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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

11a8. Die Chemievergiftung durch Pestizide - und die Chemiegiganten bezahlen nie (Teil 8)


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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Literaturempfehlung

-- F. William Engdahl: Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation; Kopp-Verlag
-- Film: Der Gen-Food-Wahnsinn. Für den Verbraucher meist nicht zu unterscheiden. Produkte mit und ohne Gen-Technik. Dieer Film bringt den Beweis: Gen-Food macht krank

Organisationen gegen Pestizide

-- "USA":
U.S. Right To Know
-- CH: future3.0
-- Peru:
Grupo ETC



Netzfrauen
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13.4.2018: Hawaii ist das Versuchslabor für Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences, DuPont Pioneer, BASF etc. - Widerstand
Hawaii vs. Monsanto – Hawaii, das Versuchslabor
https://netzfrauen.org/2018/04/13/hawaii/

<Weil Hawaii geografisch so abgelegen liegt und nicht im Fokus der Berichterstattung, ist es hervorragend geeignet, um dort chemische Experimente durchzuführen. Das Klima der Inselkette und die natürlichen Reichtümer in Hülle und Fülle lockten fünf der weltgrößten Biotech-Konzerne an: Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences, DuPont Pioneer und BASF. In den letzten 20 Jahren führten diese zusammen mehr als 5000 Freilandversuche für pestizidresistente Saaten auf einer Fläche von 40 000 bis 60 000 Morgen (à 4047 m²) hawaiianischem Land durch. Ohne vorher darüber informiert zu werden, wurden die Hawaiianer somit zu Versuchskaninchen für GMO.  Pestizide im Paradies und Höchststand bei Geburtsfehlern, alarmieren die Ärzte. 

Die Verwendung der Chemikalien durch Saatgutkonzerne gefährdet die Gesundheit der Menschen auf Hawaii

Die wissenschaftlichen und medizinischen Beweise für die Gefahren für die menschliche Gesundheit durch Pestizide sind erschütternd. Wenn gesprüht wird und der Wind bergab von den Feldern in die Stadt weht, beklagen sich die Einwohner über brennende Augen, Kopfschmerzen und Erbrechen.

„Deine Augen und dein Kopf tun weh, du fühlst dich benommen und eklig. Es ist furchtbar,“ erzählt Howard Hurst, Sonderpädagoge an der Middle School, der zwei Evakuierungen mitmachen musste.

„Bei uns benötigen 10 % der Schüler Sonderbehandlung, wohingegen der nationale Durchschnitt bei 6.3 % liegt,“ sagt er. „Es fällt schwer, die Pestizide damit nicht in Verbindung zu bringen.“

Mindestens 27 Schulen in Hawaii befinden sich innerhalb von einer Meile von agrochemischen Forschungsgebieten.

MonsantoDowDupont/PioneerSyngenta und  BASF, sie alle besitzen oder pachten Ackerland auf Hawaii. Hier finden sie beste klimatische Bedingungen vor, um mehrmals im Jahr zu ernten. Das Land nutzen sie u. a. für Tests von Chemikalien und genmodifizierten Lebensmitteln.

Hawaii gegen Monsanto: Der Kampf um GVO in Hawaii

Eine kleine Bewegung hatte im Maui County eine Volksabstimmung auf den Weg gebracht und gewonnen und vorerst  Monsanto und Co. stoppen können. Doch die Freude währte nicht lange, denn wie groß die Macht der Konzerne ist, haben wir bereits mehrfach bitter erfahren müssen. So auch auf Maui, denn bereits kurze Zeit später kippte die Bundesrichterin das GVO-Moratorium auf Maui. Es ist schon frustrierend, wie weiter mit der Gesundheit der Menschen gespielt werden kann, wie das auf Hawaii der Fall ist.

Auf Maui wird kommerzielle Landwirtschaft betrieben und das größte Stück dieser Industrie gehört Monsanto. Monsanto ist das größte agrochemische und biotechnologische Unternehmen der Welt und wurde von Bayer, einem anderen Riesen, übernommen. Der umstrittene Ruf des Unternehmens geht auf die 1980er Jahre zurück, als Monsanto den Weg für den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in der kommerziellen Landwirtschaft bahnte.

Hawaii ist Monsantos landwirtschaftliches Zentrum und gleichzeitig ein riesiges Versuchsfeld für seine neuen Produkte. Maui hat den fruchtbarsten Boden  in Amerika. Kulturen von Mais über Papayas bis hin zu Kaffee gedeihen im feuchten Klima und auf fruchtbaren Böden. Dies ist der perfekte Standort für einen landwirtschaftlichen Giganten wie Monsanto. Mit 1381 Feldern im Bundesstaat testet Monsanto Chemikalien, gentechnisch veränderte Pflanzen und verkauft Saatgut an andere landwirtschaftliche Unternehmen.

Nachdem in Hawaii vermehrt die Menschen protestierten, zumal die Krankheiten nachweislich zunahmen, investierte Monsanto Millionen Dollar in Kampagnen gegen die Proteste.

Gerade dann, wenn wieder mit Pestiziden gesprüht wird, sind die Warteräume des örtlichen Krankenhauses überfüllt. Und nicht nur, dass die Konzerne alles verseuchen, ein Hospital wurde sogar von Dow AgroSciences’ Cheflobbyisten geführt. Das Krankenhaus, das von der ehemaligen Zuckerrohrplantage gebaut wurde, liegt neben der Middle School und beide sind gerade einmal 500 Meter von Syngentas Feldern entfernt. Niemals wurden in diesem Krankenhaus Untersuchungen durchgeführt, die Auswirkungen von Pestiziden auf die Patienten betreffend.

Die Chemiekonzerne, die den Mais auf den ehemaligen Zuckerrohrplantagen anbauen, weigern sich, präzise Aussagen zu den verwendeten Chemikalien zu machen, noch äußern sie sich dazu, wo und in welchen Mengen gespritzt wird. Sie beharren hingegen nur darauf, dass die Pestizide unbedenklich sind, und die meisten der staatlichen und örtlichen Politiker stimmen dem zu.

Die Samenkette – Hawaii, das Versuchslabor

Wenn Konzerne wie Monsanto eine neue Art von Saatgut entwickeln wollen, findet der eigentliche Prozess der Gentechnik in einem Labor auf dem Festland statt. Wenn eine Pflanze auf Herbizidresistenz hin entwickelt wird, werden Tests an diesen ersten Versuchssämlingen in einem Labortreibhaus durchgeführt. Doch was kommt danach?

Sobald die Firma einen Samen hat, den sie zur nächsten Stufe bringen möchte, wird dieser Samen nach Hawaii verschifft. Hier wird er über viele Generationen hinweg mit anderen Pflanzen gekreuzt, um das gentechnisch veränderte Merkmal (z. B. Herbizidtoleranz) mit komplementären Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit oder hohem Ertrag zu kombinieren, die bereits in etablierten Sorten des Saatguts existieren.

Maui (Insel der Sonne) ist die sonnenreichste Insel von Hawaii. Wunderschöne Strände, Palmen, Regenwald mit unzähligen Wasserfällen und dem Hula – dem Tanz mit den faszinierenden Bewegungen und den bunten Blumenketten, den Lai.

Da Maui keine Verbindung zum Festland besitzt und Tausende von Kilometern vom Festland entfernt liegt, hat sich hier eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Tiere und Pflanzen, die es nur auf Hawaii und Maui gibt, die sich optimal an die Bedingungen vor Ort angepasst haben.

Ein Paradies! Doch dieses Paradies ist gefährdet! Nicht nur durch die von Einwanderern mitgebrachten Tiere wie Ratten, Schweine und Ziegen, die teilweise wild herumlaufen und die Gelege von seltenen Vögeln, Insekten und Pflanzen zerstören, sondern auch durch Monsanto und Co.

Netzfrau Doro Schreier>


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Epoch Times
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Deutschland 16.4.2018: Ldw-Ministerin behauptet, Totalverbot von Glyphosat sei europarechtswidrig - Umweltministerin Schulze will totales Glyphosatverbot in 3 Jahren umsetzen
Klöckner: Totalverbot von Glyphosat ist europarechtswidrig
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kloeckner-totalverbot-von-glyphosat-ist-europarechtswidrig-a2401874.html

<Die Bundeslandwirtschaftsministerin hält ein Totalverbot von Glyphosat für europarechtswidrig. Man könne die Glyphosatanwendung laut dem Koalitionsvertrag nur reduzieren, so Klöckner.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) strebt kein Totalverbot von Glyphosat an, weil sie es für nicht durchsetzbar hält.

„Österreich hat ein komplettes Verbot ausgesprochen und das ist europarechtswidrig. Deshalb halte ich mich an unseren Koalitionsvertrag, wie wir das verabredet haben, sofort mit einer Reduktionsstrategie bei der Glyphosatanwendung zu beginnen“.

Sie werde in den nächsten Tagen ein Papier vorlegen, in dem die Anwendung einschränkt wird. „Zum Teil bei Personengruppen […], die nicht beruflich tätig sind, aber auch […] wenn es um Oberflächen-Anwendungen etc. geht. Also ich bin da vertragskonform“, sagte Klöckner am Montag vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin.

Umweltministerin pocht auf schnellen Glyphosat-Ausstieg

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will dagegen ein Glyphosat-Verbot spätestens Ende 2021 durchsetzen. Damit geht Schulze über den Koalitionsvertrag hinaus, in dem nur von einem schnellstmöglichen Ausstieg aus der weit verbreiteten Glyphosat-Nutzung die Rede ist, ohne ein Datum zu nennen.

„Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, werden wir die vorhandenen Möglichkeiten nutzen, um die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden“, sagte Schulze der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). In manchen Bereichen werde der Ausstieg nun sehr schnell gehen, bei der Privatanwendung zum Beispiel, sagte die Ministerin, die damit auf Äußerungen von Klöckner reagierte.

Auch bei der Vorerntespritzung, der sogenannten Sikkation, könne man rasch vorangehen. In anderen Bereichen werde man etwas mehr Zeit brauchen. „Aber der vereinbarte systematische und schrittweise Ausstieg muss in dieser Legislaturperiode vollendet sein.“

Bis dieser vollzogen sei, werde man bei den Zulassungen dafür sorgen, dass die biologische Vielfalt nicht zu Schaden komme. „Der Schutz der Insekten hat für mich absolute Priorität“, sagte Schulze.

[Umweltministerin Schulze: Der Wirkstoff kann nur von der EU verboten werden - das Pestizid Glyphosat kann man aber national verbieten]

Sie wies darauf hin, dass ein Verbot des Wirkstoffs Glyphosat nur auf EU-Ebene möglich sei. „Auf nationaler Ebene geht es aber nicht um den Wirkstoff, sondern um die darauf basierenden Pflanzenschutzmittel“, sagte die SPD-Politikerin. (reuters/dts)>

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Epoch Times
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EU 27.4.2018: 16 von 28 Mitgliedsstaaten stimmen für das Verbot von Killer-Pestiziden mit Neonikotinoiden
Sieg für die Bienen: Freilandverbot von bienenschädlichen Giften in der EU
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sieg-fuer-die-bienen-freilandverbot-von-bienenschaedlichen-giften-in-der-eu-a2411844.html

<Nach jahrelangem Streit wird der Einsatz unter freiem Himmel von drei bienenschädlichen Insektengiften, sogenannten Neonikotinoiden, nun europaweit verboten.

Nach jahrelangem Streit wird der Einsatz unter freiem Himmel von drei bienenschädlichen Insektengiften, sogenannten Neonikotinoiden, nun europaweit verboten. Mit knapper Mehrheit stimmten die EU-Mitgliedstaaten für einen entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

EU-Quellen zufolge stimmten 16 von 28 Mitgliedstaaten für das Verbot – 15 Ja-Stimmen hätten nicht gereicht.

Der Einsatz im Freien der Pestizide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxa werde nun europaweit nicht mehr genehmigt, teilte die Kommission mit. Die Regelung solle noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte die Schädlichkeit der Stoffe für Wild- und Honigbienen im Februar erneut bestätigt. In Gewächshäusern dürfen die drei betroffenen Stoffe weiterhin verwendet werden.

Deutschland stimmte für das Verbot

Deutschland stimmte wie 15 weitere Mitgliedstaaten für das weitgehende Verbot, das die EU-Kommission vorgeschlagen hatte. Vier Länder stimmten dagegen, acht enthielten sich, wie die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen erfuhr. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte: „Heute ist ein guter Tag für den Schutz der Bienen in Deutschland und in Europa.“

Umweltverbänden und anderen Parteien – von der Linken bis zur SPD – wollen noch mehr. Der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling erklärte, das Anwendungsverbot sei „überfällig“ gewesen.

„Es hätte früher kommen müssen, denn die Aussaat der Zuckerrüben wird es in diesem Jahr nicht mehr betreffen“, fügte er hinzu. Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck forderte, dass auch die anderen Neonikotinoide vom Markt genommen werden müssten.

[Das Bienensterben ohne Blumenwiesen wird weitergehen]

Martin Hofstetter von der Umweltorganisation Greenpeace schränkte ein, die heutige Entscheidung allein werde das rasante Insektensterben nicht stoppen. Dieser Meinung ist auch Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), sie werde deshalb bald „Eckpunkte für ein Aktionsprogramm zum Insektenschutz vorlegen.“

Es gehe nicht nur um Bestäuber als Grundlage guter Erträge, betonte auch die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kirsten Tackmann, „sondern um den Erhalt eines wichtiges Teils des Ökosystems“.

Bauernverband sucht Alternativen an Pflanzenschutzmitteln

Der Deutsche Bauernverband hatte sich seit der erneuten Bestätigung der Gefährlichkeit von Neonikotinoiden durch die Efsa ebenfalls für ein Freiluftverbot ausgesprochen. Maßgeblich müsse immer eine fundierte wissenschaftliche Bewertung sein, erklärte Verbandspräsident Joachim Rukwied. Nun müssten schnell Alternativen für Neonikotinoide gefunden werden, denn „um Qualität und Erträge abzusichern, brauchen wir Pflanzenschutzmittel“, fügte er hinzu.

Viele Landwirte bauen bereits erfolgreich Pflanzen ohne Neonikotinoide an“, erklärte hingegen Sandra Bell von der Umweltorganisation Friends of the Earth. Die Landwirte bräuchten mehr Unterstützung von der Europäischen Kommission und den nationalen Regierungen, um mit statt gegen die Natur zu wirtschaften.

[Kriminelle Pestizid-Pharma mit Bayer und Syngenta will kriminelle Pestizide immer noch verkaufen - und klagt gegen Verbote aus der Vergangeneheit!!!]

Der europäische Verband der Pflanzenschutzindustrie (ECPA) kritisierte die Entscheidung als „voreilig“. Die EU-Institutionen hätten eine noch ausstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) abwarten sollen, erklärte ECPA-Sprecher Graeme Taylor. Die Hersteller Bayer und Syngenta haben gegen frühere Beschränkungen der Nutzung von Neonikotinoiden vor dem EuGH Klage erhoben. Das Verfahren läuft noch. Im Mai soll das Urteil fallen.

Die Efsa hatte bereits 2013 einen ersten Bericht zu Neonikotinoiden veröffentlicht, woraufhin ihre Nutzung auf EU-Ebene deutlich eingeschränkt wurde. In Ausnahmefällen blieb der Freilufteinsatz jedoch erlaubt. Diese Ausnahmen fallen nun weg.

(afp)>

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Kronenzeitung
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Italien 16.5.2018: Tierversuche mit Ratten: Glyphosat verändert die Darmflora, sexuelleEntwicklung und schädigt die Erbsubstanz
Brisante Studie zeigt: Glyphosat verändert im Tierversuch die Darmflora
http://www.krone.at/1708875

<Zu brisanten Ergebnissen kommt eine neue Studie, bei der die möglichen Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat untersucht wurden. Laut dem unabhängigen Forscher-Collegium Ramazzini hat sich demnach der Verdacht erhärtet, dass durch Glyphosat die Zusammensetzung der Darmflora verändert wird. Tierversuche mit Ratten ließen diesen Schluss zu, heißt es.

Die Veränderungen traten - umgelegt auf den Menschen - insbesondere in der frühen Kindheit und der Pubertät ein. Zusätzlich scheint Glyphosat in niedrigen Dosen die sexuelle Entwicklung zu beeinflussen und die Erbsubstanz zu schädigen. Die Ergebnisse der Pilotstudie wurden bei einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament in Brüssel präsentiert und werden im Mai im Wissenschaftsjournal „Environmental Health“ publiziert.

Ratten „sichere“ Dosis verabreicht
Die Pilotstudie war eine Einzeldosis-Studie mit Glyphosat-basierten Herbiziden (GBHs), die Ratten über einen Zeitraum von drei Monaten verabreicht wurden. Den Ratten wurde dabei täglich dieselbe Konzentration zugeführt. Die verwendete Dosis war die maximal erlaubte tägliche ernährungsbedingte Exposition der US-Umweltschutzbehörde EPA, also eine Dosierung, die als sicher gilt.

Den Ergebnissen des italienischen Ramazzini-Instituts soll ein integriertes experimentelles Forschungsprojekt folgen. Die Studien dazu werden unabhängig von der Unterstützung durch die Industrie sein und vollständig durch Crowdfunding finanziert. Im Rahmen des Projekts soll der Einfluss von Herbiziden auf Glyphosat-Basis auf den Menschen erforscht werden.

Meistverwendetes Unkrautvernichtungsmittel
Glyphosat ist das meist verwendete Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Seit 1974 wurden rund um den Globus 8,6 Milliarden Kilogramm an Glyphosat-basierten Herbiziden in der Landwirtschaft, im Gartenbau, in Industrie und Privathaushalten versprüht. Auch in Österreich wird Glyphosat in großem Rahmen eingesetzt.

Die Grünen sehen sich durch die Forschungsergebnisse in ihrer Kritik an Glyphosat und ihrer Forderung nach einem Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels bestätigt. „Allein der Verdacht, dass Glyphosat Veränderungen im Körper von Kindern und Jugendlichen auslöst, rechtfertigt unsere Skepsis gegenüber seiner Neuzulassung“, erklärte der Grüne EU-Abgeordnete Thomas Waitz.

Bundesregierung kündigte Glyphosat-Verbot an
Für Österreich hat die Bundesregierung noch vor ihrem offiziellen Antritt im Dezember ein Verbot von Glyphosat angekündigt. Beim Ausstieg will man sich an EU-Ländern wie Frankreich oder Italien orientieren, die ebenfalls bereits angekündigt haben, die Nutzung von Glyphosat zu verbieten, sobald Alternativen gefunden sind.

