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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

15. Lebensmittel: Die staatlich konzessionierte Selbstvergiftung

von Michael Palomino (2002)

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Kommentar

Es erscheint unglaublich, dass die "zivilisierten" Staaten der sogenannten "Ersten Welt" bis heute die Kosten der Gesundheitssysteme nicht in den Griff bekommen. Vor allem in Deutschland und in der Schweiz sind inzwischen jährliche Prämienerhöhungen von 5-10 % fast an der Tagesordnung. Der Kunde fragt sich, warum die Regierungen und Verwaltungen nicht den Anweisungen der Forschung folgt und gewisse giftige und lebensbedrohliche Lebensmittel und Lebensgewohnheiten nicht einfach zugunsten einer stärkeren durchschnittlichen Gesundheit der Bevölkerung verbietet. Quellen waren die Medizinischen Nachrichten der Teletextseiten der deutschen und französischen Fernsehanstalten, Angaben aus der Wirtschaftgeographie von Reichenbach/Ruetz sowie ein wegweisendes Buch des Erfinders des Birchermüslis, Dr. Bircher.

Film zum selben Thema: "Unser täglich Gift", arte 2011, Film von Marie-Monique Robin.


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Inhalt
15.1. Probandinnen fehlen - und auch ältere Menschen brauchen eine andere "Medikamentation"
15.2. Medizin, die schadet
15.3. Kostspielige Angewohnheiten der "Zivilisation"
Babys und Kinder -- Fisch mit Quecksilber und Jodmangel -- Rauchvergiftungen -- Fleisch: keine Effizienz und Schwermetalle und Antibiotika -- Fettsucht -- Altersheime -- Eisen, neue Krebsarten, Gehörschäden -- Stress, Überfrachtung, Kopiergeräte, Hausapotheken -- Apotheke und Küchenhygiene
15.4. Bio-Medizin, die Chemie ersetzt -- Gemüse, Obst, Sojaprodukte, Vollkorn
15.5. Allergien und die natürliche Vermeidung
15.6. Kuriositäten und neue technische Medizin
15.7. Die Ernährung von Dr. med. M. Bircher-Benner
15.8. Ernährungstips von Dr.Bircher
15.9. Dr.Bircher über Krebs und Ernährung

15.10. Dr.W.Behrens und Dr.Bircher-Benner über Tuberkulose und Ernährung
15.11. Vitaminarme Trockenfrüchte
15.12. Schädliche Erdnüsse
15.13. Dr.Bircher über Würmer
15.14. Rohkost bei Schwangerschaft und Stillzeit -- Weitere Anleitungen von Dr.Bircher-Benner
15.15. Bircher-Benner über Lebensmittel
15.16. Natürliche Kuren
15.17. Behandlung von Krankheiten
15.18. Dr.Bircher-Benner über Sexualerziehung und psychische Erkrankungen durch Verdrängung der Sexualität
15.19. Dr. Stekel schildert die Verdammung der Sexualität

15.20. Dr. Stekel schildert Zusammenhänge von Verdrängung der Sexualität und psychischen Krankheiten
15.21. Dr. Stekel über menschliche Beziehungen, Familie und äussere Einflüsse
15.22. Dr.Wilhelm Stekel über menschliche Beziehungen, Familie und äussere Einflüsse

15a. Die Faktoren Jauche und Düngung für die Lebensmittel


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15.1.
Probandinnen fehlen


Die Arroganz der männlichen "Wissenschaft" seit den Hexenverbrennungen ab dem 13. Jh. brachte es mit sich, dass neu entwickelte Medikamente nur an Männern ausprobiert wurden, weil dies Kosten ersparte, da Frauen während der Periode bzw. während der Schwangerschaft als "krank" eingestuft wurden und somit diese Zeitabschnitte des Lebens einer Frau gar nicht mit in die Untersuchungen gelangten. Somit stimmen bis heute die angegebenen Dosierungen für den weiblichen Körper nicht. Die unterschiedlichen Hormonstadien im weiblichen Körper bleiben unberücksichtigt. Auch dass gleiche Krankheiten andere Symptome als bei Männern erzeugen, fand bis heute wenig Beachtung.[1] Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass Frauen, die über diese Unterschiede nicht Bescheid wissen, bei Einnahme neuer Medikamente regelmässig das Risiko unbekannter Nebenwirkungen eingehen und deswegen mehr ärztliche Konsultationen und Krankheiten aufweisen. Somit ist z. B. die massiv höhere Krankenkassenprämie für Frauen in Deutschland eine absolute Ungerechtigkeit, da die höhere Konsultationsfrequenz zu einem grossen Teil wohl aufgrund der fehlenden Forschung der "Wissenschaft" beruht. Der Staat greift bis heute nicht ein.


Auch ältere Menschen brauchen eine andere "Medikamentation"

Da kommt eine Meldung über Medikamente, die meint, dass ältere Menschen viel weniger Medikamente brauchen als bisher angenommen. Wieso hat man das nicht schon viel früher geahnt? Ist ja logisch, dass eine ältere Leber und dass ältere Nieren nicht mehr so viel Medikamente vertragen. Wie wäre es denn mit Naturmedizin bzw. mit Vorsorge mit Kräutertees? Aber das steht nicht im Artikel. Aber lesen Sie selbst:


Stern
                online, Logo

9.8.2010: <Neue Arzneimittel-Liste: Viele Medikamente sind für Ältere gefährlich

aus: Stern online; 9.8.2010; http://www.stern.de/gesundheit/neue-arzneimittel-liste-viele-medikamente-sind-fuer-aeltere-gefaehrlich-1591473.html

<Die jetzt veröffentlichte Priscus-Liste stuft 83 Medikamente als für Senioren ungeeignet ein, da sie höhere Risiken mit sich bringen. Gleichzeitig zeigt eine Untersuchung: 40 Prozent der Altenheim-Bewohner bekommen Mittel, die auf der Liste stehen. Von Nina Weber

Fünf bis sechs verschiedene Wirkstoffe schluckt ein deutscher Senior pro Tag

Jenseits der 70 häufen sich die chronischen Leiden. Das führt dazu, dass viele ältere Menschen Tag für Tag einen Medikamenten-Cocktail schlucken - im Schnitt fünf bis sechs verschiedene Wirkstoffe, im Extremfall auch mal 15. Damit geht an sich schon ein größeres Risiko von schädlichen Wechsel- und Nebenwirkungen einher.

Einige Medikamente sind zudem gerade für Ältere mit einem größeren Risiko verbunden, da sie beispielsweise die Gefahr von Stürzen erhöhen. Deutsche Forscher haben jetzt eine Liste erstellt, die 83 solcher Medikamente umfasst. International existieren zwar schon ähnliche Kataloge, sie waren aber nicht auf Deutschland übertragbar.
 
Auf der "Priscus-Liste", die online zur Verfügung steht, finden sich unter anderem einige Antidepressiva, Schmerz- und Beruhigungsmittel. Alternativen zu den Medikamenten werden genannt. "Die Liste dient dazu, dass der Arzt beim einzelnen Patienten hinterfragt, ob ein Medikament unbedingt verordnet werden muss und ob möglicherweise Alternativen vorhanden sind", sagt Petra Thürmann von der Universität Witten/Herdecke. Sie hat den Katalog zusammen mit Kollegen erarbeitet. Eine für Laien verständliche Liste soll folgen. Die Forscherin mahnt allerdings, nicht in Panik zu verfallen, falls ein Angehöriger eines der Mittel nehme.

40 Prozent der Altenheim-Bewohner nehmen solche Medikamente

Bisher kommen die jetzt gelisteten Präparate oft bei Älteren zum Einsatz. "Wir haben im Rahmen eines schon länger laufenden Projektes noch zu hause lebende 75-Jährige befragt, welche Medikamente sie verordnet bekommen. 15 bis 20 Prozent nehmen demnach Mittel, die auf der Priscus-Liste stehen", sagt Thürmann. Bei Menschen, die im Altersheim leben, sei die Quote sogar deutlich höher: Sie liege bei rund 40 Prozent. "Das hängt damit zusammen, dass eine Reihe dieser Medikamente bei Demenz und Depressionen eingesetzt werden und der Anteil der davon Betroffenen in Altersheimen größer ist", sagt Thürmann.

Erstellt wurde die Liste in Zusammenarbeit mit gut 20 Experten verschiedener Fachrichtungen, unter anderem Geriatrie, Neurologie und Pharmazie. Denn große Studien, die die Nebenwirkungen sämtlicher Mittel bei älteren Patienten abbilden, existieren nicht. Die Fachleute gaben an, ob die zuvor ermittelten 131 fraglichen Medikamente für ältere Patienten geeignet halten oder nicht. Zudem schlugen sie alternative Therapiemöglichkeiten vor. Und sie nannten Maßnahmen, die Gesundheit von Patienten zu kontrollieren, die doch eines dieser Mittel brauchten.

In den kommenden drei Jahren soll die Liste überprüft werden. Thürmann: "Wir werden unter anderem beobachten, ob tatsächlich weniger Komplikationen auftreten, wenn auf der Priscus-Liste stehende Medikamente nicht mehr oder nur unter bestimmten Voraussetzungen verschrieben werden."

Wie wichtig es ist, die Wirkung von Arzneimitteln bei Senioren besser zu erforschen, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Laut Arzneimittelreport 2008 bekamen die über 60-Jährigen, die kann 27 Prozent der Bevölkerung ausmachen, 66 Prozent der Fertigarzneimittel verordnet.

Von Nina Weber>



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15.2.
Medizin, die schadet


Normalerweise nimmt der Mensch in "zivilisierten" Staaten an, dass Medizin den kranken Zustand eines Menschen verbessert bzw. dass eine Medizin die Heilung fördert. Zum Teil aber ist das Gegenteil der Fall.

Der Vize-Vorsitzende der deutschen Gesellschaft für Onkologie in Baden-Baden berichtete im Rahmen der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde im Oktober 2001, dass in Deutschland die Patienten "immer öfter wegen Nebenwirkungen von Medikamenten klinisch behandelt werden. Allein bei Krebs koste die Behandlung von Nebenwirkungen fast doppelt so viel wie die eigentliche Therapie."[2]

Bei chronischen Krankheiten sei die "so genannte Schulmedizin [...] oft nicht befriedigend", äusserten die Ärzte für Erfahrungsheilkunde im Oktober 2001 in Baden-Baden.[3] Das heisst nichts anderes, als dass in den Fällen chronischer Krankheiten eher noch mehr Krankheiten produziert werden, als dass die eigentliche Krankheit geheilt wird.

In zahlreichen Aknemitteln und Akne-Kosmetika befinden sich "hochgiftige und leberschädigende Bakterienkiller und nervenschädigende Desinfektionsmittel", die "möglicherweise aknefördernd wirken".[4]

Viele Vitaminkapseln und Vitamintabletten sind gemäss dem Magazin "Öko-Test" überdosiert. "Zu viel Provitamin A könne bei Rauchern Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen, eine Überdosis Vitamin D könne zu Vergiftungen führen. Einer englischen Studie zufolge ist der Verzehr von Obst und Gemüse wirksamer als der von Vitamintabletten."[5]

Auch Hustenmittel haben nicht immer die heilende Wirkung. "Öko-Test" berichtet im November 2001, dass 10 der 50 rezeptfreien, getesteten Präparate "veraltete oder nicht wirksame Substanzen" enthielten. "Einige Produkte [enthielten] bedenkliche Hilfsstoffe, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und die Fortpflanzungsorgane zu schädigen."[6]

Auch Schmerz- und Grippemittel "können zu Gesundheitsschäden und Nebenwirkungen führen", so "Öko-Test" im September 2001. Die Mittel führen z.T. "auf Dauer zu Nierenschäden bis hin zum Nierenversagen". Viele der getesteten Schmerz- und Grippemittel beinhalteten "bedenkliche Wirkstoffkombinationen". Fast 50% der getesteten Mittel führten zu "Unruhe, Schlaflosigkeit und Herzrhythmusstörungen".[7]



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15.3.
Kostspielige Angewohnheiten der "Zivilisation"


Solange die Krankenkassen für alle Krankheiten aufkommen und keine Forschung existiert, wie Krankheiten zustande kommen, werden die Krankenkassenprämien ins Unermessliche steigen. Die politisch Verantwortlichen sind an dieser Stelle aufgerufen, die nötigen Konsequenzen für die Gesellschaft zu ziehen und Massnahmen zu erlassen, um die Menschen vor den nachweislich giftigen und gesundheitszerstörenden Gewohnheiten abzubringen.

Babys und Kinder

Viele Eltern wissen nicht, dass ein Neugeborenes noch kein Karies hat, sondern dass die Mutter bzw. der Vater das Baby mit Karies infiziert, wenn das Baby denselben Löffel benutzt. Deswegen rät der "Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten in Solingen" im Oktober/November 2001: "Eltern sollten Temperatur und Geschmack von Babynahrung nicht mit demselben Löffel testen, mit dem sie anschliessend ihr Kleinkind füttern. Denn dabei können sie ihr Kind mit Karies anstecken. Karies-Erreger fänden sich in unterschiedlicher Anzahl in der Mundhöhle jedes Erwachsenen. Zur Infektion komme es meist zwischen dem 19. und 31. Lebensmonat. Sorgfältige Mundhygiene der Eltern sei daher Vorsorge für das Kind."[8]

Babys sollten auch keine "Jogurts, Quark und Pudding" essen, weil diese Nahrungsmittel inzwischen schädliche Proteine, Fett und Zucker beinhalten, berichtete die "Monatszeitschrift Kinderheilkunde" von der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin im September 2002. Babys sollten reine "Obst- und Getreideprodukte" essen, und ihren "Milchbedarf [...] einmal täglich [mit] Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung" stillen.[9]

Eine typische "zivilisatorische" Krankheit ist das Schlagen und Leidenlassen von Kindern, in der Meinung, das Kind hätte eine "Abhärtung" verdient. In Versuchen mit Ratten in den "USA" ergab sich das alarmierende Resultat, dass "Nadelstiche nach der Geburt die Tiere auf Dauer sensibilisierten. Die ausgewachsenen Tiere reagierten empfindlicher auf Schmerz, als Ratten ohne frühe Schmerzerfahrung." So spaltet sich die Gesellschaft, und sensible Menschen wissen nicht, wieso sie so sensibel sind und umgekehrt. Die "US"-Forscher folgerten: "Wenn Neugeborene Schmerzen erleiden, kann das einer amerikanischen Studie zufolge lebenslange Folgen haben". Sie folgerten aber nicht, dass familiäre Wärme und Schutz sowie natürliche Geburten gefördert werden sollten. Sie sahen die Anwendung von "Betäubung und Schmerzmitteln in den ersten Lebenstagen" als "sehr wichtig" an.[10]

Fisch mit Quecksilber und Jodmangel

Wer Fisch isst, riskiert heute seine Fruchtbarkeit, weil die "erhöhten Quecksilberwerte in Fisch und Schalentieren" die Fruchtbarkeit negativ verändern, berichtet "der Sender BBC unter Berufung auf das britische Fachmagazin "Journal of Obstetries and Gynaecology" aufgrund einer Studie in Hongkong, wo bei 150 unfruchtbaren Paaren starker Fischkonsum und aussergewöhnlich hohe Quecksilberwerte im Blut, bei 26 fruchtbaren Paaren nur wenig Fischkonsum und wenig Quecksilberwerte im Blut festgestellt worden waren.[11] In den 1960-er Jahren hatten die "Wissenschaftler" noch geglaubt, alle Chemieabfälle würden sich im Meer derart verdünnen, dass man sie nicht mehr nachweisen könne und dass diese deshalb unschädlich seien. Die "Wissenschaft" verursacht aber scheinbar die eigene Ausrottung.

Aber auch Jodmangel soll Frauen unfruchtbar machen, weil die Schilddrüse mit Jod unterversorgt sei. "Denn Schilddrüsenhormone steuern eine Vielzahl von Stoffwechselfunktionen im Körper und beeinflussen auch die Fruchtbarkeit der Frau, wie ein Sprecher des Kreises Jodmangel mitteilte. Jodmangel könne zu einer Störung der Hormonbildung in den Eierstöcken führen. Deshalb sei es wichtig, dass vor allem junge Frauen sich ausreichend mit den Jodlieferanten Seefisch, Jodsalz und Milch und Milchprodukten ernährten." Gemäss den neuesten Meldungen sollte aber der Seefisch wegen Quecksilberanreicherungen gemieden werden...[12]

Rauchvergiftungen

Rauchen galt in der Kolonialzeit als gesundheitsfördernd, weil der Rauch die Luft desinfiziere. Allgemein existierte der Glaube, dass man so die Pest und andere Ansteckungskrankheiten in den Griff bekommen könne. Mit der heutigen Hygiene aber hat man erkannt, dass die Pest und andere Ansteckungskrankheiten anders eliminiert werden können und dass Rauchen kostspielige Langzeitschäden bewirkt.

