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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

19. Kindsmissbrauch Geigenstunde

Die absolute Psycho-Terror-Schweinerei gegen Kinder mit teuren Musikstunden, wertvollen Instrumenten und Szenenapplaus

von Michael Palomino (2002 / 2010); weitere Artikel

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Das Beispiel des klassischen Musikterrors

Ich durfte diese Problematik jahrelang als Kind bzw. als Opfer miterleben bzw. selbst durchleiden, was absolut kein Vergnügen war. Wenn du nicht Geige übst, ist das Fahrrad weg. Wenn du nicht Geige übst, ist das Radio weg. Überhaupt kommt nur Bums-Musik aus dem Radio. Wenn du nicht Geige übst, sind die Briefmarken weg. Wenn du nicht Geige übst, ist die Fischer-Technik weg. Diesen Terror erlebte ich jahrelang, immer mit dem Vorwurf: "Als du in die erste Klasse gegangen bist, da wolltest du doch Geige spielen." Das Recht, mein Leben als Kind selbst zu gestalten und meine Prioritäten in meinen Spielsachen selbst zu setzen, wurde mir von einer preussisch-diktatorischen, Kinder schlagenden, schreienden, Klavier spielenden, deutschen Mutter genommen.

Am Ende hatte sich in meinem Unterbewusstsein wirklich ein Mechanismus eingepflanzt:

Wenn ich nicht Geige spiele, bin ich in der Familie weniger wert.

Wenn ich nicht Geige spiele, bin ich ein schlechterer Mensch.

Alle Menschen, die keine klassische Musik machen, sind schlechtere Menschen als ich.

Menschen, die nicht rhythmisch eine Melodie singen können, sind schlechtere Menschen als ich.

Menschen, die nicht melodisch rein singen können, sind schlechtere Menschen als ich.

Diese preussisch-diktatorische, Kinder schlagende, schreiende Mutter manipulierte ihre Kinder, mich und meine Schwester, auch mit Geld für die Schulnoten. Schliesslich kam sie auf die Idee, mich mit Geld in ein Streichorchester zu locken. Dort fand ich Leidensgenossen, und dort konnte ich meine "Begabung" zeigen. Dass ich von nun an nur noch einseitige Förderung geniessen würde und alle anderen Begabungen nicht mehr weiter verfolgt würden, war mir zum damaligen Zeitpunkt nicht wichtig. Ich lernte durch diese Manipulation nie, ein Gleichgewicht zwischen all den Elementen des Lebens zu halten, und andere Mitglieder des Streichorchesters auch nicht. Es wuchs also ein psychopathischer Musiker heran, inmitten anderer psychopathischer Musiker.

Das Gefühl, dass keine Harmonie zwischen den Elementen der Welt existierte, kam bei mir durch Wutanfälle gegen Noten zum Ausdruck. Insgesamt habe ich vier Bögen zerschlagen, indem ich mit der Bogenspitze gegen die Noten haute. Schon als 9-Jähriger hatten die Noten Löcher durch das ganze Notenheft. Jede normale Mutter hätte dem sensiblen Buben andere Spielsachen gegeben und die Geige samt Bogen und Noten verkauft. Diese Mutter aber - meine "Mutter" - hielt an ihrem Plan der Musikmanipulation fest. Viele Nachbarn merkten es, sagten aber nichts zu dieser Menschenzucht. Ich fragte mich nie, wieso das Leben für mich immer sonderbarer wurde und ich bald kaum noch Freunde hatte. Das fragte sich aber die Mutter, und sie fand keine Lösung, worin sie sich selbst als Faktor sah. Ich durfte Theater spielen, und ich durfte viel Fahrrad fahren. Freunde und Kollegen hatte ich aber dadurch nicht, sogar dann nicht, wenn ich die Hauptrolle spielte. Das Alleinsein wurde durch das Geigenspiel nur noch verstärkt.

