Es scheint alles
arrangiert: Die Regierungen verweigern es, die
Bankomaten in Apotheken und Einkaufszentren sicher
zu verlegen - und die Banden sprengen immer weiter -
Verdacht: die Regierungen organisieren die Banden,
um das Bargeld unattraktiv erscheinen zu lassen als
"Vorarbeit" zur Abschaffung des Bargelds - 15.4.2023
Oberentfelden (Kanton
Aargau) 29.3.2022: "Unbekannte" sprengen Bankomat auf
Parkplatz: Unbekannte sprengen freistehenden Bankomaten in
Oberentfelden AG
https://www.swissinfo.ch/ger/unbekannte-sprengen-freistehenden-bankomaten-in-oberentfelden-ag/47472882
(Keystone-SDA)
Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Dienstag in
Oberentfelden AG einen freistehenden Bankomaten gesprengt.
Die Täter flüchteten mit einer gemäss Polizei unbekannten
Menge Bargeld. Der Bankomat der Aargauischen Kantonalbank
(AKB) stand bei einer Tankstelle.
Kurz nach 03.30 Uhr hatten mehrere Anwohner in
Oberentfelden und Muhen gemeldet, dass sie soeben mehrere
laute Knallgeräusche gehört hätten, wie die Kantonspolizei
Aargau mitteilte. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der
Kantons- und Regionalpolizeien aus.
Vor Ort stellte die Polizei eine grosse Verwüstung fest.
Die Täterschaft war bereits geflüchtet. Als Fluchtfahrzeug
dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit gemäss Angaben der
Polizei ein dunkler Sportwagen benutzt worden sein.
Weil der Bankomat wahrscheinlich mittels Sprengstoff
gesprengt wurde, übernahm die Bundesanwaltschaft das
Verfahren. Die Ermittlungen werden in Koordination
zwischen der Bundesanwaltschaft, dem Bundesamt für Polizei
(fedpol) und der Kantonspolizei Aargau geführt.
Egliswil (Schweiz)
12.10.2022: Bankomathäuschen gesprengt - aber wie viel
Geld geklaut wurde, wird nicht bekanntgegeben:
Unbekannte sprengen Bancomaten in Egliswil AG
Unbekannte haben in Egliswil AG in der Nacht auf Dienstag
den Bancomaten in einem freistehenden Gebäude gesprengt. Die
zwei Täter flüchteten gemäss Polizeiangaben in Richtung
Wald. Die Grossfahndung verlief erfolglos.
Der Alarm war bei der Polizei kurz nach 02.30 Uhr
eingegangen. Zeitgleich meldeten sich Anwohner, die von
einer Explosion berichteten, teilte die Kantonspolizei
Aargau mit.
Die Explosion zerstörte die Aussenmauer des freistehenden
Gebäudes, in dem der Bancomat eingebaut war. Der Vorplatz
und die angrenzende Strasse waren gemäss Polizei von
Trümmern übersät.
Die Höhe des Schadens ist noch offen. Ob und wie viel Geld
die Täterschaft erbeutete, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei war gemeinsam mit Spezialisten des Forensischen
Instituts Zürich bis an Dienstagmorgen hinein mit den
Arbeiten am Tatort beschäftigt.
Das Bundesamt für Polizei (fedpol) übernahm im Auftrag des
Bundesanwaltschaft und in Zusammenarbeit der Kantonspolizei
Aargau die weiteren Ermittlungen.
Mindestens 42 Fälle in diesem Jahr
Bereits in der Nacht auf Montag war in einem Einkaufzentrum
in Winterthur ZH ein Bancomat gesprengt worden. Seit
Jahresbeginn sind mittlerweile mindestens 42 Bancomaten in
der Schweiz gesprengt oder aufgebrochen worden. Seit 2019
stellen die Behörden eine Häufung von solchen Delikten fest.
Graubünden (Schweiz)
18.10.2022: "Unbekannte sprengen Bancomaten in Castasegna
GR"
https://www.swissinfo.ch/ger/unbekannte-sprengen-bancomaten-in-castasegna-gr/47988062
(Keystone-SDA)
Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag in Castasegna GR
einen Bancomaten gesprengt. Dabei entstand Sachschaden an
Gebäude und Infrastruktur für mehrere zehntausend Franken.
Die Bundesanwaltschaft hat die Leitung des Verfahrens
übernommen.
Die Sprengung des Bancomaten im Ort direkt an der Grenze zu
Italien auf dem Gemeindegebiet von Bregaglia im Bergell soll
sich gemäss ersten Erkenntnissen kurz vor 03.00 Uhr
ereignete haben, wie die Kantonspolizei Graubünden
mitteilte. Zu allenfalls erbeutetem Bargeld machte sie keine
Angaben.
Die Polizei habe zusammen mit der Bundespolizei (Fedpol)
sowie dem forensischen Institut Zürich Ermittlungen
aufgenommen. Die Leitung des Verfahrens obliege der
Bundesanwaltschaft, da sie für Sprengstoffdelikte zuständig
ist.
Es handelt sich um den dritten Anschlag auf einen
Bancomaten in der Schweiz allein in diesem Oktober. Am
Dienstag vor einer Woche sprengten Unbekannte einen
Geldautomaten in Egliswil AG in die Luft. Einen Tag vorher
war ein Bancomat in einem Winterthurer Einkaufszentrum Ziel
einer Sprengung.
Seit Jahresbeginn sind mittlerweile mindestens 41 Bancomaten
in der Schweiz gesprengt oder aufgebrochen worden. Schon seit
2019 stellten die Behörden eine Häufung von solchen Delikten
fest. Mögliche Gründe dafür sieht das Fedpol in der
Kleinräumigkeit und dem dichten Geldautomaten-Netz der
Schweiz.
Eine unbekannte Täterschaft hat einmal mehr in der
Schweiz einen Bancomaten gesprengt. Dieses Mal war ein
Bancomat an der Dörflimatte in Mehlsecken LU (Gemeinde
Reiden) betroffen, wie die Luzerner Polizei am frühen
Samstagmorgen mitteilte.
Die Täterschaft sprengte den Bancomaten um kurz vor 01.15
Uhr. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch ein
grosser Sachschaden. Die Täterschaft konnte flüchten. Sie
dürfte jedoch ohne Beute mit einem dunklen Fahrzeug
davongefahren sein.
Der neueste Überfall auf einen Bancomaten reiht sich ein
in einer Vielzahl von Fällen allein im Oktober. Erst am
letzten Dienstag hatte eine unbekannte Täterschaft im
bündnerischen Castasegna zugeschlagen. Am 11. Oktober gab
es einen Fall in Egiswil AG.
Und am 10. Oktober kam es zu einer Bacomat-Sprengung in
einem Winterthurer Einkaufszentrum. Die Westschweiz ist
ebenso betroffen. So sprengten unbekannte Täter am 7.
Oktober einen Bancomaten in Rossens FR. Die Überfälle
fanden jeweils in der Nacht statt.
Im aktuellen Fall sucht die Luzerner Polizei Zeugen. Im
Einsatz standen Angehörige der Feuerwehr Wiggertal,
Spezialisten der Luzerner Polizei, das Forensische
Institut Zürich und die Bundespolizei Fedpol. Die
Untersuchung wird von der Bundesanwaltschaft geführt.
Aesch (Kanton Basel-Land) 4.11.2022:
"Unbekannte" sprengen 2 Bankomaten, die nebeneinander
gebaut waren: Unbekannte sprengen zwei Bancomaten in Aesch BL
https://www.swissinfo.ch/ger/unbekannte-sprengen-zwei-bancomaten-in-aesch-bl/48031020
Am Gebäude entstand grosser Sachschaden. Die Bewohner der
darüberliegenden Wohnungen mussten evakuiert werden. Polizei
Basel-Landschaft
(Keystone-SDA)
Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag in Aesch BL
zwei Bancomaten gesprengt und mit dem erbeuteten Geld die
Flucht ergriffen. Verletzt wurde niemand.
Die Explosion ereignete sich kurz vor 04.00 Uhr, wie die
Baselbieter Polizei mitteilte. Betroffen sind zwei
Bancomaten der Basellandschaftlichen Kantonalbank an der
Hauptstrasse. Es ist unklar, wie viel Geld die Täterschaft
erbeutete.
Personen sind gemäss Mitteilung keine verletzt worden. Am
Gebäude entstand jedoch grosser Sachschaden. Die Bewohner
der Wohnungen über der Bank wurden evakuiert. Die
betroffene Hauptstrasse und der Tramverkehr waren
vorübergehend gesperrt.
Nach der mutmasslichen Täterschaft wird gefahndet.
Bereits im März 2021 war in Aesch ein Bancomat gesprengt
worden. Die Baselbieter Behörden und das Bundesamt für
Polizei (Fedpol) haben Ermittlungen aufgenommen. Es werden
Zeugen gesucht.
Der neueste Vorfall reiht sich ein in einer Vielzahl von
Fällen. Seit Jahresbeginn sind mittlerweile mindestens 42
Bancomaten in der Schweiz gesprengt oder aufgebrochen
worden. Schon seit 2019 stellten die Behörden eine Häufung
von solchen Delikten fest. Mögliche Gründe dafür sieht das
Bundesamt für Polizei (Fedpol) in der Kleinräumigkeit und
dem dichten Geldautomaten-Netz der Schweiz.
Die Migrosbank reduziert die Öffnungszeiten ihrer
Bankomaten in der Nacht. Voraussichtlich bis Ende Februar
sollen die Öffnungszeiten aufgrund sich häufender Attacken
auf Bankomaten in der ganzen Schweiz eingeschränkt werden.
Ein Mediensprecher bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der
Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden
Bericht der "Handelszeitung". Seit Dezember 2022 habe die
Migrosbank damit begonnen, aus Sicherheitsüberlegungen bei
den 24-Stunden-Zonen in der Nacht eingeschränkte
Öffnungszeiten einzuführen.
Voraussichtlich bis Ende Februar 2023 würden diese
gesamtschweizerisch bei allen 24-Stunden-Zonen der
Migrosbank umgesetzt sein, hiess es bei der Bank weiter.
Je nach Standort würden die 24-Stunden-Zonen von 23 oder
24 Uhr bis um 5 Uhr geschlossen.
Die Bank habe die Kundenbedürfnisse, auch in der Nacht
jederzeit Bargeld an Bankomaten abheben zu können, und
Sicherheitsüberlegungen, die 24-Stunden-Zone gegen sich
häufende Attacken auf Automaten zu schützen, gegeneinander
abgewogen.
Ende Januar sprengten in Neuendorf SO unbekannte Täter
einen Bankomaten. Im vergangenen Jahr gab es schweizweit
zu rund 40 Sprengungen von Bankomaten.
Sprengung von Bankomaten
im 4R am 14.2.2023: Marokko-Banden aus Holland spielen
"Sprengung": Tagesschau: Geldautomaten-Sprengungen
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/geldautomaten-sprengungen-101.html
https://t.me/SchubertsLM/106929
Die Täter sind oft jung, kommen aus den Niederlanden und
richten große Schäden an. Andere Länder zeigen, wie sich
Geldautomatensprengungen verhindern lassen. In Deutschland
dagegen fehlen laut Report-Mainz-Recherchen einheitliche
Schutzmaßnahmen.
Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Deutschland steigt
auch nach einem vom Bundesinnenministerium organisierten
Runden Tisch im November rasant weiter an.
Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz
sprengten die Täter seitdem 162 Geldautomaten, allein 61 in
diesem Jahr. Dennoch setzt die Interessenvertretung Deutsche
Kreditwirtschaft weiter auf freiwillige Maßnahmen der
Banken.
Erfolgreiche Prävention in den Niederlanden
Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck von der Staatsanwaltschaft
Osnabrück leitet für das aufgrund seiner Grenznähe stark
betroffene Niedersachsen alle Ermittlungen zu
Geldautomatensprengungen. Er sagt: "Wir haben es hier
eindeutig mit organisierter Kriminalität zu tun." Die Zahl
der Täter sei massiv gestiegen, mittlerweile gehe er von
deutlich mehr als 1000 Täterinnen und Tätern aus den
Niederlanden aus.
Am Freitag haben Unbekannte in Belfaux FR einen
Bankautomaten gesprengt. Die Ermittlungen wurden
eingeleitet. Die Polizei sucht einen Suzuki Grand Vitara.
Zur Erinnerung, am Freitag,
gegen 2.55 Uhr haben unbekannte Täter einen
Geldautomaten in Belfaux gesprengt.
Die getätigten Ermittlungen
erlaubten festzustellen, dass vor der Tat, rund
zwei Kilometer von Belfaux entfernt, einen
hellgrauen Suzuki Grand Vitara gestohlen wurde und
dieser sodann von den mutmasslichen Tätern benutzt
wurde.
Die Polizei bittet um Hinweise
zu einem Suzuki Grand Vitara mit orangen
Rückspiegeln
Umfangreiche Recherchen führten
bisher nicht zur Auffindung dieses Fahrzeuges.
Zeugenaufruf: Ein hellgraues Auto der Marke Suzuki
Grand Vitara mit orangen Rückspiegeln und einer
Aluminiumtransportbox auf dem Dach.
Personen, die Hinweis zu diesem
Fahrzeug geben können, werden gebeten, die
Kantonspolizei Freiburg unter der Nummer 026 / 304
17 17 zu kontaktieren.
Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Mittwoch in
Hofstetten-Flüh SO einen Bankomaten gesprengt. Die
Täterschaft ist gemäss Polizeiangaben auf der Flucht. Die
kleine Solothurner Gemeinde liegt an der Landesgrenze zu
Frankreich. Nach der Sprengung um 03.30 Uhr rückte ein
Grossaufgebot der Polizei aus, wie eine Sprecherin der
Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage Medienberichte
bestätigte. Die Polizei stellte weitere Informationen in
Aussicht.
-- die REGIERUNG "Bundesrat" oder die BANKEN am
"Aeschenplatz in Basel" oder BEIDE haben
Bankomatsprengkommandos engagiert
-- um der Bevölkerung die Lust am Bargeld zu nehmen,
indem man Bankomaten kaputtmacht
-- und die erste Bank will nun den Bankomaten nicht
ersetzen - merken Sie nicht, was da läuft?
Es ist ALLES GEPLANT. Vorher gab es NIE solche
Sprengkommandos, erst ab der Bargelddiskussion gibt es die
vielen Sprengkommandos.
