Kontakt / contact     Hauptseite / page
                    principale / pagina principal / home     zurück /
                    retour / indietro / atrás / back
<<        >>

DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

11a8. Die Chemievergiftung durch Pestizide - und die Chemiegiganten bezahlen nie (Teil 8)


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
Teilen:

Facebook







Literaturempfehlung

-- F. William Engdahl: Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation; Kopp-Verlag
-- Film: Der Gen-Food-Wahnsinn. Für den Verbraucher meist nicht zu unterscheiden. Produkte mit und ohne Gen-Technik. Dieer Film bringt den Beweis: Gen-Food macht krank




Netzfrauen                  online, Logo
13.4.2018: Hawaii ist das Versuchslabor für Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences, DuPont Pioneer, BASF etc. - Widerstand
Hawaii vs. Monsanto – Hawaii, das Versuchslabor
https://netzfrauen.org/2018/04/13/hawaii/

<Weil Hawaii geografisch so abgelegen liegt und nicht im Fokus der Berichterstattung, ist es hervorragend geeignet, um dort chemische Experimente durchzuführen. Das Klima der Inselkette und die natürlichen Reichtümer in Hülle und Fülle lockten fünf der weltgrößten Biotech-Konzerne an: Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences, DuPont Pioneer und BASF. In den letzten 20 Jahren führten diese zusammen mehr als 5000 Freilandversuche für pestizidresistente Saaten auf einer Fläche von 40 000 bis 60 000 Morgen (à 4047 m²) hawaiianischem Land durch. Ohne vorher darüber informiert zu werden, wurden die Hawaiianer somit zu Versuchskaninchen für GMO.  Pestizide im Paradies und Höchststand bei Geburtsfehlern, alarmieren die Ärzte. 

Die Verwendung der Chemikalien durch Saatgutkonzerne gefährdet die Gesundheit der Menschen auf Hawaii

Die wissenschaftlichen und medizinischen Beweise für die Gefahren für die menschliche Gesundheit durch Pestizide sind erschütternd. Wenn gesprüht wird und der Wind bergab von den Feldern in die Stadt weht, beklagen sich die Einwohner über brennende Augen, Kopfschmerzen und Erbrechen.

„Deine Augen und dein Kopf tun weh, du fühlst dich benommen und eklig. Es ist furchtbar,“ erzählt Howard Hurst, Sonderpädagoge an der Middle School, der zwei Evakuierungen mitmachen musste.

„Bei uns benötigen 10 % der Schüler Sonderbehandlung, wohingegen der nationale Durchschnitt bei 6.3 % liegt,“ sagt er. „Es fällt schwer, die Pestizide damit nicht in Verbindung zu bringen.“

Mindestens 27 Schulen in Hawaii befinden sich innerhalb von einer Meile von agrochemischen Forschungsgebieten.

MonsantoDowDupont/PioneerSyngenta und  BASF, sie alle besitzen oder pachten Ackerland auf Hawaii. Hier finden sie beste klimatische Bedingungen vor, um mehrmals im Jahr zu ernten. Das Land nutzen sie u. a. für Tests von Chemikalien und genmodifizierten Lebensmitteln.

Hawaii gegen Monsanto: Der Kampf um GVO in Hawaii

Eine kleine Bewegung hatte im Maui County eine Volksabstimmung auf den Weg gebracht und gewonnen und vorerst  Monsanto und Co. stoppen können. Doch die Freude währte nicht lange, denn wie groß die Macht der Konzerne ist, haben wir bereits mehrfach bitter erfahren müssen. So auch auf Maui, denn bereits kurze Zeit später kippte die Bundesrichterin das GVO-Moratorium auf Maui. Es ist schon frustrierend, wie weiter mit der Gesundheit der Menschen gespielt werden kann, wie das auf Hawaii der Fall ist.

