Kontakt / contact     Hauptseite / page
              principale / pagina principal / home     zurück /
              retour / indietro / atrás / back
<<         >>
DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

27. Wie lange noch Terror durch Zwangsverheiratung? (Teil 2)

Zwangsverheiratung - es kommen endlich Rechtsmittel -- das Beispiel einer abgewehrten Zwangsheirat mit türkischem Psychoterror, aber ohne Mord -- in England findet die Hälfte der Zwangsheirat durch Pakistani statt --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

Teilen:

Facebook







20 minuten online, Logo

13.6.2012: Schweiz führt Gesetz gegen Zwangsheirat ein - bis 5 Jahre Gefängnis

aus. 20 minuten online: Verschärfung: Auf Zwangsehe folgt Zwangsscheidung; 13.6.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/12340157

<Zwangshochzeiten sind künftig verboten. Werden zwei Menschen zur Heirat gezwungen, kann dies mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Und: Ehen können auch gegen den Willen der Eheleute geschieden werden.

In der Schweiz werden Zwangsheiraten nicht mehr toleriert. Das Parlament hat in der Sommersession strenge Massnahmen verabschiedet. In einer letzten Differenz um «Zwangsscheidungen» ist der Nationalrat am Mittwoch auf die Linie des Ständerats eingeschwenkt.

So muss ein Gericht künftig auch dann eine erzwungene Heirat aufheben, wenn die Eheleute die Ehe weiterführen wollen. Der Bundesrat hatte ursprünglich vorgeschlagen, in einem solchen Fall eine Heirat nicht für ungültig erklären zu lassen. Das war dem Ständerat aber zu unsicher.

Am Mittwoch ist nun der Nationalrat der kleinen Kammer stillschweigend gefolgt und hat den entsprechenden Passus aus dem Gesetz gestrichen. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel Druck auf eine Ehefrau ausgeübt wird und diese dem Gericht vorspielt, sie wolle die Ehe aus freiem Willen fortführen.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hatte bereits während der Ständeratsdebatte darauf hingewiesen, dass eine Ungültigkeitserklärung einer Ehe ein «erheblicher Eingriff» in die verfassungsmässig geschützten Rechte eines Menschen sei. Eine «Zwangsscheidung» könne eine Grundrechtsverletzung darstellen.

Bis zu fünf Jahre Gefängnis

Kernstück der Massnahmen gegen Zwangsheiraten ist eine strengere Strafbestimmung: Wer jemanden zu einer Ehe zwingt, kann neu mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Dies gilt auch, wenn die Heirat im Ausland erfolgt. Auf die Einführung einer Mindeststrafe haben Bundesrat und Parlament verzichtet.

Zudem gilt neu der Grundsatz, dass die Voraussetzungen für eine Eheschliessung ausschliesslich nach Schweizer Recht beurteilt werden. So sind Ehen mit Minderjährigen auch bei Ausländerinnen und Ausländern nicht mehr möglich. Im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen werden nicht mehr anerkannt.

Neu werden weiter die Zivilstandsämter dazu verpflichtet, Strafanzeige einzureichen, wenn sie Zwang feststellen. Nach noch geltendem Recht müssen die Zivilstandsbeamten die Trauung lediglich verweigern. Die neuen Gesetzesbestimmungen sind bereit für die Schlussabstimmung vom Freitag.

(sda)>
*****

20 minuten online, Logo 

14.9.2012: <Neues Netzwerk: Bundesrat geht gegen Zwangsehen vor> - und gegen Beziehungsverbote und Scheidungsverbote

aus: 20 minuten online; 14.9.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/16455238

<Rund 1400 Frauen wurden in den vergangenen zwei Jahren vor oder nach ihrer Heirat unter Druck gesetzt. Dagegen hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket beschlossen. Dadurch sollen junge Frauen besser geschützt werden.

Der Bundesrat will mehr gegen Zwangsheiraten unternehmen. Bis zum Jahr 2018 sollen in allen Regionen der Schweiz «Netzwerke gegen Zwangsheiraten» bestehen, die mögliche Opfer sensibilisieren und ihnen wenn nötig Schutz bieten - etwa in einem Frauenhaus.

Das Programm «Bekämpfung Zwangsheirat» kostet für die Jahre 2013 bis 2018 insgesamt 2 Millionen Franken, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Das Geld stammt aus den bestehenden Krediten des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements (EJPD).

In den Netzwerken sollen Lehrpersonen, Berufsleute und Beratungsstellen in den Bereichen häusliche Gewalt und Integration zusammenarbeiten und sich regelmässig austauschen. Ziel seien Präventionsmassnahmen für Opfer und Täter sowie ein besserer Schutz der Frauen im Ernstfall, schreibt der Bundesrat.

Die Massnahmen sind eine Ergänzung zum neuen Gesetz über Zwangsheiraten, das das Parlament im vergangenen Juni verabschiedet hat. Darin ist zum Beispiel neu verankert, dass erzwungene Ehen ungültig sind. Wer jemanden zu einer Ehe nötigt, riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Die Räte hatten zudem mehrere Vorstösse überwiesen, die den Bundesrat zum Handeln aufforderten.

