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Ann Faraday: Beispiele von Träumen und Deutungen

3. Träume mit innerer Deutung

Traumdeutung mit Hilfe der Gestalttherapie von Frederick Perls

von Michael Palomino (2006)

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aus: Ann Faraday: Positive Kraft der Träume, Gondrom-Verlag, Bindlach 1996; orig.: Dream Power, Afar Publishers AG 1972


Gestalttherapie zur Erkennung innerer Deutungen

Diese Träume bleiben mit einfacher Deutung oder mit Assoziationen ohne grosse Aussage. Man muss die Gestalttherapie von Perls anwenden, um in die tiefen Sinnzusammenhänge des Traums zu gelangen, die  verschiedenen Traumpersonen "ausagieren", die Traumfiguren von deren Innern her ansprechen. Diese tiefschichtigen Träume stellen ein Geschehen im tiefsten Unterbewusstsein des Menschen dar (S.220).

Indem man jede Traumfigur für sich zu Wort kommen lässt, erkennt man, was jede Traumfigur zu sagen hat (S.220): Der Traum zeigt unterdrückte Aspekte der träumenden Person (S.220-221), eine Sicht ins Innere, eventuell die "inneren Stimmen" der Kindheit (S.235). Oft wirkt dabei ein terroristischer Vater oder eine terroristische Mutter im Unterbewusstsein nach (S.249).

Die Traumfiguren kommen zu Wort

Allgemein sollen zuerst die auffälligsten Figuren zu Wort kommen, indem man sich in sie hineinversetzt (S.221). Dann soll man die Figuren miteinander sprechen lassen, bis irgendwo Konfrontationen entstehen. Dort ist dann ein "Knoten" gefunden, den es zu lösen gilt (S.222).

Ist noch kein Sinn des Traums gefunden, kann man auch Gegenstände personalisieren und über ihre Eigenschaften und ihren Daseinszweck sprechen lassen. Meistens brechen dann die  verborgenen "Knoten" hervor (S.222).

Es folgt die Topdog-Underdog-Auseinandersetzung zwischen Unterdrückern und Unterdrückten (S.222).

Daraufhin kann man alle restlichen Traumfiguren und Traumgegenstände auf ihren Daseinszweck und eventuelle Konflikte überprüfen. Die wichtigsten Botschaften kommen gemäss Faraday oft von Traumfiguren, die nur angedeutet sind, die nur indirekt erwähnt sind (S.222).

Neue Bedürfnisse erkennen - neue Elemente integrieren

Dadurch, dass jede Traumfigur zum Sprechen kommt, werden auch die Emotionen der Traumfiguren mitgelebt. Der "Blick nach innen" gelingt und damit werden neue Bedürfnisse erkannt (S.223) und können in die Persönlichkeit integriert werden (S.224).

[So werden jeweils die Verursacher und Manipulanten der Kindheit festgestellt, die zu den selbstauferlegten Zwängen im Leben geführt haben, z.B.:

 -- ein auffälliges, schreckliches Märchen
-- eine auffällige Fabel,  wo ein Tier immer gewinnt, ein anderes immer verliert
-- eine immer wieder wiederholte Warnung des "Christentums", dass Sex Sünde sei
-- eine immer wieder wiederholte Warnung des Kapitalismus, dass ohne Gewinn die Welt zusammenbrechen würde etc. etc.].

Inzwischen bedienen sich auch z.T. die Jungianer der Technik des "inneren Dialogs", um Träume aufzuschlüsseln, aber ohne Haltung, Gestik und Ausdruck zu berücksichtigen (S.285).

Terror-Väter und Terror-Mütter - Terror-Eltern (Topdogs) "in Gnaden entlassen"

Die terroristischen Väter und die terroristischen Mütter, die im Unterbewusstsein in den Opfer-Kindern noch nachwirken, können mit dem Aufbau von inneren Gegenstimmen neutralisiert werden. Faraday sagt es so:

"Unsere Eltern müssen nicht nur uns entlassen - wir müssen auch lernen, sie zu entlassen." (S.249)

oder: Wir müssen unsere kriminellen Eltern "in Gnaden entlassen." (S.253)

Perls verlangt als letzten Schritt der Therapie, den Eltern zu vergeben und sie zu "entlassen" (S.253). [Da hat Perls aber eine sehr grosse Gewalttoleranz].

Verdrängte Elemente (Underdogs) in Kisten, Kellern und in Kerkern bergen Schätze

Träume, wo etwas in Kisten, Kellern oder in Kerkern eingeschlossen ist, weisen auf verborgene Schätze hin, die mit Perls Gestalttherapie "gehoben" werden können. Irgendein Mechanismus im Leben hat sie dort "vergraben" und so Löcher im Leben hinterlassen. Es gilt, die Mechanismen des "Vergrabens" zu entdecken, um die Löcher im Leben zu "füllen", um die Ganzheit wiederherzustellen (S.249).

Verdrängte Elemente wirken zerstörerisch

Verdrängte Elemente (Underdogs) machen sich bemerkbar durch gemeines, heimtückisches und zerstörerisches Verhalten (S.257). Alles, was irgendwie verbannt oder eingeschlossen ist, sind wahrscheinlich verleugnete Teile der Persönlichkeit und sollten reintegriert werden (S.259).

Underdogs bei der Psychoanalytikerin und die Wirkungen

Im Fall der Psychoanalytikerin (Ann Faraday) äussern sich die verdrängten Underdogs durch kleine Zusammenbrüche, die sie erleidet, oder durch widersprüchliches Verhalten: Sie wirft anderen vor, sie werde vernachlässigt. Dabei gibt sie sich immer als starke und selbständige Person. Die Psychoanalytikerin erwartet von den Mitmenschen (bis zur Entdeckung ihrer beiden seelischen Seiten: Hilflosigkeit und Unabhängigkeit), dass sie ihre Gefühle erraten würden, ohne sie preiszugeben, [eine Unmöglichkeit, die zu auffälligen Reibereien führt] (S.257).

Warnträume mit innerer Deutung

Warntraum mit innerer Deutung: Der Sohn traut dem Vater nicht
Vorkommnis Traumbild
Eine Familie hält wöchentliche Familienbegegnungen ab, wo Sorgen, Ärgernisse, Träume und Vorhaben besprochen werden. Da hat der 15-jährige Sohn einen Traum (S.271). Der 15-jährige Sohn sieht im Traum, wie zwei Männer an einem Tisch Geschäftsverhandlungen abhalten. Einer liefert Daten, der andere schreibt die Daten in eine Agenda auf. Da stehen sie auf, schütteln sich die Hände, wahrscheinlich zum Geschäftsabschluss. Da öffnet sich unter demjenigen, der die Informationen aufgeschrieben hat, plötzlich der Boden und er wird vom Boden verschluckt (S.271).
Deutung

Der Kaufmann, der die Informationen aufgeschrieben hat, muss ein Betrüger sein, der die Informationen gegen die Partner einsetzt und nur spioniert. Der Sohn assoziiert damit den Vater.

