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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

61. Machtposition und Vergewaltigungen - Meldungen 03

ab 6. Dezember 2017

Regisseure, Musikproduzenten, Politiker, Sportler, Trainer, Börsengurus, Abgeordnete etc.

Hollywood=Höllywood (Simon Jäkle, 1.11.2017)

Die Folgen bei den weiblichen Opfern: Chronische Angstzustände - Posttraumatische Belastungsstörung - falsche Assoziationen - Selbstmordgedanken - ich schreie in mir drinnen - sie meidet die Öffentlichkeit, um nicht mehr belästigt zu werden - traumatisierende Erlebnisse - missbrauchtes Mädchen will nicht erwachsen werden, damit der Täter sie nicht als reife Frau hat -- dauernde Angstzustände - 10 Jahre Bulimie als Reaktion auf den sexuellen Missbrauch in der Jugend - Suizidgedanken -- als sie die sexuelle Anmache vom Chef ablehnte, wurde sie entlassen -- der Kuhhandel im Showbusiness: Rolle gegen Sex -- Sexuelle Raubtiere -- Macho-Klima -- Depression, Drogen, Selbstmord -- ich war wie versteinert -- am Boden zerstört -- fassungslos --

von Michael Palomino (2017)
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"USA" 6.12.2017: 6 Frauen klagen gegen Weinstein: Vertuschung=organisiertes Verbrechen
Sexuelle Übergriffe: Sechs Frauen reichen Klage gegen Weinstein ein
http://www.20min.ch/ausland/news/story/23925472

"Ein halbes Dutzend Frauen beschuldigt den Filmproduzenten, seine sexuellen Übergriffe mit Mafia-Methoden vertuscht zu haben.

Sechs Frauen reichten Klage gegen den der sexuellen Vergehen beschuldigten Filmproduzenten Harvey Weinstein ein. Sie gaben an, dass das Vorgehen Weinsteins, um mutmassliche sexuelle Übergriffe zu vertuschen, einem organisierten Verbrechen gleichkomme. Die am Mittwoch bei einem Bundesgericht in New York eingereichte Klage hat das Ziel, «Dutzende, wenn nicht Hunderte» Frauen zu repräsentieren, die nach eigenen Angaben von Weinstein angegriffen worden sind.

Eine Koalition aus Firmen und Personen sei Teil eines wachsenden «sexuellen Unternehmens» rund um Weinstein geworden, um sexuelle Belästigung und sexuelle Übergriffe durch den 65-Jährigen zu vertuschen, hiess es in der Klage. Ein Anwalt von Weinstein wollte sich nicht dazu äussern.

Laut der Klage wurden Schauspielerinnen und andere Frauen in der Filmindustrie unter dem Vorwand, dass sie über ein Projekt reden sollten, zu Veranstaltungen, Weinsteins Haus, offiziellen Treffen, Vorsprechen oder in Hotelzimmer gelockt. Weinsteins Vertreter haben alle Vorwürfe von nicht einvernehmlichem Sex bestritten. Bislang wurde keine Anklage erhoben. Gegen Weinstein ermittelt die Polizei in Los Angeles, New York und in London."

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Der nächste bitte:

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Kriminelle "USA" 7.12.2017: Demokratischer Schauspieler und Senator Al Franken von mehreren Frauen wegen sexueller Belästigungen belastet - wird zurücktreten
Sexuelle Übergriffe: US-Senator tritt nach Vorwürfen zurück
http://www.20min.ch/ausland/news/story/23925472
"Der Demokrat Al Franken hat die Konsequenzen gezogen. Der Senator wird beschuldigt, Frauen sexuell belästigt zu haben.

Der wegen sexuellen Fehlverhaltens unter Druck geratene demokratische US-Senator Al Franken (M.) tritt zurück. Diesen Schritt werde er in den kommenden Wochen vollziehen, erklärte der Politiker am Donnerstag im Senat.

Franken hatte sich zuvor wiederholt bei mehreren Frauen entschuldigt, die ihm ein unangemessenes Verhalten vorwarfen. So habe er sie angefasst und versucht, sie zu küssen. Zuletzt waren am Mittwoch neue Vorwürfe laut geworden, so dass Franken aus den eigenen Reihen noch stärker unter Druck geriet, sein Mandat zurückzugeben. Der Senator aus Minnesota erklärte nun, er räume seinen Sitz, werde sich aber als Aktivist weiter politisch äussern. Einige der Anschuldigungen gegen ihn seien nicht wahr, andere habe er anders in Erinnerung als die Frauen, aber «Frauen verdienen es gehört und in ihren Erfahrungen ernst genommen zu werden».

Der Politiker war zuvor Schauspieler und Schriftsteller. Er zog 2008 in den Senat ein und ist ein scharfer Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Sein politischer Fall erfolgte recht zügig: Die ersten Anschuldigungen gegen ihn waren am 16. November laut geworden."

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Shortnews online, Logo

Kriminelle "USA" 8.12.2017: "Sportarzt" Nassar wegen Kinderporno und mehrfacher sexueller Belästigung zu 60 Jahren Gefängnis verurteilt
USA Michigan: Sportarzt zu 60 Jahren Gefängnis wegen Pornografie verurteilt
http://www.shortnews.de/id/1233628/usa-michigan-sportarzt-zu-60-jahren-gefaengnis-wegen-pornografie-verurteilt

"Der US-amerikanische Sportdoktor Larry Nassar wurde von zwei Gerichten, wegen über 37.000 Videos und Bildern mit Kinderpornografie zu 60 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte sich zuvor als Schuldig bekannt.

Er wurde auch von ehemalige Sportlerinnen beschuldigt, sie während der Behandlungen sexuell belästigt zu haben. Nassar gab zu, dass das Berühren der Mädchen und Frauen keine medizinische Notwendigkeit hatte. Insgesamt werden ihm 125 sexuelle Vergehen angelastet.,

Die Taten fanden zwischen 1997 bis 2016 statt, als Nassar Fakultätsmitglied an der Michigan State Universität war. Auch die olympischen Turnerinnen Aly Raisman, McKayla Maroney und Gabby Douglas sollen von ihm missbraucht worden sein, wie sie öffentlich bekundeten."

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Der nächste bitte:

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Texas 9.12.2017: Krimineller Priester John Feit vergewaltigte und mordete bei der Beichte eine Schönheit, weil sie zu schön war: Irene Garza, alias Miss All South Texas Sweetheart
Vertuscht: Priester vergewaltigte und tötete eine 25-Jährige
http://www.20min.ch/panorama/news/story/16742075

"Ein Mordfall in Texas beschäftigte die Polizei über 57 Jahre. Obwohl fast sicher war, wer der Täter war, kam es nie zu einer Verurteilung. Dafür sorgten Kirche und Staatsanwaltschaft.

Sie war die Miss All South Texas Sweetheart und die Erste ihrer Familie, die einen College-Abschluss hatte. Vor allem aber war die 25-jährige Schönheit aus McAllen, Texas, strenggläubig. Das sollte Irene Garza zum Verhängnis werden.

Im April 1960 fuhr sie vor dem Osterfest zur Beichte in die Sacred Heart Catholic Church. Zwei Tage später fand man ihre Leiche in einem Abwasserkanal. Die junge Frau war geschlagen, gewürgt und vergewaltigt worden.

Es geschah bei der Beichte

Jetzt, über 57 Jahre nach der Tat, sprach ein Gericht einen Schuldspruch in dem Fall. Es verurteilte John Feit, damals als Priester in der Kirche tätig, wegen Mordes. Das Strafmass steht noch aus. Feit hatte auf nicht schuldig plädiert. Dem heute 84-Jährigen drohen bis zu 99 Jahre Gefängnis.

Schon 1960, als Garzas Leiche gefunden worden war, war der Verdacht der Polizei bald auf den damals 27-jährigen Priester gefallen, wie die «Washington Post» schreibt. Feit hatte angegeben, die 25-Jährige wohl als einer der Letzten lebend gesehen zu haben, als er ihr die Beiche abnahm. Dass er dies nicht in den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten getan hatte, weckte den Argwohn der Beamten.

Indizien noch und noch

Dass Augenzeugen in den Tagen nach dem Mord an Garza an Feits Hand Kratzer bemerkt hatten und aussagten, dass seine Brille kaputt war, machte es nicht besser. Zudem hatte er für die Mordnacht kein Alibi. Ein Gegenstand, den man im trockengelegten Kanal fand, gehörte dem Priester. Schliesslich gab es einen Lügendetektor-Test – den Feit nicht bestand.

Kam die Aussage von Maria America Guerra hinzu: Die Studentin war wenige Wochen zuvor in einer Kirche im benachbarten Edinburg von einem Mann angegriffen worden, den sie als Priester Feit identifizierte. 1962 wurde er wegen schwerer Körperverletzung und geplanter Vergewaltigung angeklagt.

Ein unheiliger Deal und John F. Kennedy

Doch er kam um eine Haftstrafe herum – offenbar gab es einen Deal zwischen der damaligen Staatsanwaltschaft und der katholischen Kirche. Das Ansehen der Kirche sollte nicht beschmutzt werden, immerhin waren hohe Politiker und Beamte von Hidalgo County Katholiken. Zudem war es das Jahr, in dem John F. Kennedy um das Amt des US-Präsidenten kämpfte. Ein im Prozess neu vorgelegter Brief eines hohen Kirchenvertreters macht deutlich, dass man besorgt war, Kennedy, der Katholik aus Massachusetts, könnte die Wahl verlieren, sollte ein katholischer Priester wegen Mordes verurteilt werden.

Es wurde deswegen beschlossen, den jungen Priester statt ins Gefängnis in eine eine Abtei für sündige Priester zu schicken. Später gab Feit sein Amt als Priester auf und gründete in einem anderen Bundesstaat eine Familie.

Neue Belastungszeugen

2002 entschloss sich der Priester Dale Tacheny, seine Schweigepflicht zu brechen. Er sagte aus, dass Feit ihm gegenüber den Mord an Garza gebeichtet habe. Ein weiterer Priester, Father Joseph O'Brien, behauptete dasselbe: Er habe Feit nach Garzas Verschwinden zur Rede gestellt, worauf dieser die Tat gestanden habe. O'Brien starb 2005.

Bis heute bestreitet Feit, die Tat irgendjemandem gegenüber gestanden zu haben.

«Eine lange, lange, lange Reise»

Dennoch bedrängten Garzas Familie und Freunde die Behörden immer wieder, den Fall neu aufzurollen. Als 2014 Ricardo Rodriguez Chef der Staatsanwaltschaft wurde, geschah dies schliesslich: Feit wurde 2016 verhaftet.

Nach dem Schuldspruch von dieser Woche sagte eine in Tränen aufgelöste Verwandte des Mordopfers Garza: «Jetzt wurde der Gerechtigkeit Genüge getan. Es tut mir leid. Ich bin so müde. Es war eine lange, lange, lange Reise.»

(gux)"

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Der nächste bitte: Trump!

Basler Zeitung online, Logo

10.12.2017: Trump wollte 2005 Fox-Moderatorin Juliet Huddy im Lift auf den Mund küssen
Moderatorin wirft Trump sexuelle Belästigung vor
https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/nbc-feuert-starmoderator-wegen-sexuellen-fehlverhaltens/story/27983712

"Der heutige US-Präsident hat laut einer ehemaligen Mitarbeiterin des Senders Fox News in einem Lift eine Grenze überschritten. Später habe er darüber gescherzt.

Juliet Huddy (im Bild), eine ehemalige Moderatorin des konservativen Senders Fox News, wirft dem US-Präsidenten Donald Trump sexuelle Belästigung vor. Im Jahr 2005 habe der damalige Unternehmer sie zum Mittagessen im Trump Tower ausgeführt. «Er verabschiedete sich von mir im Lift, als sein Security-Mitarbeiter daneben stand. Anstatt mich auf die Wange zu küssen, hat er versucht, mich auf die Lippen zu küssen», sagte Huddy in einer Radio-Talkshow.

Einige Jahre später sei Trump in ihrer Fox-Sendung aufgetreten. Davor habe er gescherzt: «Ich habe sie angegraben, aber sie hat mich abblitzen lassen.» Das Weisse Haus dementiert die Vorwürfe.

Huddy war auch eine der Frauen, die mit dem bekannten Fox-Moderator Bill O'Reilly ein Stillhalteabkommen geschlossen haben. Er wurde wegen sexueller Belästigung entlassen und zahlte mehreren Frauen annähernd 50 Millionen Dollar, damit sie keine Details publik machen."

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Basler Zeitung online, Logo

12.12.2017: Die Frauen gegen Trump scheinen von den Demokraten bezahlt
«Sie bettelte, hätte alles für Wahlkampfhilfe getan»
https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/nbc-feuert-starmoderator-wegen-sexuellen-fehlverhaltens/story/27983712

"US-Präsident Trump wehrt sich via Twitter gegen die Belästigungs-Vorwürfe. Besonders gegen Senatorin Kirsten Gillibrand schiesst er scharf.

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag auf Twitter gegen Frauen gewettert, die ihn der sexuellen Belästigung beschuldigen. Er sei Ziel falscher Anschuldigungen von Frauen, die er nicht kenne «und/oder» niemals getroffen habe, schrieb der Präsident. Einen Tag zuvor erzählten drei der Frauen dem Fernsehsender NBC von ihren Erlebnissen mit Trump. Die Demokraten hätten ihm keine Absprachen mit Russland nachweisen können und holten nun diese Vorwürfe hervor, schrieb Trump. «Fake News», fügte er hinzu.

Trump attackierte ausserdem die demokratische Senatorin Kirsten Gillibrand aus New York, die den Präsidenten am Montag wegen der Anschuldigungen zum Rücktritt aufgefordert hatte. Gillibrand habe ihn vor nicht langer Zeit noch um Wahlkampfhilfe angebettelt «und hätte alles dafür getan», twitterte der Präsident. Nun «ist sie im Ring und kämpft gegen Trump».

Die Demokratin antwortete auf Twitter, sie und Millionen Frauen liessen sich nicht zum Schweigen bringen. Sie sagten laut, wie viel Untauglichkeit und Schande Trump in das Oval Office getragen habe.

Drei weitere Frauen, die US-Präsident Donald Trump der sexuellen Belästigung bezichtigen, haben eine Untersuchung der Vorwürfe durch den Kongress gefordert. Auf den Präsidenten müsse derselbe Standard angewendet werden wie auf den früheren Hollywoodmogul Harvey Weinstein und andere der sexuellen Drangsalierung beschuldigte Männer, sagte Rachel Crooks, eine der Frauen, am Montag bei einer Pressekonferenz in New York.

