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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

40. Atomkraftwerke (AKW) und die Folgen (Teil 20)



Video: Die Atomkraft ist eine Falle für die Menschheit: http://www.youtube.com/watch?v=j6Nic4s_pPI

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten online,
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22.9.2014: <Tote, über die keiner spricht: Fukushima kostete bereits 1.700 Menschenleben> - katastrophale Zustände, lecke Tanks, 130.000 in Notunterkünften, Selbstmorde

aus: Deutsche Wirtschaftsnachrichten online; 22.9.2014;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/22/tote-ueber-die-keiner-spricht-fukushima-kostete-bereits-1-700-menschenleben/

<Mehr als drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gibt es kaum Fortschritte bei den Aufräumarbeiten: Die Wasseraufbereitungsanlagen kämpfen mit technischen Ausfällen. Zudem häufen sich die Lecks in den Tanks, die das radioaktive Wasser auffangen. Zudem dürfen mehr als 130.000 ehemaligen Bewohner nicht zurückkehren und leben in Notunterkünften. Die Selbstmordrate steigt.


er jährliche „World Nuclear Industry Status Report“ ist erschienen. Die Folgen der Katastrophe von Fukushima sind noch längst nicht eingedämmt. Noch immer leiden Bewohner und Dekontaminierungsarbeiter unter den Bedingungen vor Ort. Publiziert wurde er von Nuklear-Experte Mycle Schneider. Er ist Energie- und Atomexperte und berät Politiker, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen.

Zu Fukushima schreibt der Report:

Diese Einschätzung beinhaltet Analysen der Vor-Ort-Herausforderungen, die bei der Katastrophe vom 11. März 2011 entstanden und noch drei Jahre nach dem Beginn der Katastrophe signifikant sind:

Die Herausforderungen vor Ort: In einer sehr positiven Entwicklung wurden seit November 2013 bis Mitte Juli 2014 mehr als drei Viertel des verbrauchten Brennstoffs aus dem Becken in der schwer beschädigten Anlage 4 in ein gemeinsames Becken gebracht. Bis Ende 2014 soll diese Operation beendet werden. Das radioaktive Material soll durch die Bergung möglichst keiner weiteren Gefährdung ausgesetzt werden, wie etwa Erdbeben oder Gefahren durch Unwetter.

Die wichtigsten Parameter bleiben jedoch weitgehend unverändert wie im Vorjahr. Die Strahlungswerte innerhalb der Reaktorgebäude der Einheiten 1 bis 3 machen weiterhin direktes menschliches Eingreifen fast unmöglich. Große Mengen an Wasser, etwa 360 Tonnen pro Tag, werden noch in die zerstörten Reaktoren gepumpt, um die geschmolzenen Brennstäbe zu kühlen. Dieses Wasser, sowie eine ähnliche hohe Menge an Grundwasser, sickern in die Keller der Reaktorgebäude, ein Teil davon wird zu einem gewissen Grad dekontaminiert und dann erneut in den Kreislauf gebracht. Die Menge des radioaktiven Wassers, welches nicht wiederverwendet werden kann, nimmt stetig zu. Zum Stichtag des 15. Juli 2014 wurden mehr als 500.000 Tonnen in prekären Speicher gelagert, dazu kommen etwa 90.000 Tonnen in den Kellern des Kraftwerks.

Die Kapazität der Tanks wird bis Ende März 2015 auf 800.000 Tonnen erhöht. Über zahlreiche Lecks wurde Bericht erstattet, einschließlich der Entdeckung im August 2013 über ein 300-Tonnen-Leck aus einem Tank mit hochradioaktivem Wasser, dies entspricht Stufe 3 der „International Nuclear Event Scale“ (INES) und ein 100-Tonnen-Leck aus einem anderen Tank mit noch höherer Aktivität. Es stellte sich heraus, dass Hunderte von 1.000-Kubikmeter-Tanks noch nicht einmal mit Messgeräten ausgestattet sind. Mehrere hundert Tanks, die nur zusammengeschraubt wurden, werden nach und nach durch verschweißte ersetzt.

Die hochentwickelten Wasserdekontaminationssysteme kämpfen mit technischen Ausfällen, sollen aber noch für eine längere Zeit in Betrieb bleiben. Eine viel beworbene 500 Millionen US-Dollar teure unterirdische Eis-Wand, die entworfen wurde, um den Wassereinlauf in die Keller zu verhindern und bis März 2015 fertiggestellt sein soll, hat eine ungewisse Zukunft. Bei einem Testversuch konnte der Abschnitt nicht so eingefroren werden, wie es geplant war.