Und gefasst wird praktisch niemand - ist ja logo, oder?
Machen Sie eine Schweizer Karte, wie viele Bankomaten
in welchem Jahr wo gesprengt wurden. Und ab wann die
Diskussion "bargeldlos" begann - dann sehen Sie sofort den
Zusammenhang.
Traue keiner Bank und keiner Regierung - sie wollen nur
das "Beste" für dich - die totale Spionage ohne Bargeld.
Und mit einem Stromausfall kann man dann ALLE erpressen.
Das Bezirksgericht Bülach ZH hat am Dienstag einen 47-jährigen
Mann aus dem Kosovo wegen der Sprengung eines Geldautomaten in
Dietlikon ZH zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 4
Monaten verurteilt. Zudem muss er das Land
für 14 Jahre verlassen.
Das Gericht hielt es unter anderem aufgrund von DNA-Spuren für
erwiesen, dass der Mann an der Sprengung des Bankomaten vor
einem Einkaufszentrum beteiligt war.
Die Staatsanwaltschaft forderte an der Verhandlung eine
Freiheitsstrafe von sechs Jahren und fünf Monaten sowie eine
Landesverweisung von 14 Jahren.
Der Beschuldigte sagte zu Beginn der Gerichtsverhandlung, er
sei unschuldig. Danach beantwortete er keinerlei Fragen mehr.
Sein Anwalt forderte einen Freispruch.
Kriminelle Bank will keinen neuen Bankomat
aufstellen 1.7.2023: Bargeld-Zoff in
Meikirch BE: Ganoven sprengten Bancomat – Bank will
ihn nicht ersetzen: Bank ersetzt Automat nicht – das Dorf wehrt sich
https://www.blick.ch/schweiz/bern/meikirch-be-kaempft-ums-bargld-ganoven-sprengten-bancomat-bank-will-ihn-nicht-ersetzten-id18713430.html
Nicola Abt - Ringier Journalistenschüler - In
der Schweiz verschwinden immer mehr Geldautomaten. In Meikirch BE
wehrt sich nun die Bevölkerung dagegen. Doch der Untergang des
Bancomaten scheint unausweichlich. Dabei war er die
kundenfreundlichste Erfindung der Finanzbranche.
Die Kollekte ist spärlicher gefüllt als sonst. Ein älterer Herr
steht mit seinem leeren Portemonnaie davor. «Es tut mir leid,
heute erhaltet ihr nichts. Ich habe kein Bargeld. Auf die Schnelle
konnte ich keines organisieren», erklärt er Susanne Bigler (52),
der Abwartin der Kirche in Meikirch BE.
BW (4R) am 22.7.2023: Die
Bankiers schlafen:
Baden-Württemberg: Geldautomaten-Knacker richten
Millionenschaden an
Zerstörte Räume, beschädigte Fassaden, Glassplitter auf dem Boden:
Kriminelle attackieren immer häufiger Geldautomaten. Die Zahlen
erreichen nunmehr Rekordwerte.
Wie deutschlandweit befinden sich auch in Baden-Württemberg
die Fälle von Geldautomatensprengungen auf einem Höchststand. Im
Jahr 2022 gab es mit 34 Angriffen auf Geldautomaten eine
Steigerung um zehn Fälle im Vergleich zum Jahr davor, wie es in
einer in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums
auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hieß. Bei elf Angriffen blieb
es demnach bei einem Versuch. Insgesamt seien im Jahr 2022 rund
2,5 Millionen Euro erbeutet worden. Der geschätzte Schaden liege in Höhe von
vier Millionen Euro. Die Aufklärungsquote für das Jahr 2022 liegt
laut dem Innenministerium bei 15 Prozent.
Die niederländische Polizei hat einen Mann festgenommen, der
in Deutschland an der Sprengung mehrerer Bankomaten beteiligt
gewesen sein soll. Beamte entdeckten den Tatverdächtigen
gestern auf dem Weg zur Polizeiinspektion eher zufällig auf
dem Balkon seiner Wohnung in Utrecht, wie die Behörden heute
mitteilten. Der Mann sei zwei Jahre „unter dem Radar“ der
Ermittler geblieben.
Vergeblich habe der Verdächtige versucht, durch ein Fenster
zu entkommen, nachdem die Beamten an der Wohnungstür geläutet
hatten, hieß es weiter. Er sei direkt in die Arme wartender
Polizisten gelaufen. Der Mann soll an die Polizei in
Deutschland überstellt werden. An welchen Automatensprengungen
er dort beteiligt gewesen sein soll, wurde nicht mitgeteilt.
In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland Hunderte von
Bankomaten gesprengt und teils hohe Summen Bargeld erbeutet.
Viele der mutmaßlichen Täter kamen laut Angaben des deutschen
Bundeskriminalamtes aus den Niederlanden.
Im Weinviertel (Niederösterreich) ist neuerlich ein Bankomat
gesprengt worden. Der Tatort war heute gegen 3.00 Uhr ein
Geldinstitut in Bernhardsthal (Bezirk Mistelbach). Erst am
Freitag wurde in Seefeld-Kadolz (Bezirk Hollabrunn) ein
Bankomat gesprengt.
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat gegen einen 45-jährigen
Rumänen wegen zwei Bankomat-Sprengungen Anklage eingereicht.
Er wird verdächtigt, im Dezember 2019 in Sevelen SG und
Neftenbach ZH jeweils rund 100'000 Franken erbeutet zu haben.
Der Mann sei international zur Inhaftierung ausgeschrieben
gewesen und später in Dänemark verhaftet worden, teilte die BA
am Mittwoch mit. Er befinde sich seit März 2023 im Strafvollzug.
Bei der Sprengung eines Bankomats in Sevelen SG am 12 Dezember
soll der Mann zusammen mit einem Komplizen Bargeld in der Höhe
von 126'600 Franken gestohlen haben. Ausserdem sei ein
Sachschaden in der Höhe von 100'000 Franken entstanden. Der
mutmassliche Komplize, ein 30-jähriger Rumäne, war bereits im
Oktober 2021 angeklagt worden.
Acht Tage später soll der 45-Jährige dann in Neftenbach ZH
einen weiteren Bankomat gesprengt und dabei 103'200 Franken
entwendet haben. Der Sachschaden bei diesem Fall werde auf
160'000 Franken geschätzt. Der zweite Komplize habe noch nicht
identifiziert werden können.
Leifers (Südtirol, Italien)
25.10.2023: Bankomat um 36.000 Euro erleichtert - mit dem Scan
von Bankkarten - Überwachungskameras abgedeckt - und die Kameras
schlugen nicht Alarm (!): Mit neuer Technik: Rund 36.000 Euro erbeutet: “Bankomat-Bande”
schlägt in Leifers zu
https://www.suedtirolnews.it/chronik/rund-36-000-euro-erbeutet-bankomat-bande-schlaegt-in-leifers-zu
Leifers – Geldautomaten-Knacker scheinen in Südtirol erstmals
mit einer neuen Technik zu agieren. Kein Sprengstoff, keine
Explosion, kein Sachschaden und kein Alarm: Bei ihrem Coup bei
der Raiffeisen-Bank in Steinmannwald konnten die Übeltäter
dennoch rund 36.000 Euro erbeuten. Nun laufen die Ermittlungen
der Carabinieri, die sich jedoch derzeit in Stillschweigen üben,
berichtet die italienische Tageszeitung Alto Adige am Mittwoch.
Die Bankomat-Räuber haben in der Nacht auf vergangenen Samstag im
Dunkeln für rund drei Stunden “gearbeitet”. Sie waren streng
darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit zu erregen und die Nachbarn
nicht zu wecken. Bilder der Überwachungskameras sind keine
vorhanden. Die Bande hat die Kameras vor der Tat abgedunkelt.
Doch was hat es mit der neuen Technik auf sich? Offenbar handelt
es sich um Profis, die den Bankomaten-Klau auf ein neues Level
haben. Nach bisherigem Erkenntnisstand verfügen sie über ein
Gerät, das es ihnen ermöglicht hat, die zuvor von Kunden
verwendeten Bankomat-Karten zu “klonen”, um dann damit Geld zu
beheben. Die Technik soll es ermöglichen, die geklonten Karten
maximal auszunutzen. Es handelt sich also nicht um die bereits
bekannte Technik mit dem Skimmer, wo ebenfalls Karten geklont
werden können. Hier kam eine fortschrittlichere Technik zum
Einsatz. Bemerkt wurde der Schaden erst, als die Täter längst über
alle Berge waren.
Um die rund 35.000 Euro zu beheben, benötigten die Täter jedoch
drei Stunden.
Die Carabinieri von Leifers sowie die Ermittlungsabteilung der
Carabinieri Bozen führen die Ermittlungen. Sie werten nun die
anderen Überwachungskameras in der Gegend aus, um zumindest
Hinweise auf das Fahrzeug zu bekommen, mit dem die technisch
versierten Übeltäter unterwegs waren.
In den vergangenen Jahren gab es in Südtirol – wie auch in
Deutschland und Österreich – mehrere Fälle von
Geldautomaten-Sprengungen. Der letzte Fall dieser Art trug sich am
20. Februar 2022 in Blumau bei der dortigen Raiffeisenkasse zu.
Nun scheinen die kriminellen Banden ihre Masche gewechselt zu
haben.
Von: luk
Steinmannwald (Südtirol, Italien) 26.10.2023:
Bankomat um 36.000 Euro erleichtert - ohne Sprengstoff - ohne
Raub von Kartendaten: Kabel des Bankomats direkt mit Laptop
verbunden+manipuliert: Kundendaten sind sicher: Keine Karten geklont: Bande hat sich
mit Bankomat direkt verkabelt https://www.suedtirolnews.it/chronik/keine-karten-geklont-bande-hat-sich-mit-bankomat-direkt-verkabelt
Steinmannwald – Kein Sprengstoff, keine Explosion, kaum
Sachschaden und kein Alarm: Bei ihrem Coup bei der
Raiffeisen-Bank in Steinmannwald haben Übeltäter in der Nacht
auf vergangenen Samstag rund 36.000 Euro
erbeutet. Wie Gabriel Klement,
Geschäftsführer der Raiffeisen Informations Service
Gesellschaft, kurz RIS, gegenüber Südtirol News klarstellt,
wurden keine Kundenkarten geklont. Die Ermittlungen der
Carabinieri laufen.
Bei den Tätern scheint es sich technisch um Profis zu handeln.
Doch eines steht mittlerweile fest. „Weder Pincodes noch
Informationen über Karten oder sonstige Kundendaten wurden
abgegriffen. Es wurden auch keine Bankomatkarten geklont“,
versichert Klement. Der Schaden liege allein bei der Bank.
Doch wie sind die Übeltäter vorgegangen? Laut Klement wurde der
Bankomatschlatern neben dem Bildschirm aufgeschlitzt.
Anschließend zogen die Diebe die Kabel heraus und schlossen
diese an einen eigenen PC.
Über ihren Computer wurde eine Verbindung zum Ausgabegerät des
Bankomatschalters hergestellt und der Befehl eingegeben, Geld
vom Tresor abzuheben. „Der Computer vom Bankomat war dabei nicht
im Spiel und blieb außen vor. Die Täter sind viel tiefer ins
System eingedrungen“, erklärt Klement.
Auffällig ist das profunde Knowhow der Täter, die die
Bankomatschalter genau zu kennen scheinen. „Unsere Mitarbeiter
könnten so etwas nicht. Dafür haben sie zu wenig Einblick in die
Geräte“, erklärt Klement.
Völlig neu ist die Technik allerdings nicht. Vor rund zwei
Jahren war eine Bande aktiv, die in ganz Norditalien und auch in
Südtirol zugeschlagen hat und ähnlich vorging. „Bei uns wurde
das Überwachungssystem aktiviert. Um 3.00 Uhr in der Früh ging
der Alarm los. Die Polizei hat die Bande dann verscheucht“,
berichtet Klement. Die Täter mussten allerdings einen Laptop und
ein Handy zurücklassen. „Ein halbes Jahr später hat man sie
dingfest gemacht“, erinnert sich Klement.
Nun scheint es sich allerdings um eine neue Bande zu handeln,
die ihr Unwesen treibt. Weil die Täter nicht völlig gleich wie
damals vorgingen, haben diesmal auch die Monitoringsysteme nicht
angeschlagen.
„Schon am Montag haben wir den Hersteller kontaktiert und
gesagt, wir brauchen ein Update“, sagt Klement. Mittlerweile
wurde die Schwachstelle wieder behoben. „Die Software wurde
umgehend aktualisiert, weshalb eine Wiederholung des Vorgangs
von Steinmannwald auf all unseren Bankomatschaltern
ausgeschlossen ist“, erklärt Klement.
Das Monitoring sei nun verstärkt worden. Das bedeutet: Das
System überprüft im Sekundenbereich, ob es zu irgendetwas
Abnormales vorgefallen ist. Laut Hersteller seien auch anderswo
seitdem keine neuen Vorkommnisse gemeldet worden.
Von: mk
Es
wird behauptet in der Schweiz am 28.10.2023: Angriffe auf
Bankomaten haben um fast 50% abgenommen - mit einfachen
Massnahmen: Gittertüren, Kameras, Standortwechsel etc.: Bankomat-Angriffe in der Schweiz gehen deutlich zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/bankomat-angriffe-in-der-schweiz-gehen-deutlich-zuruck-66626066
Die Schweiz erlebte 2022 so viele Bankomat-Attacken wie noch
nie. 2023 haben sich die Fälle fast halbiert – die Strategie der
Behörden scheint zu fruchten.
Unser sonst so sicheres Land verzeichnete im Jahr 2022 einen
aussergewöhnlichen Höchstwert: Im Schnitt einmal pro Woche wurde
irgendwo in der Schweiz ein Geldautomat von Kriminellen
attackiert. Nachdem die Zahl in den letzten Jahren stetig
zugenommen hatte, markierten die 56 Fälle im letzten Jahr einen
vorläufigen Höhepunkt.
Tatsächlich zeichne sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang ab.
«Das ist erfreulich, allerdings ist die Kriminalitätslage volatil
und die Lage kann sich schnell ändern», sagt Fedpol-Sprecherin
Berina Repesa. Man sei mit den neuen Fallzahlen noch nicht am Ziel
angekommen – gerade diese Woche gab es zwei neue
Bankomatsprengungen.