Täglich sind junge Frauen in Not

Zwangsheiraten sind in der Schweiz nach wie vor an der Tagesordnung: Gemäss einer Studie der Universität Neuenburg wurden in den vergangenen zwei Jahren rund 1400 junge Frauen von ihrer Umgebung unter Druck gesetzt, zu heiraten, eine Liebesbeziehung zu beenden oder auf eine Scheidung zu verzichten. Justizministerin Simonetta Sommaruga hatte die Untersuchung in Auftrag gegeben und im vergangenen August der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eigentliche Zwangsheiraten, bei welchen eine Person unter Druck gesetzt wird, eine ungewollte Heirat zu akzeptieren, machen in der Schweiz den kleinsten Anteil aus: Die Forscherinnen zählten 348 Fälle.

Es gibt jedoch auch andere Zwangssituationen. In 384 Fällen wurde eine junge Frau unter Druck gesetzt, eine selbst gewählte Liebesbeziehung zu beenden. Und in 659 Fällen musste eine Person auf ihr Begehren nach einer Scheidung verzichten.

Ausländerinnen betroffen

Die Zwangsheirat und die verbotene Liebesbeziehung betreffen vor allem junge Frauen ausländischer Herkunft zwischen 18 und 25 Jahren. Die meisten stammen aus den Balkanländern, aus der Türkei und aus Sri Lanka. Auf Scheidungen verzichten müssen vor allem über 25-jährige, im Ausland geborene Frauen, die wirtschaftlich von ihrem Ehemann abhängig sind und deren Aufenthaltsstatus unsicher ist.

Das nun präsentierte Programm stützt sich auf die Ergebnisse der Neuenburger Studie. Die Forscherinnen empfahlen dem Bundesrat, die Formen der Zwangsheiraten als häusliche Gewalt zu beurteilen und entsprechend zu handeln.

Die Studie habe die Annahme bestätigt, dass viele Betroffene einen Migrationshintergrund haben, schreibt der Bundesrat in seinem Bericht ans Parlament. Das Phänomen sei aber nicht mit Kultur im eigentlichen Sinne zu erklären, sondern es weise wichtige Parallelen zur Problematik der häuslichen Gewalt auf.

Diese Parallelen spiegeln sich auch in der Organisation und Umsetzung des Programms gegen Zwangsheiraten: Die Federführung liegt beim Bundesamt für Migration, in Zusammenarbeit mit dem EJPD und dem Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG.

Die Umsetzung erfolgt in zwei Phasen. In den ersten beiden Jahren sollen zwischen den staatlichen Behörden und nicht-staatlichen Organisationen Netzwerke gebildet sowie Konzepte entwickelt werden. In einer zweiten Phase sollen dann konkrete Projekte umgesetzt werden.

(sda)>


*****


Basler Zeitung online,
                    Logo 

Basel 17.4.2013: Familienzwang auf eine Tochter - Reisen und unglaublicher Psychoterror gegen eine junge Frau

aus: Basler Zeitung: «So einer gehört der Kopf abgehackt»; 17.4.2013;
http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/So-einer-gehoert-der-Kopf-abgehackt/story/23966399

<Von Denise Muchenberger

Nazim S. lebt ihn Basel. Trotzdem hatten ihre Eltern für sie eine Hochzeit in der Türkei arrangiert. Als sie sich gegen die Zwangsheirat wehrte, wurde sie massiv bedroht.

Gegen den eigenen Willen verheiratet. In islamischen und hinduistischen Ländern wird eine Ehe häufig von den Familien arrangiert (Symbolbild).
Bild: Reuters

Die 22-jährige Türkin Nazim S. wäre von ihrer Familie beinahe in eine Heirat gedrängt worden. Trotz Drohungen wehrte sie sich – mit Erfolg. Der BaZ schilderte sie ihre Geschichte.

Als ich zwanzig wurde, suchte mein Vater das Gespräch mit mir. Ich wusste genau, worum es geht. Ich war noch immer alleinstehend. Meine Cousinen haben mit 16 oder 18 geheiratet. Es gehört zu unseren Traditionen, zu unserer Kultur, dass die Familien den richtigen Partner für ihr Kind suchen. «Ich habe ein paar Interessenten, die sich nach dir erkundigt haben», sagte mein Vater und fügte an, dass einer dabei sei, der ideal zu mir passen würde. Gebildet, höflich, gute Manieren, finanziell gut situiert. Und ganz wichtig: Die Familie geniesst Ansehen, hat einen guten Ruf. Er bat mich, den Jungen zumindest mal zu treffen.