Rauchen bewirkt bei Frauen gemäss "Forschern des Massachusetts General Hospitals in Boston" nachweislich eine geringere Fruchtbarkeit und einen früheren Eintritt in die Wechseljahre. Gemäss der Testreihe "attackiert und zerstört eine Gruppe giftiger Chemikalien im Rauch die Eizellen in den Eierstöcken. [...] Die Chemikalien sollen sich an die Eizellen anhängen und dabei ein Gen aktivieren, das den programmierten Tod der Zellen auslöst."[13]

Eine Studie der Universität Oxford berichtet denselben Zusammenhang: "Raucherinnen benötigen im Durchschnitt fast zwei Monate länger als Nichtraucherinnen, um schwanger zu werden. [...] Bereits nach einem Jahr Rauch-Abstinenz sind die Chancen wieder gleich gut. Und: Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Fehlgeburten-Risiko".[14]

Zigaretten und Zigarren sind überdies oft manipuliert: Kassensturz berichtete: "Hersteller mischen in den Tabak gefährliche Chemikalien, die Raucher schneller und stärker süchtig machen."[15]

Fleisch: keine Effizienz und Schwermetalle und Antibiotika

Fleisch zu essen ist eine völlig ineffiziente Angelegenheit. Um 1kg Fleisch zu produzieren, benötigen die "Fleischfabriken" 10 kg Weizen. Rinder dienen bis heute als Zugtiere, wo Traktoren nicht verfügbar sind. Und 40 % der weltweiten Getreideproduktion wird als Viehfutter verbraucht, in den "USA" 90 % der dortigen Getreideproduktion. Die "USA" verzehrten im Jahr 1990 pro Kopf und Jahr 110 kg Rindfleisch, die Schweiz 87 kg, Brasilien 32 kg, Japan 30 kg, China 21 kg, Indien 1 kg. Das heisst, pro Kopf muss in den "USA" 1100 kg Weizen produziert werden, in der Schweiz 870 kg, in Brasilien 320 kg, in Japan 300 kg, in China 210 kg und in Indien 10 kg.[16] Wenn wir also bedenken, wieviele Menschen von 10 kg Weizen leben können, und wieviele Menschen von 1 kg Rindfleisch, dann muss es einleuchten, dass der Fleischkonsum einer der ineffizientesten Konsumarten der Welt darstellt und allein deswegen der Verzehr von Gemüsen, Getreiden und Früchten gefördert und der Fleischkonsum eingeschränkt werden sollte. Bei Geflügel sind die Verhältnisse nicht ganz so extrem.

Fleisch heisst heutzutage vor allem auch die Einnahme von Schwermetallen und Antibiotika, egal ob Rind, Schwein oder Geflügel. Ende September 2001 warnte z.B. Greenpeace "vor Antibiotika bei der Putenmast", denn es seien "bei einer Untersuchung in 14 von 19 Putenschenkeln Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline" festgestellt worden. "Puten würden mit Medikamenten vollgepumpt, damit sie die Massentierhaltung durchstünden." Mit der Einnahme der Fleisch-Antibiotika verunmöglicht der Mensch die Behandlung bei anderen Krankheiten durch die Entwicklung von Resistenzen: "Durch Resistenzen werde die lebensrettende Wirkung der Antibiotika in Frage gestellt"[17] bzw. verunmöglicht.

Fleisch ist aber nicht nur wegen der Schwermetalle und Antibiotika gefährlich. Kassensturz berichtete im November 2001, dass Fleisch oft viel zu viel gesalzen sei: "Zu viel Pökelsalz im Fleisch erhöht das Krebsrisiko massiv. Kassensturz hat Schinken, Speck und Saucisson untersucht."[18]

"Die Volkskrankheit Diabetes nimmt in Deutschland nach Einschätzung von Experten epidemische Ausmasse an. Im Jahr 2006 werden rund 10 % der Bevölkerung in Deutschland an der sogenannten Alters-Diabetes leiden, warnte die Deutsche Diabetes-Gesellschaft. Derzeit müsse bereits von 5-8 Millionen Zuckerkranken bundesweit ausgegangen werden. Gerade in der jüngeren Generation steige die Zahl potentieller Diabetiker. Der Ausbruch der Typ-2-Diabetes werde durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht gefördert."[19]

Fettsucht

Dass Übergewicht auch eine männlich definierte "Krankheit" sei, ist jeder Frau klar, die infolge mehrerer Geburten 5-10 kg zugenommen hat. Mit einem solchen Übergewicht sind aber noch keine nennenswerten Krankheiten verbunden. Die "zivilisierte" Gesellschaft produziert aber durch falsche Ernährung mit entsprechender Fettsucht und gesellschaftlicher Diskriminierung immense, vermeidbare Krankenkosten. Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin in Bad Archen ermittelte für Deutschland: "Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben für die Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten gegenüber 1999 um vier Milliarden auf knapp 149 Milliarden DM." In Deutschland seien "60 % der Menschen [...] übergewichtig."[20]

Altersheime

Die Ernährung in Altersheimen ist zuweilen katastrophal. Das deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) fand heraus, dass "15 bis 60 Prozent der Senioren in Altenheimen an Eiweissmangel" leiden. Eiweisse und Proteine sei aber gerade bei Bettlägrigen Menschen besonders wichtig, um Druckstellen vorzubeugen.[21]

Eisen, neue Krebsarten, Gehörschäden

Übermässige Eisenzufuhr kann gemäss der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGS) "Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auslösen [...] Wissenschaftler untersuchen zur Zeit sogar, ob Eisen in Übermengen Krebs auslösende Stoffe aktiviert und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördert [...] Die DGS empfiehlt Erwachsenen zehn bis zwölf Milligramm Eisen pro Tag, sollten nicht ärztliche Befunde vorliegen."[22]

Die "Zivilisation" entwickelt mit all ihren Schadstoffen auch immer neue Krebsarten, wie z.B. einen neu entdeckten "Speiseröhrenkrebs", das "sogenannte Barret-Karzinom" infolge "langanhaltenden und krankhaften Sodbrennens", so der Pathologe Stolte auf dem Chirurgenkongress in Berlin. Die "bösartige Veränderung der Speiseröhrenschleimhaut" verdoppele sich alle 5 Jahre. Die Auslöser seien noch weitgehend unbekannt.[23]

Popkonzerte können bleibende Hörschäden verursachen. Demzufolge kann der Pop-Veranstalter gerichtlich zu Schmerzensgeld gezwungen werden, so das Koblenzer Oberlandesgericht, denn "jeder Besucher dürfe sich darauf verlassen, dass der Veranstalter die Musik auf einen Geräuschpegel begrenze, der zu keinen gesundheitlichen Schäden führe"  (AZ.: 5U 1324/00). Die Frau erhielt 9000 DM zugesprochen.[24]

Stress, Überfrachtung, Kopiergeräte, Hausapotheken

Stress kann die Wundheilung verzögern, wie Biologen in den "USA" an Mäusen feststellten, die auf engem Raum bei Hunger gehalten wurden. Infektionen konnten bei Stress kaum noch abgewehrt werden: "Bei Infektionen der gestressten Mäuse mit Keimen, darunter der Eitererreger Stophylococcus aureus, begannen diese zu wuchern. Zudem fand man opportunistische Bakterien wie Streptokokken. Bei gestressten Mäusen waren 85 % der Wunden infiziert, verglichen mit 27 % bei nicht gestressten Tieren. Nach 5 Tagen unterschied sich der Bakterien[be]fall in den Wunden um den Faktor 100.000. Stress stört das biologische Gleichgewicht. Dadurch verschlechtert sich die Fähigkeit, die bakterielle Infektion im Wundheilungsprozess unter Kontrolle zu bringen und gegenzusteuern."[25]

Die Erscheinung "Demenz" hat gemäss des Journals "ZNS Spektrum" vor allem "zivilisatorische" Ursachen wie "Überfrachtung des Gehirns" durch "starken TV-Konsum oder durch Medikamente, die Gedächtnisleistung steigern sollen." Denn "das Gedächtnis verfüge  nicht über unendliche Kapazitäten, betonten die Experten." Dies führe im Gehirn zur Vertauschung von Prioritäten: "Daher müssten Informationen auf untypischen Speicherplätzen abgelegt werden, die bei Demenzkranken nur schwer wieder aufzufinden seien."[26]

Kopier-Toner ist z.T. ebenfalls "bedenklich" mit Chemikalien belastet, so "Öko-Test". Die enthaltenen zinnorganischen Verbindungen können "schon in sehr geringen Mengen das Immun- und Hormonsystem schädigen. Zudem fanden die Tester in einigen Tonern krebsverdächtiges Styrol sowie Nickel, das beim Einatmen Krebs erzeugen kann. Besonders problematisch sei, wenn die Schadstoffe in die Raumluft gelangten. Kopierer sollten daher möglichst in gut gelüfteten Räumen aufgestellt werden"[27] bzw. Fenster in Kopierräumen möglichst geöffnet sein. 

Apotheke und Küchenhygiene

Die Hausapotheke soll an trockenen eher kühlen Räumen aufbewahrt werden, so die Zeitschrift
"Apotheken Umschau". Denn "Feuchtigkeit und Hitze lassen Medikamente schneller altern, Dragees können z.B. aufplatzen oder Emulsionen in Wasser und Fett zerfallen [...] Idealer Platz für die Hausapotheke sind etwa das Schlafzimmer oder der Flur."[28]

Holzbrettchen vermindern Keime durch ihre antibakterielle Wirkung, v.a. bei Kiefern- und Lärchenholz. "Dagegen lebten die Krankheitserreger in den Schneiderillen von Kunststoffbrettchen munter weiter", so Wissenschaftler aus Braunschweig und Osnabrück.[29]

Wenn wir den Angaben aus dem Kapitel "Kostspielige Angewohnheiten" folgen, können wir unsere Gesundheitskosten auf kurze und auf längere Sicht erheblich senken, wenn wir
-- nur verträgliche Kosmetika verwenden
-- keine Vitaminpräparate einnehmen
-- keine Schmerzmittel verwenden, sondern herausfinden, wieso wir Schmerzen haben
-- keinen Fisch essen
-- kein oder sehr wenig Fleisch essen
-- nicht rauchen
-- genug Jod aufnehmen
-- keinen Stress aushalten müssen
-- nicht mit Meldungen und Wahrnehmungen überfrachtet sind
-- Kopierräume oder Räume mit laufendem Kopierer immer gut lüften.

Babys und Kinder können vor kostspieligen Gesundheitsfolgen geschützt werden, indem
-- das Baby immer mit einem separaten Löffel isst
-- das Baby keine gesüssten, gefetteten und proteinergänzten Puddings, Quarks und Jogurts isst
-- das Baby keine unnötigen Schmerzen erleidet.

Die Hölle der steigenden Krankenkassenprämien wäre leicht zu durchbrechen. Die "zivilisierte" Staatengemeinschaft versagt aber in vielen Teilen dieser Schlussfolgerungen und macht vor den Konsequenzen der Problemlösungen die Augen zu. Hautunverträgliche Kosmetika, vergiftetes Fleisch, vergifteter Fisch sowie Zigaretten und Zigarren  sind immer noch erhältlich, und der Konsument ist vor der Volksvergiftung nicht geschützt. Die Restaurationsbetriebe bieten bis heute nur einen Bruchteil ihrer Menükarte mit vegetarischen, gesunden Speisen an. Im Extremfall ist gar kein Gemüsemenü vorhanden. Die "zivilisierte" Staatengemeinschaft lässt hier planmässig die Volksvergiftung zu. Unverständlicherweise tragen auch die Krankenkassen sehr wenig bis gar nichts dazu bei, der Volksvergiftung Einhalt zu gebieten, sonst wären die Verkaufsregale der Supermärkte mit anderen Produkten als mit Fleisch und Fisch gefüllt und es würden in den Restaurants und Gaststätten sowie auf Messen und auf Festen hauptsächlich leckere, variantenreiche, vegetarische Menüs auf den Menükarten angepriesen werden. Dem ist aber bis heute unverständlicherweise nicht so. Es scheint, als wollten die Staatengemeinschaft und die Krankenkassen willentlich den Kollaps des Gesundheitssystems herbeiführen, wobei der Kollaps mit dem Bankrott der Krankenkasse Supra in der Schweiz bereits begonnen hat.

Bis heute ist schädliche Babynahrung und schädliche Kindernahrung auf dem Markt, und Eltern werden bis heute nicht in Kurse geschickt, wie sie ein Kind erziehen können, ohne es zu schlagen. Ein Gesetz, das das Schlagen von Kindern unter Strafe stellt, kann dabei nur die Spitze des Eisbergs in der bis heute gewalttätigen Gesellschaft korrigieren. Die grosse Mehrheit der Kinder, die keine Spuren von Schlägen vorweisen können, bleiben ohne Hilfe.

Stress und Überfrachtung mit Überstunden sind in vielen Berufen immer noch Voraussetzung für die Karriere, und die Kopierräume von Universitäten oder Sekretariaten sind oft nicht gut belüftet, sondern tragen ihren eigenen Toner-Geruch. Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Benutzer fragt sich, wo die staatlichen Vorschriften und die Kontrolleure sind. Scheinbar existieren sie praktisch nicht.

Gemäss Verursacherprinzip müssten die Verursacher von Vergiftungen die Kosten für die Behandlungen tragen. Dies gilt v.a. für die Entstehung von Diabetes und anderen Krankheiten, die erst nach langjähriger Körpervergiftung z.B. durch Fleisch auftreten. Auch die Kosten für unfruchtbare Paare durch Fisch müssten durch diejenigen Industrien getragen werden, die über Jahrzehnte Quecksilber in die Gewässer der Erde eingeleitet haben. Und Karies bei Kindern müsste von den Produzenten der zuckerhaltigen Babynahrung und zuckerhaltigen Kindernahrung bezahlt werden, die bis heute darauf spekulieren, mit Kindern Profit zu machen, indem die Nahrung gesüsst ist, damit das Kind mehr davon konsumiert. Die "zivilisierte" Staatengemeinschaft ist aber bis heute nicht bereit, dieses Verursacherprinzip anzuwenden, sondern bürdet alle Folgen den Krankenkassen auf. Als Konsument fragt man/frau sich: Wie lange soll diese Hölle der Volksvergiftung noch so weitergehen?

Die kapitalistischen europäischen und "amerikanischen" Gesellschaften haben mittels millionenschwerer Werbung über Jahrzehnte die natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerungen anderer Kontinente terrorisiert und diese zerstört. Entsprechende Folgen an der Gesundheit der Bevölkerungen in Mittel- und Südamerika sowie in Afrika sind absehbar. Auch hier sollte das Verursacherprinzip angewendet werden. Wie lange soll diese Hölle der Volksvergiftung noch so weitergehen?


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15.4.
Bio-Medizin, die Chemie ersetzt


Gemüse, Obst, Sojaprodukte, Vollkorn

Gemüse, Obst, Soja, Hülsenfrüchte als Prävention für Herz, Kreislauf und gegen Krebs
Gemäss dem Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) e.V. sollen  "Frauen mit Wechseljahrbeschwerden [...] reichlich Vollkorngetreideprodukte essen sowie regelmässig Gemüse, Obst und Sojaprodukte sowie Hülsenfrüchte oder Leinsamen zu sich nehmen.  Bei starken Beschwerden und Hitzewallungen sollte dies täglich auf dem Speiseplan stehen, ansonsten dreimal die Woche. Die Empfehlung gilt auch für die Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebs."[30] Man kann auch einfacher formulieren: Gesunde, frische Rohkost und Vollkorngetreide helfen effektiv, unseren Körper und den Kreislauf in Schwung zu halten.

"Wer genug Früchte und Gemüse isst, verringert das Risiko, an Krebs oder Herz-Kreislaufbeschwerden zu erkranken." Die schweizerische Krebsliga empfiehlt "dreimal Gemüse und zweimal Früchte pro Tag". Rund 30 % der schweizer Bevölkerung ernährt sich zu ungesund, "besonders junge Männer".[31]

Äpfel: Vitamine und gestärkte Bronchien
<Äpfel sind nicht nur wegen ihrer Vitamine gesund, sie stärken auch die Bronchien. Das ist nach einem Bericht der Zeitschrift "Gesundheit" das Ergebnis einer niederländischen Ernährungsstudie. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Testpersonen eine um so bessere Lungenfunktion aufwiesen, je mehr Äpfel sie assen. Verantwortlich für diesen Effekt sind den Angaben zufolge die Pflanzenfarbstoffe Catechine, die in Äpfeln reichhaltig enthalten sind.>[32]

Wintergemüse als Vorbeugung gegen Krebs
Vitaminreiches Wintergemüse in Mitteleuropa sind v.a. "verschiedene Kohlarten" und "Rübenarten". "Sie liefern Eisen und Vitamin C. Besonders hoch ist der Caratinoid- und Glucosinolategehalt, Stoffe, die Krebs vorbeugen können."[33]

Gesunde, fettarme Kohlenhydrate und viel Bewegung als Vorbeugung gegen Zuckerkrankheit
"In Deutschland sind nach Angaben von Experten rund 6 Millionen Menschen zuckerkrank", davon 90 % unter Typ 2 mit zuerst nur wenig besorgniserregenden Symptomen. "Später kann es jedoch zu Erblindung, Amputationen und Nierenversagen kommen." Das beste Mittel gegen Diabetes Typ 2 sind gemäss Experten "gesunde, kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung sowie viel Bewegung".[34]

Muttermilch und Wasser

[Gestillte Kinder machen intelligenter]
"Der Intelligenzquotient von gestillten Kindern liegt im Durchschnitt um 11 Punkte höher als bei Flaschenkindern. [...] Die Untersuchung, [so] eine in den "USA" veröffentlichte Studie, beweise, dass Stillen während der ersten 6 Monate die kognitive Entwicklung der Säuglinge begünstige, sagte ein US-Forscher. Demnach fördert Muttermilch das Denkvermögen. Zusammen mit norwegischen Kollegen hatte er den IQ von 220 Kindern im Alter von 5 Jahren getestet."[35]

Prävention gegen Allergien: Stillen, Kuhmlich-Allergiepräparate, nicht rauchen
"Das Risiko für die Hauterkrankung Neurodermitis bei Kindern aus Allergikerfamilien kann durch spezielle Ernährung halbiert werden. Das belegt eine Studie der Gesellschaft für Pädriatrische Allergologie und Umweltmedizin. Über die Wirksamkeit so genannter hypoallergener Lebensmittel war lange kontrovers diskutiert worden. Im Rahmen der Studie waren 2252 Neugeborene aus Allergikerfamilien nur mit Muttermilch und vier verschiedenen, auf Kuhmilch basierenden Allergiepräparaten ernährt worden. Zudem gelte die Regel: "Nicht rauchen, keine Tiere."[36]

[Tiere gelten allgemein als Allergieverminderer, weil das Immunsystem des Kleinkindes sich an die Erreger anpassen muss und durch diese Entwicklung stärker wird].