Auf Maui wird kommerzielle Landwirtschaft betrieben und das größte Stück dieser Industrie gehört Monsanto. Monsanto ist das größte agrochemische und biotechnologische Unternehmen der Welt und wurde von Bayer, einem anderen Riesen, übernommen. Der umstrittene Ruf des Unternehmens geht auf die 1980er Jahre zurück, als Monsanto den Weg für den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in der kommerziellen Landwirtschaft bahnte.

Hawaii ist Monsantos landwirtschaftliches Zentrum und gleichzeitig ein riesiges Versuchsfeld für seine neuen Produkte. Maui hat den fruchtbarsten Boden  in Amerika. Kulturen von Mais über Papayas bis hin zu Kaffee gedeihen im feuchten Klima und auf fruchtbaren Böden. Dies ist der perfekte Standort für einen landwirtschaftlichen Giganten wie Monsanto. Mit 1381 Feldern im Bundesstaat testet Monsanto Chemikalien, gentechnisch veränderte Pflanzen und verkauft Saatgut an andere landwirtschaftliche Unternehmen.

Nachdem in Hawaii vermehrt die Menschen protestierten, zumal die Krankheiten nachweislich zunahmen, investierte Monsanto Millionen Dollar in Kampagnen gegen die Proteste.

Gerade dann, wenn wieder mit Pestiziden gesprüht wird, sind die Warteräume des örtlichen Krankenhauses überfüllt. Und nicht nur, dass die Konzerne alles verseuchen, ein Hospital wurde sogar von Dow AgroSciences’ Cheflobbyisten geführt. Das Krankenhaus, das von der ehemaligen Zuckerrohrplantage gebaut wurde, liegt neben der Middle School und beide sind gerade einmal 500 Meter von Syngentas Feldern entfernt. Niemals wurden in diesem Krankenhaus Untersuchungen durchgeführt, die Auswirkungen von Pestiziden auf die Patienten betreffend.

Die Chemiekonzerne, die den Mais auf den ehemaligen Zuckerrohrplantagen anbauen, weigern sich, präzise Aussagen zu den verwendeten Chemikalien zu machen, noch äußern sie sich dazu, wo und in welchen Mengen gespritzt wird. Sie beharren hingegen nur darauf, dass die Pestizide unbedenklich sind, und die meisten der staatlichen und örtlichen Politiker stimmen dem zu.

Die Samenkette – Hawaii, das Versuchslabor

Wenn Konzerne wie Monsanto eine neue Art von Saatgut entwickeln wollen, findet der eigentliche Prozess der Gentechnik in einem Labor auf dem Festland statt. Wenn eine Pflanze auf Herbizidresistenz hin entwickelt wird, werden Tests an diesen ersten Versuchssämlingen in einem Labortreibhaus durchgeführt. Doch was kommt danach?

Sobald die Firma einen Samen hat, den sie zur nächsten Stufe bringen möchte, wird dieser Samen nach Hawaii verschifft. Hier wird er über viele Generationen hinweg mit anderen Pflanzen gekreuzt, um das gentechnisch veränderte Merkmal (z. B. Herbizidtoleranz) mit komplementären Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit oder hohem Ertrag zu kombinieren, die bereits in etablierten Sorten des Saatguts existieren.

Maui (Insel der Sonne) ist die sonnenreichste Insel von Hawaii. Wunderschöne Strände, Palmen, Regenwald mit unzähligen Wasserfällen und dem Hula – dem Tanz mit den faszinierenden Bewegungen und den bunten Blumenketten, den Lai.

Da Maui keine Verbindung zum Festland besitzt und Tausende von Kilometern vom Festland entfernt liegt, hat sich hier eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Tiere und Pflanzen, die es nur auf Hawaii und Maui gibt, die sich optimal an die Bedingungen vor Ort angepasst haben.