Die Parlamentarier müssten «ihre Parteizugehörigkeiten zurückstellen» und Trumps Vorgeschichte sexuellen Fehlverhaltens untersuchen, sagte Crooks. Sie selber war nach eigener Schilderung im Jahr 2005 bei einer Begegnung im New Yorker Trump Tower von dem Immobilienmogul gegen ihren Willen auf den Mund geküsst worden.

Bei den beiden anderen Frauen handelte es sich um Jessica Leeds und Samantha Holvey. Leeds wurde nach ihren Angaben von Trump während eines Fluges betatscht, als sie zufällig neben ihm sass. Holvey war einst Kandidaten beim Schönheitswettbewerb «Miss USA», als dieser zum Trump-Imperium gehörte. Laut ihrer Schilderung kam der Unternehmer damals ohne Ankündigung in die Umkleideräume, als die Frauen mitten dabei waren, sich umzuziehen. Insgesamt werfen 16 Frauen Trump sexuelle Belästigung vor. Das Weisse Haus wies die Anschuldigungen als «falsch» und «politisch motiviert» zurück."

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Sputnik-Ticker online, Logo

New York 13.12.2017: Restaurant-Mitbesitzer mit mehrfacher, sexueller Belästigung im Extrazimmer
„Zimmer für Vergewaltigungen“: Top-Restaurant in New York kommt in Bedrängnis - NYT
https://de.sputniknews.com/panorama/20171213318682355-restaurant-vergewaltigungen-belaestigungen-hereinlocken-dienstzeugnis-firmenfeier-beschuldigungen/

"Ein bekanntes Restaurant in New York City, dessen Inhaber sexuelle Belästigung in mehreren Fällen vorgeworfen wird, hat nach Angaben der Zeitung „The New York Times“ über ein „Zimmer für Vergewaltigungen“ verfügt.

Zehn Ex-Mitarbeiterinnen des Top-Restaurants „The Spotted Pig“ werfen dem 56-jährigen Mitbesitzer Ken Friedman sexuelle Belästigung vor. Der Mann soll sie in den VIP-Bereich, den sie als „Zimmer für Vergewaltigungen“ bezeichnet hatten, gelockt, angefasst und seinen Freunden das gleiche erlaubt haben. Außerdem soll er von mehreren erotische Fotos verlangt haben.

Wie die Zeitung berichtet, drohte der Restaurant-Besitzer den Mitarbeiterinnen, sie mit schlechtem Dienstzeugnis zu feuern, sollten sie jemandem von den Belästigungen erzählen.

Darüber hinaus wurde dem Blatt zufolge gerade in dem besagten Zimmer eine Mitarbeiterin des TV-Kochs Mario Batali vergewaltigt. Auch andere Frauen erhoben schwere Vorwürfe gegen ihn: Einer habe er an die Brust gefasst, nachdem sie aus Versehen Wein auf sich gekippt habe, eine andere habe er regelmäßig „von hinten umarmt“, eine weitere begrapschte er auf einer Firmenfeier.

Auf die Anschuldigungen erwiderte Friedman laut der Zeitung, dass er Urlaub genommen habe. Der Starkoch des Restaurants habe indes das Geschäft für unbestimmte Zeit verlassen.

„The Spotted Pig“ ist ein bekanntes Restaurant in Manhattan, das im Jahr 2004 von Ken Friedman und April Bloomberg gegründet wurde. Weltberühmte Stars wie Beyonce, Kim Kardashian, Kanye West und viele mehr sollen dort schon gegessen haben."

Link: Ben Affleck der sexuellen Belästigung beschuldigt

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14.12.2017: Urteil im Kongo gegen vergewaltigende Soldaten

http://www.taz.de/Vergewaltigungsurteil-im-Kongo/!5467810/

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14.12.2017: Weinstein mit Miramax Films: Ein Stalker, Erpresser und Nötiger - Zeugin Salma Hayek
„Аuch mein Monster“: Salma Hayek dazu, wie Weinstein sie belästigte und terrorisierte
https://de.sputniknews.com/kultur/20171214318685385-salmz-hayek-weinstein-belaestigung/

"Die Schauspielerin Salma Hayek hat gegenüber der Zeitung „The New York Times“ erklärt, der US-Regisseur Harvey Weinstein habe auch sie belästigt, bedrängt und erpresst.

Die aus Mexiko stammende Schauspielerin sagte gegenüber der Zeitung, sie habe es als ihre Mission empfunden, über das Leben und Schicksal der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo zu erzählen. Von einer Karriere in Hollywood habe sie damals nicht mal träumen können, und das Imperium von Harvey Weinstein – damals Miramax Films – sei ein Synonym für Qualität, Perfektion und Risikofreude gewesen.

Sie habe über den Regisseur Robert Rodriguez und dessen Frau von Weinstein gehört und ihn für einen „hervorragenden Intellektuellen, einen Freund und Familienmenschen“ gehalten, sagte Salma Hayek der Zeitung.

Die Wirklichkeit sei eine andere gewesen, so das Blatt. Heute sieht die Schauspielerin den Regisseur als „Monster“, denn er habe ihr bei Dreharbeiten Tag und Nacht nachgestellt und keine Ruhe gegeben: „Ich glaube, am meisten hasste er das Wort ‚Nein‘“, so Hayek gegenüber der Zeitung.

Sie habe die schamlosen Angebote des Regisseurs immer wieder abgelehnt. Dann habe Harvey angefangen, sie mit nächtlichen Telefonanrufen und absurden Drohungen zu terrorisieren. Einmal, während der Eröffnungsfeier der Filmfestspiele von Venedig, wo auch an die mexikanische Künstlerin Kahlo erinnert wurde, habe er sie gewaltsam aus dem Saal weggeführt und sie zu einer Party mit Prostituierten mitgenommen.

Letztlich hat Hayek nachgegeben: „Er sagte, er würde mir erlauben, die Arbeit an einem Film zu vollbringen, wenn ich mich nackt mit einer anderen Frau filmen lasse. Mir blieb nichts anderes übrig als zuzustimmen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits Jahre in diesen Film investiert. Ich hatte viele talentierte Menschen davon überzeugt, daran teilzunehmen, seit fünf Wochen wurde schon gedreht. Hätte ich denn zulassen sollen, dass ihre hervorragende Arbeit einfach so vergeblich sein würde?“

Nachdem der Film gedreht worden sei, habe Weinstein erklärt, der Streifen sei nicht gut genug, um in Kinos gezeigt zu werden, und erscheine direkt auf Video. Nach einer Probevorführung in einem Kino habe er es sich jedoch anders überlegen müssen. Dies habe ihn rasend gemacht, so Hayek laut dem Blatt.

Überhaupt habe Weinstein sie als Schauspielerin überhaupt nicht geschätzt und auch keine Perspektive für ihren Film gesehen. Bis Ende des Jahres habe „Frida“ jedoch zwei Oskar geholt."

Link: New Yorker Polizei bereit, Weinstein wegen Vergewaltigung festzunehmen

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Kentucky ("USA") 14.12.2017: Dan Johnson wehrt sich gegen Belästigungsvorwürfe auf FB - es wird nach ihm gesucht - er soll "Selbstmord" gemacht haben - er wurde scheinbar erschossen...
Tiefe Betroffenheit: US-Politiker nach Sex-Vorwürfen tot aufgefunden
http://www.krone.at/603741

"Nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung einer Jugendlichen ist ein Abgeordneter des US-Staates Kentucky tot aufgefunden worden. Dan Johnson sei am Mittwoch an den Folgen eines Kopfschusses gestorben, sagte der Gerichtsmediziner von Bullitt County, David Billings, gegenüber örtlichen Medien. Die Behörden gehen davon aus, dass er sich das Leben nahm.

Eine Frau hatte dem republikanischen Abgeordneten des Parlaments von Kentucky vorgeworfen, sie als 17-Jährige während einer Weihnachtsfeier vor fünf Jahren sexuell belästigt zu haben. Auf seiner Facebook-Seite dementierte er am Mittwoch die auf einer örtlichen Investigativplattform veröffentlichten Vorwürfe: Die Anschuldigungen seien falsch, "Gott und nur Gott kennt die Wahrheit", schrieb Johnson in dem inzwischen wieder gelöschten Eintrag.

Betroffenheit in Kentucky
Nach Angaben des Gerichtsmediziners löste der Kommentar eine Suche nach dem Abgeordneten aus, kurz darauf wurde seine Leiche gefunden. Johnsons mutmaßlicher Suizid sorgte in Kentucky für betroffene Reaktionen. Zahlreiche Politiker, unter ihnen Gouverneur Matt Bevin und US-Senator Rand Paul, sprachen den Angehörigen ihr Beileid aus."

Kommentar: Das war sicher KEIN Selbstmord, sondern eher MORD
Der Mann wehrte sich, und einer, der sich wehrt, macht keinen Selbstmord. Aber vielleicht hat er sich auch gegen die Polizei gewehrt, und so wurde er erschossen. Falschangaben von "Gerichtsmedizinern" sind der Standard in der NWO.
Michael Palomino, 14.12.2017

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13.12.2017: Selbstmord auf der Brücke?
Auf Brücke erschossen: Politiker nimmt sich nach Sex-Vorwürfen das Leben
http://www.20min.ch/panorama/news/story/23925472

"Dan Johnson wurde beschuldigt, sich gegenüber einer Frau sexuell übergriffig verhalten zu haben. Jetzt ist er tot.

Ein republikanischer Politiker im US-Staat Kentucky hat sich nach Vorwürfen des sexuellen Übergriffs selbst getötet. Dan Johnson habe sich am Mittwoch auf einer Brücke erschossen, bestätigte der Sheriff des Bezirks Bullitt County.

Eine Frau hatte den 57-Jährigen beschuldigt, sich ihr gegenüber vor vier Jahren sexuell übergriffig verhalten zu haben. Die Polizei ermittelte damals in dem Fall, legte ihn anschliessend aber zu den Akten.

Johnson selbst hatte die Vorwürfe noch am Dienstag als «absolut falsch» zurückgewiesen. Der Politiker war über Kentucky hinaus für seine rassistischen Facebook-Kommentare gegen Ex-Präsident Barack Obama und dessen Frau bekannt. Er war 2016 in den Kongress von Kentucky gewählt worden.



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Der nächste bitte:

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14.12.2017: Filmregisseur Morgan Spurlock mit sexuellen Übergriffen am Set zu "Super Size Me"
Teil des Problems": "Super Size Me"-Filmer gesteht Sexübergriffe
http://www.krone.at/603675

"Der amerikanische Dokumentarfilmer Morgan Spurlock (47), der 2004 durch sein Projekt "Super Size Me" berühmt wurde, hat sexuelle Übergriffe zugegeben. "Ich bin Teil des Problems", schrieb der US-Amerikaner am Donnerstag in einem Statement, in dem er mehrere Erlebnisse aus seinem Leben schildert."

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Frau vergewaltigt Frau mit Vibrator:

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15.12.2017: Frau vergewaltigt Frau mit Oralsex und Vibrator: Täterin Melanie Martinez, Opfer Timothy Heller
US-"The Voice"-Kandidatin wird vorgeworfen, Mitkandidatin vergewaltigt zu haben
http://www.shortnews.de/id/1233920/us-the-voice-kandidatin-wird-vorgeworfen-mitkandidatin-vergewaltigt-zu-haben

"Melanie Martinez, eine ehemalige Kandidatin der US-Castingshow "The Voice" aus dem Jahr 2012, wird beschuldigt eine Mitkandidatin vergewaltigt zu haben, mit der sie auch befreundet war.

"Der Gedanke zu akzeptieren, dass mich meine beste Freundin vergewaltigte, ist verrückt", schreibt die Musikerin Timothy Heller auf Twitter.

Martinez habe gegen ihren Willen Oral-Sex an ihr durchgeführt und sie mit einem Sex-Spielzeug penetriert. Die Beschuldigte bestreitet, dass dies gegen den Willen ihrer Freundin geschah."

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Der nächste bitte:

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Spanien 16.12.2017: Sex gegen Arbeitsstelle - die Königin von Spanien berichtet über einen "bekannten TV-Boss"
Königin Letizia von Spanien: TV-Boss bot ihr Job an gegen Sex
http://www.20min.ch/panorama/news/story/23925472

"Königin Letizia von Spanien soll in ihrer Zeit als Journalistin sexuell belästigt worden sein. Es geht um ein unmoralisches Jobangebot.

Auch die Königin von Spanien soll Opfer sexueller Belästigung geworden sein. Der Biograf Miguel Aguilar schreibt in seinem Buch über Letizia: «Ein bekannter TV-Boss bat sie in sein Büro und sagte zu ihr, dass sie einen Job haben könne – aber nur, wenn sie mit ihm ins Bett gehe.» Die 45-jährige Frau von König Felipe (49) war früher als TV-Journalistin tätig. Der Vorfall habe sich im Jahr 2000 ereignet, so Aguilar. Letizia sei damals ausser sich gewesen. Der spanische Hof nimmt keine Stellung zum Fall."

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17.12.2017: Da war ein Streit zwischen Weinstein und Jason Priestley - Weinstein wollte ihn länger auf der Party behalten
#metoo-Skandal: «Beverly Hills»-Star schlug Weinstein ins Gesicht
http://www.20min.ch/panorama/news/story/23925472

"TV-Star und Teenie-Schwarm Jason Priestley hatte sich einst auf einer Golden-Globe-Party mit Harvey Weinstein angelegt.

Jason Priestley hat 1995 Harvey Weinstein offenbar ins Gesicht geschlagen. Bekannt wurde die Geschichte durch einen Bericht im neuseeländischen Magazin «Stuff». Darin beschreibt der Filmregisseur Peter Jackson Weinstein und dessen Bruder Bob als «zweitklassige mafiöse Mobber». Weil sie Schauspielerinnen, die seinen Wünschen nicht gehorchen wollten, angeschwärzt hätten, habe er die Weinstein-Brüder auf eine schwarze Liste gesetzt.