Wasser hilft gegen nierigen Blutdruck und Schwindel
Bei Schwindel hilft ein Glas Wasser. "Menschen mit so genannter osthostatischer Hypotonie haben im Liegen meist einen normalen Blutdruck, hiess es auf dem Internationalen Symposion über Fettleibigkeit und Bluthochdruck in Berlin. Sobald sie stehen, fällt der Blutdruck ab. Wasser verenge offenbar die Gefässe und lasse den Druck steigen." So können Betroffene mit niedrigem Blutdruck den Medikamentenkonsum reduzieren.[37]

Hände waschen als Vorbeugung gegen Erkältung
"Wer häufig seine Hände wäscht, schützt sich optimal vor einer Erkältung. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine US-amerikanische Studie, wie das Wellness-Magazin "Shape" berichtet." Der Test an Rekruten der Navy, die 2 Jahre lang fünfmal täglich ihre Hände mit Wasser und Seife waschen mussten, ergab einen Rückgang der Atemwegserkrankungen um fast 50 %.[38]

Auch im Herbst und Winter 1,5 bis 2 l täglich trinken
Auch wenn man im Herbst und Winter weniger Durst verspürt, sollte man gemäss der NRW-Verbraucherzentrale "ausreichend trinken", denn "trockene, warme Heizungsluft drinnen und trockene, kalte Luft draussen würden höhere Verdunstungsverluste über Haut und Lungen zur Folge haben". Der "normale Flüssigkeitsbedarf eines Erwachsenen liegt bei 1,5 bis 2 l pro Tag.[39]

Babys mit Wasser waschen ohne Seife
<Beim Baden von Babys reicht klares Wasser, denn selbst die mildeste Seife entzieht der Haut Fett und schwächt so den natürlichen Säureschutzmantel von Säuglingen. Dieser bildet laut Experten einen idealen Schutzfilm gegen Infektionen. Die Reinigung mit einem nassen Waschlappen ist also ausreichend. Säuglinge sollten ohnehin nicht öfter als ein bis zweimal pro Woche für maximal fünf Minuten gebadet werden.>[40]

Gemässigter Sport, Wandern und Pflanzen

Wandern macht schlau
Wer viel wandert, wird schlauer, weil durch den verbesserten Stoffwechsel mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt. Dieselbe Wirkung haben Rad fahren, joggen oder spazieren. Das fanden Wissenschaftler in Los Angeles heraus: "Wanderer, die täglich 30 km marschieren, schneiden bei Knobelaufgaben deutlich besser ab als diejenigen, die beim Wandern schnell wieder eine Pause einlegen."[41]

Sport in gesundem Mass ist Vorsorge gegen bestimmte Krebsarten
<Regelmässiger Sport kann das Risiko bestimmter Krebserkrankungen um bis zu 70 % senken. Möglicher Grund für den positiven Effekt sei, dass der Sport die Ventilation der Lunge verbessere, sagte der Mediziner Hans-Christian Heitkamp auf dem 26. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Köln. So hielten sich Krebs erzeugende Substanzen wesentlich kürzer in den Bronchien auf. Studien zufolge sinkt beispielsweise das Brustkrebsrisiko um 30 %, wenn dreimal pro Woche mindestens je eine Stunde Sport getrieben wird.>[42]

Zu grosse Schuhe mit Luftpolster gegen kalte Füsse im Winter
Bei niedrigem Blutdruck und Kreislaufproblemen sind insbesondere bei Frauen die Füsse und Hände zu wenig durchblutet, aber somit auch das Gehirn und die inneren Organe. Abhilfe schaffen grosse Winterschuhe, die eventuell absichtlich eine Nummer zu gross gekauft sind, um mit Socken oder Kniestrümpfen ein Luftpolster gegen aussen zu schaffen. Zusätzlich hilft viel Sport im Winter, was den Kreislauf in Schwung hält. Skifahrer benutzen auf der Heizung angewärmte Socken oder in den Sohlen batteriebetriebene Fusswärmer.[43]

Pflanzen im Klassenzimmer fördern die Lernfähigkeit
"Schüler lernen besser, wenn Pflanzen im Klassenzimmer stehen. Darauf machte das Deutsche Grüne Kreuz aufmerksam." Die Pflanzen "wandeln Kohlendioxide in Sauerstoff um und reinigen so die belastete Luft. Vor allem Orchideen, Gerbera, Efeu, Acera oder Betelpalme filterten Schadstoffe aus der Luft." Dasselbe gilt in Betrieben. "Raucher sollten sich Birkenfeige und Grünlilie zulegen."[44]

Tomaten

Tomaten gegen Prostatakrebs
"Tomatensosse und Ketchup können Prostatakrebs verhindern helfen", so  Wissenschaftler aus den "USA". Denn "die Tomatenprodukte enthalten den aktioxidativen Stoff Lycopin. Dieser kann die Zellen vor den aggressiven Radikalen schützen, die beim Stoffwechsel entstehen. Die Studie der Universität Harvard analysierte die Daten von mehr als 47.700 Männern. Wer mehr als zweimal wöchentlich Tomatenprodukte zu sich nimmt, hat demnach ein um 24 bis 36 % geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken."[45]

Vitaminreiche Dosentomaten
<Dosentomaten können grössere Mengen an Vitaminen und Antikrebs-Stoffen enthalten als importierte Frühjahrstomaten. Wie Lebensmittel-Experten in einem Obst- und Gemüsetest für das Magazin "Focus" herausfanden, reichern sich in Tomatenmark die meisten der gesunden Stoffe an. Dies liege daran, dass die Dosentomaten bis zur Verarbeitung vor Ort voll ausreifen konnten, erklärten die Experten. Auch tiefgefrorene Pommes Frites schnitten im Test besser ab als frische Kartoffeln. Sie besassen deutlich mehr Vit. C.>[46]

Tomatenmark und Olivenöl = Sonnenschutz
Tomatenmark und Olivenöl wirken zusammen wie ein "Sonnenschutz von innen".[47]

Sellerie

Sellerie ist kein Potenzmittel
<Entgegen einem seit Generationen verbreiteten Volksglauben fördert Sellerie nicht die Potenz. Eine solche Wirkung konnte in keiner wissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden, wie die "Apotheken Umschau" berichtete. Allerdings beruhige Sellerie nicht nur einen gereizten Darm und Magen, sondern auch die Nerven. Somit sei das Gemüse ein ideales Anti-Stress-Mittel. Möglicherweise könnte diese Wirkung des würzigen Gemüses auch der Liebe und der Lust sanft auf die Sprünge helfen.>[48]

Tees

Abnehmen mit PU-ERH-Tee
Zum Abnehmen ist der chinesische Tee PU-ERH zu empfehlen. Er "ist ein richtiggehender Anti-Fett-Tee. Er spiegelt die Energieverwertung in Fettpolstern vor und greift sogar die problematischsten Fettreserven an. Sitzpolster und unwiderstehlicher Heisshunger verschwinden." Die Tests eines Pariser Spitals ergaben für 88 % der Testpersonen einen Gewichtsverlust von 11 kg innert 4 Wochen.[49]

Zuckerloser Tee gegen Karies
"Reichlich [zuckerlosen] Tee trinken beugt Karies vor. Darauf hat der Informationskreis Mundhygiene hingewiesen. Die in Tee enthaltenen Substanzen sekundärer Pflanzenstoffe behinderten offensichtlich das Wachstum Säure produzierender Kariesbakterien. Ausserdem würde die Bildung von Zahnbelägen unterbunden. Das sei in Studien der Universitäten Iowa und Göteborg nachgewiesen worden." Dunkle Verfärbungen der Zähne müssten bei häufigem Teegenuss hingenommen werden. Ein Ersatz für Zähneputzen sei Tee trinken nicht.[50]

Öle und Gewürze

Öl aus Katzenminze gegen Mücken
Katzenminze bzw. das Öl Nepetalacton in der Pflanze kann Mücken nach Beobachtung amerikanischer Chemiker bis zu zehnmal effektiver vertreiben als viele chemisch hergestellte Insektenschutzmittel, wie Wissenschaftler der Universität Iowa ("USA") herausfanden. Der Test hatte an Gelbfiebermoskitos stattgefunden.[51]

Baldriansucht ist möglich - ätherische Öle und Wirkstoff Valepotriat
"Auch Baldrian, natürliches Mittel gegen Nervosität und Einschlafprobleme, kann körperliche Abhängigkeit und Entzugserscheinungen auslösen", so die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. "Gefährdet sind nach einer Mitteilung der v.a. Patienten mit Angsterkrankungen, die über einen längeren Zeitraum Baldrian in hohen Dosen einnehmen." Beruhigende Wirkstoffe des Baldrian "sind ätherische Öle und der Wirkstoff Valepotria".[52]

Nägel: Nagelschädigendes Verhalten - nagelförderliche Nahrungsmittel
<Bewegungsmangel, Zigarettenkonsum und falsche Bekleidung - das sind häufig Ursache brüchiger Finger- und Fussnägel. Laut der deutschen Zeitung "ärztliche Praxis" können nämlich all diese Faktoren die Durchblutung von Händen und Füssen stören. Die Folge ist ein langsameres Wachstum der Nägel bis hin zu Erkrankungen wie Pilzbefall. [...] Obst, frisches Gemüse, Milch und grobes Brot wirken sich positiv auf Nägel aus. Neben dem Schutz mit warmen Schuhen und Handschuhen im Winter sollten Nagellackentferner keine entfettenden Substanzen wie Azeton enthalten. Die Frauen sollten "ölhaltige Lackentferner" verwenden. "Hilfreich ist es nach Ansicht von Experten auch, die Nägel vor dem Schlafengehen in warmes Olivenöl zu tauchen - übrigens ein altes Hausmittel.>

Zu häufiges Waschen schadet den Nägeln, ebenso auslaugende Reinigungsmittel.[53]

Öle des Kümmel fördern die Verdauung
Kümmel fördert die Verdauung durch sein "ätherisches Öl, das die Magensaftproduktion anregt und die Verdauung fördert". Dadurch wird der Körper durch "schwer verdauliche Kost wie Kohl oder Schweinefleisch" weniger belastet.[54]

Halstabletten homöopathisch
Homöopathische Halstabletten von OMIDA sind ein Geheimtipp von Referenten und Sängern. Sie enthalten Ailanthus glandulosa (Götterbaum) in Ostasien beheimatet, Carbo vegetabilis (Holzkohle), Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat, Mineralsalz) und Selenium (Selen, Spurenelement). Nähere Informationen bei der Omida AG, 6403 Küsnacht am Rigi.[55]

Fliegen, Pollen und Migränestirnband

Fliegenlarven heilen Wunden
<In deutschen Arztpraxen und Kliniken werden Fliegenlarven zur Behandlung schwer heilender Wunden eingesetzt. Die Maden der Goldfliege ernährten sich ausschliesslich von dem kranken Gewebe, das der Körper abstosse, teilte der Informationsdienst medizindirekt mit. Zugleich sonderten sie ein Sekret ab, das schädliche Bakterien vernichte und somit die Heilung beschleunige. Dem Bericht zufolge wird das Verfahren in mehr als 500 Gesundheitseinrichtungen angewandt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten.>[56]

Asthma beim Baby durch Pollenflug im 7.-9. Schwangerschaftsmonat
<Babys erkranken nach einer Studie im 1. Lebensjahr dreimal häufiger an Asthma, wenn ihre Mütter in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten starkem Pollenflug ausgesetzt waren. Mögliche Ursachen seien die Interaktion mit dem Immunsystem des Ungeborenen oder der Zufluss von Pollen-Antikörpern der Mutter in das Blut des Fötus, berichtete Bertil Forsberg von der University of Umea (S) auf dem europäischen Lungenkongress in Stockholm.>[57]

Kühlendes Stirnband gegen Migräne
<Ein spezielles Stirnband von Laboratoires Cryomed soll Migräne lindern helfen. Und so funktioniert es: Kurz unter fliessendes Wasser halten und ab ins Tiefkühlfach. Das Band speichert die Kälte und ist nach 20 Minuten einsatzfähig. Die Kältetherapie mit dem Migräne-Stirnband dauert ca. ½ Stunde. Das Stirnband kann bis zu 15 mal wiederverwendet werden. Für 19 Euro in Apotheken erhältlich.>[58]


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15.5.
Allergien und die natürliche Vermeidung


Fingernagelverlängerung kann Ekzeme verursachen

"Künstliche Verlängerungen der Fingernägel können die Gesundheit gefährden>, indem "die Dämpfe, die beim Befestigen und Aushärten von künstlichen Fingernägeln frei werden, Hautallergien auslösen> können, so das Deutsche Grüne Kreuz in Marburg. Als Reaktionen auf die acrylhaltigen Dämpfe seien "Ekzeme an den Händen, im Gesicht und am Hals> möglich.[59]

Positive Haustiere zur Schulung des Immunsystems und zur Vorbeugung gegen Allergien

<Mediziner der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität haben einen Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit Haustieren und der Anfälligkeit für Allergien festgestellt. Danach leiden Kinder, die im Säuglingsalter mit Haustieren Kontakt hatten, seltener als andere an Asthma und anderen Allergien. In Haushalten mit Hunden und Katzen gibt es mehr bakterielle Gifte. Diese seien wichtig für das Immunsystem der Kinder. Nach Angaben der Ärzte ist übertriebene Reinlichkeit nicht notwendig.>[60]

<Katzen und Hunde verleihen nach einer Studie Babys Abwehrkräfte gegen Allergene wie Gras, Staubmilben und Tierhaare und schützen sie in späteren Jahren vor Allergien und Asthma. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung im US-Staat Michigan gekommen. Man fand heraus, dass zwei und mehr Tiere in der Nähe der Babykrippe das Risiko, später unter Allergien zu leiden, bis auf die Hälfte senken können. Experten waren bisher vom Gegenteil ausgegangen und hatten vor Haustieren wie Katzen, Hunde und Hamstern in Haushalten mit kleinen Kindern gewarnt.>[61]

Muttermilch gegen Allergien

<Vier- bis 6-monatiges Stillen ist die beste Allergie-Prävention, berichtet die Fachzeitung "Ärztliche Praxis". Gerade wenn Eltern oder Geschwister mit Allergien wie Heuschnupfen oder Neurodermitis vorbelastet seien, sei Muttermilch für das Baby besonders wichtig. Müssen Mütter zufüttern, weil sie nicht genügend eigene Milch produzieren, sollten sie die in der Regel mit "HA" für "hyperallergen" gekennzeichneten Produkte nehmen. Kuhmilch führe bei Neugeborenen neben Hühner-Eiweiss am häufigsten zu empfindlichen Reaktionen, so die Fachzeitung.>[62]


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15.6.
Kuriositäten und neue technische Medizin


Viagra stimuliert auch Frauen
<Sildenafil (Viagra), der Wirkstoff, der Männern mit Erektionsschwäche hilft, scheint auch Frauen mit sexuellen Problemen die Lust zurückzubringen. Dies haben US-amerikanische Wissenschaftler herausgefunden. Ihr Fazit: Die tägliche Einnahme von 100 Milligramm Viagra verbesserte die vaginale Durchblutung, Feuchtigkeit, Muskelspannung und Empfindungsfähigkeit deutlich. Die Frauen empfanden laut "Medical Tribune Online" zudem wieder mehr Spass am Sex.>[63]

Berauschende Gase in Delphi
<Aus einer Erdspalte unter dem Tempel von Delphi trat nach Erkenntnissen von US-Forschern ein berauschendes Gas aus. Die Weissagerinnen der Antike haben sich demnach von ihren meist mehrdeutigen Prophezeiungen in Dämpfe gehüllt, die Ethylen enthielten. Das berichtet das Hamburger Magazin "Geo" in seiner Novemberausgabe. Ethylen sei noch vor rund 100 Jahren auch als Narkosemittel verwendet worden. In geringer Menge eingeatmet rufe es Euphorie hervor. In höheren Mengen wirkt es narkotisch und kann zum Tod führen.>[64]

Hepatitis wird oft nicht erkannt - die Impfung
<Mit einer Hepatitisimpfung liessen sich viele Fälle von Leberkrebs vermeiden, meinen Experten des Robert-Koch-Institutes. Die Leberentzündung Hepatitis B ist demnach eine der häufigsten Ursachen für Geschwüre in dem Organ. Die Impfung biete eine wirksame Vorsorge. Eine Hepatitis-Erkrankung werde oft erst nach Jahren erkannt. Nicht alle Patienten hätten die typischen Symptome wie eine gelb gefärbte Haut, so die Forscher. Eine Diagnose erfolge häufig erst, wenn es zu spät ist.>[65]

