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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

13 a. Klimawandel - moderne Sintflut - Überschwemmungen - Massnahmen (Vortrag vom 20.6.2011)

von Michael Palomino (2011 / 2015)

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Zusammenfassung

Michael Palomino (*1964) führte im Jahre 2004 Gespräche mit Umweltschützern, die gegen die Zollfreistrasse in der Region Basel demonstrierten. Dort wurde das Wissen vermittelt, was mit den Flüssen Europas so alles passiert ist. Im Vortrag werden die verschiedenen Faktoren aufgezeigt, die heute zu den vielen Überschwemmungen führen, zur "modernen Sintflut". Es ist nicht nur der Klimawandel und die Verbrennung der Treibstoffe allein, sondern es spielen viele weitere Faktoren eine Rolle, die bis heute in den Medien kaum oder eigentlich gar nie genannt werden: Waldvernichtung, die Flussbegradigungen seit 1700, die Versiegelung der Landschaft, und die höhere Schneefallgrenze. Michael Palomino schlägt klare Massnahmen vor, um die Überschwemmungen zu verhindern: erneuerbare Energien, Wälder, Verbreiterung des Flussbetts bei den Flüssen, Seitenarme oder Stollen, Begrünung von Flachdächern und Terrassen, Dachwasser auf die Weiden leiten, Auflockerung des Erdbodens auf den Feldern, Strassen umgestalten und die Asphaltierung um 50% reduzieren, und Stauwehre anpassen. Webseite: www.hist-chron.com; Code des Videos: http://www.youtube.com/watch?v=uzVbSL1BbPs

[Ergänzung: Ausserdem müssen die durch die schweren Landwirtschaftsmaschinen verdichteten Böden systematisch wieder aufgelockert werden, u.a. mit mehr Regenwürmern].


Text des Vortrags: Klimawandel - die moderne Sinflut - Ursachen und Massnahmen

Michael Palomino, *1964 in Zürich, in der Schweiz von der kriminellen Justiz politisch verfolgt, seit 3 Jahren in Peru

Webseite: www.hist-chron.com,

die führende Webseite für logisch-analytische Geschichtsforschung.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Thema des Vortrags ist heute der Klimawandel und die zunehmend grossen Überschwemmungen, die Ursachen und die Massnahmen.

Seit Jahrzehnten wird das Klima wärmer und nicht kälter, und seit Jahrzehnten

steigt die Anzahl und die Intensität der Überschwemmungen auf der Welt.

Konkret sind immer mehr und grössere Überschwemmungen auf allen Kontinenten zu beobachten,

in Europa, in Asien, in den beiden "Amerikas", und auch in Australien.

Zuerst nannten die Medien solche grosse Überschwemmungen "Jahrhunderthochwasser".

Dann aber stellte sich bald heraus, dass ein Jahrhundert nur noch 5 Jahre hat

und im Schnitt alle 5 Jahre ein "Jahrhunderthochwasser" kommt,

in Deutschland - in Polen - in den "USA" am Mississippi - in Asien vor allem in China,

und eben neuerdings auch in Australien.

Welche Faktoren spielen da zusammen?

Die Regierungen, die Technischen Hochschulen und die Soziologen müssen das auf der ganzen Welt unbedingt wissen.

Punkt 1. Das Klima kann schwanken, und seit Jahrzehnten ist eine Erwärmung des Klimas im Gang.

Eventuell wechseln dann auch die Winde und Monsune.

Punkt 2. Die Industriegesellschaft verbrennt laufend die Brennstoffe der Erde, vor allem Öl und Kohle,

und dies ist sicher AUCH ein Beitrag zur Klimaerwärmung, samt Treibhauseffekt.

Diese Klimaerwärmung mit den Punkten 1 und 2 bringt insgesamt höhere Temperaturen und mehr Feuchtigkeit,

so dass die Wolken mehr Wasser kristallisieren, und so werden die Regenfälle immer mehr und intensiver.

Das Klima ist aber nur ein Teil der Geschichte, denn wir haben weitere Faktoren:

Punkt 3. Von der Antike bis heute haben die Imperien und die Industrieländer viele Wälder vernichtet

und damit auch Wasserspeicher vernichtet.

