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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

40. Atomkraftwerke (AKWs) und die Folgen (Teil 9)

Die Atomkraft ist eine Falle (12 Min.)

Vortrag von Michael Palomino (30.5.2011)

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Michael Palomino, *1964 in Zürich, in der Schweiz von der kriminellen schweizer Justiz politisch verfolgt, seit 3 Jahren in Peru

www.geschichteinchronologie.ch (seit 2014: www.hist-chron.com).

die führende Webseite für logisch-analytische Geschichtsforschung.


Vortrag von Michael Palomino (Film von
                            2011): Die Atomkraft ist eine Falle für die
                            Menschheit
Vortrag von Michael Palomino (Film vom 31. Mai 2011): Atomkraft ist eine Falle für die Menschheit
http://www.youtube.com/watch?v=j6Nic4s_pPI


Der Text des Vortrags:

<Sehr geehrte Damen und Herren,

heute ist das Thema des Vortrags die destruktive Atomkraft.

Nun, wie kam denn die Atomkraft auf uns zu? Im Zweiten Weltkrieg fand ein Wettlauf statt, wer als erster die Atombombe haben würde, um sie auf Nazi-Deutschland abzuwerfen. Der Zusammenbruch des Nazi-Regimes kam aber zu früh, und so warfen die "USA" unter Präsident Truman schliesslich - gegen den Willen der Wissenschaftler - zwei Atombomben auf Japan ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg formierten sich die Industriellen zu einer "Atomindustrie" mit der Idee, die bisher zerstörerisch genutzte Atomenergie friedlich zu nutzen mit der Behauptung, dies sei gefahrenfrei möglich - mit Atomkraftwerken zur Stromerzeugung mit Berücksichtigung eines "Restrisikos". Dabei handelte es sich um Atomkraftwerke, die immer dasselbe Risiko aufwiesen: Wenn zu viele Menschen einen Fehler gleichzeitig machen, dann ist die Atomreaktion nicht mehr kontrollierbar. Der Reaktorkern schmilzt und es wird eine unbestimmte Menge Radioaktivität frei, die ganze Landstriche und Millionen Menschen verseuchen kann mit Schädigung des Erbguts und mit deformierten Kindern, Tieren und Pflanzen als Folge. Atomenergie funktioniert also nur, wenn niemand einen Fehler macht. Ausserdem sei atomarer Abfall in Kauf zu nehmen.

Die Politiker - das waren damals in den 1950er Jahren ja noch alles Männer, die meistens auch noch rauchten und viel Alkohol tranken und zum Teil auch eher unzurechnungsfähig waren - diese so genannten "Politiker" fanden die Idee einer "friedlichen" Nutzung der Atomenergie hervorragend, machten dafür Propaganda, und Widerstand gab es praktisch keinen. 

Der Ölschock im Jahre 1973 tat sein Übriges dazu, so dass einige Regierungen sich nun total der Atomenergie und dem "Restrisiko" verschrieben, zum Beispiel Frankreich und Japan. Demonstrationen gegen Atom wurden von den Regierungen als regierungsfeindlich angesehen, zum Beispiel in Gösgen in der Schweiz.

Die einzige Partei, die das Problem der Atomkraft wirklich erkannte und alternative Energieformen suchte, war die Partei "Die Grünen" in Deutschland, die ab 1983 mit Petra Kelly, Jürgen Trittin und Joschka Fischer im Bundestag in Bonn vertreten war. Aber das Ausland nahm das Atomproblem weiterhin nicht ernst. Die arroganten Oberschichten der Welt tranken weiter ihren Whisky oder Wodka, rauchten weiter ihre Zigarren und hörten Jazz im Nachtclub und verbrachten hübsche Nächte mit weiblichen und aufreizenden Fleischformen - und für Energiefragen waren ja die Techniker verantwortlich. 