Die Geigenstunden waren eine seelische Folter. Der kindliche Geist sprang und rutschte auf Stühlen herum. Die Lehrerin schwärmte, wie ich rein spielen würde, und ich wurde für etwas gelobt, das ich gar nicht gerne tat. Absichtlich unrein spielen konnte ich als 7-Jähriger aber nicht, weil mir die Logik der Psychologie einfach nicht bewusst war. Als der Lehrer mit 9 Jahren wechselte, wurde es mit Sevcik immer langweiliger. Gleichzeitig hörte ich die Fehler und hieb auf die Noten. Die Mutter störte das nicht. Wahrscheinlich hatte aber die zwei Jahre jüngere Schwester langsam Angst vor mir wie immer, denn als Kompensation für den ganzen Musikterror wurde ich gegen sie aggressiv. Die Schwester erzählte die Taten jeweils der Mutter, die dann wieder auf mich eindrosch. Die Mutter war nicht fähig, den Kreislauf der Gewalt zu durchschauen und sich als Ursache der Gewaltspirale zu sehen. Noch heute meint sie, sie habe "alles richtig" gemacht.

Ein anderer Geigenlehrer lockte mich mit Liedern und "schönen Melodien". Jede Geigenstunde hiess zu Hause ein falsches Lob dafür, dass man allein ohne Kollegen üben musste. Die Erpressungen waren z.T. ganz primitiv, dass man kein Essen bekam, wenn man nicht vorher übte. Diese Machenschaften galten auch für meine Schwester, die Cello spielen musste. Auch sie hatte Cello in einem bestimmten Moment "toll" gefunden, fand es aber inzwischen nicht mehr toll, alleine mit Noten in einem Zimmer zu sitzen und Selbstqual zu üben. Da erfand die Mutter die Konkurrenz und stichelte jeweils, wer besser spielte. So manipulierte sie die Kinder in einen Musikkrieg, damit sie beide übten. Die Lehrer merkten nichts davon. Im Gegenteil, die Lehrer und Lehrerinnen entdeckten eine "Begabung" nach der anderen und lobten uns. Lob, das konnten wir Kinder gebrauchen, in dieser deformierten Seelenlage, in die wir zu Hause gezwungen worden waren. Inzwischen war meine Schwester im gleichen Streichorchester und wir befruchteten die Orchesterarbeit der Musikschule für die nächsten sechs Jahre mit unserem manipulierten Ehrgeiz. Die Mutter war glücklich, dass ihre Kinder immer mehr und mehr auf der Bühne standen und sie sich geehrt fühlen konnte, wenn ihre Kinder beklatscht wurden. Nur: Dem Willen der Kinder entsprach dieses Geschehen nicht. Grosse Psychosen wuchsen heran.

Die schulische Situation war für mich mit 11 katastrophal dadurch, dass erstens der Vater fehlte und dieser im Hintergrund jede Aggression der Mutter gegen mich billigte, sowie dass zweitens ein Kantonswechsel vom Kanton Zürich in den Kanton Basel-Stadt erfolgte, woraufhin ich in zwei Wochen ein halbes Jahr Französisch nachzulernen hatte, ohne dass die Mutter ein Wort Französisch sprach. Die Schwester, die seit dem vierten Lebensjahr durch Manipulation ihres Ehrgeizes immer alles von mir mitlernte, war nur noch ein Jahr unter mir eingeschult. Nur einmal hatte ich gemeint, meinen Willen zu zeigen, als ich mit 14 Jahren von Geige auf Bratsche umsattelte. Im Nachhinein war es eher die Manipulation der Lehrer, die im Streichorchester unbedingt Bratschen brauchten. Durch diese Umstellung wurde ich in den Streichorchestern und bei den Professoren noch mehr beliebt, und das gefiel mir. Insbesondere wussten die Lehrer nämlich, dass ich zum Geigenspiel gezwungen worden war. Deswegen war das Bratschenspiel für alle Seiten sehr befriedigend, ausser für die nun nicht mehr so schreiende und erpressende Mutter: Sie hatte den Geiger für das Familien-Klaviertrio verloren, und sah nun einen Sohn, der sich neuerdings allein durch seine Funktion bei den Lehrern und Dirigenten einschmeicheln konnte.