Als das Thema in der Familienrunde besprochen wird, gestehen auch andere, sie hätten über den Vater dasselbe Gefühl, dass der Vater die Informationen der Begegnungsabende gegen die Familie verwenden könnte. Der jüngere Sohn gibt sogar an, er habe beschlossen, sich insgeheim nicht mehr an den Beichten zu beteiligen. Der Vater verspricht, sein Verhältnis zu überprüfen (S.271) und auf Zeichen von moralischen Wertungen zu durchsuchen (S.271-272). Er fordert insbesondere die Kinder auf, beim nächsten Verdacht Meldung zu machen (S.272).


Blockadeträume mit innerer Deutung

Blockadetraum mit innerer Deutung: Die Prägung durch die Fabel vom Hasen und der Schildkröte
Vorkommnis Traumbild
Ein Mann (Joseph) wird als Bub geprägt durch eine Fabel von Aesop über einen  Hasen und eine Schildkröte, wo die Schildkröte mit ihrer Lebensart  "Langsam aber sicher" immer besser abschneidet als der Hase, der an jedem Ort anhält, weil er denkt, er könne sich das leisten (S.226-227). Der Bub träumt als Mann, dass er immer nur kleine Schritte im Leben machen dürfe, und grosse Schritte kommen nicht in Frage. Seine Träume rebellieren gegen den Kauf eines Hauses, und am Ende sitzt er mit der Frau in einem Schnellzug, obwohl er einen Bummelzug nehmen wollte. Er fährt an seiner Station vorbei mitten ins Zentrum von London (S.225-226).
Deutung

Der Schnellzug sagt: Wer zwischen den Stationen aussteigen will, muss den Bummelzug nehmen (S.224).

Der Bummelzug sagt: Der Schnellzug kommt sich grossartig vor, aber der Bummelzug dient viel mehr Leuten, weil er eben überall hält (S.225).

Der Schnellzug sagt: Bummelzüge sind doch langweilig. Die fahren so langsam wie ein alter Elefant, und das im Jet-Zeitalter! (S.225)

Der Bummelzug sagt: Der Schnellzug ist manchmal viel zu schnell und muss vor seinem Ziel dann lange warten, weil eine Einfahrt nicht frei ist. Und dann kommt der Bummelzug auf einem anderen Gleis noch vor ihm an, wie in der Fabel von Aesop vom Hasen und der Schildkröte (S.225).

Erst da entdeckt der Mann, dass er von Grund auf von der Fabel von der Hase und der Schildkröte geprägt ist. Er muss eine korrigierende Gegenstimme aufbauen, um das extreme Verhalten "Langsam aber sicher" zu korrigieren, das bei ihm eine Blockade bewirkt (S.226-227), [z.B. eine Stimme, die sagt: "Ich darf springen!"]

Blockadetraum mit innerer Deutung: Die Prägung durch sexfeindlichen Terror-Puritanismus
Vorkommnis Ein Mann (Jack) war noch nie in Afrika, träumt aber von Afrika (S.228).
Traumbild Der Mann sieht im Traum, wie er in Südfrankreich ist und eine Reise nach Afrika vorbereitet, wo er vor Kurzem war, wo Spinnen ins Bett kriechen und sich dreimal in seinen Solarplexus eingraben. Nach dem dritten Mal sterben sie. Aber es kommen immer genug Spinnen nach (S.228). Er will unbedingt das erste Flugzeug nach Afrika nehmen (S.229).
Deutung

Der Träumende sagt: Spinnen sind das einzige, was Afrika für ihn unattraktiv macht (S.229).

Afrika sagt: Die Spinnen zapfen beim Solarplexus Energien ab. Die Energie soll für den Zivilisationsprozess in Afrika eingesetzt werden. Die Europäer spenden freiwillig nur einen Teil der Energie, also müssen Spinnen eingesetzt werden, die den Europäern die ganze Energie nehmen. Die Europäer würden ihre Energie bei einem Afrika-Aufenthalt ja sonst nur verschwenden (S.231) mit Tanzen, Schwimmen, Reiten und Sex (S.230).

Bei der Untersuchung, woher die Sexfeindlichkeit kommt, deckt der Träumende einen sexfeindlichen Vater auf, der immer von Yogis schwärmte, die ohne Energieverschwendung das ewige Leben kennen. Der Vater ist z.B. ein Fan vom Mystiker Ramakrischna, der behauptet, Frauen würden krank machen und Schmerzen verursachen wie ein Stachelfisch. Dieses Bild erinnert an die stechenden Spinnen (S.231).

Der träumende Mann entdeckt, dass sein Inneres von den rigiden Vorstellungen des Vaters beherrscht ist, eine moralisch-sadistische Despotie. Der Mann stellt fest, dass er die Sexualität nie richtig genossen hat (S.232).

Der Auslöser des Traums ist ein Buch von Blakes, das er am Tag vor dem Traum gelesen hat: "Die Hochzeit von Himmel und Hölle". Eine Stelle über Energien im Leben ist der Auslöser (S.232).

Massnahme: Der Mann muss sich von den unterbewussten, rigiden Vater-Vorstellungen lösen lernen (S.233).
Blockadetraum mit innerer Deutung: Ratten und Mäuse auf dem steifen Körper
Vorkommnis Traumbild Deutung
Eine Psychoanalytikerin (Ann Faraday) geht in einen Kurs für Sensitivitätstraining und lernt, durch Luftanhalten die Gefühle für einen Moment abzuschalten. Sie übertreibt es aber (S.235). Die Psychoanalytikerin sieht im Traum, wie sie steif und regungslos auf einem Bett oder am Boden liegt. Auf der einen Seite von ihr liegt ein Mann, auf der anderen Seite steht ein Käfig mit weissen Mäusen oder Ratten, die über ihren Körper laufen oder sich sogar auf ihre Brust oder auf ihre Kehle legen, so dass sie kaum noch Luft bekommt. Sie erwacht dann jeweils mit dem Gefühl, gewürgt zu werden. Bei anderen Träumen befördert der Mann die Tiere wieder in den Käfig.  Wiederholungstraum (S.235). Ratten und Mäuse mit langen Schwänzen sind Penissymbole. Die sexuellen Impulse überwältigen die träumende Frau (S.235). Aber woher kommt die körperliche Hemmung, so hilflos gegen Ratten und Mäuse zu sein? Die Träumende muss sich fragen, wieso sie steif und regungslos daliegt. Sie entdeckt, dass sie dies im Kurs für Sensitivitätstraining gelernt hat. Sie muss erkennen, dass sie dies innerlich überbetont hat und nimmt einen weiteren Kurs, um es sich abzugewöhnen. Der Traum verschwindet (S.236).

Blockadeträume und Auflösung der Blockade: Traumreihe

Traumbild 1
Blockadetraum mit innerer Deutung: Das Klistier am Hintereingang der Königin (Queen)
Vorkommnis

Ein Mädchen (Ann Faraday) wird von der Mutter, die aus dem Arbeitermilieu stammt, dauernd terrorisiert (S.247). Die Mutter ist eine Möchtegern-Bessere, arm aufgewachsen und meint, sich von allen sozialen Bindungen von der Armut befreien zu müssen. Für die Tochter ist die Mutter zuerst wie eine Königin (S.246). Das Problem ist nur, dass die Mutter von der Tochter verlangt, sich auch wie eine Königstochter aufzuführen, denn die Mutter ist bestrebt, dass ihre Tochter eines der "feinen" Kinder der "feinen Leute" wird. Die Tochter wird total verzogen, muss aber gleichzeitig parieren und wird endlos von beiden Eltern terrorisiert (S.249). [Die Position des Vaters wird nicht geschildert].

