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Architektur: Stützmauern an Bergen müssen SCHIEF sein 01

Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 01
Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 01 [1]

von
Michael Palomino (2021)

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Es war am 21.10.2021:

Ich habe insgesamt 9 Jahre in Peru gelebt, und dort habe ich immer wieder beobachtet, wie der Strassenbau in den Anden grosse Probleme mit Stützmauern hatte, die nie funktionierten, weil der Berg immer "stärker" war als die Mauer, und bis heute sind dort Bergstürze immer wieder normal. Da wurden tonnenweise Steine in Gittern zusammengeschweisst, aber es hat auch dann nie funktioniert. Und ich wusste auch nicht, wo die Problemlösung lag.

Erst heute, am 21. Oktober 2021 sehe ich die Lösung, wie in der Schweiz die Stützmauern gebaut werden: Ich schicke Ihnen 3 Beispiele von SCHIEFEN Stützmauern, das sind Fotos aus einem Buch für Verkehrstheorie zum Auto fahren lernen: Man setzt die Steine in SCHIEFER Position aufeinander.

Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 01
Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 01 [1]

Wie man sieht, werden die Steine und Felsblöcke SCHIEF aufeinandergeschichtet, um die Energie des Berges zu neutralisieren.

Und hier sind weitere Beispiele:

Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 02
Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 02 [2]

Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 03
Schweizer Alpen, schiefe Stützmauer 03 [3]

Im Internet kann man weitere Beispiele schiefer Stützmauern entdecken:

Video über einen Zug, der an einer schiefen Stützmauer vorbeifährt (Titel: 99 597 an der Stützmauer bei Schmalzgrube)
https://www.youtube.com/watch?v=LlW6Tf2f1p4
Ein Zug fährt an einer
                          SCHIEFEN Stützmauer vorbei
Ein Zug fährt an einer SCHIEFEN Stützmauer vorbei [4]

Schiefe Stützmauer in der Schweiz in Tiefencastel im Kanton Graubünden: hier hat sich in der Nacht ein Unfall ereignet:
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/kapo/aktuelles/medien/2019/Seiten/201904012.aspx
Kanton Graubünden (Schweiz): Schiefe
                          Stützmauer in Tiefencastel, Foto von 2019
Kanton Graubünden (Schweiz): Schiefe Stützmauer in Tiefencastel, Foto von 2019 [5]

Hier ist eine weitere schiefe Stützmauer aus dem Kanton Graubünden in Lavin:
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/tba/aktuelles/Seiten/Gestaltung-von-Stuetzmauern.aspx

Kanton
                          Graubünden in der Schweiz: Schiefe Stützmauer
                          in Lavin

Kanton Graubünden in der Schweiz: Schiefe Stützmauer in Lavin [6]

Noch eine schiefe Stützmauer, hier am Furkapass - Schweiz:
https://www.alamy.com/schweiz-kanton-wallis-alpen-gebirge-berge-furkapass-pass-gebirgspass-passstrae-alpenstrasse-image177812218.html

Schweiz: Schiefe Stützmauer am
                          Furkapass
Schweiz: Schiefe Stützmauer am Furkapass [7]

Auch die künstlichen Haarnadelkurven an der alten Gotthardpass-Strecke weisen schiefe Mauern auf:
https://www.alamy.com/die-st-gotthard-pastrasse-ist-die-schnellste-verbindung-von-der-schweiz-nach-italien-hier-der-blick-auf-die-ganz-alte-strasse-die-noch-mit-kopfste-image354495554.html
Schweiz:
                          Schiefe Stützmauer an der alten Strecke zum
                          Gottardpass
Schweiz: Schiefe Stützmauer an der alten Strecke zum Gottardpass [8]

Eine weitere Webseite zeigt den Bau einer schiefen Trockenmauer ohne Mörtel (also als Trockenmauer wie bei den Incas, als Heimstätte für kleine Tiere), die Mauer befindet sich im Schwarzwald in Deutschland. Auch hier sieht man wieder: Die Steine / Felsblöcke werden SCHIEF eingesetzt, um die Energie des Berges zu neutralisieren:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schiltach-strasse-und-radweg-sind-wieder-frei.3c540761-c212-4fba-801b-99051fa4d0bc.html
Schwarzwald (Deutschland): Schiefe
                          Stützmauer ohne Mörtel bei Schiltach
Schwarzwald (Deutschland): Schiefe Stützmauer ohne Mörtel bei Schiltach [9]