Diese Arroganz der weltweiten Oberschichten hörte auch nach dem Supergau in Tschernobyl im Jahre 1983 nicht auf, denn Tschernobyl lag in der Ukraine, und die Betroffenen waren vor allem in Weissrussland zu suchen, wo sowieso kein Tourismus vorhanden ist. Aufgerüttelt und sensibilisiert wurde nur die unmittelbar betroffene Bevölkerung in Osteuropa und in Deutschland, wo ein Teil des radioaktiven Niederschlags niedergegangen war, aber auch dort nur teilweise. Andere fanden es normal, 300 Jahre keine Pilze mehr essen zu dürfen. Das war eben das "Restrisiko" der Atomkraft, und sowieso handelte es sich um einen russischen Reaktortyp, und im Westen könnte das sicher nicht passieren, posaunte die westliche Atom-Lobby. Andere Tatsachen des Supergaus von Tschernobyl blieben aber mehr oder weniger unbekannt:

-- denn Weissrussland blieb nach der Perestroika ein diktatorisch regiertes Land, das nie einen freien Grenzverkehr einführte

-- die vom atomaren Regen betroffenen Menschen in Weissrussland blieben abgeschottet und wurden von den Medien des Landes diskriminiert

-- das sich über Jahrzehnte hinziehende stille Sterben in Weissrussland mit den vielen Krebserkrankungen, die die Strahlenwolke und der radioaktive Regen des Supergaus von Tschernobyl hervorgerufen hatte, wurden in der Welt kaum oder gar nicht zur Kenntnis genommen

-- Moskaus Regierung unter Breschnew hatte es sogar fertiggebracht, Wolken, die von Tschernobyl her kamen, ganz gezielt schon vor Moskau "abregnen" zu lassen, damit die Region Moskau vom radioaktiven Regen verschont blieb. Das wurde aber in der Welt erst im Jahre 2011 gemeldet. [...]

Und auch die Uni-Professoren haben kaum jemals Alarm geschlagen. Nur die Partei "Die Grünen" nahm das Atomproblem wirklich ernst. In Deutschland kamen die Grünen dann 1998 endlich an die Regierung und brachten die ersten offiziellen alternativen Energieprogramme auf den Weg.In anderen Ländern konnten die Grünen aber keine Regierungsbeteiligung erlangen,  weil die "demokratischen" Systeme dies verhinderten, und gewisse Kreise der rechten Parteien wie der zum Teil kriminelle Schreihals und Poltergeist Franz Joseph Strauss in Deutschland verleumdete die "Grünen" immer als "Kommunisten", indem er sagte: "Die Grünen sind wie eine Tomate. Zuerst sind sie grün, und dann sind sie rot." Diese kriminellen Verleumdungen der rechten Parteien haben ebenfalls dazu beigetragen, dass viele Regierungen die Partei "Die Grünen" nicht ernst genommen haben oder sich scheuten, die Partei "Die Grünen" ernst zu nehmen. [...]

Und dann bekam das Atom auch noch eine neue Waffenentwicklung: Die kriminellen "USA" unter dem Ex-Alkoholiker Bush liessen nicht nur neue Kriege inszenieren, sondern liessen auch neue Bombentypen mit Atommaterial einsetzen und verseuchten dadurch ab 2003 im Irak ganze Flächen, die nun für 1 Million Jahre verstrahlt sind, wo das Erbgut der Bevölkerung geschädigt wurde und wo nun laufend körperlich und geistig behinderte Kinder geboren werden, zum Beispiel in Falludscha. Die kriminellen "USA" sind bis heute nicht bereit, dies zu untersuchen, aber eigentlich entspricht der Irak-Krieg mit der eingesetzten Uranmunition ebenfalls einem Supergau - zum Beispiel in Falludscha.

Fassen wir zusammen: Die Atomenergie war zuerst eine Bombe, dann waren es Atomkraftwerke, und seit dem Irakkrieg sind auch wieder Bomben mit Atommaterial im Einsatz, die Uranmunition. [...]