Der Terror besteht aus "korrekt" sein, "sauber" sein, "ruhig" sein, "ordentlich" sein, und sogar der Stuhlgang wird nach der Uhr mit Klistier geregelt (S.246).  Die Klistierspritze löst bei der Tochter regelmässig Unbehagen aus, unterbewusst aber auch eine gewisse Erregung (S.106). Alles, was für die Eltern nicht "fein" ist, wird mit "Slum" assoziiert. Entsprechend wächst die Rebellion der Tochter gegen den Eltern-Terror (S.247).

Als junge Erwachsene ist die Tochter (Ann Faraday) für die Terror-Eltern eine "Königin". Sie macht aber alles andere als "Königinnenarbeit": Sie zieht in ganz Europa herum und verrichtet alle möglichen Drecksarbeiten, quasi als "verkleidete Königin". Dann aber kehrt sie nach ein paar Jahren nach Hause zurück und begibt sich in dieselbe Situation wie in der Kindheit: Sie heiratet einen Mann, der sie bei "unschicklichem" Benehmen so terrorisiert wie früher die Eltern, und die nun erwachsene Tochter (Ann Faraday) ist so zwiespältig geworden wie die Mutter. Es steht ein langer Weg der Analyse bevor, um das seelische Gleichgewicht zu finden (S.247).
Traumbild 1

Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) sieht im Traum, wie sie am Hintereingang des Buckingham-Palasts auf die Rückkehr der Königin wartet (die Queen). Die wartende Frau wird dabei immer aufgeregter bis zur Unerträglichkeit. Da klingelt der Wecker und die Psychoanalytikerin wacht enttäuscht auf (S.106).
Deutung

Die Psychoanalytikerin hat keine spezielle Beziehung zur Königin. Gemäss Freud-Analytik (S.244) symbolisiert die Königin die Mutter. Der Wagen der Königin hat normalerweise eine schwarze Motorhaube. Diese erinnert an das schwarze Ausgussröhrchen der regelmässigen Klistierspritze der Mutter in den Anus. Die Aufregung im Traum bezieht sich nicht auf die Königin, sondern auf die täglich mehrmals in den After eindringende Klistierspritze der Kindheit. Die unterbewusste Erregung kommt im Traum zum Durchbruch (S.106).

Ann Faraday fragt sich, wieso denn die Königin durch den Hintereingang nach Hause fährt.

Die Königin sagt: Eine Königin ist immer in einer seelisch gespaltenen Situation und hat viele Verbote zu beachten. Die Königin fährt durch den Hintereingang, weil der Wagen dann langsam fahren muss und so mehr Kontakt zum wartenden Volk möglich sind. So könne sie gegen die Palastangestellten die Verbote etwas umgehen. Die Palastbeamten bezeichnen ja das Volk als "Tiere" (S.245). Abwechslung ist für die Königin nicht erlaubt, denn die Königin muss dem Lande "dienen". Die Königin schlussfolgert, sie könne nur verkleidet unter die Leute gehen (S.246).
Massnahmen

Die Psychoanalytikerin muss lernen, die falsche Prinzessinnen-Rolle bzw. jetzt Königinnen-Rolle abzulegen. Der Gang durch die Hintertür wird nicht mehr nötig sein, sondern der offene und ehrliche Gang durch den Haupteingang (S.248), [wobei sie nicht mehr in ein Schloss eintreten wird, sondern ein normales, aber gut ausgestattetes Haus bevorzugt].
Traumbild 2
Traumbild Deutung
Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) sieht im Traum die Mutter mit Penis. Die Mutter vergewaltigt die Tochter im Anus. Wiederholungstraum (S.106). Die Mutter mit dem Penis ist die Mutter mit dem Klistier, mit der die Tochter täglich mehrmals im Anus vergewaltigt wurde (S.106).

Inzwischen hat sich das Gefühl im Erwachsenenalter umgedreht: Bei jedem Stuhlgang empfindet die Psychoanalytikerin ein Gefühl des sexuellen Höhepunktes (S.106).
Traumbild 3
Traumbild Deutung
Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) sieht im Traum, wie sie gekrönt wird, irgendwo in den Niederlanden (NL), in einer grossen Kathedrale, mit freundlichem Publikum. Die Kleidung ist aber unpassend: ein altes Sommerkleid und riesige Pelzstiefel. Der Frau ist es egal: Eine verwundbare und menschliche Königin sei besser als eine "perfekte". Die Bevölkerung wird eine verwundbare und menschliche Königin lieber haben als eine völlig "fehlerlose". Gleichzeitig kann sie von der Bevölkerung auch keine Perfektheit verlangen (S.248). Die Psychoanalytikerin hat ein erstes Gleichgewicht gefunden: Sie hält als Königin nicht Distanz zur Bevölkerung, sondern sie lehnt die dekorative Fassade ab und bringt Fehlbarkeit und Wärme (Pelzstiefel) in die Königinnenrolle. Die Niederlande (NL) symbolisieren das niedrigste Land Europas, ein Symbol, dass der Boden der Psyche erforscht ist (S.248). Dadurch verfügt die Psychoanalytikerin auch über viel mehr Energie als früher, weil sie nicht mehr falschen Idealen nachrennt (S.249).

[Was mit der Terror-Mutter der Psychoanalytikerin passiert, wird später geschildert].

Blockadeträume und Auflösung der Blockade: Traumserie

Traumbild 1
Blockadetraum mit innerer Deutung: Die Mutter im Keller - der Aspekt der Mutter im Keller
Vorkommnis Traumbild
Die Mutter der Psychoanalytikerin (Ann Faraday) predigte der Tochter immer Selbständigkeit und Unabhängigkeit, machte ihr aber auch Vorwürfe, dass die Tochter die Mutter zu wenig lieben würde (S.252).

Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) ist inzwischen verschiedenen religiösen Gruppen beigetreten, um andere geistige Erfahrungen zu machen. Sie erkennt, was die Mutter für eine schizophrene Manipulantin und Hexe war und distanziert sich immer mehr von ihr (S.250). Da hat sie einen Traum.
Die Psychoanalytikerin sieht sich im Traum als Mädchen mit einer alten Frau in einem Keller ohne Fenster und ohne Eingang. Die alte Frau sieht wie eine Hexe aus. Die Hexe fleht das Mädchen an, bei ihr zu bleiben. Das Mädchen sucht einen Ausgang, findet aber keinen. Die Alte macht laufend eine Tasse Tee nach der anderen, um das Mädchen dazubehalten, damit sie nicht alleine bleibe. Schliesslich gibt die Alte ihre Lockversuche auf, bietet dem Mädchen einen präparierten Apfel an und fordert das Mädchen auf, sie zu küssen. Trotz Misstrauen beisst das Mädchen in den Apfel. Da öffnet sich plötzlich eine Tür und das Mädchen wird in einen Strahl weisses Licht hinausgewirbelt (S.250).
Deutung: Assoziationen

Die Alte ist die klettenhafte, besitzwütige, alte Mutter-Hexe. Sie will die Tochter auf jeden Fall bei sich behalten. Der weisse Lichtstrahl ist eine religiöse Gruppe, um sich von der neurotischen Mutterbindung zu befreien. Da die Tochter die Mutter-Hexe im Kellerloch aber im Traum trotzdem besucht und trotzdem in einen präparierten Apfel beisst, ist die Deutung mit Assoziationen allein unbefriedigend  (S.250). [Es stellt sich die Frage, ob die Mutter die Tochter zur Strafe einmal in einen Keller eingesperrt hat].

