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Waldbrand. Meldungen (02)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Leuk (Schweiz) 13.8.2013: Nach dem Waldbrand wachsen Pappeln, Weiden, Birken, und über 1500m Lärchen und Fichten

aus: Tagesanzeiger online: Der Leuker Wald zehn Jahre nach dem Brand; 13.8.2013,
Beim verheerenden Feuer oberhalb des Dorfes Leuk am 13. August 2003 war eine Fläche von 310 Hektaren Wald zerstört worden.

Fototexte:

<Langsam hat sich die Natur die abgebrannte Fläche in Leuk zurückerobert.

Mitten im abgebrannten Wald überlebte eine kleine Insel von Bäumen.

Inmitten der im Jahr 2003 verbrannten Nadelbäume sind Tausende junger Pappeln, Weiden und Birken gewachsen.

In Höhenlagen über 1500 m haben sich zahlreiche Lärchen und Fichten angesammelt. Bis sie vor Naturgefahren schützen, werden weitere 50 Jahre vergehen.

Nicht überall auf der Waldbrandfläche in Leuk verjüngt sich der Wald, an zahlreichen Stellen fehlen junge Bäume.
Recycling: Ein Teil der toten Bäume wurde zum Lawinenschutz gefällt. >

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n-tv
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Australien 23.10.2013: Übung auf Schiessplatz provoziert Buschbrand

aus: n-tv online:
Brände AustralienFeuerwehr: Australische Streitkräfte mitschuldig an Buschbränden;
http://www.n-tv.de/ticker/Feuerwehr-Australische-Streitkraefte-mitschuldig-an-Buschbraenden-article11592396.html

<Sydney (dpa) - Australische Soldaten haben nach Feuerwehrangaben eines der riesigen Feuer westlich von Sydney ausgelöst. Ursache sei eine Übung auf einem Schießplatz gewesen, hieß es. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Einsatz explosiver Stoffe das Feuer auf dem Gelände vor einer Woche ausgelöst hat, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bei dem Brand in den Blue Mountains wurden drei Häuser zerstört sowie 50 000 Hektar Wald verwüstet.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Wieso gibt es Munitionslager im Wald?

Russland aktuell, Logo

Russland 30.4.2014: <Waldbrand entzündet Munitionslager: 10 Tote in Sibirien>

aus: Russland aktuell; 30.4.2014;
http://www.aktuell.ru/russland/panorama/waldbrand_entzuendet_munitionslager_10_tote_in_sibirien_3787.html

<Tschita. Zu einer veritablen Katastrophe hat sich ein Waldbrand in Ostsibirien entwickelt: Das Feuer griff auf ein Munitionsdepot des Militärs über. Bei den heftigen Detonationen kamen zehn Menschen ums Leben.

Heftiger trockener Wind hatte den Waldbrand östlich von Tschita zu einer offenen Flammenwalze entfacht – und auf deren Weg lag ein Objekt, auf dem schon die Glut einer Zigarette enormes Unheil anrichten kann: ein Depot der russischen Armee für Sprengstoff und Minen.

Mindestens 20 heftige Explosionen erschütterten in der Nacht auf Mittwoch die Ortschaften rund um Bolschaja Tura an der transsibirischen Eisenbahn östlich von Tschita. Etwa 2000 Menschen mussten aus drei Dörfern evakuiert werden. Auch der Zugverkehr auf der Transsib-Strecke wurde vorübergehend gestoppt.



Zehn Personen, die auf dem Depotgelände arbeiteten, kamen um. Bei den Toten handelt es sich um zwei Militärangehörige und acht Zivilangestellte, die auf dem Areal als Arbeiter und Wachleute tätig waren. Nach Angaben eines Militärsprechers hatte der Kommandeur des Depots zusammen mit dem Soldaten versucht, seine von den Flammen eingeschlossenen Mitarbeiter mit einem Lastwagen aus dem sich rasend schnell entwickelnden Inferno herauszuholen.

Waghalsige Rettungsaktion - knapp gescheitert


„Ihm fehlten vielleicht 15 bis 20 Sekunden“, so der Sprecher. Das Fahrzeug sei noch 120 Meter vom sicheren Bereich entfernt gewesen, als es von einer Explosion erfasst wurde und ausbrannte.

Darüber hinaus erlitten 23 Personen Verletzungen. In den umliegenden Ortschaften wurden durch die Druckwellen der Explosionen Fenster eingedrückt und Dächer abgedeckt. Militär und Feuerwehr gelang es nach einigen Stunden, das Feuer auf dem Militärgelände unter Kontrolle zu bekommen.