Die Schauspielerinnen Mira Sorvino und Ashley Judd bedankten sich bei Jackson für dessen Ehrlichkeit. Auf Twitter schaltete sich der TV-Star und frühere Teenie-Schwarm Jason Priestley in die Diskussion ein. Es gebe «mehr zur Geschichte», schrieb er. Auf der Party von Weinsteins Studio Miramax bei der Golden-Globes-Verleihung 1995 habe Weinstein ihn aufgefordert, zu verschwinden. Das habe er gemacht, woraufhin Weinstein ihn am Arm packte und fragte: «Was machst du da?» Priestley antwortete: «Du sagtest ich soll abhauen, also haue ich ab.»

«Ich habe nicht gesagt, dass du abhauen sollst», habe Weinstein darauf gesagt. Darauf Priestley: «Du hast mir das eben dort drüben gesagt.» Daraufhin sei Weinstein aggressiv geworden und habe ihn aufgefordert: «Warum besprechen wir das nicht draussen?» Das habe ihm gereicht, schildert Priestley. Er habe geantwortet "Ich geh mit dir nirgendwo hin", Weinstein weggestossen und ihm einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Daraufhin seien Sicherheitsleute eingeschritten und hätten ihn hinausbegleitet.

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17.12.2017: Stalker mit Psychoproblemen: Nationalrat Yannick Buttet tritt als Nationalrat zurück
Verdacht auf Nötigung: Yannick Buttet tritt als Nationalrat zurück
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/16120874

"Der Walliser CVP-Politiker Yannick Buttet tritt per sofort zurück. Er wolle seine Familie und sein persönliches Umfeld schützen, hält er in einem Schreiben fest.

Der Walliser CVP-Politiker Yannick Buttet tritt nach den gegen ihn erhobenen Vorwürfen der sexuellen Nötigung per sofort als Nationalrat zurück. Als Gemeindepräsident von Collombey-Muraz will er aber weiterhin amten, sobald ihm dies seine Gesundheit wieder gestatte.

Er habe im Interesse seiner Familie und seiner Partei entschieden, per sofort als Nationalrat zurückzutreten, heisst es in einer von seinem Anwalt Andreas Meili am Sonntagabend veröffentlichten Erklärung. Er tue dies unabhängig vom derzeit hängigen Strafverfahren, dessen Ausgang noch offen sei.

Schutz der Familie

Ausschlaggebend für diesen ganz persönlichen Entscheid sei vielmehr der Wunsch, seine Familie und sein persönliches Umfeld zu schützen und die notwendige Ruhe für seinen Heilungsprozess zu schaffen. «In der Öffentlichkeit wurde ein Bild von mir gezeichnet, in dem ich mich selbst nicht wiedererkenne und von dem ich mich auch distanziere», heisst es weiter.

Es sei ihm gleichzeitig ein Anliegen, seine Kantons- und Bundespartei nicht unnötig zu belasten und sich bei allen zu bedanken, die ihn bei der Vertretung der Interessen des Kantons Wallis in Bern unterstützt und ihm ihr Vertrauen ausgesprochen hätten.

«Ich bedaure zutiefst, mein Engagement auf Bundesebene nicht so abschliessen zu können, wie ich mir das vorgenommen hatte», heisst es weiter. Auf Wunsch seiner Partei werde er aber weiterhin seine Aufgaben im Dienste der Bewohnerinnen und Bewohner von Collombey-Muraz wahrnehmen, sobald dies seine Gesundheit wieder gestatte.

Die CVP Schweiz anerkenne, dass Buttet diesen Entscheid persönlich getroffen habe zum Schutz seiner Familie und zum Wohle der CVP, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Sie bedankte sich bei Buttet für dessen politische Arbeit und für sein Engagement als Vizepräsident der Partei und wünschte ihm und seiner Familie alles Gute.

Ortspartei will ihn weiter an der Spitze

Der Präsident der CVP des französischsprachigen Teils des Kantons Wallis, Serge Métrailler, sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, die CVP-Ortssektion von Collombey-Muraz VS wünsche sich, dass Buttet weiterhin Präsident der Gemeinde bleibe. Es werde an der Gemeinde sein zu entscheiden, wann er den Posten wieder übernehmen könne. Buttet sei in der Region bei der Bevölkerung und in der Politik sehr beliebt.

Wer die Nachfolge von Buttet im Nationalrat antreten wird, ist noch offen. Als erste Ersatzleute auf der CVP-Liste in Frage kommen Benjamin Roduit und Patrice Clivaz, wie Métrailler weiter sagte. Er geht davon aus, dass sie sich erst nach den Festtagen entscheiden werden.

Neue Vorwürfe erhoben

Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Walliser Staatsanwaltschaft gegen den CVP-Nationalrat ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung eröffnet hat, nachdem seine frühere Geliebte ihn wegen Delikten gegen die Ehre und die Freiheit angezeigt hatte. Zudem wurden neue anonyme Vorwürfe von belästigten Frauen in Westschweizer Zeitungen gegen ihn erhoben.

Ausgelöst worden war die Affäre durch einen Polizeieinsatz in der Nacht auf den vergangenen 19. November in Siders VS. Dort soll er bei seiner Ex-Geliebten solange geklingelt haben, bis die Frau die Polizei rief. Davor soll er ihr täglich bis zu 50 Textnachrichten geschickt haben.

Nach Bekanntwerden dieses Falls berichteten mehrere Parlamentarierinnen und Journalistinnen von Belästigungen durch Buttet im Bundeshaus. In verschiedenen Westschweizer Medien schilderten sechs Frauen – darunter vier Nationalrätinnen – am Samstag anonym darüber, wie sie belästigt worden waren.

Buttet hatte sich nach Bekanntwerden des Polizeieinsatzes aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und war als Vize-Präsident der CVP Schweiz zurückgetreten. Zudem gab er bekannt, dass er sich in eine Alkohol-Entziehungskur begeben will. Buttet soll laut Aussagen seines Anwalts seit Jahren ein Alkoholproblem haben.

Die CVP Schweiz hatte am Samstag auf die neuen Berichte reagiert und dabei ihren Willen bekräftigt, Buttet möglichst rasch zu einer Aussprache zu treffen, sobald sein Gesundheitszustand dies erlaube. Dem ist er nun offenbar mit seinem Rücktritt zuvorgekommen.

Konsequenzen weit über den Fall hinaus

Die Affäre Buttet hat Konsequenzen weit über den Einzelfall hinaus gehabt. So löste sie eine grundsätzliche Diskussion über das Verhalten der männlichen Parlamentsmitglieder gegenüber ihren Kolleginnen im Bundeshaus aus.

In Absprache mit den Chefs der Fraktionen entschied die Verwaltungsdelegation der Räte, dass sich Bundesparlamentarier und -parlamentarierinnen mit Fragen zu sexueller Belästigung ab kommendem Jahr an eine spezialisierte und unabhängige Fachstelle wenden können. Die Stelle ist vorerst auf ein Jahr befristet.

(nag/sda)"

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Lehrperson gegen Kinder:

Kronenzeitung online, Logo

Gymnasium in Niederösterreich 20.12.2017: Werklehrer machte "Experimente im Dunkeln" und missbrauchte dabei v.a. Mädchen zwischen 11 und 12 Jahren
Schwerer Missbrauch: „Sex-Lehrer“ in NÖ: Immer mehr Opfer bekannt
http://www.krone.at/1597002

<Weitaus mehr von sexuellem Missbrauch betroffene unmündige Schülerinnen als ursprünglich angenommen dürfte es an einem Gymnasium im südöstlichen Niederösterreich geben, wo Ende November ein Lehrer unter dringendem Tatverdacht festgenommen wurde. "Es haben sich inzwischen weitere Opfer gemeldet", bestätigte der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, am Mittwoch.

Der APA liegen Informationen vor, denen zufolge sich der Pädagoge, der seit 2010 an der Schule tätig war und dort Werkerziehung unterrichtet hat, an Dutzenden Kindern vergriffen haben könnte. Der Lehrer soll sich dabei teilweise perfider Methoden bedient haben, indem er etwa vorgab, im Dunkeln Experimente durchzuführen. Bei den Betroffenen handelt es sich großteils um Mädchen im Alter von elf und zwölf Jahren.

30 Kinder als Zeugen vernommen
Ursprünglich war von sechs missbrauchten Schülerinnen ausgegangen worden. Diese Übergriffe soll der Lehrer mittlerweile auch zugegeben haben. Wie der Sprecher der Korneuburger Anklagebehörde der APA bestätigte, werden allerdings auf Basis jüngster Ermittlungsergebnisse in den kommenden Wochen rund 30 Kinder kontradiktorisch als Zeugen vernommen. Im Anschluss wird der Lehrer mit ihren Angaben konfrontiert und noch ein Mal ausführlich befragt, kündigte Köhl an.

Auch in formaler Hinsicht wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Die Anklagebehörde geht mittlerweile von schwerem sexuellen Missbrauch von Unmündigen, sexuellem Missbrauch von Unmündigen, dem Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses sowie sexueller Belästigung und öffentlichen geschlechtlichen Handlungen aus. Um abzuklären, ob bei dem Mann Neigungen vorliegen, die einem Krankheitswert gleichkommen, hat die Staatsanwaltschaft auch einen psychiatrischen Sachverständigen beigezogen und diesen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Fragwürdige Nachrichten an Kinder geschickt
Der Lehrer war Ende November festgenommen worden, nachdem besorgte Eltern Anzeige erstattet hatten. Ihre Kinder hatten von ihm fragwürdige Whatsapp-Nachrichten erhalten bzw. berichtet, dass der Mann ihnen im Schulgebäude zu nahe gekommen war. Die über den Pädagogen verhängte U-Haft wurde vom Landesgericht Korneuburg vor kurzem um vier Wochen verlängert.

Die bisher bekannten Vorwürfe beziehen sich ausschließlich auf Vorgänge, die seit September 2017 - dem Beginn des heurigen Schuljahrs - stattgefunden haben sollen. Unklar ist, ob es an dem betreffenden Gymnasium oder an Schulen, an denen der Verdächtige zuvor unterrichtet hat, schon in vorangegangenen Jahren zu Übergriffen gekommen ist. Das wird derzeit in strafrechtlicher, aber wohl auch in dienstrechtlicher Hinsicht überprüft. Der Pädagoge verfügt seit 2007 über eine Lehrberechtigung.

[Lehrperson hat Hausverbot]

Der niederösterreichische Landesschulrat hat den Verdächtigen nach Bekanntwerden der Vorwürfe mit sofortiger Wirkung vorläufig suspendiert und mit einem Betretungsverbot für die Schule belegt. "Sollte es zu einer Verurteilung kommen, wird das in eine Kündigung umgewandelt", meinte ein Sprecher des Landesschulrats am Mittwochabend gegenüber der APA. Dem Gymnasium wird ab Donnerstag wieder schulpsychologische Unterstützung zur Verfügung gestellt. Die heutige Medienberichterstattung hätte Schüler und Lehrer "neuerlich aufgewühlt", hieß es seitens des Landesschulrats.>

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In England sind bald keine Männer mehr da, wenn man wegen einer Berührung am Knie und SMS zurücktreten muss:

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England 20.12.2017: Knie berührt und SMS reichen in GB zum Rücktritt
Nach Sex-Vorwürfen: Britischer Vizepremierminister zurückgetreten
http://www.krone.at/1597252

<Der 61-jährige Damian Green - er galt als einer der engsten Vertrauten von Premierministerin Theresa May im Kabinett - ist zurückgetreten. Die Regierung hatte eine interne Untersuchung gegen Green eingeleitet, nachdem eine Frau ihm vorgeworfen hatte, ihr Knie berührt und ihr anzügliche Textnachrichten geschickt zu haben.

Greens politische Karriere begann Anfang der 90er-Jahre unter dem ehemaligen Premierminister John Major. Seit 1997 sitzt er für den südostenglischen Wahlkreis Ashford im Parlament. 2010 machte die damalige Innenministerin May den Weggefährten zum Staatssekretär in ihrem Ministerium.

2016 auf Seite der EU-Befürworter
Vor dem Brexit-Referendum 2016 stellte sich Green deutlich auf die Seite der EU-Befürworter. Die Nähe zu May bescherte ihm einen Ministerposten, als sie dem zurückgetretenen Premierminister David Cameron nachfolgte. Nach der Schlappe bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Sommer 2017 machte May dann Green zu ihrem Stellvertreter und zum Kabinettschef.

Der gebürtige Waliser ging auf eine Eliteschule in Reading östlich von London. Später studierte er in Oxford und war zeitweise Vorsitzender des renommierten Debattierklubs Oxford Union. Nach seinem Studium arbeitete Green zunächst als Journalist für die BBC und andere Medien. Green ist verheiratet und hat zwei Töchter.>

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Shortnews online, Logo

21.12.2017: "US"-Turnverband will Opfer von Teamarzt Nassar mit Millionen zum Schweigen bringen - Klage von Olympiasiegerin Maroney
Sexueller Missbrauch: Turn-Olympiasiegerin McKayla Maroney verklagt US-Verband
http://www.shortnews.de/id/1234168/sexueller-missbrauch-turn-olympiasiegerin-mckayla-maroney-verklagt-us-verband

<Larry Nassar, der frühere Teamarzt der US-Kunstturnerinnen, wurde wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials zu 60 Jahren Haft verurteilt: Ihm wird weiter vorgeworfen über hundert Sportlerinnen sexuell belästigt oder missbraucht zu haben.

Unter den Opfern ist nach eigenen Angaben auch Olympiasiegerin McKayla Maroney, die nun den nationalen Kunstturn-Verband USA Gymnastics und das US-Olympiakomitee USOC verklagt.

Der Vorwurf der 22-Jährigen: Man habe sie dafür bezahlt, dass sie über Nassars Verhalten schweigt. Sie soll etwa eine Million Euro dafür erhalten haben. "Sie wollten das ganze Thema systematisch unter den Teppich kehren", sagte Maroneys Anwalt: "Dieses Kind hatte keine Wahl".>

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20 minuten online, Logo

22.12.2017: Filmproduzentin von "Marco Polo" Alexandra Canosa verklagt Weinstein-Monster auf 10 Millionen Dollar
Schmerzensgeld: Produzentin verklagt Weinstein auf 10 Millionen
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-hat-mich-viel-mehr-gebraucht-als-ich-ihn--23925472

<Alexandra Canosa, die Produzentin der Netflix-Abenteuerserie «Marco Polo», zieht gegen Harvey Weinstein vor Gericht.