Ein Paradies! Doch dieses Paradies ist gefährdet! Nicht nur durch die von Einwanderern mitgebrachten Tiere wie Ratten, Schweine und Ziegen, die teilweise wild herumlaufen und die Gelege von seltenen Vögeln, Insekten und Pflanzen zerstören, sondern auch durch Monsanto und Co.

Netzfrau Doro Schreier>


========

Epoch Times                  online, Logo

Deutschland 16.4.2018: Ldw-Ministerin behauptet, Totalverbot von Glyphosat sei europarechtswidrig - Umweltministerin Schulze will totales Glyphosatverbot in 3 Jahren umsetzen
Klöckner: Totalverbot von Glyphosat ist europarechtswidrig
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kloeckner-totalverbot-von-glyphosat-ist-europarechtswidrig-a2401874.html

<Die Bundeslandwirtschaftsministerin hält ein Totalverbot von Glyphosat für europarechtswidrig. Man könne die Glyphosatanwendung laut dem Koalitionsvertrag nur reduzieren, so Klöckner.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) strebt kein Totalverbot von Glyphosat an, weil sie es für nicht durchsetzbar hält.

„Österreich hat ein komplettes Verbot ausgesprochen und das ist europarechtswidrig. Deshalb halte ich mich an unseren Koalitionsvertrag, wie wir das verabredet haben, sofort mit einer Reduktionsstrategie bei der Glyphosatanwendung zu beginnen“.

Sie werde in den nächsten Tagen ein Papier vorlegen, in dem die Anwendung einschränkt wird. „Zum Teil bei Personengruppen […], die nicht beruflich tätig sind, aber auch […] wenn es um Oberflächen-Anwendungen etc. geht. Also ich bin da vertragskonform“, sagte Klöckner am Montag vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin.

Umweltministerin pocht auf schnellen Glyphosat-Ausstieg

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will dagegen ein Glyphosat-Verbot spätestens Ende 2021 durchsetzen. Damit geht Schulze über den Koalitionsvertrag hinaus, in dem nur von einem schnellstmöglichen Ausstieg aus der weit verbreiteten Glyphosat-Nutzung die Rede ist, ohne ein Datum zu nennen.

„Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, werden wir die vorhandenen Möglichkeiten nutzen, um die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden“, sagte Schulze der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). In manchen Bereichen werde der Ausstieg nun sehr schnell gehen, bei der Privatanwendung zum Beispiel, sagte die Ministerin, die damit auf Äußerungen von Klöckner reagierte.

Auch bei der Vorerntespritzung, der sogenannten Sikkation, könne man rasch vorangehen. In anderen Bereichen werde man etwas mehr Zeit brauchen. „Aber der vereinbarte systematische und schrittweise Ausstieg muss in dieser Legislaturperiode vollendet sein.“

Bis dieser vollzogen sei, werde man bei den Zulassungen dafür sorgen, dass die biologische Vielfalt nicht zu Schaden komme. „Der Schutz der Insekten hat für mich absolute Priorität“, sagte Schulze.

[Umweltministerin Schulze: Der Wirkstoff kann nur von der EU verboten werden - das Pestizid Glyphosat kann man aber national verbieten]

Sie wies darauf hin, dass ein Verbot des Wirkstoffs Glyphosat nur auf EU-Ebene möglich sei. „Auf nationaler Ebene geht es aber nicht um den Wirkstoff, sondern um die darauf basierenden Pflanzenschutzmittel“, sagte die SPD-Politikerin. (reuters/dts)>

========

Epoch Times                  online, Logo

EU 27.4.2018: 16 von 28 Mitgliedsstaaten stimmen für das Verbot von Killer-Pestiziden mit Neonikotinoiden
Sieg für die Bienen: Freilandverbot von bienenschädlichen Giften in der EU
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sieg-fuer-die-bienen-freilandverbot-von-bienenschaedlichen-giften-in-der-eu-a2411844.html

<Nach jahrelangem Streit wird der Einsatz unter freiem Himmel von drei bienenschädlichen Insektengiften, sogenannten Neonikotinoiden, nun europaweit verboten.