Neben den bereits eingesetzten Hubschraubern und Flugzeugen wurden heute auch ferngesteuerte Roboter des Katastrophenschutzes zur Entschärfung von nicht detonierter Munition an den Brandort gebracht.

Verheerende Brände in Munitionslager kommen in Russland immer wieder vor. Viele der riesigen Depots - in denen zum Teil noch Altmunition aus Sowjetzeiten liegt - sind schlecht gesichert.

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Standard online, Logo

30.5.2014: <Italiens Ecomafia: Das blühende Geschäft mit dem Waldbrand> - Waldbrand als Beschäftigungspolitik

aus: Der Standard online; 30.5.2014;

http://derstandard.at/2000001670007/Italiens-Ecomafia-Das-bluehende-Geschaeft-mit-dem-Feuer

Die Mehrzahl der Brände auf der Apenninenhalbinsel ist auf lukrative Brandstiftung zurückzuführen.

Im gesamten Mittelmeerraum und in Italien im Besonderen sind die Waldbrände in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Zwar liegt Italien mit durchschnittlich knapp 4900 gezählten Bränden pro Jahr unter den Vergleichswerten beispielsweise von Spanien oder Portugal, doch 60 Prozent aller Brände sind auf der Apenninenhalbinsel auf Brandstiftungen, 35 Prozent auf Fahrlässigkeit zurückzuführen. Dies bedeutet, dass die Brandstifter in Italien mehr zum Unheil beitragen als sonst wo.

Die sogenannte Ecomafia ist nicht nur in den süditalienischen Regionen Sizilien und Kalabrien, die auch wetterbedingt am stärksten von Bränden betroffen sind, weitverbreitet. Auch an der ligurischen Küste und im Nordosten des Landes wurde in letzter Zeit wiederholt Alarm geschlagen, dass Bauspekulation hinter den Waldbränden steckt. Bauspekulationen sollen auch für den 2013 erfolgten Brand im Nationalpark Pollino in Kalabrien verantwortlich gewesen sein.

Der italienische Zivilschutz spricht von einem "blühenden Geschäft mit dem Feuer", das nicht nur Bauspekulanten, sondern auch der Aufforstung und der damit verbundenen Beschäftigungspolitik zugutekäme. Denn für die Aufforstung werden Arbeitslose aus der Region eingesetzt. In vielen Gegenden in Süditalien liegt die Arbeitslosigkeit bei über 40 Prozent. Jeder zweite Jugendliche ist ohne Job.

Großer ökologischer Schaden

Der ökologische Schaden durch die Waldbrände ist infolge der erhöhten Lawinen- und Erdrutschgefahr beachtlich. Rund 30 Prozent der Oberfläche Italiens wird von Wäldern bedeckt. Innerhalb der vergangenen dreißig Jahre wurden zwölf Prozent dieser Fläche durch Waldbrände zerstört. Der Umweltverband Lega Ambiente hat durch seine Aufklärungskampagnen "Spielt nicht mit dem Feuer" wesentlich zur Sensibilisierung der Bevölkerung beigetragen.

Nach Angaben des Präsidenten des Konsortiums Cineas, Alberto Bertani, liegt das Problem Italiens auch in der mangelnden Versicherungskultur und der fehlenden Gesetzgebung. Gegenüber anderen Ländern, in denen es beispielsweise obligatorische Versicherungen gegen Naturkatastrophen oder Brände gibt, werden in Italien nur "ad hoc" Gesetze gemacht.

Kaum Versicherungen

So war das etwa beim Erdbeben in L'Aquila oder in der Emilia-Romagna, wo erst nach der Katastrophe auf die Region zugeschnittene gesetzliche Maßnahmen erlassen wurden. Cineas, ein von Versicherern, lokalen Institutionen und Unternehmern gebildetes Konsortium, versucht durch eigene Kurse die Versicherungskultur zu fördern, um Risiken weitestmöglich auszuschalten. So bietet das Konsortium auch einen Masterkurs für "Environmental risk assessment and management an.

Was Waldbrände betrifft, so ist nur ein kleiner Teil der Wälder gegen Brand versichert. 70 Prozent aller Brände brachen zuletzt in privaten Wäldern aus. In 22 Prozent der Fälle waren Wälder betroffen, die von lokalen Körperschaften kontrolliert werden, acht Prozent waren Wälder im Staatsbesitz.