Glyphosat seit 2002 in EU erlaubt
Das Unkrautvernichtungsmittel ist seit 2002 in der EU genehmigt und wird regelmäßig auf Risiken für Gesundheit und Umwelt untersucht. In Österreich erfolgt die Bewertung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Erst Ende November 2017 wurde die Zulassung für Glyphosat in der Europäischen Union auf Vorschlag der EU-Kommission um fünf Jahre verlängert.>

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20 minuten
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16.5.2018: Volksabstimmung "CH ohne synthetische Pestizide" - für pestizidfreie Landwirtschaft
Volksbegehren: Schweizer können über Pestizide abstimmen
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Volksinitiative-gegen-Pestizide-soll-Ende-Mai-eingereicht-werden-20513471

Abstimmungskomitee:

<An der Urne soll demnächst über ein Verbot von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft entschieden werden. Der Bauernverband lehnt die Initiative ab.

Für die Initiative «für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» sind nach Angaben des Initiativkomitees genügend Unterschriften zusammengekommen. Das Volksbegehren sei erfolgreich abgeschlossen, teilte das Komitee am Mittwoch mit.

Die Initiative soll am 25. Mai, kurz vor Ablauf der Sammelfrist, der Bundeskanzlei überreicht werden. Offiziell haben die Urheber der Initiative bis zum 29. Mai 2018 Zeit, die nötigen 100'000 Unterschriften einzureichen.

Umsetzung innert zehn Jahren

Die Initianten aus dem Kanton Neuenburg wollen den Einsatz synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege verbieten.

Verboten werden soll auch die Einfuhr von Lebensmitteln, die synthetische Pestizide enthalten oder mithilfe solcher Substanzen hergestellt worden sind. Die Initiative müsste innerhalb von zehn Jahren auf Gesetzesebene umgesetzt werden.

Auch Trinkwasser-Initiative eingereicht

Das Komitee setzt sich aus sieben Personen aus der Region Neuenburg zusammen. Die Initianten gehören nach eigenen Angaben keiner politischen Partei an. Sie danken in ihrer Medienmitteilung «den über 140'000 Schweizerinnen und Schweizern», darunter auch vielen jungen Menschen, die sich für das Zustandekommen der Initiative engagiert hätten.

Bereits eingereicht wurde die wesensverwandte Trinkwasser-Initiative. Sie verlangt, dass nur noch Landwirtschaftsbetriebe Subventionen erhalten, die auf den Einsatz von Pestiziden und vorbeugend verabreichte Antibiotika verzichten.

Landwirtschaft befürchtet Einbussen

Der Bauernverband (SBV) lehnt beide Initiativen ab. Auch er wolle Pestizide bekämpfen, sagte er im vergangenen Sommer an einer Medienkonferenz zum Thema. Einen vollständigen Verzicht sieht der Verband jedoch kritisch. Ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln würden die Erträge in der Landwirtschaft um 20 bis 40 Prozent schrumpfen, warnte er.

(chi/sda)>

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Zeit online, Logo

Luxemburg 17.5.2018: EU-Gericht entscheidet, Neonikotinoide dürfen auf Äckern weiterhin nicht verwendet werden - kriminelle Pharma Syngenta und Bayer haben KEINE Chance mehr
Bienensterben
: EU bestätigt Teilverbot von Neonikotinoiden
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-05/bienensterben-insektengifte-neonikotinoide-verbot-eu

<Drei Insektengifte, die im Ruf stehen, Bienen zu schädigen, bleiben im Freiland verboten. Das hat das EU-Gericht entschieden. Geklagt hatten zwei Chemiekonzerne.

Die Unternehmen Bayer und Syngenta sind mit ihren Klagen gegen EU-Verbote einiger bienenschädlicher Pestizide vor dem EU-Gericht gescheitert. Die von der EU-Kommission im Jahr 2013 verhängten Einschränkungen bei der Verwendung von drei Neonikotinoiden seien rechtens, befanden die Luxemburger Richter. 

Neonikotinoide stehen in dem Verdacht, für das Bienensterben mitverantwortlich zu sein. Sie greifen das Nervensystem der Tiere an, wodurch ihr Lernvermögen und ihre Orientierungsfähigkeit eingeschränkt werden (Plos One: Fischer et al., 2014).

In der Klage der zwei Chemiekonzerne ging es um die drei Substanzen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, deren Freilandeinsatz seit 2013 verboten ist. Mit dem Urteil der Richter bleibt das so. Sie wiesen die Klage von Syngenta und Bayer "in vollem Umfang" ab. Syngenta hatte unter anderem auf Schadenersatz in Höhe von mindestens 367,9 Millionen Euro geklagt.

Auf Äckern verboten

Zur Begründung hieß es, die Kommission habe darlegen können, dass die strittigen Wirkstoffe nicht mehr den Zulassungskriterien entsprächen. Dabei verwiesen die Richter auch auf die verschärften Anforderungen der Europäischen Union. Demnach dürfen Bienen Neonikotinoiden nur in "vernachlässigbarer Weise" ausgesetzt werden. Die Verwendung des Wirkstoffes darf "keine unannehmbaren akuten oder chronischen Auswirkungen auf das Überleben und die Entwicklung der Bienenvölker" haben.

Syngenta bezeichnete das Urteil als "enttäuschend und bedauerlich". Sowohl der zum chinesischen Chemieriesen ChemChina gehörende Konzern als auch Bayer hatten bereits zuvor gewarnt, dass bei einem Verbot der Insektizide die Landwirte wieder zu älteren Pflanzenschutzmitteln greifen und Chemikalien öfter sprühen würden. Wissenschaftliche Innovation sei der einzige Weg, um ausreichend Nahrungsmittel produzieren und die Umwelt schützen zu können, erklärte Syngenta.>

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Monsanto.news online, Logo

May 24, 2018: Lawsuits of cancer victims against Monsanto - and bribed Environment Agency EPA is busted
LAWSUIT: Monsanto hid the truth about glyphosate and cancer
24.5.2018: Prozesse von Krebsopfern gegen Monsanto - und die  bestochene Umweltbehörde EPA fliegt auf
PROZESS: Monsanto hat die Wahrheit über Glyphosat und Krebs verheimlicht
http://www.monsanto.news/2018-05-24-lawsuit-monsanto-hid-the-truth-about-glyphosate-and-cancer.html

<For the first time ever, the world’s most evil corporation may finally have to face up to their crimes in court. On June 18, 2018, one man will take Monsanto head-on, alleging that the company has been hiding the cancer-causing potential of Roundup for decades. Dewayne Johnson, a 48-year-old man from California is brave enough to fight cancer and Monsanto at the same time. Doctors say Johnson has just a few short months left to live, but his drive to make sure Monsanto pays for the toxin they’ve spread across the word is going to be hard to beat.

And now, his case against the biotech giant just got another helping hand; Judge Curtis Karnow issued an order last week that will allow jurors to not just consider evidence regarding what caused Johnson’s cancer — but also evidence that shows Monsanto’s been hiding the truth about glyphosate’s potential to cause harm.

“The internal correspondence noted by Johnson could support a jury finding that Monsanto has long been aware of the risk that its glyphosate-based herbicides are carcinogenic … but has continuously sought to influence the scientific literature to prevent its internal concerns from reaching the public sphere and to bolster its defenses in products liability actions. Thus there are triable issues of material fact,” Karnow reportedly stated.

The Guardian notes that some 4,000 plaintiffs have launched suits against the company similar to Johnson’s; they say that exposure to Roundup caused them (or their loved ones) to develop non-Hodgkin’s lymphoma. In St. Louis, Missouri, another trial is scheduled to take place in October.

In addition to laying the blame of cancer caused by Roundup exposure squarely at Monsanto’s feet, the lawsuits allege that the corporate behemoth knew about their product’s toxicity — and actively suppressed this information, from both regulators and the public. A corporation would hide information to protect their profits? For shame! Perhaps this is why U.S. regulatory agencies shouldn’t rely on manufacturer-backed studies for assessing product safety.

An increasing number of studies have shown that glyphosate — the active ingredient in Roundup — is carcinogenic. Even the World Health Organization’s International Agency for Research on Cancer has concluded that glyphosate is a probable carcinogen, and yet, Monsanto’s assurances that their product is safe have remained enough to be law of the land. What kind of word are we living in, where corporations get final say instead of science?

In fact, its worse than previously thought - [Glyphosat has a more toxic effect together with other agents]

Recent research has shown that it’s not just glyphosate that’s the problem; the entire Roundup formulation is toxic. As reported, The U.S. National Toxicology Program (NTP) recently conducted its first-ever analysis of herbicide formulations that include glyphosate and other chemicals — and found that glyphosate becomes even more toxic when combined with other ingredients.

As Johnson’s lawsuit alleges, Monsanto has “championed falsified data and attacked legitimate studies” that unveiled the potential threat posed by its herbicides, and  engaged in a “prolonged campaign of misinformation” to trick regulatory agencies and the general public into believing their products are safe.

[Also the Environment Protection Agency EPA gets it's lawsuit]

Monsanto, of course, has vehemently denied the allegations and maintains that their product is safe. The biotech leviathan has even pointed to analyses led by the EPA [Environment Protection Agency] as proof. This is ironic, given the number of whistles that have been blown regarding the EPA’s stance on glyphosate. In 2017, a lawsuit was filed against the EPA — alleging that Monsanto had “influenced” their classification of the chemical. Reports state that the EPA had enough evidence to declare glyphosate carcinogenic but ultimately chose to say it was “not likely to be carcinogenic to humans.”

[Corrupt officials in EPA - payed by Monsanto]

That lawsuit came shortly after a shocking letter from the late Marion Copley, former EPA scientist, revealed that “moles” inside the federal agency were working to keep glyphosate in good graces — and getting paid off by Monsanto for doing so.

