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Autoren der Psychoanalyse:
Die allumfassende Traumdeutung von Ann Faraday


Die Kombination der verschiedenen Traumdeutungstechniken -
die Zukunftsaussichten  der Traumdeutung


Ann Faraday mit Mann John Wren Lewis und Tochter
Ann Faraday mit Mann John Wren Lewis und Tochter.

von Michael Palomino (2006)

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aus: Ann Faraday: Positive Kraft der Träume, Gondrom-Verlag, Bindlach 1996; orig.: Dream Power, Afar Publishers AG 1972


Ann Faraday ist wohnhaft in Sydney (Australien) mit Mann und Tochter.

Ihre beiden Hauptwerke sind "The Dream Game" und "Dream Power".


Ann Faraday über bisherige Traumforschung

Ann Faraday kann keinerlei Tarnung bei Träumen feststellen, wie sie Freud behauptete. Das Gegenteil ist der Fall (Faraday, S.75). Sie kann Calvin Halls detaillierte Analysemethoden bestätigen (Faraday, S.130). Hall kommt dann zum Zug, wenn sich keine objektive Wahrheit im Traum finden lässt (Faraday, S.137).

Die Opfer im Traum bleiben in der Realität Brennpunkte und Träume können Gefühle sogar stimulieren. Aggressionen werden z.B. erst dann so recht offensichtlich, wenn man sie im Traum empfunden hat (Faraday, S.75).


Feststellung: Freud untersuchte nur die letzte REM-Traumphase

Freud hat seine Traumforschung ohne Kenntnis der verschiedenen Traumphasen nur auf die letzte REM-Traumphase bezogen, die jeweils am dramatischsten ist (Faraday, S.80).


Faraday über traumlose Menschen

Gemäss Faraday sind Leute, die keine Träume haben, mit Arbeit überladen (Faraday, S.150-151).

Die Träume sagen zu einer überlasteten Autorin (Ann Faraday):

"Wir möchten dich in diesem Stadium nicht mit noch mehr Material verwirren, deswegen halten wir uns eine Weile zurück. Wir werden wiederkommen, wenn das Buch fertig ist." (Faraday, S.150-151)


Faradays Reihenfolge der Therapieanwendungen

-- zuerst nach einer direkten Deutung fragen (Faraday, S.153)

wenn keine direkte Deutung möglich ist:

-- Halls Traumdeutung mit Ideen-Assoziationen anwenden (Faraday, S.137)

wenn keine freie Assoziation möglich ist oder eine tiefergehende Interpretation nötig ist:

-- Jungs Methode des "inneren Dialogs" anwenden, die von Hall nie berücksichtigt wird (Faraday, S.137)

-- ebenso ist die Gestalttherapie angebracht, wenn freie Assoziation nichts bringt (Faraday, S.142)

-- bei Wiederholungsträumen ist die Gestalttherapie besonders wertvoll (Faraday, S.142).

Insgesamt ist die Gestalttherapie von Perls in der Gruppe mit einem erfahrenen Leiter am besten (Faraday, S.151).
 
Für Leute, die sich nicht reflektieren können, ist die Gestalttherapie von Perls mit den Reflexionen nicht angebracht, sondern Halls Analyse besser (Faraday, S.151).

Also:

1. immer nach einer objektiven Wahrheit fragen, die der Traum darstellt: "Blick nach draussen"

Falls dies kein Resultat ergibt:

2. Bildanalyse gemäss Hall erstellen: Der Traum stellt den Blickwinkel der träumenden Person dar und die Aussenwelt ist dementsprechend verzerrt dargestellt: "Spiegelwelt" (Faraday, S.153).

Wenn dies noch keine Resultate ergibt:

3. Tiefste Schichten bis ins Innerste aufdecken, in den inneren, psychischen Zustand vordringen: "Blick nach innen", mit Rollenspielen mit Suche nach der Antwort, warum überhaupt Träume in dieser oder jenen Art aufkommen (Faraday, S.153).