Selbst die privaten Waldbesitzer gehen kaum Versicherungen ein. Nur eine einzige Versicherungsgruppe im Land, Fata, ist auf Waldbrände spezialisiert. Der zuständige Manager bestätigt, dass es nur ein Dutzend Polizzen gibt. (Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, DER STANDARD, 31.5.2014)


Link

www.cineas.it>

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Pravda TV online, Logo

27.7.2015: Bäume können kommunizieren, sorgen und pflegen - Förster Peter Wohlleben: "Das geheime Leben der Bäume"
Das geheime Leben der Bäume (Videos)
http://www.pravda-tv.com/2015/07/das-geheime-leben-der-baeume-videos/

Buch: Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt von Peter Wohlleben

<Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt.

Ein neuer Blick auf alte Freunde!

Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! – Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt …

Bäume! Nein, sie sind nicht „nur“ schöne, grüne Pflanzen, die uns an heißen Tagen Schatten spenden und unter denen wir uns bei einem Gewitter nicht aufhalten dürfen.

Was wissen wir überhaupt über sie?

[Buchen säugen, füttern und pflegen kranke Buchen - Wurzelspitzen haben gehirnähnliche Strukturen - 1 Hand voll Erde]

Wussten Sie, dass die Eiche ein Weichei ist und Buchen ihren Nachwuchs säugen und kranken Exemplaren helfen, indem sie sie „füttern“? Dass Wurzelspitzen gehirnähnliche Strukturen haben und sich somit die Frage stellt, ob Pflanzen denken können? Dass in einer Handvoll Walderde mehr Lebewesen stecken als es Menschen auf der Erde gibt? Dass Stadtbäume ein extrem hartes Leben haben? Als Hundebesitzer sollte einem letzteres bewusst sein, denn die Markierungen des Hundes verätzen die Rinde des Baumes und können zu seinem Absterben führen.

Wer liest, dass Bäume Gefühle haben und dass Baumeltern mit ihren Kindern zusammenleben, der geht mit einem anderen Bewusstsein in den Wald. Viel zu viele Menschen haben verlernt, die Kostbarkeit der Natur und der tierischen und pflanzlichen Lebewesen in ihr zu schätzen.

[Holzheizungen sind Mörderheizungen]

Alle die, die eine Pelletheizung oder einen Holzofen besitzen, könnten allerdings bei der Lektüre dieses Buches in Gewissenskonflikte geraten. Denn möchten Sie einem säugenden Buchenbaby die Jahrhunderte alte Mutter wegnehmen und fällen lassen, nur, damit Sie es Zuhause kuschelig warm haben?

[Bäume nehmen aufeinander Rücksicht bei der Astbildung]

Bäume können durchaus aufeinander Rücksicht nehmen. Wenn etwa zwei Bäume eng nebeneinander stehen, sieht man oft, dass nur dünne Äste in Richtung des anderen Baumes zeigen. Während nach allen anderen Seiten dicke Äste raumgreifend wachsen, um möglichst viele Blätter zum Einfangen des Sonnenlichts zu haben, tasten sich nur zarte Ästchen vorsichtig in Richtung des benachbarten Baumes vor. Keiner der Bäume will mit dem anderen in Konkurrenz treten, sondern beide achten rücksichtsvoll darauf, dass jeder genug Licht erhält, um gesund zu bleiben.

[Die Baumgemeinschaft bei Sturm]

– bei Unwetter und Sturm bilden Bäume oft eine Art Solidargemeinschaft. Wo ein einzelner Baum umfallen würde, stützen sich die Mitglieder eines intakten Buchenwaldes gegenseitig. Und zwar, indem sie durch ihre unterschiedlichen Kronen und Stämme auch unterschiedlich hin und her pendeln, gegeneinander schwanken, ihre Bewegungen damit abbremsen und somit ein Aufschaukeln und Umfallen verhindern.

[Duftbotschaften als Warnung gegen Schädlinge]

– Bäume können sich gegenseitig vor Schädlingen warnen und tun dies oft auch. Wenn z.B. eine Buche von Insekten befallen wird, warnt sie ihre Kollegen über Duftbotschaften. Diese können dann in Abwehrstellung gehen und Abwehrstoffe in der Rinde einlagern. In der afrikanischen Savanne gibt es eine Akazienart, die das Gas Ethylen ausstößt, wenn eine Gazelle ihre Blätter abfrißt. Damit warnt die Akazie ihre Nachbarn, die einen Stoff in ihre Blätter einlagern, der diese ungenießbar macht.

[Strassenbäume leiden unter Strassenlampen in der Nacht]

– Bäume leiden oft unter einer für sie ungünstigen Umgebung – genau wie wir Menschen. So ergeht es etwa Straßenbäumen, die neben einer Laterne stehen. So wie wir Menschen brauchen auch Bäume ihren Schlaf, um sich zu regenerieren. Das können sie aber nicht, wenn sie nachts unter Dauerbelichtung stehen. Sie leiden unter dem Schlafentzug – genau wie wir Menschen dies tun würden.