The Monsanto conspiracy just keeps getting bigger and more convoluted as time goes on, so stay current at Monsanto.news.

Sources for this article include:

TheGuardian.com

OrganicLifestyleMagazine.com

<Zum allerersten Mal muss sich die bösartigste Gesellschaft der Welt endlich ihren Verbrechen vor Gericht stellen. Am 18. Juni 2018 wird ein Mann Monsanto frontal angreifen und behaupten, dass das Unternehmen das Krebs verursachende Potenzial von Roundup seit Jahrzehnten verheimlicht. Dewayne Johnson, ein 48-jähriger Mann aus Kalifornien, ist mutig genug, gleichzeitig gegen Krebs und Monsanto zu kämpfen. Die Ärzte sagen, dass Johnson nur noch wenige Monate zu leben hat, aber seine Bemühungen, dass Monsanto für die Vergiftung bezahlen soll, das sie über das ganze Land verteilt haben, werden schwer zu übertreffen sein.

Und jetzt hat sein Fall gegen den Biotech-Riese auch noch eine helfende Hand; Richter Curtis Karnow gab letzte Woche eine Verfügung heraus, die es den Geschworenen ermöglichen wird, nicht nur Beweise zu betrachten, was Johnsons Krebs verursacht hat - sondern auch Beweise, die zeigen, dass Monsanto die Wahrheit über das Potenzial von Glyphosat verheimlicht hat, wie es Schaden anrichtet.

"Die von Johnson erwähnte interne Korrespondenz könnte eine Jury unterstützen, die feststellt, dass Monsanto das Krebsrisiko durch Herbizide, die auf Glyphosat basieren, seit langem kennt ... aber ständig versucht hat, die wissenschaftliche Literatur zu beeinflussen, um zu verhindern, dass ihre internen Bedenken an die Öffentlichkeit gelangen, um so die Verteidigung gegen eine Produkthaftung zu stärken. Daher gibt es einfache Fragen über materielle Tatsachen", sagte Karnow Berichten zufolge.

The Guardian stellt fest, dass etwa 4.000 Kläger Klagen gegen das Unternehmen ähnlich wie Johnson eingereicht haben; Sie sagen, dass die Exposition gegenüber Roundup bei ihnen (oder ihre Angehörigen) bewirkt hat, dass sich ein Non-Hodgkin-Lymphom entwickelte. In St. Louis, Missouri, soll im Oktober ein weiterer Prozess stattfinden.

Zusätzlich zu der Tatsache, dass Roundup nun Monsanto in eine Schuld reingeritten hat, Krebs zu erregen, behaupten die Gerichtsverfahren, dass der korporative Ungetüm über die Toxizität ihres Produkts Bescheid wusste - und diese Informationen sowohl vor den Aufsichtsbehörden als auch vor der Öffentlichkeit aktiv unterdrückte. Ein Unternehmen würde Informationen verstecken, um die Gewinne zu schützen? Zum Schämen! Vielleicht sollten sich "US"-Aufsichtsbehörden daher nicht auf herstellergestützte Studien zur Bewertung der Produktsicherheit verlassen.

Immer mehr Studien haben gezeigt, dass Glyphosat - der Wirkstoff in Roundup - krebserregend ist. Selbst die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation ist zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat ein wahrscheinliches Karzinogen ist, und doch hat Monsantos Versicherung, dass ihr Produkt sicher ist, genügen können, um als Gesetz für das ganze Land zu gelten. In was für einem Wort leben in einem Staat, wo die Unternehmen das letzte Wort haben - und die Wissenschaft gilt nicht mehr?

In der Tat ist es schlimmer als bisher angenommen - [Glyphosat wirkt zusammen mit anderen Stoffen noch giftiger als alleine schon]

Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass nicht nur Glyphosat das Problem ist. Das gesamte Roundup-Rezept ist toxisch. Wie berichtet, führte das "US"-amerikanische National Toxicology Program (NTP) kürzlich seine erste Analyse von Herbizidrezepten durch, die Glyphosat und andere Chemikalien enthalten - und fand heraus, dass Glyphosat in Kombination mit anderen Bestandteilen noch toxischer wird.

Wie Johnsons Klage behauptet, hat sich Monsanto "für gefälschte Daten eingesetzt und legitime Studien angegriffen", die die potentielle Bedrohung durch seine Herbizide enthüllten und eine "lang anhaltende Kampagne der Fehlinformation" antraten, um die Behörden und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass ihre Produkte sicher sind .

[Auch die Umweltschutzbehörde EPA ist angeklagt]

Monsanto hat die Vorwürfe vehement zurückgewiesen und behauptet, dass ihr Produkt sicher ist. Der Biotech-Gigant hat sogar auf Analysen hingewiesen, die von der EPA ["US"-Umweltschutzbehörde] als Beweis angeführt wurden. Dies ist ironisch angesichts der Anzahl von Pfiffen, die in Bezug auf die Haltung der EPA zu Glyphosat bereits in der Luft liegen. Im Jahr 2017 wurde eine Klage gegen die EPA eingereicht - mit der Behauptung, Monsanto habe ihre Einstufung der Chemikalie "beeinflusst". Berichte besagen, dass die EPA genug Beweise hatte, um Karzinogene von Glyphosat zu deklarieren, entschied sich aber letztendlich dazu zu sagen, dass es "für Menschen wahrscheinlich nicht krebserregend ist".

[Korrupte Beamte in der EPA - von Monsanto bezahlt]

Diese Klage kam kurz nach einem schockierenden Brief der verstorbenen Marion Copley, ehemalige EPA Wissenschaftlerin, mit der Angabe, dass "Maulwürfe" in der Bundesbehörde arbeiten, um Glyphosat zu beschützen - und von Monsanto dafür bezahlt werden.

Die Verschwörung von Monsanto wird im Laufe der Zeit immer größer und verworrener, also bleiben Sie bei Monsanto aktuell.

Quellen für diesen Artikel sind:

TheGuardian.com

OrganicLifestyleMagazine.com


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Zentrum der
            Gesundheit online, Logo

26.6.2018: HPV-Impfstoff Gardasil ist Sterilisation von Frauen: Eierstöcke schliessen sich
Risiko für die Gesundheit: Neue Nebenwirkung der HPV-Impfung: Ovarialinsuffizienz
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gardasil-eierstockinsuffizienz-160301015.html

<Der HPV-Impfstoff Gardasil® wird weltweit an Millionen junge Frauen zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs verabreicht. Nach wie vor ist der Impfstoff umstritten, da er mit zahlreichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird. Jetzt warnt sogar eine Vereinigung von Kinderärzten vor der HPV-Impfung. Die amerikanische Organisation – die normalerweise Impfungen empfiehlt – vermutet, dass Gardasil® für geimpfte Frauen noch eine weitere Nebenwirkung mit sich bringen könnte, von der man bislang noch gar nichts geahnt hatte.

Eierstockinsuffizienz durch HPV-Impfstoff Gardasil®

Das American College of Pediatricians ist eine Vereinigung amerikanischer Kinderärzte und im Allgemeinen sehr impfbegeistert. Bei der HPV-Impfung macht jedoch sogar diese Organisation eine Ausnahme.

Auf ihrer Webseite schreiben die Kinderärzte, dass der HPV-Impfstoff Gardasil® jetzt mit der sehr schwerwiegenden frühzeitigen Eierstockinsuffizienz (Ovarialinsuffizienz) im Zusammenhang stehen könnte. Es handelt sich dabei um eine Art verfrühte Wechseljahre. Die Eierstöcke stellen ihre Arbeit ein. Es reifen keine Eizellen mehr aus und die betreffende Frau wird unfruchtbar.

Eierstockinsuffizienz – Langfristige Nebenwirkung von Gardasil®?

Seit 2013 gab es zwei Fallbericht-Serien, in denen über Eierstockinsuffizienz bei jungen Frauen berichtet wurde. Die Krankheit trat einige Wochen bis Jahre nach einer Impfung mit Gardasil auf. Nebenwirkungen dieser Art gehören zu den langfristigen Nebenwirkungen, die in all den Studien rund um den Impfstoff nie untersucht wurden – weder in den Tierstudien noch in den klinischen Studien.

Normalerweise überprüft man bei Impfstoffstudien lediglich, ob es innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung zu unerwünschten Wirkungen kommt. Schliesslich gilt: Alles, was nach diesen 14 Tagen auftritt, kann unmöglich von der Impfung herrühren.

Placebogruppe erhielt ebenfalls Impf-Zusatzstoffe

Dabei weiss man sehr wohl, dass beispielsweise die aluminiumhaltigen Zusätze in den Impfstoffen Autoimmunreaktionen auslösen können. Polysorbat 80 ist ein weiterer Zusatzstoff in Gardasil®. Von dieser Substanz weiss man sogar, dass sie bei Ratten toxisch auf die Eierstöcke wirkt.

Doch scheint sich bislang niemand dafür interessiert zu haben. Das ist auch kein Wunder, denn in den Zulassungsstudien des Impfstoffs hatte auch der Placebostoff Polysorbat 80 und Aluminiumhydroxid enthalten. Folglich zeigten sich Nebenwirkungen aufgrund der Zusatzstoffe nicht nur in der echten Impfgruppe, sondern natürlich auch in der Placebogruppe. Daraus aber schloss man, dass die Impfschäden nichts mit der Impfung zu tun haben könnten.