Ich fühlte mich überfahren, war gerade in der Lehre, hatte andere Dinge im Kopf. Zu heiraten, dafür fühlte ich mich noch nicht bereit. Doch mein Vater bedeutet mir viel und ich habe gespürt, dass er inständig hoffte, dass ich seinen Vorschlag annehme. Was solls, dachte ich mir, versuchen kann ich es ja – ihm zuliebe. Während den Sommerferien flogen wir in die Türkei. Ich sollte meinen zukünftigen Ehemann in einem Kaffeehaus treffen. Ich nahm meine Schwester mit, alleine wollte ich nicht hingehen. Sie war es dann auch, die das Eis etwas brach. Ich rede nicht viel, wenn ich jemanden nicht gut kenne. Es braucht Vertrauen, dass ich mich öffne. Meine Schwester fragte ihn aus: Wie er auf mich aufmerksam geworden sei, was ihm an mir gefalle, was er beruflich mache und wie er sich seine Zukunft vorstelle. Seine Antworten gefielen mir nicht, alles wirkte aufgesetzt, zu perfekt, ­einstudiert, ich wurde misstrauisch. Auch sein Äusseres zog mich nicht an, er war nicht hässlich, aber einfach nicht mein Typ. Ich spürte, dass ich eigentlich nichts spürte, keine Spannung zwischen uns, keine Neugier, kein Interesse – dass ich diesen Mann heiraten sollte, kam mir absurd vor. Nach knapp zwei Stunden war es vorbei. Wieder daheim, löcherten mich meine Eltern, meine Onkels und Cousins mit Fragen. Ich hielt mich zurück, sagte, dass es «o.k.» gewesen sei. Was konkret gegen ihn spricht, konnte ich nicht sagen, schliesslich war er nett, höflich, hatte nichts falsch gemacht. «Versuch es doch einmal», meinten alle. Ich spürte den Druck, sah in die hoffnungsvollen Augen meines Vaters.

Gut, dachte ich mir – versuchen kann ich es ja. Ein paar Tage später sah ich ihn zum zweiten Mal, es war unsere Verlobungsfeier. Ich war froh, dass viele Verwandte mit uns feierten und wir nie alleine waren. Einen Tag später waren wir verabredet, um uns zu zweit zu treffen. Er holte mich ab, wir wollten am Hafen spazieren. Er versuchte, mich zu küssen. Als ich mich abwendete, zeigte er sein wahres Gesicht: «Eine Frau wendet mir nicht den Rücken zu, klar?», schrie er mich an. Er packte mich brutal am Arm und zerrte mich ins Auto: «Jetzt zier dich nicht so. Mir musst du nichts vormachen – ich weiss genau, wie leicht ihr zu haben seid», sagte er. Er habe schon viele Türkinnen aus der Schweiz gehabt, «du musst also gar nicht erst auf Nonne machen». Ich war geschockt, sah in seine Augen – sie funkelten vor Wut. Er beschimpfte mich weiter; aber erst als ich zu Hause war, brach ich in Tränen aus. Wie komm ich da wieder raus? Ich fühlte mich hilflos, sah keinen Ausweg. Meine Geschwister sahen den blauen Fleck auf meinem Arm und wurden hysterisch. Mein Bruder wollte gleich los und sich rächen. Ich musste ihn zurückhalten. Meine Mutter hingegen schob mir die Schuld in die Schuhe, «so schlimm ist das Ganze nicht, wahrscheinlich hast du ihn ­verärgert», meinte sie. Vor meinem Abflug in die Schweiz sahen wir uns nicht mehr.

Als ich wieder in Basel war, ging es los mit seinem Kontrollwahn: Er bombardierte mich mit SMS, wollte andauernd chatten, telefonieren. Wenn ich einmal das Telefon nicht abnahm, bezeichnete er mich als Schlampe: «Du hast einen anderen. Versuch gar nicht erst, es abzustreiten», hörte ich immer und immer wieder. Am Anfang habe ich mich noch verteidigt, aber als ich merkte, dass es nichts bringt, blieb ich still, hörte mir seine Beleidigungen an. Als er mir eines abends erzählte, wie er sich seine Zukunft in der Schweiz vorstellte, war ich baff. Arbeiten? «Keine Lust! Meinst du, ich mach mir die Hände auf einer Baustelle schmutzig?» Gut, sagte ich, dann gehe ich arbeiten und du kümmerst dich um den Haushalt. «Das ist deine Aufgabe. Nach der Arbeit kommst du nach Hause, dann kannst du kochen und putzen.»

Er müsse sich um seinen BMW kümmern, den er auf jeden Fall in der Schweiz leasen wolle. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Clever war er ja nicht, dachte ich mir. Zum Glück. Sonst hätte er den perfekten Schwiegersohn zumindest noch bis zur Hochzeit gemimt. Allein beim Gedanken, mit diesem Menschen ein Bett zu teilen, wurde mir schlecht. Als er dann für einige Tage in die Schweiz kam, vermied ich es, mit ihm alleine zu sein. Ich nahm immer meine Freunde mit, wenn wir uns trafen. «Alle schauen dich an», schrie er, nachdem wir gemeinsam in der Stadt waren. Er schupfte mich, «so einer wie dir gehört der Kopf abgehackt». Meine Mutter und meine Schwester waren dabei, als das passierte. «Pack deine Sachen und verschwinde von hier, sofort», sagte meine Schwester. Meine Mutter blieb still. Warum half sie mir nicht? Ich war unheimlich dankbar, dass er bereits nach drei Tagen wieder abreiste.

