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Architektur: Fertighäuser

Informationen über Fertighäuser

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7.5.2010: Hände weg von Ikea-Fertighäusern - im Vertrag stecken viele Würmer drin

aus: n-tv online: Immobilien & Kredite: Stiftung Warentest warnt: Ettliche Mängel bei Idea-Häusern; 7.5.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/immobilienkredite/Ettliche-Maengel-bei-Ikea-Haeusern-article861761.html

<Die Stiftung Wartentest hat vor "gravierenden Mängeln" bei Fertighäusern der schwedischen Möbelmarktkette Ikea gewarnt. Dabei handle es sich sowohl um vertragliche als auch bauliche Einschränkungen für die Hausherren, berichtet die Stiftung. "Etliche" Regelungen benachteiligten die Hauskäufer erheblich.

So behalte sich etwa die Baufirma Änderungen an den Bauleistungen vor, sowie an den Bauplänen und der Baubeschreibung - ohne dafür gewichtige Gründe zu nennen, berichteten die Tester. Die Gründe, die das Unternehmen anführe, seien aber "unwirksam". So sei in den Werbebroschüren der Häuser etwa von "erhöhtem Schallschutz" für Trennwände zwischen den Gebäuden die Rede, in der Baubeschreibung aber nicht mehr. In die Außenwände dürften aufgrund deren Beschaffenheit keine Nägel eingeschlagen und keine zusätzlichen Steckdosen installiert werden.

Auch müssten Kunden die vollständige Schlussrate für ihre Häuser zahlen, selbst wenn Restarbeiten noch ausstünden, berichtete die Stiftung Warentest. Daneben werde ein Termin für die Fertigstellung der Häuser nicht garantiert. Auch die Haftung der Baufirma für Mängel werde "auf unzulässige Weise eingeschränkt". Schließlich müssten sich Häuskäufer noch verpflichten, Strom und Heizwärme für 15 Jahre von einem bestimmten Anbieter zu beziehen, ohne zu einem günstigeren Versorger wechseln zu können. Nach Angaben der Tester verlangt der Anbieter deutlich höhere Preise als anderen Unternehmen der Region.

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10.5.2011: <Warentest warnt: Bei Tchibo-Haus droht Kostenfalle>

aus: n-tv online; 10.5.2011;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Bei-Tchibo-Haus-droht-Kostenfalle-article3294726.html

von Isabell Noé

<Tchibo verkauft jetzt auch Energiesparhäuser. Wer sich für das Angebot des Kaffeerösters entscheidet, kauft jedoch die Katze im Sack, kritisiert die Stiftung Warentest. Denn zum Kaufpreis von mindestens 170.000 Euro können noch eine ganze Menge weiterer Kosten hinzukommen. Wie viele, erfährt man aber erst, wenn die Tinte unter dem Vertrag schon trocken ist

Die Preise beginnen bei 170.000 Euro, ein Keller kostet extra.

Wer energieeffizient und günstig bauen will, wird derzeit bei Tchibo fündig. Zusammen mit der Baufirma Heinz von Heiden bietet der Kaffeeröster ein Energieeffizienzhaus nach KfW 70-Standard an. Preis: je nach Ausführung zwischen 170.000 Euro und 179.000 Euro. In einer ersten Prüfung kam n-tv.de Anfang April zu dem Schluss: Das Angebot ist fair, aber dennoch nicht für jeden Bauherren zu empfehlen. Jetzt hat die Stiftung Warentest die Verträge zusammen mit den Baurechts-Experten der Verbraucherzentrale Bremen genauer unter die Lupe genommen und warnt: Das Massivhaus könnte sich als Kostenfalle entpuppen.