Deutung gemäss Freud

Der Freud-Analytiker behauptet, die Psychoanalytikerin sei die Hexe selber. Daraufhin verdrängt die Psychoanalytikerin die Hexenfigur für eine Zeit, bis sie Gestalttherapie macht (S.254).

Innere Deutung gemäss Gestalttherapie (Perls)

Die Hexe sagt: Die Hexe ist total allein und will, dass das Mädchen nach 20 Jahren Abwesenheit nicht gleich wieder geht. Der Apfel war nur mit einem Schlafmittel präpariert, damit das Mädchen länger bleibt. Es war kein Gift (S.251). Die Hexe will Liebe, Sorge und Wärme (S.252).

Der Lichtstrahl sagt: Der Hexe ist nicht zu trauen. Der Lichtstrahl ist der Wachhund des Mädchens und hat die Mutter eingeschlossen. Das Mädchen soll die Verderbtheit der Welt endlich ernst nehmen und die Hexe ein für allemal verlassen (S.251). Der Lichtstrahl sagt weiter, die Hexe sei nie erwachsen geworden und hat nie gelernt, auf eigenen Füssen zu stehen. Der Lernprozess hat bei ihr noch nicht begonnen (S.252).

Die Hexe und der Lichtstrahl kämpfen um die Gunst des Mädchens (S.252).

Das Mädchen sagt: Die Hexe kann ja gar nichts dazulernen, wenn sie immer im Keller eingeschlossen ist (S.252).

Die Erkenntnis

Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) erkennt: Der Lichtstrahl ist die Unabhängigkeit in ihr, die die Mutter immer gepredigt hat. Die Unabhängigkeit ist zu stark geworden. Sie muss ihre Gefühle selber bestimmen lernen, wann sie stark / schwach / anhänglich / unabhängig sein will (S.253).

Traumbild 2
Blockadetraum mit innerer Deutung: Zwei Sekretärinnen - zwei persönliche Seiten
Vorkommnis Traumbild
Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) wird von ihrem ersten Mann vor die Wahl gestellt, den Haushalt zu führen und ihn zu unterstützen oder zu gehen und die eigene Karriere zu machen (S.253). Die Psychoanalytikerin sieht im Traum, wie die tüchtige Sekretärin Diana des ersten Mannes gekündigt hat und der Mann eine kindische, untüchtige und neurotische Frau namens Tilly als Sekretärin anstellt. Tilly hat sich früher schon als untauglich erwiesen, denn sie klagte dauernd bei der Frau des Mannes über Leiden und verlangte psychologische Ratschläge (S.253).
Deutung

Diana ist in der römischen Mythologie Jägerin und Schutzpatronin der Frauen (S.254).

Die tüchtige Sekretärin Diana ist der unabhängige Teil von Ann Faraday selber. Der unabhängige Teil kündigt das Arbeitsverhältnis zum Mann auf und löst die Verbindung zum Mann (S.253-254).

Der abhängige Teil der Psychoanalytikerin, [der noch vom Ultimatum des Mannes völlig geschockt ist], wird durch die neue dümmliche Sekretärin Tilly verkörpert (S.253-254), denn in emotionaler Hinsicht ist die Psychoanalytikerin vom Mann noch abhängig, und sie hat Angst vor dem Alleinsein (S.254).

Deutung gemäss Freud
Der frauenfeindliche Freud-Analytiker deutet anders und behauptet, mit der Tilly-Figur würde die Psychoanalytikerin im häuslichen Leben Glück und Erfüllung finden. Der Freud-Analytiker bewirkt, dass die Psychoanalytikerin die Tilly-Figur weiter verdrängt (S.254).

Neue Deutung des Hexentraums
Die Erkenntnis über die beiden Seiten in der Psychoanalytikerin, Diana und Tilly, ergibt eine neue Deutung des Hexentraums von vorher: Die Hexe und der Lichtstrahl waren beides extremisierte Teile der Psychoanalytikerin. Sie haben sich an der schizophrenen Mutter so entwickelt. Als Kind hatte die Psychoanalytikerin nie gelernt, ein inneres Gleichgewicht zu finden (S.254).

Die Psychoanalytikerin muss nun die integrative Arbeit zwischen der Abhängigkeit (Hexe, Selbstmitleid, Besitzsucht) und der Unabhängigkeit (Lichtstrahl, Liebe, Wärme) beginnen, in Richtung seelische Ganzheit (S.254).

Traumbild 3
Blockadetraum mit innerer Deutung: Die Ex-Hexe Tilly hat ein Zimmer mit schöner Aussicht
Vorkommnis Traumbild
Die Psychoanalytikerin beschäftigt sich weiter mit ihren beiden psychischen Extremfiguren in der Seele, der Hexe und dem Lichtstrahl, wobei der Lichtstrahl die Hexe heilen soll (S.255). Die Psychoanalytikerin sieht im Traum, wie sie ein Haus besitzt und zwei Räume vermietet hat: An Tilly das grosse Vorderzimmer mit Aussicht und Zentralheizung für 3 Dollar pro Woche, und an ein tüchtiges früheres Au-pair-Mädchen Regina ein kleines Hinterzimmer ohne Fenster und ohne Heizung für 6 Doller pro Woche. Regina beschwert sich nicht, mit der Begründung, sie sei dort sowieso kaum zu Hause, weil sie einen neuen Job hat, und sie habe mit dem neuen Job sowieso viel Geld (S.255).
Deutung

Tilly ist die alte Hexe, die verletzte Seite der Abhängigkeit und Besitzsucht der Psychoanalytikerin. Die Hexe ist nicht mehr im Keller, sondern hat einen Raum mit Aussicht. Regina (lat. Königin) symbolisiert den Lichtstrahl, die warme, unabhängige, liebevolle Seite der Psychoanalytikerin (S.255).

Regina sagt: Tilly wird für Regina zu einer Kleinigkeit. Regina wird sich beizeiten schon eine bessere Wohngelegenheit suchen. Und Tilly muss erst einmal gesund werden (S.255), damit sie nicht mehr so herumjammert wegen Rheuma etc. (S.255-256). Man kann ja einen Teil der hohen Miete von Regina für die Gesundheit von Tilly verwenden. Aber wenn es ihr wieder besser geht, soll sie wieder für sich alleine sorgen, so wie das alle Menschen tun (S.256).

Schlussfolgerung: Die Hexenseite in der Psychoanalytikerin wurde zu einer invaliden Person degradiert, und die warme, liebende Seite wächst und heilt die kalte, kranke Seite, damit das Gleichgewicht der Seele entsteht (S.256).