Man kann auch eine Stützmauer aus Beton mit Nägeln bauen
Dieses Beispiel wurde in Broc im Kanton Fribourg in der Schweiz errichtet:
https://www.felstechnik.ch/felssplitter/engineering/sicherer-strassenausbau/

Schiefe
                          Betonstützmauer mit Nägeln, Plan von Gasser
                          Felstechnik in Broc, Kanton Fribourg
                          (Schweiz)
Schiefe Betonstützmauer mit Nägeln, Plan von Gasser Felstechnik in Broc, Kanton Fribourg (Schweiz) [10]

Schiefe
                        Betonstützmauer mit Nägeln, Plan und
                        Realisierung in Broc (Kanton Fribourg, Schweiz)
                        von Gasser Felstechnik
Schiefe Betonstützmauer mit Nägeln, Plan und Realisierung in Broc (Kanton Fribourg, Schweiz) von Gasser Felstechnik [11]

Das Prinzip mit einem Berghang ist immer dasselbe: Die Stützmauer muss SCHIEF sein, um die Energie des Berges zu neutralisieren.

Jeder Deich hat seine schiefen "Mauern".
aus: https://es.wikipedia.org/wiki/Dique
Deich mit schiefen Mauern, Schema
Deich mit schiefen Mauern, Schema [12]

Und jede Stützmauer ist wie ein Deich, um einen Berg zu stoppen, und muss schief geneigt sein.

Eine Betonstützmauer für eine Strasse wird ebenfalls SCHIEF GENEIGT gebaut:
Beispiel in Uznach (Schweiz): https://www.truempi-ag.ch/b/1051/77/sanierung-stuetzmauer-ernetschwilerstrasse-uznach

Uznach (Schweiz): schiefe
                        Betonstützmauer

Uznach (Schweiz): schiefe Betonstützmauer [13]

Es ist ja bekannt, dass die Uferpromenade in Trujillo (Peru) zerstört wurde, warum denn nur?
Fotos von 2010: http://www.am-sur.com/am-sur/peru/Trujillo/Tru-Buenos-Aires-playa-y-malecon-destruido-y-proteccion-falta-ESP.html

Trujillo
                        (Peru) 2010: Die Uferpromenade wurde zerstört,
                        weil die Elemente vertikal mit rechtem Winkel
                        eingesetzt waren
Trujillo (Peru) 2010: Die Uferpromenade wurde zerstört, weil die Elemente vertikal mit rechtem Winkel eingesetzt waren  [14]

Weil die Mauern nicht geneigt eingesetzt waren, sondern praktisch rechtwinklig senkrecht, und so zerstörte das Meer die Konstruktion. Mit einer schiefen Bauweise wie bei einem Deich wäre das nie passiert. Natürlich sollte man dem Pazifik auch nicht den Strand rauben, um einen Häuserblock Grundstücke zu gewinnen... Man muss die Häuser abreissen und den Strand wieder herstellen.

Nun wissen Sie den Trick mit den schiefen Stützmauern und ich hoffe, dass sich in den Anden keine Bergstürze mehr ereignen. Dasselbe gilt für alle lateinamerikanischen Länder wie Ecuador, Kolumbien, Bolivien, Chile, Venezuela etc. Man kann das über E-Mail allen Kollegen der Bauministerien weitergeben.

Leider sind die Verantwortlichen, die nur Bibel lesen, BLIND vor Fantasien und diese Verantwortlichen sehen die Realität und die Verbesserungsmöglichkeiten nicht. Aber Mutter Erde sieht das.