Die Situation duplizierte sich für mich an den Gymnasien derart stressig, dass ich am Ende in vier Jugendorchestern meinen Ausgleich zu den Stresssituationen im Gymnasium fand, was alles auf psychopathischer Basis von Statten ging. Die Konkurrenzsituation mit der Schwester wurde weiter angestachelt. Es gab nie eine Psychoanalyse, nie eine Orientierungsphase, nie einen Handwerkerkurs, nie einen kaufmännischen Kurs etc.  Meine Schwester und ich hatten - ganzheitlich gesehen - sechs Jahre lang die rigide Manipulationen der Mutter, der Musiklehrer und der z.T. sarkastischen Gymnasien zu bewältigen. Am Ende hatte ein schizoider junger Mann eine musische Matura absolviert, der die letzten 1 1/2 Jahre lang jeweils in der Mittagspause zwei Stunden lang geübt hatte, der vom Leben und von psychologischen Zusammenhängen keine Ahnung hatte, und der drei Tage nach den letzten Matura-Prüfungen die Aufnahmeprüfung zum Musikstudium bestand. Ich dachte, am Ziel des Lebens angekommen zu sein. Ich studierte zuerst Bratsche, dann Geige.

Der Bruch mit der Mutter erfolgte nach dem Bratschenstudium, als die Vorwürfe der Mutter gegen mich wegen der Karriereplanung unlogisch wurden. Ich wusste nicht, wieso sie mir vorwarf, keine Wettbewerbe zu gewinnen, und mich gleichzeitig im Sinfonieorchester sehen wollte. Mir schwebte eine Kammermusikkarriere vor, die dann durch eine innere Entzündung des linken Daumen-Grundgelenks jäh zu Ende ging, bevor diese richtig begonnen hatte. Inzwischen war ich mir auch bewusst, dass ich eine Rückgratverkrümmung "Skoliose" hatte, die vom vielen Musizieren herrührte. Ich war erschüttert, dass die Erkenntnis über das Leben aber erst während meiner Tätigkeit als Geigenlehrer beginnen sollte. Die reichhaltigen psychologischen Zusammenhänge erforschte ich dann mit Hilfe qualifizierter Literatur. Meine Schwester hatte sich in der Zwischenzeit durch Kontakte an Meisterkursen nach Israel verabschiedet, wurde Jüdin und gründete dort eine Familie. Die Gesellschaft in der Schweiz lehnt sie seither grundlegend ab, wahrscheinlich aus einer inneren, unergründeten Aversion heraus.

Die "psychische Mühle" der gezwungenen Kinder

Erst als Geigenlehrer realisierte ich im Vergleich der Lebensläufe meiner Schüler zu meinem Lebenslauf, in was für Manipulationen meine Seele steckte. Zuerst glaubte ich sogar, bei Steiner-Lehrern eine Stütze für diese "Entdeckungsarbeit" zu finden, wurde dann aber bald durch Vorwürfe, ich hätte Steiner-Schülerinnen in sexueller Weise berührt, eines besseren belehrt. Die ungezügelten jugendlichen Mädchen der Steiner-Schule, die bei einem "Ausserirdischen" Geigenunterricht hatten, gaben der ganzen Situation mit ihren Gerüchten den Rest. Es ergab sich für mich ein Knäuel an psychischen Prozessen, den ich nun zu analysieren und zu verstehen mir zum Ziel machte. Inzwischen kamen auch Steiner-Eltern in verleumderischer Weise auf mich zu, was zu einer Reihe von Gerichtsverfahren gegen Steiner-Eltern und sogar gegen eine Steiner-Schülerin führte, die mir vorwarf, ich hätte ihr "den Busen gestreichelt", als sie aber noch nicht den leisesten Ansatz dazu hatte.

