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Wildes Camping 01


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Wild Camping am 26.7.2026: Foto: Erlaubt: Schottland, Norwegen, Schweden, Finnland, Baltenstaaten, BSSR, Ukraine, Moldau, Rumänien, Albanien, Türkei, Schweiz: Kantone AG+OW:
Zelt aufschlagen? Wo Wildcampen erlaubt ist – und wo nicht!
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/zelt-aufschlagen-wo-wildcampen-erlaubt-ist-und-wo-nicht-67151096

Foto: Erlaubt: Schottland, Norwegen, Schweden, Finland, Baltenstaaten, BSSR, Ukraine, Moldau, Rumänien, Albanien, Türkei

Travelnews -- Zürich -- Wild campieren ist in vielen europäischen Ländern verboten. Doch es gibt Ausnahmen – wer die Regeln kennt, darf dort legal sein Zelt aufschlagen.

Wildcampen löst bei vielen Menschen ein besonderes Freiheitsgefühl aus.
Das Campen in freier Natur ist jedoch nicht überall erlaubt.
In Europa sind es vor allem östliche Länder, die Wildcampen ohne Weiteres gestatten.
Die Vorstellung, unter freiem Himmel aufzuwachen, umgeben von unberührter Natur und fernab vom Trubel des Alltags: Für viele Menschen eine besondere Faszination. Weit weg von Campingplätzen und Lärm bietet das Wildcampen ein besonderes Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

Das Campen in freier Natur bringt aber auch Verantwortung mit sich. Folgende Regeln gelten als das Einmaleins des Wildcampens:

geeigneten Ort auswählen, Natur respektieren
rücksichtsvoller Umgang mit Wildtieren, Lärm vermeiden
den Ort so verlassen, wie er vorgefunden wurde
allen Abfall mitnehmen
kein Feuer machen
Doch nicht überall ist es erlaubt, ausserhalb von offiziellen Campingplätzen sein Nachtlager aufzuschlagen. Viele europäische Länder verbieten das Campieren in der Wildnis oder es unterliegt grossen Einschränkungen.


Zudem macht es einen Unterschied, ob man mit dem Zelt oder dem Wohnmobil unterwegs ist, oder bloss im Schlafsack schlafen will. In den folgenden (auf der Karte grün markierten) Ländern sind sämtliche Arten von Wildcampen erlaubt:

In diesen Ländern ist Wildcampen erlaubt

Finnland: Wildcampen ist erlaubt, aber nicht zu nah an einem Haus oder Privatgarten. Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Naturschutzgebieten und Naturparks verboten.
Norwegen: Wildcampen ist erlaubt für maximal 2 Nächte. Mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist das Übernachten von maximal 24 Stunden auf dafür gekennzeichneten Plätzen erlaubt. Achtung: Verbotsschilder beachten. Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Naturschutzgebieten und Naturparks ist wild campen verboten.
Schweden: Wildcampen ist überall erlaubt. Achtung: Abstandsregeln auf Privatgrundstücken und Verbotsschilder beachten. Mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist das Übernachten von maximal 24 Stunden auf dafür gekennzeichneten Plätzen erlaubt. Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Naturschutzgebieten und Naturparks ist wild campen verboten.
Estland, Lettland und Litauen: Wildcampen ist erlaubt.
Die erwähnten Länder können ihre Bestimmungen jederzeit ändern. Es ist deshalb lohnenswert, sich vorab genauer zu informieren.

Auch in Ländern, in denen das Campen in der Wildnis grundsätzlich verboten ist (in der Karte rot markiert), wie beispielsweise Frankreich, gibt es einige regionale Ausnahmen, die das Wildcampen zulassen.

Albanien: Wildcampen ist erlaubt.
Moldawien: Wildcampen ist erlaubt.
Rumänien: Wildcampen ist erlaubt. Ausnahme: Naturschutzgebiete. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch empfohlen, auf offiziellen Campingplätzen zu übernachten.
Schottland: In Schottland ist Wildcampen im Zelt für zwei bis drei Nächte am selben Ort erlaubt, nicht aber im Van, Wohnmobil oder Wohnwagen. Es gibt teilweise, saisonale und regionale Einschränkungen, daher Hinweistafeln beachten.
Gerade in ländlichen Regionen und weniger touristischen Gebieten ist die Toleranz meist grösser und die Chance höher, Privatgrundstücksbesitzer zu finden, die das Übernachten auf deren Land erlauben.