Nach jahrelangem Streit wird der Einsatz unter freiem Himmel von drei bienenschädlichen Insektengiften, sogenannten Neonikotinoiden, nun europaweit verboten. Mit knapper Mehrheit stimmten die EU-Mitgliedstaaten für einen entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

EU-Quellen zufolge stimmten 16 von 28 Mitgliedstaaten für das Verbot – 15 Ja-Stimmen hätten nicht gereicht.

Der Einsatz im Freien der Pestizide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxa werde nun europaweit nicht mehr genehmigt, teilte die Kommission mit. Die Regelung solle noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte die Schädlichkeit der Stoffe für Wild- und Honigbienen im Februar erneut bestätigt. In Gewächshäusern dürfen die drei betroffenen Stoffe weiterhin verwendet werden.

Deutschland stimmte für das Verbot

Deutschland stimmte wie 15 weitere Mitgliedstaaten für das weitgehende Verbot, das die EU-Kommission vorgeschlagen hatte. Vier Länder stimmten dagegen, acht enthielten sich, wie die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen erfuhr. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte: „Heute ist ein guter Tag für den Schutz der Bienen in Deutschland und in Europa.“

Umweltverbänden und anderen Parteien – von der Linken bis zur SPD – wollen noch mehr. Der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling erklärte, das Anwendungsverbot sei „überfällig“ gewesen.

„Es hätte früher kommen müssen, denn die Aussaat der Zuckerrüben wird es in diesem Jahr nicht mehr betreffen“, fügte er hinzu. Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck forderte, dass auch die anderen Neonikotinoide vom Markt genommen werden müssten.

[Das Bienensterben ohne Blumenwiesen wird weitergehen]

Martin Hofstetter von der Umweltorganisation Greenpeace schränkte ein, die heutige Entscheidung allein werde das rasante Insektensterben nicht stoppen. Dieser Meinung ist auch Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), sie werde deshalb bald „Eckpunkte für ein Aktionsprogramm zum Insektenschutz vorlegen.“

Es gehe nicht nur um Bestäuber als Grundlage guter Erträge, betonte auch die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kirsten Tackmann, „sondern um den Erhalt eines wichtiges Teils des Ökosystems“.

Bauernverband sucht Alternativen an Pflanzenschutzmitteln

Der Deutsche Bauernverband hatte sich seit der erneuten Bestätigung der Gefährlichkeit von Neonikotinoiden durch die Efsa ebenfalls für ein Freiluftverbot ausgesprochen. Maßgeblich müsse immer eine fundierte wissenschaftliche Bewertung sein, erklärte Verbandspräsident Joachim Rukwied. Nun müssten schnell Alternativen für Neonikotinoide gefunden werden, denn „um Qualität und Erträge abzusichern, brauchen wir Pflanzenschutzmittel“, fügte er hinzu.

Viele Landwirte bauen bereits erfolgreich Pflanzen ohne Neonikotinoide an“, erklärte hingegen Sandra Bell von der Umweltorganisation Friends of the Earth. Die Landwirte bräuchten mehr Unterstützung von der Europäischen Kommission und den nationalen Regierungen, um mit statt gegen die Natur zu wirtschaften.

[Kriminelle Pestizid-Pharma mit Bayer und Syngenta will kriminelle Pestizide immer noch verkaufen - und klagt gegen Verbote aus der Vergangeneheit!!!]

Der europäische Verband der Pflanzenschutzindustrie (ECPA) kritisierte die Entscheidung als „voreilig“. Die EU-Institutionen hätten eine noch ausstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) abwarten sollen, erklärte ECPA-Sprecher Graeme Taylor. Die Hersteller Bayer und Syngenta haben gegen frühere Beschränkungen der Nutzung von Neonikotinoiden vor dem EuGH Klage erhoben. Das Verfahren läuft noch. Im Mai soll das Urteil fallen.