In der Zwischenzeit hat Tepco eine Vereinbarung mit lokalen Fischerverbänden erreicht, so dass „Grundwasser-Bypass“ im April 2014 aktiviert werden konnte, um die Entladung ins Meer zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass diese Maßnahme das Eindringen von Wasser in die Keller auf rund ein Viertel beziehungsweise rund 100 Kubikmeter pro Tag reduzieren kann.

Rund 32.000 Arbeiter, 28.000 von ihnen sind Leiharbeiter, arbeiteten seit dem Unfall vom 11. März 2011 an und in Fukushima – dabei sind Feuerwehr, Polizei und Militär nicht mit eingerechnet. Mit Mai 2014 lag der Tagesdurchschnitt der Arbeiter vor Ort bei 4.200 Personen und somit um 40 Prozent höher als im Jahr davor. Die Rekrutierung von neuen Arbeitern wird allerdings immer schwieriger.

Im Dezember 2013 beschloss Tepco die Schließung der Blöcke 5 und 6 von Fukushima Daiichi (I). Die vier Reaktoren in Fukushima Daini (II), 15 Kilometer von Daiichi entfernt und innerhalb der Sperrzone, bleiben offiziell „betriebsfähig“, aber die tatsächliche Inbetriebnahme ist völlig unrealistisch.

Die Herausforderungen außerhalb von Fukushima: Mit Stand März 2014 sind offiziell immer noch mehr als 130.000 Menschen aus der Präfektur Fukushima evakuiert. Rund 100.000 Menschen sind aus gekennzeichneten Evakuierungszonen. Viel mehr Einwohner haben den Bereich freiwillig verlassen. Weitere 137.000 Personen sind noch immer in Notunterkünften, die auf sieben Präfekturen verteilt sind.

Mehr als 1.700 Tote in Verbindung mit der Katastrophe wurden offiziell anerkannt, entweder aufgrund psychischer Ursachen oder mangelnder medizinischer Versorgung während der Evakuierung. Die Selbstmordraten steigen.

Im April 2014 erhielten ein paar Hundert Einwohner zum ersten Mal die Erlaubnis, zu einem zuvor evakuierten Bereich zurückzukehren. Schätzungen zufolge gehen allerdings nur ein Viertel der Anwohner zurück. Die anderen pendeln von den angrenzenden Regionen.

Eine von der japanischen Regierung in Auftrag gegebene Studie zur Atomkatastrophe in Fukushima wurde über sechs Monate geheim gehalten. Die Strahlungs-Einwirkung wird in den gesäuberten Gebieten den Vor-KatastrophenGrenzwert für die normale Bevölkerung überschreiten. Dieser liegt bei einer maximalen Jahresdosis in Höhe von einem Millisievert (mSv).

Insgesamt wurden 101 Gemeinden in acht Präfekturen sind als „geplante Kontaminations-Begutachtunszone“ festgelegt. Dort wird eine jährliche Dosis zwischen 1 mSv und 20 mSv prognostiziert. Lokalen Behörden sind für die Dekontaminierungsarbeiten verantwortlich.

Darüber hinaus ist die Zentralregierung zuständig für die Dekontaminationspläne in elf Gemeinden in der Präfektur Fukushima, einer Fläche von 235 Quadratmetern, wo die jährliche Strahlungsdosis 20 mSv überschreiten. Die Arbeiten sind weit hinter dem Zeitplan, vor allem wegen technischen Schwierigkeiten, Mangel an Abfalllagern und Arbeitskräftemangel.

Streitigkeiten über die Kostendeckung zwischen dem Umweltministerium, das offiziell verantwortlich ist, und Tepco, dem Betreiber von Fukushima, führen zu weiteren Verzögerungen. Das Drei-Jahres-Budget für die Dekontamination im Zeitraum 2011 bis 2013 umfasste 1,3 Billionen Yen (rund 13 Milliarden US-Dollar), aber nur ein Drittel davon wurde ausgegeben und von diesem wiederum erstattet Tepco weniger als 20 Prozent. Eine Mehrheit von Unternehmen und Subunternehmern arbeitet unter obskuren Umständen.