Internationale Tätergruppen schwer zu fassen
Die Behörden wissen dank bisheriger Ermittlungen, welche
Gruppierungen für die Angriffe verantwortlich sind. «Es gibt unter
anderem eine holländische Tätergruppe, eine albanisch-sprechende
Tätergruppe, eine aus Rumänien, eine aus Serbien und eine aus
Frankreich.»
Dabei handle es sich jeweils um drei bis vier Personen, die die
Automaten angehen. Im Hintergrund steht jeweils ein grösseres
kriminelles Netzwerk. Die verschiedenen Gruppen haben alle ihre
typischen Vorgehensweisen: Die Holländer benutzen vorwiegend
Sprengstoff, andere eher Zangen und Werkzeug.
Die Täterschaft ist gut organisiert: Operiert wird oft aus
gemieteten Räumen jenseits der Grenze, indem sie eine Basis für
Planung, Logistik und Rückzugsraum einrichten. Die Verbrecher
kommen nur für den Angriff in die Schweiz, der Angriff dauert
wenige Minuten. «Sie arbeiten schnell und präzise», attestiert das
Fedpol.
Mehrere Täter festgenommen
Die Behörde kann den Banken selbst keine Anweisungen erteilen, was
den Schutz der Geldautomaten angeht. Also setzte man sich im Mai
an den runden Tisch, um Lösungen zu besprechen.
Mit dabei waren auch die SBB, der Versicherungsverband, SIX und
Bankomaten-Betreiber Euronet Services. Die Geldinstitute hätten
sich kooperativ gezeigt und seither aufgerüstet, so das Fedpol.
Für jeden Standort muss eine eigene Risikoanalyse erstellt werden:
«Je nach Risikopotenzial können unterschiedliche Massnahmen
eingesetzt werden wie eine Gittertür, Videoüberwachung oder ein
Standortwechsel», so Repesa.
Von den ausländischen Tätern konnten dank internationaler
Zusammenarbeit bereits mehrere festgenommen werden. «Das ist gut
und wichtig, aber im grossen Kontext reichen Verhaftungen alleine
nicht aus», sagt die Sprecherin. Genauso wichtig sei die
Prävention, dass Schweizer Ziele für die kriminellen Netzwerke
weniger attraktiv werden.
Bolligen (Kanton Bern) am 14.12.2023: Um
DREI Uhr - versuchter Raub an Geldautomat - Flucht mit
E-Scooter: Bolligen BE: Einbrecher versuchen Geldautomaten in Bank
zu sprengen
https://www.nau.ch/ort/ittigen/bolligen-be-einbrecher-versuchen-geldautomaten-in-bank-zu-sprengen-66670676
In der Nacht auf den Donnerstag hat in Bolligen eine
unbekannte Täterschaft, nach einem Einbruch in eine
Bankfiliale, versucht einen Geldautomaten zu sprengen.
Am Donnerstag, kurz nach 3 Uhr, ging bei der Kantonspolizei
Bern eine Meldung zu einem Einbruch in einer Bankfiliale am
Dorfmärit in Bolligen ein. Die umgehend ausgerückten
Einsatzkräfte fanden vor Ort eine eingeschlagene Glastür der
Eingangshalle der Bank vor.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge deponierte die unbekannte
Täterschaft nach dem Einbruch eine Sprengstoffladung am
Geldautomaten, die jedoch nicht explodierte.
Im Anschluss flüchtete die Täterschaft ohne Beute, mit einem
E-Scooter in unbekannte Richtung. Die sofort eingeleiteten
Suchmassnahmen verblieben bisher ohne Erfolg.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen
Die Kantonspolizei Bern hat in Zusammenarbeit mit dem
Bundesamt für Polizei, fedpol unter Leitung der
Bundesanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft
Bern-Mittelland, die Ermittlungen aufgenommen. In diesem
Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
Personen, die verdächtige Beobachtungen – unter Umständen
auch während der vergangenen Tage – gemacht haben oder
Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich
unter der Telefonnummer +41 31 638 81 11 zu melden.
Zwei Jugendliche haben am Freitagnachmittag einen
Zahlautomaten eines Parkplatzes in Wettingen AG gesprengt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Wettingen AG wurde am Freitag ein
Zahlautomat gesprengt.
Durch die Sprengung entstand ein
beträchtlicher Sachschaden am Zahlautomat.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise zu
den beiden jugendlichen Tätern.
Gestern Freitagnachmittag haben zwei unbekannte Jugendliche
in Wettingen an der Mattenstrasse die Zahlsäule eines
Parkplatzes gesprengt. Eine Drittperson konnten die zwei
kurzfristig zurückhalten.
Sie rissen sich jedoch los und flüchteten. Trotz umgehend
eingeleiteter Fahndung konnten die Tatverdächtigen nicht
gefunden werden. Am Zahlautomaten entstand beträchtlicher
Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Auskunftspersonen. Die unbekannten Täter wird wie
folgt beschrieben: Zwei männliche Jugendliche zwischen 12
und 15 Jahren, wovon einer eine schwarze Jacke mit rotem
Schriftzug trug.
Personen, die Angaben zum Vorfall oder zu den beteiligten
Personen machen können, werden gebeten, sich bei der Mobilen
Polizei in Schafisheim, 062 886 88 88, zu melden.
Deutsche Banken 31.12.2023: Gesprengte
Geldautomaten werden kaum ersetzt: Nach Sprengungen: Das lange Warten auf den neuen
Geldautomaten
https://t.me/standpunktgequake/126995
Im Schnitt wird in Hessen jede Woche ein Geldautomat
gesprengt. Die Explosionen verunsichern nicht nur Anwohner
und hinterlassen Schäden. Sie wirken sich auch auf
Bankkunden aus, weil kaputte Geräte oft nur langsam oder gar
nicht ersetzt werden.
Wie in den 60er 70er zur Einführung des "Zwangskonto" und
Abschaffung der Lohntüte. Steigende Raubüberfälle auf
Geldboten, Rentner, Arbeiter mit Lohntüte......
Kriminelle Holländer klauen in Deutscheland
am 20.4.2024: mit Geldautomaten sprengen: Niederländische Bankomaten-Sprenger in Deutschland aktiv:
367 deutsche Geldautomaten wurden 2023 in die Luft gejagt
https://www.suedtirolnews.it/chronik/niederlaendische-bankomaten-sprenger-in-deutschland-aktiv
Niederländische Bankomaten-Sprenger haben ihre Aktivitäten
nach Angaben der dortigen Polizei fast vollständig nach
Deutschland verlegt. Im vergangenen Jahr hätten sie in den
Niederlanden acht Geldautomaten gesprengt, dagegen in
Deutschland 367, teilte die niederländische Polizei am
Samstag in Den Haag mit. 2023 waren 137 Niederländer
festgenommen worden, weil sie in Deutschland Geldautomaten
gesprengt haben sollen.
“Es ist ein Exportprodukt geworden”, sagte ein Sprecher der
Polizei. Im vergangenen Jahr hatten die Banden auch in der
Schweiz, in Österreich und in Belgien Bankomaten gesprengt.
Beispielsweise wurden im Oktober 2023 zwei Niederländer in
Österreich festgenommen, die für derartige Straftaten in
Niederösterreich und Wien verantwortlich sein sollen und
denen auch “Rammbock”-Einbruchsdiebstähle in ein
Auktionshaus und in zwei Einkaufszentren zur Last gelegt
wurden.
In den Niederlanden sind Maßnahmen der Banken gegen
Überfälle nach Angaben der Polizei erfolgreich. Erbeutete
Banknoten sind unbrauchbar, weil sie automatisch nach einer
Explosion aneinander kleben. Zudem arbeiten Ermittler beider
Länder immer enger zusammen. Außerdem ist die Zahl der
Geldautomaten in den Niederlanden deutlich kleiner.
Bargeldlos bezahlen ist im Nachbarland viel gebräuchlicher.
2022 waren Niederländer für die Rekordzahl von 442
Sprengungen in Deutschland verantwortlich, im vergangenen
Jahr waren es 367. In den ersten drei Monaten 2024 verübten
niederländische Banden nach Angaben der Polizei 56
Sprengungen, deutlich weniger als im selben Zeitraum im
Vorjahr. In Bamberg beginnt nächste Woche ein Prozess gegen
16 Niederländer, die in Deutschland rund 90 Automaten
gesprengt haben sollen mit einer Beute von insgesamt etwa
sieben Millionen Euro.
Von: APA/dpa
Bankautomat in Noirmont (Kanton Jura)
gesprengt am 3.5.2024: Es scheint ALLES INSZENIERT, um
Leuten das Bargeld zu vergraulen - plus Code 33: Unbekannte sprengen Geldautomat in Le Noirmont JU
https://www.nau.ch/news/schweiz/unbekannte-sprengen-geldautomat-in-le-noirmont-ju-66756660
In Le Noirmont im Jura wurde am Freitagmorgen ein
Geldautomat gesprengt. Zu der Höhe des erbeuteten
Geldbetrages kann die Polizei noch keine Angaben machen.
Drei Personen sprengen in Le Noirmont im
Jura einen Geldautomaten.
Wieviel Geld die Täter erbeuteten, ist
noch unklar.
Verletzt wurde bei der Aktion niemand.
Drei Personen haben am Freitagmorgen einen Geldautomaten bei
der jurassischen Kantonalbank in Le Noirmont im Jura
gesprengt. Dabei wurde niemand verletzt. Die Höhe des
erbeuteten Geldbetrages ist nach dem derzeitigen Stand der
Ermittlungen nicht bekannt, wie die jurassische
Kantonspolizei mitteilte.
Die Tat geschah um 03.30 Uhr. Dabei wurde der Raum des
Geldautomaten beschädigt. Zudem wurde durch die Wucht der
Explosion eine Scheibe des gegenüberliegenden Coiffeursalons
weggeblasen, wie es im Communiqué hiess.
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
Neben kantonalen Behörden war auch die Bundespolizei Fedpol
vor Ort. Da es sich um ein Sprengstoffdelikt handelt, wird
die dafür zuständige Bundesanwaltschaft die Ermittlungen
übernehmen, wie es weiter hiess.
Bankomatsprengung: Täter auf der Flucht
In Drosendorf (Bezirk Horn) haben unbekannte Täter in der
Nacht auf Sonntag Bankomaten bei zwei Banken gesprengt bzw.
versucht zu sprengen. Die Täter sind auf der Flucht. Es
dürften auch Schüsse gefallen sein, die die Unbekannten
vertrieben haben.
Zumindest vier Täter waren gegen 5.50 Uhr Früh unterwegs und
sprengten einen Geldautomaten in Drosendorf, einer
1.200-Seelengemeinde im Bezirk Horn, nahe der tschechischen
Grenze. Bei einem zweiten Bankomaten in einer anderen Bank
blieb es beim Versuch.
„Angeblich wurden dort mehrere Schüsse von einer
Privatperson abgegeben, um die Täter zu vertreiben. Das
dürfte auch gelungen sein. Die Täter flohen unverrichteter
Dinge von der zweiten Bank“, so Polizeisprecher Raimund
Schwaigerlehner gegenüber noe.ORF.at. Durch die Schüsse
wurde niemand verletzt.
Die Täter dürften Richtung Tschechien geflüchtet sein. Ein
Fahrzeug wurde in der Nacht gesichtet, die sofort
eingeleitete Fahndung verlief jedoch negativ, teilte
Schwaigerlehner mit. Auch die Behörden in den Nachbarstaaten
wurden über den Vorfall informiert.
Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat die Ermittlungen
übernommen. An den Tatorten werden Spuren genommen, die nun
ausgewertet werden müssen. Außerdem sind noch
Zeugeneinvernahmen geplant. Laut Polizei sollen die Täter
ohne Beute geflüchtet sein. Die Bank wurde durch die
Explosion schwer beschädigt.
Erst im Oktober hatte die Polizei Bankomatsprenger gefasst,
die auch als sogenannte „Rammbock-Bande“ Einbruchsdiebstähle
bei Juwelieren verübt hatten – mehr dazu in Spektakuläre
Einbrüche: „Rammbock-Bande“ gefasst (noe.ORF.at;
11.10.2023).
red, noe.ORF.at/Agenturen
Am Dienstagmorgen haben Unbekannte in
Montagny-près-Yverdon einen Bancomaten in die Luft
gesprengt. Die Täter wurden noch nicht geschnappt.
Unbekannte haben in Montagny-près-Yverdon VD am frühen
Dienstagmorgen einen Geldautomaten in die Luft gesprengt.
Die mutmasslichen Täter flüchteten in unbekannte Richtung,
konnten aber keine Beute machen.
Ein Grossaufgebot an Einsatzkräften sei aufgestellt worden,
um sie festzunehmen, teilte die Kantonspolizei Waadt mit.
Nach ihnen werde noch gesucht.
Die Anlage wurde durch die Explosionen sehr stark
beschädigt. Aufgrund der mutmasslichen Verwendung von
Sprengstoff wurde die Bundesanwaltschaft informiert. Sie
leitet die Untersuchung zusammen mit den Ermittlern der
Bundespolizei (Fedpol) und der Waadtländer Kantonspolizei.
Waadt: Dritter Angriff auf Bancomat innert Monatsfrist
Es war bereits der dritte Sprengstoffangriff auf einen
Geldautomaten im Kanton Waadt innert Monatsfrist. Vor einer
Woche waren Bancomat-Knacker in Sainte-Croix und vor etwas
mehr als drei Wochen in Savigny am Werk.
Landesweit kam es im laufenden Jahr laut einer Zählung von
Fedpol bisher zu 19 bestätigten Sprengstoff-Anschlägen auf
Bancomaten. Dazu kommt ein vermuteter Versuch eines
Angriffs, ohne dass es dabei zu einer Sprengung kam.
Vier weitere Bancomaten wurden aufgebrochen, einer
elektronisch manipuliert und zwei andere wurden unter
anderem mit einem Seil herausgerissen. Damit gab es im
laufenden Jahr schweizweit bereits 27 Angriffe auf
Geldautomaten. Im Vorjahr waren es 32 gewesen und im Jahr
2022 57.