Die Efsa hatte bereits 2013 einen ersten Bericht zu Neonikotinoiden veröffentlicht, woraufhin ihre Nutzung auf EU-Ebene deutlich eingeschränkt wurde. In Ausnahmefällen blieb der Freilufteinsatz jedoch erlaubt. Diese Ausnahmen fallen nun weg.

(afp)>

========

Kronenzeitung online, Logo

Italien 16.5.2018: Tierversuche mit Ratten: Glyphosat verändert die Darmflora, sexuelleEntwicklung und schädigt die Erbsubstanz
Brisante Studie zeigt: Glyphosat verändert im Tierversuch die Darmflora
http://www.krone.at/1708875

<Zu brisanten Ergebnissen kommt eine neue Studie, bei der die möglichen Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat untersucht wurden. Laut dem unabhängigen Forscher-Collegium Ramazzini hat sich demnach der Verdacht erhärtet, dass durch Glyphosat die Zusammensetzung der Darmflora verändert wird. Tierversuche mit Ratten ließen diesen Schluss zu, heißt es.

Die Veränderungen traten - umgelegt auf den Menschen - insbesondere in der frühen Kindheit und der Pubertät ein. Zusätzlich scheint Glyphosat in niedrigen Dosen die sexuelle Entwicklung zu beeinflussen und die Erbsubstanz zu schädigen. Die Ergebnisse der Pilotstudie wurden bei einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament in Brüssel präsentiert und werden im Mai im Wissenschaftsjournal „Environmental Health“ publiziert.

Ratten „sichere“ Dosis verabreicht
Die Pilotstudie war eine Einzeldosis-Studie mit Glyphosat-basierten Herbiziden (GBHs), die Ratten über einen Zeitraum von drei Monaten verabreicht wurden. Den Ratten wurde dabei täglich dieselbe Konzentration zugeführt. Die verwendete Dosis war die maximal erlaubte tägliche ernährungsbedingte Exposition der US-Umweltschutzbehörde EPA, also eine Dosierung, die als sicher gilt.

Den Ergebnissen des italienischen Ramazzini-Instituts soll ein integriertes experimentelles Forschungsprojekt folgen. Die Studien dazu werden unabhängig von der Unterstützung durch die Industrie sein und vollständig durch Crowdfunding finanziert. Im Rahmen des Projekts soll der Einfluss von Herbiziden auf Glyphosat-Basis auf den Menschen erforscht werden.

Meistverwendetes Unkrautvernichtungsmittel
Glyphosat ist das meist verwendete Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Seit 1974 wurden rund um den Globus 8,6 Milliarden Kilogramm an Glyphosat-basierten Herbiziden in der Landwirtschaft, im Gartenbau, in Industrie und Privathaushalten versprüht. Auch in Österreich wird Glyphosat in großem Rahmen eingesetzt.

Die Grünen sehen sich durch die Forschungsergebnisse in ihrer Kritik an Glyphosat und ihrer Forderung nach einem Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels bestätigt. „Allein der Verdacht, dass Glyphosat Veränderungen im Körper von Kindern und Jugendlichen auslöst, rechtfertigt unsere Skepsis gegenüber seiner Neuzulassung“, erklärte der Grüne EU-Abgeordnete Thomas Waitz.

Bundesregierung kündigte Glyphosat-Verbot an
Für Österreich hat die Bundesregierung noch vor ihrem offiziellen Antritt im Dezember ein Verbot von Glyphosat angekündigt. Beim Ausstieg will man sich an EU-Ländern wie Frankreich oder Italien orientieren, die ebenfalls bereits angekündigt haben, die Nutzung von Glyphosat zu verbieten, sobald Alternativen gefunden sind.