Tchibo vermarktet das Einfamilienhaus als "Energie-Konzepthaus". Das Energiekonzept, auf dem das Haus basiert, nennt die Stiftung allerdings "abenteuerlich". Besonders für den Bauherren, der tief in die Tasche greifen muss, wenn das Konzept nicht wie geplant aufgeht. Als Problem kann sich beispielsweise die Erdwärmeanlage entpuppen. Für sie sind mindestens 60 Meter tiefe Bohrungen notwendig. Die müssen allerdings erst von den Behörden genehmigt werden – auf Kosten des Bauherrn. Falls das Amt die Bohrung verweigert oder der Bohrer plötzlich Felsgestein oder Grundwasser erreicht, fallen Zusatzkosten an. Auch die trägt wiederum der Bauherr. Wenn die Erdwärmeanlage nicht realisiert werden kann und stattdessen eine andere Heizung eingebaut werden soll, lassen sich die vergleichsweise hohen Geothermie-Kosten nicht einfach aus dem Vertrag herausrechnen. Denn Heinz von Heiden verkauft die Häuser zum Festpreis, ohne die einzelnen Posten aufzuführen. Am Ende kann das Haus also durchaus teurer werden – aber nicht billiger.  

Vertrag lässt vieles offen

Auch sonst kritisieren die Verbraucherschützer das schwammig definierte Gesamtpaket. Ob etwa für die Solaranlage tatsächlich die beworbenen Marken-Module von SIG-Solar montiert werden, ist unklar. Im Vertrag ist die Alternative "oder gleichwertig" vorbehalten. Welche Fenster, Türen, Treppen, Dachziegel, Sanitär- und Elektroausstattung das Haus bekommt, wird erst im Bemusterungsgespräch festgelegt. Das findet statt, wenn der Vertrag abgeschlossen ist. Malerarbeiten oder Fußböden kosten extra, doch wie viel, das wird erst hinterher berechnet. Und auch ob das Grundstück überhaupt für das Bauvorhaben geeignet ist, wird erst geprüft, wenn die Tinte unter dem Vertrag trocken ist. Dabei können hohe Mehrkosten entstehen, etwa wenn das Grundstück am Hang liegt.

Zudem liegt rechtlich einiges im Argen. So ist im Zahlungsplan schon unmittelbar nach Vertragsschluss eine Rate in Höhe von zwei Prozent vorgesehen. Diese Klausel ist unwirksam, schließlich geht beim Bauen grundsätzlich die Baufirma in Vorleistung. Der Bauherr muss also nicht zahlen, bevor überhaupt der erste Stein gesetzt wurde. Kritik gibt es auch am mitgelieferten Bauherren-Schutzbrief, der für die Käufer des Tchibo-Hauses Pflicht ist. Zwar sind die Versicherungen während der ersten beiden Jahre beitragsfrei - wie teuer sie danach werden, erfährt er Kunde aber nicht. Zudem bietet die Baufertigstellungsversicherung im Paket kaum Schutz, wenn das Bauunternehmen tatsächlich Insolvenz anmelden muss.

Angesichts dieser Kritikpunkte sind die Verbraucherschützer nicht begeistert: Das Tchibo-Haus biete Bauherren weder Kosten- noch Planungssicherheit, so ihr Fazit. Wer sich dennoch dafür interessiert, sollte auf jeden Fall einen Rechts-, Bau- oder Energieberater einschalten - bevor der Vertrag unterzeichnet ist.>


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4.6.2011: Kleine Häuschen für den Grundbedarf der Single-Haushalte: "Tiny House" - "Mikrohaus" - "Micro Compact Home" und "Mikrodorf" - Holz-Fertighaus - "1+Haus" - "Chu 200"

aus: Welt online: Raumwunder: 25-Quadratmeter-Minihäuser kosten nur 30.000 Euro; 4.6.2011;
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article13410160/25-Quadratmeter-Minihaeuser-kosten-nur-30-000-Euro.html

<Autor: Harald Czycholl| 03.06.2011

[Das "Tiny House"]

Komfort auf engstem Raum: Eigenheime mit weniger als 30 Quadratmeter Fläche sind günstig, befriedigen die wichtigsten Wohnbedürfnisse und sind sogar mobil.

Kompakt, effizient und mobil – Das sind die Eigenschaften des Minihauses, als eine Reaktion auf die Immobilienkrise.

Es war vor allem die Last der Hypotheken und laufenden Kosten für sein Einfamilienhaus in Kalifornien, die den Amerikaner Jay Shafer zum Umdenken brachte. Er trennte sich von allem, was er nicht zum Leben brauchte – und was er erfand, ist ein kleines Raumwunder. Küche, Bad, ein Wohn- und Schlafzimmer: Das alles findet in Shafers „Tiny House“ auf nur 25 Quadratmetern Platz.

