues und merkt, dass das neue gleich riecht wie das alte etc. (S.30).

Übelkeit: Neue Nahrungsmittel
Folglich müssen Nahrungsmittel zugeführt werden, die den Magen beruhigen, und viele Lieblingsspeisen sind somit nicht mehr erträglich (S.27) [und andere Speisen werden neu zu Lieblingsspeisen]. Die Ernährung in den ersten Schwangerschaftsmonaten ist somit nicht mehr ausgewogen, und das ist normal (S.28). Als Ersatz für ein Glas Milch mit Milchgeruch sind z.B. geruchsneutrale Kalziumtabletten ganz gut (S.29). Die Schwangere soll das essen, was ihr gut tut (S.28).

Viele Schwangerschaften laufen aber auch ohne jede Übelkeit ab (S.28).

Anfälle von Wahnsinn
In der Schwangeren herrscht ein Zustand der "hormonell bedingten Irrationalität" (S.30), sie ist im Gefühlschaos, mit physischen und emotionalen Veränderungen, die bei der Frau bis zum Nervenzusammenbruch führen können (S.244). Die Schwangere hat das Gefühl, die Kontrolle über ihre Gefühle zu verlieren (S.30) und wird labil (S.244). Emotionale Überreaktionen sind normal, wenn der Respekt verletzt wird (S.245).

Dabei bemerkt die Schwangere ihren eigenen Wechsel des Verhaltens meist gar nicht, sondern muss meist von anderen darauf hingewiesen werden (S.31).

Schwangere terrorisieren die Welt

Es kommt vor, dass Schwangere meinen, die Welt terrorisieren zu dürfen, mit Hysterie vermischt [und leider gibt es auch Nicht-Schwangere, die sich so aufführen]. Beispiele:
-- die Schwangere verrichtet ihre Notdurft auch hinter einem Baum, nur um ihrem Bedürfnis Priorität zu verleihen (S.101)
-- Hungergefühl muss in 30 Sekunden gestillt werden, also immer Vorräte mitführen (im Auto, [im Zug], im Büro) (S.102)
-- Schwangere fressen dem Mann den Teller leer (S.104), weil der Appetit unersättlich ist (S.244)
-- Durstgefühl muss in 30 Sekunden gestillt sein, also sollte man Mineralwasser strategisch günstig platzieren (S.103).

[Die schwangere Zicke spielt ihr Privileg, schwanger zu sein, voll an der Gesellschaft aus. Aber gottlob hat nicht jede Schwangere dieses Ego-Verhalten].

Schwangere mit Übelkeit sind in einem hormonell toxischen Zustand und können Männer zur Verzweiflung bringen. Die Männer denken dann, die Schwangeren seien irrational, gefühlsduselig und launisch geworden, und so eine Frau wollen sie nicht (S.103).

Die Abhilfe gegen den Wahnsinn - der Psychiater diagnostiziert die Schwangerschaft

-- der Gang zum Psychiater kann oft hilfreich sein, und oft ist es sogar der Psychiater, der der Frau zum ersten Mal mitteilt, dass sie vielleicht schwanger sei (S.30)

-- dabei ist es normal, wenn nach inakzeptablen Wutausbrüchen der Mann die Frau [die schwangere Zicke] zum Therapeuten fährt (S.30-31)

-- gleichzeitig haben die Männer noch nie PMS gehabt und haben keine Ahnung von hormonellen Umstellungen wie bei einer Schwangerschaft (S.253)

[Hier ist einer der Punkte, wieso Mann und Frau sich eigentlich nie richtig verstehen können].

-- ältere Frauen, die schwanger werden und es noch nicht wissen, meinen, sie kämen bereits in die Wechseljahre und werden eventuell panisch gegen den Mann / Partner

-- das Verhalten kann sich auch in Passivität drehen, in eine Weinerlichkeit oder in fehlenden Humor, Griesgram, der auch wieder komisch wirken kann (S.31).

Die dauernde Nerverei der Schwangeren

Es kann sein, dass die Schwangere bei hormonell-emotionaler Überdrehtheit die Fähigkeit zu rationalem Denken und rationalen Diskussionen verliert (S.242). Sie nervt nur noch (S.242-243). Die Verhaltensänderung kann die Männer schockieren (S.241). Eine solche Nerverei wird normal. Die Frau fragt eventuell sogar den Mann, ob sie "verrückt" sei. Die Männer gewöhnen sich gleichzeitig daran zu sagen, was die Frau hören möchte, denn die Frauen werfen sonst auch noch mit Gegenständen, wenn sie nicht die Antwort erhalten, die sie hören möchten (S.243).