Faradays Empfehlung bei Wiederholungsträumen

Wenn ein Traum krankhaft wiederholt wird oder sich die träumende Person unsicher fühlt oder geisteskrank ist, dann soll gemäss Faraday Hilfe geholt werden, v.a. wenn der Traum einem das Gefühl gibt, überwältigt zu werden. Die Träume sagen dann: "Wir wachsen dir über den Kopf. Geh und hole Hilfe." (Faraday, S.152)


Experimente von Faraday: Die Schlafumgebung gestaltet die Träume mit

Faraday stellt fest, dass die Schlafumgebung auf die Trauminhalte massiven Einfluss hat (Faraday, S.79).


Tabelle: Einfluss der Schlafumgebung auf die Träume

Trauminhalte

allgemeiner Charakter

aufregende Sexualität

Aggression

Pech

Versagen

Erfolg

Freundlichkeit

häusliche Umgebung

aufregender

mehr

mehr

mehr

mehr

mehr

mehr

spitalhafte Schlaflabor- umgebung

langweiliger

weniger / ohne

weniger / ohne

weniger / ohne

weniger / ohne

weniger / ohne

weniger / ohne

 

 

 

 

 

 

 

(Faraday, S.79,80)



Faraday: Die neuen Zahlen bei Träumen in häuslicher Umgebung


Faradays Untersuchungen bei häuslicher Umgebung ergeben neue Zahlen:

Nur noch 65% der REM-Träume entsprechen realen Szenarien, davon 80% in der ersten Nachthälfte, aber nur noch 50% in der zweiten Nachthälfte (Faraday, S.79)

Gemäss Faraday nimmt die Dramatik der Träume im Verlaufe der Nacht also zu. Die Träume werden gegen Ende der Nacht bizarrer und enthalten zunehmend mehr Kindheitsmaterial (Faraday, S.79).


Feststellung: Einfluss von Therapeut, Therapeutin und Laborängsten im Traum

Faraday sieht zudem einen gewissen Einfluss der therapeutischen Beziehung auf das Traumleben der träumenden Personen, so dass vom Therapeuten oder von der Therapeutin geträumt wird (Faraday, S.80). Die Therapiepersonen merken auch oft, was der Therapeut hören will und was nicht, um eine therapeutische Sitzung positiv zu beenden (Faraday, S.80-81). Ausserdem stellt Faraday fest, dass die Träume unter Laborbedingungen oft Ängste vor dem Labor selbst enthalten (Faraday, S.82).

Faraday stellt ausserdem ein äusserst sensibles Traumverhalten fest: Schon allein die Aufforderung, Träume zu behalten, kann das Traumleben beeinflussen. Das Experiment, Leute telefonisch unvorbereitet aus ihrem Schlaf zu reissen und nach ihren Träumen zu fragen, funktioniert aber nicht (Faraday, S.81).


Faradays Zahlen zu den Trauminhalten der Traumforschung

-- 1/3 der Träume der Versuchspersonen bezieht sich eindeutig auf die Versuche selbst, z.B. Angst vor der Traumforschung

-- 1/3 der Träume der Versuchspersonen hat symbolische Bezüge zu den Versuchen der Traumforschung

-- nur 1/3 sind Träume mit anderer Thematik (Faraday, S.82).

Man kann also kaum Traumforschung betreiben, ohne selber auf Träume Einfluss zu nehmen (Faraday, S.82).

Beispiel: Faradays Nachttopf

Als Ann Faraday z.B. zur Erleichterung ihrer Traumforschung für die Probanden und Probandinnen einen Nachttopf einführen wollte, um nicht bei jedem Toilettengang die Drähte an den ProbandInnen abnehmen und wieder fixieren zu müssen, dominierte der Nachttopf die Träume der Probanden und Probandinnen mit Traumsymbolen der Landwirtschaft, Töpfen der Landwirtschaft (Faraday, S.83), Wasserläufe (Faraday, S.84) etc. Der Nachttopf und ein Bauernhof assoziierten sich sehr leicht (Faraday, S.85), oder auch die Angst vom Bettnässen wurde wieder aufgefrischt (Faraday, S.86). Da musste Ann Faraday den Nachttopf wieder abschaffen...