Linz (Österreich) am 5.8.2024: Tscheche
fasst nach Sprengung von 2 Bankomaten 2 Jahre Haft: Zwei Jahre Haft für Bankomat-Sprengungen im Mühlviertel:
Der Angeklagte vor Prozessbeginn
https://www.suedtirolnews.it/chronik/zwei-jahre-haft-fuer-bankomat-sprengungen-im-muehlviertel
Von: apa
Ein 22-Jähriger aus den Niederlanden ist wegen der
Beteiligung an zwei Bankomat-Sprengungen im Dezember 2023
im Mühlviertel am Montag in Linz rechtskräftig zu zwei
Jahren Haft verurteilt worden. Der Schaden ging in die
Hunderttausende Euro, die Täter gingen äußerst brachial
vor. Der Mann, der für die Taten mit Komplizen extra aus
Tschechien angereist sein soll, war geständig, der Prozess
damit kurz.
Am 13. Dezember wurde ein Bankfoyer in Reichenthal (Bezirk
Urfahr-Umgebung) aufgezwängt und der Bankomat mit
Sprengstoff geknackt. “Szenen, wie man sie sonst nur aus
einem Film kennt”, beschrieb die Staatsanwältin die
Vorgehensweise. Die Täter erbeuteten 71.500 Euro, darüber
hinaus wurde ein Sachschaden von mehr als 200.000 Euro
angerichtet. Einen Tag später bereits der nächste Coup, der
ähnlich ablief: Aus einem Bankomat in Schlägl (Bezirk
Rohrbach) wurden knapp 143.000 Euro erbeutet, der
Sachschaden wurde hier mit 162.000 Euro beziffert.
Die Strukturen hinter den seit einigen Jahren in Europa
häufiger gewordenen Bankomatensprengungen verorten Ermittler
in den Niederlanden rund um Utrecht und Amsterdam, wo aus
einem riesigen Reservoir junger Leute die unmittelbaren
Täter rekrutiert werden. Hintermänner würden diese schulen
und Teams, deren Mitglieder sich vorher oft gar nicht
kennen, ausschicken, heißt es seitens der Behörden. Die
Tatbeteiligten agieren arbeitsteilig und würden
kompromisslos vorgehen, wovon auch der hohe Sachschaden
zeugt, so Kriminalisten.
Nach der Tat am 13. Dezember lag die Polizei am 14. Dezember
bereits auf der Lauer, es gab offenbar Hinweise, dass die
Täter gleich noch einmal zuschlagen würden. Der Angeklagte
wurde nach dem zweiten Coup auf der Flucht in Tschechien
festgenommen, die Beute wurde sichergestellt. Drei
mutmaßliche Komplizen sind laut Staatsanwaltschaft
namentlich bekannt, einer davon in Deutschland in Haft, nach
den anderen wird noch gefahndet.
Die Staatsanwaltschaft legte dem 22-jährigen Angeklagten
vorsätzliche Gefährdung durch Sprengmittel – jenes Delikt,
das die hohe Strafdrohung von bis zu zehn Jahren begründet –
sowie gewerbsmäßigen schweren Diebstahl durch Einbruch im
Rahmen einer kriminellen Vereinigung, Fälschung besonders
geschützter Urkunden und Urkundenunterdrückung – wegen der
falschen bzw. gestohlenen Kennzeichen am Fluchtwagen – zur
Last. Der gebürtige Türke hatte in den Niederlanden als
selbstständiger Stuckateur gearbeitet. Er wies einige
Vorstrafen wegen Diebstahls, Handel mit gestohlenen Waren
und dem Verkauf von Waffen auf.
Der 22-Jährige hatte im Ermittlungsverfahren nur seine
Beteiligung an der Sprengung am 14. Dezember zugegeben, nach
der er im Fluchtwagen festgenommen worden war. Wohl auch
angesichts der Beweise – die gleiche Vorgehensweise bei
beiden Coups, das gleiche Fluchtfahrzeug und nicht zuletzt
sein Bewegungsprofil – gestand er am Montag dann auch die
zweite Tat und gab sich reuig: “Es tut mir leid, es war ein
großer Fehler.” Er habe aus sieben Monaten U-Haft gelernt
und wolle in seinen Job zurückkehren, bat die Verteidigerin
um ein mildes Urteil.
Das Gericht verzichtete daraufhin auf die Einvernahme der
Zeugen und befragte auch den Angeklagten nicht weiter zu den
Taten. Das Urteil nach eineinhalb Stunden: Schuldspruch im
Sinne der Anklage und zwei Jahre Haft. Angesichts des
reumütigen Geständnisses und des noch jungen Alters blieb es
bei einem eher milden Urteil, der Strafrahmen hätte bis zu
zehn Jahre betragen. Zwei Versicherungen bekamen insgesamt
etwas über 125.000 Euro als Privatbeteiligte zugesprochen.
Das Urteil ist rechtskräftig.
Schweiz am 12.9.2024: WO sind die
Sicherheitsmassnahmen für Geldautomaten? Die
Sicherheitstinte: Nationalrat fordert Massnahmen gegen
Geldautomatensprengungen
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/nationalrat-fordert-massnahmen-gegen-geldautomatensprengungen-66827259
Der Nationalrat fordert verstärkte Massnahmen gegen
Geldautomatensprengungen.
Der Nationalrat fordert verstärkte Massnahmen im Kampf gegen
Geldautomatensprengungen. Beispielsweise soll der Bundesrat
prüfen, ob bei einem Angriff Banknoten mit einer
Sicherheitstinte bespritzt werden könnten. Die grosse Kammer
hat am Donnerstag ein entsprechendes Postulat von
Nationalrat Olivier Feller (FDP/VD) überwiesen – mit 146 zu
36 Stimmen bei neun Enthaltungen.
Die Zahl der Sprengungen von Geldautomaten hat wie in ganz
Europa auch in der Schweiz in den vergangenen Jahren
zugenommen. Zunehmend würden Angriffe vermehrt mithilfe von
Gas und Sprengstoffen durchgeführt, hielt Motionär Feller
fest. Das stelle eine ernst zu nehmende Gefahr für die
Personen dar, die sich vor Ort aufhielten oder in der Nähe
des Tatorts wohnten.
Sicherheitstinte als effektives Mittel?
Es brauche verstärkte Gegenmassnahmen, sagte Feller. Länder
wie Irland, Belgien, Frankreich und Schweden rüsteten
Geldautomaten mit einer Diebstahlsicherung aus. Indem das
System die Banknoten mit einer Sicherheitstinte
bespritzt, die nicht wieder entfernt werden kann, werden sie
unbrauchbar und verlieren ihren Wert.
«Dieses System erweist sich als wirkungsvoll», sagte Feller.
Viele der erwähnten Länder hätten einen schnellen und
deutlichen Rückgang der Anzahl von Angriffen beobachtet.
Bundesrat gegen den Vorstoss
Der Bundesrat ist gegen den Vorstoss. Justizminister Beat
Jans verwies auf das schweizweite Monitoring des Bundesamts
für Polizei (Fedpol) und auf eine Taskforce, die bereits
2021 ihre Arbeit aufnahm.
Bereits mehrmals seien konkrete Massnahmen wie die
Markierung von Banknoten evaluiert worden, sagte Jans. «Der
Schlüssel für eine erfolgreiche Prävention ist die
Kombination der richtigen Massnahmen, angepasst auf den
jeweiligen Standort.» Insgesamt seien bereits genügend
Arbeiten zur Bekämpfung des Problems im Gang.
Nach der Sprengung mehrerer Bankomaten in Favoriten
Samstagfrüh fahndet die Polizei nach mehreren Männern. Die
Einsatzkräfte trafen nur zwei Minuten nach dem Alarm um 3.40
Uhr in der Bankfiliale in der Favoritenstraße ein.
Die beschädigten Geldautomaten rauchten zu diesem Zeitpunkt
noch, von den Tätern fehlte jedoch jegliche Spur, berichtete
die Landespolizeidirektion am Samstag. Die Ermittler des
Landeskriminalamts Wien werten derzeit das Videomaterial aus
der Bankfiliale aus.
„Es gibt auch Zeugen“
„Es gibt auch Zeugen“, sagte Sprecher Philipp Haßlinger.
Eine Fahndung, an der auch Kräfte der niederösterreichischen
Polizei beteiligt seien, sei bereits im Gang, hieß es. Die
konkrete Schadenssumme war am Samstag noch nicht bekannt.
red, wien.ORF.at/Agenturen
In Tobel TG haben in der Nacht auf
Freitag Unbekannte einen Bancomaten gesprengt.
Die Täterschaft flüchtete darauf ohne
Beute.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um
Hinweise.
Kurz nach 3 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein
Einbruchalarm an der Hauptstrasse ein. Einsatzkräfte der
Kantonspolizei Thurgau waren rasch an Ort.
Sie fanden einen beschädigten Bancomaten im Eingangsbereich
einer Bankfiliale vor. Eine sofort eingeleitete Fahndung der
Kantonspolizei Thurgau mit Unterstützung der Kantonspolizei
St.Gallen verlief bisher ergebnislos.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei
Thurgau hat eine unbekannte Täterschaft den Bancomaten
gesprengt. Sie verliess den Tatort ohne Deliktgut.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren
hunderttausend Franken. Spezialisten des Kriminaltechnischen
Dienstes der Kantonspolizei Thurgau sowie des Forensischen
Instituts Zürich sicherten die Spuren am Tatort.
Kantonspolizei sucht Zeugen
In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft hat die
Kantonspolizei Thurgau die Ermittlungen aufgenommen. Am
Einsatz beteiligt war zudem ein Vertreter des Bundesamts für
Polizei fedpol.
Die Feuerwehr Lauchental richtete eine Umfahrung ein und
leitete den Verkehr um. Wer Angaben zur Täterschaft machen
kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei
der Kantonspolizei Thurgau unter Telefon 058 345 22 22 zu
melden.
In der Nacht auf Montag hat eine Täterschaft in Wynigen
BE einen Geldautomaten aufgesprengt. Die Unbekannten
flüchteten ohne Beute.
In Wynigen BE wurde in der Nacht auf
Montag ein Geldautomat gesprengt und zerstört.
Die Täter flüchteten ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern bittet um
Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Montag ging kurz vor 2.15 Uhr bei der Kantonspolizei Bern
ein automatischer Alarm eines Geldautomaten in Wynigen BE
ein. Wenig später meldeten Anwohnerinnen und Anwohner eine
Explosion an der Dorfstrasse in Wynigen BE.
Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen
zerstörten Geldautomaten beim Bahnhof Wynigen BE fest.
Umgehend wurden umfassende Fahndungsmassnahmen und
Ermittlungen eingeleitet.
Geldautomat wurde vollständig zerstört
Nach aktuellen Erkenntnissen sprengte eine unbekannte
Täterschaft, es handelte sich mutmasslich um mehrere
Personen, den im Bahnhofsgebäude eingebauten Geldautomaten
auf und flüchtete anschliessend mit einem Auto in unbekannte
Richtung.
Der Geldautomat wurde vollständig zerstört, es wurde jedoch
kein Geld entwendet. Im Einsatz standen nebst der
Kantonspolizei Bern die Feuerwehr Wynigen sowie die
Bundespolizei fedpol.
Kantonspolizei sucht Zeugen
Die Kantonspolizei Bern hat in Zusammenarbeit mit der
Bundespolizei fedpol und unter Leitung der
Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. In diesem
Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
Personen, die verdächtige Beobachtungen, unter Umständen
auch während der vergangenen Tage, gemacht haben oder
Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich
unter der Telefonnummer +41 31 638 81 11 zu melden.
In Floridsdorf ist binnen 24 Stunden zum zweiten Mal in
der Nacht ein Bankomat gesprengt worden – diesmal im
Einkaufszentrum Trillergasse. Von den Verdächtigen – drei
unbekannten Männern – fehlt jede Spur.
In der Nacht auf Freitag hatten Unbekannte einen
Geldautomaten vor einer Bankfiliale in der Brünner Straße in
die Luft gejagt. Ein Zusammenhang mit der Tat in der Nacht
zuvor sei „wahrscheinlich“, sagte Polizeisprecher Philipp
Haßlinger.
Man befinde sich „vermutlich im Bereich der organisierten
Kriminalität“. Die drei Täter seien nach der Detonation „in
eine unbekannte Richtung geflüchtet“. Zur Höhe der
allfälligen Beute machte die Polizei keine Angaben.
Polizei bittet um Hinweise
Das Landeskriminalamt Wien führt die gegenständlichen
Ermittlungen. Zeugen, denen die unbekannten Täter vor,
während oder nach ihrer Flucht aufgefallen sind, werden
gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Hinweise – auch anonym – werden an das Landeskriminalamt
Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33800 erbeten.
red, wien.ORF.at/Agenturen
Bankomat in Zizers gesprengt (Kanton
Graubünden, Schweiz) am 30.11.2024: und Geld mitgenommen: Zizers GR: Unbekannte sprengen Bancomat und stehlen
Bargeld
https://www.20min.ch/story/zizers-unbekannte-sprengen-bancomat-103248278
In der Nacht auf Sonntag wurde auf dem Areal Rappagugg
ein Bancomat gesprengt. Die Kantonspolizei Graubünden
sucht Zeuginnen und Zeugen.
In Zizers wurde in der Nacht auf Sonntag ein Bancomat
gesprengt. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt,
sprengte eine unbekannte Täterschaft kurz vor 2.50 Uhr den
Bankomaten auf dem Areal Rappagugg. Die Täter stahlen
Bargeld. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dieser
Sprengung gemacht haben, melden sich bitte beim
Polizeistützpunkt Montalin in Landquart, Telefon 081 257 66
60. Die Kantonspolizei Graubünden hat in Zusammenarbeit mit
dem Bundesamt für Polizei fedpol und unter Leitung der
Bundesanwaltschaft, die für Sprengstoffdelikte zuständig
ist, Ermittlungen aufgenommen.
In der vergangenen Nacht ist in Simmering ein Bankomat
gesprengt worden. Die Täter entkamen mit ihrer Beute. In
den vergangenen Monaten hatte es ähnliche Fälle in
Favoriten und Floridsdorf gegeben. Laut Polizei könnte
eine Bande hinter den Taten stehen.
Gegen 3.30 Uhr in der Nacht auf Samstag schreckt ein Knall
Anrainer im Exenbergerweg aus dem Schlaf. Ein Bankomat ist
gesprengt worden. Anrainer hätten vier Männer beobachtet,
die danach die Flucht ergriffen, berichtete die Polizei am
Samstag. Demnach sollen die Verdächtigen samt ihrer Beute
auf Motorrädern ohne Kennzeichen davongefahren sein. Wie
viel Geld erbeutet wurde, gab die Polizei nicht bekannt.