Die Tilly sagt: Tilly ist froh, nicht mehr im Keller zu sein und hofft, dass sie bald gesund wird, damit sie niemandem mehr zur Last fällt (S.256).

Schlussfolgerung: Die Psychoanalytikerin hat die Tilly als ihre kalte und unselbständige Seite akzeptiert. Die Psychoanalytikerin hat gute Chancen, eine ausgeglichene Seele zu erreichen (S.257). Mit der Akzeptanz der Schwäche und der langsamen Heilung wird die Psychoanalytikerin auch in Realität sofort viel ausgeglichener mit einem viel ungezwungeneren Lebensstil (S.258).

Traumbild 4
Blockadetraum mit innerer Deutung: Wiederentdeckung des Schutzengels Uriel
Vorkommnis Traumbild
Die Psychoanalytikerin (Ann Faraday) merkt, dass die Geburt des Bruders nach ihrer Geburt psychisch für sie relevant ist. Die Psychoanalytikerin fühlte sich damals betrogen, weil sie bis dahin von den Eltern als Mittelpunkt behandelt wurde (S.261). Als erste Abnabelung von den Terror-Eltern hat sie in Festland-Europa jahrelang gearbeitet und dabei auch kritische Situationen durchlebt (S.260).

Die Anregung, Liebe und Treue bei Gott zu suchen, beantwortet die Psychoanalytikerin mit dem Durchprobieren der verschiedensten Religionen, "um mich über die Menschen und das Bedürfnis nach menschlichen Beziehungen zu erheben". Dann folgt das Psychologiestudium und die Selbstanalyse (S.261). Für die Psychoanalytikerin wird dabei alle Religion zu einem Humbug (S.261-262). Über einen Uriel hat die Psychoanalytikerin noch nie etwas gehört (S.263).
Die Psychoanalytikerin sieht im Traum, wie sie darüber nachsinnt, dass sie früher einmal einen primitiven Mann "Uriel" in die Unterwelt verbannt hat. Er trägt ein Kristallhalsband mit Zauberkraft. Als die Psychoanalytikerin mit der Beschwörung der Naturgeister für die Rückkehr Uriels beginnen will, kommt eine Frau ähnlich der Theaterfigur Lady Macbeth und meint lachend, das sei aber nicht ihr Ernst, Uriel wiederheraufholen zu wollen. Nach der Bekräftigung, dies sehr wohl tun zu wollen, weicht die Macbeth-ähnliche Frau entsetzt an die Wand zurück (S.259).
Deutung gemäss Assoziationen

Assoziationen zu Uriel hat die Psychoanalytikerin keine. Aber da ist jemand eingeschlossen, den es gemäss Gestalttherapie zu erkennen gilt. Im Traum wollte die Psychoanalytikerin dies bereits tun. Die Macbeth-ähnliche Lady verkörpert Macht, Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit und ist gegen die Wiederentdeckung des Uriel. Vielleicht fürchtet sie Uriels Halsband. Die Psychoanalytikerin will den Uriel auf jeden Fall wiedersehen (S.259).

Deutung gemäss innerer Deutung (Gestalttherapie von Perls)

Uriel, der verdrängte Underdog der Psychoanalytikerin, sagt:

Uriel ist der Schutzengel der Psychoanalytikerin. Uriel kommt von der Sonne. Sie hat die Sonne als Kind geliebt, und dann hat sie ihn eines Tages - mit den Händen vor den Augen -  für nicht "wirklich" erklärt, weil sie nicht mehr an ihn glaubte (S.259-260), [wahrscheinlich ab der Geburt des Bruders mit dem Gefühl, von den Eltern betrogen worden zu sein]. Uriel sagt, er habe die Psychoanalytikerin während des Europa-Aufenthalts in vielen kritischen Situationen vor Unglücken bewahrt. Und das Halsband stammt von ihr aus der Kindheit. Uriel sagt, sie könne ihn auch als "Animus" betrachten oder einen anderen respektablen Namen erfinden (S.260).

Die Psychoanalytikerin sagt: Die Psychoanalytikerin will nicht so ganz an Schutzengel glauben (S.260).

Das Halsband sagt: Das Halsband ist aus Kristallen, die das Licht auffangen, rein und unschuldig, ohne Grössenwahn. Anmassung, Haarspalterei oder Wortverdreherei haben beim Halsband keine Chance. Das Halsband gehört der Psychoanalytikerin (S.260).

Schlussfolgerung: Das Halsband verkörpert Unschuld und Naivität (S.260-261). Das Halsband sagt auch, dass Lady Macbeth das Gegenteil verkörpert, nämlich die "harte Seite", den Zynismus, ein Lebenselement, das in der Kindheit der Psychoanalytikerin Misstrauen gegenüber der Welt gesät hat (S.261).

Lady Macbeth, der dominante Topdog der Psychoanalytikerin, sagt:

Lady Macbeth missbilligt jede religiöse Einstellung im Leben. Wenn die Psychoanalytikerin bei der religiösen Einstellung bleibt, wird sich Macbeth sich so viele Vorteile wie möglich daraus herausschlagen. Macbeth behauptet, wenn man der ganzen Welt misstraue, dann sei Liebe und Treue zu Gott das Optimale, z.B. für die Psychoanalytikerin (S.261). Macbeth sagt, die religiösen Gruppen der Psychoanalytikerin waren alle nur Ersatz für Eltern, die sie als Kind durch einen Bruder verraten hätten, wie wenn eine Identität verlorengegangen wäre. Die religiösen Gruppen waren auch ein Versuch, die verlorene Identität wiederzugewinnen, um vor Gott wichtig zu werden (S.262).
Massnahmen

Die Psychoanalytikerin distanziert sich von Gott und Jung und distanziert sich von allen religiösen Leuten und v.a. auch vom ersten Mann [der sie in die religiösen Experimente hineingezogen hat] (S.262).

Folgen
Die Psychoanalytikerin bekommt für den ersten Mann die Ausstrahlung einer Betonkirche in der Einöde, [es folgt die Scheidung], dann wird sie gleichzeitig ruhelos, unglücklich, krank, und sie kann nicht für sich selber sorgen, und die fundamentale Religiosität verneint sie auch. Die "Wissenschaft" hat immer noch Vorrang, wird aber durch die Traumarbeit angekratzt (S.262).

Uriel
Die Psychoanalytikerin entdeckt, dass Uriel ein Engel der hebräischen Mythologie ist, gemäss Miltons Dichtung "Das verlorene Paradies" ist er sogar der "Beherrscher der Sonne" und der "scharfsichtigste aller himmlischen Geister." (S.263)

Massnahme
Die Psychoanalytikerin betrachtet den "Uriel" fortan als "Animus" oder "Seele" (S.263).