Der Geruch, der an den eigenen Vater erinnert, macht Männer für Frauen attraktiv
<Frauen mögen Männer, deren Geruch sie an ihren eigenen Vater erinnert. Diesen Schluss ziehen US-Forscher aus einer Untersuchung, bei der sich Frauen beim Schnüffeln an Männerhemden für den Geruch entschied, der ihnen am sympathischsten war. Das Ergebnis zeigt, dass Töchter ihre Vorliebe für bestimmte Gerüche von einer genetischen Frequenz bekommen, die sie vom Vater erben.  Die Autorin der Studie identifiziert die ererbte Eigenart als Sequenz im Human Leukocyte Antigen (HLA). Danach spielt HLA auch eine wichtige Rolle bei der Immunreaktion des Körpers.>[66]

Künstliche Netzhaut für Blinde
<"US"-Wissenschaftler haben eine künstliche Netzhaut entwickelt, die blinden Menschen hilft, zumindest wieder Licht [Hell] und Dunkel zu unterscheiden. Nach US-Medienberichten wurde die künstliche Retina an 6 erblindeten oder fast blinden Patienten erfolgreich erprobt. Einige von ihnen konnten wieder Licht erkennen, andere sogar Formen und Gesichter identifizieren. Die künstliche Netzhaut enthält einen Microchip von der Grösse eines Nadelkopfes. Er enthält 3500 Solarzellen, die wie die Netzhaut Licht aufnehmen und in ein Signal für das Gehirn umwandeln.>[67]

Anti-Zecken-Mittel
Gute Anti-Zecken-Mittel sind Zanzarin, Nexa Lotte, Antan und Tovasis. Test von Anti-Zecken-Mitteln: Das Mittel auf eine Kupferplatte aufsprühen, eine Zecke auf die Kupferplatte legen, abwarten, ob die Zecke auf die Haut geht (wirkungsloses Mittel) oder sich fallen lässt (gutes Mittel).[68]

Schokolade bereits bei den Maya
<Schon vor mindestens 2600 Jahren haben die Menschen ihre Liebe zur Schokolade entdeckt. Das haben US-Wissenschaftler bei chemischen Untersuchungen alter Keramikgefässe aus Mittelamerika nachgewiesen, wie das britische Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtet. An Grabbeigaben in der Maya-Ausgrabungsstätte Colna auf der Halbinsel Yucatan wurden Spuren von Theobromin entdeckt, einer anregend wirkenden Substanz der Kakaobohne. Der Mensch hat den Kakao demnach schon rund 1000 Jahre früher genutzt als bisher angenommen.>[69]

Wechseljahrbeschwerden beim Mann durch Stress
<Immer mehr Männer leiden nach Angaben des Mediziners unter Wechseljahrsbeschwerden. Bundesweit litten 5-10 Mio. Männer an Symptomen wie Hitzewallungen, Nervosität und sexuellen Störungen, sagt der Endokrinologe Rolf-Dieter Hesch von der Universität Konstanz dem Magazin "Geo Wissen". Dabei reagierten nicht nur Männer über 55, sondern immer häufiger auch Jüngere auf körperlichen und psychischen Stress mit einem sinkenden Testosteron-Spiegel. Die Verabreichung von Hormonen zum Ausgleich sei aber umstritten.>[70]

Vitamine und Mikronährstoffe gegen die Alters-Augenkrankheit "Makuladegeneration"
<Um die Sehkraft auch im Alter zu erhalten, sollten Senioren unter Umständen Vitaminpräparate zu sich nehmen. Besonders wichtig seien Vit. A sowie Vit. C und E, so die deutsche Seniorenliga in Bonn. Aber auch Mikronährstoffe wie Beta-Karotin sowie Selen und Zink sollten in ausreichendem Masse vorhanden sein, um der altersbedingten Augenkrankheit "Makuladegeneration" vorzubeugen, von der in Deutschland 2 Millionen Menschen betroffen seien.>[71]

Spritze: Wegschauen ist beste Schmerzprävention
<Patienten sollten besser wegschauen, wenn sie eine Spritze bekommen. Der "Piks" schmerze dann weniger, berichtet die "Ärzte Zeitung". Bei einer Studie wurden Freiwillige in den Arm gepikst. Dabei wurde die Aktivität in dem für das Fühlen zuständigen Bereich des Zentralen Nervensystems gemessen. Diese war deutlich grösser, wenn die Probanden auf die Spritze schauten. Am heftigsten war der Schmerz, wenn die Patienten durch eine Lupe zuschauten.>[72]



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15.7.
Die Ernährung von Dr. med. M. Bircher-Benner


Dem Magazin "Wendepunkt" von Dr. Bircher-Benner konnte der aufmerksame Leser schon in den 1920er und 1930er Jahren entnehmen, auf welchem Holzweg sich das Gesundheitssystem der "zivilisierten", eugenisch-rassistischen Welt befand, die zum damaligen Zeitpunkt in den Oberschichten vom kolonialistischen Darwinismus beherrscht war. Als Beispiel sei hier der Sammelband "Der Wendepunkt" von Dr.Bircher des Jahres 1929 angeführt.[73] Dieser hervorragende und weitsichtige Alternativ-Arzt kämpfte mit Gleichgesinnten zu diesem Zeitpunkt v.a. gegen "die alte Medizin" und den überhöhten Fleischkonsum, den Alkoholmissbrauch und gegen Naturfeinde.

Dr.Bircher war nicht nur der Erfinder des "Bircher"-Müsli, das in der Schweiz eines der verbreitetsten und variantenreichsten Nahrungsmittel ist. Dr.Bircher gibt uns wesentliche Tips, wie eine ausgeglichene Nahrung gestaltet werden kann, damit der Körper lange gesund bleibt.

Telliers und Liebig sind gemäss Dr. Bircher die weltweiten Volksvergifter, weil sie "Erfinder" von "Kältewissenschaft" und "chemischer Küche" sind (98,100).[74] Zusätzlich herrscht bis heute z.T.  der Volksglaube, dass Übergewicht gesund sei und abnehmen krank mache (243).[75]

Insgesamt macht die "Christenwelt" mit ihrem Alkoholmissbrauch und ihrer Fleisch- und Konservensucht auf Dr.Bircher in den 1920-er Jahren einen "wenig erlösten Eindruck" (426).[76]
Die alte Medizin sieht Krankheiten als Feinde und nicht als Zeichen von Fehlverhalten.[77]

Das Beispiel einer gesunden Ernährung sei hier angeführt:

Die Ernährung eines 1-jährigen Kindes
Das Kind soll Normalkost gemäss der Anleitung in "Früchtespeisen und Rohgemüse" einnehmen, gemischt aus Roh- und Kochkost, wenig gesalzen, damit das Kind sich nicht an die Salzung gewöhnt, kein Weissbrot, sondern Vollkornbrot mit Mischung aus Weizen und Roggen, z.B. das Steinmetz- und das Bircherbrot. Marktmilch abgekocht geben, Vorzugsmilch kann roh gegeben werden, täglich nicht mehr als ½ Liter Milch. (532).

Frühstück: geriebener Apfel mit Haut und Gehäuse, im Frühjahr mit Apfelsine, weil gelagerte Äpfel. In der apfellosen Zeit zerkleinerte Trockenfrüchte als Notlösung wie Zwetschgen, Apfelschnitze, Dörrbirnen etc., dann frühe Früchte, bis wieder frische Äpfel auf dem Markt sind. Zur Mischung der Speise gezuckerte Kondensmilch oder Bienenhonig, je nach Geschmack (S.532), dazu Hafer oder Rohflocken, nicht zu viel (S.532-534). Der Speise einen Esslöffel geriebene Nüsse beigeben: Baumnüsse, Haselnüsse, Piniennüsse, süsse Mandeln. Wenn keine Nüsse vorhanden sind, Mandelpüree oder Haselnusscreme beifügen. 1 Tasse Milch dazumischen. Dazu je nach Kind wenig oder viel Vollkornbrot servieren, mit minimalem ungesalzenem Butterbelag, um das Kind an gutes Kauen und Einspeicheln zu gewöhnen.

Mittagessen: mit frischem Obst beginnen, keine Trockenfrüchte, dann Rohgemüse und Gemüsefrüchte, v.a. immer Tomate und grüner Salat wie Kopfsalat, Nüsslisalat, Kressearten, Spinat, Kohlarten, Fenchel, Lattich, Gewürzkräuter, im Frühling junger Löwenzahn, ev. auch junge Brennnesselblätter. Gemischtes Wurzelgemüse Karotten, Rettich, Sellerie, Schwarzwurzeln, rote Rüben (Randen), fein gerieben, ohne Salz. Zwiebeln, Olivenöl.

Kochkost ohne Fleisch: Kartoffeln, Getreidespeisen, Kochgemüse. Beim Kind keine Eierspeisen, Süssspeisen nur ausnahmsweise (S.533). Kinderarzt Dr.Czerny erfand dafür die "Kindersuppe" aus Kartoffeln oder Getreide wie Hafer, Gerste, Reis oder Weizen, Butter leicht geröstet, Gemüsebouillon oder Wasser, dazu gemischte Gemüse und Gewürzkräuter. Beim Servieren gibt man die Rohgemüse in die Suppe, ev. Sahne dazugeben und gut durchrühren. Bei Bedarf Vollkornbrot oder eine Schale gebackener Kartoffeln dazugeben (S.533-534). Als Getränk: Wasser, Zitronensaftwasser, Obstsaft, Traubensaft (S.534).

Abendessen: wie das Frühstück, je nach Lust mit Tomate, Gurke oder Trauben, Zwetschgen oder Birnen. Eine Tasse Milch jeweils am Schluss in Flasche, dann mit Löffel.

Zwischenmalzeiten: ev. um 16 Uhr etwas Obst und Brot.
Spielen im Freien: viel draussen spielen, "da das Hautleben und das Sonnenlicht wesentliche Bestandteile der Ernährung sind." (534)[78]


Bircher beschreibt den schon in den 1920-er Jahren aufkommenden Kreislauf der Volksvergiftung. Er schimpft über die Hungernahrung ohne Nährwert und appelliert an Qualitätsnahrung (249), denn bei Hungernahrung lässt die Esskraft nach und das ökonomische Mass geht verloren (249-250). Die Nahrung von "zivilisierten" Menschen endet in Vitamin-, Basen- und Mineralmangel, der mit Ersatzbefriedigungen und weiteren Vergiftungen beseitigt werden will und physische und psychische Folgen hat (251): Alkohol, Salze, Gewürze, Röstprodukte, Kaffe-Tee-Gruppe, Tabak, Opium, Kokain (252).[79]

Vitamine
Gleichnis von Bircher: Vitamine/Nährstoffe im Körper sind wie die Musiker im Orchester (247-248).[80] Vitamine sind Vermittler von Nährstoffen, ohne Vitamine kann der Körper nicht alle Nährstoffe aufnehmen (124). Vitaminmangel bewirkt Steigerung der ausgeschiedenen Kalorien von 40 % auf 90 %, was Hungergefühl erzeugt (125) 

Beriberi ist Folge des einseitigen Konsums von geschältem Reis, durch die Industrialisierung mit Eisenbahn und die Schälmaschinen. (119-120) Beriberi kann durch Lebensmittel mit Vit.B1 behoben werden: Reiskleie, Kartoffel, frisches Fleisch, Apfelsinensaft, Hefe, Weisskohl, junge Erbsen, alle gekeimten Körner und Hülsenfrüchte (120)

Skorbutsymptome seien Folge von Vitamin-C-Mangel: Hautblutungen, Zahnfleischentzündungen, Gelenk- schwellungen, Nachtblindheit, Herzerkrankung usw.; Frühjahrsmüdigkeit ist ein kleiner Skorbut wegen Vitaminmangel ("Avitaminose"). Behebung der Avitaminose ist möglich durch Konsum Vitamin-C-haltiger Lebensmittel (120).

Alkohol kann eine Zeit lang wie ein Vitamin wirken, heilt Skorbut, aber um einen hohen Preis (125). Kaffee und Seifenwasser sind auch Mittel gegen Skorbut wegen Vitaminsteigerung (125).[81]

Die Bezeichnung "Vitamin" ist ein Irrtum (364), richtiger wäre "Ergänzungsstoffe"/"Kompletine" (365).[82]

Die wertvollen Eiweisse befinden sich in Niere, Leber, Milch, Hülsenfrüchte und Getreide, Tomate und im grünen Blatt (85-92).[83]

Pflanzliche Eiweisse sind anderen Eiweissen überlegen (141). Bircher appelliert an eine neue "Eiweissökonomie". Die unvollständigen tierischen Eiweisse produzieren im Körper den Drang nach mehr Zufuhr, und so wird der Körper langsam vergiftet:
"Der Eiweissbedarf ist bei Zufuhr von vollständigem Eiweiss ein anderer als bei unvollständigem Eiweiss; bei vollständigem Eiweiss erstaunlich klein und ökonomisch, wächst er mit der Unvollständigkeit der Eiweissmasse bis zum mehrfachen Betrage des ersteren an und wird dabei entsprechend unökonomisch (146). [...] 

Mit der Unvollständigkeit wächst die Eiweissmasse des Bedarfes, und mit der Eiweissmasse wachsen die gesundheitsgefährdenden Angriffe der Nahrung auf den Organismus, aus denen allmählich die schwersten Schädigungen hervorgehen. [...] Das Muskeleiweiss [im Fleisch] ist nun als unvollständig erkannt, es steht auf derselben Stufe wie das Getreideeiweiss." (147)

Muskel- und Weizeneiweisse sind "ungünstig" (136-137), denn sie erzeugen z.T. neue Krankheiten durch Fäulnis, Übersäuerung und Gifte im Magen und Darm (138), mit Schäden an Leber und Bauchspeicheldrüse und über längere Zeit Nierenschäden wegen erhöhter Produktion der Harnsäure (139), bis zur Säurevergiftung/Acidose, bis hin in die Genitalien, mit der Folge der Unfruchtbarkeit bei Mensch und Tier. Wenn Vitaminarmut und Mineralnot dazukommen: Begünstigung von Rheuma, Arteriosklerose, Gicht, Zuckerkrankheit, Multiple Sklerose (140), auch Begünstigung von Magengeschwüren, Magen-Darm-Geschwüren, 12-Fingerdarm-Geschwüren (140-141), Drüsenerkrankungen, Hautleiden (141).[84]

Weizenmehlprodukte erzeugen ohne ergänzende Produkte Beriberi, denn die Eiweisse und Mineralien des Keims und der Samenhaut und das Vit. B1 fehlen (148). Bircher appelliert für Beriberi an eine Ernährungstherapie mit vollwertigen Grünsalaten, Blattgemüsen, Früchten und Nüssen (149) und einwandfreier Rohmilch (150).[85]

Fleischkonsum
Bircher: Fleisch- und Biergenuss sei "Tempelschändung" (317).[86] Fleischkonsum unterminiert gemäss Bircher die Volksgesundheit (149).[87]

Tierische Eiweisse vergiften Niere, Nasenschleimhaut, Netzhaut der Augen, Glaskörper des Augapfels, Arterien und Kapillaren, Trigeminusnerv [5.Gehirnnerv, sensibilisiert Auge, Mund, Nase, Stirnhaut und Seitenhaut des Kopfes], Herzmuskel und Herzmuskel, sowie: hoher Blutdruck (436).[88]

Tiere essen oft gar kein Fleisch, z.B. Kühe, sondern nur "grünes Blatt" und Rohmilch (141). Menschen bevorzugen Filets/Steaks/Braten mit am wenigsten Nährstoffen. Fleischfressende Tiere fressen aber das ganze Tier (142) oder nehmen nur das Blut, die Drüsen oder die Fette, aber nie nur die Filets (143).[89] Im Zoo aufgezogene Löwen z.B., die nur Filets bekamen: sie sind missgestaltet, weil sie nur Fleisch ohne Nährstoffe bekamen (144). Löwen in freier Wildbahn aber fressen von gejagten Tieren zuerst die Organe, erst dann das Muskelfleisch, weil die Organe am nährstoffreichsten sind (144-145) Eskimos, die sich nur von Fisch oder Fleisch ernähren, vergiften sich und leiden an Darmfäulnis, sind langsame Menschen (146).[90][91]

Alkohol
Alkohol verdirbt die Geschmacksorgane (252). Gesundes Essen schützt vor Alkoholübergenuss, z.B. in Italien. Gesundes Essen ersetzt bis zu einem gewissen Grad Vitamin C. Ab der Prohibition in den "USA" baute sich eine Rohkostbewegung für Vitaminnahrung auf (253). Zum Teil sind aber auch die Ärzte alkoholsüchtig und nehmen vitaminarme Nahrung zu sich (253-254), dabei würde eine Ernährungsverbesserung die Prohibition in den "USA" überflüssig machen (254) und den Staat und die Versicherungen entlasten (255).[92]