Und das Minihaus hat sogar Räder. Mittlerweile baut der 46-Jährige seine Kleinst-Eigenheime in Serie und vertreibt sie über seine eigens dafür gegründete Firma, die Tumble Weed Tiny House Company.

Maßgeschneidert für jeden Wunsch und jedes Budget erfreuen sich die Minihäuser wachsender Beliebtheit. „Das Geschäft boomt“, sagt Shafer. Die Idee, sich auf das Wesentliche zu beschränken, sei sehr populär. 40.000 US-Dollar, also umgerechnet rund 30.000 Euro, muss man für ein solches Mini-Eigenheim auf den Tisch legen.

Mikrohaus ist ab 36.660 Euro

Vielleicht ist es nur der finanzielle Aspekt, vielleicht sind es aber auch die kindlichen Urinstinkte, kleine, enge Räume wie etwa ein Baumhaus mit Gemütlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit gleichzusetzen. Denn nicht nur in den USA, wo die Immobilienkrise verheerend zugeschlagen hat und wo viele Menschen ihre Einfamilienhäuser verkaufen mussten, sondern auch in Europa erfreuen sich sogenannte Mikrohäuser wachsender Beliebtheit.

Konzipiert hat sie der Österreicher Sascha Haas, der die 26 Quadratmeter großen, quaderförmigen, sehr flexiblen und leicht zu transportierenden Kleinbauten über seine Internetseite Mikrohaus.com vertreibt. Ziel sei es gewesen, ein mobiles Niedrigenergiehaus zu schaffen. „Mobil bedeutet, dass das Haus zu vernünftigen Kosten transportabel sein muss“, erklärt der Erfinder.

Das Modulsystem und die Tatsache, dass das Haus kein Fundament braucht, machen es flexibel. Das schlüsselfertige Mikrohaus ist ab 36.660 Euro zu haben. Dafür gibt es neben 26 Quadratmeter Wohnfläche auch eine Dachterrasse dazu. Haas hat gleich mehrere Zielgruppen für diese Wohnform ausgemacht. Da wären die Umweltbewussten: Als Niedrigenergiehaus konzipiert, ist das Mikrohaus sehr sparsam und emissionsarm. Da es zudem kein Fundament benötigt, wird der Boden des Grundstücks nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Eine weitere Zielgruppe sind Alleinstehende. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes macht der Anteil an Ein-Personen-Haushalten hierzulande bereits knapp 40 Prozent aus. In Metropolen wie Berlin oder Hamburg ist sogar jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt. Und die Tendenz ist weiter steigend.

Durch die standardisierte Bauweise lassen sich auch zwei oder mehr dieser Mikrohäuser miteinander verbinden. Will ein Partner mit einziehen oder kündigt sich Nachwuchs an, kann man einfach ein zweites oder drittes Kleinsthaus anbauen. Zudem wollten ältere Menschen, deren Kinder bereits aus dem Haus sind, nicht mehr so viel Geld für Wohnraum binden und mehr für andere Dinge ausgeben – etwa für Reisen.

Barrierefreie Häuser

Auch für Senioren, die auf barrierefreie Wohnungen angewiesen sind, sind Mikrohäuser eine Alternative. Wer ein eigenes Grundstück besitzt, kann den Eltern mit dem Mikrohaus auch die Möglichkeit bieten, nahe und trotzdem in den eigenen, barrierefreien vier Wänden zu wohnen. Wird das Haus von den Eltern nicht mehr gebraucht, kann man es einfach als Zweitwohnsitz woanders hinstellen oder als Anbau das Einfamilienhaus erweitern. Doch nicht nur als Wohnraum werden die Minihäuser genutzt. Auch als Arztpraxis, Musik- oder Fotostudio finden die Häuser Verwendung.