Der Kummer wurde grösser, der Gedanke an die Hochzeit liess mich erstarren. Ich ass nichts mehr, ich lachte nicht mehr, nahm stark ab, wurde still, zog mich zurück. Auch auf die Ausbildung konnte ich mich nicht mehr konzentrieren. Ich spürte, dass es nicht geht – auch wenn meine Familie dadurch das Gesicht verliert: Ich muss mich von ihm trennen. Die nächsten Sommerferien in der Türkei standen bevor. Ich wägte ab: Wenn ich dort die Verlobung auflöse, würden die Verwandten vermutlich durchdrehen und mich festhalten. Also entschied ich mich, während den drei Wochen gute Miene zum bösen Spiel zu machen, und danach einen Schlussstrich zu ziehen. Und meine Familie zu informieren. Das war unheimlich schwierig für mich. Der Druck, der auf mir lastete, war gross.

Als wir in der Türkei zu einer Wunderheilerin fuhren, die uns unsere Zukunft prophezeien sollte, wurde mir alles zu viel. Ich rief meine Eltern an und beschuldigte sie: «Das ist alles eure Schuld!», schrie ich in den Hörer. Zurück in der Schweiz teilte ich ihnen meine Entscheidung mit. Mein Vater wurde traurig, er war enttäuscht, dachte an die Konsequenzen für die Familie. Er sah aber auch, wie unglücklich ich war. «Dann rufst du jetzt seinen Vater in der Türkei an und teilst ihm die Entscheidung mit», sagte meine Mutter. Eigentlich war das ihre Aufgabe, aber ich stimmte zu. Er reagierte wütend, drohte, mich umzubringen, wenn ich die Hochzeit abblase. «Lieber sterbe ich, als deinen Sohn zu heiraten», antwortete ich. Natürlich hatte ich Angst, aber ich war auch verzweifelt, hatte keine Kraft mehr.

Nach einigen Wochen Telefonterror und Geldforderungen gegenüber meinem Vater, die aus der Luft gegriffen waren, kamen der zukünftige Schwiegervater und seine Söhne nach Basel. Als ich sie auf der Strasse sah, bekam ich wirklich Angst. Ich ging zur Polizei und sagte, dass ich bedroht werde. Viel könne sie nicht machen, sagte die Polizistin: «Meiden Sie dunkle Gassen und besorgen Sie sich einen Pfefferspray.» Sie nahm mich überhaupt nicht ernst. Erst als mich meine Chefin auf den ­Claraposten schickte, fühlte ich mich besser. Die Beamten da notierten alles und gaben mir eine Nummer an, bei der ich mich jederzeit melden kann, falls die Männer in meine Nähe kommen. Passiert ist zum Glück nichts, sie sind irgendwann wieder abgereist.

Ich bin froh, dass ich mich gewehrt habe. Eine Freundin von mir hat sich nicht getraut und ist jetzt gefangen in einer Ehe – mit einem Mann, der nicht gut zu ihr ist. Wenn ich nur daran denke, wie es ihr geht, werde ich traurig. Ich hingegen bin wieder glücklich, habe mich verliebt. Auf eine Art bin ich auch froh, dass das alles passiert ist. Sonst hätte ich nie den Mut gehabt, um den Mann zu kämpfen, den ich von Herzen liebe. Ich habe ihn durch seinen Bruder kennengelernt, der mit mir zur Schule ging. Als ich ihn zum ersten Mal sah, hatte ich so ein gutes Gefühl: Es fühlt sich richtig an, er gibt mir Kraft, ich fühle mich beschützt und geborgen bei ihm. Mein Vater weiss noch nichts davon, aber ich möchte ihm bald von meinem Freund erzählen. Ich kann mir nämlich vorstellen, ihn zu heiraten. Aus Liebe. (Basler Zeitung)>

*****

n-tv
                    online, Logo

11.8.2013: In England findet die Hälfte aller Zwangsheiraten durch Pakistani statt

aus: n-tv online: Besonders viele Fälle in den Sommerferien: Briten alarmiert über Zwangsheiraten; 11.8.2013;
http://www.n-tv.de/panorama/Briten-alarmiert-ueber-Zwangsheiraten-article11151491.html

<Ferienzeit, Urlaubszeit, doch der eigentlich schöne Heimaturlaub entpuppt sich für britische Teenager als unfreiwillige Reise in den Hafen der Ehe. Das Innenministerium in London sieht sich jetzt genötigt, eine deutliche Warnung auszusprechen.

Die britische Regierung warnt vor einem Anstieg der Zwangsheiraten in den Schulferien. Im Sommer gebe es besonders viele Berichte über junge Leute, vor allem Mädchen, die in den "Urlaub" ins Ausland geschickt würden - und keine Ahnung davon hätten, dass ihre Familien sie dort zwangsverheiraten wollten, teilte das Innenministerium in London mit.