Um 1890 herrschte der Volksglaube, dass ohne Bier und Wein das Leben nicht mehr zu meistern sei. Fleisch und Eier würden weiter Kraft für den Alltag geben. Eine Schwäche wurde allgemein mit Alkohol oder Cognac behandelt (256). Es handelte sich um einen "Alkoholwahn" der Ärzte (257). Es herrschte eine Theorie, wonach jede Krankheit ihren speziellen Wein hätte. Alkohol galt als Heilmittel (257). Ärzte prophezeien den Abstinenten die Schwindsucht (259). Alkohol ist gemäss Bircher ein Betrüger, denn bei der Verbrennung im Körper verbraucht er wieder Energie (258). Früchte aber brauchen kaum Energie bei der Verbrennung (259). "König Alkohol" fordert sein Opfer. Ein Arzt in London schildert Alkoholiker, die sich von Alkohol ernähren (260), die ihre "Kraft" durch den Rausch beziehen, z.B. für Schiffsarbeiter auf Dampfschiffen, die Gratis-Whisky für ihre Arbeit als Kohleschaufler bekommen (260-261).[93]

Trauben erhalten gesund, der Wein und Alkohol verändert und schädigt die Persönlichkeit. Persönlichkeitsänderung passiert auch bei Äther, Chlorophorm, Opium, Morphium, Haschisch und Kokain. Die Gesellschaft verteidigt aber ihre Gifte Wein, Bier, Schnaps und Likör (341). Im Volksglauben sitzt der Glaube an eine "Giftfestigkeit" sehr tief, ein Mithridatismus mit Mithridates als Vorbild, der sich mit Gewöhnung an Gifte vor Giftanschlägen schützte. Aber die "Gewöhnung" an Alkohol hat die Zerstörung des gesamten Zellgewebes zur Folge, das sich für das Gesamtsystem opfern muss: der Mensch wird "mithridatisiert"/"giftfest" (342).[94]

Alkohol im Blut behindert den Transport von Sauerstoff im Blut (354).  Langzeitalkoholiker erleiden Gewebeschädigung, eventuell zusammen mit Nährschäden (355).  Alkoholschäden bei Langzeitalkoholismus sind Verblödung, Wahnideen, Seelendilirien als Dauersymptome (346), Zittern an Händen, zitternde Lippen, zitternde Sprache, Teil-Betäubung der Ganglien, so dass die Reize auf Muskeln auf unter 16 pro Sekunde fallen, womit jede kontrollierte Muskelbewegung unmöglich wird (347). Alkohol vernichtet die Ganglienzellen im Gehirn und im Rückenmark (347-348), das "Wesen des Lebens", eventuell bis zum Stillstand (348).[95]

Dr.Jack London hat schon festgestellt: Alkohol vergröbert, entstellt und verkrüppelt die Menschen bis in den Tod (485). Es herrschte der Volksglaube, dass nur Schwächlinge alkoholsüchtig werden. Alkoholtod mit Schrumpfniere und Harnvergiftung (Urämie) (485) kommt aber auch bei starken Männern vor, z.B. bei den Indianern Nord-"Amerikas" (486). Alkoholtod tritt ein in Melancholie und Verblödung (487), zerstört Familienleben. Frauen suchen ihre Männer in den Kneipen (487-488). Alkoholiker stürzen Treppen hinunter und Frauen werden ob dem vielen Stress auch noch krank (488-489).[96]

Alkohol zerstört schrittweise den Körper. Es tritt eine seelische Abstumpfung ein und die Entwicklung von Egoismus, Gefühlslosigkeit und Streitsucht, wobei der Staat nichts unternimmt und durch Kneipen der "König Alkohol an jeder Strasse" hockt (490). Alkohol fördert Lüge, Betrug und Gesetzesbruch (491). Es kommt zur Abstumpfung von Mundschleimhaut und Geschmacksknospen, Mundschleimhaut verkümmert, chronischer Rachenkatarrh, dann Magenkatarrh, beim Alkoholiker bis zur Appetitlosigkeit und morgendlichem Schleimerbrechen. Die Leber speichert den Alkohol und gibt ihn schrittweise in den Kreislauf, zerstört das ganze Haargefässnetz. Es kommt zur Verfärbung der Haut, zu Anfälligkeit zum Erfrieren, zur roten Nase (496).

Degenerierung der Herzmuskelphasern (497), Schwächung des Herzens (496), Wucherung der Augenschleimhäute und Entwicklung von "Trinkeraugen", Verkümmerung der Muskulatur im ganzen Körper und Wadenkrämpfe, Zerstörung der Haargefässe im Gehirn und im Rückenmark und der Nervenstämme und direkte Schädigung von Gehirn- und Nervenzellen, Anlagerung von Fett und Gewichtszunahme, wobei das Fettgewebe den Alkohol anlagert, vielleicht als Schutzreaktion des Körpers (497). Alkoholverbote wie in den "USA" führen zu Alkoholschmuggel (492, 494-495), und Abstinenzler können kaum Einfluss auf Alkoholiker ausüben, nicht mehr zu trinken (492f.). Die Rauschwirkung kommt durch die Störung der physikalisch-chemischen Verhältnisse zustande (495). Aber auch mässiges Alkoholtrinken ist schädlich, weil die Schäden über Generationen weitergegeben werden (496).[97]

Alkohol verursacht Verfettung der Zellen, auch des Herzmuskels, der Drüsen und der gesamten Muskulatur. Oft fehlen auch die Samenzellen im Sperma. Bei Tierversuchen wurden die Keimdrüsen zerstört. Das geschädigte Keimplasma wird auf die Kinder übertragen (583), womit eine Fernwirkung des Alkohols auf kommende Generationen gegeben ist. Alkoholiker in der Familie lösen Menschenfurcht  (584) und die Flucht in Rauschmittel aus, mit Brutalität oder Sklavenmoral. Bircher appelliert an mässigen Alkoholgenuss (585).
Der Alkohol vernichtet das ganze Körpersystem. Falsche Ernährung treibt in den Alkohol, so dass gleichzeitig Alkohol- und Nährschaden auftreten. Es kommt zur Korsakoffschen Alkoholpsychose: Fasern der Nervenstämme zerfallen
+ Polyneuritis: Entzündung vieler Nervenstämme
+ Schrumpfleber, Schrumpfniere und Arterienverkalkung
+ Säuferwahnsinn, am Ende Verblödung durch zerstörtes Nervensystem
+ "falsche Lähmung"/Pseudoparalyse
+ Alkoholdelirium, alles verstärkt durch falsche Ernährung (587).[98]

Die Alkoholvergiftung wächst jahrelang unbemerkt, wie bei einem Vulkan der Vulkanausbruch (588), aber auch Ärzte frönen  weiter dem Alkohol. Das medizinische Militär ist total versoffen. Abstinente sind in den Kneipen bei den Wirtinnen unerwünscht wegen Umsatz- und Profitverlust (589). Ein Mensch im Alkoholdelirium schildert Emil Zola in "Totschläger" (590-593).[99] Bircher empfiehlt einen "alkoholgegnerischen Unterricht".[100]



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15.8.
Ernährungstips von Dr.Bircher


Dr.Bircher-Benner wurde von der Fleisch- und Konservenindustrie mit allen Mitteln bekämpft:
Ein Hamburger Arzt bezeichnet Rohköstler als "Idioten" (173). Die Zeitungen begünstigen die Interessen der Volksvergifter-Industrie, auch die NZZ (179). Die Konservenindustrie lügt und verfälscht die Ernährungslehre von Dr.Hahn (330).  "Zivilisierte" Ärzte behaupten, dass das menschliche Gebiss für den Fleischgenuss geschaffen sei und für Rohkostgenuss unbrauchbar sei (376-377). Dabei führte Zürich inzwischen ein Vegetarierheim an Sihlstrasse, die vegetarische Pension "Engehaus" (241).[101] Die Bircher-Diät wurde gleichsam an anderen Orten Lockvogel für Kurorte, z.B. im Kneipp-Bad Camberg in Neu-Wörishofen im Taunus bei Frankfurt/Main (421).[102]
Dr.Bircher wurde auch immer wieder das Argument entgegengehalten, dass Früchte und Gemüse mehr als Fleisch kosten würden. Dr.Bircher entgegnete regelmässig, Rohkost koste gleich viel wie Fleischkost und man wird davon erst noch gesund statt krank (373).[103]

Zuweilen lässt die Diagnose auf Unkenntnis der Basisfunktionen des Körpers schliessen. Eine unvernünftige Kombination von Mehl, Milch, Obst und Gemüse bewirken oft Durchfälle, und die Ärzte merken es nicht und diagnostizieren irgend etwas anderes (155). Vor der Erfindung von Fanconis Früchte- und Gemüsediät starben im Spital viele Patienten der Herterschen Krankheit an Skorbut (157).[104]

Äpfel soll man mit Schale und Korngehäuse essen zur Anregung der Darmtätigkeit (158).

Dumme Ärzte intrigieren gegen den Erfolg der Rohkost, und Zeitungen drucken die Artikel der dummen Ärzte (159). [105]

Apfelsinen und Orangen
bringen Sonne in den Winter, Fleisch vermehrt Krankheiten (109). Dörrobst im Winter als Notlösung, ist mit Schwefelung schädlich (109). Nährkraft der Korinthen und Rosinen ohne Schwefelung ist empfehlenswert (110).[106]

Kopfweh kann gemäss Dr.Bircher verschiedene Ursachen haben wie Harnsäurevergiftung, Eiweissüberlastung und purinhaltige Nahrungsmittel. Heilmittel ist in solchem Fall eine Rohkost 7 Tage lang, was die Harnsäure um 50 % reduziert und das Kopfweh ist weg (215).

Kopfweh und Durchfälle können auch von Spulwürmern verursacht sein (216), mit Syndromen Mattigkeit und Kopfdruck durch falsche Eiweissernährung, zu viel Gallenfarbstoff Bilirubin und Eiweiss-Abbauprodukte Aminosäuren (216-217).

Zu viel Harnsäure im Blut (217-218) hat die Folgen Gicht, Rheuma, Kopfweh, Migräne. Abbau der Harnsäure durch Rohkost hilft (218).

Wenn ein Leberschaden den Abbau von Aminosäuren verhindert, verbleiben zu viel Aminosäuren im Blut. Rohkost ermöglicht die Erholung der Leber (219).

Bei Leberschaden reichert sich auch Bilirubin im Blut an. Die Folge ist Gelbsucht. Die Rohkost entlastet Leber und das Bilirubin nimmt im Blut ab (219-220).

Zu viel Cholesterin im Blut. Symptome: herabgesetzte Lebenskraft und Ausscheidung des Cholesterins bei Fleischgenuss v.a. über Leber. Rohkost bewirkt Ausscheidung des Cholesterins über den Darm und Entlastung der Leber (219).

Bei Nierenschaden verbleiben Reststickstoffe im Blut. Rohkost reduziert den Eiweisshaushalt und entlastet die Nieren, reduziert im Blut die Reststickstoffe (220).

Bei Bauchspeicheldrüseschaden reichert sich im Blut Zucker an (220-221), bis zur Ausscheidung des Zuckers durch den Urin. Eine Ernährungsumstellung hilft (221).[107]

In Ländern Südeuropas wird fast immer mit pflanzlichen Ölen gekocht, was die Völker gesünder macht und wodurch die dortigen Krebsraten kaum wesentlich sind (165).

Öle: Kaltpressung ergibt weniger Öl, aber die Vitamine bleiben unzerstört. Auch der eigene Geruch und die eigene Farbe bleiben erhalten, so dass man immer an Geruch und Farbe unterscheiden kann, welches Öl kalt gepresst und welches warm gepresst ist (165f.).[108]

Schlackenkost fördert die Ausscheidungstätigkeit des Dickdarms (221-222): Cholesterin, Lipoide, Lezithin, Urobilinogen, Urobilin und Salze. Anwendung bei Verstopfung, Magenversäuerung, Dickdarmkrämpfe, nervöse Magenleiden, Brechreiz, Luftschlucken, Gallenleiden, Leberschrumpfung/Zirrhose, Hautkrankheiten, Rheuma, Gicht (222), Arterienverkalkung, hoher Blutdruck, Nierenleiden, chronische Infektionskrankheiten, Neurosen, Nervositäten, Migräne, Schmerzanfälle bei Rückenmarkschwindsucht, pathologische Zustände. Gegenindikation zur Schlackenkost ist das 12-Fingerdarmgeschwür (223), so dass eine schlackenfreie Rohkost vorübergehend in Brei- oder Saftform eingenommen werden kann (224).

Der Grossteil der Ärzte behauptet, die Rohkost sei nur eine Mode (223). In Spitälern ist es z.T. unmöglich, die Rohkost durchzusetzen. In 2-3-Bett-Zimmern ist es möglich, mehr nicht. Die Rohkost ist eventuell ergänzt mit gekochtem Gemüse, Suppen, leichten Mehlspeisen, Joghurt, saurer Milch (225) und eventuell Zulagen mit ungeschälten Kartoffeln (226).

Für Überempfindlichkeitskrankheiten wie Asthma, Hautkrankheiten wie Quaddeln und Ekzem, Blutkrankheiten, Magersucht und Zuckerkrankheit ist Rohkost das heilende Mittel (226).

Bei Zuckerkrankheit kann durch Rohkost die  Insulinabgabe nach und nach bis auf 0 reduziert werden (226f.).
Blähungen: entstehen durch zu wenig gekaute Rohkost, Blähbauch (227).[109]

Überempfindlichkeit kommt von Fehlernährung des Fötus im Mutterleib, wenn tierische Eiweisse ins Plazentablut gelangen (439). Die Mütter vergiften ihre Föten mit Tiereiweissen (440).

Allergien sind abnorme Reaktionen auf einen Reiz bei gestörten Vitamin-, Mineral-, Hormon- und Harnsäurehaushalt (441).[110]

Yoga
-Lehre: Gemäss Dr.Bircher sind die Bücher von Bô Yin Râ und Adela Curtis empfehlenswert (116-117)

Ein Beispiel von Volksvergiftung ist Argentinien, das durch seine Grösse und seine Nähe zu Brasilien alle Früchte und Gemüse zur Verfügung hätte. Die Propaganda der Fleischwirtschaft aber machte alle Rohkostmöglichkeiten zunichte (272). Argentinien hat während des ersten Weltkriegs einen Boom der Konservenindustrie und Lederindustrie erlebt, um alliierte Heere auszurüsten, und "das Land schwamm in Geld". Nach dem Krieg waren Überkapazitäten da und das Fleisch wurde billig "und alles stürzte sich darauf. Und das blieb bis heute" (273). Die Einwanderer sind bei Fleisch, Weissbrot und Wein nach 1-2 Jahren schwer krank und schwach (275), so dass eine Apothekenschwemme die Folge ist, Betäubung mit Drogen etc. Gleichzeitig wird die Rohkost von argentinischen Ärzten und von der Bevölkerung strikt abgelehnt (276). Durch die Vergiftung bildet sich bei den Argentiniern eine typisch gelbliche Haut, und der Glaube an das "kräftige Fleisch" sitzt tief (277). Das Nebenprodukt Leder ist ersetzbar: Ledertreibriemen durch Balata- oder Kamelhaarriemen, Lederschuhe durch Gummi und Baumwolle. Mit den  "Keds"-Schuhen aus "Amerika" gehen Plattfüsse und Hühneraugen zurück (278).[111]

Rohkost ist bei Diabetes die ideale Heilnahrung (44-45).[112]

Dagegen waren 1929 z. B. im Kuratorium von Leysin Rohkostkuren unmöglich, weil sonst v.a. die TB-kranken englischen Patienten ferngeblieben wären (366-367). Dabei kann es zum Fleischtod (367) durch mangelhaftes Muskelfleisch kommen (368).
Die Wanderniere erscheint infolge allgemeiner Krafterschöpfung (368).[113]


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15.9.
Dr.Bircher über Krebs und Ernährung


Viele Ärzte warfen der Rohkost vor, sie würde Krebs verursachen. Vit. B kann aber nicht an Krebs durch Rohkost schuldig sein, weil es hitzebeständig ist und auch gekocht vorkommt (234).