Das heisst, der Regen wird nicht mehr im Wald gespeichert wie früher, sondern das Regenwasser

kommt über die verdichteten Böden der so genannten "modernen" Landwirtschaft oft direkt in die Flüsse,

die somit schneller voll werden. Das ist vor allem in Europa, in Nord-"Amerika" und in Asien in China der Fall.

Punkt 4. Es wurden nicht nur Wälder massenweise abgeholzt, sondern

die Flüsse in den Industrieländern wurden auch noch manipuliert.

Die Flüsse waren zuerst mäandrierende Flüsse - mit Schlangenlinien, ja -

mit einem breiten Flussbett, etwa 100 bis 150 Meter breit.

Dann kamen ungefähr ab dem Jahre 1700 die Ingenieure und die industriell-kapitalistisch orientierten

Regierungen, Könige und Kaiser, und sie machten folgendes:

-- sie liessen die Flüsse systematisch kanalisieren und tieferlegen

-- sie liessen dann den Auenwald abholzen

-- dann liessen sie die Mäander mit Erde zuschütten und auffüllen

-- und am Ende konstruierten sie noch Dämme gegen Hochwasser,

und so meinten die Ingenieure und Regierungen, sie hätten neues Weideland und Bauland gewonnen

und alles sei gut so.

Diese Kanalisierung der Flüsse wurde in Europa und in Nord-"Amerika" mit einer tödlichen Perfektion durchgeführt,

so dass es dort kaum noch Flüsse gibt, die natürliche Mäander haben.

Ein paar Mäander gibt es noch, z.B. in der Schweiz bei Bremgarten an der Reuss oder bei Andelfingen an der Thur.

Aber solche Mäander sind wirklich ganz selten geworden in Europa.

In der Region Thun in der Schweiz meinten die Ingenieure sogar, sie könnten einen ganzen Flusslauf trockenlegen

und den Fluss Simme in einem Tunnel in den Thunersee führen.

Das Resultat war eine Schlucht, und der Thunersee wird nun bei jedem grossen Regen

immer sehr schnell gefüllt und macht die Stadt Thun regelmässig zu einem grossen Schwimmbad.

Nun, oft war es dann noch so, dass am kanalisierten und sterilisierten Fluss auch noch eine Strasse gebaut wurde.

Damit wurden die Flüsse dann auch noch mit Autolärm überzogen, zum Beispiel

-- am Rhein zwischen Sargans und Bodensee, oder

-- am Ticino im Tessin zwischen Biasca und Bellinzona, oder

-- am Fluss Dreisam in Freiburg im Breisgau gleich auf beiden Seiten.

Gründliche Arbeit war das dort in Freiburg im Breisgau.

In manchen Fällen wurden auch noch Stauwehre in die Flüsse hineingebaut,

um den Wasserstand zu regulieren, und / oder um Strom zu produzieren.

Nun, die Ingenieure dachten, dass damit jegliche Überschwemmung verhindert werden könne - dem war aber nicht so.

Auch Sümpfe wurden trockengelegt, um Malaria und Mückenplagen auszurotten - und um Land zu gewinnen.

Das heisst, diese Sümpfe gehen dann als Wasserspeicher ebenfalls verloren.

Und nun kommt noch ein fünfter Punkt: Das ist die Versiegelung der Landschaft mit Häusern und Strassen.

Dadurch läuft das Wasser oft noch schneller ab,

und die Überschwemmung am Unterlauf eines Flusses wird damit noch wahrscheinlicher.

Und als letzter, sechster Punkt kommt noch hinzu,

dass mit der Klimaerwärmung auch die Schneefallgrenze steigt

und es im Winter mit den vielen grossen Tiefdruckgebieten zu mehr Regen kommt.

Fassen wir all diese Faktoren für die grossen Überschwemmungen zusammen: Wir haben

1. den Klimawandel mit mehr Regen

2. den begünstigten Klimawandel mit mehr Regen durch die Verbrennung von Brennstoffen

3. die Abholzung von Wäldern

4. die Kanalisation der Flüsse

5. die Versiegelung der Landschaft

und 6. die höhere Schneefallgrenze.