733 Unternehmen und 56 Subunternehmen haben einen Vertrag mit dem Umweltministerium, berichtet Reuters. Einige von ihnen rekrutieren Obdachlose für Arbeiten in den kontaminierten Bereichen. Die Yakuza, die japanische Mafia, ist den Berichten zufolge auch im System involviert.

Bis zum 11. Juli 2014 wurden mehr als 2,2 Millionen Ersatzansprüche von Einzelpersonen, Unternehmen, Gewerkschaften und lokalen Regierungen eingereicht. Tepco hat rund 40 Billionen Yen (rund 40 Milliarden US-Dollar) für rund zwei Millionen der Forderungen gezahlt. Zahlreiche Klagen gegen Tepco sind im Gange, darunter eine von einer Gruppe US-Matrosen, die direkt nach dem 11. März 2011 bei einer US-Marine-Operation der Strahlung ausgesetzt waren.

Im März 2014 haben mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürger aus 39 Ländern eine Sammelklage gegen Atom-Produzenten eingereicht, darunter Hitachi, Toshiba und General Electric, um die Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima zu entschädigen.

Mycle Schneider  wurde 1959 in Köln geboren. Er ist Energie- und Atomexperte und berät Politiker, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen. Von 1998 bis 2003 war er Berater für das französische Umwelt- und das belgische Energieministerium. Nach 2000 arbeitete er zehn Jahre auch für das deutsche Umweltministerium. Schneider gibt jährlich den unabhängigen World Nuclear Industry Status Report heraus. 1997 erhielt er zusammen mit Jinzaburo Takagi den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis).

Mycle Schneider im DWN-Interview über die katastrophalen Zustände in Fukushima.>

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Stimme Russlands online, Logo

20.10.2014: <Fukushima: AKW-Betreiber meldet rekordhohen Cäsiumwert>

aus: Stimme Russlands online; 20.10.2014;
http://german.ruvr.ru/news/2014_10_20/Fukushima-AKW-Betreiber-meldet-rekordhohen-Casiumwert-2128/

<STIMME RUSSLANDS Tepco, der Betreiber des japanischen Unglücks-AKW Fukushima 1, hat die bisher stärkste Belastung des Grundwassers durch radioaktives Cäsium registriert.

Wie die Agentur Kyodo unter Berufung auf Tepco meldet, wurde am Freitag aus einem technischen Brunnen im Raum der Energieblöcke 1 und 2 eine Grundwasser-Probe entnommen, die einen Cäsiumwert von 267.000 Becquerel pro Liter ergab. Als normal gelten 15 Becquerel und 25 Becquerel pro Liter für Cäsium 134 bzw. Cäsium 137.

Tepco führt das hohe Radioaktivitätsniveau auf die heftigen Regenfälle zurück, die sich in den vergangenen zwei Wochen über das AKW-Gebiet ergossen hatten.

Seit März 2011, als erstmals radioaktives Wasser aus einem unterirdischen Tunnel am AKW Fukushima entwichen war, wird das Grundwasser in den technischen Brunnen des Kraftwerkes regelmäßig kontrolliert.

Der Nuklearunfall im Atomkraftwerk Fukushima 1 (Fukushima Daiichi) ereignete sich am 11. März 2011, nach einem Erdbeben der Stärke neun, das eine mächtige Tsunamiwelle vor der Nordostküste Japans auslöste. Die 14 Meter hohe Meereswoge hatte vier der insgesamt sechs Reaktoren überschwemmt und einen Ausfall des AKW-Kühlsystems verursacht. Dies führte zu einer Serie von Wasserstoff-Explosionen und einer Kernschmelze. Als Folge sind radioaktive Stoffe in die Atmosphäre und ins Meer gelangt. Die Beseitigung der Unglücksfolgen soll rund 40 Jahre in Anspruch nehmen.>

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Netzfrauen online, Logo

6.11.2014:
<Das unterschätzte Problem: Ausrangierte Schutzanzüge häufen sich in Fukushima – Discarded protective suits piling up at Fukushima nuclear plant>

aus: Netzfrauen online; 6.11.2014;
http://netzfrauen.org/2014/11/06/das-unterschaetzte-problem-ausrangierte-schutzanzuege-haeufen-sich-in-fukushima-discarded-protective-suits-piling-up-at-fukushima-nuclear-plant/

<Wohin mit dem radioaktiven Müll?

Berge von benutzten Anzügen zum Schutz der Arbeitnehmer vor Strahlung häufen sich am Fukushima Daiichi Kernkraftwerk als schwach radioaktiver Abfall.