Traumbild 5
Blockadetraum mit innerer Deutung: Ein Raumschiff zeigt den Animus
Traumbild Deutung
Die Psychoanalytikerin sieht im Traum, wie sie mit einer Gruppe in einem Raumschiff irgendwo ins All fliegt und auf einem fremdem Gebiet landet. Ein Mann steigt ins Raumschiff (S.263), der wie Prinz Arthur aussieht (wie im Schauspiel von Edward Bond: "Trauer zu früh"). Der Mann schaut alle an und spricht in einer fremden Sprache, eine Mischung aus Englisch und Uri, was die Psychoanalytikerin z.T. mit Mühe versteht. Da zeigt er auf sie mit der Aufforderung, ihr zu folgen. Die Psychoanalytikerin überlegt, ob das Rauschiff mit oder gegen die Zeit geflogen sei. Sie verlässt mit ihm das Raumschiff. Da behauptet er, er sei ihr neuer Führer und er werde ihr die neue Welt zeigen. Sie wacht mit einem Gefühl der Schwerelosigkeit und Freude auf (S.264). Arthur ist im Schauspiel von Bond die Seele, der Animus. Die Sprache Uri erinnert an den Schutzengel Uriel. Die Reise ist eine Reise durch den neu erweiterten inneren psychischen Raum, der die engen Grenzen des Ego sprengt. Es ist eine neue Welt, und dort trifft sie ihren bisher entfremdeten Animus und wird mit ihm wiedervereinigt (S.264). Die stolze Seite der Psychoanalytikerin (Macbeth) will den Traum mit einer Wunscherfüllung betreffend Vater oder Bruder erklären. Jung und Perls würden sagen, es habe eine Bewusstseinserweiterung aufgrund der Integration von Gegensätzen stattgefunden (S.264)].


Angstträume mit innerer Deutung

Angstträume mit innerer Deutung: Wer pinkelt auf den Teppich?
Vorkommnis Traumbild
Ein Geschäftsmann (in der Traumgruppe von Ann Faraday), der sich zurückgesetzt fühlt (S.149). Angsttraum: Der Mann sieht sich im Traum auf einen Teppich urinieren (S.149).
Deutung

Der Mann sagt: Der Mann bemerkt den Teppich gar nicht, so alt und abgenützt und schmutzig ist der Teppich, und er nützt nicht mehr viel, ausser zum Pinkeln (S.149).

Der Teppich sagt: Der Teppich protestiert heftig. Es haben schon viele auf ihm rumgetreten, aber pinkeln sollte man nicht auf ihn. Er ist aus gutem Material, gibt Wärme, und tatsächlich ist er ein Teppich (S.149). 

Die Analyse ergibt: Der Mann ist der Teppich. Er fühlt sich im Beruf in der Gruppe dauernd zurückgesetzt und fordert die Erniedrigung geradezu heraus. Er glaubt aber selbst, es nicht anders verdient zu haben. Es fehlt ihm an Selbstvertrauen (S.150).


Eheträume mit innerer Deutung

Ehetraum mit innerer Deutung: Ein Kuss soll gleich Bigamie bedeuten
Vorkommnis Traumbild Deutung
Der Mann (ein schüchterner Psychiater) lernt in einer Begegnungsgruppe eine Frau kennen, die er zum Abschied küsst, aber ohne sexuelle Gefühle (S.233-234). Der Mann träumt, er habe Bigamie begangen. Ein arroganter römisch-katholischer Priester begrüsst ihn und schüttelt ihm die Hand (S.233-234). Der Mann muss mit gestalttherapeutischen Methoden erkennen, dass der Priester seinen sexualfeindlichen Vater symbolisiert. Der Mann muss den Kirchenterror seit seiner Kindheit erkennen und ein Gleichgewicht finden (S.233-234).

Ehetraum mit innerer Deutung: Die Ehe zum christlichen Schein der Selbstaufopferung - Affären
Vorkommnisse Deutungen
Ein Mann (Peter, Mitglied der Traumgruppe von Ann Faraday) ist als Bub vom Vater dermassen christlich-puritanisch sexfeindlich indoktriniert worden, dass er sexuell keine Entwicklung hat und im Unterbewusstsein meint, er dürfe das Leben nicht geniessen, solange es Arme gäbe (S.239-240) und Millionen Inder verhungern (S.240).
Er heiratet eine Christin, die er eigentlich gar nicht heiraten will, nur um eine "christliche" Familie zu haben (S.241). Innerlich bleibt der Mann an der Heirat unbeteiligt (S.241). Mit der christlichen Familie ist das Motiv der Selbstaufopferung des Vaters erfüllt (S.241).
Viele Freunde und sogar der Kanonikus Miller raten von der Heirat ab, aber schliesslich führt Miller doch die Trauung durch (S.241). [Hier fragt sich, wieso der Kanonikus eine Trauung durchführt, die er selbst und der Bekanntenkreis eigentlich gar nicht durchführen wollen].
Der Ehemann selbst weiss, dass sie eigentlich nicht zusammenpassen. Die Ehefrau hat z.B. immer das Gefühl, arm zu sein, auch wenn sie reich ist (S.241). [Wieso die Frau bei dieser Ehe mitmacht, bleibt ungeklärt].
Gleichzeitig wird der Mann reich (S.240) und meint, er dürfe sich für seine Leistung, eine "christliche" Ehe zu führen, sexuelle Affären leisten (S.236), denn innerlich fühlt er sich mit der Frau nie verheiratet (S.238). Der Mann baut sich eine umgekehrte Gedankenwelt zum puritanisch-terroristischen Vater auf: Die Starken sollen überleben, die Schwachen sollen untergehen. Der Anspruch des Vaters für Selbstaufopferung ist erfüllt, nun darf der Ehemann sich auch eigene Wünsche erfüllen (S.240).
Nach einer ersten Trennung und Wiederzusammenkunft hält der Ehemann seine Affären geheim und verwöhnt die Ehefrau und seine Kinder nun mit allem Luxus (S.236). Dies ist seine Art Arrangement (S.238). Der Ehemann lebt weiterhin in zwei Extremen: Selbstaufopferung und Sexfreundinnen, statt ein Gleichgewicht zu haben (S.243).
Die Ehefrau ihrerseits geht in eine Psychoanalyse. Ausserdem erklärt sie aber Sex bei Leuten über 40 für obszön und bestraft ihren Mann so mit Sexlosigkeit. Dies rechtfertigt wiederum dem Ehemann seine Affären (S.236). Ausserdem ist die Ehefrau eifersüchtig. Der "christliche" Ehemann behauptet, die Eifersucht sei gegen die Bibel und durch ihre Eifersucht sei der Ehevertrag verletzt (S.238,239). Die Ehefrau versagt (S.240). [Es bleibt die Frage: Wieso spielt die Ehefrau das ganze Theater mit?]
Dann verliebt sich der Ehemann in eine seiner Affären und bittet seine Frau um Scheidung, betreut aber am Wochenende weiter seine Kinder, so dass seine Freundin dann unglücklich ist. Die Ehefrau ihrerseits verlangt ausserdem das ganze Gehalt des Mannes, so dass dessen neue Freundin den Mann durchbringen muss. Die Freundin drängt auf den Abschluss der Scheidung (S.237). Die Ehefrau wird nun zur Tyrannin wie früher der puritanisch-terroristische Vater, und der Mann fügt sich (S.241). Die Situation eskaliert dermassen, dass der Ehemann ein Gleichgewicht zwischen Selbstaufopferung und Sexeskapaden finden muss (S.242). Der Ehemann muss seine Frau in den Griff kriegen und innerlich ein neues Gleichgewicht schaffen, um auch nach der Scheidung stabile Verhältnisse zu haben. So geht es nicht nur ihm, sondern auch seinem Umfeld besser (S.243).