Diese verschiedenen Faktoren sind es also, und nicht nur der Klimawandel allein.

Bisher ist nur ein Faktor im Rückgang begriffen, das ist die Abholzung der Wälder:

Die Waldfläche nimmt im Mittel- und Westeuropa wieder zu, aber das genügt nicht.

Die Vorstellung, dass die Dämme an Flüssen Schutz bieten würden, ist dabei nur teilweise berechtigt,

weil bei jedem kleinen Hochwasser innerhalb der Dämme das Flussbett insgesamt in vielen Fällen erhöht wird -

das Flussbett schichtet sich auf -

und das Flussbett somit insgesamt in vielen Fällen immer kleiner wird, wenn es nicht ausgebaggert wird.

Und die Vorstellung, dass ein kanalisierter Fluss weniger gefährlich wäre,

weil das Wasser "schneller wegfliesst", ist ein Trugschluss,

denn im unteren Teil des Flusses kommt es dann zu riesigen Überschwemmungen,

wenn auch bei allen Zuflüssen das Wasser schneller geflossen ist.

Deswegen häufen sich heute die grossen Hochwasser in Europa am Rhein oder in Polen,

in den "USA" vor allem am Mississippi, und in China, und seit Kurzem auch in Australien.

Deutschland und Italien bedanken sich dann jeweils bei der Schweiz für die kanalisierten schweizer Flüsse,

oder ein Donau-Hochwasser in Budapest stammt zum grossen Teil

von den kanalisierten Flüssen in Deutschland und in Österreich etc.

Die fehlenden Waldflächen und die Versiegelung der Landschaft sowie die höhere Schneefallgrenze im Winter

sind die weiteren Faktoren, die zu den Hochwassern führen.

Wir sehen also, die "moderne Sintflut" ist hausgemacht.

Dieselben Zusammenhänge gelten auch für tropische Gebiete,

zum Beispiel in Süd-"Amerika" in Ecuador oder im Norden von Kolumbien,

oder auch im tropischen Afrika. Neuerdings verschieben sich auch die Monsune und die Winde,

so dass Monsune plötzlich unvorbereitet in einem anderen Land abregnen,

wo es vorher noch gar nie einen Monsun gegeben hat, so zum Beispiel vor kurzer Zeit in Pakistan und in Kaschmir,

wo zum grossen Teil noch gar kein grosses Flussbett existiert.

Dort müssen Flussbette ausgebaggert werden, damit es überhaupt ein Flussbett gibt.

Und Städte, die am Meer liegen, müssen damit rechnen,

dass das Meer in den nächsten 100 Jahren um 2 Meter ansteigt.

Viele Strände gibt es bereits nicht mehr, und die U-Bahn von New York ist als nächstes dran.

Welche Massnahmen müssen denn getroffen werden,

um Überschwemmungen durch Flüsse oder steigende Meere zu verhindern?

Punkt 1: auf erneuerbare Energien umsteigen

und für den Hochwasserschutz auf den Kontinenten gibt es ausserdem die folgenden Massnahmen:

Punkt 2: Der Natur müssen möglichst viele Wälder zurückgegeben werden,

so dass der Wald wieder als Wasserspeicher dienen kann.

Punkt 3: Das Flussbett der Flüsse muss verbreitert werden, das Flussbett muss verdoppelt werden,

oder besser verdreifacht werden. Es muss also Land enteignet und dem Fluss zurückgegeben werden.

Möglich ist auch Punkt 4: Man legt bei neuralgischen Stellen einen Seitenarm an, der als Reserve dient,

um bei einem Hochwasser das Wasser in zwei Flüssen führen zu können.

Bei Siedlungen an kleineren Flüssen bis 20 Meter Breite kann man auch einen unterirdischen Stollen bauen,

um Hochwasser in einer Stadt zu verhinern.

Das wurde zum Beispiel in der Schweiz in Langenthal im Kanton Bern so gemacht, und es funktioniert.