Da ausserdem eine grosse Zahl der Mädchen, die an den Studien teilgenommen hatten, gleichzeitig hormonell verhüteten, bemerkte man die Eierstockinsuffizienz höchstwahrscheinlich in sehr vielen Fällen gar nicht, da eine hormonelle Verhütung eine solche sehr erfolgreich maskieren kann.

Die meisten Ärzte wissen von der neuen Nebenwirkung nichts

Leider ist selbst den meisten Ärzten unbekannt, dass eine Eierstockinsuffizienz die Nebenwirkung der HPV-Impfung sein könnte. Also melden Sie das Problem – sollte es in ihrer Praxis auftreten – in der Mehrheit aller Fälle auch nicht als Impfschaden.

Immerhin wurden seit 2006 – dem Jahr der Zulassung von Gardasil® – 213 Berichte über Amenorrhö (das Ausbleiben der Regelblutung) und Eierstockinsuffizienz veröffentlicht. 88 % dieser Fälle werden auf den Impfstoff Gardasil® zurückgeführt.

Weitere 4,7 Prozent der gemeldeten Amenorrhö-Impfschäden gingen hingegen auf das Konto von Cervarix®, einem weiteren HPV-Impfstoff, der erst im Jahr 2009 zugelassen worden war. Im Vergleich dazu wurden im Zeitraum von 1990 bis zur Einführung von Gardasil® im Jahr 2006 kein einziger Fall von Eierstockinsuffizienz und nur 32 Fälle von Amenorrhö mit einem Impfstoff in Verbindung gebracht.

Nur Gardasil® scheint zu Eierstockinsuffizienz zu führen

Auffallend ist auch, dass Frauen, die andere Impfungen erhalten (z. B. gegen Grippe oder Tetanus) nur in sehr seltenen Fällen eine Eierstockinsuffizienz als Impfschaden erleiden. Erst wenn auch Gardasil geimpft wird, erhöht sich die Zahl der Frauen mit Eierstockinsuffizienz.

Aufgrund der Initiative des American College of Pediatricians ist jetzt eine neue Studie geplant, um die Zusammenhänge zwischen Gardasil® und der Eierstockinsuffizienz genauer zu untersuchen. Zusätzlich wurden neue Studien gefordert, um die Langzeitauswirkungen der HPV-Impfung in Augenschein zu nehmen.

Doch wird es natürlich viele Jahre dauern, bis erste Ergebnisse vorliegen – und in all der Zeit werden weitere Millionen Frauen und Mädchen alljährlich mit Gardasil® geimpft werden.>

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20 minuten online, Logo

Schweinz (Schweiz) 28.6.2018: 121.307 gültige Unterschriften für eine CH ohne synthetische Pestizide - Gruppe "future3.0": Umstellung der Landwirtschaft in 10 Jahren ist real machbar
Initiative zustandegekommen: Volk darf über Pestizid-Verbot abstimmen

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Volk-darf-ueber-Pestizid-Verbot-abstimmen-30883143

<Die Initiative, die ein Verbot von Pestiziden fordert, ist zustande gekommen. 121'307 gültige Unterschriften sind eingegangen.

Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» ist formell zustande gekommen. Die Bundeskanzlei bestätigte am Donnerstag die Gültigkeit von 121'307 Unterschriften.

Das Volksbegehren war vor einem Monat von der Gruppierung «future3.0» aus Neuenburg eingereicht worden. Laut Bundeskanzlei waren 121'620 Unterschriften abgegeben worden.

Initianten sind hoffnungsvoll

Die Initianten wollen synthetische Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege verbieten.

Verboten werden soll auch die Einfuhr von Lebensmitteln, die synthetische Pestizide enthalten oder mit Hilfe solcher Substanzen hergestellt worden sind. Die Initiative müsste innerhalb von zehn Jahren auf Gesetzesebene umgesetzt werden.

In den Augen der Initianten ist es «absolut möglich», die Versorgung der Menschen in der Schweiz aus einheimischer Produktion und Import-Lebensmitteln ohne synthetische Pestizide sicherzustellen.

Bauernverband ist gegen Initiative

Auf der Verbotsliste der Initianten stehen auch Produkte wie der umstrittene Unkrautvertilger Glyphosat oder die für Bienen gefährlichen Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Dem Initiativkomitee gehören sieben Personen aus der Region Neuenburg an, die nach eigenen Angaben keiner politischen Partei angehören.

Es ist nicht die einzige Initiative, die sich gegen Pestizide richtet. Das Stimmvolk wird sich auch mit der Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung - Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» befassen. Der Bauernverband (SBV) lehnt beide Initiativen ab.

(sda)>

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Politaia online, Logo

7.8.2018:
Aufgedeckt. Glyphosat greift Embryonen der folgenden Generation an
https://www.politaia.org/aufgedeckt-glyphosat-greift-embryonen-der-folgenden-generation/

<Unsere Regierung hat im Dezember des vergangenen Jahres dafür gesorgt, dass die EU den Einsatz von Glyphosat noch einmal genehmigen konnte. Nun tauchen neue Studien auf, die diese Politik noch einmal als besonders perfide erscheinen lassen. Demnach werden durch Glyphosat die Embryonen der darauffolgenden Generation geschädigt. Dies zeigte eine Studie aus Argentinien, über die der Blog keine-gentechnik.de nun berichtet hat.

Tests an schwangeren Ratten

Dabei wurde schwangeren Ratten ein Pestizid ins Futter gegeben, das Glyphosat enthält. Pro KG Körpergewicht enthielt das Futter 2 Milligramm Pestizid, die Relation würde, so die Behauptung, in den USA von der Umweltbehörde EPA als sicher eingestuft. Zunächst passierte nichts. Dann jedoch wurde die Generation an weiblichen Ratten, die auf die Welt kam, beobachtet. Deren Würfe, also die zweite Generation, waren offenbar signifikant schwächer bezogen auf das Gewicht und die Größe der Embryonen. Zudem wurden körperliche Anomalien festgestellt, also etwa Föten, die zusammengewachsen waren.

Ähnliche Entdeckungen – in der ersten Generation – haben sich schon 2010 gezeigt, als in Argentinien das Pestizid Roundup die Embryonen der getesteten Hühner sowie Frösche schädigte.

In Argentinien zeigt sich inzwischen zudem in den Regionen, in denen verstärkt Glyphosat ausgebracht wird, eine deutliche Zunahme der Zahl an Menschen, die mit einer Missgeburt auf die Welt kommen. So sind beispielsweise Zahlen der Universität Cordoba brisant, die eine Verdopplung bzw. Verdreifachung der Fehlgeburten und Missgeburten zeigen.

Diese Ergebnisse und Beobachtungen nähren den Verdacht, dass Glyphosat Embryonen schädigen kann. Die Politik in Deutschland hat bislang noch nicht reagiert. Die Leitmedien in Deutschland haben unserer Beobachtung nach über diese Vorgänge noch nicht berichtet. Sie werden es wohl auch nicht tun – meinen wir. Bleiben Sie mit uns am Thema dran.>

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Epoch Times
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11.8.2018: Bayer will nicht für Pestizidschäden von Monsanto geradestehen
Bayer kritisiert Glyphosat-Urteil in den USA – Monsanto muss 254 Millionen Euro Schmerzensgeld zahlen
https://www.epochtimes.de/politik/welt/bayer-kritisiert-glyphosat-urteil-in-den-usa-monsanto-muss-254-millionen-euro-schmerzensgeld-zahlen-a2514923.html

<Der Chemiekonzern Bayer hat sich verärgert gezeigt über ein millionenschweres Schadenersatzurteil gegen die neue Tochter Monsanto in den USA.

Der Chemiekonzern Bayer hat das Urteil eines US-Gerichts gegen den Agrarkonzern Monsanto wegen einer möglichen Krebserkrankung durch das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup kritisiert.

Ein Sprecher des Bayer-Konzerns sagte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP: „Das Urteil des Gerichts steht im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen, wonach kein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Glyphosat und dem Non-Hodgkin-Lymphom besteht.“ Monsanto gehört seit Juni zu Bayer.

Ein Geschworenengericht in San Francisco befand am Freitag, die glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto hätten „wesentlich“ zur Krebserkrankung des Klägers beigetragen. Das Gericht verurteilte Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar (254 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Das Geld wurde dem ehemaligen Hausmeister Dewayne Johnson zugesprochen, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist und die Herbizide von Monsanto dafür verantwortlich macht.

Die Geschworenen-Jury begründete das Urteil mit dem Versäumnis von Monsanto, den Kunden vor dem Krebsrisiko durch das Herbizid zu warnen. „Auf der Grundlage der wissenschaftlichen Erkenntnisse, den Einschätzungen von Regulierungsbehörden weltweit und der jahrzehntelangen praktischen Erfahrung mit dem Einsatz von Glyphosat ist Bayer überzeugt, dass Glyphosat sicher und nicht krebserregend ist“, widersprach der Bayer-Sprecher dieser Einschätzung.

In den USA machen tausende Krebskranke Monsanto für ihr Leiden verantwortlich. Ein Bundesrichter in San Francisco hatte im vergangenen Monat mehr als 400 weitere Klagen wegen der möglichen krebsauslösenden Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels zugelassen. Für diese Verfahren könnte das Urteil vom Freitag Signalcharakter haben.