Erst jetzt, nach 2 1/2 Jahren Stress, verstand ich aber, dass ich trotz aller Weiterbildung von der Lehrerschaft der Steiner-Schule immer abgewiesen worden war.  Meine Fehler waren ein Schulterklopfen, eine Haltungskorrektur an einem ausgestreckten Bauch, mit der Hand über die Haare fahren, und Pausenzeit verschenken, so dass eine Mutter mir "andere" Absichten unterschob, weil ich länger als vorgeschrieben mit der Tochter musiziert hatte. Diese "Vorkommnisse" duplizierten sich unter den Schülerinnen, weil alle aus derselben Steiner-Schule kamen. Meine Situation, durch Ahnungslosigkeit herbeigeführt, war chancenlos, weil Konflikte in Steiner-Schulen ausgesessen bzw. "karmisch" gelöst  werden, statt sofort Lösungswege und Fehlerquellen zu suchen, bzw. die Konflikte werden bei Steiner-Schulen eben nicht gelöst, sondern bleiben ungelöst stehen.

Die militaristische Schulleitung der Musikschule (ein "Wachtmeister") nutzte die Intrigentaktik der Steiner-Eltern und der Steiner-Schulleiterin, einen "erfolgreichen" Geigenlehrer mit eigenem Ensemble zu kippen, so dass ich mich nach der zweiten Entlassung in einer Psychiatrie wieder fand. Die Betroffenen hatten das Motiv, jeweils den eigenen Posten zu retten und sich vor dem Spiegel der eigenen Unzulänglichkeiten zu schützen. Erst nach einem halben Jahr Psychiatrie- Aufenthalt durfte ich über Dritte zur Kenntnis nehmen, dass besagtes Steiner-Mädchen in früher Kindheit von einem Onkel missbraucht worden war. Nun schloss sich für mich ein erster Kreis der psychischen und körperlichen Gewalt. Ein Gespräch darüber wird von der Familie bis heute verweigert. Der Sarkasmus, wie Steiner-Familien Konflikte als "karmisch" bedingt ansehen, kann an diesen Vorkommnissen abgelesen werden. Gemäss der "Karma"-Lehre hat sich das Mädchen den Vergewaltigeronkel sogar "selbst ausgesucht", und ich soll mir meine "Eltern" auch selbst ausgesucht haben...

In der Zeit als Geigenlehrer realisierte ich voll und ganz das Schicksal von Kindern, die zur klassischen Musik gezwungen werden. Das Kind ist dabei in einer regelrechten "psychischen Mühle". Der Lehrer muss das Kind zwingen, Fortschritte zu machen, sonst ist er in den Augen der Eltern "kein guter Lehrer". Der Lehrer muss das Kind auch ermahnen, regelmässig zu üben, sonst ist er "kein guter Lehrer". Wenn der Lehrer sein Einkommen haben soll, muss er also das Kind zwingen, sonst verliert er einen Teil des Lohns, wenn die Eltern einen anderen Lehrer suchen. Und zu allem Überfluss überlegen sich die Eltern jeweils, wie sie das Kind weiter zum Musik-Machen zwingen können, weil sonst die bisherigen Musikstunden als "Fehlinvestition" abgebucht werden müssen, was dem Ruf der Familie schaden könnte.

Das Kind hat also keine Chance, dem psychischen Gewaltkreislauf, dem Willen der Eltern und dem Sachzwang des Geldes zu entkommen. Schwänzt das Kind die Geigenstunde, muss der Lehrer dies bei den Eltern melden. Bringt der Lehrer gruppendynamische, motivierende Prozesse in die Schülerschar und spielt einmal pro Jahr mit den Rangen eine Stunde Fussball, kommen von Steiner-Eltern sofort Protesttelefonate, weil in Steiner-Schulen die Lehre gilt, Fussball sei auf englischen Schlachthöfen mit Menschenenköpfen erfunden worden und deswegen auch in spielerischer Form ohne jeden Wettbewerb verdammenswert. Ich realisierte das Zwangssystem der klassischen Musik, und liess die Schüler, die gezwungen wurden, meist nur kleine Stücke spielen, bis die Eltern einsahen, dass es "keinen Sinn" mehr hatte. Ein mir heute noch in lebendiger Erinnerung haftender 13-jähriger Schüler sattelte auf Bratschensaiten um, aber nicht, um beliebter zu werden, sondern, um ein halbes Jahr auf das demotivierende, schwach geleitete, Schulorchester der Steiner-Schule verzichten zu dürfen...