Vierte Bankomatsprengung seit September
Der jüngste Vorfall schließt an eine Serie von drei
Bankomatsprengungen an, die seit September in Favoriten und
Floridsdorf passiert ist. Die Serie begann Ende September
und setzte sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Ende
November fort.
Für die Wiener Polizei ist es durchaus möglich, dass für
alle diese Taten eine Bande verantwortlich ist: „Das
Landeskriminalamt Wien führt weitere Erhebungen
diesbezüglich und geht davon aus, dass bei den bisherigen
Bankomatsprengungen es sich um eine Tätergruppe handelt“,
sagte Sprecher David Pawlik. Im aktuellen Fall sind Zeugen
aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden, denen die
Verdächtigen vor, während oder nach ihrer Flucht aufgefallen
sind.
red, wien.ORF.at/Agenturen
Ö am 20.3.2025: 14 Bankomaten gesprengt -
Täter Mocro-Mafia aus Marokko - 3 bereits verurteilt: Unauffälliger und schneller: Bankomat-Sprenger in
Österreich - "Mocro-Mafia" als mögliche Täter
https://www.suedtirolnews.it/chronik/unauffaelliger-und-schneller-bankomat-sprenger-in-oesterreich
Von: apa
Mit 14 Bankomatsprengungen bis zum 6. März ist in
Österreich in diesem Jahr eine bisher außergewöhnlich
hohe Zahl derartiger Delikte verzeichnet worden. Das
Bundeskriminalamt (BK) reagierte mit der Bildung der
“SOKO Bankomat”. Angriffe auf Bankomaten gab es schon
davor, doch die aktuellen Tätergruppen agieren
“einfacher, unauffälliger und schneller”, erläuterte
SOKO-Leiter Dieter Csefan im Gespräch mit der APA – und
stammen vermutlich aus den Niederlanden.
Diesen Tätern will das Bundeskriminalamt nun zeigen,
“dass in Österreich kein Platz für dieses Delikt ist” und
dazu brauche man die “Banken als engen Partner, denn nur
gemeinsam kann man das Phänomen bekämpfen.” Das sei in den
Niederlanden bereits gelungen, erinnerte Csefan und was
auch der Grund dafür sei, dass die Gruppierungen nun unter
anderem in den deutschsprachigen Raum ausgewichen seien.
Nun würden auch die österreichischen Banken nachrüsten –
teilweise sei das auch schon passiert. Eine
Herausforderung sei, dass die Sprengungen nicht mehr nur
im grenznahen Raum, sondern auch im urbanen Gebiet
erfolgen, das mache die präventive Eingrenzung naturgemäß
schwieriger.
Medial werde oft berichtet, dass die marokkanische
Mafia (“Mocro-Mafia”) dahinterstecke, so der
Leiter der Abteilung zur Bekämpfung der organisierten und
allgemeinen Kriminalität im BK. Aus internationalen
Erkenntnissen wisse man aber, dass bei den Mitgliedern
dieser kriminellen Organisationen zwar oft ein
Migrationshintergrund vorliege, dies jedoch nicht
ausschließlich der Fall sei. “Die Gruppierung wird auf
rund 1.000 Mitglieder geschätzt, die wiederum in
Kleingruppen untergliedert ist”, so Csefan, letztere
können aus 20 bis 100 Personen bestehen. Die Mitglieder
werden in den Niederlanden trainiert und reisen von dort
aus quer durch Europa, um dann entsprechende Taten zu
begehen. So etwa wie jene Tätergruppierung, die 2023
Einbruchsdiebstähle und eine Bankomatsprengung in
Niederösterreich verübt haben soll. Es waren drei
Niederländer gewesen, die im vergangenen Oktober am
Landesgericht Wiener Neustadt nicht rechtskräftige
Freiheitsstrafen im Ausmaß von bis zu neun Jahren
erhielten. Einem davon, einem 29-Jährigen, gelang im
Februar jedoch die Flucht aus der Justizanstalt Wiener
Neustadt.
Pyrotechnik und “Hit and Run”-Taktik
In den bisherigen Jahresbilanzen war im Jahr 2018 der
bisherige Höhepunkt der Bankomat-Delikte in Österreich. 59
Angriffe auf Bankomaten gab es damals, so Csefan. Aber
damals wurden die Bankomaten unter anderem noch in den
Foyers in Ketten gelegt und weggerissen. Inzwischen setzen
die Täter jedoch auf Pyrotechnik und eine “Hit and
Run”-Taktik: “Die Täter benutzen auf ihrer Flucht
hochmotorisierte Fahrzeuge mit 700 bis 800 PS”, berichtet
Csefan, selbst ein an sich schon leistungsstarker Audi
RS6, der schon im Original mit 560 PS ausgestattet ist,
bekommt da noch ein Tuning und mit diesen Boliden werde
selbst im Ortsgebiet mit über 200 km/h davongerast. Um auf
Nummer sicher zu gehen, seien die Fahrzeuginsassen zudem
noch mit Lasern ausgerüstet, um etwaige Verfolger zu
blenden. Noch nicht geklärt sei, ob die Täter dann im Land
bleiben oder sich unmittelbar ins Ausland absetzen. “Aus
dem Kfz-Diebstahl kennt man das Untertauchen im
Nahbereich”, so Csefan – weitergefahren werde dann in ein
bis zwei Tagen, “wenn der Fahndungsdruck nachgelassen
hat.”
Das Vorgehen der Tätergruppen ist insgesamt
hochprofessionell, wie aus Csefans Erläuterungen
hervorgeht: Es wird arbeitsteilig agiert, man gehe etwa
davon aus, dass Logistiker die Fluchtwege vorher
auskundschaften, die ausführenden Täter würden Overalls
tragen, vermummt sein und das Hinterlassen von DNA-Spuren
werde mit Klebebändern verhindert. Wie viele Gruppen und
ihren meist um die Anfang 20 Jahren alten Mitgliedern in
Österreich nun tatsächlich tätig sind, gilt es noch für
die “SOKO Bankomat” zu klären, denn Csefan gibt zu
bedenken, dass es schon bisher Trittbrettfahrer gegeben
habe. Dazu wurden in der seit 1. März tätigen
Sonderkommission Ansprechpartner von den einzelnen
betroffenen Landeskriminalämtern hinzugezogen.
SOKO-Ziel: komplettes Bild der österreichischen
Lage
Das Ziel ist es “gebündelte Daten und ein komplettes Bild
der österreichischen Lage zu erstellen” – nicht zuletzt
deshalb, um die Erkenntnisse auch mit den internationalen
Partnern spiegeln zu können und so länderübergreifende
Gruppierungen zu erkennen. “Das Wichtigste ist, dass die
Strafverfolgungsbehörden Schulter an Schulter
zusammenarbeiten. Und dass es funktioniert, hat man im
Vorjahr gesehen”, so Csefan unter Hinweis auf eine
Festnahme im Juli 2024 in Tschechien im Zusammenhang mit
drei Bankomaten-Coups in Niederösterreich – auch dieser
war ein niederländischer Staatsbürger.
Und die Geldautomaten werden immer noch
nicht überwacht am 27.3.2025: Das scheint alles ABSICHT:
Fall in Mörschwil (Schweiz): Geldautomat in Mörschwil gesprengt: Täter auf der Flucht
https://www.nau.ch/ort/rorschach/geldautomat-in-morschwil-gesprengt-tater-auf-der-flucht-66947079
Janine Karrasch - Rorschach - In der Nacht auf Donnerstag
wurde in Mörschwil ein Bankomat gesprengt. Die Täter
flüchteten ohne Beute. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Unbekannte Täter haben in der Nacht einen Bankomaten in
Hart bei Arnoldstein gesprengt. Eine Großfahndung blieb
bisher erfolglos. Ob Geld erbeutet wurde, ist noch unklar.
Kantonspolizei Graubünden - Landquart - In Landquart GR
ist am Freitagmorgen ein Bankomat gesprengt worden. Zwei
Männer konnten im Kanton St. Gallen festgenommen werden.
Das Wichtigste in Kürze
In Landquart GR wurde in der Nacht auf
Freitag ein Bankomat gesprengt.
Zwei Männer wurden bei der nachfolgenden
Fahndung im Kanton St. Gallen festgenommen.
Eine Täterschaft sprengte am Freitag den Bankomaten auf dem
Areal der Shell-Tankstelle Ganda bei Landquart kurz nach 1
Uhr. Dabei wurde der Geldausgabeautomat völlig zerstört. Die
Täterschaft entwendete die Geldkassetten mit dem Bargeld.
In einer grossangelegten, gemeinsamen Fahndung durch die
Kantonspolizei Graubünden und St. Gallen, sowie der
Landespolizei Fürstentum Lichtenstein konnten zwei Männer
bei Bad Ragaz um 1.35 Uhr verhaftet werden.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
Ebenfalls im Einsatz stand das Forensische Institut Zürich
(FOR ZH). Die Kantonspolizei Graubünden hat in
Zusammenarbeit mit der Bundespolizei fedpol sowie der
Kantonspolizei St. Gallen die Ermittlungen aufgenommen –
zunächst unter der Verantwortung der Staatsanwaltschaft St.
Gallen, später unter Leitung der Bundesanwaltschaft, welche
für Sprengstoffdelikte zuständig ist.
Verdacht Manipulation gegen Bargeld in Wels
(Ö) am 25.4.2025: Großfahndung nach Bankomat-Sprengung in Wels - Schwere
Schäden bei Bankfiliale
https://www.suedtirolnews.it/chronik/grossfahndung-nach-bankomat-sprengung-in-wels
Von: apa
In der Welser Innenstadt ist Freitagfrüh ein Bankomat
gesprengt worden. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein,
die offenbar ohne Erfolg blieb. Zu den Details der Tat und
der Ermittlungen gab man sich extrem bedeckt.
Der Geldausgabeautomat befand sich bei einer Bankfiliale in
der Innenstadt. Gegen 3.30 Uhr kam es zu der Explosion,
durch die auch das Gebäude schwer beschädigt wurde. Die
Polizei riegelte das Areal weiträumig ab, eine Großfahndung
wurde eingeleitet.
Polizei gibt sich sehr bedeckt
Ein Sprengstoffexperte nahm den Tatort unter die Lupe, die
Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich
übernommen. Die Polizei gab sich den ganzen Tag über äußerst
bedeckt, zu Details – wie Zahl der Täter, Beute etc. –
wollte man sich nicht äußern.
Die Zahl der Attacken auf Bankomaten ist in Österreich
zuletzt gestiegen, Mitte April waren es bereits 17, im Jahr
davor insgesamt 13. Die Täter, die meist sehr brachial
vorgehen, werden häufig organisierten Gruppierungen aus den
Niederlanden zugeordnet.
Verdacht alles so geplant am 1.5.2025:
Bankomat gesprengt und Flucht auf E-Rollern: Kölliken AG: Bancomat-Sprenger fliehen auf Roller –
ohne Beute
https://www.20min.ch/story/koelliken-ag-bancomat-sprenger-fliehen-auf-roller-ohne-beute-103334786
Simon Misteli - Bei einer Fahrzeugkontrolle hörte eine
Polizeipatrouille plötzlich einen Knall. Auf der
Autobahnraststätte in der Nähe haben zwei Personen einen
Bancomaten gesprengt. Sie mussten ohne Beute vor der
Polizei fliehen.
Zwei Personen sprengten einen
Bancomaten bei der Raststätte Kölliken-Nord.
Eine Polizeipatrouille war gerade in
der Nähe.
Die Täter flohen auf einem Roller, ohne
Beute zu erlangen.
Um 3.30 Uhr morgens kontrollierte eine Patrouille der
Kantonspolizei Aargau Fahrzeuge bei der Autobahneinfahrt
Kölliken. Plötzlich hörten sie einen Knall und stellten
eine Rauchsäule beim Rastplatz Kölliken-Nord fest, wie die
Polizei mitteilt.
Sofort fuhr die Patrouille vor Ort. Bei der Einfahrt auf
den Rastplatz bemerkten sie den gesprengten Bancomaten und
sahen, wie Personen auf der Rückseite mit einem Roller
Richtung Wohnquartier in Kölliken flüchteten.
Flucht ohne Beute – Fahndung läuft
Umgehend leitete die Kantonale Notrufzentrale eine
Fahndung ein und organisierte mehrere Patrouillen der
Regional- und Stadtpolizeien und der Kantonspolizei
Aargau. Der Bancomat wurde durch die Sprengung zerstört,
das Geldfach blieb jedoch unversehrt – die Täter mussten
ohne Beute fliehen. Die Täterschaft konnte noch nicht
ermittelt werden.
Zur Spurensicherung und Abklärungen im Zusammenhang mit
Sprengstoff kamen Spezialisten des Forensischen Instituts
Zürich sowie Ermittler der Bundespolizei Fedpol nach
Kölliken. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der
Bundesanwaltschaft geführt, die für Sprengstoffdelikte
zuständig ist.
Eine 38-jährige Frau, die am frühen Morgen bei einer
Explosion im Zentrum von Thessaloniki schwer verletzt
wurde, ist ihren Verletzungen erlegen, wie lokale Behörden
mitteilen. Sie soll zuvor versucht haben, einen
Geldautomaten zu sprengen. Die Bombe explodierte jedoch in
ihren Händen.
Eine 38-jährige Frau ist bei einer Explosion in
Thessaloniki im Norden Griechenlands getötet worden, wie
die lokale Polizei am frühen Samstagvormittag mitteilte.
Videoaufnahmen zeigen, dass der Sprengsatz, den die Frau
bei sich trug, in ihren Händen explodierte, so die
Behörden. Demnach scheine es so, dass sie beabsichtigte,
den Sprengsatz am ATM-Geldautomaten einer Bank
anzubringen", erklärte ein ermittelnder Polizeibeamter
gegenüber der Agentur Reuters. Die 38-Jährige
sei nach dem Ereignis schwer verletzt ins Krankenhaus
gebracht worden, wo jedoch nur noch ihr Tod festgestellt
wurde.
#Watch
| A powerful blast in a residential area of
Thessaloniki, northern Greece, has tragically
claimed the life of a woman. Authorities are
investigating the cause of the explosion, which
shocked the quiet neighborhood late Monday night.