Krebs nahm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu, parallel nahm der Rohkostkonsum ab. Rohkost ist ein Hauptheilmittel gegen Krebs (235).[114]

Vorderasiatische Völker lebten 1929 praktisch ohne Krebs (373).[115]

Die Forschung suchte einen Krebsbazillus, den es nicht gab. Gemäss Bircher ist eine Stoffwechselvergiftung die Ursache von Krebs. Die Arbeit des "Völkerbunds", mittels "Bestrahlungsprogrammen" den Krebs heilen zu wollen, sei unmöglich. Die gesunde Ernährung wird vom Völkerbund nicht beachtet (94).[116]

Während des ersten Weltkriegs machten Ärzte Beobachtungen in Kriegsgefangenenlagern (96-97). Konserven und Gefrierfleisch waren Krebsförderer (97-98), v.a. in Mittel- und Nordeuropa sowie in Nord-"Amerika". Die Juden sind durch die jüdischen Speiseregeln vor der Industrie etwas geschützt (99-100). [117]

Bei Krebs können gemäss Dr. Bircher Fastenkuren helfen (366).[118]


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15.10.
Dr.W.Behrens und Dr.Bircher-Benner über Tuberkulose und Ernährung


Im TB-Sanatorium Davos wurde die Rohkosternährung eingeführt (506). Statt 21-28 Fleischplatten pro Woche wurden noch fakultative 3 Fleischplatten hergerichtet (510). Dr.Behrens lehnte die "Eiweissmast" wegen Überlastung des Zirkulationssystems ab (511-512), lehnte auch alle Appetitanreger ab (512).[119] Die Rohkost im TB-Sanatorium in Davos zeigt die logischen Erfolge (552-561).[120]

Lupus/tuberkulöses Hautgeschwür wurde mit Rohkost geheilt, verabreicht an der Lupusheilstätte Giessen mittels der Gerson-Sauerbruch-Herrmannsdorferschen Ernährungsbehandlung (373).[121]



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15.11.
Vitaminarme Trockenfrüchte


Trockenfrüchte enthalten kaum Vitamine und Lebenskräfte. Ein Ernährungsversuch von Dr. B. Süsskind, der viel Trockenfrüchte, aber kaum Rohkost zu sich nahm, endete in Schwächezuständen (514-521).[122]



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15.12.
Schädliche Erdnüsse


Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte, haben viele unvollständige, belastende Eiweisse und bilden viel Harnsäure. Insgesamt sind Erdnüsse über längere Zeit schädlich für den Menschen (518).[123]


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15.13.
Dr.Bircher über Würmer


Würmer produzieren Durchfälle. Grund der Übertragung von Würmern: Düngung des Hausgartens mit menschlichen Fäkalien, so dass alle Familienmitglieder sich anstecken (410). Durchfälle sollen zuerst mit Rohkostumstellung behandelt werden. Lässt der Durchfall nicht nach, und ist der Bilirubin-Spiegel trotz fehlender Gelbsucht erhöht, so ist ein Wurm die Ursache (410-411). [124]

Bestimmte Würmer können Epilepsie verursachen (521). Der Ankylostoma-Wurm verursacht Blutarmut/Anämie und Schwächeanfälle (582).[125]

Eine Nasenreizung bei Spulwurminfektion ist nicht mehr als normal. Der Volksglaube, dass Nasenbohren die Nasenreizung verursache, ist sehr destruktiv, wenn Eltern ihre Kinder wegen Nasenbohren bestrafen statt im Zusammenspiel mit Durchfall die Würmer zu suchen (412).[126]

Ärzte werfen der Rohkost vor, Rohkost würde Würmer übertragen. Aber ganze Ortschaften sind von Würmern befallen, wo niemand Rohkost isst (242). Würmer werden durch Fliegen übertragen (243).[127] 

Wurmeier verbreiten sich in zerstäubendem Kot auf Spielplätzen, Gärten, im Schmutz der Schuhe [und auf Eisenbahnschienen?] (464). Würmer gelangen durch Jauche und Fliegen in den Gemüsegarten (523).[128]

Wurmeier zu finden hängt von den Methoden der Sezierung des Kots ab. Wenn ein Arzt gewisse Methoden nicht kennt, kann er keine Eier finden (468).[129]

Vernichtung der Würmer: Im fliessenden Wasser gehen die Wurmeier zugrunde. Mit sauberem Waschen werden alle Wurmeier vernichtet (465). Mit Rohkost kann man Würmer aushungern. Rohkost gibt Würmern und Parasiten kaum Nährstoffe, die Würmer verlassen z.T. den Darm (Abtreibung durch Rohkost), und die Immunität erhöht sich (466). Bircher-Benner empfiehlt Rohkost-Wurmkuren (469) mit Medikamenten und Einläufen (469-470). Farnkrautextrakt nützt ebenfalls gegen Würmer (521).[130] Rohkost spült Würmer aus Magen und Darm, kombiniert mit Chenosan (334).[131]



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15.14.
Rohkost bei Schwangerschaft und Stillzeit


Geburten finden in "Entbindungsanstalten", wo Rohkost für die Wöchnerin verboten ist (171-172).

Muttermilcharmut kann gemäss Dr.Bircher mit Rohkost und Mandelmilch behoben werden (57-58). Rohkost fördert die Milchproduktion bei der Frau. Der Aberglaube im Volk heisst aber, Rohkost fördere Wundliegen bei Neugeborenen (172). Dabei kommt das Wundwerden der Säuglinge von Ernährungsfehlern (236).[132]

M.Hofstetter, Ebmatingen, erlebte eine schmerzfreie Schwangerschaft durch Rohkost, Milchzunahme durch Äpfel und Orangen (230-231).

Schwester St. bestätigt die Wirksamkeit von Rohkost gegen Hautkrankheiten, zudem sei zu viel Milchernährung bei Schwangeren und Kleinkinderziehenden schlecht für die Muttermilch und das Kind (231-232).

Dr.Bircher berichtet, dass Schwangerschaft und Stillzeit idealerweise mit viel Rohkost begleitet sein sollte. Bébés sollen ab 4 Monaten Rohkostbrei bekommen (283). Kinder, die mit Rohkost ernährt sind, werden mit 3 Jahren bereits sehr stark (283-284).

E.P. berichtet, viel Obstkonsum habe bei ihr als stillende Mutter einen Milchüberschuss ergeben und hält die Kinder gesund, keine wunde Haut (325).

G.H.-L.: Sie erlebte eine glückliche Schwangerschaft mit Rohkost (325-326) und hat keine wunden Kinder, benutzt Torfmullbettchen (326).

Frau W. in B.: Birchertisch während der Schwangerschaft lässt die Bébés gesund gebären, leichtes Zahnen, gute Verdauung, Widerstandsfähigkeit (327).

E.H. aus Sch. bestätigt, dass Bébés nicht wund sind, wenn die Mutter Rohkost isst (327).[133]

Bébés, die nicht gestillt, jedoch überernährt werden, bekommen Ekzeme (237). G.K. in V. berichtet, dass Kuhmlich für Bébés unverträglich ist, dass es zu Erbrechen und Verstopfung führe, und dass mit Mandelmilch bei Bébés keine Probleme auftauchen (333). Bébé-Rohkostbrei soll aus Fruchtsaft von Orangen, geriebenem Apfel und zerdrückter Banane bereitet werden. Zusätzlich sollen Sonnenbäder von 5-20 Minuten dem Kleinkind nützen (333).[134]


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Weitere Anleitungen von Dr.Bircher-Benner[135]

15.15.
Bircher-Benner über Lebensmittel


Säureüberschuss: Brot hinterlässt bei der Verbrennung einen Säureüberschuss. Man soll nur wenig Brot essen (234). Auch die Sojabohne produziert Säureüberschuss, weil Hülsenfrucht (376). Purin ist Säureerzeuger in "säureüberschüssiger Kost" (365). Ablagerung der Harnsäure im Gewebe. Basische Nahrung kann Fleisch nicht ausgleichen, da hilft nur der Verzicht (366).[136]

Basenüberschuss: Saure Früchte erzeugen Basenüberschuss (241).

Vitamine: 60° Celsius ist die Grenze beim Kochen, denn alles Lebende der Vitamine stirbt bei 60°C (242). Wenn die Früchte und Gemüse kurz und heiss gekochte werden, werden wenig Vitamine zerstört. Wenn lang und nur auf schwacher Hitze gekocht wird, so werden viele Vitamine zerstört. Schnellkochtöpfe sind sehr positiv zu bewerten (425). Lange Kochdauer schwächt die Nahrung ab (579).

Bier
: Fall eines Bierbrauersohns, der ein völlig geschädigtes Blutgefässsystem hat, eine rote Nase schon mit 24. Das Haargefässsystem ist geschädigt und geschwächt, worunter die Ernährung der Gelenke besonders leiden, weil dort auch sonst schon wenig Haargefässe vorhanden sind. Der Sohn trägt die Schädigung von Generationen von Vorfahren mit. Mittel: täglich eine halbe Stunde lang heisse Kompressen über die Nase, ansonsten jahrelanges Regenerieren mit richtiger Ernährung, um den Zustand des Blutgefässsystems zu verbessern (479).

Bio-Reis: Appell an Naturreis und Rohzucker wegen Mineralien (59). Im ungeschälten und nicht polierten Reis bleibt das Vit.B beim Kochen erhalten. Die Medien informieren immer wieder falsch (288). Der polierte Reis wird leichter gegessen, und deswegen hat die Reisindustrie mehr Interesse, polierten Reis zu produzieren, weil dann der Absatz steigt (289).

Butter: vollwertige Butter mit Vitaminen, vitaminarme Butter durch grüne Blätter und Rohgemüse ergänzen (531)

Eiweisse: Es existieren irreführende %-Tabellen über Eiweisse, die nicht erwähnen, welche Eiweisse es denn sind (168).

Fluor im Roggen: Roggenbrot mit Vollroggenkörnern pflegt die Zähne, Weizenbrot schadet den Zähnen. Völker mit Roggentradition haben gute Zähne, andere nicht (529).

Kakao und Schokolade: Alkoloid Theobromin, ist für Herzkranke gefährlich, und der Kalk aus Kakao und Schokolade kann aus anderen Quellen bezogen werden (424).

Kalk: Zuckerrübe enthält Kalk. Der Rohzucker enthält den Kalk der Zuckerrübe, weisser Zucker nicht mehr (424).
Grüne Blätter: mit Kalk und Phosphor (424).

Pasteurisierung: Säfte werden auf 70° C erhitzt, in Alu-Kessel oder Glasballons im Wasserbad, dann abzapfbereit (530-531), und der Grossteil der Vitamine stirbt schon bei 60° C ab (242).

Tomaten: behalten Vitamine bei Verarbeitung am besten (478).

Mitte 19. Jh.: medizinischer Glaube, dass Tomaten Oxalsäure enthalten. Oxalsäure wurde in Nierensteinen gefunden, und die Herkunft der Säure war unklar (528).

Tomatenpüree: Tessiner Machart, als Zusatz im Winter bei Reis, Makkaroni und anderen Kochspeisen sehr willkommen. Wenn das Püree etwas gegärt ist, so verdunstet der Alkohol beim Kochen (576).

Zwiebel: enthält ätherische Öle und schwefelhaltige Substanzen (430)



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15.16.
Natürliche Kuren


Sonnenbäder: schrittweise verlängern, über 40 Minuten
<Das Sonnenbad wird immer so genommen, dass der Kopf beschattet ist und der übrige Körper besonnt. Man beginnt mit 15-20 Minuten, wobei man sich alle 5 Minuten auf eine andere Seite dreht. Tritt nach solchen kurzen Sonnenbädern eine nachträgliche Hautreizung auf, muss die Zeit noch verkürzt werden. Erst, wenn nach etwa 3 Sonnenbädern von solcher Dauer keine Hautreizung erfolgt, wird die Zeit um 5 Minuten verlängert. Bleibt nach einigen Sonnenbädern von dieser Dauer die Hautreizung auch weg, so wird wieder um 5 Minuten verlängert und so fort bis zur Höchstdauer von 40 Minuten. Ein längeres Sonnenbad ist nicht nur zwecklos, es kann direkt gefährlich werden. Wirkt das Sonnenbad so, dass man sich stark erwärmt, oder gar erhitzt fühlt, so muss es mit einer kühlen Waschung, Begiessung oder einem Bad abgeschlossen werden. Am einfachsten einen Zuber mit Wasser an die Sonne stellen, hineinstehen und mit einem Handtuch das Wasser über den ganzen Körper fliessen lassen, bis die Achselhöhlen sich abgekühlt haben. Will man gelegentlich an die Sonne schwitzen, so umhüllt man sich nach Schluss der Sonnenbadzeit mit einer Wolldecke und bleibt so 20 Minuten liegen.> (378)

Fastenkuren mit Säften: 3 mal täglich 0,2-0,5 l Saft, incl. Tomatensaft und Grünblattsaft von Brennessel, Spinat und Löwenzahn, eventuell Mandel- oder Nusscreme, davor und danach jeweils eine Rohkostperiode als Übergang (379).


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15.17.
Behandlung von Krankheiten


Arterienverkalkung: Anlagerung von Kalk wegen zu dünn gewordener Arterienwände (424).

Arterienverkalkung: Rohkost mit Knoblauch (481)

Blutkreislauf: Anregung: Bircher-Ernährung als Mittel (287-288): gemischte Kost, gedämpfte Speisen, manchmal auch Fleisch in sehr mässiger Menge (288).

Darmentzündung: Darmwaschung ist nur Symptombehandlung (379-380), Heilmittel sind Sonnenbäder (380); völliges Fasten 10 Tage lang unter ärztlicher Kontrolle (578-579).

Düngen: Gemüse möglichst nur mit Pflanzenkompost düngen (242).

Ekzem und Heuschnupfen: sind Folgen der Versäuerung durch Harnsäure und verminderter Oxydation. Längere Zeit Rohkost, gut kauen (430). Eier verstärken Ekzem und Heuschnupfen (431).

Fischschuppenkrankheit bei Kindern: Rohkost (382).
Flechten: trockene Flechte Psoriasis: lange Rohkost und Sonnenbäder helfen (240).
Furunkel: als Sicherheitsventil für belasteten Organismus, strenge Rohkost nur am Tag, wo Furunkel auftreten (575)

Gelbsucht: völliges Fasten 8 Tage lang unter ärztlicher Kontrolle (578-579).

Geschwüre kommen durch generationenlange Drüsenstörung vor. Die Rohkost muss mindestens 5 Jahre eingenommen werden, aber auch da sind noch Rückfälle möglich (337).

Höhensonne, künstliche
: verjüngt Drüsen nicht (577).

Kopfweh von Harnsäurevergiftung: Behandlung mit Birchertisch ohne Fleisch, ohne Eier (289)
Krampfadern: Venen müssen regenerieren, wenig Sport (529) und Rohkost und Hautpflege (530).
Kropfbildung kommen durch generationenlange Drüsenstörung vor. Die Rohkost muss mindestens 5 Jahre eingenommen werden, aber auch da sind noch Rückfälle möglich (337).

Leber ist "Stapelorgan" von Vitaminen (113), aber leider auch Giftspeicher (114)
Lungenleiden: W.H. in N.: Kiefernadeltee (383).

Magenentzündung: völliges Fasten 10 Tage lang unter ärztlicher Kontrolle (578-579)
Magengeschwüre kommen besonders bei feinen und empfindsamen Menschen vor. Das Magengeschwür zeige eine schöpferische Verkorkstheit auf. Künstlerische Anlage, schöpferische Kraft und Gestaltungswille werden unterdrückt, was zur Verkrampfung führt. Ursache sei die Seelische Gleichgewichtsstörung.[137]

Magersucht
und Askese sind Zeichen seelischer Not im Wirrwarr der Manipulationen (377).
Mandel- und Nussallergie: mit Rohkost behandeln und täglich wenig Nüsse und Mandeln essen (480)
Mandelentzündung: Heilung durch Hochgebirgsklima mit frischer Ernährung, Luft, Licht und Bewegung (380). Auch nach Mandeloperationen sollte eine Ernährungsumstellung mit Rohkostperioden erfolgen (381).

Neigung zu Mandelentzündung: kommt durch generationenlange Fehlernährung (380).
Mattheit: Bircher-Ernährung als Mittel  (287-288): gemischte Kost, gedämpfte Speisen, manchmal auch Fleisch in sehr mässiger Menge (288).
Migräne: Fleisch weg, Eier weg, 3 Jahre Rohkost, Sonnenbäder, Waschungen, im Sommer kalt: Oberkörper am Morgen, Unterkörper am Abend (481).

Nagelsubstanz
fördern: Bircher-Ernährung als Mittel  (287-288): gemischte Kost, gedämpfte Speisen, manchmal auch Fleisch in sehr mässiger Menge (288).

Nebennierenversagen: durch TB oder jahrelange vitaminarme Nahrung (530).

Nierenstein entsteht durch jahrelange falsche Ernährung (58). Nierensteine kommen durch generationenlange Drüsenstörung vor (337). Nierensteine entstehen durch jahrelange Fehlernährung, wie Eisklötze in einem See, der schrittweise immer kälter wird: Plötzlich bildet sich Eis (244). Ursache sind Fleisch- und Mehlspeisen (244). Nierensteine entstehen durch Hülsenfrüchte (527) und Vit.A-Mangel, durch Rattenexperiment nachgewiesen (528). Nierensteine kommen von säureüberschüssiger Nahrung, viel Eiweiss. Es entsteht ein Harnsäurestau, der die Oxidation im Gewebe verhindert. Alkohol vermindert die Oxidation zusätzlich, eventuell kommt es dadurch zur Oxalsäurebildung. Die Steinbildung erfolgt nach langer Anlaufzeit. Heilung: Rohkost, Stop der Steinbildung frühestens erst ab 1,5 Jahre nach Beginn der Rohkost (528).

Die Heilung von Nierensteinen erfolgt durch Basenüberschuss durch Obst, Salate und mit Schale gebratene Kartoffeln (244). Nierensteine: lösen sich mit  Rohkosttherapie auf! (177-178). Die Rohkost muss mindestens 5 Jahre eingenommen werden, aber auch da sind noch Rückfälle möglich (337).

Nierenentzündung: mit Rohkost therapieren (428). Nierenentzündung durch Nierenentlastung und Sonnenbad heilen (287)
Nierenkolik

Der Nierenstein hat sich verkleinert und verstopft nun den Harnleiter. Die Therapie gegen Nierensteine muss fortgesetzt werden (244).

Nuss- und Mandelallergie: mit Rohkost behandeln und täglich wenig Nüsse und Mandeln essen (480)

Rachitis: Quarzlichtbestrahlung oder Sonnenbäder (579)
Rachitis: Gegenmittel: Grünpflanzen, Sonnenlicht. Vitaminpräparate können zu hoch dosiert sein und sind isoliert (171).
Rheuma: Kinder, denen Früchte und Frischkost bei einer "zivilisierten" Ernährung verboten wird, bekommen als Erwachsenen Ekzeme und Rheuma (425).