Lehrer, Ärzte und Flughafenpersonal sollten auf der Hut sein. Die Behörden riefen gefährdete junge Leute auf, Hilfe zu suchen. Die zuständige Abteilung in Großbritannien hatte im vergangenen Jahr mit rund 1500 derartigen Fällen zu tun, bei einem Drittel davon ging es um Kinder unter 17 Jahren. Fast die Hälfte der Betroffenen wurde nach Pakistan geschickt.

Die Regierung hatte im vergangenen Jahr Pläne für neue Gesetzesregelungen angekündigt: Danach sollen Eltern, die ihre Kinder zwangsverheiraten, mit Gefängnis bestraft werden.

Weltweit hat nach Unicef-Angaben jede dritte verheiratete Frau zwischen 20 und 24 Jahren vor ihrem 18. Lebensjahr geheiratet. Das entspreche 70 Millionen Menschen. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2006. Je jünger die Kinder seien, desto seltener geschehe die Hochzeit auf deren eigenen Wunsch, so Unicef.

Die Organisation Terre des Femmes geht von Zwangsverheiratung aus, wenn "mindestens einer der Eheleute durch Gewalt oder Drohung zum Eingehen einer formellen oder informellen (also durch eine religiöse oder soziale Zeremonie geschlossenen) Ehe gezwungen wird". Eine Zwangsehe liegt vor, wenn sich die Betroffenen gezwungen sehen, eine geschlossene Ehe gegen ihren Willen aufrechtzuerhalten – auch wenn die Ehe freiwillig geschlossen wurde. Arrangierte Ehen indes werden zwar aus dem Umfeld der Partner initiiert, dann aber mit deren Einverständnis geschlossen.

In fast allen Ländern der Welt sind Zwangsverheiratungen rechtswidrig, Grundlage ist Artikel 16 Absatz 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, der die freie Willenseinigung der Ehepartner voraussetzt. Seit Oktober 2010 ist die Zwangsverheiratung in Deutschland nach Paragraph 237 des Strafgesetzbuches (StGB) ein eigener Straftatbestand, seit 2011 ist auch die Anstiftung zur Zwangsehe strafbar. Frauen, die im Ausland zwangsverheiratet werden, erhalten ein zehn Jahre geltendes Rückkehrrecht nach Deutschland.

Quelle: n-tv.de , sba/AFP>

*****


Schweizer
                                Fernsehen online, Logo

Schweiz 27.6.2014: <Jede Woche zehn Fälle von Zwangsheiraten> - der muslimische Eltern-Terror hört nicht auf - ein Gesetz allein schult die muslimischen Eltern nicht

aus: Schweizer Fernsehen online; 27.6.2014;
http://www.srf.ch/news/schweiz/jede-woche-zehn-faelle-von-zwangsheiraten

<Monika Balmer

Bald brechen die grossen Sommerferien an. Doch für einige junge Schweizer und Schweizerinnen mit Migrationshintergrund halten die Sommerferien eine brutale Überraschung bereit: Zwangsheirat im Heimatland der Eltern.

«Im Moment erhalten wir pro Woche etwa zehn Anfragen von jungen Menschen, denen eine Zwangsheirat droht oder drohen könnte», sagt Anu Sivaganesan von der Organisation Zwangsheirat.ch. «Das Thema ist virulent.»

Seit einen Jahr sind in der Schweiz Zwangsehen verboten und können annulliert werden, egal ob sie im Ausland oder in der Schweiz eingegangen worden sind. Das neue Gesetz in der Schweiz folgt somit einem Grundsatz der Erklärung der Menschenrechte von 1948: «Eine Ehe darf nur im freien und vollen Einverständnis der künftigen Ehegatten geschlossen werden.»

Gesetz allein hilft nicht

Fachleute begrüssen das Gesetz, weisen aber darauf hin, dass es Betroffenen nicht umfassend helfen kann: «Die Hürde für Betroffene eine Anzeige zu erstatten, ist hoch, da sie Angst haben, dass ihre Verwandte im Gefängnis
landen», sagt Sivaganesan.

Heute Abend in «10vor10»

Mehr zum Thema sehen Sie heute Abend in «10vor10», um 21.50 Uhr auf SRF1.

Das Problem kennt auch Alexander Ott und sein Team bei der Fremdenpolizei Kanton Bern. Sie müssen bei ihrer Arbeit viel Fingerspitzengefühl haben. Im Gespräch versucht er die Lage der Betroffenen auszuloten. «Wir nehmen nur mit dem Einverständnis der Betroffenen Kontakt zu den Familien auf.» Zu einer Anzeige ist es bisher noch nicht gekommen.