Aber Achtung: Länder wie die Niederlande oder Kroatien verbieten das Wildcampen auf Privatgrundstücken. Je nach Land muss bei Verstoss mit hohen Geldbussen bis zu Freiheitsstrafe gerechnet werden. Detaillierte Informationen finden sich hier.

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So ist es in der Schweiz: AG+OW erlauben es - und oberhalb der Baumgrenze ganze Schweiz
In der Schweiz werden die Bestimmungen, nicht gerade überraschend, kantonal geregelt. Die Hoheit obliegt letzten Endes den Gemeinden, weshalb der TCS empfiehlt, dass man sich vor dem Campen ausserhalb von offiziellen Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen über die Regeln der einzelnen Kantone oder Gemeinden informieren sollte.

Bis auf den Kanton Aargau und Obwalden, die eine Übernachtung ausserhalb von offiziellen Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen erlauben, ist das Wildcampen in sämtlichen Kantonen verboten.

Unter diesen Umständen ist Wildcampen in der Schweiz erlaubt:

Biwakieren oder Übernachten im kleinen Zelt im Gebirge, oberhalb der Waldgrenze (bei mehreren Übernachtungen tagsüber das Zelt wieder abbauen)
Auf Privatgrundstücken mit Erlaubnis des Grundstückbesitzers
Not-Biwakieren





Zelten, wo das Auto steht am 27.7.2026:
Dachzelte: Heimat ist überall, wo dein Auto parkt
https://www.nau.ch/lifestyle/auto/dachzelteheimat-ist-uberall-wo-dein-auto-parkt-67151604

Maia Schmied -- Bern -- Wer heute noch Heringe in den Boden schlägt, verpasst den besten Schlafplatz der Schweiz. Welches Autodachzelt tut sich im Vergleich hervor?

Das klassische Bodenzelt hat ausgedient, denn moderne Autodachzelte verwandeln das eigene Fahrzeug im Handumdrehen in ein flexibles Hotelzimmer. Hohe zulässige Dachlasten und ausgefeilte Aerodynamik erlauben komfortables Reisen in den Alpen.

Aber: Erhebliche Unterschiede bei Gewicht, Montage und Wetterfestigkeit führen oft zu Fehlkäufen. Ein kritischer Blick auf die Daten offenbart überraschende Schwächen etablierter Marken.

Thule Approach
Der Verzicht auf feste Campingplätze im Rahmen des erlaubten «Wildcampens» oder naturverbundenen Übernachtens ermöglicht ein intensives Naturerlebnis. - Thule
Vier populäre Modelle zeigen im direkten Benchmark-Vergleich, was wirklich in ihnen steckt.

Das Hybrid-Schwergewicht: iKamper Skycamp 3.0
Das iKamper Skycamp setzt im Segment der Hybridzelte die klare Messlatte für die Konkurrenz. Für einen stolzen Preis von rund 4'590 CHF bietet diese Konstruktion eine gigantische Liegefläche.

Der durchdachte Klappmechanismus erlaubt einen extrem schnellen Aufbau innerhalb von nur zwei Minuten. Als Schattenseite wiegt das Zelt massive 74 Kilogramm und belastet das Autodach entsprechend schwer.

iKamper Skycamp 3.0
Das iKamper Skycamp 3.0 entfaltet sich in nur etwa 60 Sekunden zu einem vollwertigen Raumwunder. - iKamp
Zudem erhöht die ausladende Hartschale den Treibstoffverbrauch auf Autobahnen spürbar. Zwar muss ma die hohen Anschaffungskosten in Kauf nehmen, doch ist die Materialverarbeitung und Wertigkeit absolut vorbildlich.

Der Hartschalen-Klassiker: Autohome Maggiolina Airlander Plus
Die klassische Hartschale Autohome Maggiolina Airlander Plus kostet in der Schweiz etwa 3'290 CHF. Ihre aerodynamische Glasfaserschale trotzt selbst stürmischen Böen auf alpinen Campingplätzen mühelos.

MAGGIOLINA AIRLANDER PLUS
Das italienische Traditionsunternehmen Autohome erfand dieses legendäre Dachzelt-Prinzip bereits im Jahr 1958. - Autohome-official (Screenshot)
Das integrierte Kurbelsystem schützt das verstaute Gepäck im Inneren effektiv vor Diebstahl. Allerdings schränkt die starre Dachform die Raumhöhe im Vergleich zu Hybridzelten stark ein.

Grossgewachsene Personen empfinden das Einsteigen durch die schmalen Seitenöffnungen oft als beschwerlich. Dafür punktet das Modell mit hervorragender Dämmung gegen Kälte und lästige Kondenswasserbildung.