Rheumakur: je eine Woche Rohkost und 3 Wochen Übergangskost (116). Rheuma: Rohkostkur (578)
Rheumatische Augenentzündung: "Birchertisch" als Mittel (286f.)
Rohkost im Winter: ist zu über 50 % möglich, im Sommer 2-3 Monate lang zu 100 % möglich, zusätzlich Sonnenlicht mit zuerst kurzen, dann längeren Sonnenbehandlungen (237).

Zum Teil verordnen Ärzte die Rohkost falsch und geben Dr.Bircher die Schuld (238-239).
Rohkost gegen Krankheitserreger (239), durch die Kraft der Vitamine (240).
Übergangskost: einzelne Rohkosttage pro Woche (240).


Schizophrenie: wird von falscher Ernährung begünstigt (426).

TB: Lupus/tuberkulöses Hautgeschwür: Behandlung durch Rohkost (237).
Heilung von TB durch Hochgebirgsklima mit frischer Ernährung, Luft, Licht und Bewegung (380).
Thrombose: heilen durch Übergangskost und Rohkost, zusätzlich Luft- und Sonnenbäder. Massagen sind lebensgefährlich (427).

Verstopfung: täglich Grünsalate und andere Rohgemüse, alles gründlich kauen, nach 3 Wochen mit Kartoffeln, Vollkornbrot und pflanzliche Kochkost ergänzen (176).
Verstopfung: Birchertisch als Mittel (287-288)
Anregung der Verdauung mit Einnehmen verdünnter Salzsäure ist Symptombekämpfung (423)

Warzenentfernung
: mit Linse, Sonnenlicht und Lehmbrei (574-575).

Zähne, die auf Zitronensaft empfindlich sind: 2 Monate den Zitronensaft durch Tomatensaft ersetzen (622).
Zuckerkrankheit: Bircher-Ernährung als Mittel (287-288): gemischte Kost, gedämpfte Speisen, manchmal auch Fleisch in sehr mässiger Menge (288).



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15.18.
Dr.Bircher-Benner über Sexualerziehung und psychische Erkrankungen durch Verdrängung der Sexualität
[138]

"Entartete Ernährung", so Bircher, begünstigt Zwang und Gewalt, die in den Absturz führt: "Zerbrochene Charaktere, Selbstmorde, Verbrechen, Versinken in chronische Vergiftungen, Krankheiten der merkwürdigsten Art, Perversionen, Inversion und Psychoneurosen". In Europa wird die Problematik total verdrängt: "Beruhigen, Beschwichtigen und Verhüllen ist in Europa Trumpf" (295), und es entsteht eine "doppelte Buchführung des Lebens": "Es gehört übrigens zum europäischen Moralkomplex, dass die Bühne möglichst sauber gehalten wird, während hinter den Kulissen der Satan [Fleisch und Alkohol] sein Werk vollbringt" (296).

Erziehungsleitlinien gemäss Bircher-Benner: Die Eltern  sollten gegenüber ihren heranwachsenden Kindern eine Seelendiätetik einhalten: Vertrauen, Lebensmut, Lebensbejaung als Elemente. "Bravsein" hemmt die Reifung bis zur Erkrankung, bis hin zur Phantasie eines Engelideals, wie z.B. im "Bund züchtiger Jungfrauen" (393), so dass Menschen zu "Engelaffen" werden (394). Die Erziehung soll mit Takt, Güte und Geduld erfolgen, ohne führen zu wollen, sonst droht die Revolution der infantil gebliebenen Jugend (394).

Die Not der Mutter um "Moral" macht sie zur Terroristin gegenüber den Töchtern (300f.) [und Söhnen]. So entsteht die "doppelte Buchhaltung" der Jugend, eine für die Eltern, und eine für die eigene Sexualität (302). Die Sexualität wird verfärbt und in den Schmutz gezogen, was Männer später zu Sexualstraftaten und Gewalt verleitet (302-303), und Keuschheit soll nur für Frauen gelten (303), was die Männer aus Eitelkeit, Selbstsucht, Misstrauen und Eifersucht so bestimmen (304).

Mädchen im Kloster werden im 18. Jh. mit 16 Jahren 8 Tage nach Austritt aus dem Kloster verheiratet. Die Eskimokinder heiraten noch früher (304). Im 20.Jh. sollen Mädchen bis 21 keusch bleiben, was unmöglich ist (304). Zum Teil werden Liebesgefühle schon als Unkeuschheit angesehen (305). Richter in den "USA" helfen den Jugendlichen, die uneheliche Kinder bekommen haben, fälschen Zivilstandsregister und bringen uneheliche Kinder in Familien unter (395).

Heirat aus Mitleid: Der "gute Grund" rechtfertigt die "schlechte" Sexualität, wobei gleichzeitig die Menschenwürde bei der Partnerwahl absinkt. Es ist ein würdeloses Vorbild für die Kinder (306). Die Männer sollen ihre Sexualnot "ertragbar" machen, aber viele Frauen geben sich Männern aus Mitleid hin oder wegen eigenem verneintem Trieb, so dass es dann beiden besser gehe... (307).

Verdrängung der Sexualität: "Besiegen" der Sexualität kann im Selbstmord enden (385-386).
platonische Liebe: führt zu Krankheit und Gereiztheit (534/2).

Infantilismus hat psychotische Ursachen, die von falscher Ernährung begünstigt sind. Der Mensch ist in Logik erzogen, aber die sexuellen Gefühle sind kaum entwickelt, was zu innerer Not und Unsicherheit führt. Diese innerlich schwachen Menschen werden verführbar oder spielen mit der Liebe (388), mit vielen Partnern oder gehen ins Bordell, meinen, es vollziehe sich eine "Reifung durch Geschlechtsverkehr", bleiben aber kontaktunfähig, eventuell Kompensation durch Alkohol, gleichzeitig Gefahr von Geschlechtskrankheiten (389). Alle zusammen wirken die Vorgänge auf den Betroffenen/die Betroffene destabilisierend statt aufbauend. Bircher rät vom Liebeserlebnis als kunstförderndes Mittel in der Jugend ab (390), denn dies ende nur in Leid und Enttäuschung ohne grosse Kunst. Erst im Erwachsenenalter sei Liebe bereichernd (391).

Engramme: Das seelische Wachstum vollzieht sich in Engrammkomplexen im Gehirn von Generation zu Generation. Kindheit und Jugend können so durch Erwachsene entscheidend blockiert werden durch Angstmache und mit der eigenen Furcht vor Sexualität (392). Das Entwachsen aus dem Infantilismus erfolgt noch mit 25 oder 30 Jahren (392-393).

Sadismus entsteht
: Eltern schlagen Kinder, was oft den ersten Orgasmus beim Kind auslöst, so dass die Kinder die Logik übernehmen, dass Schlagen = Orgasmus ist, so dass sie zu Masochisten werden (543). Schlagen verfolgt die Menschen bis zu Zwangsvorstellungen im Erwachsenenalter (543-544)



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15.19.
Dr. Stekel schildert die Verdammung der Sexualität
[139]

Ratschläge zur offenen Erziehung in der Pubertät (69-71)
Sex als Kompensation für kriminelle Eltern (73-74) 
Sex unter Jugendlichen ergibt Schulverweis, Sex soll ein "Verbrechen" sein (72-73)
Babyhandel in den "USA" durch Jugendrichter, der Jugendlichen helfen will (74f.)
Pornozeichnungen haben Schulverweis zur Folge, oder die Schüler bestrafen sich gegenseitig (75ff.)
Sex unter Jugendlichen ergibt Schulverweis und Umzug in andere Stadt (77-78)


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15.20.
Dr. Stekel schildert Zusammenhänge von Verdrängung der Sexualität und psychischen Krankheiten
[140]
-- Jugendliche ohne Verhütung als Grund für Selbstmord (23)
-- kranke Sexualität bei Erwachsenen macht sadistisch gegen Jugendliche (24-25)

-- Kleptomanie als Kompensation vom Vater-Terror, der Taschengeld und Sachen verbietet (26-27)
-- Vater als warmer, anteilnehmender "Freund" sei ein Ideal-Vater (28)

-- Hygiene wird z.T. als Vorwand genommen, Kinder am Genital zu waschen und sexuelle Gefühle zu kompensieren (130)
-- Aberglaube im Volk, dass Jungfrauen Geschlechtskrankheiten der Männer heilen könnten (134)

-- Syphilis und die psychologischen Folgen in der Ehe, Aufklärung der Jugend als Mittel (134-135)
-- Vorschlag einer "Elternschule" (135)

-- Kleptomanie und Schuldenmacherei ist Rache an den Eltern und Geschwistern, oft Moral-Eltern als Faktor, die selber keine Moral vorleben (264).

Dabei sei Strenge jeweils "gut gemeint" (265), und oft handele es sich bei Spielschulden um "Ehrenschulden". Dann sei nur ein Milieuwechsel ein Mittel. Wenn der Betroffene ins Milieu zurückkehre, so kommt es zu Rückfällen, wenn keine Analyse erfolgt sei (266).


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15.21.
Dr. Stekel über menschliche Beziehungen, Familie und äussere Einflüsse
[141]

-- Stekel wendet sich gegen FKK-Turnen (127-128) und gegen Nacktheit der Eltern vor Kindern (129).

-- Wenn ein junger Mann ein Mädchen begehrt, so mache man einen Rendez-Vouz-Test im Elternhaus des Mädchens, denn die meisten jungen Männer vermeiden den Kontakt mit der Familie und wollen nur den Sex (134).

-- Treueschwüre und Nationalismus verführen die Jugend und verleitet zu Mord an "Verrätern" (132). Nationale Träume sind eine Krankheit, die man nur mit Ableiten auf andere Interessen heilen kann (133).

-- In Schulen herrscht oft Psychoterror (205f.), z.T. durch einen Klassen-"Führer" (206).
-- Stekel warnt vor falschen Idealen wie Rettungsphantasien und sozialistische Ideale (209).
-- Minderwertigkeitsgefühl führt zu falscher Partnerwahl (210)

-- Der Mann soll seine Frau erhalten können, und frühe Bindungen sind somit fehl am Platz (211).
-- Strafen verhärten und verstocken die Kinder. Analyse der Situation ist die Lösung. In den "USA" wurden neue Jugendgerichtshöfe eingeführt. In Europa verhindern immer noch Vorstrafen aus der Jugendzeit die Berufsausbildung (263).

-- Der Volksglaube behauptet, Kriminalität sei angeboren, engl. "moral insanity"/"moralischer Geistesdefekt" (263).
-- Schwiegermütter werden zu Sündenböcken, wenn es in der Ehe nicht "klappt" (308f.).

-- Oft haben Schwiegermütter Eifersucht auf Schwiegersöhne, weswegen die Schwiegermütter Gift und Misstrauen streuen (309) aus Neid auf die junge Liebe der Töchter, so dass krankhafte Überempfindlichkeiten entstehen (310), oder sogar Rivalitäten um den jungen Ehemann (311).

-- Die Beteiligten müssen teilen lernen, ist Voraussetzung für Liebe und Vernunft, ist der Sieg über den primitiven Egoismus der Liebe (312), so dass erwachsene Kinder zu Gleichberechtigten werden (313).



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15.22.
Dr.Wilhelm Stekel über menschliche Beziehungen, Familie und äussere Einflüsse
[142]

In Matriarchatskulturen war die Promiskuität [häufiger Partnerwechsel] normal, das Mutterrecht gilt bei nicht bestimmbarem Vater (406). Die Mutter hatte alle Rechte, der Vater war eine Nebensache. Der Bruder der Frau wurde zum Vater-Ersatz (407).  Frauenstaaten versklavten die Männer (444), z.B. Frauenstaat Sparta (445).

Die Patriarchatsrevolution passierte durch Frauenmangel [durch Tod bei Geburten?] und durch die Männer, die die Vaterschaft entdeckten und mehr Erziehungsverantwortung übernehmen wollten. Dabei lasteten die Männer nun den Frauen alles an, ketteten sie an und richteten über sie (407).

M.E.: Frauen werden bei Möbius als physiologisch schwachsinnig beschrieben (408).

Sex-Verbote gab es in Gesetzesform schon vor der jüdischen Religion. Entsagung führt zu "Heiligkeit" und überwindet das irdische Dasein. Dies ist in den [männlichen] Religionen umgesetzt und führt zur totalen Verkrampfung (358-359).

Die heutige Kleinfamilie produziert Neurosen, Verzärtelung der Kinder (446), fehlendes Heim-Gefühl wird in Bars, Cafés, Clubs etc. kompensiert, Hausfreunde und Liebhaber kompensieren die Vereinsamung (447).

Ab den 1920er Jahren bricht für Frauen in der "zivilisierten" Welt eine "neue Zeit" an, denn sie bekennen sich zur sexuellen Leidenschaft (356), so dass die einstmals gerühmte prüde "kalte Frau" nun als krank gilt. Prüde Hausfrauen spielen nun die Leidenschaft, und impotente Männer spielen den Romeo (357). Äussere Freiheit bedingt aber innere Freiheit von Vorurteilen, Konventionen und Heuchelei (358).

Das Festhalten an der Einehe führt zum Aufkommen von Scheidung und Angst vor der Ehe. Kinder werden zum Mittel zum Erhalt einer Ehe, wobei die Kinder dann nervöse Kinder werden (360) und die Ehe ablehnen, denn sie ziehen die Liebschaft vor, wählen dann für die Ehe in Affekthandlungen den falschen Partner und geben der Ehe die Schuld, wenn die Ehe nicht läuft. Insgesamt haben sie den Instinkt verloren (361).

Die Aufklärung der Frauen steigt und steigt (361). Nicht einmal mehr 30 % der Frauen gehen jungfräulich in die Ehe. Die Gleichberechtigung vollzieht sich mehr und mehr, u.a. ältere Menschen tanzen Jazz, Verjüngungsärzte kommen auf (362). Kleider und Körper werden auf jung getrimmt und schaffen neue Rivalitäten zwischen alt und jung (363).

Sex vor der Ehe: Oft verlässt dann der Mann die Frau. Die "rote Ehe" wird zur "weissen Ehe": ist tragisch. Liebschaften aufgrund "parapathischer" Störungen (600).

"Liebessucher" [Schürzenjäger] lieben im Affekt und kurz und leben am Leben vorbei (600-601).

Falsche Partnerwahl kommt durch Liebessehnsucht und Eitelkeit (598), eventuell mit Selbstmorddrohung erzwungen (598f.).

Ehe gilt in der Gesellschaft z.T. als verlorene Freiheit, als Verlust des "Scheins der Freiheit" (399). So kommt es am Tag der Verlobung oder Heirat oft zu Depressionen (399f.) und zu neuen Einschränkungen nach der Heirat (400). Der Ehezwang [um Sex auszuleben], produziert Gegenwehr, oder überstarke Liebe verkohlt in den eigenen Gluten (401). Also ist "freie Liebe" auch keine Lösung, sondern "Freie Ehe". Monogamie bleibt ein Ideal, und der Alltag löst alle Romantik ab. Liebesromane täuschen Eheschliessung als das erstrebenswerte Glück vor (402), Märchen ebenso. Die Wahrheit würde allen die Laune verderben, und die Frage, was nach der Eheschliessung passiert, wird einfach nicht gestellt. Keiner fragt, ob die Eheleute zusammenbleiben oder nicht (403).

Gemäss Keyserling ist die Ehe ein "tragischer Zustand" (403). Das Problem ist gemäss Stekel aber ein anderes: Das Hauptproblem ist, dass es kaum glückliche Menschen gibt, so dass meist unglückliche Menschen in der Ehe glücklich werden wollen. Eventuell sollen Kinder als Kitt eine Ehe retten und werden zwiespältig erzogen. Eine glückliche Ehe setzt aber voraus, dass die Eheleute so viel gewinnen, wie sie verlieren. Nur in einer glücklichen Ehe werden Kinder auch glücklich (404).

Seelische Liebe lässt den Körper verkümmern (498), Menschentypen Seelenmann-Seelenfrau, Körpermann- Körperfrau (499). Platonische Partner machen einander impotent (550-551). Platonische Partner lenken sich ab durch öffentliche Aktivitäten (551), eventuell getrennt Schlafzimmer in der Ehe (551-552).

Frühreife Kinder zeigen dauernde Nervosität und müssen ihren Trieb unterdrücken (545).

In unglücklichen Ehen fehlt Wärme und Geborgenheit. Kinder werden dadurch viel mehr bestraft als anderswo, wenn diese sexuelle Regungen zeigen (545), so dass der Sexualtrieb ins Unterbewusstsein verdrängt wird und später in negativer Gestalt wieder auftaucht (545-546). Viele wollen gar nichts von Sexualität wissen und gehen völlig unvorbereitet in die Ehe, wissen nichts um ihre Liebesfähigkeit (546). Den Kindern wird beigebracht: Sexualität=Schmutz, was ab der Jugend zu Frigidität und Impotenz führt, prozentual am meisten in der Oberschicht (547).

Hundephantasien des Mannes kommen davon, dass der Vater den Hund dem Sohn vorzog (548)
asexuelle Menschen gibt es nicht, Sexualität ist in diesen Fällen zurückgedrängt (549)
platonische Menschen fühlen sich über die Erdenhaftigkeit erhaben, aber die "Lavafluten" der Leidenschaft zerstören meist "weisse Ehen" (550).