Betroffene in der Klemme

Auch im Mädchenhaus Zürich spürt man das Dilemma der Betroffenen deutlich: «Eigentlich hatten die Betroffenen ja meistens eine gute Kindheit und möchten sich nicht so gegen ihre Eltern stellen», sagt Karin Aeberhard Co-Leiterin vom Mädchenhaus. Und es sei noch viel Arbeit zu leisten, weil die Information über das neue Gesetz und seine Handhabung vielfach nicht bis zu den Betroffenen gelangt sei.>

========

20 minuten online, Logo

25.10.2017: Zwangsheirat im Kindesalter - auch in den "USA"
Kinderbräute in den USA: Mutter zwang Angel mit 13 zur Heirat – ganz legal
http://www.20min.ch/ausland/news/story/22079807

"Kinderehen sind in den USA keine Seltenheit. Aktivisten gehen von Hunderttausenden Fällen in den letzten Jahren aus und fordern strengere Gesetze.

Angel McGehee aus dem US-Bundesstaat Idaho war 13 Jahre alt, als ihre Mutter ein Hochzeitskleid im Internet bestellte und sie zur Heirat mit ihrem Freund zwang. Mit 15 Jahren wurde sie erstmals selbst Mutter. Heute hat die 26-Jährige fünf Kinder, zwei davon mit ihrem zweiten Mann. McGehee kommen im Gespräch mit der BBC die Tränen, wenn sie daran denkt, was sie aus ihrem Leben hätte machen können. «Ich war eine Sklavin», sagt sie und schildert, wie ihr erster Mann sie misshandelte.

Ähnliches berichtet Sherry Johnson (58) aus Florida. Die Afroamerikanerin wurde mit elf Jahren an ihren Vergewaltiger verheiratet – und bekam sechs Kinder mit ihm. Der Grund: Ihre Mutter wollte die Familie vor Schande bewahren. Heute kämpft Johnson für eine Gesetzesänderung.

Druck auf Florida

Die Kinderehe wird in Industriestaaten vor allem als ein Problem von Entwicklungsländern gesehen. Menschenrechtler in den USA aber sehen darin ein Tabuthema, das ihr Heimatland direkt betrifft. In dieser Woche etwa wollen mehrere Organisationen in Florida erreichen, dass der US-Bundesstaat ein anhängiges Gesetz beschliesst, das das Mindestalter für die Ehe ohne Ausnahmen auf 18 Jahre heraufsetzt.

Laut Human Rights Watch sind die Gesetze gegen die Kinderehe selbst in Afghanistan strenger als mancherorts in den USA. In Kabul dürfen 15- oder 16-jährige Mädchen mit Erlaubnis ihres Vaters oder eines Richters heiraten, in Florida gibt es für Ehen unter besonderen Voraussetzungen keine untere Altersgrenze. Staaten wie Tansania, Guatemala oder Simbabwe haben die Kinderehe verboten.

Viele Bundesstaaten kennen kein Mindestalter

Idaho und Florida sind der BBC zufolge zwei der Bundesstaaten mit der höchsten Rate an Kinderehen. Sie gehören zu den 25 US-Staaten, in denen es für die Ehe unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt keine untere Altersgrenze gibt. In Florida kann ein Richter eine Ehe genehmigen, wenn ein Mädchen – egal welchen Alters – schwanger ist. In den übrigen Staaten ist die Ehe unter 18 Jahren ebenfalls unter bestimmten Umständen erlaubt – es gibt aber ein Mindestalter. Allerdings liegt dieses manchmal bei 13 oder 14 Jahren.

Laut der NGO Unchained at Last wurden in 38 der 50 Bundesstaaten zwischen 2000 und 2010 mehr als 167'000 Kinderehen geschlossen. Die Minderjährigen sind meist Mädchen, einige nicht älter als zwölf Jahre. Die Betroffenen kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten, fast immer wollen die Eltern die Kinderehe. Für die gesamten USA geht die Organisation in dem Zeitraum von 248'000 Kinderehen aus. In einem Drittel der Fälle war der Mann dabei älter als 21 Jahre.

Für Florida liegen gemäss Human Rights Watch konkrete Zahlen vor: Hier heirateten zwischen 2011 und 2015 mehr als 16'000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Widerspruch zur Aussenpolitik

Die internationale Haltung der USA zur Kinderehe steht im Widerspruch zu den inländischen Regelungen: 2016 lancierte das Aussenministerium die U.S. Global Strategy to Empower Adolescent Girls, also eine globale Strategie zur Stärkung heranwachsender Mädchen. Ein Kernziel: Die Zahl von Kinder- und Zwangsheiraten zu reduzieren. Die Ehe vor dem 18. Lebensjahr wird laut «Chicago Tribune» gar als «Missbrauch von Menschenrechten» bezeichnet, der «verheerende Auswirkungen auf das Leben eines Mädchens» habe.

Human Rights Watch zufolge haben US-Mädchen, die vor dem 16. Lebensjahr heiraten, ein um 31 Prozent höheres Risiko, später in Armut zu leben. Viele brechen die Schule ab, erleiden häusliche Gewalt und haben gesundheitliche Probleme.

Warum ist die Kinderehe dann in den USA in vielen Fällen legal? Die «Tribune» sieht die Schuld bei den Gesetzgebern. Diese fürchteten, mit strengeren Regeln die Religionsfreiheit zu beschneiden oder hielten die Ehe bei eine Teenager-Schwangerschaft sogar für die beste Lösung, so der Vorwurf.