Alexandra Canosa, die Produzentin der Netflix-Abenteuerserie «Marco Polo», zieht gegen den ehemaligen Film- und Fernsehmogul Harvey Weinstein vor Gericht. Sie verlangt von ihm wegen sexueller Übergriffe zehn Millionen Dollar Schmerzensgeld.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, verklagte sie Weinstein vor dem Obersten Gericht New Yorks. Sie macht sexuelle Übergriffe, sexuelle Einschüchterung, emotionalen Missbrauch und physische Aggression geltend.

Die Weinstein zur Last gelegten Taten erstreckten sich Canosa zufolge über eine Reihe von Jahren bis zum September. Die Liste der Frauen, die angeben, von Weinstein sexuell belästigt, angegriffen oder vergewaltigt worden zu sein, ist seit Anfang Oktober auf etwa hundert Namen angewachsen.>

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22.12.2017: Dirigente Charles Dutoit: acusaciones abusos sexuales de 4 mujeres 1985-2010
Reino Unido: Acusan de abuso sexual a Dutoit director de la Filarmónica (VIDEO)
22-12-2017: Dirigent Charles Dutois: Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch 4 Frauen 1985-2010
GB: Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen Dutoit, der Direktor der London Philharmonics
http://www.cronicaviva.com.pe/reino-unido-acusan-de-abuso-sexual-a-charles-dutoit-director-artistico-de-la-filarmonica/

original Spanisch:
LONDRES.- El director artístico de la Orquesta Filarmónica, Charles Dutoit, fue  acusado de cometer abusos sexuales durante 15 años contra 4 mujeres músicas, confirmó  este viernes la institución que prescindió de su colaboración.

La prestigiosa  Filarmónica de Londres precisó  en un comunicado, que tras las acusaciones de “conducta inapropiada” atribuidas al director de orquesta de 81 años se ha acordado “de manera conjunta” dejar de contar con él cara de cara a los conciertos “del futuro inmediato”.

 “Como formación internacional líder, la Orquesta Filarmónica está comprometida con los más altos estándares de comportamiento ético, que se presuponen por parte de todo el mundo que trabaje con la RPO”, indica la nota.

La orquesta “se toma muy en serio su responsabilidad a fin de mantener un entorno laboral seguro para todos sus artistas, músicos y empleados”, agrega.

Con relación a las acusaciones de las cuatro mujeres contra el director suizo, ganador de dos Premios Grammy, la Filarmónica también apunta que “la verdad de ese asunto la determinará el proceso legal”.

“La medida inmediata adoptada” por la RPO deja tiempo para que se establezca, de “manera clara”, lo ocurrido, explica el comunicado, en el que se señala que al director “se le debe dar una oportunidad justa de buscar asesoramiento legal y refutar las acusaciones”.

El diario británico The Guardian indica que a raíz de esas acusaciones, de los servicios de Dutoit han prescindido otras prestigiosas orquestas mundiales como la Sinfónica de San Francisco, Boston, Nueva York, Chicago, Cleveland y Sydney.

Al parecer, los supuestos abusos ocurrieron entre 1985 y 2010, fechas en las que el director supuestamente manoseó en varias ocasiones a esas cuatro artistas, además de proceder de manera inadecuada hacia ellas con actos sexuales. (ECHA- Agencias)

deutsche Übersetzung:
LONDON.- Der künstlerische Leiter des Philharmonischen Orchesters, Charles Dutoit, wurde beschuldigt, 15 Jahre lang sexuellen Missbrauch gegen 4 Musikerinnen begangen zu haben, bestätigte am Freitag die Institution, die auf seine Zusammenarbeit verzichtete.

Das prestigeträchtige Londoner Philharmoniker präzisierte in einer Erklärung, dass nach dem Vorwurf des "unangemessenen Verhaltens", das dem 81-jährigen Orchesterleiter zugeschrieben wird, "gemeinsam" beschlossen wurde, ihn nicht mehr für die Konzerte der unmittelbaren Zukunft zu engagieren."

"Als eine der führenden internationalen Formationen ist das Philharmonic Orchestra den höchsten Standards ethischen Verhaltens verpflichtet, die von jedem, der mit dem RPO arbeitet, angenommen werden", heißt es in der Note.

Das Orchester "nimmt seine Verantwortung sehr ernst, um für alle seine Künstler, Musiker und Mitarbeiter ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen", wird hinzugefügt.

In Bezug auf die Vorwürfe der vier Frauen gegen den schweizer Regisseur, Gewinner von zwei Grammy Awards, weist die Philharmonie auch darauf hin, dass "die Wahrheit in dieser Angelegenheit durch den rechtlichen Prozess bestimmt wird".

"Das sofortige Eingreifen des RPO lässt Zeit für einen "klaren Weg", um festzustellen, was passiert ist, erklärt die Erklärung, die besagt, dass dem Direktor" eine faire Gelegenheit geboten werden sollte, Rechtsberatung einzuholen, um die Vorwürfe zu widerlegen."

Die britische Zeitung The Guardian weist darauf hin, dass aufgrund dieser Vorwürfe auch andere renommierte Weltorchester wie das San Francisco Symphony Orchestra, Boston, New York, Chicago, Cleveland und Sydney auf das Engagement von Dutoit verzichtet hätten.

Angeblich kam es zwischen 1985 und 2010 zu angeblichen Missbräuchen, bei denen der Regisseur angeblich mehrfach mit diesen vier Künstlerinnenn Umgang hatte und mit sexuellen Handlungen in unangemessener Weise vorging. (ECHA-Agenturen)


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"USA" 23.12.2017: Offener Brief von Schönheitsköniginnen gegen den Organisator der "US"-Miss-Wahlen Sam Haskell: Beleidigungen und Abwertungen in E-Mails
Missen übel beleidigt: Nächster Skandal: Miss-America-Chef suspendiert
http://www.krone.at/1599291

<Der Belästigungsskandal in den USA hat nun auch den Schönheitswettbewerb Miss America erreicht: Der Veranstalter suspendierte am Freitag seinen Chef Sam Haskell, weil dieser sich in E-Mails beleidigend über ehemalige Gewinnerinnen des Wettbewerbs geäußert hatte. 49 von ihnen hatten in einem offenen Brief den Rücktritt des gesamten Führungsteams gefordert - unter ihnen auch die Schönheitsköniginnen von 1948 und 1955 sowie ausnahmslos alle seit dem Jahr 1988 Gekürten.

Die Schönheitsköniginnen zeigten sich in dem offenen Brief empört über den "Gebrauch abschätziger Begriffe", mit denen Frauen "herabgewürdigt und erniedrigt" würden. Mit dem Schreiben reagierten die Frauen auf die Veröffentlichung interner E-Mails der Wettbewerbsorganisatoren in der Internetzeitung "Huffington Post" am Donnerstag.

Frühere Siegerinnen der Wahl wurden darin mit vulgären Begriffen belegt, die Männer machten sich über ihr Gewicht oder ihr Sexualleben lustig, Miss-America-Chef Haskell bezeichnete eine frühere Gewinnerin als "ein Stück Müll". Auch das Wort "cunts" fiel.

Auch TV-Moderatorin Gretchen Carlson unter den Unterzeichnerinnen
In dem Brief schrieben die Ex-Schönheitsköniginnen: "Als Miss Americas weisen wir die entstellenden Charakterisierungen von uns als Gruppe oder persönlich entschieden zurück." Unter den Unterzeichnerinnen sind die amtierende "Miss America" Savvy Shields, die Gewinnerinnen des Wettbewerbs von 1948, BeBe Shopp Waring, und 1955, Lee Meriwether, sowie die TV-Moderatorin Gretchen Carlson.

Zunächst umfassende Untersuchung gefordert
Die Miss America Organization hatte gegenüber der "Huffington Post" zunächst erklärt, sie sei bereits vor Monaten auf die E-Mails hingewiesen worden und habe einen Mitarbeiter gefeuert, der besonders unangemessene Äußerungen gemacht habe. Der Verwaltungsrat habe ansonsten aber "volles Vertrauen in das Führungsteam". Am Freitag hatte dann die TV-Produktionsfirma Dick Clark Productions ihre Zusammenarbeit mit Miss America beendet.

Die Firma war nach eigenen Angaben ebenfalls schon vor Monaten auf die E-Mails aufmerksam gemacht worden und zeigte sich "erschüttert" über deren "inakzeptablen Inhalt". Die Produktionsfirma habe den Vorstand von Miss America zunächst aufgefordert, eine umfassende Untersuchung einzuleiten und "angemessene Maßnahmen" zu ergreifen. Nun habe die Firma aber entschieden, die Zusammenarbeit mit Miss America zu beenden.

Am Freitag stimmte der Verwaltungsrat von Miss America dann dafür, Miss-America-Chef Haskell bis auf Weiteres zu beurlauben. Die Organisatoren des Wettbewerbs sagten zudem eine "gründliche Untersuchung" der "angeblich unangemessenen" E-Mail-Wechsel zu.

Skandal um Harvey Weinstein brachte die Debatte ins Rollen
In den USA wird seit Wochen eine breite Debatte über sexuelle Gewalt geführt, die nach den Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein aufgekommen war. Zahlreiche weitere Prominente gerieten inzwischen durch ähnliche Vorwürfe unter Druck, darunter die Schauspieler Kevin Spacey und Dustin Hoffman, die US-Fernsehmoderatoren Matt Lauer und Charlie Rose und mehrere Mitglieder des US-Kongresses.>

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25.12.2017: "US"-Medienunternehmen "VICE" mit sexuellen Übergriffen gegen Frauen - Schmerzensgeld insgesamt 170.000 Dollar
Sexuelle Übergriffe: «Vice» entschädigte Frauen mit 170'000 Dollar
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-hat-mich-viel-mehr-gebraucht-als-ich-ihn--23925472

<Über 20 Frauen sollen beim US-Medienunternehmen «Vice» Opfer oder Zeugin sexueller Übergriffe geworden sein.

Mehr als 20 Frauen sind beim US-Medienunternehmen «Vice», das auch das gleichnamige Magazin herausgibt, Opfer oder Zeugin sexueller Übergriffe geworden. Das berichtete die «New York Times» am Samstag. Für den Bericht hatte die Zeitung mehr als 100 derzeitige und frühere Mitarbeitende befragt und mehr als 100 Seiten Dokumente, SMS, E-Mails und andere Unterlagen untersucht. Aus diesen geht demnach auch hervor, dass «Vice» vier Betroffenen insgesamt mehr als 170'000 Dollar als Einigung zahlte.

«Wir haben als Unternehmen von oben herab dabei versagt, einen sicheren Arbeitsplatz zu schaffen», teilte «Vice» zu dem Bericht mit. Das Unternehmen habe als «Jungs-Klub» eine Kultur von «unangemessenem Verhalten gefördert» und viele Menschen enttäuscht. Im Zuge der «Times»-Recherchen und Enthüllungen über sexuelle Übergriffe in vergangenen Monaten habe «Vice» einen neuen Beirat geschaffen, in dem auch Frauenrechtlerin Gloria Steinem sitzt. Zudem seien drei Mitarbeiter gekündigt und Liebesbeziehungen zwischen Vorgesetzten und deren Mitarbeitenden verboten worden.

Sandra Miller, die von 2014 bis 2016 bei «Vice» arbeitete, wurde im Bericht der «New York Times» mit den Worten zitiert: «Es gibt ein giftiges Umfeld, in dem Männer die ekelerregendsten Dinge sagen und offen Witze über Sex machen können.» Frauen würden dort als deutlich minderwertig gegenüber Männern behandelt. «Vice» wurde 1994 als Magazin im kanadischen Montreal gegründet und machte sich mit Berichten über kontroverse Themen zur Jugendkultur wie Drogen, Gewalt und Sex einen Namen. Heute ist das Unternehmen mit Sitz in New York weltweit unter anderem auch mit Filmprojekten und als Musiklabel aktiv.>

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Pedophile Foster Parent Arrested for Raping 900 Children Gold toothed 'monster' treated children in his care as 'sex slaves' By: Jay Greenberg

Read more at: http://www.neonnettle.com/news/3562-pedophile-foster-parent-arrested-for-raping-900-children
© Neon Nettle

http://www.neonnettle.com/news/3562-pedophile-foster-parent-arrested-for-raping-900-children


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14.1.2018: Royal-Fotograf Mario Testino soll Männer mit Anmachversuchen belästigt haben - und auch Fotograf Bruce Weber
„Ist ein Triebtäter“: Nun auch Sex-Vorwürfe gegen Star-Fotograf Testino
http://www.krone.at/1613836

<Nun sieht sich auch Star-Fotograf Mario Testino mit Vorwürfen sexueller Belästigung konfrontiert: Mehrere männliche Models und frühere Mitarbeiter werfen dem Fotografen der Schönen und Reichen - unter anderem fotografiert er für die britischen Royals - teils aggressive sexuelle Annäherungsversuche vor. Ex-Supermodel Ryan Locke nannte Testino sogar einen "Triebtäter".

Bei einem Fotoshooting auf einem Bett habe Testino sein Team aus dem Raum geschickt und sei zu ihm auf das Bett geklettert. Dann habe er sich auf ihn gelegt und gesagt: "Ich bin das Mädchen und du der Junge", schilderte Locke in der "New York Times". Er habe daraufhin ein Handtuch nach Testino geworfen und sei aus dem Raum gegangen.

Testinos früherer Assistent Hugo Tillman schilderte eine ähnliche Szene. Der Ex-Assistent Roman Barrett berichtete, Testino habe sich an seinem Bein gerieben und vor ihm masturbiert. "Sexuelle Belästigung war eine ständige Realität", sagte Barrett. Weitere schildern, wie Testino sie in seinem Hotelzimmer im Bademantel empfangen habe.

Testino äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Seine Anwaltskanzlei berief sich darauf, mit früheren Mitarbeitern des Fotografen gesprochen zu haben, die keine der Anschuldigungen bestätigen konnten. Testino gilt in Hollywood nach Shootings mit Madonna und Lady Di seit Jahrzehnten als einer der berühmtesten Star- und Modefotografen.

[Auch Fotograf Bruce Weber mit Anmachversuchen gegen Männer]

Weiterer Fotograf soll nackte Atemübungen angeregt haben
Die Zeitung beruft sich außerdem auf 15 Aussagen, wonach der Modefotograf Bruce Weber bei privaten Treffen mit Models und Assistenten nackte Atem- und Energieübungen angeregt habe. Weber, der unter anderem in den 1990er-Jahren berühmte Kampagnen für das Modelabel Calvin Klein verantwortete, habe dabei häufig gegen deren Willen die Hände der Männer in ihren Schritt geführt und auch seine. Der Fotograf stritt die Vorwürfe in einem Statement seiner Anwälte ab.