[Das "Micro Compact Home" der TU München]

Ganz so einzigartig ist aber Haas’ Idee hierzulande nicht: Bereits vor sechs Jahren konstruierte der Münchner Architekturprofessor Richard Horden das „Micro Compact Home“ für Studenten der Technischen Universität München. In knapp drei Kubikmeter kleinen Wohnwürfeln stehen den Bewohnern ein Bett, ein Tisch mit Stühlen, ein Sanitärbereich sowie eine Kochnische zur Verfügung. Anfangs ein Versuch, wird das Mikrodorf heute weiter von Studenten bewohnt.

Kleine Bauten auf minimalem Baugrundstück mit maximalem Wohnwert: Dieses Konzept haben sich mittlerweile auch Fertighaushersteller zu Eigen gemacht. „Den Single-Haus-Wunsch können sich kleine Haushalte mit einem Holz-Fertighaus erfüllen. Es bietet eine flexible Raumaufteilung und einen Grundriss, der auf persönliche Bedürfnisse gut zugeschnitten werden kann“, sagt Dirk-Uwe Klaas vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF).

Alle Vorteile eines frei stehenden Hauses, dafür aber eine geringe Belastung des Haushaltsbudgets verspricht etwa das „1+Hausder Vereinigung Zimmermannshaus. Auch hier hat sich der Hersteller ein modulares Erweiterungskonzept ausgedacht: Kündigt sich das erste Kind an oder macht sich der Familienvorstand selbstständig und braucht ein kleines Büro, können an den Kleinhäusern weitere Apartments angebaut werden.

Kleinstes Haus der Welt hat vier Quadratmeter

Bei einer Wohnfläche von 84 Quadratmetern und einem Kaufpreis für das „Starterhaus“ von 120.000 Euro haben diese Kleinhäuser mit der ursprünglichen Idee der Mikrohäuser aber nicht mehr viel gemeinsam.

Das kleinste Haus der Welt kommt aber weder aus Europa, noch aus Amerika – sondern aus Israel: Hagai Nagar, Architekt aus Tel Aviv, hat es entworfen. Auf gerade mal vier Quadratmetern seien Duschen, Schlafen und Kochen problemlos möglich, meint Nagar. Sogar eine Fahrradgarage hat er integriert.

Der ökologische Gedanke eines möglichst geringen Materialverbrauchs hat den Architekten zu seinem Konzept geführt. Und das ist auch verwirklicht: Das Häuschen, getauft auf den Namen „Chu 200“ wiegt gerade mal 700 Kilogramm, Solarzellen auf dem Dach übernehmen die Strom- und Warmwasserversorgung. „Mit dem Chu spielt sich das Leben im Garten ab“, wirbt Architekt Nagar. So sei das Haus statt nach innen konsequent nach außen geöffnet.>


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März 2012: Architektur: Basis ist ein Frachtcontainer

aus:
http://www.mekaworld.com/new/category/models/
http://www.mekaworld.com/new/category/projects/
http://www.mekaworld.com/new/buy-now/


Häuser im variierten Frachtcontainer

Fertighaus
                        Containerhaus als Einfamilienhaus
Fertighaus Containerhaus als Einfamilienhaus

Fertighaus
                        Containerhaus als Wohnblock
Fertighaus Containerhaus als Wohnblock

Die Preise für die
                        verschiedenen Modelle der Containerhäuser
Die Preise für die verschiedenen Modelle der Containerhäuser: von 39.900 Dollar bis 147.200 Dollar



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14.9.2013: <Mehr als jedes siebte Haus: Deutsche lieben Fertighäuser>

aus: n-tv online; 14.9.2013;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Deutsche-lieben-Fertighaeuser-article11367651.html

<Sie werden immer beliebter: Überschaubare Kosten und schnelle Bauzeiten von Fertighäusern überzeugen viele angehende Bauherren. Allerdings warnen Experten vor Kostenfallen, etwa bei der Bauvorbereitung oder Erschließung.

Feindbild rosa Schweinchen: Das Kindermärchen von den wohnungssuchenden drei Borstenviechern kratzt am Image der Fertighausbranche. Während der böse Wolf die Stroh- und Holzhäuser von zwei Schweinchen einfach wegpusten kann, hat einzig der massive Ziegelbau Bestand. "Ich könnte den kleinen Schweinchen jeden Tag um die Ohren hauen", sagt scherzhaft der Sprecher des Bundesverbands Deutscher Fertigbau, Christoph Windscheif.