Faraday über Assoziationen im Traum

-- prinzipiell sind Assoziationen im Traum unberechenbar
-- eventuell finden Assoziationen aufgrund von Teekesseln statt (z.B. engl. pot heisst nicht nur Nachttopf, sondern auch Haschisch, so dass der Nachttopf bei einem Probanden einen Haschischtraum auslöste)
-- Assoziationen finden immer mit einer eigenen Logik der ProbandInnen statt, wie der Mensch im Leben zurechtkommt (Faraday, S.87)

-- die meisten der Traumphantasien werden am Tag gesponnen
-- der Traum, an den man sich beim Aufwachen erinnert, hat das Hirn nur weitergesponnen (Faraday, S.90)


Eheträume: Faraday über die Voraussetzungen zur Ehe

Die Kombination von Charaktereigenschaften muss dazu angetan sein, dass die Partner aneinander wachsen können. Wenn die Charaktereigenschaften so sind, dass die Partner sich eher gegenseitig ersticken, dann ist Trennung angesagt (Faraday, S.275).


Kindheitsträume: Faraday zur Kindheit und die Grundverhaltensmuster

-- die Umstände der Kindheit mit Grundverhaltensmustern in der Familie bestimmen das Erwachsenenleben (Faraday, S.90-91)

-- erinnerte Träume können helfen, diese "Kindheitsprogrammierung" zu erkennen und das Verhalten zu ändern (Faraday, S.91).

Kinder, die träumen, sollte man die Träume erzählen lassen und auch die Warum-Frage stellen, wieso sich das Kind im Traum eine schöne oder schreckliche Geschichte erzählt. Man kann die Kinder auch die Rollen der Traumfiguren nachspielen lassen, das macht den Kindern Spass. Die Kinder lernen so, dass die Träume Botschaften haben, und die Kinder lernen, dass sie keine Seite von sich verstecken müssen [ein neues Grundverhaltensmuster] (Faraday, S.270).

Das Versteckenmüssen von Lebensinhalten kann verheerende Folgen haben (Faraday, S.270).


Faraday: Traumdeutung nach Code und nach Persönlichkeit

Gemäss Faraday benutzen die Träume wohl einen Code, aber nicht als Tarnung, wie das Freud behauptet hat (Faraday, S.95).

Freuds Behauptung, die Symbole im Traum seien universal dieselben auf der ganzen Welt, stimmt auch nicht. Die Symbole passen sich je nach Zivilisation an. Das alte Symbol für Geschlechtstrieb war das Pferd, heute ist es [in den Industriezivilisationen] das Auto oder das Flugzeug [in den Zivilisationen ohne Auto weiterhin das Pferd] (Faraday, S.104).

Wenn ein Traum schematisch ohne Berücksichtigung des Assotiationslebens der träumenden Person analysiert wird, kommt dies gemäss Faraday einer Vergewaltigung des Traums gleich (Faraday, S.110-111). Eine Deutung nach "Schema F" durch einen "Analytiker" kann absolut deprimierend sein. Dies ist gemäss Faraday eine "Vergewaltigung durch Interpretation", und  solche bornierten Freud-Analytiker sind gemäss Faraday [kriminelle] "Traumtöter" (Faraday, S.113).

Faraday bemerkt, banal-sexuelle Interpretationen könnten auf die träumende Person deprimierend wirken (Faraday, S.114).

Tabelle: Traumbilder in verschiedenen Lebenssituationen

Vorkommnis

häufiges Traumbild

Schwangerschaft 7.-9. Monat

Babies

Scheidung, Trennung

Motive von Auflösung und Verlust

Menstruationszyklus

Bilder zum Menstruationszyklus

 

(Faraday, S.82)


Tabelle: Traumbilder verschiedenartiger Menschen

Menschentyp

häufiges Traumbild

depressive Menschen

deprimierende Dinge

ängstliche Menschen

Träume von persönlicher Bedrohung

Soziopathen

Träume mit unsozialen Aktivitäten

Sexualstraftäter

Träume mit ungesetzlicher sexueller Betätigung

paranoide Patienten

Träume mit ungerechtfertigten Beschimpfungen und Attacken

impulsive Menschen

Träume mit Feindseligkeiten und Sexualität

gehemmte Menschen

Träume mit Duckmäusertum und Unschuld

 

(Faraday, S.82)


Faraday über die Zukunft der Traumdeutung

Wenn die Menschen nicht bald insgesamt auf Ganzheit setzen, wird der Planet bald unbewohnbar werden (Faraday, S.267).