Einer der bekanntesten Mode- und Promifotografen weltweit
Der Peruaner Testino gehört zu den bekanntesten Mode- und Promifotografen weltweit. Der 63-Jährige fotografierte für die Februar-Ausgabe der "Vogue" Tennisstar Serena Williams und ihre kleine Tochter. Er schoss zudem die Verlobungsfotos von Prinz William und Kate. 1997 machte er ein halbes Jahr vor ihrem tödlichen Autounfall in Paris die letzten Porträtaufnahmen von Prinzessin Diana.

In der Modebranche gelten Männermodels mit geringeren Gagen und seltenerem Starstatus als noch austauschbarer als Frauen. 

Debatte über sexuelle Gewalt schwillt an
In den USA wird seit Monaten eine breite Debatte über sexuelle Gewalt geführt, die nach den Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein aufgekommen war. Zahlreiche weitere Prominente gerieten inzwischen durch ähnliche Vorwürfe unter Druck, darunter die Schauspieler Kevin Spacey und Dustin Hoffman, der Fernsehmoderator Charlie Rose und mehrere Mitglieder des US-Kongresses.>

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14.1.2018: Schauspielerin Emma Watson über Männer und ihre Anmach-Hände: Der Missbrauch ist strukturell bedingt
„Alles erlebt“: Auch Emma Watson war Opfer sexueller Belästigungen
http://www.krone.at/1612790

<Die britische Schauspielerin Emma Watson kämpft voller Leidenschaft für mehr Gleichheit zwischen Frauen und Männern und ist große Unterstützerin der #MeToo-Bewegung. Denn sie selbst weiß, wie es ist, von Männern auf unangebrachte Weise behandelt zu werden.

Sie sagt: "Ich habe das volle Spektrum an sexueller Belästigung erlebt. Aber für mich ist erstaunlich, dass weder meine Erfahrungen noch die meiner Freundinnen oder Kolleginnen einzigartig sind. Dieses System ist so systematisch und strukturell."

"An der Oberfläche gekratzt"
Im Gespräch mit "Variety" deckt die 27-Jährige die bittere Wahrheit auf: "Die Statistiken zeigen, dass es bei Frauen zwischen dem Alter 18 und 24 eine gewaltige Prozentzahl gibt, die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt hat. Wenn du mit den meisten Frauen sprichst, dann realisierst du, dass sie Erfahrungen gemacht haben und eine Geschichte haben. Wir decken einfach nur auf." Jedoch werde derzeit nur "an der Oberfläche gekratzt", denn es stecke noch viel mehr dahinter, was Emma als "total verrückt" bezeichnet.


Wie die meisten anderen weiblichen Stars auch trug die Darstellerin Schwarz bei den Golden Globes. "Ich werde total emotional, wenn ich an diese Bewegung [[metoo]] denke, die wir quer durch die Industrien kreiert haben - sie reicht über Gemeinden und Räume hinweg. Sie ist so groß geworden, dass dieses Problem nicht nur Frauen in Hollywood betrifft", erklärte Emma auf dem roten Teppich.>

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20 minuten online, Logo

16.1.2018: Opfer von "Arzt" Nassar: Olympiasiegerin Simone Biles
Olympiasiegerin Simone Biles: «Der Mannschaftsarzt hat auch mich missbraucht»
http://www.20min.ch/sport/weitere/story/-Der-Mannschaftsarzt-hat-auch-mich-missbraucht--28808497

<Der wegen Kinderpornographie verurteilte ehemalige Mannschaftsarzt Larry Nassar verging sich auch an der US-Spitzenturnerin Simone Biles.

Die US-Turnerin und vierfache Olympiasiegerin Simone Biles ist nach eigenen Worten von dem ehemaligen Mannschaftsarzt Larry Nassar sexuell missbraucht worden. «Auch ich bin eine der vielen Überlebenden, die von Larry Nassar sexuell missbraucht worden sind», erklärte die zehnfache Weltmeisterin im Kurzbotschaftendienst Twitter am Montag. Sie habe mit sich gerungen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, seitdem der Missbrauchsskandal um Nassar öffentlich geworden sei.

«Die meisten von Euch kennen mich als fröhliches, albernes, energiegeladenes Mädchen», erklärte die 20-Jährige. «Aber in letzter Zeit war ich ein bisschen geknickt, und je stärker ich versucht habe, die Stimme in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen, umso lauter wurde sie.» Sie habe keine Angst mehr, ihre Geschichte zu erzählen.

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Stillness in the storm, online, Logo
Jan.17, 2018: Gymnastics in the "USA" with criminal team doctor Nassar: Almost 100 of 140 abused youth athetics will give testimony
"USA Gymnastics" let Nassar go on despite of warnings (!)

100 Victims Testify in Court Over Massive Child Molestation Cover-Up in USA Gymnastics
17.1.2018: Kunstturnen in den "USA" mit dem kriminellen Teamarzt Nassar: 140 missbrauchte Turnerinnen, knapp 100 sagen aus
Die Turngesellschaft "USA Gymnastics" liess Nassar trotz Warnungen weitermachen (!)

100 Opfer werden vor Gericht aussagen - massiver Kindsmissbrauch wurde in "US"-Gymnastik gedeckt
http://www.stillnessinthestorm.com/2018/01/100-victims-testify-in-court-over-massive-child-molestation-cover-up-in-usa-gymnastics.html
<(Rachel BlevinsNearly 100 out of the 140 women who have accused a former USA Gymnastics team doctor of sexually assaulting them are now testifying against him in court.

by Rachel Blevins, January 17th, 2018

Nearly 100 women will read victim impact statements this week, sharing their accounts of the horrific sexual assault they endured when they were young girls, at the hands of Larry Nassar—and in doing so, they are also revealing that USA Gymnastics enabled the predator.

Cowan: Gymnastic association "USA Gymnastics" and Michigan State University let go on the abuse deliberately

“You failed all of us, and for that, I see you in the same category of criminal as I do the criminal standing before us today,” Olivia Cowan said in court on Tuesday, addressing the roles of USA Gymnastics and Michigan State University in allowing Nassar’s abuse to continue for decades.

Cowan accused the organizations of ignoring numerous complaints about Nassar’s conduct and noted that they have still refused to take responsibility for their role in the abuse, claiming they were never alerted to Nassar’s serial abuse.

“Today, I am a mother, a wife, a daughter, a friend that is struggling each day to find peace and joy in all the things that once made me happy,” Cowan said.

Chelsey Markham: abuse foryears by Nassar leading to drepression, drugs, suicide - mother speaking

The long-term effects stemming from Nassar’s sexual and psychological abuse were also brought to light in court. Donna Markham spoke on behalf of her daughter Chelsey, who took her own life after a confession about Nassar’s abuse—that occurred in the doctor’s office, while her mother was in the room—drove her to a path of depression and drugs that led to suicide.

“Every day I miss her. Every day. And it all started with him. It all started with him, and it just became worse as the years went by until she just couldn’t deal with it anymore,” Markham said.

A total of 140 women have publicly revealed that they were sexually assaulted by Nassar, and some of the most notable victims include Olympic gymnasts McKayla Maroney, Aly Raisman, Gabby Douglas and Simone Biles.

"USA Gymnastics" (USAG) lets sign secrecy settlements - they let Nasser abuse: "USA Gymnastics", Olympic Committee, Michigan State University

Maroney, 22, was originally facing a $100,000 fine if she testified in court against Nassar, after she signed a non-disclosure agreement as part of her settlement with USA Gymnastics, according to a report from The New York Times.

The settlement was finalized in December 2016, and it left Maroney with $1.25 million. However, she is now suing USA Gymnastics, the US Olympic Committee and Michigan State University claiming that she was forced to sign an illegal NDA preventing her from talking about her abuse and that the three organizations enabled Nasser’s actions despite numerous complaints.
“During the period McKayla Maroney was being sexually abused and harassed by Nassar, Defendants had the authority and ability to prevent such abuse by removing Nassar from his position as team physician at Team USA, USAG and in his status with the USOC. They failed to do so, allowing the abuse to occur and to continue unabated.”
Maroney’s lawsuit claims that she “was forced to agree to a non-disparagement clause and confidentiality provision,” and that she would be fined at least $100,000 if she was ever to “speak of her abuse or the settlement.” The lawsuit also claimed that Maroney accepted the money because she needed the funds to seek treatment for the psychological damage caused by Nassar’s abuse.

[The project of "USA Gymnastics": hush money and dismiss Nassar in calm]

USA Gymnastics responded with the claim that the settlement terms were created by Maroney’s attorney, and that “the process culminated in a settlement agreement that included a mutual non-disclosure clause and a mutual non-disparagement clause.”

Maroney’s lawsuit claims that USA Gymnastics “had a plan to keep the sexual abuse of Nassar quiet, and allow Nassar to quietly leave USAG, and further silence his victims.” It also alleges that Nassar has possession of thousands of photographs he took of Maroney, and he has shared them with other pedophiles.
“Nassar would continuously, obsessively and compulsively photograph McKayla Maroney and is believed to have possessed thousands of photographs of McKayla Maroney competing in gymnastics events, training, in everyday situations.

McKayla Maroney alleges that she believes photographs were taken of her while Nassar was sexually abusing her under the guise of treatment. McKayla Maroney is further informed and believes, and on that basis alleges, that these photographs were shared by Nassar with other pedophiles for their sexual gratification.”
[Victim Maroney: sexual abuse by Nassar during 7 years]

Maroney did speak out about the abuse she endured from Nassar in a post on Twitter in October. She said Nassar began abusing her when she was 13 years old and did not stop until she left the sport when she was 20. She said the worst incident happened when she was 15, and Nassar gave her a sleeping pill and then sexually assaulted her during a trip to Tokyo for a world championship.

[Victim Maroney: sexual abuse before competitions]

“Dr. Nassar told me that I was receiving ‘medically necessary treatment’ that he had been performing on patients for over 30 years,” Maroney wrote. “It seemed whenever and wherever this man could find the chance, I was ‘treated.’ It happened in London before my team and I won the gold medal, and It happened before I won my silver.”

[Secrecy agreement is not acceptable]

Following intense criticism of the non-disclosure agreement on social media, USA Gymnastics has announced that it will not fine Maroney if she speaks out about Nassar’s abuse.

["USA Gymnastics" has complaint files about more than 50 gymnastic coaches]

Nassar is now facing life in prison, and as The Free Thought Project reported in August 2017, the current policies used by USA Gymnastics are only helping to enable sexual predators like Nassar:
“What these former victims are exposing is also backed up by an investigation by the IndyStar which revealed that top executives at one of America’s most prominent Olympic organizations failed to alert authorities to many allegations of sexual abuse by coaches — relying on a policy that enabled predators to abuse gymnasts long after USA Gymnastics had received warnings. According to the investigation, USA Gymnastics would not disclose the total number of sexual misconduct allegations it receives each year. But records show the organization compiled complaint dossiers on more than 50 coaches and filed them in a drawer in its executive office in Indianapolis.”>
<(Rachel Blevins) Fast 100 der 140 Frauen, die einen ehemaligen Mannschaftsarzt der USA-Gymnastik beschuldigt haben, sie sexuell angegriffen zu haben, werden nun vor Gericht gegen ihn aussagen.

von Rachel Blevins, 17. Januar 2018

Fast 100 Frauen werden diese Woche Opfererklärungen verlesen und ihre Berichte über die schrecklichen sexuellen Übergriffe, die sie als junge Mädchen durch Larry Nassar erlitten haben, sind immer ähnlich - und dabei zeigen sie auch, dass die USA-Gymnastik den Räuber mutwillig hat agieren lassen.

Cowan: Die Turngesellschaft "USA Gymnastics" und die UNI Michigan liessen den Missbrauch willentlich weiterlaufen

Olivia Cowan sagte es am Dienstag vor Gericht deutlich, wie sich die "US"-Turngesellschaft "USA Gymnastics" und die Universität von Michigan verhalten hat, die den Missbrauch jahrzehntelang weiterlaufen liessen: "Sie haben alle von uns da reingeritten, und deswegen sehe ich Sie in der gleichen Kategorie von Kriminellen wie dieser Kriminelle, der heute vor uns steht."

Cowan beschuldigte die Organisationen, zahlreiche Beschwerden über Nassars Verhalten ignoriert zu haben und stellte fest, dass sie sich immer noch weigerten, die Verantwortung für ihre Rolle bei den Misshandlungen zu übernehmen. Sie behaupten einfach, sie seien nie auf Nassars Serienmissbrauch aufmerksam gemacht worden.

"Heute bin ich eine Mutter, eine Frau, eine Tochter, eine Freundin, die jeden Tag darum kämpft, Frieden und Freude in all den Dingen zu finden, die mich einst glücklich gemacht haben", sagte Cowan.

Chelsey Markham: Jahrelanger Missbrauch durch Nassar führten zu Depression, Drogen, Selbstmord - die Mutter spricht

Die langfristigen Auswirkungen von Nassars sexuellem und psychologischem Missbrauch wurden auch vor Gericht zutage gefördert. Donna Markham sprach im Namen ihrer Tochter Chelsey, die sich nach einem Geständnis über Nassars Missbrauch - das sich in der Arztpraxis ereignete, während ihre Mutter im Raum war - das Leben nahm und sie auf einen Weg der Depression und Drogen führte, die zum Selbstmord führten .

"Jeden Tag vermisse ich sie. Jeden Tag. Und alles begann mit ihm. Es begann alles mit ihm und es wurde mit den Jahren immer schlimmer, bis sie einfach nicht mehr damit fertig werden konnte ", sagte Markham.

Insgesamt haben 140 Frauen öffentlich bekanntgegeben, dass sie von Nassar sexuellen Angriffen ausgesetzt waren. Zu den bekanntesten Opfern gehören die olympischen Turnerinnen McKayla Maroney, Aly Raisman, Gabby Douglas und Simone Biles.

"USA Gymnastics" (USAG) lässt Geheimhaltung unterschreiben - sie liessen Nasser weitermachen: "USA Gymnastics", Olympisches Komitee der "USA", Uni Michigan

Maroney, 22, hatte ursprünglich eine Geldstrafe von $ 100.000 zu erwarten, wenn sie vor Gericht gegen Nassar aussagte, nachdem sie im Rahmen ihrer Vereinbarung mit "USA Gymnastics" eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben hatte, so ein Bericht der New York Times.