(mlr)"

========

20 minuten online, Logo

31.10.2017: Bern lässt zwangsverheiratete Mädchen im Stich
Mehrere 100 Fälle pro Jahr: Bund stuft Kampf gegen Zwangsheirat zurück
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/11087522

"In der Schweiz wurden Mittel in Millionenhöhe zur Bekämpfung von Zwangsheiraten eingesetzt. Jetzt will der Bundesrat auf Sparflamme weiterfahren.

In der Schweiz kommt es jedes Jahr zu mehreren hundert Zwangsheiraten, die Dunkelziffer ist hoch. Dagegen hat der Bundesrat 2012 das Programm zur Bekämpfung von Zwangsheiraten lanciert. Mit einigem Erfolg, wie ein am Dienstag veröffentlichter Bericht feststellt.

Für das Programm stellte der Bund im Zeitraum 2013-2017 insgesamt 2 Millionen Franken aus dem Integrationskredit zur Verfügung. Damit wurden in zwei Phasen jeweils 18 Projekte unterstützt. Doch bereits die Tatsache, dass der Bund das Thema auf die Agenda setzte, löste konkrete Wirkungen aus, wie es in dem Bericht heisst. Vorher engagierten sich lediglich einzelne NGO gegen Zwangsheiraten.

Erfolg nicht zuverlässig zu beurteilen - [neue Netze, neue Ausbildungen]

Gemäss einer externen Evaluation trug das Programm dazu bei, dass sich in vielen Regionen Netzwerke zu Zwangsheiraten bildeten oder bestehende Netzwerke weiter entwickelt wurden. Zudem konnten Fachpersonen sensibilisiert und neue Kompetenzen zum Thema aufgebaut werden.

In der zweiten Phase lag ein Schwerpunkt bei der Sensibilisierung potenziell Betroffener. In welchem Mass diese Massnahmen erfolgreich waren, lässt sich wegen mangelnder Daten nicht zuverlässig beurteilen.

Bei der Beratung und beim Schutz direkt Betroffener stiessen die regionalen Fachstellen an ihre Grenzen, weil Fälle von Zwangsheirat sehr komplex werden können. Unter anderem aus diesem Grund wurde wurde 2015 mit der Fachstelle Zwangsheirat ein überregionales Kompetenzzentrum geschaffen.

Weisse Flecken auf der Landkarte - [Lehrpersonen und Arbeitgeber wurden kaum geschult - Zentralschweiz und Ostschweiz 0 Aktivität]

Der Bericht deckt jedoch auch Schwächen des Programms auf. So ist die Nachhaltigkeit der neu entstandenen Netzwerke fraglich, weil das Thema im Berufsalltag vieler Fachleute nach wie vor einen tiefen Stellenwert hat. Wichtige Zielgruppen wie Lehrpersonen oder Arbeitgeber konnten nur ungenügend angegangen werden.

Zudem gab es in neun Kantonen insbesondere in der Zentral- und Ostschweiz gar keine Aktivitäten im Rahmen des Programms. Auch in engagierten Kantonen wie Bern oder Zürich fanden die Aktivitäten vor allem in den Städten statt. Darauf hat der Bund aber kaum Einfluss. Er habe nicht die Kompetenzen, Regionen zur Umsetzung von Massnahmen zu verpflichten, heisst es in dem Bericht.

Gestützt auf diesen Befund formulieren die mit der Evaluation betrauten Experten zahlreiche Empfehlungen. So sollen die regionalen Akteure zwar weiterhin eine Rolle spielen, komplexe Fälle von Zwangsheiraten sollen aber von überregionalen Fachstellen begleitet werden. Dabei gilt es Schnittstellen zwischen den beiden Ebenen zu klären. Zudem soll der Bund spezifische Massnahmen zur langfristigen Unterstützung von direkt Betroffenen prüfen.

Kampf auf Sparflamme - [nur noch das gesamtschweizerische Kmpetenzzentrum - Verweigerung einer Statistik]

Das Programm zur Bekämpfung von Zwangsheiraten führt der Bundesrat nicht weiter, wie er in dem Bericht schreibt. Jedoch will er ein gesamtschweizerisches Kompetenzzentrum unterstützen, um komplexe Fälle zu betreuen, Fachwissen aufzubereiten und die Sensibilisierung von Fachleuten und Betroffenen zu fördern. Dafür stellt der Bundesrat 2018-2021 insgesamt 800'000 Franken zur Verfügung.

Auf Bundesebene ist das Thema weiterhin beim Staatssekretariat für Migration angesiedelt. Das Thema Zwangsheirat von Minderjährigen untersucht der Bundesrat derzeit im Rahmen eines Postulats. Dabei will er unter anderem klären, ob die 2012 beschlossenen Massnahmen gegen Zwangsheirat ausreichen oder ob es weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarf gibt.

Keine zusätzlichen Anstrengungen will der Bundesrat bei der Datenerhebung unternehmen. Grund dafür ist, dass es gemäss einer Machbarkeitsstudie keine Methode gibt, die verlässliche Daten zum Phänomen der Zwangsheiraten ergeben würden.