Das Schlimme ist in diesem Zusammenhang, dass alle Konflikte mit Steiner-Eltern und Steiner-Schülern als "karmisch" beurteilt wurden. Das heisst, auch das betroffene, vom Onkel missbrauchte, Mädchen soll sich die Eltern und den Vergewaltigeronkel "ausgesucht" haben, so wie der ganze Konflikt mit meiner Person als "karmisch" beurteilt wurde, statt schnell zu Lösungen und Aufklärung zu kommen. Ende der 1990-er Jahre führten andere Fälle von Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs an Musikschulen sogar dazu, dass einige Musiklehrer ihre Stunden absichtlich mit Video überwachten, um jeweils das Gegenteil beweisen zu können. Die Musiklehrer an Musikschulen sind aber durch solche Gerüchte auch potentiell gefährdet, insbesondere durch die Eltern, die sich in Abwesenheit das Urteil über die Lehrperson willkürlich bilden.

Je mehr ich dann die eigene Vergangenheit meiner Kindheit aufdeckte, desto weniger war ich für meine "Eltern" sympathisch, weil sie sich an die eigene, verdrängte Vergangenheit erinnern mussten. Es stellte sich der Effekt ein, der sich zuweilen bei einem sexuellen Missbrauch an einer Tochter durch den Vater einstellt, der durch die Mutter gedeckt war: Das Opfer, das die Kommunikation über das Tabu-Thema fordert,  wird in der Familie zum "Nestbeschmutzer". Nach meinem Psychiatrie-Aufenthalt kam zuerst die Weiterbildung an einer "höheren" Handelsschule, dann die Universität Zürich mit den schon geschilderten Erlebnissen im Fach "Allgemeine Geschichte". Die Musikinstrumente wurden verkauft, die Musiknoten liegen bei Freunden in einem Schrank auf dem Estrich. Die Schwester hat inzwischen eine jüdisch etablierte Familie mit drei Kindern und lebt einen Antipol zur schweizerischen Gesellschaft. Seit der Erwähnung des  Nazi-Themas in unserem Familienkreis herrscht Funkstille bzw. "eisernes Schweigen". Es stellte sich heraus, dass mein Vater, neben dem, dass er unsere Familie bereits verliess, als ich drei und meine Schwester ein Jahr alt waren, von den Aggressivitäten der Mutter gegen mich und meine Schwester gewusst hatte, und dass er nie das Recht des Kindes vertreten hat, ein Total-Versager.

Die Hölle des Zwangs zur klassischen Musik

Hier ist eine Hölle. Das Kind, das zum klassischen Musikinstrument gezwungen wird, ist in der Hand der Eltern. Es wird gezwungen, stundenlang allein in einem Zimmer mit einem Instrument zuzubringen. Es wird zum Üben erpresst z.T. unter Androhung des Verbots der natürlichsten Bedürfnisse. Es wird manipuliert zu Ersatzbefriedigungen wie einen Applaus auf der Bühne oder Preise an Wettbewerben. Gleichzeitig kommen viele andere Begabungen im Kind überhaupt nicht zur Entfaltung. Diese Zusammenhänge werden von ehrgeizigen Musiklehrern noch gefördert, auf dem Land extrem durch den Anspruch auf Lohn, weil nicht so bald ein Ersatzschüler gefunden werden kann. Besonders an Steiner-Schulen sind diese Zusammenhänge alltäglich. Zusätzlich schlimm wirkt sich aus, dass dieser Kindsmissbrauch bis heute ein Tabu und öffentlich nicht anerkannt ist.