Die Vereinbarung wurde im Dezember 2016 abgeschlossen und Maroney bekam 1,25 Millionen Dollar. Sie verklagt "USA Gymnastics", sowie das Olympische Komitee der "USA" und die Uni Michigan und behauptet, sie sei gezwungen worden, eine illegale NDA zu unterschreiben, die sie davon abhalte, über ihren Missbrauch zu sprechen und dass die drei Organisationen Nassers Aktionen trotz zahlreicher Beschwerden ermöglichten.
"Während der Zeit, in der McKayla Maroney von Nassar sexuell missbraucht und schikaniert wurde, hatten die Angeklagten die Autorität und die Fähigkeit, einen solchen Missbrauch zu verhindern, indem sie Nassar von seiner Position als Teamarzt bei Team USA, USAG und in seinem Status beim USOC entfernten. Sie haben es versäumt, und stattdessen haben sie den Missbrauch weiter zugelassen, der sich unvermindert fortsetzte."
Maroneys Klage behauptet, dass sie "gezwungen war, einer Nicht-Verleumdungsklausel und Vertraulichkeitsbestimmung zuzustimmen", und dass sie mindestens 100.000 Dollar Strafe bekommen würde, wenn sie jemals "von ihrem Missbrauch oder dem Vergleich sprechen" würde Maroney akzeptierte das Geld, weil sie das Geld brauchte, um sich wegen des psychischen Schadens, der durch Nassars Missbrauch verursacht wurde, behandeln zu lassen.

[Der Plan der USAGymnastics: Schweigegeld und Nassar still entlassen]

USA Gymnastics antwortete mit der Behauptung, dass die Abrechnungsbedingungen von Maroneys Anwalt ausgemacht wurden und dass "der Prozess in einer Vergleichsvereinbarung gipfelte, die eine gegenseitige Geheimhaltungsklausel und eine gegenseitige Nicht-Herabstufungsklausel beinhaltete."

Maroney's Klage behauptet, dass es der Plan von "USA Gymnastics" war, den sexuellen Missbrauch von Nassar zu verheimlichen, und Nassar sollte erlaubt werden, die USAG ohne Trubel zu verlassen und seine Opfer weiter zum Schweigen zu bringen." Die Klage gibt auch an, dass Nassar Tausende Fotos von Maroney besitzt, und er teile diese mit anderen Pädophilen.
"Nassar fotografierte unaufhörlich und zwanghaft die McKayla Maroney. Er hat vermutlich Tausende von Fotografien von McKayla Maroney, von Gymnastikveranstaltungen, vom Training und vom Alltag.

McKayla Maroney behauptet, dass sie glaubt, dass Fotos von ihr gemacht wurden, während Nassar sie unter dem Deckmantel der Behandlung sexuell missbrauchte. McKayla Maroney ist weiter informiert und glaubt, und auf dieser Grundlage behauptet sie, dass diese Fotos von Nassar mit anderen Pädophilen für ihre sexuelle Befriedigung geteilt wurden. "
[Opfer Maroney: Sexueller Missbrauch durch Nassar 7 Jahre lang]

Maroney äußerte sich im Oktober in einem Twitter-Posting über den Missbrauch, den sie von Nassar erlitten hatte. Sie sagte, dass Nassar anfing, sie zu misshandeln, als sie 13 Jahre alt war und nicht aufhörte, bis sie mit 20 den Sport verließ. Sie sagte, der schlimmste Vorfall ereignete sich als sie 15 Jahre alt war. Nassar gab ihr eine Schlaftablette und griff sie dann sexuell an eine Reise nach Tokio für eine Weltmeisterschaft.

[Opfer Maroney: Sexueller Missbrauch auch vor den Wettkämpfen]

"Dr. Nassar erzählte mir, dass ich eine "medizinisch notwendige Behandlung" erhalten habe, die er seit über 30 Jahren bei Patienten durchgeführt habe ", schrieb Maroney. "Es schien, als ob und wann auch immer dieser Mann die Chance bekommen würde, ich wurde 'behandelt'. Es passierte in London, bevor mein Team und ich die Goldmedaille gewannen, und das geschah, bevor ich mein Silber gewann."

[Geheimhaltungsvereinbarung ist unhaltbar]

Nach intensiver Kritik an der Geheimhaltungsvereinbarung in den sozialen Medien hat USA Gymnastics angekündigt, dass sie Maroney nicht bestrafen wird, wenn sie sich über Nassars Missbrauch äußert.

["USA Gymnastics" hat Beschwerden über rund 50 Turnlehrer]

Nassar sieht sich nun mit dem Leben im Gefängnis konfrontiert, und wie das Free Thought Project im August 2017 berichtete, trägt die derzeitige Politik der USA-Gymnastik dazu bei, Sexualverbrecher wie Nassar zu unterstützen:
"Was diese ehemaligen Opfer entlarven, wird auch durch eine Untersuchung von IndyStar gestützt, die ergab, dass Top-Manager einer der prominentesten olympischen Organisationen Amerikas es versäumten, die Behörden auf viele Vorwürfe sexuellen Missbrauchs durch Trainer aufmerksam zu machen - und sich dabei auf eine Politik stützten, die es Raubtieren ermöglichte, Turnerinnen zu misshandeln, lange nachdem "USA Gymnastics" Warnungen erhalten hatten. Laut der Untersuchung würde "USA Gymnastics" nicht die Gesamtzahl der sexuellen Fehlverhaltensvorwürfe offenbaren, die es jedes Jahr erhält. Aber Aufzeichnungen zeigen, dass die Organisation Beschwerdedossiers über mehr als 50 Coaches zusammengestellt und in einer Schublade in ihrem Exekutivbüro in Indianapolis hinterlegt hat. ">



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20 minuten online, Logo

24.1.2018: Schauspielerin Esther Gemsch sagt klar mit Arztattest: Regisseur Dieter Wedel hat sich nicht im Griff
#MeToo: Schweizer Schauspielerin erhebt schwere Vorwürfe
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-hat-mich-viel-mehr-gebraucht-als-ich-ihn--23925472

<In einem Interview erzählt Esther Gemsch, dass sie vom Regisseur Dieter Wedel so stark verletzt worden sei, dass sie die Dreharbeiten abbrechen musste.

Immer mehr Frauen berichten von erschütternden Erlebnissen mit dem Regisseur Dieter Wedel. In der aktuellen Ausgabe der «Zeit» erheben vier Frauen neue Vorwürfe gegen den 75-Jährigen, unter ihnen auch die Schweizer Schauspielerin Esther Gemsch.

Wedel soll Gemsch 1980 in seinem Hotelzimmer angegriffen und versucht haben, sie zu vergewaltigen. «Er setzte sich rittlings auf mich, packte meinen Kopf bei den Haaren und schlug ihn immer wieder aufs Bett, einmal auch an die Wand und dann einmal auf die Bettkante», wird die 62-jährige Bernerin zitiert.

Mit ihrem Halswirbel sei sie so hart auf die Bettkante geprallt, dass sie sich nicht mehr habe bewegen können. Wedel habe ihr ausserdem mit ihrem Schal die Kehle abgeschnürt, so dass sie kaum noch Luft bekommen habe. Wegen ihrer Verletzungen musste Gemsch den Dreh abbrechen, ihre Rolle wurde neu besetzt.

Ihr behandelnder Orthopäde war Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der bekannt Mannschaftsarzt des FC Bayern München. In einem Schreiben des Arztes, das im Archiv von Telefilm Saar aufbewahrt wurde und sich nun beim Saarländischen Rundfunk befindet, heisst es, Gemschs Symptome könnten «eindeutig als Folge der Gewalttätigkeit vom 12.12.80 angesehen werden».>

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Basler Zeitung online, Logo

Kriminelles Hollywood 31.1.2018: Das Monster Weinstein ist KEIN Traum: Film, Politik, Medien, Verlage - Buch "Brave" von Opfer Rose McGowan
«Das Monster Weinstein war überall»
https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/nbc-feuert-starmoderator-wegen-sexuellen-fehlverhaltens/story/27983712

<Rose McGowan rechnet in ihrer Autobiographie mit US-Filmproduzent Harvey Weinstein ab. Die Schauspielerin spricht etwa von einer «Vergewaltigungs-Fabrik».

US-Schauspielerin Rose McGowan war eine der ersten Frauen, die Belästigungsvorwürfe gegen Filmproduzent Harvey Weinstein erhoben hatte. Nun ist ihr autobiographisches Buch «Brave» (dt. «Mutig») erschienen, das im April auch auf den deutschsprachigen Markt kommen soll. Darin enthüllt die 44-Jährige Details über ihr Verhältnis zu Weinstein.

So berichtet die Schauspielerin von einem traumatischen Erlebnis als 23-Jährige. In Erwartung, Weinstein wolle ihre Karriereplanung diskutieren, sei sie dessen Einladung in ein Hotelzimmer gefolgt. Dort habe der Produzent sie zum Whirlpool gelockt, habe sich nackt ausgezogen und McGowan die Kleider vom Leib gerissen. Gegen ihren Willen habe er sie oral befriedigt und dabei masturbiert. «Durch meine Tränen hindurch sah ich sein Sperma, das oben auf den Wasserblasen schwamm», schreibt McGowan.

Nach dem Übergriff hat die junge Schauspielerin vergeblich Unterstützung in der Branche gesucht. Allgemein habe man ihr geraten, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Ihr Anwalt habe ihr gesagt, dass man ihr vor Gericht nicht glauben würde. «Weinstein ist nicht nur in der Filmbranche mächtig, auch in der Politik, in den Medien, in Verlagen», sagt McGowan gegenüber «Bild». «Das Monster war überall.» Es handle sich um ein «internationales Vergewaltigung-Syndikat, eine Vergewaltigungs-Fabrik.»

[Diskussionen nach der Grammy-Verleihung: Männerdominanz]

Nach der Verleihung der Grammy Awards ist der Chef der zuständigen Recording Academy wegen einer Aussage über Frauen in der Kunstszene in die Kritik geraten. Schauspielerin Debra Messing twitterte am Montag, Neil Portnows Äusserungen seien unglaublich erschreckend. Grammy-Gewinnerin Sheryl Crow schrieb, bei den Grammys solle es wieder weibliche und männliche Preiskategorien geben. «Wer soll junge Mädchen inspirieren, eine Gitarre zu nehmen und zu rocken, wenn die meisten Kategorien mit Männern gefüllt sind?»

Nach der Preisverleihung am Sonntag hatte Portnow hinter der Bühne gesagt, beginnen müsse Veränderung in der Szene mit Frauen, die Musiker, Ingenieure, Produzenten oder Manager in der Musikbranche sein wollten – sie müssten aktiv werden. Die Industrie müsse die Fussmatte mit dem Willkommensaufdruck sehr deutlich hinlegen, so Portnow. Konkret nannte er etwa Mentorenprogramme für Menschen, die kreativ sein wollten.

Kritik erntete die Recording Academy auch deshalb, weil bloss zwei weibliche Gewinnerinnen bei der Annahme ihrer Preise im Fernsehen gezeigt wurden. Ausserdem sei die Auswahl der Künstler, die auf der Bühne Stücke präsentierten, von Männern dominiert worden, hiess es. Als Beispiel für eine fehlende Interpretin führten Kritiker Sängerin Lorde an: Sie sei zwar in der Kategorie Album des Jahres nominiert gewesen, aber nicht aufgetreten. Portnow sagte dazu, jedes Jahr gebe es viele musikalische Reichtümer – es sei hart, bei der Preisverleihung die Balance zu halten und jeden einzubinden.

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1.2.2018: Modemarke "Guess": Belästigungsvorwürfe gegen Chef Paul Marciano durch Model Kate Upton (25)
„Enttäuschend“: Kate Upton erhebt Sex-Vorwürfe gegen Guess-Gründer
http://www.krone.at/1629115

<US-Supermodel Kate Upton hat dem Mitbegründer der US-Modemarke Guess, Paul Marciano, sexuelle Belästigung vorgeworfen. Es sei "enttäuschend", dass solch eine "Kult-Frauenmarke" wie Guess Marciano weiterhin als Kreativdirektor beschäftigt, schrieb die 25-Jährige, die früher das Gesicht der Modemarke war, am Mittwoch im Kurznachrichtendienst Twitter.

Ihrer Kritik fügte sie das Schlagwort #MeToo hinzu, zu möglichen konkreten Übergriffen Marcianos machte Upton aber keine Angaben. Im Online-Dienst Instagram wiederholte Upton ihre Kritik an dem 65-jährigen Guess-Mitbegründer und forderte: "Es sollte ihm nicht erlaubt sein, seine Macht in der Branche zu benutzen, Frauen sexuell und emotional zu belästigen."

It's disappointing that such an iconic women's brand @GUESS is still empowering Paul Marciano as their creative director #metoo

Marciano war 1981 an der Gründung von Guess beteiligt. Seit 2015 ist er Vorstandschef und Kreativ-Direktor des Unternehmens. Für die Marke machten unter anderem auch die Top-Models Claudia Schiffer und Cindy Crawford sowie Gigi Hadid Werbung.>

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Der Bund online, Logo

6.2.2018: SCHAUSPIELHAUS ZÜRICH 2005-2006: DER DIREKTOR HARTMANN WAR EIN GRAPSCHER, DER MIT DEN EMOTIONEN DER SCHAUSPIELERINNEN "SPIELTE"
«Er hat auch mir mal an den Arsch gelangt»
https://www.derbund.ch/kultur/theater/er-hat-auch-mir-mal-an-den-arsch-gelangt/story/25432738

<Ex-Schauspielhaus-Chef Matthias Hartmann soll ein Theater-Diktator sein. Nun spricht Katharina von Bock über ihre Erfahrungen mit ihm.

«Druck machen, manipulieren, da war er Spezialist, das konnte er gar besser als inszenieren», sagt Katharina von Bock über den Regisseur Matthias Hartmann. Die gebürtige Kölnerin ist dem Schauspielhaus Zürich seit den Neunzigern verbunden, auch Hartmann holte sie als Intendant auf die hiesige Bühne. Etwa in die von ihm inszenierte Uraufführung von Justine del Cortes «Sex» 2008. Verunsicherung sei sein Ding gewesen, Demütigung, Machtdemonstration.