Glyphosat seit 2002 in EU erlaubt
Das Unkrautvernichtungsmittel ist seit 2002 in der EU genehmigt und wird regelmäßig auf Risiken für Gesundheit und Umwelt untersucht. In Österreich erfolgt die Bewertung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Erst Ende November 2017 wurde die Zulassung für Glyphosat in der Europäischen Union auf Vorschlag der EU-Kommission um fünf Jahre verlängert.>

========

20 minuten                  online, Logo

16.5.2018: Volksabstimmung "CH ohne synthetische Pestizide" - für pestizidfreie Landwirtschaft
Volksbegehren: Schweizer können über Pestizide abstimmen
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Volksinitiative-gegen-Pestizide-soll-Ende-Mai-eingereicht-werden-20513471

<An der Urne soll demnächst über ein Verbot von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft entschieden werden. Der Bauernverband lehnt die Initiative ab.

Für die Initiative «für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» sind nach Angaben des Initiativkomitees genügend Unterschriften zusammengekommen. Das Volksbegehren sei erfolgreich abgeschlossen, teilte das Komitee am Mittwoch mit.

Die Initiative soll am 25. Mai, kurz vor Ablauf der Sammelfrist, der Bundeskanzlei überreicht werden. Offiziell haben die Urheber der Initiative bis zum 29. Mai 2018 Zeit, die nötigen 100'000 Unterschriften einzureichen.

Umsetzung innert zehn Jahren

Die Initianten aus dem Kanton Neuenburg wollen den Einsatz synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege verbieten.

Verboten werden soll auch die Einfuhr von Lebensmitteln, die synthetische Pestizide enthalten oder mithilfe solcher Substanzen hergestellt worden sind. Die Initiative müsste innerhalb von zehn Jahren auf Gesetzesebene umgesetzt werden.

Auch Trinkwasser-Initiative eingereicht

Das Komitee setzt sich aus sieben Personen aus der Region Neuenburg zusammen. Die Initianten gehören nach eigenen Angaben keiner politischen Partei an. Sie danken in ihrer Medienmitteilung «den über 140'000 Schweizerinnen und Schweizern», darunter auch vielen jungen Menschen, die sich für das Zustandekommen der Initiative engagiert hätten.

Bereits eingereicht wurde die wesensverwandte Trinkwasser-Initiative. Sie verlangt, dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Subventionen erhalten, die auf den Einsatz von Pestiziden und vorbeugend verabreichte Antibiotika verzichten.

Landwirtschaft befürchtet Einbussen

Der Bauernverband (SBV) lehnt beide Initiativen ab. Auch er wolle Pestizide bekämpfen, sagte er im vergangenen Sommer an einer Medienkonferenz zum Thema. Einen vollständigen Verzicht sieht der Verband jedoch kritisch. Ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln würden die Erträge in der Landwirtschaft um 20 bis 40 Prozent schrumpfen, warnte er.

(chi/sda)>

========

Zeit online, Logo

Luxemburg 17.5.2018: EU-Gericht entscheidet, Neonikotinoide dürfen auf Äckern weiterhin nicht verwendet werden - kriminelle Pharma Syngenta und Bayer haben KEINE Chance mehr
Bienensterben
: EU bestätigt Teilverbot von Neonikotinoiden
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-05/bienensterben-insektengifte-neonikotinoide-verbot-eu

<Drei Insektengifte, die im Ruf stehen, Bienen zu schädigen, bleiben im Freiland verboten. Das hat das EU-Gericht entschieden. Geklagt hatten zwei Chemiekonzerne.

Die Unternehmen Bayer und Syngenta sind mit ihren Klagen gegen EU-Verbote einiger bienenschädlicher Pestizide vor dem EU-Gericht gescheitert. Die von der EU-Kommission im Jahr 2013 verhängten Einschränkungen bei der Verwendung von drei Neonikotinoiden seien rechtens, befanden die Luxemburger Richter. 

Neonikotinoide stehen in dem Verdacht, für das Bienensterben mitverantwortlich zu sein. Sie greifen das Nervensystem der Tiere an, wodurch ihr Lernvermögen und ihre Orientierungsfähigkeit eingeschränkt werden (Plos One: Fischer et al., 2014).