Man könnte also zum Beispiel bei Thun den ursprünglichen Flusslauf der Simme wiederherstellen,

man könnte bei Köln einen zweiten Flussarm ausbaggern,

oder man könnte bei Zürich einen unterirdischen Stollen schaffen.

Das Anlegen von Flutungsgebieten reicht wahrscheinlich für die nächsten 500 Jahre nicht aus.

Ausserdem wird dann bei der Flutung das Land jeweils mit Schlamm überzogen,

und tragische Unfälle sind vorprogrammiert, zum Beispiel, wenn ganze Tierherden nicht mehr flüchten können.

Flutungsgebiete sind also prinzipiell nicht so praktisch.

Ausserdem kommt ein weiterer Punkt 5 hinzu:

Flachdächer und Terrassen sollten genügend begrünt werden, vor allem die Flachdächer.

Dies bringt nicht nur eine angenehmere Wohnqualität im obersten Stockwerk,

sondern trägt insbesondere auch dazu bei, dass kaum noch Regenwasser von den Flachdächern fliesst.

Die Dächer müssen allerdings stark genug gebaut sein, um die nasse Erde dann auch halten zu können.

Das Wasser von den schrägen Dächern kann in ländlichen Gebieten auch auf grosse Weiden verteilt werden,

so dass die Flüsse mit diesem Wasser nicht belastet werden.

Punkt 6 wäre die Umgestaltung von Strassen, die zur Hälfte so gebaut werden können,

dass nur noch die Hälfte der Fläche asphaltiert wird, bzw. die Strassen könnten so gestaltet werden,

dass sie keine "Rennbahnen" mehr sind, sondern zur Hälfte aus Rabatten bestehen,

mit einem guten Fahrradweg und Fussweg,

und den Autoverkehr lässt man daneben auf zwei asphaltierten Radspuren zirkulieren,

die durch einen Grünstreifen mit Kies oder Gittersteinen getrennt sind. Rabatten ergänzen das Strassenbild.

Und als letzter Punkt 7 müssen die Stauwehre unbedingt so gestaltet werden,

dass sie im Zweifelsfall unbeschränkt geöffnet werden können.

Diese sieben Massnahmen als "Paket" sollten weitere grosse Hochwasser verhindern.

Die Liste der Massnahmen in Stichworten zum Abschluss:

Punkt 1: auf erneuerbare Energien umsteigen, um jede Verbrennung zu vermeiden

Punkt 2: mehr Wald als Wasserspeicher anlegen

Punkt 3: die kanalisierten Flüsse müssen wieder ihr breites Flussbett zurückerhalten,

das Flussbett muss verdoppelt oder verdreifacht werden

Punkt 4: man kann Seitenarme ausbaggern oder unterirdische Stollen bauen

Punkt 5: Flachdächer und Terrassen kann man begrünen

und das Wasser der schrägen Dächer in ländlichen Gebieten kann auf Weiden verteilt werden

Punkt 6: Strassen kann man so umgestalten, dass nur noch die Hälfte asphaltiert ist,

mit einem guten Veloweg und Fussweg, und die Autos fahren auf zwei Radspuren

mit einem Mittelstreifen aus Gittersteinen oder Kies. Dies gilt für alle Quartierstrassen.

Punkt 7: Stauwehre anpassen, so dass diese unbeschränkt geöffnet werden können.

Mit diesen Massnahmen sollten keine grossen Überschwemmungen mehr vorkommen.

Das Ganze ist dabei eine gesamt-kontinentale Angelegenheit. Die Länder müssen zusammenarbeiten.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Punkt 1: erneuerbare Energien -

Punkt 2: mehr Wald als Wasserspeicher -

Punkt 3: Flüsse verbreitern -

Punkt 4: Seitenarme oder unterirdische Stollen bauen

Punkt 5: Flachdächer und Terrassen begrünen, Wasser auf Weiden verteilen

Punkt 6: Strassen umgestalten, nur noch die Hälfte asphaltieren.

Punkt 7: Stauwehre anpassen.

Michael Palomino, logisch-analytische Geschichtsforschung

www.hist-chron.com


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