Die dazugehörigen Traumbilder
Die Traumbilder Deutung
Der Ehemann sieht im Traum, wie er mit seiner Verlobten die Heirat unter Kanonikus Miller vorbereitet. Er hat den Eindruck, es handle sich um die Heirat seines Sohnes. Beide finden sie vor der Heirat die passende Kleidung nicht und kommen deswegen verspätet zur Hochzeit. Die Hochzeitszeremonie hat bereits woanders stattgefunden (S.237). Beide verpassen die Hochzeit: Beide wollen also die Hochzeit eigentlich nicht (S.237).
Da sieht der Ehemann im Traum, wie ein vornehmes Mädchen hinzukommt, das die Hochzeit ebenfalls verpasst hat. Sie ist eine Mischung zwischen einer Grafentochter und einer hochintelligenten Journalistin (S.237). Eine erste Affäre erscheint, die die Hochzeit auch nicht will (S.237).
Szenenwechsel: Die beiden Eheleute sind in einem Schlafzimmer, wo zwei Betten mit den Fussenden zueinanderstehen. Sie sitzen sich aufrecht gegenüber, jeder auf seinem Bett. Da kommt das vornehme Mädchen und liebkost den Mann bis zur sexuellen Erregung. Der Mann sieht, wie die Ehefrau vor Abscheu und Furcht das Gesicht verzerrt (S.237) und sich ins Handgelenk beisst, um nicht vor Wut und Eifersucht zu schreien. Er ruft ihr zu, nicht so eifersüchtig zu sein, denn das sei gemäss Bibel ungesetzlich und würde bestraft. Aber es ist schon zu spät (S.238). [Die Bestrafung wird vorbereitet]. Eine Affäre kommt, verführt den Mann und die "christliche" Ehefrau steigert sich in krankhafte Eifersucht (S.237), [statt sich vom Mann zu trennen].

Die Strafe für Eifersucht kommt vom puritanischen Denken des Vaters, und auch der Ehemann ist keinesfalls tolerant geworden (S.238).
Szenenwechsel: Die Szene spielt in einem völlig anderen, fremden Land. Ein heidnisches Königspaar auf zwei Thronen verurteilt eine zerlumpte, indianische Squaw-Indianerin zur Todesstrafe auf dem Scheiterhaufen, weil sie "Christin" sei. Sie soll zusammen mit ihrem Baby verbrannt werden (S.238). Das heidnische Königspaar ist der Ehemann (sexueller Aspekt) und seine Freundin. Die Squaw-Indianerin ist die Ehefrau, die in den Augen des Ehemannes mit ihrer Eifersucht alle Rechte verspielt hat (S.238).
Da kommt der Grosswesir des Landes in weiss und plädiert vor dem heidnischen Königspaar, die Todesstrafe nicht zu vollziehen. Dabei nimmt der Grosswesir in Kauf, dass er verdächtigt werden könnte, selber ein "Christ" zu sein. Um den König gnädig zu stimmen, versucht der Grosswesir noch eine sexuell-niederwerfende Geste vor dem Königspaar. Aber der Grosswesir hat keinen Erfolg. Das heidnische Königspaar erklärt, es handle sich um ein Gesetz, das die Indianerin gebrochen habe, und das müsse man umsetzen (S.238). Der Grosswesir ist der Ehemann im Aspekt seiner christlichen Selbstaufopferung. Der Aspekt der Selbstaufopferung versucht, die Indianerin zu retten, die seine Frau symbolisiert. Das heidnische Königspaar aber entscheidet gemäss dem Recht: Die extreme Christin muss vernichtet werden (S.238).
Massnahmen

Der Ehemann entdeckt durch die Traumdeutung seine eigenen Manipulationen und findet schliesslich das Gleichgewicht zwischen seinen seelischen Kräften der Selbstaufopferung und der sexuellen Eskapaden. Er entwickelt eine Gegenstimme gegen den puritanisch-terroristischen Vater auf freie Partnerwahl und freie Lebensgestaltung (S.243).

[Es bleiben offene Fragen:
-- Wieso hat die Ehefrau das alles mitgespielt?
-- Wieso hat die "christliche" Gemeinde mitgespielt?
-- Was haben die Kinder wohl für Träume, und wie geschädigt werden Kinder durch solchen Vater-Terror mit dauernden Affären?
-- Und wieso hat niemand den puritanischen Terror-Vater korrigiert?

Fehlende Zivilcourage hat in solchen Fällen schwere Folgen. Und scheinbar fehlen da auch Lebensanweisungen in der nachweislich unvollständigen Bibel, oder die Bibel ist so kompliziert, dass sie solchen Irrglauben wie Puritanismus hervorbringen kann. Dann ist die Bibel aber ein nachweislich gefährliches Buch].

Traumduett mit Eheträumen: Die Wahrheit deckt die Falschheit der Ehefrau auf

Traumbild 1
Ehetraum mit innerer Deutung: Beide finden mehr Reiz an Seitensprüngen als an sich selber
Vorkommnis Traumbild Deutung
Nach 7 Ehejahren beginnt der Mann (Sam) fremdzugehen. Mit der Frau (Lucy) vereinbart er absolute Offenheit: Er soll alles erzählen, und darf keine Freundin nach Hause bringen (S.272). Das turnt den Mann mehr und mehr ab, v.a. weil die Ehefrau immer viel auf Reisen ist (S.272-273) Der Mann protestiert (S.273). [Was die Frau auf den Reisen macht, und ob die Reisen die Ursache für das Fremdgehen sind, bleibt ungeklärt]. Da hat die Frau einen Traum (S.272). Die Ehefrau sieht im Traum, wie sie mit anderen Frauen an eine Kellerwand gekettet ist. Da kommt ein Mann und berührt die Frauen mit einem Elektrostab. Die  Elektroschocks sind schmerzhaft. Aber die Frau empfindet es auch sexuell erregend (S.273). [Der Elektrostab symbolisiert einen fremden Penis, der Elektroschock symbolisiert einen Samenerguss. Die Frau hat scheinbar auch Lust an Seitensprüngen].

Da die Frau aber auch Offenheit des Mannes verlangt, stellt sich die Sache noch anders dar: Die Frau hat Lust daran, vom Mann Geschichten über Seitensprünge zu hören, weil sie die Affären des Mannes sexuell erregen, um die Ehe zu würzen. Eigentlich ist die Ehe also sehr langweilig geworden (S.273).