Es kann sein, dass die schwangeren Frauen in ihrem Hormon-Durcheinander sich schizophren verhalten , oft schmollen, sich oft gekränkt fühlen, die reinen Zicken sind und gleichzeitig noch anspruchsvoll sind. Manche Männer meinen dann, es sei eine dauerhafte körperliche Schädigung vorhanden (S.244).

[Hier könnte autogenes Training zur Gedankenkontrolle nützlich sein. Die Frauen müssen vor der Schwangerschaft wissen, dass sie ins Hormon-Durcheinander geraten, und so können sie intellektuell gegensteuern, um die Umwelt nicht zu sehr zu nerven].

Die Ängste der Schwangeren
Allgemein muss die Schwangere lernen, mit ihren Ängsten umzugehen, denn sonst nehmen die Ängste nie ein Ende (S.127).

-- Angst vor Fehlgeburt (20%): Das Alter der Mutter ist dabei ein wichtiger Faktor (S.107)
-- Angst vor einer Missbildung des Embryos: Das Alter der Mutter ist ein wichtiger Faktor (S.108)
-- jede Blutung während der Schwangerschaft ist mit einer Angst vor einer Fehlgeburt begleitet
-- wer lange auf eine Schwangerschaft hat warten müssen, wird mehr Angst haben als eine Schwangere, die leicht schwanger wurde (S.108)
-- die Schwangere denkt sich, welche Krankheiten das Kind haben wird (S.110) oder ob es gesund auf die Welt kommt. Aus dieser Angst heraus werden dann Tests gemacht (S.111), und nach den Tests kommt die Sorge, ob das Kind schielt oder ob es abstehende Ohren haben wird. Die Sorgen hören also nie auf (S.112)
-- es kommt Angst auf, dass frühere Raucherexperimente nun das Baby schädigen könnten (S.112-113)
-- die Schwangere kann auch eine Angst entwickeln, so wie die eigene Mutter zu werden (S.116,117)
-- die Schwangere entwickelt Alpträume, dass im Spital das Baby nach der Geburt vertauscht werden könnte (S.254).

[Vertauschungen von Babys in Spitälern kommen selten vor, aber kommen vor. Alle Ängste sind berechtigt, müssen aber relativiert werden zu den nicht eintretenden Fällen].

Die Angst, etwas während der Schwangerschaft falsch zu machen - "Schwangerschaftshüter" reklamieren sogar ein Glas Wein

Viele Mitmenschen im Bekanntenkreis der Schwangeren wissen nun alles besser und geben Ratschläge. Dies sind die so genannten "Schwangerschaftshüter", v.a. männliche (S.119), die dann Geschichten erzählen, mit Schuldzuschiebung an die Schwangere. Solche Männer haben keine Ahnung (S.120). [Das sind einfach Dummerchens].

Die "Schwangerschaftshüter" sind auf Partys oder in Restaurants oder in Flughäfen besonders häufig anzutreffen. Ein Glas Wein oder Sekt wird wegen der Alkohol-Embryopathie lang und breit kritisiert, da nützt auch die notarielle Beglaubigung des Arztes nichts. 4-5 Gläser Alkohol in 9 Monaten macht nichts, und die Schwangerschaft soll auch für die Mutter erträglich sein (S.122). Manchmal wird man auch übertrieben nach dem Baby gefragt (S.43).

Die Angst der Fluggesellschaften vor Schwangeren
Bei Flughäfen werden Schwangere vor der Röntgenkontrolle gewarnt (S.122) und wenn nicht, so muss die Schwangere selbst eine Kontrolle in der Kabine durchsetzen, [damit das Ungeborene keine Röntgenstrahlen abbekommt]. Die Fluggesellschaften haben Limiten und lassen Schwangere ab bestimmter Monatszahl nicht mehr fliegen, um eine Geburt im Flugzeug zu verhindern (S.123).