Träume deuten und ausagieren ist nicht schwer und sollte in jeder Gruppe möglich sein (Faraday, S.268).


Stress behindert das Traumleben und Erkenntnis - die Flucht vor dem Schatten durch "Spiele"

Der zunehmende Stress behindert die Traumarbeit. Dabei ist der Stress gemäss Faraday eine Flucht vor der Auseinandersetzung mit Problemen (Faraday, S.268).

Gemäss Eric Berne (Buch: "Spiele der Erwachsenen") ist die Spielerei von Erwachsenen die Methode, eine "Überlastung" vorzuspielen: Die Leute erledigen überflüssige Aufgaben, um Anerkennung zu bekommen, ohne die Grundprobleme anzupacken (Faraday, S.268).

Gemäss John Wren Lewis (Artikel: "Spiele, die Geschäftsleute spielen"; New Society 1970) verschwenden Geschäftsleute über 50% ihrer Geschäftszeit mit nicht-produktiven Beschäftigungen (Faraday, S.268).

Dabei liegt es gemäss der Frauenbewegungsaktivistin Betty Friedan allein am Effizienzdruck, wie viel Zeit eine Arbeit in Anspruch nimmt (Faraday, S.268-269) und wie viel Zeit dann für die Reflexion der Person zur Verfügung steht. Eine Reduktion der Arbeitszeit um 80% ist bei absoluter Effizienz möglich, z.B. in der Hausarbeit, gemäss Faraday auch in der Forschung etc. (Faraday, S.269).


Erkenntnis durch Familienbegegnungen

In verschiedenen Familien ist inzwischen eine "Familienbegegnung" pro Woche üblich, wo Probleme und Träume besprochen werden (Faraday, S.270-271).


Erkenntnis durch "Traum-Duett"

Bei Paaren kann ein "Traum-Duett" Wahrheiten und Erkenntnisse an den Tag fördern, wenn die Partner gegenseitig auf die Träume wieder mit neuen Träumen reagieren. Es ist eine nonverbale Kommunikation zwischen zwei Personen, die unterhalb der Bewusstseinsschwelle abläuft. Es werden Informationen aus dem Unterbewusstsein ausgetauscht:

-- reflektierte Gedanken
-- Gefühle
-- gegenseitige Befürchtungen oder Erwartungen etc. (Faraday, S.272).

Das kann positive oder auch bitteren Wahrheiten wie grossangelegte Täuschungsmanöver an den Tag bringen (Faraday, S.272).


Traumgruppen

Ann Faraday schlägt die Gründung vieler Frauentraumgruppen vor, wo dann die falsche Bescheidenheit als Underdog zum Vorschein kommt und der Topdog der moralischen
Vorstellung in Form von Mutter, Frauenzeitschriften oder Ehemann eingeschränkt werden kann. Dann werden die Frauen mit Hilfe von Träumen neue Berufe abchecken und sich zusätzlich neu entfalten (Faraday, S.276).

[Dasselbe kann auch für Männer gelten, die für Träume zugänglich sind. Männer, die sich bisher nie an Träume erinnern, sollten zuerst einmal das Arbeitspensum reduzieren und in die Natur gehen, um natürliche Anregungen zu sammeln].


Religionen müssen die tieferen Familienstrukturen erkennen

Die uralten Religionen basierten auf den Träumen [und Archetypen]. Die westlichen religiösen Organisationen tun Träume verächtlich ab, wie wenn sie vernachlässigbar wären (Faraday, S.277). Neuere Theologen aber kommen auf die Träume, ersetzen Predigten durch Diskussionen, weil inzwischen von der Pfarrersperson auch mehr Wissen über das Leben erwartet wird als was in der Bibel steht (Faraday, S.277).

Traumstudiengruppen und Begegnungsgruppen wären in der Kirche sehr wohl möglich (Faraday, S.278).