Zusatz 1: Der Bau einer schiefen Trockenmauer ca. 1,2m hoch
aus: Werner Natursteine in Amstetten (Deutschland): https://www.werner-natursteine.com/nützliches/verarbeitungsanleitungen/kleine-stützmauer-trockenmauer/

Bau einer schiefen Trockenmauer - Schema
Bau einer schiefen Trockenmauer - Schema [15]


Schritt 1: Der Hang muss angeschnitten werden

Bau einer
                      schiefen Trockenmauer Schritt 1: Der Hang muss
                      angeschnitten werden
Bau einer schiefen Trockenmauer Schritt 1: Der Hang muss angeschnitten werden [16]

Als Erstes muss der Hügel oder Hang angeschnitten werden. Der Anschnitt sollte entsprechend der Neigung der zukünftigen Mauer leicht schräg erfolgen (10-20 %). Tipp! Bewahren Sie etwa ein Viertel der Erde auf, um später die Hangoberseite zu gestalten. Auch ausgegrabene Steine können Sie später als Hinterfüllung nutzen.


Schritt 2: Man installiert das schiefe Fundament

Bau
                      einer schiefen Trockenmauer Schritt 2: Man
                      installiert das schiefe Fundament
Bau einer schiefen Trockenmauer Schritt 2: Man installiert das schiefe Fundament [17]

Bis zu einer Höhe von etwa 1,20 Meter reicht dazu ein verdichtetes Schotterbett (Mineralbeton) aus.
Für das Fundament wird der Boden etwa 30 cm tief ausgehoben und mit Mineralbeton wieder aufgefüllt. Am besten nehmen Sie Schotter mit der Körnung 0-32 oder 0-45 und verdichten danach mit einem Rüttler.
Die Breite des Fundaments sollte die Breite des Mauerfußes und einige Zentimeter Zugabe zu jeder Seite haben, damit die unterste Steinreihe gleichmäßig aufliegen kann. Die Mauertiefe sollte etwa ein Drittel der Mauerhöhe sein, das macht bei einer Höhe von 1,20 Meter eine Tiefe von 40 cm. Stützmauern werden mit einer Neigung von 10-15 % gegen den Hang hin erstellt. Damit die Mauer die gewünschte Neigung bekommt, hilft es, wenn auch das Fundament eine Neigung zum Hang hin aufweist.

Schritt 3: Man setzt das Vlies, dann die erste Steinreihe, die Entwässerung und dahinter den ersten Kies

Bau einer schiefen Trockenmauer Schritt 3:
                      Man setzt das Vlies, dann die erste Steinreihe,
                      die Entwässerung und dahinter den ersten Kies
Bau einer schiefen Trockenmauer Schritt 3: Man setzt das Vlies, dann die erste Steinreihe, die Entwässerung und dahinter den ersten Kies [18]

Auf die erste Steinreihe kommt das Gewicht der ganzen Mauer. Um das Gewicht großflächig zu verteilen, sollten diese Steine eine große, gleichmäßige Fläche auf der Oberseite besitzen. (Unten können sie unregelmäßig sein, da sie dort ins Fundament versenkt werden). Auch sollten diese Steine möglichst gleich hoch sein.
Schauen Sie, dass die Steine einen festen Halt haben.

Falls Sie ein Dränagerohr oder ein Vlies benutzen (wird bei höheren Mauern oder schwerem Boden empfohlen), dann legen Sie dieses hinter die erste Steinreihe und betten es dann mit Hinterfüllung ein, bzw. befestigen das Vlies an den Hang als zukünftige Abgrenzung zwischen Erdmaterial und Kies- oder Schotterhinterfüllung.
Dann füllen Sie hinter der ersten Reihe mit Kies oder Schotter auf, auch in die Lücken zwischen den Rückseiten der Mauersteine. Nun müssen Sie das Füllmaterial um die Steine herum verdichten, um sie endgültig auszurichten und zu befestigen. (Sie können die lange, spitze Seite eines Maurerhammers dazu benutzen). Stoßen Sie mit dem Werkzeug in die Auffüllung um die Mauersteine herum und verdichten Sie dabei die Hohlräume. Wenn dabei Material einsackt, füllen Sie Neues nach bis alle Löcher gefüllt sind.






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