Die Kinder als Opfer des Zwangs zur klassischen Musik werden als Erwachsene immer das Gefühl haben, viele Elemente des Lebens nicht erlebt zu haben. Mit Recht zeigt sich dieses Gefühl und der Drang, andere Lebensbereiche "nachzuholen", solange es nicht zu spät ist. Eventuell müssen die Betroffenen den Bruch mit den Eltern in Kauf nehmen, weil diese die Aufdeckung der Manipulationen nicht akzeptieren. Dieser psychische Gewaltkreislauf mitsamt allen kostspieligen Therapiefolgen kann nur gestoppt werden, indem auch hier das Verursacherprinzip zur Anwendung kommt: Die Eltern müssen in solchen Fällen zur Bezahlung der körperlichen Behandlungskosten und der Therapiekosten gezwungen werden. Erst, wenn diese Konsequenz droht, sind die einseitig ehrgeizigen Eltern zur Fragestellung gezwungen, ob sie das Kind zwingen wollen oder nicht. Als Opfer einer solchen Manipulation hoffe ich, dass die Eltern sich bei anderen Kindern  jeweils für die zweite Möglichkeit entscheiden. Meine Eltern meinen bis heute, sie hätten "alles richtig" gemacht, während mir mehrmals die Steiner-Schulleiterin ins Gesicht sagte, ich hätte mir meine Eltern "ausgesucht". Eine solche Behauptung ist in meinen Augen ein Verbrechen an Ehrverletzung.

Um so schlimmer wirkt es, dass gewisse "Schwellenländer" eine eigene "klassische" Musikkultur und neue Steiner-Schulen aufbauen, wo dieselben Zusammenhänge wieder neue körperliche Verkrüppelungen, Hörschäden und Psychosen hervorrufen werden. Der "karmische" Untergang der "versteinerten" Lehre wird auch dort die Folge sein, so wie es zur Zeit in Europa mit Steiner-Einrichtungen zurecht eher bergab als bergauf geht.

"Eltern ausgewählt": Keine rechtliche Veränderung bis 2005
An den rechtlichen Zuständen hat sich bis heute (2005) nichts verändern: Die Steiner-Verbrecher können weiterhin straffrei behaupten, man habe sich die Eltern "ausgewählt"... Die Ehrverletzung ist bis heute nicht geahndet. Die Justiz scheint weiterhin zu schlafen, oder meint weiterhin, dies sei eine "Glaubensfreiheit"...

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Weitere Beispiele für Kinderarbeit an klassischen Musikinstrumenten unter Terror-Zwang durch Terror-Eltern

Der Terror zur klassischen Musik an meiner Person ist kein Einzelfall, wie weitere Berichte belegen:

n-tv online,
                Logo

<Leute: Stargeiger Garrett: Traurige Kindheit

aus: n-tv online; 19.6.2009; http://www.n-tv.de/leute/Traurige-Kindheit-article374247.html

David Garret mit Geige
David Garret mit Geige (Foto:AP)

Der Stargeiger David Garrett hat wegen seiner strengen Eltern eine eher traurige Kindheit erlebt. "Es hieß immer nur: Du musst!", sagte der 28-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Das war eine hundertprozentige Fremdsteuerung." Fast nie habe er selbst Entscheidungen treffen dürfen. "Einfach mal durch die Straßen laufen, auf den Verkehr aufpassen, Klamotten kaufen, zur Bank gehen, sich selbst ernähren. Diese ganz normalen Dinge des Alltags habe ich nie erlebt", erzählte der in Aachen aufgewachsene Sohn eines Juristen und einer amerikanischen Balletttänzerin.

Einen Fernseher hätten seine Eltern ihm zwar erlaubt, Computerspiele aber nicht. Ständig hätten sie ihn ermahnt, auf seine kostbaren Hände zu achten. "Gott sei Dank gab es meine Oma, die mir viel Liebenswürdigkeit schenkte." Heute habe er zu seinen Eltern ein "neutrales, fast normales" Verhältnis, sagte Garrett, der sich mittlerweile mit seinem Bruder eine Wohnung in New York teilt.