Die Vergebung und die Versöhnung in der Kirche passiert an der Oberfläche, aber im Traum der Betroffenen kommt weiter Gewalt bis zum Mord vor (Faraday, S.278), oder das fehlgeleitete schlechte Gewissen führt im Traum zur Selbstverstümmelung. Die Kirche hat bis heute auf Träume keine Antwort (Faraday, S.278-279).


Die Schule mit mehr Gefühlsleben und Traumdeutung

Faraday schlägt Begegnungs- und Diskussionsgruppen in Schulklassen vor, denn die Schule ist viel zu einseitig auf den Verstand ausgerichtet. Die Kinder lernen in der Schule bisher nicht, über Gefühle zu reden oder Gefühle zu verstehen. Sie sind nach der Schule auf das erwachsene Leben überhaupt nicht vorbereitet und verpfuschen sich durch Unkenntnis über ihr Gefühlsleben oft das gesamte Leben (Faraday, S.280). Schülerträume können ganze Familienprobleme aufdecken und lösen helfen. Schülerträume in höheren Schulen können Berufswünsche zum Ausdruck bringen (Faraday, S.281).


Die Arbeitswelt mit mehr Gefühlsleben und Traumdeutung

Die Integration der Gefühle und Traumdiskussion in der Arbeitswelt ist noch viel nötiger als in der Schule,
-- denn hier entscheiden Leute gleich über 1000e von Menschen (Faraday, S.281), und Fehler können zu Katastrophen führen (Faraday, S.282)

-- ein persönlich belasteter Werkmeister geht nicht
-- ein Regierungsmitglied mit Komplexen geht nicht
-- Arbeitnehmer als Roboter geht nicht (Faraday, S.281)
-- und auch die Betriebspsychologie sollte das Traumleben behandeln (Faraday, S.281-282).

Motivation bei der Arbeit ist nicht das Geld allein, sondern beste Arbeit geschieht, wenn auch die menschliche Seite stimmt (Faraday, S.282). Die Produktivität ist dann am höchsten, wenn Leute in einer Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens zusammenarbeiten (Faraday, S.285).


Faraday schlägt Begegnungsgruppen für die Geschäftswelt vor, wo auch Traumdeutung ein Thema ist. Der Aufwand, der gemäss John Wren-Lewis für "Spiele" getrieben wird, um Neid, Furcht, Sorge, Schuld, Ehrgeiz, Frust und Geltungsbedürfnis etc. zu vertuschen, kann so durch Begegnungsgruppen ersetzt werden und sinnvoll genutzt werden, um die Menschen gescheiter zu machen (Faraday, S.282). Träume kommen meist bei einigen personellen Beziehungen vor, also z.B. bei Stabsleuten, Vorständen etc. (Faraday, S.283). Wenn Träume besprochen werden, kommt es eventuell sogar zu einem Traum-Duett in der Chefetage (Faraday, S.284).

[Chefetage: Die Wahrheit ist nicht beliebt
Faraday übersieht, dass die Leute in den Chefetagen wieder jeder einzeln eine Machtstrategie verfolgt und auch dort oft niemand richtig an der Wahrheit interessiert ist].


Zweifelhafte Traumtherapeuten

Gewisse Traumtheoretiker entnehmen von den Träumen der PatientInnen nur die Teile der Träume, die in ihre Theorie passen (Prokrustesbett-Technik) (Faraday, S.288).


Buchempfehlungen zu Träumen

Träume allgemein:

-- Thomas French / Erika Fromm: "Dream Interpretation" (Faraday, S.288).

Inspirationsträume mit grossen Erfindungen:

-- Lawrence Kubie: "Neurotic Distortion of the Creative Process" ("Neurotische Verstümmelung des schöpferischen Prozesses") (Faraday, S.291)

-- Arthur Koestler: "Der göttliche Funke" (Faraday, S.291).

High-Träume:

Professor Charles Tart: Altered States of Consciousness" ("Veränderte Bewusstseinszustände") (Faraday, S.299).


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Bildernachweis

-- Ann Faraday mit Mann John Wren Lewis und Tochter: http://www.angelfire.com/realm/bodhisattva/faraday.html


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