Bis Ende September 2014 sammelten sich 33.300 Kubikmeter getragener Schutzanzüge – damit könnten siebzig 25-m-Schwimmbecken gefüllt werden.

Der Anlagebetreiber Tepco plant, diese Anzüge im nächsten Herbst in einer eigenen Verbrennungsanlage zu entsorgen. Das bedeutet gegenüber dem ursprünglichen Termin eine Verspätung von sechs Monaten, wobei zu befürchten ist, dass die Anlage nicht genügend Kapazitäten aufweisen wird. Bis dahin gibt es keine Sofortlösung für dieses Abfallproblem, da durch die Arbeit mit dem Anstieg von kontaminierten Wasser immer mehr Schutzanzüge gebraucht werden.

Bis August haben rund 5.800 Arbeiter Bauarbeiten durchgeführt, Schutt beseitigt und Aufräumarbeiten gemacht. Sie alle tragen Anzüge, um vor der Strahlung geschützt zu sein. Die Masken und Schuhe können gereinigt und wieder verwendet werden, aber die Tyvek Overalls, dreilagige Handschuhe, zweilagige Socken und andere Ausrüstungsgegenstände müssen entsorgt werden. Sie alle kamen mit kontaminiertem Wasser, Schutt oder Erde in Berührung, sodass sie als radioaktiver Abfall einzustufen sind.

Schutzkleidung wird an acht Standorten am Areal in Container gefüllt. Dies erfuhr in den vergangenen sechs Monaten einen enormen Anstieg, nämlich um etwa 1.000 Kubikmeter pro Monat.

Im Dezember 2012 richtete Tepco ein Ansuchen an die japanische Regierung, eine Verbrennungsanlage errichten zu können. Diese soll im Norden des Areals, bei Reaktor 6, gebaut werden, damit die Abfallmenge reduziert werden kann. Ursprünglich sollte diese Anlage Ende 2014 in Betrieb genommen werden. Im Juli gab Tepco aber bekannt, dass sie ihr Hauptaugenmerk auf das kontaminierte Wasser richten wolle. Die Inbetriebnahme der Verbrennungsanlage wird nach derzeitigem Stand im Oktober 2015 erfolgen.

Dennoch bleibt unklar, wie die Verbrennungsanlage die Mengen an radioaktivem Abfall wird bewältigen können, die täglich anfallen.

Nach Berechnungen, die Tepco der Atombehörde präsentierte, könnte die Verbrennungsanlage etwa 960 Kubikmeter pro Monat verbrennen, was ungefähr der Menge entspräche, die während eines Monats neu anfällt. Es wird erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten im Werk weiter zunehmen wird und somit werden die Berge an kontaminiertem Abfall weiter anwachsen.

Discarded protective suits piling up at Fukushima nuclear plant

Mountains of discarded suits designed to protect workers from radiation at the Fukushima No. 1 Nuclear Power Plant are piling up as low-level radioactive waste.As of the end of September, 33,300 cubic meters of discarded suits were stored on the plant’s premises — enough to fill about 70 25-meter swimming pools.Plant operator Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) plans to start burning the discarded suits at an incineration facility next autumn, about half a year later than originally planned, but it’s possible the facility won’t be able to keep up with the amount being discarded. In the meantime, it seems the company has no immediate solution to the problem of waste being produced as an offshoot of work to deal with mounting volumes of radioactive water.

As of August, roughly 5,800 workers on average were engaged in construction work and the handling of debris at the disaster-hit nuclear power plant each day. All such workers wear suits to protect them from radiation. Masks and protective footwear can be washed and used again, but the workers’ Tyvek coveralls, triple-layered gloves, double-layered socks and other such items are discarded. Sometimes the items are tainted with contaminated water or soil, so they are treated as radioactive waste.Protective clothing is stuffed into containers in eight locations on the plant, and over the past six months it has been piled up at the rate of roughly 1,000 cubic meters per month.

In December 2012, TEPCO applied to the government to build a new incineration facility on the north side of the plant’s No. 6 reactor, enabling it to reduce the amount of waste several dozen-fold Initially the company planned to have the facility running at the end of this fiscal year, but it postponed the plans in July this year, deciding to give priority to the handling of contaminated water. Operation of the new facility was subsequently delayed until October 2015.Still, it remains unclear whether the incineration facility could handle the amount of discarded items being generated each day.