Bayer sieht dies jedoch anders. „Weitere Fälle können vor anderen Gerichten und anderen Geschworenen verhandelt werden, die zu anderen Schlussfolgerungen gelangen können“, teilte der Konzern-Sprecher mit. (afp)>

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Epoch Times
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22.8.2018:
ARD-Verbrauchermagazin Markt findet Glyphosat im Müsli und Brot
https://www.epochtimes.de/gesundheit/ard-verbrauchermagazin-markt-findet-glyphosat-im-muesli-und-brot-a2609760.html

<Das ARD-Verbrauchermagazin Markt testete Getreideprodukte bekannter Marken aus deutschen Supermärkten auf das unter Verdacht Krebs zu versuchen stehende Pflanzengift Glyphosat. In sieben von 29 Produkten wurde das Mittel festgestellt.

Bei einer Stichprobe aus 29 Getreideprodukten konnte das ARD-Verbrauchermagazin in sieben Fällen das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat nachweisen. Die Redaktion kaufte Müsli, Haferflocken und Brot aus konventioneller Herstellung verschiedener Marken sowie einige Bio-Produkte und ließ diese von einem Labor auf Glyphosat untersuchen.

In 7 von 29 Produkten wurde das Pflanzenschutzmittel Glyphosat nachgewiesen, wobei die Werte jedoch unter dem gesetzlich festgelegten Grenzwert von zehn Milligramm pro Kilo blieben. Bei den Bio-Produkten konnte keine Belastung festgestellt werden.

Wer auf Glyphosat verzichten will, sollte die beliebten Müsli-Sorten „Dr. Oetker Vitalis Früchte-Müsli“, sowie das „Früchte Vollkorn Müsli“ und der „Mühlenklassiker Haferflocken aus Müsli Mix“ von Kölln meiden. Auch die Haferflocken von Kölln und ja! seien laut Markt belastet, heißt es im Beitrag des „NDR“.

Aber auch beim Brotkauf gelte es aufpassen: Bei den Knäckebrotsorte „Landknäcke Urtyp“ von Burger und dem abgepackten „Urkorn Kraft“-Brot von Lieken seien ebenfalls Rückstände festgestellt worden.

Für den Chemiker und Pestizid-Experte Dr. Günter Lach sei laut „NDR“der Einsatz von Glyphosat nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und weltweit inzwischen zu hoch. „Egal ob das Lebensmittel sind, ob das Wasser ist, Böden, Luft – aus meiner Sicht ist das Maß überschritten“, so Lach.

Kein Wunder, denn Glyphosat ist mittlerweile das weltweit meist verwendete Pflanzenschutzmittel, obwohl es laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Verdacht steht, Krebs hervorzurufen und auch resistent gegen Antibiotika zu machen.

In Deutschland wird es schätzungsweise auf 30- 40 % der Ackerflächen verwendet, aber auch in privaten Gärten und auf manchen öffentlichen Grünflächen zur Unkrautvernichtung sowie auf Bahngleisen findet es seinen Einsatz.

Das Glyphosat Krebs hervorrufen kann, wurde kürzlich durch einen Urteilspruch eines US-Gerichts bekräftigt, dass daraufhin den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilte.

Wir die „Zeit“ berichtete, hätten die glyphosathaltigen Mittel zur Krebserkrankung des Klägers beigetragen, befand das Geschworenengericht in San Francisco. Der 46-jährige Kläger habe als Hausmeister mehrerer Schulen die Herbizide über Jahre hinweg in großen Mengen angewendet.

Die US-Umweltbehörde EPA und auch die Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland sähen jedoch, wie in der „Zeit“ berichtet, keine Krebsgefahr durch Glyphosat. In Deutschland ist das Mittel noch bis 2022 zugelassen. (nh)>

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Diario UNO
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23-08-2018: Monsanto en caída libre: sentencia a favor de una víctima jardinero Dewayne Johnson
El día del juicio final de Monsanto
23.8.2018: Monsanto im Freien Fall: Gerichtsurteil zugunsten von Gärtner Dewayne Johnson
Der Tag des Jüngsten Gerichts für Monsanto
http://diariouno.pe/el-dia-del-juicio-final-de-monsanto/

Artículo:

<de Silvia Ribeiro Calderón Torres
Investigadora del Grupo ETC

El 11 de agosto de 2018, el Tribunal Superior de San Francisco, Estados Unidos, condenó a Monsanto (ahora propiedad de Bayer) a pagar 289 millones de dólares en respuesta a la demanda presentada por Dewayne Johnson, un jardinero que la señala como responsable de haberle ocasionado cáncer con el uso de dos de sus agrotóxicos con glifosato –RoundUp y Ranger Pro.

[Monsanto SABÍA del riesgo]

El veredicto es muy significativo, porque además de dar justa razón a Johnson, se basó en la revisión de numerosos documentos científicos y otros documentos secretos de la compañía, concluyendo que el glifosato es muy peligroso y que Monsanto efectivamente sabía de los daños.

COLA DE VÍCTIMAS

Hay más de 4,000 demandantes en Estados Unidos que acusan a la compañía de haberles provocado cáncer a ellos o sus familiares. La organización U.S. Right To Know abrió el portal “Monsanto Papers” para seguir estas demandas que aumentan cada día. Por todo lo que hay en juego, en el alegato final del abogado de Johnson, este pidió al jurado hacer una declaración fuerte: que por Johnson y todos los casos de cáncer que se podrían haber evitado, la sentencia se convirtiera en un día del juicio final de Monsanto.

Dewayne Johnson comenzó a trabajar en los jardines de una escuela en San Francisco en 2012 y como parte de su trabajo, aplicó hasta 30 veces por año esos herbicidas en los jardines de la escuela. Luego de algunos meses comenzó a tener zarpullidos y malestares, y en 2014 le diagnosticaron linfoma no-Hodgkin, un cáncer que afecta el sistema linfático.

Dewayne tiene ahora 46 años y dos hijos y los médicos le dan meses de vida. Desde que comenzó a sufrir molestias, llamó a Monsanto para preguntar si estaba relacionado con sus agrotóxicos. Le contestaron que alguien se comunicaría con él, algo que nunca sucedió. Como dijo en el juicio: “jamás hubiera utilizado esto en la escuela sabiendo de los daños que puede causar”.

PROCESO ACELERADO

Debido a su enfermedad, el Tribunal aceleró el proceso de la demanda que Johnson comenzó a trabajar con sus abogados en 2015. El juicio que ahora finalizó, llevó un mes, y el jurado debatió durante tres días.

La sentencia emitida obliga a Monsanto a pagar 39 millones de dólares en compensaciones y otros 250 millones por daños punitivos, lo que la compañía anunció que apelará. La sentencia establece además que la compañía actuó “con malicia” y “falla negligente” porque sabía de los daños que podía ocasionar.

Los abogados presentaron documentos científicos sobre la toxicidad del glifosato y documentos secretos de la empresa, que muestran que sus propios ejecutivos y científicos sabían de los riesgos del agrotóxico.

[Monsanto corrumpió "científicos" para "reportes"]

Por ello Monsanto pagó a científicos para escribir artículos que negaran o relativizaran los peligros del glifosato y estableció turbias relaciones con técnicos de la Agencia de Protección Ambiental (EPA) que debían dictaminar los riesgos del glifosato. La EPA se dobló ante Monsanto y terminó negando incluso las evidencias de sus propios científicos.

INVENTO DIABÓLICO - [a partir de 2015 clasificado como "probablemente cancerígeno"

El glifosato fue inventado y lanzado al mercado por Monsanto en 1974, y ha sido una importante fuente de sus ganancias. Se difundió rápidamente, por ser un herbicida de amplio espectro que la compañía consiguió amañadamente que fuera declarado como moderadamente tóxico, algo que subsistió hasta que en 2015, la Organización Mundial de la Salud declaró que era “probablemente cancerígeno”.

El envenenamiento y condena a muerte prematura de Johnson, ocurrió en apenas dos años y como parte de su trabajo, algo que seguramente está sucediendo con muchas otras personas en situaciones similares.

El glifosato es el herbicida más usado a nivel mundial, tanto en cultivos agrícolas, como en jardines, hogares, parques, escuelas e instituciones. Su uso se disparó exponencialmente con la introducción de cultivos transgénicos tolerantes a glifosato, que actualmente son más de 80 por ciento de los transgénicos en campo.

AGRAVAMIENTO - [malezas desarrollan resistencias - mezclas aun más toxicas ¡SIN declaración!]

Este uso intensivo generó resistencia en decenas de malezas, con lo que además de aumentar las dosis empleadas, la empresa comenzó a agregarle surfactantes y otros co-adyuvantes para hacerlo más eficaz.

En el juicio de Dewayne Johnson, se expuso que además de la toxicidad del glifosato, quizá la mayor toxicidad era provocada por la mezcla con esos otros elementos, que las empresas no necesitan declarar en los productos y que la EPA no considera en sus evaluaciones de riesgo.

[Bayer compró Monsanto - la acción de Bayer colapsa]

Paradójicamente, el final de Monsanto había llegado antes de este juicio. Bayer consiguió la aprobación de Europa y Estados Unidos para finalizar la compra de la empresa en junio de este año y su primer anuncio fue que el nombre Monsanto desaparecía, justamente por la mala fama de Monsanto.

Probablemente ya se está arrepintiendo, porque desde el anuncio de la sentencia a favor de Johnson, las acciones de Bayer ya han bajado más de 18 por ciento, lo cual se tradujo en una pérdida de cerca de 18,000 millones de dólares.

EL FALLO QUE HIZO HISTORIA

El fallo del Tribunal Superior de San Francisco, en California (EE.UU.) obliga a la empresa estadounidense de semillas y fertilizantes Monsanto a pagar 289,2 millones de dólares al jardinero Dewayne Johnson, al que le fue diagnosticado un cáncer terminal tras usar los productos de la compañía.