Raumwunder und Luxus: Thule Approach M und Vickywood
Das Thule Approach M punktet für etwa 2'800 CHF mit innovativ nach aussen gewinkelten Zeltwänden. Diese spezielle Geometrie maximiert das Nutzklima und schafft ein luftiges Raumgefühl für drei Personen.

Thule Approach M
Dank einer einzigartigen Montagehalterung lässt sich das Dachzelt bis zu 50 % schneller auf dem Autoträger anbringen als herkömmliche Zelte. - Thule
Bei starkem Regen erweist sich das Überziehen der flexiblen Regenhülle jedoch als recht umständlich. Eine luxuriöse Alternative bietet das Vickywood Mighty Oak 160 zum Preis von rund 3'390 CHF.

Integriertes LED-Licht und eine komfortable Memory-Foam-Matratze sorgen für echtes Suite-Feeling. Das hohe Eigengewicht fordert jedoch solide Dachträger und schränkt die maximale Zuladung stark ein.




1.8.2026: Camping planen mit Webseite "Campnow" in Echtzeit:
Engadin: Gegen Wildcamping: Karte zeigt freie Campingplätze in Echtzeit an
https://www.20min.ch/story/neue-plattform-zeigt-freie-campingplaetze-auf-einen-blick-103609490

Vanessa Figi -- Ein 24-Jähriger aus Pontresina GR hat die Plattform Campnow entwickelt. Das Pilotprojekt soll Wildcamping eindämmen und Campingbetriebe entlasten.

    Die Plattform Campnow soll Spontancampern auf der Suche nach freien Campingplätzen helfen.
    Das Ziel ist es, Campingbetreiber und Tourismusdestinationen zu entlasten und das Wildcampen einzudämmen.
    Campnow ist seit dem 1. Juli als Pilotprojekt im Engadin gestartet.
    Der Gründer Flurin Käch will die Plattform für Campingplätze in der ganzen Schweiz ausbauen.

Laute Partymusik bis in die späte Nacht, herumliegender Abfall und keine Rücksicht auf Tiere, die Natur oder die Älpler: Immer wieder geraten Wildcamper durch ihr Verhalten in die Schlagzeilen. Wer hingegen legal campen will, ist mit einer grossen Hürde konfrontiert: Viele Campingplätze sind ausgebucht, Informationen zu freien Plätzen sind schwer auffindbar, oft bleibt nur der Griff zum Telefon – oder die Fahrt auf gut Glück zum nächsten Campingplatz.
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Flurin Käch (24) aus Pontresina GR präsentiert nun eine Lösung für beide Probleme: das Pilotprojekt namens Campnow. Auf der Plattform, die am 1. Juli online ging, wird auf einer interaktiven Karte in Echtzeit die Verfügbarkeit von zehn Engadiner Campingplätzen angezeigt. «Damit will ich Campingbetreiber entlasten und das Wildcampen in Tourismusdestinationen dank einer besseren Besucherlenkung eindämmen.»
«Bisher nur positive Rückmeldungen»

Auch ein Grund für die Lancierung sei die Unübersichtlichkeit der bestehenden Angebote gewesen, sagt Käch, dessen Eltern früher einen Campingplatz betrieben. «Der Campingplatz meiner Eltern erhielt jeweils kurzfristig sehr viele Anfragen, man kam jeweils kaum nach mit dem Beantworten.» Er selbst habe dann letztes Jahr auf einer Wohnmobilreise durch Sardinien ähnliche Erfahrungen gemacht: «Viele meiner Anfragen wurden gar nicht erst beantwortet.»

Er habe daher neun Monate lang an der idealen Lösung für das Abchecken der spontanen Verfügbarkeit von Campingplätzen getüftelt, sagt Käch. «Nun sind wir im Engadin aktiv, der Start war ein Erfolg, die Rückmeldungen bisher durchwegs positiv.»

Plattform soll schweizweit ausgebaut werden

Käch will in Zukunft nicht nur den Reisenden im Engadin das Reisen erleichtern, sondern auch in weiteren Regionen der Schweiz Campingbetriebe und Tourismusdestinationen unterstützen. «Ich möchte von Region zu Region meine Plattform erweitern, mit dem Ziel, dass zukünftig Reisende in der ganzen Schweiz profitieren können.»

Als Partner konnte Flurin Käch den Touring Club Schweiz (TCS) an Bord holen. Noch ist die Plattform gratis – für Besucherinnen und Besucher soll sie das auch bleiben. «Selbstverständlich soll Campnow aber zukünftig auf eigenen Beinen stehen», sagt Käch.













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