Hohe Dunkelziffer

Die letzte wissenschaftliche Erhebung hat der Bund 2012 durchgeführt. Diese Studie kam auf 700 Fälle pro Jahr. Erfasst wurden erzwungene Heiraten, der erzwungene Verzicht auf eine Liebesbeziehungen oder der Zwang, in einer Ehe zu verbleiben.

Auch im Rahmen des Bundesprogramms wurde die Zahl der Fälle erfasst. Die Projektorganisationen haben von Anfang 2015 bis Ende August 2017 insgesamt 905 Fälle gemeldet. Davon gingen 736 Fälle direkt bei der Fachstelle Zwangsheirat ein. Bei 83 Prozent der betroffenen handelte es sich um Frauen. Über ein Viertel der Betroffenen war unter 18 Jahren alt. Gemäss dem Bericht sind die häufigsten Herkunftsländer Kosovo, Sri Lanka, Türkei, Albanien, Mazedonien, Afghanistan und Syrien.

Diese Zahlen dürften nicht mit dem aktuellen Ausmass des Phänomens Zwangsheiraten in der Schweiz gleichgesetzt werden, schreibt der Bundesrat. Die Dunkelziffer sei hoch. Zudem deckte das Bundesprogramm nicht alle Regionen ab.

(chi/sda)"

Leserstimmen:

Pit M.: Leute mit Zwangsheirats-Kultur gar nicht ins Land lassen - und viel Geld sparen
An die Wurzel

Diese Millionen waren sicher eine Frechheit und aus dem Fenster geschmissenes Geld. Genau wie andere, ähnliche Projekte des Bundes! Es wäre viel einfach solche, dazu neigende Menschen gar nicht erst ins Land zu lassen. Und bei auffliegen solcher Praktiken mit sofortiger Ausschaffung zu sanktionieren. Ohne wenn und aber.

Beobachter: Menschenrechte zuerst
Religionsfreiheit vor Menschenrechte

In der Schweiz (und in Europa) wird die Religionsfreiheit vor die Menschenrechte gestellt. Das ist schlicht die falsche Reihenfolge. An erster Stelle müssten die Menschenrechte kommen und Religionsfreiheit erst an zweiter Stelle. Nur Religionen sollten in Europa praktiziert werden dürfen die die Menscherechte in Wort und Tat anerkenne. Das würde nicht nur das Problem der Kinderheirat sondern auch viele andere Probleme lösen.

Kommentar: Menschenrechte endlich mal unterschreiben
So lange die kriminelle Schweinz (Schweiz) die Menschenrechte nicht UNTERSCHREIBT, werden sich Leute mit Zwangsheirat in der CH wohlfühlen, und die jungen Mädchen, die zwangsverheiratet werden, werden weiterhin verraten. Das ist saudi-arabische Politik!
Michael Palomino, 31.10.2017

========

Anna-Schuster-Blog online, Logo

Deutschland 6.7.2018: Gesetz gegen Zwangsheirat mit Kinderehen wird nicht umgesetzt - 0 Kontrolle
Deutschland schützt seine Kinder nicht: Merkel- Regierung keine Ahnung darüber, wie viele Kinderbräute es gibt
https://annaschublog.com/2018/07/06/deutschland-schuetzt-seine-kinder-nicht-merkel-regierung-keine-ahnung-darueber-wie-viele-kinderbraeute-es-gibt/

<Vor einem Jahr hat Deutschland ein Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen entlassen, aber die Bundesregierung hat keine Ahnung, wie viele dieser Ehen im Land existieren, berichtet die Welt.

Im vergangenen Sommer hat die Bundesregierung in der „ersten“ Flüchtlingskrise beschlossen, das Gesetz zum Schutz der Kinder vor frühzeitigen und ungewollten Ehen in Zukunft umzusetzen.

„In Deutschland darf es keine Kinderehen geben. Kinder gehören nicht in das Standesamt oder den Altar „, sagte Justizminister Heiko Maas.

Nach Angaben der Bundesregierung müssten sich die Jugendämter um alle allein reisenden ausländischen Kinder und Jugendlichen kümmern, fügt aber hinzu: „Es liegen keine Zahlen darüber vor, wie viele der minderjährigen Flüchtlinge, die betreut werden, verheiratet sind.“

Ein schwerer Fehlschlag, wie die stellvertretende FDP-Fraktionsführerin Katja Suding sagt. „Das Gesetz gegen Kinderehen wurde verabschiedet, um eine Krankheit zu heilen. Jetzt stellt sich heraus, dass die Bundesregierung nichts unternimmt, um zu prüfen, ob es auch funktioniert. „

Ehen in Deutschland können ab einem Mindestalter von 18 Jahren abgeschlossen werden. Eheschließungen mit einem Partner unter 16 Jahren im Ausland sind grundsätzlich unwirksam.>

========




<<          >>

Teilen:

Facebook







20 minuten online, Logo  Anna-Schuster-Blog online, Logo

^