Según el juez, el herbicida Roundup que se utiliza en los productos de esta marca fue un “factor substancial” en la aparición del cáncer que sufre el jardinero.

La de Johnson es la primera demanda contra Monsanto que llega a juicio de entre todas las que denuncian que el herbicida Roundup utilizado por la empresa en sus productos tiene efectos cancerígenos debido a la presencia de glifosato. Este ingrediente activo fue declarado cancerígeno hace tres años por la Agencia Internacional para la Investigación del Cáncer de la Organización Mundial de Salud.

[Monsanto sigue mintiendo]

Por otro lado, Monsanto sale en defensa de sus productos, niega cualquier vinculación entre Roundup y anuncia que apelará el veredicto del tribunal.

Sin embargo, los jurados consideran que la empresa conocía los efectos peligrosos de sus productos y no advirtió a los consumidores de dichos riesgos, por lo que actuó con “malicia y opresión”.

A Dewayne Johnson le fue diagnosticado un linfoma en 2014 a la edad de 42 años. El jardinero utilizaba Roundup y otro producto de Monsanto, Ranger Pro, en sus labores como gerente de control de plagas en un distrito escolar de San Francisco.

AHORA BAYER - [Oleada de demandas por soja transgénica Xtend también inminente]

Esta empresa teme que otra ola de juicios se desatará pronto en Estados Unidos por el uso del agrotóxico dicamba con la soya transgénica Xtend, también de Monsanto, cuya deriva está dañando los cultivos de otros agricultores.>

Übersetzung:

<von Silvia Ribeiro Calderón Torres
Forscherin der Gruppe ETC

Am 11. August 2018 ordnete das Höchste Gericht von San Francisco, USA, Monsanto (jetzt im Besitz von Bayer) an, an einen Gärtner 289 Millionen Dollar als Schadenersatz auszuzahlen. Die Klage des Gärtners Dewayne Johnson behauptete, Glyphosat-haltige Pestizide (Agrotoxine) hätten bei ihm Krebs verursacht - es geht um die Produkte RoundUp und Ranger Pro.

[Monsanto WUSSTE über das Risiko Bescheid]

Das Urteil ist sehr bedeutsam, da es neben der fairen Anhörung von Johnson auf der Überprüfung zahlreicher wissenschaftlicher und anderer geheimer Unternehmensdokumente beruhte und zu dem Schluss kam, dass Glyphosat sehr gefährlich ist und Monsanto sich des Schadens bewusst war.

OPFER STEHEN SCHLANGE

Es gibt in den "USA" mehr als 4.000 Kläger, die das Unternehmen beschuldigen, bei sich selbst oder ihren Familien Krebs verursacht zu haben. Die Organisation U.S. Right To Know eröffnete das Portal "Monsanto Papers", um diesen wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Für alles, was auf dem Spiel steht, bat er die Jury, eine starke Aussage zu machen: dass für Johnson und alle Krebsfälle, die hätten vermieden werden können, das Urteil ein Tag von Monsantos endgültigem Urteil werden würde.

Dewayne Johnson begann 2012 in den Gärten einer Schule in San Francisco zu arbeiten und wendete im Rahmen seiner Arbeit diese Herbizide bis zu 30 Mal im Jahr in den Schulgärten an. Nach ein paar Monaten begannen Beschwerden und Ausschläge, und 2014 wurde bei ihr das Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert, ein Krebs, der das Lymphsystem befällt.

Dewayne ist jetzt 46 Jahre alt und hat zwei Kinder und die Ärzte geben ihm noch ein paar Monate zu leben. Von dem Moment an, als er anfing, Unbehagen zu empfinden, rief er Monsanto an, um zu fragen, ob es mit dessen Agrochemikalien zusammenhängt. Ihm wurde gesagt, dass jemand mit ihm kommunizieren würde, etwas, das nie passiert ist. Wie er beim Prozess sagte: "Ich hätte das in der Schule nie benutzt, wenn ich gewusst hätte, wie viel Schaden es anrichten könnte".

SCHNELLER PROZESS

Wegen seiner Krankheit beschleunigte das Gericht den Prozess der Klage, so dass Johnson mit seinen Anwälten die Arbeit bereit 2015 beginnen konnte. Der Prozess, der nun beendet ist, dauerte einen Monat, und die Jury debattierte drei Tage lang.

Das Urteil verlangt von Monsanto eine Entschädigung in Höhe von 39 Millionen Dollar und weitere 250 Millionen Dollar Strafschadenersatz. Das Unternehmen hat Berufung angekündigt. In dem Urteil heißt es weiter, dass das Unternehmen "arglistig" und "fahrlässig" gehandelt habe, weil es von dem Schaden wusste, den es verursachen könnte.

Die Anwälte präsentierten wissenschaftliche Arbeiten über die Toxizität von Glyphosat und geheime Firmendokumente, die zeigen, dass ihre eigenen Führungskräfte und Wissenschaftler über die Risiken des Agrotoxins Bescheid wussten.

[Monsanto schmierte "Wissenschaftler" für "Berichte"]

So bezahlte Monsanto Wissenschaftler, um Artikel zu schreiben, die die Gefahren von Glyphosat leugnen oder relativieren, und etablierte dunkle Beziehungen zu EPA-Technikern, die die Risiken von Glyphosat einschätzen mussten. Die EPA knickte vor vor Monsanto ein und leugnete am Ende sogar die Beweise ihrer eigenen Wissenschaftler.

KRIMINELLE ERFINDUNG - [ab 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft]

Glyphosat wurde 1974 von Monsanto erfunden und eingeführt und war eine wichtige Quelle für dessen Gewinne. Es verbreitete sich rasch als Breitspektrum-Herbizid, das das Unternehmen für mäßig giftig erklärte, was so lange anhielt, bis die Weltgesundheitsorganisation es 2015 für "wahrscheinlich krebserregend" erklärte.

Johnsons Vergiftung und vorzeitiges Todesurteil entwickelten sich in nur zwei Jahren und als Teil seiner Arbeit, und er ist sicher kein Einzelfall.

Glyphosat ist das weltweit am weitesten verbreitete Herbizid, sowohl in landwirtschaftlichen Kulturen als auch in Gärten, Häusern, Parks, Schulen und Institutionen. Mit der Einführung von Glyphosat-toleranten transgenen Kulturen, die derzeit mehr als 80 Prozent der transgenen Kulturen auf dem Feld ausmachen, stieg ihr Einsatz exponentiell an.

VERSCHLIMMERUNG - [Unkräuter entwickeln Resistenzen - noch schärfere Mischungen OHNE Deklaration!]

Diese intensive Nutzung erzeugte Resistenzen bei Dutzenden von Unkräutern, so dass das Unternehmen neben der Erhöhung der verwendeten Dosen begann, Tenside und andere Co-Adjuvantien hinzuzufügen, um sie effektiver zu machen.

In der Studie von Dewayne Johnson wurde argumentiert, dass neben der Toxizität von Glyphosat vielleicht auch die erhöhte Toxizität durch die Vermischung mit diesen anderen Elementen verursacht wurde, die von den Unternehmen nicht deklariert werden müssen und die die EPA in ihren Risikobewertungen nicht berücksichtigt.

[Bayer kaufte Pleite-Monsanto - Bayer-Aktie fällt und fällt]

Paradoxerweise war Monsantos Ende vor diesem Prozess gekommen. Bayer erhielt im Juni dieses Jahres die Genehmigung aus Europa und den USA, die Übernahme des Unternehmens abzuschließen, und seine erste Ankündigung war, dass der Name Monsanto gerade wegen des schlechten Rufs von Monsanto verschwindet.

Bayer bedauert es wahrscheinlich schon, denn seit der Bekanntgabe des Johnson-Urteils ist die Bayer-Aktie bereits um mehr als 18 Prozent gefallen, was einen Verlust von fast 18 Milliarden Dollar bedeutet.

DAS URTEIL, DAS GESCHICHTE GEMACHT HAT

Das Urteil des San Francisco Superior Court in Kalifornien, USA, zwingt das US-Samen- und Düngemittelunternehmen Monsanto, 289,2 Millionen Dollar an den Gärtner Dewayne Johnson zu zahlen, bei dem nach Verwendung der Produkte des Unternehmens Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde.

Gemäss dem Richter war das Herbizid Roundup, das in den Produkten dieser Marke verwendet wurde, ein "wesentlicher Faktor" für das Auftreten von Krebs beim Gärtner.

Johnson's Klage ist die erste Klage gegen Monsanto, die unter all denen, die behaupten, dass das Herbizid Roundup, das das Unternehmen in seinen Produkten verwendet, aufgrund des Vorhandenseins von Glyphosat krebserregende Wirkungen hat, vor Gericht kommt. Dieser Wirkstoff wurde vor drei Jahren von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation für krebserregend erklärt.

[Monsanto leugnet weiterhin]

Andererseits verteidigt Monsanto seine Produkte, leugnet jede Verbindung zwischen Roundup und kündigt an, gegen das Urteil des Gerichts Berufung einzulegen.

Die Juroren waren jedoch der Ansicht, dass sich das Unternehmen der gefährlichen Auswirkungen seiner Produkte bewusst war und die Verbraucher nicht vor diesen Risiken gewarnt hat, so dass es mit "Bosheit und Unterdrückung" handelte.