Eine Beziehung auf Basis von nur der körperlichen Liebe lebt auch am Leben vorbei, z.B. "Liebe auf den ersten Blick" ist mit körperlichem Ideal verbunden, ist Besitz, dann Affektrausch und Vergötterung, die "rote Liebe" (595). Die Leidenschaft hat gewählt, nicht die Liebe (596). Explosionen der Leidenschaft enden bald als Täuschung (600). Eventuell kommt es zur Nachentwicklung der seelischen Liebe, bei sexueller Hörigkeit entwickelt sich Schizoidität. Kompromiss: die Fehler des Partners lieben (596). Ohne seelische Entwicklung erstirbt die körperliche Liebe (597).

Erneuerung der Liebe ist möglich, indem man/frau den Alltag zum Festtag umgestaltet (597). Körperliche und seelische Liebe ergeben eine Wellenlinie der Liebe (598).

Die Hoffnung, dass Liebe sich schon noch "entwickeln" werde, ist meistens falsch (599).


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 [1]Medikamente nicht auf Frauen abgestimmt; In: ARD-Text  12.8. 2000 Tafel 545

 [2]Häufig wegen Nebenwirkungen in Klinik; In: ARD-Text 29.10.2001  Tafel 545

 [3]Häufig wegen Nebenwirkungen in Klinik; In: ARD-Text 29.10.2001  Tafel 545

 [4]Aknemittel können Pickel fördern: Zahlreiche Arzneimittel fördern Pickel; In: ARD-Text 20.9.2001 Tafel 545

 [5]Vitaminpräparate können schaden; In: ARD-Text 20.9.2001 Tafel 546

 [6]Miese Noten für Hustenmittel - Medizin: wirkungslos und bedenklich? In: Kabel 1 Text 4.11.2001   Tafel 542

 [7]Bedenkliche Schmerz- und Grippemittel; In: ARD-Text 17.9.2001 Tafel 547

 [8]Karies wird von Eltern übertragen; In: Norddeutsches Fernsehen Nordtext 4.11.2001 Tafel 503

 [9]Kinderärzte: Kein Pudding für Babys; In: ARD-Text Tafel 547 16.9.2002

[10]Früher Schmerz hat lebenslange Folgen; In: ARD-Text   28.7.2000 Tafel 545

[11]Fisch-Verzehr kann unfruchtbar machen; In: ARD-Text Tafel 546 24.9.2002

[12]Jodmangel: Auslöser für Unfruchtbarkeit; In: ARD-Text 9.11.2001   Tafel 545

[13]Rauchen macht unfruchtbar; In: ARD-Text 16.7.2001 Tafel 546

[14]Rauchen und Schwangerschaft; In: Sat 1 Text   4.11.2001   Tafel 502

[15]Kassensturz: Giftiger Chemiecocktail in Zigaretten; In: SF1 TXT (Teletext Schweizer Fernsehen 1) 23.10.2001 Tafel 361

[16]Reichenbach, Roland und Ruetz, Hans: Wirtschaftsgeographie; Verlag des schweizerischen Kaufmännischen Verbandes 1995, S.50-51

[17]Antibiotika in Putenschenkeln; In: ARD-Text 28.9.2001 Tafel 545

[18][Krebserregende] Ungesunde Wurstwaren: In: Schweizer Fernsehen SF1 TXT 6.11.2001   Tafel 361

[19]Experten warnen vor Diabetes-Epidemie; In: ARD-Text 9.5.2002 Tafel 545

[20]Fehlernährung produziert Milliardenkosten; In: ARD-Text 6.8.2001

[21]Eiweissmangel in Altersheimen; In: ARD-Text 14.8.2001 Tafel 545

[22]Warnung vor überhöhter Eisen-Zufuhr; In: ARD-Text 18.11.2001 Tafel 546

[23]Neue Art von Speiseröhrenkrebs; In: ARD-Text 9.5.2002 Tafel 546

[24]Schmerzensgeld nach Pop-Konzert; In: ARD-Text 9.10.2001 Tafel 540

[25]Stress verschlechtert Wundheilung; In: Schweizer Fernsehen 1 SF1 TXT 4.11.2001 Tafel 580
[26]Demenz als Folge von Überfrachtung; In: ARD-Text 9.11.2001   Tafel 550

[27]Bedenkliche Stoffe in Kopier-Toner; In: ARD Text 21.1.2002

[28]Hitze und Arznei passt nicht; In: Kabel 1-CH 17.11.2001 Tafel 542

[29]Küchenbretter aus Holz hygienischer; In: ARD Text 8.3.2002 Tafel 541

[30]Wechseljahre [und Herz- und Kreislaufprävention]: Getreide und Soja helfen; In: ARD-Text 15.10.2001 Tafel 540

[31][Vorsorge gegen Krebs und Herz-Kreislaufbeschwerden] - Mehr Früchte und Gemüse essen! In: Schweizer Fernsehen 1 SF1 TXT 5.11.2001   Tafel 113

[32]Äpfel stärken die Lungen; In: Norddeutsches Fernsehen Nordtext 4.11.2001   Tafel 506

[33]Fit und gesund mit Wintergemüsen; In: RTL Text 4.11.2001   Tafel 405

[34]Gesunder Lebensstil gegen Diabetes; In: ARD-Text 8.11.2001   Tafel 545

[35]Muttermilch fördert Denkvermögen; In: ARD Text 21.3.2002  Tafel 546

[36]Ernährung wichtig bei Neurodermitis; In: ARD-Text 27.10.2001 Tafel 548

[37]Ärzte: Wasser gegen Blutdruckabfall; In: ARD-Text 27.10.2001   Tafel 547

[38]Gegen Grippe hilft Wasser - Saubermänner sind  weniger krank; In: Kabel 1 Text 4.11.2001   Tafel 543

[39]Auch im Winter reichlich trinken!  In: SAT 1 Text 17.11.2001   Tafel 502

[40]Mehr Badespass für Babys [im klaren Wasser]; In: RTL Text 26.4.2002  Tafel 402

[41]Wandern ist gut fürs Gehirn; In: RTL 25.9.2001 Tafel 405

[42]Sport senkt Tumorrisiko; In: ARD Text 20.1.2002

[43]Kalte Füsse: Blutdruck im Keller? In: Kabel1-CH 17.11.2001   Tafel 544

[44]Schüler lernen besser neben Pflanzen; In: ARD-Text 24.9.2002  Tafel 545

[45]Tomaten schützen vor Prostatakrebs; In: ARD Text 8.3.2002 Tafel 547

[46]Mehr Vitamine in Konserven; In: ARD Text 7.4.2002  Tafel 545

[47][Tomaten und Olivenöl]: Sonnenschutz von innen; In: RTL2 Newsticker 4.8.2001

[48][Sellerie als Beruhigungsmittel] - Sellerie fördert nicht die Potenz; In: Norddeutsches Fernsehen Ndr Nordtext 4.11.2001   Tafel 505

[49]Thé Pu-ERH; In: TSR (Télé Suisse Romande) 23.9.2001 Tafel 584

[50]Tee beugt Karies vor; In: ARD-Text 11.11.2001   Tafel 545

[51]Katzenminze vertreibt Mücken; In: ARD-Text 29.8.2001 Tafel 552

[52]Baldrian kann süchtig machen; In: Bayerntext 4.11.2001   Tafel 511

[53]Öl gegen brüchige Nägel; In: Österreichisches Fernsehen ORF 1 4.11.2001   Tafel 641

[54]Kümmel hilft der Verdauung; In: RTL Text 4.11.2001   Tafel 412

[55]Mit Homöopathie gegen Halsschmerzen; In: Schweizer Fernsehen 1 SF1 TXT 4.11.2001   Tafel 580

[56]Ärzte heilen Wunden mit Fliegenmaden; In: ARD-Text 23.5.2002 Tafel 545

[57]Baby-Asthma: Risikofaktor Pollenflug; In: ARD-Text 16.9.2002 Tafel 545

[58]Migräne-Stirnband; In: VOX-Text 16.9.2002  Tafel 623

[59]Allergien durch künstliche Fingernägel; In: ARD-Text 30.9.2001 Tafel 545

[60]Haustiere mindern Allergierisiko; In: ARD-Text August/September 2001

[61]Schutz vor Allergien durch Tiere; In: ARD-Text Tafel 546 30.8.2002

[62]Stillen hilft gegen Allergie; In: ARD-Text 17.11.2000 Tafel 548

[63]Viagra macht Frauen Lust - Viagra am besten im Doppelpack; In: Kabel 1 Text 4.11.2001   Tafel 541

[64]Delphis Dämpfe machten "high"; In:  ARD-Text 22.10.2001   Tafel 553

[65]Leberkrebs: Impfungen schützen; In: SAT 1 Text 17.11.2001   Tafel 502

[66]Frauen bevorzugen Geruch des Vaters; In: ARD Text 21.1.2002  Tafel 551

[67]Künstliche Netzhaut für Blinde; In: ARD-Text 9.5.2002 Tafel 554

[68]Anti-Zecken-Mittel; In: SAM Pro7, 23.5.2002 12:59-13:58

[69]Schokolade gab es schon vor 2600  Jahren; In: ARD-Text 17.7.2002 Tafel 553

[70]Wechseljahre beim Mann: In: ARD-Text 16.9.2002 Tafel 546

[71]Vitamine gegen Augenschäden; In: Sat1-Text Tafel 502 16.9.2002

[72]Beim Wegschauen weniger Schmerzen; In: Pro7-Text 16.9.2002 Tafel 542

[73]Bircher-Benner, Dr.med. Max Edwin (Hg.): Der Wendepunkt im Leben und im Leiden. VI.Jahrgang, 1929

[74]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DIE KREBSKRANKHEIT; In: Wendepunkt 1929, S.96-100

[75]Bircher-Benner, Dr. med. M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.243

[76]Bircher-Benner, Dr.med. M.: FRAGEN UND ANTWORTEN: In: Wendepunkt, 1929, S.426

[77]Rothenhäusler, Dr. med. O.: WALTEN UND SYMPHONIE DES LEBENDIGEN; In: Wendepunkt 1929, S.37

[78]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.532-534

[79]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.249-252

[80]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.247-248

[81]Hahn, Dr. Friedrich-Vincenz von: DYNAMISCHE GESICHTSPUNKTE IN DER VITAMINLEHRE; In: Wendepunkt 1929, S.119-125

[82]Bircher-Benner,  Dr. med. M:  DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.365

[83]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.85-92

[84]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.136-141

[85]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN.II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.148-150

[86]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.317

[87]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.149

[88]Bircher-Benner, Dr.med. M.: DIE KRANKENGESCHICHTE DES DOKTOR BIENSTOCK; In: Wendepunkt 1929, S.436

[89]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN.II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.136-141

[90]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNAEHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Das unvollständige Eiweiss; In: Wendepunkt 1929, S.144-146

[92]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.252-255

 [93]Bircher-Benner, Dr. med.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.256-260

 [94]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II.Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen. Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S. 341-342

 [95]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II.Teil: Das Gefolge fehlerhafter Nahrung und seine Wirkungen. Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S. 346-348, 354-355

 [96]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S. 485-489

 [97]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II. Teil: Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S. 490-497

 [98]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II.Teil: Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.583-587

 [99]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN. II.Teil: Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.588-593

[100]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DER WEG DER ERZIEHUNG; In: Wendepunkt 1929, S.571-572

[101]Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.173, 179, 241, 330, 376-377

[102]Bircher-Benner, Dr.med.M.: MITTEILUNGEN AUS DEM LESERKREIS; In: Wendepunkt 1929, S.421

[103]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DIE ALLGEMEINE FLEISCHERZEITUNG IN HAMBURG; In: Wendepunkt 1929, S.373

[104]Bircher-Benner, Dr. M.: DIE ERFOLGE DES KINDERSPITALS ZÜRICH MIT DER FRÜCHTE- UND GEMÜSE-ERNÄHRUNG BEI DEM SCHWERSTEN DARMLEIDEN DES KLEINKINDES; DEM HERTER�SCHEN INTESTINALEN INFANTILISMUS; In: Wendepunkt 1929, S.155-157

[105]Bircher-Benner, Dr. M.: DIE ERFOLGE DES KINDERSPITALS ZÜRICH MIT DER FRÜCHTE- UND GEMÜSE-ERNÄHRUNG BEI DEM SCHWERSTEN DARMLEIDEN DES KLEINKINDES; DEM HERTERSCHEN INTESTINALEN INFANTILISMUS; In: Wendepunkt 1929, S.158-159

[106]Bircher-Benner,  Dr. med. M.:  GESUNDE BEREICHERUNG DER WINTER-ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929

[107]Bircher-Benner, Dr. med. M.:  DIE ERKENNUNG VERBORGENER KRANKHEITSZUSTÄNDE; In: Wendepunkt 1929, S.215-221

[108]Abt, Frau Dr.: DIE PFLANZLICHEN OELE UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE MENSCHLICHE ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929, S. 165-166

[109]Bircher-Benner, Dr. med. M.:  KLINIK UND ROHKOST; In: Wendepunkt 1929, S. 221-227

[110]Bircher-Benner, Dr.med. M.: DIE KRANKENGESCHICHTE DES DOKTOR BIENSTOCK; In: Wendepunkt 1929, S.436-441

[111]E.L.:  BERICHT AUS ARGENTINIEN [1929]; In: Wendepunkt 1929, S.272-278

[112]Bircher-Benner,  Dr. med.: DIE KLINIK HAT MIT DER PRÜFUNG DER ROHKOSTER- NÄHRUNGS- THERAPIE BEGONNEN! DIE ERSTEN PRÜFUNGEN ERGABEN VERBLÜFFENDE ERFOLGE; In: Wendepunkt 1929, S.44-45

[113]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.366-368

[114]Bircher-Benner, Dr.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S.235

[115]KREBSKRANKHEIT UND ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929, S.373;  auch in: Nr.17 der Schweizerische Medizinische Wochenschrift 17/1929, 27.April 1929

[116]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DIE WELT UND DIE KREBSKRANKHEIT; In: Wendepunkt 1929, S.94

[117]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DIE KREBSKRANKHEIT; In: Wendepunkt 1929, S.96-100

[118]Bircher-Benner, Dr. med. M.: DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.366

[119]Behrens, Dr. W., Chefarzt am Sanatorium Bernina, Davos-Platz: TUBERKULOSE UND ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929, S.506-512

[120]Behrens, Dr. W., Chefarzt am Sanatorium Bernina, Davos-Platz: TUBERKULOSE UND ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929, S.552-561

[121]Bircher-Benner, Dr.med.M.: TUBERKULOSE UND ERNÄHRUNG; In: Wendepunkt 1929; auch in Münchner Medizinischen Wochenschrift 17/1929, 26.April 1929

[122]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ZUM ERNÄHRUNGSVERSUCH DES DR. B. SÜSSKIND; In: Wendepunkt 1929, S.514-521

[123]Bircher-Benner, Dr. med. M.: ZUM ERNÄHRUNGSVERSUCH DES DR. B. SÜSSKIND; In: Wendepunkt 1929, S.518

[124]Bircher, Dr. med. Max Edwin: KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.410-411

[125]Bircher, Dr. med. Max Edwin: KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.521,582

[126]Bircher, Dr. med. Max Edwin: KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.412

[127]Bircher-Benner, Dr. med. M.:  FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.243

[128]Bircher,Dr. med. Max Edwin KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.464, 523

[129]Bircher, Dr. med. Max Edwin: KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.468

[130]Bircher, Dr. med. Max Edwin: KAMPF DEN WÜRMERN; In: Wendepunkt 1929, S.465-470, 521

[131]Bircher, Dr. med. M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.334

[132]Bircher, Dr. med. M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.57-58, 171-172, 236

[133]Bircher Dr.:  MITTEILUNGEN AUS DEM LESERKREISE; In: Wendepunkt 1929, S.230-232, 283-284, 325-327

[134]Bircher, Dr. med. M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.237, 333

[135]alle folgenden Anleitungen aus: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929. Die Seitenzahlen sind in (Klammern) angegeben.

[136]Bircher-Benner,  Dr. med. M:  DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.365-366

[137]Rothenhäusler, Dr. med. O.: WALTEN UND SYMPHONIE DES LEBENDIGEN; In: Wendepunkt 1929, S.37-40

[138]alle Angaben aus: Bircher-Benner, Dr.med.M.: DER MENSCHENSEELE NOT, ERKRANKUNG UND GESUNDUNG. Die Individualmneme. Der Sexualkomplex; In: Wendepunkt 1929, Seitenangaben jeweils in (Klammern)

[139]alle Angaben aus: Stekel, Dr.Wilhelm: BRIEFE AN EINE MUTTER; In: Wendepunkt 1929, Seitenzahlen jeweils in (Klammern) angegeben

[140]alle Angaben aus: Stekel, Dr.Wilhelm: BRIEFE AN EINE MUTTER; In: Wendepunkt 1929, Seitenzahlen jeweils in (Klammern) angegeben

[141]alle Angaben aus: Stekel, Dr.Wilhelm: BRIEFE AN EINE MUTTER; In: Wendepunkt 1929, Seitenzahlen jeweils in (Klammern) angegeben

[142]alle Angaben aus: Stekel, Dr.Wilhelm: DIE MODERNE EHE; In: Wendepunkt 1929, Seitenzahlen jeweils in (Klammern) angegeben

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