Traumbild 2
Ehetraum mit innerer Deutung: Die jahrelange Täuschung: Der Zug nach Freebourg
Vorkommnis Traumbild Deutung
Da hat der Ehemann einen Traum. Man muss wissen: In den ersten Tagen der Ehe nannte der Ehemann seine Ehefrau Eva. Der Ehemann sieht im Traum, wie er und seine Ehefrau einem Zug nachrennen, der ins Tal von Evesham (GB) fährt. Der Ehemann kann aufspringen, die Ehefrau aber nicht. Sie rennt lange hintennach. Schlussendlich reicht sie ihm das Gepäck für die Reise nach, das vorher gar nicht dabei war. Er muss allein reisen und merkt erst jetzt, dass der Zug gar nicht ins Tal von Evesham, sondern nach Freebourg fährt (S.273). Die Ehefrau kommt nicht mehr mit: Der Mann möchte die Ehefrau gerne loswerden (S.273). Das Gepäck sind die Investitionen am Anfang der Ehe wie Versicherungen und Hypotheken, die er für die Frau gemacht hat. Das Tal von Evesham erinnert an den Kosenamen am Anfang der Ehe "Eva", [das Tal symbolisiert die Vagina]. "Sham" aber heisst Täuschung. [Die Frau war eine vorgetäuschte Vagina]. Die Frau hat die ganze Beziehung vorgetäuscht, um den Mann für seine Zwecke auszunutzen. Freebourg symbolisiert die Freiheit, das Ziel des Mannes. Jetzt muss er nur noch das Gepäck loswerden (S.274).

Traumbild 3

Da hat die Ehefrau einen nächsten Traum. Die Ehefrau bezeichnet das Unterbewusste manchmal auch als "George" (S.274).
Die Frau sieht im Traum, wie sie und der Mann eine Reise im Schlafwagen in Richtung "amerikanische" Südstaaten machen. Sie sind im Schlafwagen. Da entdeckt sie, dass sie gar keine Fahrkarten haben. Sie schlägt vor, dem Schaffner vorzulügen, sie hätten den Zielort verschlafen. Da sie aber gar keine Fahrkarten haben, geht das auch nicht. Der Zug rast durch Georgia weiter in Richtung Süden und die Frau gerät ganz ausser sich vor Angst wegen der Kosten der Reise, die sie nie würde aufbringen können, wie sie meint (S.274). Die Reise geht "tief in den Süden", d.h. symbolisch tief ins Unterbewusste. Die Bezeichnung der Ehefrau für das  Unterbewusste "George" passt genau auf "Georgia". Eigentlich wäre das Reiseziel also Georgia. Die Ehefrau will die Reise nicht bezahlen [bzw. nicht kaufen bzw. nicht danach handeln] (S.274), heisst: Die Ehefrau ist nicht bereit, das Resultat der Träume mit Inhalten aus dem Unterbewussten ("Georgia") in der Ehe zu akzeptieren (S.274-275), denn das Resultat ist nicht so wie erwartet: Es ergibt sich keine Festigung der Beziehung, sondern eine Trennung (S.275). Der Preis der Aufrichtigkeit ist zu hoch für sie. Sie haben den Ort zum Aussteigen aus dem Zug verschlafen, heisst, heisst: Sie hätten schon lange auseinandergehen sollen (S.275).
Traumbild 4 bis ...
Die Ehefrau hat weitere Träume (S.275). Die Ehefrau sieht im Traum, wie sie laufend vergeblich versucht, mit dem Ehemann zu telefonieren (S.275). Die Ehefrau muss erkennen, dass in der Ehe keine direkte Verständigung mehr möglich ist (S.275).
Der letzte Traum des Ehemanns. Der Ehemann sieht im Traum, wie ein Raumschiff landet und verkündet, dass seine Ehefrau gestorben sei. Er erwacht bekümmert (S.275). Der Ehemann weiss sofort, was das heisst: Seine Gefühle für die Ehefrau sind tot. Und dieser Traum überzeugt auch die Ehefrau. Beide gehen als Freunde auseinander (S.275).

Warnträume mit innerer Deutung: Falsche Paarstruktur: Traumreihe

Traumbild 1
Warntraum falsche Paarstruktur mit innerer Deutung: Der Mittelweg zwischen Bergspitze und Meeresstrand
Vorkommnis Traumbild
Der Mann (der erste Mann von Ann Faraday, ein Knochenforscher) droht mit Scheidung, wenn die Frau (Ann Faraday, Psychoanalytikerin) nicht ihre Karriere aufgibt (S.136). Die Frau träumt mehrfach, wie sie zwischen einem Glashaus auf einem Hügel oder einem Strandhaus am Strand wählen muss. Wiederholungstraum (S.136).
Deutung

[Das Haus ist die Frau selbst]. Das Glashaus symbolisiert die Karriere im Schein der Öffentlichkeit. Der Hügel symbolisiert die Karriere als Aufstieg in die Unabhängigkeit, gleichzeitig in die Einsamkeit und in die Isolation vom Mann. Das gemütliche Häuschen am Strand symbolisiert ein sicheres, warmes Leben. Das Meer symbolisiert die Urtrieb jedes Lebens.

Ein Freud-Analytiker meint aber, der Berg symbolisiere einen Penis, so dass die Karriere typisch männlich sei und die Frau ein Mann sein wolle (S.136). Die Frau wolle mit Männern konkurrieren (S.142). Das gemütliche Heim am Strand symbolisiert gemäss dem Freud-Analytiker die Sehnsucht, eine richtige Frau zu sein (S.136) [mit den typisch weiblichen Symbolen Tal, Meer, Wasser, Schwangerschaft mit Wasser etc.].

Am Schluss lässt Ann Faraday die Gestalttherapie wirken.

Das Meer sagt: Das Meer will Platz und will den ganzen Strand entlangtanzen. Ein Haus am Strand wird zerstört werden (S.145).

Der Wind sagt: Leute, die ihre Häuser auf Bergspitzen bauen, sind selber schuld, wenn sie nicht berücksichtigen, wie stark der Wind ist (S.147).

Schlussfolgerung: Ein Haus mit Position am Hang ist richtig [das Haus ist die Frau selbst] (S.147-148).

Traumbild 2
Aschenbrödeltraum: Die Existenz als Obdachlose auf der Strasse
Vorkommnis Traumbild Deutung
Dieselbe Psychoanalytikerin (Ann Faraday) nach der Scheidung. Die Frau träumt, wie ihr die Zähne ausfallen, und wie sie in eine schäbige Decke gehüllt bei Freunden Unterschlupf sucht oder gerade Strassen entlangwandert, wo viele alte schwankende Gestalten herumlaufen. Wiederholungstraum (S.136). Die Frau fühlt sich alt, unansehnlich und verbraucht (S.136). Symbolisch hat die Frau einen Tod erlitten (S.137).

Traumbild 3
Aschenbrödeltraum: Ein Prinz holt das Aschenbrödel ins Theater ab
Vorkommnis Traumbild Deutung
Dieselbe Psychoanalytikerin (Ann Faraday) einige Zeit nach der Scheidung. Aschenbrödeltraum mit Erlösung: Die Frau sieht sich barfuss durch die Dämmerung spazieren. Da hält ein Auto und der Fahrer will sie ins Theater einladen. Sie lehnt wegen unpassender Kleidung und ohne Schuhe ab (S.136). Der Fahrer sagt, Kleidung und Schuhe habe es alles im Auto. Da steigt sie ein. Da erwacht sie (S.137). Ein Prinz hat sie (S.136) mit einer neuen Lebensrichtung (S.137) konfrontiert, wie ein Aschenbrödel (S.136). Die Frau muss eine neue Lebensrichtung einschlagen (S.137). [Die Frau wurde im Traum aufgefordert, ihre seelische Auferstehung in Richtung des Mittelwegs zwischen Bergspitzenhaus und Strandhaus einzuleiten].

 





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