Nun, folgende Tatsachen wurden zur Atomkraft planmässig verschwiegen:

-- schon der Abbau des für die Atomindustrie benötigten Urans verseucht ganze Landstriche und macht diese Landstriche für Jahrhunderte zum verseuchten Sperrgebiet

-- die so genannte "Wiederaufbereitung" von Brennstäben verseucht weitere Gebiete und Gewässer

-- in der Umgebung von Atomkraftwerken sind höhere Raten von Blutkrebs nachweisbar

-- ein Supergau macht ein Gebiet im Radius von bis zu 200 bis 300 km eigentlich unbewohnbar und entwertet es für Jahrhunderte total

-- Strahlenwolken können überall hinfliegen und Nachbarregionen unbewohnbar machen und entwerten, und radioaktiver Regen kann überall niedergehen, vor allem in Regenzonen wie in Europa

-- die Behandlung der durch einen Supergau verursachten Genschäden und Krebserkrankungen bzw. die Behandlung geistesschwacher oder körperlich behinderter Kinder kostet ebenfalls Milliarden - und der Ausfall der Arbeitskraft ebenso

-- der atomare Abfall strahlt 1 Million Jahre lang und die Aufbewahrung kostet nochmals Milliarden

-- und zusätzliche Gefahren wie Erdbebenzonen oder Tsunamiwellen sollten absolut vermieden werden, weil ein Atomkraftwerk dann unkontrollierbar werden kann.

Wir kommen zur Schlussfolgerung, dass Atomkraftwerke
1. nicht in Erdbebenzonen
2. nicht am Meer, und
3. nicht in Regenzonen gebaut werden sollten

um die Gefahren möglichst niedrig zu halten. Das heisst, Atomkraftwerke dürften eigentlich nur in der Wüste gebaut werden in Zonen, wo es keine Erdbeben gibt.

Und nun kommt das dicke Ende, denn erst am Ende kommt die grosse Arbeit:

-- der Rückbau eines Atomkraftwerks dauert je nach Quelle 24 oder über 30 Jahre

-- das Abklingen von Brennstäben dauert 5 Jahre

-- das Abklingen eines Kernreaktors dauert 50 Jahre

-- der Rückbau des Atomkraftwerks Rheinsberg in Ostdeutschland kostet zum Beispiel über 500 Millionen Euro.

Dies sind die Daten aus einem deutschen Artikel über den Rückbau des Atomkraftwerks Rheinsberg aus der Financial Times Deutschland online mit dem Titel <Ende eines AKWs: Wenn Kerntechniker wehmütig werden>; vom 19. Mai 2011. In den schweizer Online-Medien habe ich einen solchen Artikel nicht gesehen.

Wenn alle Kostenfaktoren samt Supergau berücksichtigt werden, müsste Atomstrom das Zehnfache kosten, um die Kapitalreserven für den Rückbau und die Lagerung des atomaren Abfalls und für die Begleichung des Schadens eines eventuellen Supergaus bereitzustellen. Dies besagte eine ausführliche Meldung des deutschen Nachrichtensenders n-tv vom 11. Mai 2011. Die Meldung hatte den Titel: "Haftung für den Fall der Fälle: Kernkraft eigentlich unbezahlbar".Auch diese Meldung habe ich in den zum grossen Teil monopolisierten schweizer Online-Medien nicht gesehen.

Und im Jahre 2011 kam dann die Quittung für diese Arroganz der rauchenden, trinkenden und bumsenden Oberschichten: Japan war dermassen korrupt, so dass die Atomfirma eigentlich auch die Regierung selber war. Die Regierung hiess eigentlich Tepco und Toyota. Und dieses Japan ist insgesamt eine der schlimmsten Erdbebenzonen der Welt. [...] Und da sind ein paar Atomkraftwerke sogar an die Küste gebaut worden in der Annahme, dass ein Tsunami nicht höher als 10 Meter werden könne, obwohl die Historiker Japans genau das Gegenteil beweisen können: Alle 40 Jahre kommt in Japan ein Tsunami mit über 10 Metern Höhe, und manche Bürgermeister hatten auch hohe Schutzmauern gebaut - aber nicht bei den AKWs.