Dewayne Johnson wurde 2014 im Alter von 42 Jahren mit einem Lymphom diagnostiziert. Der Gärtner verwendete Roundup und ein anderes Monsanto-Produkt, Ranger Pro, in seiner Arbeit als Schädlingsbekämpfungsmanager in einem Schulbezirk in San Francisco.

JETZT BAYER - [Klagewelle wegen Gen-Sojabohne Xtend steht auch noch bevor]

Dieses Unternehmen befürchtet, dass in den Vereinigten Staaten bald eine weitere Klagewelle kommt, nun wegen der Verwendung von Dicamba-Agrarchemikalien in Monsantos gentechnisch veränderter Sojabohne Xtend, denn die Abdrift schädigt die Ernte anderer Landwirte.>



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Argentinien 25.8.2018: Glyphosat im Regen
Giftregen in Argentinien: Studie weist Glyphosat in Atmosphäre nach
https://deutsch.rt.com/amerika/75035-giftregen-in-argentinien-studie-weist-glyphosat/

<Eine in Argentinien durchgeführte wissenschaftliche Studie wies das in der Landwirtschaft eingesetzte Herbizid Glyphosat sowie andere Chemikalien im Regenwasser nach. Unterdessen verbot ein Gericht in Brasilien vorläufig den weiteren Einsatz des Herbizids.

von Maria Müller

Wissenschaftler des argentinischen Zentrums für Umweltforschung (CIM) an der Universität de la Plata sowie der Nationalrat wissenschaftlicher und technischer Studien Argentiniens (CONICET) haben das Ergebnis einer im gesamten Land durchgeführten Langzeitstudie bekannt gegeben.

Sie beobachteten seit dem Jahr 2012 die Niederschläge in den Städten der großflächigen Pamparegion, in der heute vor allem gentechnisch veränderte Agrarpflanzen angebaut werden. In 80 Prozent der Regenwasserproben wurden Glyphosat und Atrazin nachgewiesen. Diese beiden Mittel zur Unkrautvernichtung beherrschen heute den Markt in Argentinien. Die Studie mit dem Titel "Glyphosat und Atrazin in Niederschlägen und Böden in landwirtschaftlichen Gebieten der Pamparegion in Argentinien" wurde in der US-Zeitschrift Science of Total Environment veröffentlicht.

Das Untersuchungsgebiet umfasste Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires sowie die Provinzen Entre Ríos, Santa Fe und Córdoba. Deren vorwiegend gemäßigtes und feuchtes Klima ermöglichen 90 Prozent der Produktion von Sojabohnen und zwischen 80 und 90 Prozent jener von Weizen, Mais und Sorghum sowie von Gerste und Sonnenblumen.

Wir arbeiteten in Gebieten mit unterschiedlich intensiver Anbauintensität. Bei der Definition der Hoch- und Niedrigsaison für die Anwendung der Herbizide haben wir die Anbauzyklen berücksichtigt, ebenso bei der Analyse zeitlicher Unterschiede", erläuterten die Forscher ihre Arbeitsweise.

Die meteorologischen Informationen über die Regenfälle kamen vom argentinischen Landwirtschaftsministerium. Sie wurden mit den Konzentrationswerten der Chemikalien im Regenwasser abgeglichen.

Wind verursacht weite Streuung - Regen reinigt Atmosphäre 

Das Ergebnis: Der Wind bläst die Giftpartikel in der Atmosphäre auch in Regionen, in denen die Chemikalien weniger intensiv verwendet werden. Und vor allem sind sie auch in den Städten der Agrarzonen in der Luft anzutreffen. Luftkonzentration und Bodenkonzentration hängen nicht unmittelbar zusammen. Glyphosat bildete am häufigsten Rückstände im Boden (41 Prozent), gefolgt von Atrazin (32 Prozent) und dem Herbizid AMPA (22 Prozent).

Außerdem trat durch die Forschungen zutage, dass häufigere Regenfälle zur "Reinigung der Atmosphäre" und damit zu niedrigeren Werten in der Luft beitragen. Entsprechend sind dann auch die Belastungswerte im Regen niedriger - wohingegen sich die Giftpartikel in weniger feuchten Gebieten intensiver ansammeln und länger halten.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Forschungsarbeit ist die Tatsache, dass

die Höchstkonzentrationen der Herbizide höher sind als in den USA und Kanada, wo man seit Jahrzehnten am intensivsten Glyphosat einsetzt.

Doch möglicherweise werden in Argentinien noch größere Mengen verwendet.

Die Wissenschaftler kritisierten, dass sich die chemischen Produkte von Monsanto-Bayer in der lateinamerikanischen Landwirtschaft immer weiter verbreiteten, doch kaum Informationen über deren Auswirkungen in der Atmosphäre in dieser geografischen Region vorhanden seien.

Eine Analyse des Ausmaßes, in dem die Herbizide in der Atmosphäre transportiert werden und sich möglicherweise rund um die Erde ablagern, ist wichtig und notwendig", schlossen die Chemiker und Biologen ihre Untersuchung ab.

Brasilien: Gericht verbietet Einsatz von Glyphosat und Co

Auch in Brasilien gibt es starken Widerspruch gegen die gentechnisch veränderten Agrarpflanzen und die damit verbundenen Unmengen an Chemikalien. Die brasilianische Richterin Luciana Raquel Tolentino des 7. Distrikts der Regionaljustiz hat die Agro-Industrie in Südamerikas größtem Land vorläufig schachmatt gesetzt. Am 20. August ordnete sie an, dass die brasilianische Regierung den Verkauf und die Verwendung von Produkten zu verbieten habe, die chemische Wirkstoffe wie Glyphosat enthalten.

Nun muss die brasilianische Gesundheitsbehörde bis zum 31. Dezember eine neue toxikologische Bewertung dieser Produkte vornehmen. Bis dahin bleibt das Verbot bestehen. Laut der Richterin muss auch das brasilianische Institut für Umweltschutz in die Risikobewertung eingebunden werden.

Das gerichtliche Verbot richtet sich neben Glyphosat noch gegen mehrere Agrochemikalien und betrifft auch Abamectin oder Avermectin sowie das Fungizid Thiram und das Pflanzenschutzmittel Paraquat. Richterin Tolentino verordnete außerdem, dass Brasiliens Regierung keine neuen Erzeugnisse mehr zulassen darf, die Wirkstoffe wie Parathion, Methyl, Lactofem, Phorat, Carbofuran, Abamectin, Quitan, Paraquat und Glyphosat enthalten. Zudem sollen alle Zulassungen für Produkte mit diesen Substanzen gestrichen werden, heißt es in dem Urteil.

Dem Richterspruch ging eine Vorgabe der Staatsanwaltschaft voraus, die das Verbot von Glyphosat und ähnlichen Chemikalien beantragt hatte. Der Staatsanwalt begründete seinen Antrag mit einer Reihe von wissenschaftlichen Studien, laut denen diese Stoffe unter anderen Missbildungen bei Mensch und Tier hervorriefen, krebserzeugend wären und Veränderungen im Erbgut bewirkten.

Die brasilianische Industrievereinigung für Pflanzenschutz, der brasilianische Verband der Sojabohnenproduzenten und Unternehmen wie FMC, Monsanto, Syngenta und Taminco kritisierten die gerichtliche Entscheidung.>

Links:
Glyphosat-Urteil in den USA sorgt für Kurseinbruch bei Bayer
Lobbyismus wirkt: EU verlängert Glyphosat-Zulassung um weitere fünf Jahre
Experten: "Auch Flucht unter die Fittiche Bayers wird Monsanto nicht rehabilitieren"
Unkrautgift Glyphosat für fünf weitere Jahre in Europa offiziell zugelassen

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Epoch Times
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1.9.2018: Frankreich gegen kriminelle Monsanto und Syngenta
Frankreich verbietet „Bienenkiller“ Neonikotinoide komplett
https://www.epochtimes.de/umwelt/frankreich-verbietet-bienenkiller-neonikotinoide-komplett-a2622049.html

<Zum Schutz von Bienen wurden Neonikotinoide in Frankreich völlig verboten.

Zum Schutz von Bienen ist in Frankreich die Verwendung bestimmter Insektengifte jetzt völlig untersagt. Das Verbot der Neonikotinoide trat am Samstag in Kraft. Damit geht das Land weiter als Deutschland und die Europäische Union insgesamt.

Die EU-Staaten hatten im Frühjahr ein Verbot dreier bienenschädlicher Substanzen aus der Gruppe der Neonikotinoide beschlossen, das bis Ende des Jahres in Kraft treten soll.

Es gilt jedoch nur für die Freilandnutzung; Frankreich untersagt jeglichen Einsatz. (dpa)



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Quellen


Fotoquellen
[1] Ratte mit Genmais-Glyphosat-Tumor:
http://www.epochtimes.de/gesundheit/willkommen-in-tumor-town-ratten-bekommen-schreckliche-tumore-von-gmo-futter-und-glyphosat-a1323948.html
[2] Rapsfeld mit Pestiziden tot, Rapsblühstreifen ohne Pestizide lebt mit vielen Insekten:
http://www.frag-wilma.de/78-themen/schmetterlinge-und-insekten/501-biologisch-angebauter-raps-reichhaltige-nektar-und-pollenpflanze.html
[3] Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta: https://www.amazon.de/Schwarzbuch-Syngenta-Basler-Agromulti-Spur/dp/3859902830/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1464576646&sr=8-1&keywords=schwarzbuch+syngenta
[4] Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta, Werbeplakat von 2016: http://www.gartencoop.org/tunsel/node/3941


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