Updates to follow as the situation… pic.twitter.com/vDUQ1f2Ge9
Nach Angaben
der Polizei war die Frau den Behörden bereits durch andere
Straftaten bekannt und hatte zuvor schon an mehreren
Raubüberfällen teilgenommen. Der Polizei zufolge würden
auch mögliche Verbindungen zu linksextremen Gruppen
untersucht. In der griechischen Tageszeitung Kathimerini
heißt es:
"Nach Angaben der Polizei und des Ministeriums für
Bürgerschutz gehörte die Frau zum Umfeld eines
inhaftierten Bankräubers, dem eine Reihe von Gewalttaten
sowohl in Thessaloniki als auch in Athen zur Last gelegt
werden. Dazu gehörte auch der Versand einer Paketbombe
an das Berufungsgericht in Thessaloniki im Februar
2024 – ein Vorfall, der von den Anti-Terror-Beamten
weiterhin untersucht wird."
Die Vermutung einer gescheiterten Automatensprengung
werde auch durch die Aufnahmen umliegender
Überwachungskameras gestützt. Anwohner berichteten
gegenüber griechischen Medien, sie hätten einen enormen
Knall gehört, der sich wie ein Erdbeben angefühlt habe.
Ein Polizeibeamter sagte am Tatort:
"Etwas ging schief, und der Sprengsatz explodierte in
ihren Händen."
Die zuständigen Ermittler des Staatsschutzes gehen
Medienberichten zufolge davon aus, dass das
Todesopfer gerade dabei war, den Sprengsatz vor der
Bank zu platzieren, als dieser vorzeitig detonierte und
sie auf der Stelle tötete. Es würden nun zwei Hauptmotive
in Betracht gezogen, so der Kathimerini-Artikel,
"eine politisch motivierte symbolische Handlung oder ein
versuchter Diebstahl, der auf den Geldautomaten abzielte".
Verdacht es ist alles organisiert am
9.5.2025: Bankomat in Salzburg gesprengt - Täter mit
Geld untergetaucht: Täter nach Bankomat-Sprengung in Salzburg auf der
Flucht
https://www.suedtirolnews.it/chronik/taeter-nach-bankomat-sprengung-in-salzburg-auf-der-flucht
Von: apa
In der Stadt Salzburg haben unbekannte Täter in der Nacht
auf Freitag einen Bankomaten gesprengt. Wie die Polizei
informierte, drangen die Einbrecher gegen 2.30 Uhr in das
Foyer eines Geldinstituts in der Maxglaner Hauptstraße ein
und lösten eine Explosion aus, die ihnen Zugang zum Geld
verschaffte. Wie viel Beute sie gemacht haben, gab die
Polizei nicht bekannt. Die Täter flüchteten nach der Tat,
eine erste großräumige Fahndung der Polizei verlief ohne
Erfolg.
Ermittler des Landeskriminalamtes haben noch in der Nacht
ihre Arbeit aufgenommen und sind dabei auch auf der Suche
nach etwaigen Zeugen. Wie hoch der Sachschaden ist, war
zunächst offen. Zuletzt wurde in Salzburg am 15. Februar
im Stadtteil Aigen ein Bankomat einer Postfiliale
gesprengt – damals mit deutlich mehr sichtbaren Spuren der
Explosion. Dennoch gingen auch Freitagfrüh Glasscheiben zu
Bruch.
-- die Bankomatensprenger beschädigten bei der Explosion ihr
eigenes Auto, das nicht mehr fahrtüchtig war
-- die Bankomatensprenger sahen nicht weit weg eine
Maturfeier, dort klauten sie ein Auto und entkamen
-- von Beute oder Geld ist nix die Rede.
Nach der Sprengung eines Bankomaten in Gmunden in
Oberösterreich in der Nacht auf Freitag sind drei der
insgesamt vier Verdächtigen in der Gemeinde Marktl in
Bayern festgenommen worden. Eine spektakuläre
Verfolgungsjagd durch die österreichische und
bayerische Polizei endete laut Polizei heute um 1.30
Uhr bei einem Kreisverkehr, wo die Niederländer, die
in einem Pkw geflüchtet waren, bei einem
Verkehrsunfall zum Teil schwer verletzt wurden.
„Drei Männer sind gefasst worden“, so ein Sprecher
der Landespolizeidirektion Oberösterreich. Die
Verdächtigen im Alter von 35 und 36 Jahren hatten das
Fluchtauto gemietet. Bei der Verfolgungsjagd, die um
23.30 Uhr in Linz begann und über die A7 und die A1
nach Bayern führte, beschleunigte der flüchtende
Lenker teils bis auf 260 km/h.
Der nächste:
Verdacht es ist alles organisiert in Ö am
21.5.2025: um das Bargeld zu blockieren: Bankomat im Tiroler Unterland gesprengt, keine heiße Spur
https://www.suedtirolnews.it/chronik/bankomat-im-tiroler-unterland-gesprengt-keine-heisse-spur
Von: apa
Die Serie der Bankomatsprengungen reißt nicht ab. In der
Nacht auf Mittwoch sprengten zwei unbekannte Täter einen
solchen bei einer Bankfiliale in Reith im Alpbachtal in
Tirol (Bezirk Kufstein) und erbeuteten Bargeld. Zumindest
ein Täter dürfte mit einem E-Scooter oder einem Tretroller
geflüchtet sein, hieß es von der Polizei zur APA.
Anschließend sollen die Gesuchten in ein Fluchtfahrzeug
umgestiegen sein. Von ihnen fehlte Mittwochnachmittag weiter
jede Spur.
Über die Höhe der Beute machten die Ermittler, wie in
solchen Fällen üblich, keine Angaben. Kurz nach der
Bankomatsprengung gegen 3.30 Uhr war eine Alarmfahndung der
Polizei ausgelöst worden, die aber Mittwochvormittag wieder
eingestellt wurde. Neben Polizeistreifen waren Hunde, eine
Drohne sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. Untertags
lief dann eine “örtliche Fahndung”.
Vage Personenbeschreibung
Die Detonation war jedenfalls so heftig, dass nicht nur der
Bankomat komplett zerstört, sondern auch die Bankfiliale
selbst im Eingangsbereich erheblich beschädigt wurde, sagte
Polizeisprecher Stefan Eder zur APA. Der Knall war weithin
zu hören und hatte vor allem die Nachbarn aus dem Schlaf
gerissen. Diese konnten eine vage Personenbeschreibung
abgeben. Die Rede war von zwei dunkel bzw. schwarz
gekleideten Personen mit einem gleichfarbigen Rucksack.
Die Spurensicherung war Mittwochnachmittag indes
abgeschlossen, nun begann die polizeiliche Kleinarbeit. Die
Exekutive bat indes die Bevölkerung in Reith im Alpbachtal
und Umgebung, sich zu melden, sollte jemand etwa über
Videoaufzeichnungen mit verdächtigem Inhalt verfügen.
Ob die Tat im Tiroler Unterland mit anderen
Bankomatsprengungen in Österreich in letzter Zeit in
Zusammenhang steht, war vorerst unklar. Dies wäre “zu früh
zu sagen”, meinte Polizeisprecher Eder.
Bankomatsprengungen in Österreich zugenommen
Die Zahl der Attacken auf Bankomaten war hierzulande zuletzt
gestiegen. Mitte April waren es bereits 17, im Jahr davor
insgesamt 13. Zuletzt wurden Bankomaten in Wels (Ende April)
und Salzburg (Anfang Mai) gesprengt, auch in Tirol ereignete
sich im März ein Vorfall in Ötztal Bahnhof (Bezirk Imst).
Großfahndungen blieben jeweils erfolglos.
Eine Bankomatsprengung im oberösterreichischen Gmunden zog
vergangene Woche große Aufmerksamkeit auf sich. Drei von
insgesamt vier Verdächtigen wurden nach einer wilden
Verfolgungsjagd in Bayern festgenommen. Sie waren in der
Nacht auf Sonntag mit einem Pkw geflüchtet und bei einem
Verkehrsunfall teils schwer verletzt. Die Polizei vermutete,
dass die Bankomatsprenger Teil einer niederländischen Bande
seien, die auch in Deutschland und Österreich aktiv sei.
Wien 12.6.2025: ZWEI Bankomaten gesprengt: Wieder zwei Bankomatsprengungen in Wien-Donaustadt
https://www.suedtirolnews.it/chronik/wieder-zwei-bankomatsprengungen-in-wien-donaustadt
Von: apa
In Wien-Donaustadt sind zwei Bankomaten gesprengt worden,
wie Polizei-Sprecherin Anna Gutt der APA einen Bericht des
ORF bestätigt hat. Zu den Sprengungen in einer Bankfiliale
in der Zschokkegasse kam es in der Nacht auf Donnerstag
gegen 3.15 Uhr. Mehrere Personen sind geflüchtet, auf der
Videoüberwachung waren zwei Verdächtige zu sehen. Wie viel
Geld sie erbeutet haben, war noch unbekannt. Die
Ermittlungen laufen in Richtung international
organisierter Kriminalität.
Die Fahndung laufe auf Hochtouren, sagte Gutt der APA.
Zeugen des Vorfalls, denen die unbekannten Täter
aufgefallen sind, sollen sich bei der Polizei melden. Das
Landeskriminalamt Wien nehme Hinweise (auch anonym) unter
der Telefonnummer 01 31310 33800 entgegen, hieß es in
einer Aussendung. In diesem Jahr gab es in Österreich
bereits über 20 Bankomatsprengungen. Seit 1. März befasst
sich die “SOKO Bankomat” beim Bundeskriminalamt (BK) in
Kooperation mit den Landeskriminalämtern damit.
Es riecht alles nach staatlicher Planung
gegen das Bargeld am 16.6.2025:
Bankomat in Wien gesprengt am 16.6.2025: Bankomat in Wien gesprengt, Täter flüchtig - Die
Polizei ermittelt nach einer erneuten Bankomatsprengung
https://www.suedtirolnews.it/chronik/bankomat-in-wien-gesprengt-taeter-fluechtig-2
Von: apa
Kriminelle haben in der Nacht auf Montag erneut einen
Bankomaten in Wien gesprengt, diesmal im Bereich der
Laxenburger Straße in Wien-Liesing. Wie die
Landespolizeidirektion berichtete, seien die Einsatzkräfte
gegen 2.45 Uhr durch einen automatischen Alarm
benachrichtigt worden. Vor Ort stießen die Beamtinnen und
Beamten auf einen offensichtlich beschädigten
Geldautomaten im Foyer der Bank. Von den Tätern fehlte zu
diesem Zeitpunkt bereits jede Spur.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb
vorerst ohne Erfolg. Details dazu waren am frühen
Nachmittag noch ausständig, auch über die Beute konnte die
Landespolizeidirektion noch keine Auskunft geben. Sprecher
Markus Dittrich verwies dazu gegenüber der APA auf die
laufenden Ermittlungen. Diese hat das Landeskriminalamt
Wien übernommen. Sachdienliche Hinweise (auch anonym)
werden in jeder Polizeiinspektion oder vom
Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310 DW
33800 entgegengenommen.
Seit Monaten Welle von Sprengungen
Seit mehreren Monaten hält eine Welle von
Bankomatsprengungen in Wien, aber auch in weiteren
Bundesländern, die Polizei in Österreich auf Trab. Seit 1.
März ist darum auch eine eigene Ermittlungsgruppe mit der
Serie betraut. Bei dem jüngsten Coup handelt es sich laut
einer Zählung des Bundeskriminalamts um den 23. Fall seit
1. Jänner 2025. Das Bundeskriminalamt verwies zu den
aktuellen Hintergründen auf die derzeit laufenden
Ermittlungen. Details wurden darum nicht preisgegeben.
Am Montag wurde am Wiener Straflandesgericht eine
Beitragstäterin zu 24 Monaten teilbedingter Haft
verurteilt. Sie hatte u.a. Fluchtfahrzeuge für die Bande
angemietet. Am 21. Jänner sprengte die Gruppierung
ebenfalls in Liesing vier Geldautomaten.
Nach einer spektakulären Flucht dreier Verdächtiger nach
der Sprengung eines Bankomaten in Gmunden nach Bayern wird
gegen einen der Männer nun wegen versuchten Mordes
ermittelt. Die Ermittler werfen dem Pkw-Lenker
„lebensgefährliche Fahrmanöver“ auf der Flucht vor.
Das Trio soll demnach Mitte Mai in Oberösterreich einen
Bankomat gesprengt und dann ein Auto geraubt haben, nachdem
der eigentliche Fluchtwagen bei der Detonation beschädigt
wurde.
Letztlich flüchteten die Verdächtigen ohne Beute mit einem
weiteren Wagen bis nach Deutschland, wo sie auf der
Bundesstraße 20 bei Marktl (Landkreis Altötting) mit dem
Auto verunglückten. Zuvor sollen sie mit zeitweise bis zu
260 Kilometern pro Stunde der österreichischen Polizei
entkommen sein.
Nahm der Fahrer den Tod anderer in Kauf?
Aufgrund des Unfalls konnten die drei schwer verletzten
Niederländer in Bayern festgenommen werden. Auf der Fahrt
zuvor soll es mehrfach zu halsbrecherischen Fahr- und
Überholmanövern gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft geht
deswegen derzeit davon aus, dass der 36-Jährige bei der
Flucht den Tod anderer in Kauf genommen hat. Die
Kriminalpolizei hofft, dass Zeugen nun noch weitere Hinweise
zu der Autofahrt der Verdächtigen geben können.
Die österreichische Justiz hat europäische Haftbefehle für
die drei Männer ausstellen lassen und verlangt entsprechend
die Auslieferung. Dies wird von der
Generalstaatsanwaltschaft in München geprüft. Der neue
Haftbefehl der deutschen Staatsanwaltschaft dürfte
allerdings vorläufig die Auslieferung des 36-Jährigen
unwahrscheinlich machen. „Grundsätzlich geht die
Durchführung eines Inlandsverfahrens in Deutschland der
Auslieferung vor“, sagte eine Sprecherin der
Generalstaatsanwaltschaft.
Die drei Auslieferungsverfahren werden unabhängig
voneinander entschieden. Bei einem ersten Verdächtigen sei
die Auslieferung bereits bewilligt. „Dieser wird innerhalb
der nächsten Tage an die österreichischen Behörden
übergeben“, sagte die Sprecherin. Der weitere Beschuldigte
befinde sich noch in der deutschen Auslieferungshaft.