In der Klage der zwei Chemiekonzerne ging es um die drei Substanzen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, deren Freilandeinsatz seit 2013 verboten ist. Mit dem Urteil der Richter bleibt das so. Sie wiesen die Klage von Syngenta und Bayer "in vollem Umfang" ab. Syngenta hatte unter anderem auf Schadenersatz in Höhe von mindestens 367,9 Millionen Euro geklagt.

Auf Äckern verboten

Zur Begründung hieß es, die Kommission habe darlegen können, dass die strittigen Wirkstoffe nicht mehr den Zulassungskriterien entsprächen. Dabei verwiesen die Richter auch auf die verschärften Anforderungen der Europäischen Union. Demnach dürfen Bienen Neonikotinoiden nur in "vernachlässigbarer Weise" ausgesetzt werden. Die Verwendung des Wirkstoffes darf "keine unannehmbaren akuten oder chronischen Auswirkungen auf das Überleben und die Entwicklung der Bienenvölker" haben.

Syngenta bezeichnete das Urteil als "enttäuschend und bedauerlich". Sowohl der zum chinesischen Chemieriesen ChemChina gehörende Konzern als auch Bayer hatten bereits zuvor gewarnt, dass bei einem Verbot der Insektizide die Landwirte wieder zu älteren Pflanzenschutzmitteln greifen und Chemikalien öfter sprühen würden. Wissenschaftliche Innovation sei der einzige Weg, um ausreichend Nahrungsmittel produzieren und die Umwelt schützen zu können, erklärte Syngenta.>

========





<<        >>

Teilen:

Facebook








Sputnik Ticker online, Logo  BLICK online, Logo    20 minuten
                  online, Logo Basler Zeitung online,                  Logo  Tagesanzeiger
                  Logo Schweizer
                  Fernsehen online, Logo  Handelszeitung.ch online, Logo  Epoch Times                  online, Logo  news.ch
                  online, Logo   Schweiz-Magazin online,
                  Logo    infosperber online, Logo  Spiegel online, Logo  n-tv online, Logo ARD online, Logo Deutschlandfunk online, Logo    Zeit online, Logo    Der Standard online, Logo gmx-Meldungen,
                  Logo  Deutsche
                  Wirtschaftsnachrichten online, Logo  Stimme
                  Russlands, Logo  Kopp-Verlag
                  online, Logo  Netzfrauen
                  online, Logo  News
                  top-aktuell, Logo     Shortnews online, Logo  Kronenzeitung online, Logo  Rettet den
                  Regenwald, Logo  Nachrichten.at online, Logo  Schramms
                  Blog online, Logo   Informationsdienst
                  Gentechnik online, Logo  Neopresse
                  online, Logo   Frag Wilma
                  online, Logo mit Schmetterling  Schweiz-Magazin online, Logo  Presseportal
                    online, Logo  


Quellen


Fotoquellen
[1] Ratte mit Genmais-Glyphosat-Tumor:
http://www.epochtimes.de/gesundheit/willkommen-in-tumor-town-ratten-bekommen-schreckliche-tumore-von-gmo-futter-und-glyphosat-a1323948.html
[2] Rapsfeld mit Pestiziden tot, Rapsblühstreifen ohne Pestizide lebt mit vielen Insekten:
http://www.frag-wilma.de/78-themen/schmetterlinge-und-insekten/501-biologisch-angebauter-raps-reichhaltige-nektar-und-pollenpflanze.html
[3] Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta: https://www.amazon.de/Schwarzbuch-Syngenta-Basler-Agromulti-Spur/dp/3859902830/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1464576646&sr=8-1&keywords=schwarzbuch+syngenta
[4] Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta, Werbeplakat von 2016: http://www.gartencoop.org/tunsel/node/3941


^