Under calculations that TEPCO presented to the Nuclear Regulation Authority, the incineration facility could process about 960 cubic meters a month, roughly the same as the amount being produced during that period. It is expected that the number of workers at the plant will continue to increase, and as the situation stands, waste will only continue to build up at the plant. November 04, 2014 (Mainichi Japan)

Netzfrau Lisa Natterer>

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Welt im Würgegriff online, Logo

2.12.2014: <AKW-Explosion in Lüttich – knatternde Geigerzähler in Köln>

aus: Welt im Würgegriff online; 2.12.2014;
http://wiw.adpo.org/akw-explosion-in-luettich-knatternde-geigerzaehler-in-koeln/

<Gerhard Schneider

” Tolle Bescherung ” bereits zum 1. Advent ! Das belgische Atomkraftwerk Lüttich nahe Aachen ist heute in die Luft geflogen !!! Die Behörden spielen wieder mal alles runter und täuschen uns Bürger, daß diese Explosion im AKW Lüttich nicht im Kernkraftreaktor gewesen wäre. Aber wo dann; sagen die Behörden auch nicht. Wo kann schon in einem AKW eine Explosion mit einem Atompilz-Feuerball stattfinden ??? Im AKW-Briefkasten ? In der AKW-Steckdose ? Oder wo ?

Ist also völliger Blödsinn, was da die Behörden dumm rum sabbern von wegen keine Gefahr nach dieser AKW-Explosion in Lüttich. Bereits in Köln knattern die Geigerzähler ! Und mit dem nächsten Westwind: dann gute Nacht Deutschland !

Und wenn der größte Teil der radioaktiven Brandasche über Belgien in Richtung Atlantik weht, dann hätte zwar Mitteleuropa diesen atomaren Supergau einigermaßen unbeschadet überstanden. Aber für viele Belgier bedeutet dieser Atompilz über Lüttich den Tod. Und der Rest von Belgien wird zur Groß-Onkologie mit Millionen Krebsopfern.

Hatte die EU noch nicht genug von Tschernobyl ? Noch nicht genug von Fukushima ? Noch nicht genug von radioaktiv für tausende Jahre verseuchten Stränden an der englischen Westküste ? Wieviel solcher Kernbrüter sollen noch explodieren und abfackeln, bis diese Politbratzen endlich kapieren, daß die Kernenergie ein Teufelszeug und nicht beherrschbar ist ?!?!?

Ach wie tönten noch vor einem Jahr die EU-Politiker, daß all die “supermodernen” AKW´s bombensicher wären ?!??! So bombensicher wie der heutige Atompilz über Lüttich ????

Wir fordern: schaltet sofort in ganz Europa all dieses AKW-Teufelszeug ab ! Oder wollt ihr die gesamte europäische Bevölkerung ausrotten ? Vegiftete Flüsse, verseuchte Böden, radioaktive Luft – was wollt ihr Dummbratzen da in der EU-Politik noch alles den Menschen antum mit eurer Blödheit und eurem kranken Wachstumswahn ? Geht in die Psychiatrie, wo ihr hingehört und sabbert da die Psychiater mit eurem Wachstumswahn weiter voll !

Jetzt ist die (End-)Zeit gekommen, das kranke Politiker-Geplärr vom manischen Wirtschaftswachstumswahn zu beenden ! Wir fordern den Stop dieser Teufelsspirale ! Eure Politiker-Lügen vom “gefahrlosen Wachstum”, für das diese schnellen AKW-Brüter gebraucht werden, haben ausgespielt !

Wir brauchen dieses tödliche Wirtschaftswachstum nicht ! Was wir brauchen, ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen, was diesen ganzen Zerstörungswahn von Umwelt, Menschn und Natur beendet !!! Handelt jetzt !!!
Mitteleuropa steht mit der heutigen Atomkatastrophe von Lüttich vor der atomaren Endzeit!

Reaktor in Tihange nach Explosion abgeschaltet

Lüttich 30. November 2014 – Marc Heckert – Aachener Zeitung

Das belgische Kernkraftwerk Tihange ist am Sonntag nach einem Brand teilweise abgeschaltet worden. Archivbild: dpa

Nach einem gravierenden Unfall ist am Sonntag ein Reaktorblock des belgischen Kernkraftwerkes Tihange bei Lüttich abgeschaltet worden. In einem Umspannwerk in der Anlage rund 70 Kilometer westlich von Aachen war nach einer Explosion ein Feuer ausgebrochen. Damit ist mehr als die Hälfte der Reaktoren des Landes ausgefallen – in den Medien wird Angst vor Stromausfällen geäußert.