Brutale Serien-Sprenger endlich gestoppt: Polizei und
Staatsanwaltschaft landen einen Mega-Erfolg – Sprengstoff,
Drogen und Bargeld sichergestellt.
Nach einer Serie brutaler Bankomatsprengungen ist den
Ermittlern nun ein entscheidender Schlag gelungen: 14
Verdächtige wurden festgenommen, zahlreiche
Beweismittel sichergestellt. Innenminister Gerhard
Karner sprach von einer „ausgezeichneten Kooperation
mit den niederländischen Sicherheitsbehörden“, die für
den Erfolg der eigens gegründeten AG Bankomat
ausschlaggebend war. Auch Bundeskriminalamts-Direktor
Andreas Holzer hob hervor, dass man mit voller
Konsequenz gegen diese gefährliche Form der
Kriminalität vorgehen werde.
Brutale Bande hochprofessionell
organisiert
Seit Jahresbeginn wurden in Österreich 26
Einbruchsdiebstähle durch Sprengung von Geldautomaten
verübt, in zwölf Fällen blieb es beim Versuch – der
angerichtete Schaden und das Gefährdungspotenzial für
Unbeteiligte sind dennoch enorm. Dank gezielter
Ermittlungen konnten die Beamten nun zuschlagen: 12
Hausdurchsuchungen – davon sechs in den
Niederlanden –, 16 Roller, über 50 Mobiltelefone
sowie 30 weitere Datenträger, Sprengstoff, Drogen
und 39.000 Euro Bargeld wurden sichergestellt.
Die Täter agierten dabei professionell koordiniert und
arbeitsteilig, mit klaren Rollen als Sprenger,
Logistiker oder Verbindungspersonen.
Sicherheitspakt mit Banken zeigt Wirkung
Von Anfang an spielte die Staatsanwaltschaft Wien
eine zentrale Rolle. Erste Staatsanwältin Nina Bussek
berichtete, dass seit Oktober 2024 bereits über 100
Anordnungen erlassen wurden – darunter rund 40
Telefonüberwachungen. Zudem konnten zahlreiche
DNA-Spuren gesichert und ausgewertet werden. Es kam zu
mehreren Sicherstellungen und Festnahmen. Von
großer Bedeutung ist auch der im April 2025
geschlossene Sicherheitspakt zwischen
Innenministerium und Bankenbranche, der
konsequente Strafverfolgung mit wirksamer
Prävention verbindet.
Nach monatelangen
Ermittlungen ist der Polizei ein bedeutender Erfolg
gegen eine international agierende Bande von
Bankomatsprengern gelungen. In Oberösterreich endete die
Spur der Täter, die für Dutzende gefährliche Sprengungen
verantwortlich gemacht werden.
Bei einem weiteren Schlag gegen international tätige
Banden von Bankomatsprengern hat die Polizei am 19.
August vier Personen unmittelbar nach einer Tat in
Oberösterreich festgenommen, acht weitere Verdächtige
wurden ausgeforscht. Insgesamt wurden von der „SoKo
Bankomat“ somit 19 mutmaßliche Bandenmitglieder aus
dem Verkehr gezogen. „Und weitere Festnahmen sind in
der Pipeline“, so Andreas Holzer, Direktor des
Bundeskriminalamts (BK), am Montag bei einer
Pressekonferenz.
Entscheidender Tipp aus den Niederlanden
Der Erfolg sei vor allem aufgrund der guten
Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland und den
Niederlanden möglich, von wo aus die Bande agierte.
Aus den Niederlanden kam dann auch der entscheidende
Tipp, dass verdächtige Personen das Land in Richtung
Österreich verlassen hatten. Zudem war den Ermittlern
inzwischen das Fahrzeug der Kriminellen bekannt.
Landespolizeidirektion: „Katz-und-Maus-Spiel“
Wie Andreas Pilsl, Landespolizeidirektor für
Oberösterreich, berichtete, kamen die Ermittler
schnell auf die Spur der Bandenmitglieder und begannen
damit, die Kriminellen zu überwachen. Es dauerte ein
paar Tage, bis das „Katz-und-Maus-Spiel“ beendet
werden konnte: Am 19. August wurden die Verdächtigen
nach einer Sprengung eines Bankomaten in Hofkirchen im
Traunkreis (OÖ) unter Einbindung des Einsatzkommandos
Cobra festgenommen.
Polizei: „Jede Sprengung große Gefahr für
Bevölkerung“
Den Verdächtigen, die vorwiegend aus den Niederlanden
und Deutschland stammten, wurden bisher drei
entsprechende Delikte zugeordnet. „Jede
Bankomatsprengung bedeutet große Gefahr für die
Bevölkerung. Dass wir alle Taten in Oberösterreich
klären konnten, ist ein großer Erfolg für die
Sicherheit im Land“, sagte Pilsl. Franz Popp,
Landespolizeidirektor Niederösterreichs, betonte die
enge Zusammenarbeit als Grundlage für die erfolgten
Festnahmen. „Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie
lokale Expertise, nationale Bündelung und
internationale Kooperation ineinandergreifen“, so
Popp.
Täter weichen oft nach Deutschland und Österreich
aus
Laut Jens Liedhegener von Europol stammen die meisten
dieser Banden aus den Niederlanden. Doch sind die
Sicherheitsmaßnahmen in dem Land inzwischen so stark,
dass sie für ihre Taten zunehmend nach Deutschland und
Österreich ausreisen. BK-Direktor Holzer schätzte den
Kreis der Verdächtigen samt Helfern auf 600 bis 1.000
Personen. „Unser Ziel ist es, diese Tätergruppen
nachhaltig zu zerschlagen und die Sicherheit sowohl in
Österreich als auch in Europa zu stärken“, erklärte
der Direktor des Bundeskriminalamtes.
Bisher 28 Bankomatsprengungen
Im laufenden Jahr wurden in Österreich bisher 28
Bankomatsprengungen verzeichnet, von denen 13 im
Versuchsstadium verblieben. Seit der Einrichtung der
Arbeitsgruppe Bankomat im Bundeskriminalamt im März
wurden 19 Personen festgenommen. Insgesamt konnten
international 42 Personen ausgeforscht werden, davon
33 Beschuldigte und neun Verdächtige.
"Unbekannte" in Balsthal am 27.10.2025:
Verdacht alles abgesprochen: Balsthal SO: Unbekannte jagen Bancomaten in die Luft –
Polizei sucht Zeugen
https://www.20min.ch/story/balsthal-so-unbekannte-jagen-bancomaten-in-die-luft-103441008
In der Nacht auf Montag wurde in der Klus bei Balsthal SO
ein Bancomat gesprengt. Die Polizei ermittelt.
Am Donnerstag ist am
Landesgericht der Prozess gegen drei mutmaßliche
Mitglieder einer Bankomatsprengerbande mit
mehrjährigen Haftstrafen zu Ende gegangen. Das Gericht
verurteilte das Trio nicht rechtskräftig zu
Haftstrafen in Höhe von neun, zwölf und acht Jahren.
Vier Fälle waren verfahrensgegenständlich. Bei den
Angeklagten handelte es sich um Holländer mit
nordafrikanischen Wurzeln (24, 33 und 36 Jahre). Das
Trio war am Donnerstag wegen schwerem
Einbruchsdiebstahl im Rahmen einer kriminellen
Vereinigung, vorsätzliche Gefährdung durch
Sprengmittel und schwerer Sachbeschädigung
angeklagt. Die Männer zeigten sich bereits zu Beginn
der Verhandlung alle vollinhaltlich geständig.
„Schnelles Geld“ als Motiv
„Ihm wurde schnelles Geld versprochen“, erzählte
der Verteidiger des 24-Jährigen, wie alles seinen
Lauf nahm. Er sprach von 80.000 Euro, die dem Vater
einer kleinen Tochter damals in Aussicht gestellt
worden seien. Das Geld hätte seiner Familie zukommen
sollen.
Sein Mandant, der als Paketbote arbeite und im
Rahmen einer früheren Verurteilung in den
Niederlanden als nicht zurechnungsfähig eingestuft
wurde, stamme aus sozial schwachen Verhältnissen. Er
habe in der Folge schließlich dem Angebot eines
Mittelsmanns zugestimmt, sich auf kriminelle Weise
Geld zu beschaffen, sagte der Angeklagte, der sich
selbst als „Mitläufer“ bezeichnete.
Erster Coup scheiterte
Er sei daher nach Österreich gereist. Am 12.
Februar kam es schließlich zu seinem ersten Coup bei
einer Bankfiliale in der Wienerbergstraße gemeinsam
mit dem 33-Jährigen. Der Coup in Wien scheiterte,
weil der Sprengstoff nicht explodierte.
Drei Tage später hatten sie laut Anklage in
Salzburg mehr Glück. Nachdem sie einen Bankomaten
mit einem Brecheisen aufgezwängt hatten, brachten
sie ein Sprengstoffpaket an, das sie per Fernzündung
zur Detonation brachten. Die Beute machte rund
108.000 Euro aus.
Polizei nach 80 Sekunden am Tatort
Schließlich kam es am 6. April zum letzten Coup, an
dem alle drei Angeklagten beteiligt waren. Mit einem
unbekannten Mittäter jagten die Männer drei
Geldausgabeautomaten im Foyer einer Bankfiliale in
der Vorgartenstraße in der Leopoldstadt per
Kabelfernzündung von außerhalb in die Luft. „Die
Polizei war jedoch bereits nach 80 Sekunden vor Ort,
weil die Filiale als Risikofiliale ausgemacht
wurde“, schilderte der Staatsanwalt.
Die Angeklagten haben drei
Bankomaten im Foyer einer Bankfiliale in der
Leopoldstadt gesprengt
Es kam zur Konfrontation mit der Exekutive. Während
der 24-Jährige durch Schüsse im Gesäß verletzt
wurde, schafften es die anderen Männer auf
Motorrollern zu flüchten. Für den angeschossenen
Holländer klickten hingegen die Handschellen.
Mit „gutem Job“ nach Wien gelockt
Auch der 36-Jährige stamme aus schwierigen
Verhältnissen, schilderte sein Verteidiger Klaus
Ainedter: „Sonderschule, falsche Umstände, falsche
Freunde“. Er verwies zudem darauf, dass der IQ des
Mannes laut einem Test nur bei 75 liege. Er sprach
auch der ermittelnden SOKO Bankomat des
Bundeskriminalamts ein Kompliment aus.
„Es wird hier nicht viel zu verteidigen geben“,
sagte Ainedter. Er verwies zudem darauf, dass sein
Mandant „immer schon dem Glücksspiel zugetan“
gewesen sei. Auch der zweifache Vater, dem die
Staatsanwaltschaft neben den drei Coups zusammen mit
dem 24-Jährigen auch einen Bankomateneinbruch in
einer Bankfiliale in Liesing zur Last legt, sei mit
schnellem Geld gelockt worden. „Der Organisator hat
gesagt, es gibt einen guten Job in Wien“, erinnerte
er sich.
Keine Aussagen zu Hintermännern
Der 33-Jährige, dem die Anklage lediglich die
Bankomatensprengung in der Wiener Vorgartenstraße
vorwirft, erklärte vor Gericht, dass er Geld für die
Behandlung seines schwerstbehinderten Sohnes
benötigt habe. Sein Verteidiger Michael Dohr
plädierte in diesem Zusammenhang für ein mildes
Urteil.
Zu ihren Kontaktmännern wollten sich die drei
Angeklagten am Donnerstag nicht äußern. „Ich will
nicht, dass meiner Familie etwas passiert“,
schilderte Dohr die Motive dahinter. Wenn sie nach
Österreich gekommen seien, sei jedenfalls bereits
„alles vorbereitet“ gewesen – inklusive
Fluchtfahrzeugen –, sagte der 33-Jährige.
Verteidiger meldeten Nichtigkeitsbeschwerde an
Die Staatsanwaltschaft sprach am Donnerstag von
„professionell organisierten Strukturen“ und einer
eigenen „Bankomatsprengerszene“. Die Männer sind
wegen schweren Einbruchsdiebstahls, vorsätzlicher
Gefährdung durch Sprengmittel und schwerer
Sachbeschädigung im Rahmen einer kriminellen
Vereinigung angeklagt.
Der Richter berücksichtigte am Donnerstag die
Geständnisse für sein Urteil, hielt jedoch auch
fest, dass es für Bankomatsprengungen stets ein
„ausführendes Organ“ brauche. Er wolle darum nicht
gelten lassen, dass die Angeklagten lediglich auf
Anweisung von Hintermännern gehandelt hätten.
Er verurteilte den 24-Jährigen zu neun Jahren Haft,
der 36-Jährige und der 33-Jährige fassten jeweils
zwölf bzw. acht Jahre Haft aus. Die Männer müssen
zudem die Schadenssummen bezahlen, die den
geschädigten Banken bzw. Unternehmen entstanden. Die
drei Verteidiger der Männer meldeten
Nichtigkeitsbeschwerde an. Die Urteile sind damit
nicht rechtskräftig.
Verdacht arrangiert in Breitenbach
(Schweiz) am 13.2.2026: Maskierte haben Bankomat mit 3
Explosionen gesprengt+Flucht in einem weissen Auto
(auffälliger geht's nicht!): Breitenbach SO: «Es war beängstigend»: Unbekannte
sprengen Bancomaten
https://www.20min.ch/story/breitenbach-so-bancomat-gesprengt-polizei-sucht-zeugen-103505555
Simon Misteli -- In der Nacht auf Freitag wurde in
Breitenbach SO ein Bancomat gesprengt. Die Täterschaft
ist auf der Flucht. Die Polizei sucht nach Zeugen.
In Breitenbach wurde in der Nacht auf
Freitag ein Bancomat gesprengt.
Der Bancomat und Teile des umliegenden
Gebäudes wurden dabei zerstört.
Die unbekannten Täter flüchteten in
einem weissen Kleinwagen.
Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt
mit mehreren Behörden.
In der Nacht auf Freitag, kurz vor 4 Uhr, wurden der
Kantonspolizei Solothurn laute Detonationen an der
Laufenstrasse in Breitenbach gemeldet. Umgehend rückten
mehrere Polizeipatrouillen vor Ort aus, wo festgestellt
werden konnte, dass ein Bancomat gesprengt worden war.