[Fette Frauen, denen man eine Schwangerschaft nicht ansieht, können nicht vor einer Geburt im Luftraum bewahrt werden, wenn sie trotzdem ins Flugzeug steigen. Schwangerschaft wird bei fetten Frauen auch zur Strategie bei Trickdiebstahl etc. Schwangerschaft und Geburt im Flugzeug kann auch eine Taktik der Schwangeren sein, für das Kind einen Pass des Landes der jeweiligen Fluggesellschaft zu ergaunern...]

Die Angst vor der Mutterrolle - das Verhältnis mit der eigenen Mutter
Die Schwangere vergleicht sich automatisch mit der eigenen Mutter (S.123). Ungeregelte Angelegenheiten mit der eigenen Mutter gilt es während der Schwangerschaft in Ordnung zu bringen. Die Mutter hatte genau die gleichen Unsicherheiten. Die Liebe, die die Schwangere zu ihrem Baby entwickelt, hat sich auch einmal bei der Mutter für die jetzt Schwangere entwickelt. Die Mutter hat also dasselbe Gefühl auch einmal für die jetzt Schwangere empfunden (S.124).

Die Angst vor der Geburt
Die Angst vor der Geburt ist die grösste Angst beim ersten Kind. Aber andere Frauen erzählen von Geburten, und dann will man kein Feigling mehr sein (S.125).

Die Akzeptanz der Abnormalität - keine Panikreaktionen
Allgemein müssen die Schwangeren akzeptieren, nicht mehr ganz normal zu sein und sollten in diesem Zustand weder Scheidung einreichen, Job wechseln, Haus kaufen oder Frisur völlig wechseln. Die Schwangere soll die 9 Monate abwarten und erst nach der Schwangerschaft neue strategische Entscheidungen treffen, die ihr Leben betreffen (S.32).

Organisatorisches
-- es gilt, eine Geburt im Spital zu organisieren [oder an einem anderen Ort, zu Hause oder in einem Geburtshaus mit Hebamme, oder sonst wo]
-- die Schwangere muss entscheiden, ob genetische Tests gemacht werden sollen oder nicht
-- der Partner und der Chef müssen bei Sicherheit über die Schwangerschaft darüber orientiert werden (S.96).

Träumereien
-- die Frau wird quasi überschüttet mit Fragen zur Kindsentwicklung, wie das Kind später sein wird etc. (S.96), die Träumereien überdecken die Realität (S.97)
-- die Schwangere kann sich in eine Sentimentalität hineinsteigern, bricht z.B. bei Werbung für Windeln oder Babynahrung in Tränen aus (S.97) bis zu Weinkrämpfen bei Wiegenliedern (S.98).

Neue Erkenntnisse der Schwangeren - die neue emotionale Struktur
Die Schwangere erkennt, wie zerbrechlich Leben ist [die Männer erkennen das nur selten]. Sind Kleinkinder irgendwo verunfallt oder gehen Berichte über verhungerte Kinder um, kann das bei Schwangeren emotionale Krisen auslösen (S.98).

Die Schwangeren spüren eine Verwandtschaft zu allen anderen Müttern dieser Welt (S.98-99). Die Schwangeren teilen die Welt ein in
-- Leute mit Kindern
-- Leute ohne Kinder
-- und Schwangere (S.99).

[Männer kommen bei der Einteilung der Welt eigentlich nicht mehr vor...].

Wenn Schwangere auf Schwangere trifft, geht die Konversation von alleine los. Und wenn TV-Stars gerade zur selben Zeit schwanger sind, ist dies ein Grund, sich mit ihnen verwandt zu fühlen (S.99), auch was Gesundheit und Krankheit anbelangt (S.100).

Männer während der Schwangerschaft
10% der Männer nehmen sich besonders viel Zeit und begleiten ihre schwangeren Frauen auch zum Frauenarzt / zur Frauenärztin, eventuell sogar mit Videokamera (S.245). Meistens halten Männer aber nicht einmal etwas davon, einen Einkaufsbummel durch die Babyfachgeschäfte zu machen... (S.247).

[In vielen Fällen rauchen und saufen die Männer weiter wie bisher, oder sie spulen ihr Leben herunter wie bisher, oder die Computerspiele sind weiterhin mehr wert als das Leben und die bevorstehende Begleitung einer Kindheit. Viele Männer bleiben einfach dumm...]



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Fotoquellen
-- Schwangerschaftstest: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftstest


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