Und genau dort in Japan schlug im Jahre 2011 das Schicksal dann zu, mit einem verheerenden Erdbeben in Kombination mit einem 14 Meter hohen Tsunami, und eines der vielen Atomkraftwerke an der Küste musste es ja dann treffen, in diesem Fall Fukushima 1. Heute haben wir dort ein zweites Tschernobyl, ausgebrannte Reaktoren, Sperrgebiete, radioaktive Früchte und Gemüse, ein radioaktiv verseuchtes Meer mit radioaktiv verseuchten Fischen und Meeresfrüchten etc. etc., und eine Besserung ist nicht in Sicht. Auf die Region Fukushima wartet das langsame Sterben wie in der Region Tschernobyl, vor allem mit Krebserkrankungen, Herzversagen und Deformationen.

Und erst jetzt, als sich auch im Westen ein Supergau  ereignet hatte, wurde das Problem in den westlichen Medien richtig ernst genommen: Das "Restrisiko" war kein "Restrisiko", sondern ein sehr hohes Risiko. Das Wort "Restrisiko" ist eine grosse Lüge. Genereller ausgedrückt kommt man zur Schlussfolgerung:

Die Atomenergie ist eine Falle.

Dort, wo es die Partei "Die Grünen" gibt, hat die Partei nun immer mehr Zulauf, zum Beispiel in Deutschland und in der Schweiz. Die dumme, rechte Propaganda gegen "Grün" hat nun endlich keine Chance mehr. Ausserdem machte Italien für einmal positive Schlagzeilen, indem die Regierung Berlusconi einem Wiedereinstieg in die Atomkraft eine Abfuhr erteilte. Gratuliere.

Andere Staaten aber, wo bis heute nicht einmal eine Partei "Die Grünen" existiert, halten weiter an der Atomkraft und am hohen Risiko der AKWs fest: Das sind die "USA", China, Südkorea, Russland, Frankreich, Spanien, Argentinien usw. Gewisse Länder meinen sogar, sie müssten unbedingt ein erstes Atomkraftwerk bauen. Diese Regierungen haben immer noch nicht gemerkt, dass die Atomenergie eine Falle ist.

Um aus dieser Atom-Falle herauszukommen, braucht es verschiedene Massnahmen, die Deutschland zum Teil schon verwirklicht hat:

-- Mut zur Kostenwahrheit bei der Atomkraft mit dem Rückbau, der ebenso lange  dauert wie der Betrieb

-- Mut zur Hinwendung zu erneuerbaren Energien hin, das sind die Sonnenenergie, die Windenergie, die Erdwärme etc.

-- Mut zu neuen Studienrichtungen mit den erneuerbaren Energien

-- Mut zu neuer Forschung und Weiterbildung.

50 Jahre lang wurde auf dem Gebiet der Energie durch die Ausrede, Sonnenenergie würde sich "nicht lohnen", die alternative Forschung blockiert. [...]

Nun, wer nicht sucht, der findet auch nichts. Im Dialekt: "Wer nöd suecht, de fint au nüt."

[...]

Der Atomstrom müsste gemäss n-tv vom 11. Mai 2011 mit der Meldung "Atomkraft unbezahlbar" das Zehnfache kosten, um alle Risiken mitsamt einem Supergau abzudecken. Das heisst, Atomstrom ist eigentlich die teuerste existierende Energieform.

Wenn die Regierungen der Welt diese vorliegenden Daten endlich zur Kenntnis nehmen, bzw. wenn die Regierungen diese Kostenwahrheit endlich begreifen, dann werden sie sich global endlich andere Energieformen suchen, die in Deutschland zum Teil bereits aufgebaut sind. Weiterbildung und Mut sind gefragt. In Deutschland gibt es bereits einen Energie-Reiseführer mit dem Titel "Deutschland Erneuerbare Energien entdecken", wo alle bisherigen Stätten alternativer Energien beschrieben sind. Auch diese Meldung kam nur in Deutschlands Online-Medien, dieses Mal auf Spiegel online am 13. Mai 2011. [...] 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

DIE ATOMENERGIE IST EINE FALLE,

DIE DEN 10-FACHEN PREIS KOSTET.

WECHSEL ZU SOLARENERGIE, WINDENERGIE UND GEOTHERMIE.

Michael Palomino, logisch-analytische Geschichtsforschung

www.geschichteinchronologie.ch
(seit 2014: www.hist-chron.com)


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