Für eine Beziehung ist der von weiblichen Fans umschwärmte Musiker mit dem Drei-Tage-Bart und dem blonden Zopf zurzeit jedoch nicht bereit: "Ich bin einfach zu viel unterwegs. Das funktioniert nicht."

dpa>

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20 minuten
              online, Logo

5.5.2010: Klassische Musik macht nicht intelligenter und auch nicht klüger - alles gelogen

Also, die dummen Mütter, die meinen, sie müssten ihren Kindern klassische Musik aufzwingen, damit die Kinder "gescheiter" werden, werden hier endlich eines Besseren belehrt, vor allem gewisse Steiner-Müetschis sollten endlich aufhören, ihre Kinder mit klassischer Musik zu plagen. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Mythos entlarvt: Mozart macht doch nicht intelligenter; 5.5.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/14982957

<Mozart macht doch nicht intelligenter. Mozarts Musik macht auch nicht klug: Forscher der Universität Wien haben jetzt endgültig mit einem der grossen Mythen der Psychologie - dem sogenannten «Mozart-Effekt» - aufgeräumt.

Im Jahr 1993 hatte die US-Psychologin Frances Rauscher über verbesserte Leistungen nach dem Hören von Mozarts Musik berichtet. Sie erklärte, das Hören der 1781 von Mozart komponierten Sonate für zwei Klaviere in D-Dur (KV 448) habe kurzfristig leistungssteigernde Wirkungen auf die Raumvorstellung gezeigt.

Seine Musik macht nicht klüger: Wolfgang Amadeus Mozart. Seine Musik macht nicht klüger: Wolfgang Amadeus Mozart.(Bild: Keystone)
Der Artikel fand international viel Beachtung: Fortan wurde die Musik des Salzburger Komponisten (1756-1791) als magisches Mittel zur Steigerung des IQ von Kindern gefeiert. Später meldeten zwar verschiedene Wissenschaftler Vorbehalte an, die Theorie hielt sich jedoch hartnäckig.

Die Wiener Forscher holen jetzt zum Rundumschlag aus: Sie schauten sich insgesamt 39 Studien mit mehr als 3000 Testpersonen zu dem Thema an. Das ernüchternde Ergebnis: Die Musik des Wunderkindes hat keinen positiven Effekt auf das räumliche Vorstellungsvermögen.

Die Ergebnisse werden nun im Magazin «Intelligence» veröffentlicht. «Ich empfehle jedem, Mozarts Musik zu hören, aber die Erwartung, dadurch eine Steigerung der eigenen kognitiven Leistungsfähigkeit zu erzielen, ist nicht erfüllbar», sagte Forschungsleiter Jakob Pietschnig.

(sda)>


Dieselbe Meldung wird hier noch einmal gebracht:

gmx online,
              Logo

Universität Wien 5.10.2010: <Mozart macht nicht klüger> - jede Musik steigert die Leistungsbereitschaft

Damit es alle dummen Mütter verstanden haben: Man / frau macht die Kinder nicht gescheiter, wenn man ihnen klassische Musik aufzwingt. Aber lesen Sie selbst:

aus: gmx Nachrichten; 5.10.2010;
http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/mensch/11296578-Klassik-macht-nicht-klueger.html

<Weinheim (dpa/tmn) - Das Hören von klassischer Musik macht einer Studie zufolge nicht klüger. Den sogenannten "Mozarteffekt" gebe es nicht, fanden Forscher von der Universität Wien heraus.

Klassische Musik steigert die Leistung nur kurzfristig.

Die Wissenschaftler hatten 39 Studien mit mehr als 3000 Testpersonen erneut untersucht. Anfang der 1990er Jahre hatte eine amerikanische Forschergruppe entsprechende Ergebnisse veröffentlicht. Demnach zeigten Testpersonen nach Sonaten von Mozart bessere räumlich-visuelle Leistungen als Personen, die die Musik nicht gehört hatten. Versuche anderer Wissenschaftler, den Effekt zu reproduzieren, schlugen in den kommenden Jahren jedoch fehl. Dies berichtet die Zeitschrift "Psychologie heute".

Die Wiener Forscher räumen ein, dass das Hören von klassischer Musik zwar kurzfristig die Leistung steigert. Dieser Effekt halte aber nur 30 Minuten an und sei nicht auf das Steigern einzelner kognitiver Fähigkeiten oder der allgemeinen Intelligenz zurückzuführen. Vielmehr hebe jede Art von Musik, die Freude macht, die Stimmung und fördere damit vorübergehend die Leistungsbereitschaft.





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