Mit der Eröffnung der nach eigenen Angaben modernsten Fertighausausstellung in Europa in Wuppertal will die Branche gegensteuern. Auf 18.000 Quadratmetern können Besucher bei dem Modellprojekt in einer kleinen Siedlung Prototypen von Holzfertighäusern besichtigen.

Mit einem Marktanteil von 15,7 Prozent war im ersten Halbjahr 2013
mehr als jedes siebte in Deutschland neu gebaute Einfamilienheim ein Fertighaus. Seit Jahren können sich die Hersteller über steigende Marktanteile freuen. Während der Anteil im Jahr 2000 noch bei 13,5 Prozent lag, war er bis 2012 auf 15,3 gestiegen.

Stark wachsende Branche

Besonders beliebt sind die vorgefertigten Bauten dabei in Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von 25,8 Prozent. In Niedersachsen entscheiden sich dagegen nur 6,7 Prozent der Einfamilienhaus-Bauherren für einen Fertigbau. Auch Nordrhein-Westfalen liegt mit einem Anteil von etwa zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Im vergangenen Jahr konnte die Branche ihren Umsatz in Deutschland auf 1,57 Milliarden Euro (Vorjahr 1,46 Mrd) weiter steigern. Auch für 2013 rechnen die Hersteller mit einem Umsatzplus, so Windscheif. Die im Bundesverband Deutscher Fertigbau zusammengeschlossenen 45 Unternehmen beschäftigen rund 9.000 Mitarbeiter.

Mehr Umsicht beim Möbelkauf als beim Hauskauf

Wichtigste Zielgruppe der Hersteller von Fertighäusern sind junge Familien, die einen Anteil von 40 Prozent der Kunden stellen. Auch wenn Hersteller mit Preisen von knapp 70.000 Euro oder noch darunter werben, sind Schnäppchenpreise nicht die Regel. Jedes vierte Fertighaus hat nach Angaben der Branche bereits einen Auftragswert von mehr als 300.000 Euro. Bei mehr als zwei von drei Bauvorhaben handelt es sich um individuell geplante Häuser.

Experten warnen jedoch vor einer vorschnellen Unterschrift. "Nach dem Besuch einer Fertighausausstellung sollte man das Gelände wieder nüchtern verlassen", sagt Peter Burk, vom privaten Freiburger Institut Bauen und Wohnen. "Die Leute kaufen Möbel viel sorgfältiger als Fertighäuser", berichtet der Diplom-Ingenieur, der auch im Auftrag der Verbraucherzentrale mehrere Ratgeber zum Thema Fertighauskauf verfasst hat. "Schönen Prospekten folgen in der Regel knallharte Verträge", so Burk. Die Grundregel sei: Man dürfe nicht darauf vertrauen, dass man sich um nichts mehr kümmern müsse.

Unerwartete Kosten

Die erste Klippe für den Bauherrn sei nach dem Kauf des Grundstücks die Vorbereitung der Baustelle. Kaum jemandem sei bei Vertragsschluss mit dem Hausanbieter klar, was unter dem Stichwort "ab Oberkante Bodenplatte" noch alles auf ihn zukomme. "Es gibt viele Kostenfallen beim Fertigbau, etwa bei der Bauvorbereitung oder Erschließung", sagt er.

Auch die Fertighaushersteller weisen auf ihrer Homepage auf die "feinen Unterschiede" beim Kauf eines Grundstücks hin. Es gibt "Bauerwartungsland", "Bauland", "fertiges Bauland" und "fertiges freies Bauland". Nur bei der letzten Variante seien etwa in einem Neubaugebiet auch alle Anschlüsse für Ver- und Entsorgung bereits enthalten, heißt es.

"Da kann ein Rattenschwanz von Dingen folgen, um die man sich kümmern muss", so der Experte. Mehrkosten nach Vertragsabschluss drohten auch bei der sogenannten Bemusterung, wenn es dann darum gehe, die Details der Hausausstattung festzulegen.

Quelle: n-tv.de , Uta Knapp, dpa>





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