Der offene Brief, den die Wiener Zeitung «Der Standard» veröffentlichte und den ein grosser Teil der Burgtheater-Crew unterschrieb (von der Souffleuse bis zu Schauspielstar Nicholas Ofczarek), überrascht von Bock darum nicht. Darin heisst es, dass unter Hartmanns Burg-Direktion «Abhängigkeiten und Betriebshierarchien nicht durch einen verantwortungsvollen Umgang aufgefangen» worden seien, «sondern eine Atmosphäre der Angst und Verunsicherung» geherrscht habe. Rassistische und sexistische Witze, Herabsetzungen von Technik- und Multimediamitarbeitern seien an der Tagesordnung gewesen.

Hartmann selbst bestreitet dies nicht und entschuldigt sich für allfällige Verletzungen. Er will sein Verhalten jedoch nicht als übergriffig oder diskriminierend verstanden wissen, sondern eher als unschönen Kollateralschaden im harten Theaterbusiness, in dem er quasi ohne Samthandschuhe agiert habe.

«Zweck der Aktion war, die andere Schauspielerin zu demütigen»

Die seit 1993 in Zürich lebende Theater- und Filmschauspielerin von Bock («Grounding», «Lüthi & Blanc») weiss, was das bedeutet. «Er hat auch mir mal an den Arsch gelangt, aber natürlich mit dem süffisanten Lächeln, das sagt: ‹Alles nur Spiel.› Sehr diffizil. Oder er wuschelte mir – während der Probe! – durch die Haare und fragte lautstark, ob wir nachher essen gehen. Zweck der Aktion war, die andere Schauspielerin zu demütigen, die gerade ihren Part sprach – was ihn langweilte.»

Ähnliches habe sie oft erlebt, etwa als der noch unerfahrene Regisseur Jan Stephan Schmieding in Zürich Anja Hillings «Mein junges idiotisches Herz» zur Premiere brachte: 15 Minuten bevor der Vorhang hochging, baute sich Hartmann vor ihr und dem geschockten Schmieding auf, um ihr jetzt mal zu sagen, wie ihr Auftritt eigentlich gehe. «Hartmann ist einer von denen, die sich von der Macht der Regisseursposition zur Hybris verleiten lassen. Er arbeitet damit, andere kleinzuhalten, ist ein ironischer Schnelldenker und zugleich wie ein Baby mit zu viel Reichweite. Aber früher wehrte man sich nicht.» Sie sei als Schauspielertochter damit aufgewachsen, dass der Regisseur der Guru, sein Input grundsätzlich richtig sei. Auch seien die Grenzen fliessend in diesem Beruf, in dem Qualität nicht objektiv zu messen sei wie etwa beim Arzt die gelungene OP – sondern wo viel von den «Vibes» und vom persönlichen Geschmack abhänge. Tatsächlich heisst es in der Szene auch über andere hiesige Theater, dass der Ton früher mitunter sehr rüde gewesen sei, etwa am Theater Kanton Zürich – wohlgemerkt, bevor Rüdiger Burbach 2010 die Leitung übernahm.

Schon in der Schauspielschule in Hamburg gings bei Katharina von Bock los: Der erste Lehrer empfahl von Bock eine Busenverkleinerung. Zürich-Intendant Gerd Leo Kuck gab ihr über die Osterpause mit auf den Weg, nicht so viel zu futtern. Mindestens 23 persönliche Geschichten vom Übergriff im feudalistischen, patriarchalen System Theater kann von Bock erzählen; von unerwünschten Küssen und Berührungen, von Druck, Erniedrigung. «Verrückt, wie man das von sich abspaltet über die Zeit», stellt sie fest. «Jessica Früh sagte mir mal, sie gehe nur noch mit der Hand am Revolver zur ersten Leseprobe.» Das wurde auch Katharina von Bocks eigenes Motto.

Heute gehts der 1968 Geborenen besser: «In meinem Alter bin ich kein Ziel mehr. Auch ist das Klima am Theater Kanton Zürich, wo ich heute hauptsächlich bin, und bei SRF völlig anders.» Sie versucht, ihrem zwölfjährigen Sohn zu erklären, wieso es überhaupt so schwer ist, sich abzugrenzen. Vielleicht liege es auch am Wesen des Schauspielers an sich: Man wolle ja gefallen, was machtgierigen Regisseuren ungut in die Hände spiele. Doch nun gilt: «Time’s up.» (Zürcher Regionalzeitungen)>

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Kronenzeitung online, Logo


Islam 10.2.2018: Die Hadsch-Pilgerei nach Mekka ist Grapschfest für Muslime-Männer - und ist der Horror für Muslime-Frauen
Frauen berichten: Sexuelle Übergriffe in Mekka an der Tagesordnung
http://www.krone.at/1637081

<Einmal im Leben eine Pilgerreise nach Mekka zu unternehmen, ist für gläubige Muslime eine religiöse Pflicht. Doch für viele Frauen wird dieses Erlebnis zum persönlichen Albtraum: Sie berichten davon, dass sexuelle Übergriffe am zentralen Wallfahrtsort des Islam an der Tagesordnung stehen. Im dichten Gedränge haben die Angreifer leichtes Spiel. Eine Frau aus Pakistan hatte laut der britischen "Daily Mail" als Erste den Mut, auf Facebook über einen derartigen Vorfall zu sprechen. Ihrem Beispiel folgten zahlreiche weitere Frauen, die Ähnliches erlebt haben. Unsittliche Berührungen und Übergriffe sollen vor allem während des Tawaf geschehen - ein Ritual, bei dem die Kaaba, ein würfelförmiges Gebäude im Hof der Heiligen Moschee in Mekka, sieben Mal umkreist wird.

Opfer berichtet: "Ich war buchstäblich wie versteinert" Die pakistanische Frau Sabica Khan schilderte ihre Erfahrung auf Facebook. Bei der dritten Umrundung habe sie eine Hand auf ihrer Taille gespürt, aber noch ein Versehen vermutet. Wenig später spürte sie erneut eine Berührung. "Ich fühlte mich sehr unwohl", schilderte Khan in ihrem Posting. Sie habe das Ritual aber fortgesetzt. Während der sechsten Umrundung wurde der Übergriff schließlich eindeutiger, als sie fühlte, dass etwas "aggressiv gegen meinen Hintern stocherte". Sie sei erstarrt, weil sie sich nicht sicher gewesen sei, ob das absichtlich geschah. Weil die Menschenmenge so groß war, konnte sie nur langsam weitergehen. Es sei unmöglich gewesen, sich umzudrehen. Schließlich versuchte der Unbekannte, sie am Hintern zu packen. Das Opfer konnte die Hand jedoch wegstoßen.

Danach versuchte Khan, soweit es möglich war, sich umzudrehen – konnte den Angreifer im Getümmel jedoch nicht erkennen. "Ich war buchstäblich wie versteinert", so die Frau. Sie wollte zuerst auch gar nichts über den Vorfall sagen, aus Angst, dass ihr niemand glauben würde. Erst zurück im Hotelzimmer vertraute sie sich ihrer Mutter an. Auch diese sei am Boden zerstört gewesen und habe ihr verboten, die heilige Stätte jemals wieder alleine zu besuchen.

"Es ist traurig, dass man nicht einmal an heiligen Orten sicher ist. Ich wurde belästigt, nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Meine Erfahrung in Mekka wird von diesem schrecklichen Vorfall überschattet", ist die Muslima fassungslos.

[Der Hadsch ist ein Grapschfest für Muslime-Männer]

Nachdem Khan die Übergriffe publik gemacht hatte, meldeten sich zahlreiche weitere Frauen zu Wort, die ebenfalls in Mekka sexuell belästigt worden waren. Viele berichten, dass sie die Vorfälle anfangs gar nicht glauben konnten und wie Khan ein Versehen aufgrund des großen Gedränges vermuteten. Doch die meisten Vorfälle sind eindeutig: So berichtete eine Betroffene, dass ein Mann vor ihr seinen Penis entblößt hatte, als sie gerade einmal 16 Jahre alt war. Eine weitere enthüllte, dass ihre Mutter – eine Frau in ihren 60ern – bereits mehrere Male belästigt worden sei. Diese beschrieb die Vorfälle als die schlimmsten Erlebnisse von sexueller Belästigung, die sie jemals durchmachen musste.>

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Watson online, Logo

17.2.2018: 50 Models haben etwas gegen prominente "Modefotografen und Stylisten"
#MeToo: 50 Models werfen prominenten Modefotografen und Stylisten sexuelle Belästigung vor
https://www.watson.ch/International/USA/469781062--MeToo--50-Models-werfen-prominenten-Modefotografen-und-Stylisten-sexuelle-Belaestigung-vor

<Mehrere prominente Figuren der Modebranche sehen sich Belästigungsvorwürfen ausgesetzt. Die US-Zeitung «Boston Globe» berichtete am Freitag unter Berufung auf mehr als 50 Models über Anschuldigungen gegen mindestens 25 Fotografen, Agenten, Stylisten, Castingdirektoren und andere Branchenvertreter.

Die Vorwürfe richten sich unter anderem gegen den französischen Starfotografen Patrick Demarchelier, seinen US-Kollegen Greg Kadel und den britischen Stylisten Karl Templer.

Nach Angaben der Zeitung erklärten sieben Frauen, sie seien von Demarchelier sexuell belästigt worden. Der 74-Jährige sprach von «Lügen». Auch die anderen Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück. Der Verlag Condé Nast, der unter anderem die Modezeitschrift «Vogue» herausgibt, beendete trotzdem vorerst die Zusammenarbeit mit Demarchelier und Kadel.

Die Enthüllungen basieren auf Recherchen der Investigationsteams Spotlight. Die sechs «Globe»-Reporter hatten 2002 einen Missbrauchsskandal in der US-Kirche aufgedeckt. Ein Kinofilm über ihre Enthüllungen wurde 2016 mit dem Oscar ausgezeichnet.

In jüngster Zeit hatten Missbrauchsvorwürfe gegen Prominente aus Politik und Unterhaltungsbranche in den USA für Aufsehen gesorgt. Auch die Modebranche wurde von Skandalen erfasst. Den berühmten Fotografen Terry Richardson, Bruce Weber und Mario Testino werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen. (viw/sda/afp)>

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Epoch Times online, Logo

18.2.2018: Hilfsfonds für Belästigungsopfer gegründet - Emma Watson mit 1,1 Millionen Euro
Emma Watson startet mit Millionenspende Hilfsfonds für Belästigungsopfer
http://www.epochtimes.de/lifestyle/emma-watson-startet-mit-millionenspende-hilfsfonds-fuer-belaestigungsopfer-a2352358.html

<Schauspielerin Emma Watson hat rund 1,1 Millionen Euro für einen Hilfsfonds für Opfer von sexueller Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz gespendet. Der Fonds folgt dem Vorbild der US-Initiative Time's Up (Die Zeit ist reif).

Schauspielerin Emma Watson hat mit einer Spende von einer Million Pfund (rund 1,1 Millionen Euro) einen Hilfsfonds für Opfer von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gegründet. Der Fonds wurde vor der Verleihung der britischen Bafta-Filmpreise am Sonntagabend in einem offenen Brief angekündigt.

Unterzeichnet haben ihn rund 200 britische und irische Schauspielerinnen, darunter auch Kate Winslet, Emma Thompson, Kristin Scott Thomas, Keira Knightley und Saoirse Ronan.

Watson, die in der Rolle der Hermine in den „Harry Potter“-Filmen bekannt wurde und sich bereits als UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte einsetzt, ermöglichte mit ihrer Millionenspende die Gründung des Fonds nach dem Vorbild der US-Initiative Time’s Up (Die Zeit ist reif). Wie aus der Internetseite des Fonds hervorgeht, spendeten Knightley und der britische Schauspieler Tom Hiddleston jeweils 10.000 Pfund. Mit dem Geld sollen Belästigungsopfer beraten und unterstützt und Projekte finanziert werden.

In dem Brief, der vom „Observer“ abgedruckt wurde, beklagen die Schauspielerinnen, vor nicht allzu langer Zeit sei sexuelle Belästigung noch als „unangenehmer Witz“ und „unvermeidlicher Teil“ des Lebens als Mädchen oder Frau wahrgenommen worden.

„2018 scheinen wir in einer Welt wach geworden zu sien, die reif ist für Veränderungen“, schreiben die Schauspielerinnen. „Wenn wir diesen Augenblick wirklich nutzen, können wir eine Spur im Sand zu Stein werden lassen.“

In Hollywood hatten bereits im Januar mehr als 300 Schauspielerinnen, Autorinnen, Regisseurinnen und andere Frauen aus der US-Unterhaltungsindustrie eine ähnliche Initiative gestartet. Zu Time’s Up gehören Schauspielerinnen wie Cate Blanchett, Natalie Portman und Meryl Streep.

Die Initiative ist eine Folge des Skandals um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein, der mehr als hundert Frauen sexuell belästigt und einige von ihnen vergewaltigt haben soll.

Seit Bekanntwerden des Falls im Oktober wurden Missbrauchsvorwürfe gegen dutzende weitere Mitarbeiter der US-Filmindustrie sowie gegen Politiker, Medienvertreter und Wirtschaftsbosse erhoben. (afp)>

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21.2.2018: Am Set: Verbale Belästigungen durch Rocker Marilyn Manson bei Dreharbeiten - gegen alle Frauen
Sexuelle Belästigung und Rassismus: Schauspielerin beschuldigt Schockrocker Manson
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-hat-mich-viel-mehr-gebraucht-als-ich-ihn--23925472

<Bei seinem Besuch der Dreharbeiten von «Dr. House» habe der Sänger jede einzelne Frau belästig, die am Set war. Diesen Vorwurf erhebt Schauspielerin Charlyne Yi.

Die Schauspielerin Charlyne Yi erhebt schwere Vorwürfe gegen Marilyn Manson. Der Schockrocker soll sie und «so gut wie jede Frau» belästigt haben, die bei seinem Besuch der Dreharbeiten zur Ärzteserie «Dr. House» am Set anwesend war, berichtete «The Hollywood Reporter».

Yi setzte eine Reihe von bereits wieder gelöschten Tweets ab. In diesen machte sie Anspielungen auf einen Vorfall, der sich vor rund sechs Jahren zugetragen haben soll: «Er kam zu Besuch ans Set, weil er ein grosser Fan der Serie war, und hat jede einzelne Frau belästigt.» Manson habe unangemessene Anspielungen auf Sexstellungen für Frauen gemacht und Yi daraufhin «China-Mann» genannt. Manson hat auf die Anschuldigen bisher nicht reagiert.