Dieser Bancomat sowie Teile des umliegenden Gebäudes
wurden durch die Sprengung zerstört. Das genaue
Schadenausmass lässt sich zurzeit nicht beziffern.
Sicherheitshalber wurde der Gefahrenbereich sofort
grossräumig abgesperrt. Verletzt wurde niemand.
«Es war sehr beängstigend, da die Täter maskiert waren»,
schreibt ein News-Scout der den Vorfall beobachtet hatte.
«Es gab drei sehr laute Explosionen. Die
Täter sind dann mit sehr hoher Geschwindigkeit innerorts
geflohen.
In Kleinwagen geflüchtet
Gemäss derzeitigen Erkenntnissen flüchtete die unbekannte
Täterschaft in einem weissen Kleinwagen in
Richtung Laufen. Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung
konnte sie entkommen.
Die Tatortarbeit erfolgte durch verschiedene
Spezialdienste der Kantonspolizei Solothurn mit Einbezug
des Forensischen Instituts Zürich (FOR), des Dezernats
Brände und Explosionen (BEX) der Kantonspolizei Bern,
Bundesamt für Polizei (Fedpol) und der Bundesanwaltschaft
(BA), die für Sprengstoffdelikte zuständig ist.
Auch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit im
Einsatz
Im Weiteren standen mehrere Patrouillen des Bundesamts für
Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie der umliegenden
Polizeikorps und die Feuerwehr Breitenbach im Einsatz. Die
ersten Ermittlungen erfolgten durch die Staatsanwaltschaft
Kanton Solothurn. Die weiteren Ermittlungen erfolgen unter
der Leitung der Bundesanwaltschaft.
Personen, die Angaben zum Vorfall, zur Täterschaft, dem
Fluchtweg oder allenfalls zu benutzten Tatfahrzeugen
machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei
Solothurn, Telefon 032 627 81 17, in Verbindung zu setzen.
Kriminelle Ausländer in der Schweiz:
17.2.2026: WER sprengte den Bankomat in
Breitenbach? - Leute aus Holland: Breitenbach SO: Bancomat in Schweiz gesprengt – Täter
in den Niederlanden gefasst
https://www.20min.ch/story/breitenbach-so-bancomat-in-schweiz-gesprengt-taeter-in-den-niederlanden-gefasst-103508052
Florian Osterwalder -- Vergangenen Freitag wurde in
Breitenbach SO ein Bankomat gesprengt. Die mutmasslichen
Täter konnten noch am selben Tag in den Niederlanden
festgenommen werden.
In Breitenbach SO sprengten Täter am
Freitag einen Bankomat.
Dank Fedpol wurden die Verdächtigen
schnell identifiziert.
Sie konnten noch am selben Tag in den
Niederlanden verhaftet werden.
In der Nacht auf Freitag, den 13. Februar, wurde in
Breitenbach im Kanton Solothurn ein Bancomat gesprengt.
Die mutmasslichen Täter konnten noch am selben Tag in den
Niederlanden festgenommen werden. Nach Angaben der
Behörden deuten mehrere Hinweise darauf hin, dass es sich
um jene Personen handelt, die den Geldautomaten im Kanton
Solothurn gesprengt hatten und anschliessend über die
Grenze geflüchtet waren. Die Festnahmen erfolgten an
mehreren Orten in den Niederlanden durch die örtliche
Polizei.
Länderübergreifende Beteiligung von Behörden
Die Verhaftungen wurden durch einen raschen und gezielten
Informationsaustausch sowie eine koordinierte Auswertung
von Beweismitteln ermöglicht, wie die Bundesanwaltschaft
in einer Mitteilung schreibt. Beteiligt waren das Fedpol,
das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), die
Kantonspolizeien Solothurn und Basel-Landschaft, die
französische Zentralstelle zur Bekämpfung von
Wanderkriminalität, die niederländische Polizei, die
Kriminalpolizei Luxemburgs sowie die Bundesanwaltschaft
und die niederländische Staatsanwaltschaft.
Nach Festnahmen, Anklagen und Verurteilungen im
Zusammenhang mit Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten
habe sich die Zahl der Angriffe im Jahr 2025 im Vergleich
zu 2024 etwa halbiert. Die Ermittlungen werden unter der
Leitung der Bundesanwaltschaft fortgesetzt. Über die
genannten Angaben hinaus können derzeit keine weiteren
Informationen erteilt werden. Für die Beschuldigten gilt
bis zu einem rechtskräftigen Urteil die
Unschuldsvermutung.
Holland am 24.4.2026: Bancomaten-Bande
gefasst, die in der Schweiz 24 Bancomaten gesprengt hat:
Niederlande: Bancomaten in der Schweiz gesprengt: Neun
Personen verhaftet
https://www.20min.ch/story/niederlande-bancomaten-in-der-schweiz-gesprengt-neun-personen-verhaftet-103552010
Alessia Rambaldi -- Immer wieder werden in der Schweiz
Geldautomaten gesprengt. Mehrheitlich sollen
niederländische Gruppierungen verantwortlich sein. Nun
wurden neun mutmassliche Täter verhaftet.
Neun mutmassliche Täter einer
niederländischen Gruppierung wurden wegen
Sprengstoffanschlägen auf Schweizer Bancomaten verhaftet.
Die Gruppe soll rund zehn Angriffe auf
Geldautomaten verübt haben.
2025 wurden schweizweit 24 Angriffe auf
Bancomaten registriert.
Die niederländische Polizei nahm zwischen dem 14. und dem
22. April sieben Personen einer niederländischen
Gruppierung fest. Die Festnahmen erfolgten in einer
koordinierten Aktion mit Unterstützung der deutschen
Polizeibehörden, der französischen Gendarmerie und Fedpol.
Bereits am 4. Dezember 2025 wurden nach einem Angriff auf
einen Geldautomaten in Gland VD zwei Täter derselben
Gruppierung in den Niederlanden festgenommen.
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Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sowohl in Deutschland
als auch in der Schweiz Geldautomaten mit Sprengstoff
angegriffen zu haben.
Täter sollen zehn Anschläge verübt haben
Seit 2019 ist die Anzahl der Angriffe auf Geldautomaten in
der Schweiz stark gestiegen – in den vergangenen Jahren
wurden diese mehrheitlich mit Sprengstoff gesprengt,
schreibt der Bund in einer Medienmitteilung. Die Ermittler
sind zu dem Schluss gekommen, dass für mehr als die Hälfte
der Angriffe mutmasslich niederländische
Tätergruppierungen verantwortlich sein sollen.
Den mutmasslichen Tätern wird vorgeworfen, in der gesamten
Schweiz rund zehn Anschläge auf Geldautomaten mit
Sprengstoff verübt zu haben, unter anderem die folgenden:
20. Mai 2024 – Alle JU
20. Mai 2024 – Porrentruy JU
21. Juli 2025 – Couvet NE
3. Dezember 2025 – Gland VD
Fünf Unbekannte haben einen Bancomaten der Post in Couvet
NE gesprengt: Sie flüchteten mit dem Auto.20min/News-Scout
24 Angriffe auf Bancomaten im Jahr 2025
Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Weiter
informiert der Bund, dass im vergangenen Jahr 24 Angriffe
auf Geldautomaten verübt wurden. Das entspricht halb so
vielen Angriffen wie im Vorjahr und so wenigen wie seit
2019 nicht mehr. Die Erfolgsquote der Attacken lag zudem
2025 nur noch bei rund 30 Prozent.
These: Gegen das Bargeld hetzen: Da gehört auch die
Sprengung von Bankomaten dazu:
Ajla Mehanovic -- Fabienne Gnos -- Mehrere News-Scouts
hörten in Allschwil BL zwei laute Knalle. Kurz darauf
wurde klar: Ein UBS-Bancomat wurde gesprengt. Es läuft
ein grosser Polizeieinsatz.
In der Nacht auf Donnerstag wurde an
der Baslerstrasse in Allschwil BL ein UBS-Bancomat
gesprengt.
Die Kantonspolizei Basel-Landschaft
bestätigt den Einsatz – verletzt wurde niemand.
Die Täterschaft ist noch flüchtig, der
Polizeieinsatz dauert an.
Die Strassen rund um die Baslerstrasse in Allschwil BL
waren grossräumig abgesperrt. Denn: In der Nacht von
Mittwoch auf Donnerstag wurde ein Bancomat der Bank UBS
gesprengt.
«Mitten in der Nacht hörte ich mehrere sehr laute Knalle»,
erzählt eine Leserin (23). «Ich dachte erst, dass jemand
die Türen geschletzt hat.» Doch sie lag falsch.
«So etwas passiert doch nur in Filmen»
«Ein Freund sagte mir am nächsten Morgen, dass ein
Bankautomat gesprengt wurde», so die Baslerin. Angst
machte sich breit: «Solche Sprengungen passieren doch nur
in Filmen, und dass es jetzt unweit von mir geschah, ist
angsteinflössend.»
Ein Anwohner (36), der drei Häuser neben der Bank wohnt,
habe ebenfalls die Knalle gehört: «Der Knall war so
heftig, dass unsere Fenster gezittert haben und alle
sofort wach waren», sagt er. Weil der Polizeieinsatz
unmittelbar vor seinem Haus stattfand, habe er dieses
nicht mehr verlassen können. «Ich sage nicht, dass
Allschwil ein Ghetto ist, aber es macht mir Angst.»
Die Strassen rund um die UBS sind grossflächig abgesperrt.
Ein Anwohner habe deshalb sein Haus nicht verlassen
können.
Der Einsatz dauert weiterhin an.
Die Strassen rund um die UBS sind grossflächig
abgesperrt.20min/News-Scout
«Es waren fünf extrem laute Knalle», sagt ein anderer
Anwohner (43). Zuerst habe er gedacht, dass ein Auto in
eine Wand gefahren sei. Der Leser erzählt von Vandalismus
bei der UBS: «Die Fensterscheibe der Bank wurde schon
mehrfach demoliert und besprayt.» Der Leser ist besorgt:
«Seit einiger Zeit muss die UBS leiden.» Erst vor einigen
Tagen seien neue Fensterscheiben eingesetzt worden.
Auch in den sozialen Medien sorgte die Sprengung für
Unruhe: «Im Halbschlaf dachte ich zuerst ‹spinnen› die?»,
schreibt eine Userin auf Facebook. Mehrere Baslerinnen und
Basler hörten die Knalle: «Es klang wie wenn 3 Schüsse
abgefeuert wurden.» Und: «Es hörte sich wie explodierende
Gasflaschen an.»
Micah und Andreas gingen von einer Gasexplosion oder einem
Feiertags-Streich aus.
Konories habe bei der UBS ein Bankkonto und sei nun
besorgt um sein Geld.
Micah und Andreas gingen von einer Gasexplosion oder einem
Feiertags-Streich aus.20min/Ajla Mehanovic
Das sagen Anwohnende vor Ort
20 Minuten ist vor Ort, um mit Anwohnenden zu sprechen.
Micah und Andreas wohnen in der Nähe der UBS: «Ich hatte
schon sehr Angst, weil ich dachte, wenn das eine
Gasexplosion ist, dann könnte das gefährlich werden», sagt
Micah. «Und ich dachte zuerst, das sei ein Streich mit
Böllern weil am nächsten Tag ein Feiertag ist», fügt
Andreas hinzu.
Konories ging am Mittag kurz bei der UBS vorbei, um sich
den Schaden anzusehen: «Wir haben unser Konto hier,
deshalb waren wir ein bisschen besorgt», sagt er. Ein
Vorfall bei dieser Bank sei nicht das erste Mal. «Es ist
schon mehrmals vorgekommen, dass die Bank angegriffen
wurde – aber das ist anders, jetzt ist alles kaputt.»
Täter flüchteten Richtung Frankreich und Polizei sucht
Zeugen
Die Kantonspolizei Basel-Landschaft bestätigt einen
Einsatz in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, kurz
nach 3.45 Uhr. «An der Baslerstrasse kam es zu einer
Sprengung eines Bankautomaten», sagt ein Polizeisprecher.
Der Automat befand sich in einem Vorraum der ansässigen
Bankfiliale. Es entstand grosser Sachschaden am
Geldautomaten und am Gebäude.
Auf Anfrage hat die Kantonspolizei Basel-Landschaft
bestätigt, dass das ganze Erdgeschoss, in welchem die UBS
untergebracht ist, betroffen ist. «Die Statik des Hauses
ist jedoch gewährleistet», so der Polizeisprecher. Das
Gebäude droht somit nicht einzustürzen.
Verletzt wurde niemand, die Täter sind noch flüchtig. Die
motorisierte Täterschaft flüchtete in Richtung Grabenring
und Frankreich. Der Einsatz ist noch im Gange. Die Polizei
Basel-Landschaft sucht Zeugen. Personen, die verdächtige
Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei
Basel-Landschaft in Liestal unter der Nummer 061 553 35 35
melden.
Es wird behauptet in der Schweiz am
5.6.2026: Die Automatenknacker sind weniger geworden: Bundesbern-Ticker: Zahl halbiert: Angriffe auf
Geldautomaten gehen deutlich zurück
https://www.20min.ch/story/bundesbern-ticker-albert-roesti-meldet-sich-nach-rueckenoperation-zurueck-103051526
Team Politik -- Auch zwischen den Sessionen werden in
Bundesbern wichtige Entscheide getroffen. Hier halten
wir dich auf dem Laufenden.
Auch ausserhalb der Sessionen läuft in Bundesbern so
einiges.
National- und Ständeratskommissionen bereiten Geschäfte
vor und fällen wichtige Vorentscheide.
Der Bundesrat trifft sich wöchentlich zur
Regierungssitzung.
05.06.2026
Fr 13:55
Nur noch halb so viele Angriffe auf Geldautomaten
Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten in der Schweiz ist
2025 auf einen Tiefststand gefallen. Laut einer Mitteilung
des Bundesrats wurden letztes Jahr 24 Fälle registriert,
halb so viele wie im Vorjahr und so wenige wie seit 2019
nicht mehr.
Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen sowie mit
betroffenen Ländern wie zum Beispiel Deutschland,
Frankreich, Österreich und den Niederlanden sei für die
Ermittlung der Täterschaft essenziell, so der Bundesrat.
Besonders die verstärkte Zusammenarbeit mit Banken und
Geldautomatenbetreibern habe zum Rückgang der Angriffe
geführt.