Das Feuer sei gegen 10.30 Uhr ausgebrochen, berichtet das Nachrichtenportal Sudpresse.be. Eine halbe Stunde zuvor habe es einen Defekt bei einem der drei Transformatoren des Kraftwerks gegeben. Nach dem Zwischenfall sei der Reaktor automatisch heruntergefahren gefahren worden, gab der Bürgermeister der Stadt Huy Alexis Housiaux bekannt. Der Brand sei außerhalb der Nuklearanlagen des Kraftwerks ausgebrochen, die Situation sei unter Kontrolle.

Belgische Medien veröffentlichten Bilder und Videos, auf denen das Feuer in den elektrischen Anlagen auf dem Kraftwerksgelände erkennbar ist. Einsatzkräfte der Feuerwehr von Huy löschten brennende Kabel. Am frühen Nachmittag waren keine Flammen mehr zu sehen.

Für die Belgier könnte der Unfall ernsthafte Folgen nach sich ziehen. Wie lange der Reaktor, dessen Leistung mit 1048 Megawatt angegeben wird, abgeschaltet bleiben wird, stand zunächst nicht fest. Die Zeitung Het Laatste Nieuws zitierte eine Sprecherin des belgischen Betreibers Electrabel, dass der Block nicht vor Dienstagmorgen wieder betriebsbereit sein werde. Dies sei aber nur die allererste Schätzung. Im Laufe des Sonntages wollten sich die Mitarbeiter des Stromkonzerns Klarheit über die Ursache des Zwischenfalls und das Ausmaß der Schäden verschaffen.

Die Sprecherin betonte, alle Sicherheitsprozeduren seien ordnungsgemäß abgelaufen. Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Mitarbeiter oder die Bewohner der umliegenden Ortschaften bestanden. Erste Untersuchungen deuteten auf eine technische Ursache des Brandes hin.

Tihange liegt bei Huy westlich von Lüttich und ist das Aachen nächstgelegene Kernkraftwerk. Die in die Jahre gekommene Anlage sorgt immer wieder für Schlagzeilen und war zuletzt wegen Tausender von Haarrissen im Reaktorkern zeitweise vom Netz.

Mit der Abschaltung von Block 3 ist mittlerweile der vierte Reaktor der einzigen beiden belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel außer Betrieb, schreibt die Zeitung L’ Avenir. Die Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 sind aufgrund der Haarrisse immer noch abgeschaltet, während Doel 4 nach einem Sabotageakt im August heruntergefahren werden musste.

Jeder der ausgefallenen Reaktoren hat eine Leistung von über 1000 Megawatt. In Betrieb sind nun nur noch die drei kleinsten und ältesten Reaktoren Tihange 1 sowie Doel 1 und 2, deren Leistung teilweise nicht einmal halb so hoch wie die der ausgefallenen Blöcke ist.

Bereits vor dem Zwischenfall gab es in Belgien Sorgen, ob die Stromversorgung des Landes im Winter garantiert sei. Anstehende Wartungsarbeiten an den Kraftwerken waren bereits verschoben worden. Durch den Ausfall von Tihange 3 hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Ob und wie das Land seinen Engergiebedarf in den kommenden Wochen und Monaten decken kann, ist noch offen.

Die Lage scheint buchstäblich angespannt zu sein: Der Stromnetzbetreiber Elia gab unmittelbar nach dem Vorfall auf seinem Twitterkanal bekannt, für den Rest des Sonntages seien keine Engpässe zu befürchten. Am Wochenende ist die Netzauslastung allerdings stets deutlich geringer als an Werktagen. Der Bedarf für die kommenden Tage werde mit Hochdruck ermittelt.>

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Fotoquellen
[1] Die Explosionswolke von Fukushima sieht gleich aus wie die Explosionswolke bei einem jüdischen Atomtest in Israel: http://www.jimstonefreelance.com
[2] Karte von Japan mit den Atomkraftwerken an den Küsten:
http://netzfrauen.com/NF/2014/07/09/fukushima-noch-9-tage-um-gefaehrliche-ueberhitzung-zu-vermeiden-fukushima-has-9-days-to-prevent-unsafe-overheating/



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