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22.2.2018: Vize bei Unicef Justin Forsyth geht wegen Vorwürfen aus früherer Arbeit
https://www.facebook.com/profile.php?id=100012094181563

<Viserion Yopi

#UNOKINDERHILFSWERK
#Unicef-Vizedirektor nach Vorwürfen zurückgetreten

Justin Forsyth wird Fehlverhalten gegenüber Frauen vorgeworfen – allerdings vor seiner Arbeit bei Unicef.

Der Vizedirektor des UN-Kinderhilfswerks Unicef, Justin Forsyth, ist wegen Vorwürfen des Fehlverhaltens gegenüber Frauen am Arbeitsplatz zurückgetreten. Dies teilte Unicef am Donnerstag mit und dankte Forsyth für seine zweijährige Arbeit bei der Organisation.

Die Vorwürfe gegen Forsyth beziehen sich nicht auf seine Tätigkeit bei Unicef, sondern auf seinen vorherigen Posten als Chef der britischen Kinderhilfsorganisation Save The Children.

Forsyth war von drei Mitarbeiterinnen dieser Nichtregierungsorganisation vorgeworfen worden, ihnen unangemessene Textbotschaften geschickt und Kommentare über die Kleidung junger Mitarbeiterinnen gemacht zu haben. Forsyth hatte sich seinerzeit dafür entschuldigt. Unicef erklärte nun, von den Beschwerden über Forsyth nichts gewusst zu haben, als er 2016 angeheuert wurde.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat als Reaktion auf die Bewegung gegen Belästigungen von Frauen am Arbeitsplatz eine harte Linie bei der Weltorganisation angekündigt. Fehlverhalten gegenüber Mitarbeiterinnen soll nirgendwo innerhalb der UNO toleriert werden. Dazu sollen Verhaltensregeln für alle UN-Beschäftigten festgelegt werden.



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23.2.2018: Chef der Hollywood Foreign Press Associaiton (HFPA) hat Buben missbraucht - Beispiel Brendan Fraser
Brendan Fraser: «Er packte meinen Hintern und rieb meinen Damm»
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-packte-meinen-Hintern-und-rieb-meinen-Damm--29446701

<Schauspieler Brendan Fraser berichtet in einem Interview von sexueller Belästigung. Der Vorfall belaste ihn bis heute.

Der US-kanadische Schauspieler Brendan Fraser hat in einem Interview mit dem Magazin «GQ» seinen #MeToo-Moment offenbart. «Aus Jux» habe ihm der frühere Präsident der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) an den Hintern gefasst. Er sei lange nicht darüber hinweggekommen. «Bin ich immer noch verängstigt? Absolut. Habe ich das Gefühl, etwas sagen zu müssen? Absolut. Wollte ich das schon viele, viele Male tun? Absolut. Habe ich mich selbst zurückgehalten? Absolut», sagt Fraser gegenüber dem Magazin.

Der Vorfall soll sich 2003 im Beverly Hills Hotel während eines Mittagessens ereignet haben. «Seine linke Hand grub sich in meinen Hintern und einer seiner Finger berührte meinen Damm», erzählt Fraser. «Er fing an, daran zu reiben. Mir wurde schlecht. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind. Ich spürte den Kloss in meiner Kehle und dachte, ich müsste weinen.»

Nur seiner Frau habe er danach von dem Vorfall erzählt. Aus Verlegenheit und Angst, seiner Karriere zu schaden, habe er geschwiegen. Fraser sagt, er sei depressiv geworden und habe begonnen zu glauben, dass er verdiene, was ihm geschehen sei.>


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Wien 23.2.2018: Volleyballtrainer mit 15 Jahre lang Missbrauch an Mädchen
Übergriffe beim Sport: Mädchen missbraucht: Volleyballtrainer angeklagt
http://www.krone.at/1649280

<Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen einen Wiener Volleyballtrainer Anklage erhoben, der sich mehr als 15 Jahre lang regelmäßig an Unmündige herangemacht und diese missbraucht haben soll. Konkret sind Fälle von insgesamt sieben Mädchen bekannt.

Dem mittlerweile 61-Jährigen werde schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen, sexueller Missbrauch von Unmündigen, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und Herstellung und Besitz von kinderpornografischem Material vorgeworfen, sagte Behördensprecherin Christina Ratz am Freitagnachmittag. In dem Schöffenverfahren drohen dem Angeklagten, der sich zu den Vorwürfen bisher zumindest teilweise geständig gezeigt hat, bis zu zehn Jahre Haft. Wie die Sprecherin des Landesgerichts für Strafsachen, Christina Salzborn mitteilte, wurde die Hauptverhandlung auf den 14. März anberaumt.

Jüngstes Opfer erst sechs Jahre alt
Der Volleyballtrainer war für den größten heimischen Nachwuchsverein als Betreuer tätig, wo ihm der Mädchenbereich unterstand. Die rechtskräftige Anklage wirft ihm vor, sich bereits zwischen 2000 und 2002 an einer 1991 geborenen Sportlerin vergangen zu haben. Sein jüngstes Opfer, zu dem er in einem besonderen Naheverhältnis stand, war laut Anklage im Tatzeitpunkt vermutlich erst sechs Jahre alt.

Bis 2013 gab der Mann auch an Schulen Volleyball-Stunden. Die Übergriffe - die besonders schwerwiegenden Vorgänge beziehen sich auf die Jahre 2004 und 2006, zuletzt dürfte es 2016 zu strafbaren Handlungen gekommen sein - sollen sich vor allem in der Wohnung des Angeklagten, auf Trainingscamps im Ausland und zuletzt vor 20 Monaten am Rande des Beach-Volleyball-Grand-Slam in Klagenfurt zugetragen haben.

In flagranti ertappt
Dort beobachteten portugiesische Spielerinnen, wie der Mann eine Elfjährige unsittlich berührte. Die Zeuginnen erstatteten Anzeige, damit kam der Fall ins Rollen. Der Verdächtige wurde im Mai 2017 festgenommen. Seither sitzt er in U-Haft. Bei einer Hausdurchsuchung wurde kinderpornografisches Material sichergestellt, das er teilweise selbst hergestellt haben dürfte.

Während der 61-Jährige abstreitet, die Betroffene in Klagenfurt belästigt zu haben, ist er zu einigen anderen Fakten zumindest formal geständig. In einem Fall behauptet er, er habe einem Mädchen zeigen wollen, wie man sich selbst befriedigt.

Drei Betroffene sind im Ermittlungsverfahren kontradiktorisch vernommen worden. Sie müssen damit in der Verhandlung nicht mehr als Zeuginnen aussagen, die neuerliche Konfrontation mit ihrem ehemaligen Trainer bleibt ihnen erspart.

Verband zieht Konsequenzen
Der Österreichische Volleyballverband hat - im Unterschied zu anderen mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierten Sportverbänden - auf das Bekanntwerden des Falles reagiert und von sich aus Konsequenzen gezogen. Ehrenamtliche Trainer müssen seither verpflichtend ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Für mögliche Betroffene und ihre Angehörigen wurde eine Anlaufstelle geschaffen. Die Kinderschutzeinrichtung "Möwe" bietet Schulungen und Beratungen an.>

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23.2.2018: Australischer Vize tritt wegen sexueller Belästigung ("Fehleinschätzungen") zurück
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Australischer Vizepremier legt Amt nach Affären nieder
https://www.facebook.com/profile.php?id=100012094181563

<Viserion Yopi

Australiens stellvertretender Premierminister Barnaby Joyce tritt nach einer Serie von Affären zurück. Der Vorsitzende der konservativen National Party kündigte am Freitag an, sein Amt in der kommenden Woche niederzulegen. Auch als Parteichef will er zurücktreten.

Der 50-Jährige war durch ein Verhältnis mit einer ehemaligen Mitarbeiterin in die Schlagzeilen geraten. Hinzu kamen nun auch Vorwürfe wegen sexueller Belästigung.

"Entsetzlicher Einschätzungsfehler"
Für die rechtsliberale Regierung von Premierminister Malcolm Turnbull bedeutet der Rücktritt eine erhebliche Belastung. Turnbull hatte das Verhalten seines Stellvertreters, der auch Parteichef seines Koalitionspartners ist, als "entsetzlichen Einschätzungsfehler" bezeichnet. In den vergangenen Tagen schwand auch der Rückhalt in der eigenen Partei.

Joyce hatte die Regierung bereits vergangenes Jahr in Schwierigkeiten gebracht, weil er verschwiegen hatte, dass er auch die neuseeländische Staatsbürgerschaft besitzt. Wegen der doppelten Staatsbürgerschaft musste er auf seinen Parlamentssitz verzichten, sodass die Koalition keine Mehrheit mehr hatte. In der fälligen Nachwahl eroberte er den Sitz aber zurück.>

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3.3.2018: Anwalt von Weinstein: Sex gegen Karriere soll keine Vergewaltigung sein
Weinsteins Anwalt: Sex zugunsten der Karriere ist „keine Vergewaltigung“
http://www.epochtimes.de/feuilleton/weinsteins-anwalt-sex-zugunsten-der-karriere-ist-keine-vergewaltigung-a2363986.html

<Harvey Weinsteins Anwalt versucht, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul zu entkräften. Wenn sich eine Frau für Sex mit einem Hollywood-Produzenten entscheide, um ihre Karriere voranzubringen, sei dies keine Vergewaltigung.

Harvey Weinsteins Anwalt versucht, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul zu entkräften.

„Wenn eine Frau beschließt, sie muss mit einem Hollywood-Produzenten Sex haben, um ihre Karriere voranzubringen, es dann auch tut und es widerwärtig findet, dann ist das keine Vergewaltigung“, sagte Ben Brafman der Londoner Zeitung „The Times“ vom Samstag. Vielmehr sei es eine „bewusste Entscheidung“, sich zugunsten der Karriere darauf einzulassen.

Mehr als hundert Frauen, darunter zahlreiche Stars, werfen dem ehemals mächtigen Filmproduzenten vor, sie sexuell belästigt oder vergewaltigt zu haben. Der 65-Jährige unterzieht sich Medienberichten zufolge derzeit einer Therapie gegen Sexsucht, beteuert aber bis heute, gegenüber Frauen sexuell nicht gewalttätig gewesen zu sein.

Nach der Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen in Großbritannien und den USA hatte Weinstein den prominenten US-Strafverteidiger Brafman angeheuert. Dieser wurde als Verteidiger des ehemaligen Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss Kahn, in der Zimmermädchen-Affäre international bekannt.

In dem Interview mit „The Times“ wies Brafman weiter darauf hin, dass das Verhalten seines Mandanten typisch für die jahrelangen Gepflogenheiten der Filmbranche gewesen sei: „Harvey Weinstein hat die Casting-Couch nicht erfunden“, sagte der Anwalt.

Auch wenn Weinstein an der Oscar-Verleihung am Sonntag nicht teilnimmt, erinnert eine kürzlich errichtete Skulptur mit dem Titel „Casting-Couch“ ganz in der Nähe des Veranstaltungsorts an den Skandal, der inzwischen eine breite Debatte um sexuelle Übergriffe im Filmgeschäft und anderen Bereichen des Berufslebens losgetreten hat.

Die von den beiden Künstlern Plastic Jesus und Joshua Monroe geschaffene Skulptur zeigt einen im Bademantel auf einer Couch sitzenden Weinstein, der eine Oscar-Statue in der Hand hält. (afp)>


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New York 12.3.2018: Dirigent Levine wegen Missbrauchsvorwürfen entlassen - vor allem 4 männliche Opferaussagen
Missbrauchsvorwürfe: New Yorker „Met“ entlässt Star-Dirigent Levine
http://www.krone.at/1664684

<Nach einer Untersuchung über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen James Levine hat die New Yorker Metropolitan-Oper ihren Star-Dirigenten entlassen. „Die Untersuchung hat glaubhafte Beweise erbracht, dass Herr Levine vor und während seiner Arbeit bei der ,Met‘ sexuell missbrauchendes und belästigendes Verhalten gezeigt hat“, hieß es in einer Mitteilung des Opernhauses vom Montagabend. Jede Zusammenarbeit mit dem 74-Jährigen werde deshalb sofort beendet.

Für die Untersuchung seien mehr als 70 Menschen befragt worden. Levine, der als einer der besten Dirigenten der USA gilt, hatte die Anschuldigungen unter anderem von vier Männern zuvor zurückgewiesen.

Der 1943 im US-Bundesstaat Ohio geborene Dirigent hatte seit den frühen 70er-Jahren an der renommierten Metropolitan-Oper gearbeitet und war seit 1975 ihr musikalischer Leiter. Nach gesundheitlichen Problemen hatte er sich 2016 von dem Posten zurückgezogen, aber in verschiedenen Rollen weiter für das Opernhaus gearbeitet. Nachdem die „New York Times“ im vergangenen Dezember über die Anschuldigungen berichtet hatte, war Levine zunächst suspendiert worden.>

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Berlin 23.3.2018: Sexuelle Belästigungen in Bundesministerien und Behörden - 210 Disziplinarverfahren seit 2010
MeToo-Debatte in Berlin angekommen: Viele sexuelle Übergriffe in Ministerien und Bundesverwaltung
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/metoo-debatte-in-berlin-angekommen-viele-sexuelle-uebergriffe-in-ministerien-und-bundesverwaltung-a2382331.html

<Auch in Ministerien und Behörden des Bundes beklagen Mitarbeiter sexuelle Belästigung. Seit dem Jahr 2010 gab es dort 210 Disziplinarverfahren gegen Beamte wegen "sittlicher Verfehlungen".

Seit 2010 hat in den Ministerien und Behörden des Bundes 210 Disziplinarverfahren gegen Beamte wegen „sittlicher Verfehlungen“ gegeben: sexuelle Belästigung und Übergriffe in und außerhalb des Dienstes.

Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Frage der Grünen hervor, über die die „Bild“ in ihrer Freitagausgabe berichtet.

Die „MeTo“-Debatte sei damit auch in der Regierung angekommen, sagte Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Grünen, der Zeitung.

Und Franziska Brantner, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, sagte: „Jeder einzelne der aufgezählten Fälle ist einer zu viel.“

Die Grünen-Politikerin vermutete jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Übergriffe noch deutlich höher sei. Dies könne darauf zurückzuführen sein, „dass in den Ministerien zu viel Angst herrscht, Übergriffe zu melden“, so Brantner. (dts)>

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