Fazit: Peter Wohlleben ist ein Autor, der es vermag, den Leser nicht nur zu unterhalten und zu faszinieren, sondern auch aufzurütteln. Er schärft ein Bewusstsein für die Natur und unsere Umwelt – und macht uns letztendlich so zu einem besseren Menschen. Das ist eine besondere Gabe und ein Geschenk, für das ich dem Autor danken möchte.

Das Buch verändert die Sichtweise auf Bäume und Pflanzen generell und wird sicher auch viele andere Leser zum Nachdenken anregen. Während bei Tieren inzwischen ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass diese oft leiden und unsere menschliche Rücksichtnahme benötigen, werden Bäume oft noch als reine Rohstofflieferanten angesehen – schließlich können sie ja nicht so fühlen wie Tiere. Aber was gibt uns das Recht, Bäume deshalb als Lebewesen unterer Art einzustufen? Oder wollen wir mit dieser scharfen Trennung zwischen Tier und Pflanze nur unser Gewissen manipulieren? Bäume können schließlich auch kommunizieren, genauso leiden wie Mensch oder Tier. Also verdienen sie auch genauso unsere Beachtung und Rücksichtnahme. Hierfür ein Bewusstsein zu erzeugen, ist das wichtige Verdienst des Buches.

Hier geht es zur Leseprobe.

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens. Hermann Hesse

Literatur:

Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt von Peter Wohlleben

Der Geist der Bäume: Eine ganzheitliche Sicht ihres unerkannten Wesens von Fred Hageneder

Bäume verstehen: Was uns Bäume erzählen, wie wir sie naturgemäß pflegen von Peter Wohlleben

Quellen: PublicDomain/randomhouse.de vom 27.07.2015

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Epoch Times online, Logo

13.2.2016: Waldluft mit viel Sauerstoff provoziert "Hochgefühl":
Die Kraft der Bäume und das „Waldbaden“
http://www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/die-kraft-der-baeume-und-das-waldbaden-a1306462.html


Die Wissenschaftler nennen es das „Waldbaden“, da man tatsächlich mit Körper und Seele zwischen den Bäumen und inmitten ihrer Kraft und Energie eintaucht.

Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, warum ein Spaziergang durch einen Wald so viel Kraft und Energie gibt? Ist es wirklich nur der Moment, den man sich schenkt, um den Alltag und dem Stress zu entfliehen? Oder ist es wirklich die Kraft der Bäume, die einem diese wohltuende „Kopfruhe“ schenkt? Es ist bei weitem sehr viel mehr. Es dreht sich alles um das Einatmen von organischen Substanzen und Ölen, die uns im Wald umgeben.

Diesem Phänomen sind viele Wissenschaftler in den letzten 20 Jahren nachgegangen und kamen zu folgendem Ergebnis:

Sie nennen es das „Waldbaden“, da man tatsächlich mit Körper und Seele zwischen den Bäumen und inmitten ihrer Kraft und Energie eintaucht. Dafür ist die vielseitige Biodiversität verantwortlich, die für uns einen großen Schatz an positiven und gesunden Mikrobakterien bereit hält, die nicht nur in uns  selber vorhanden sind, sondern auch aus den Bäumen und Blättern in die Luft gelangen, die wir dann einatmen. Sich der grünen Welt in den Wäldern auszusetzen, fördert unser physisches und psychisches Wohlergehen. Doch was sind hier genau die Mechanismen?

Waldluft

Besonders Waldluft ist reich an Sauerstoff, und es ist bekannt, dass reiner Sauerstoff ein Glücksgefühl in uns auslöst. Ein Spaziergang im Wald lässt die Stresshormone sinken, stärkt zudem das Immunsystem und kann auch helfen, Virenbakterien und sogar Tumorbildung abzuwehren.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es drei Stoffe gibt, die unseren Atmungsprozess positiv beeinflussen und uns dadurch glücklicher machen. Der erste sind die gesunden Bakterien, die unser System positiv beeinflussen. Das zweite ist die reiche Welt der Pflanzen, die ganz spezielle Öle absondern, die äußerst gesund für unser Blut sind. Nur ein sauerstoffreiches Blut ist ein gesundes Blut. Drittens die negativ geladenen Ionen, die aus den grünen Blättern in die Luft gelangen. All diese Prozesse helfen uns, sich besser zu fühlen, Energie zu tanken und gestärkt in den Alltag einzutauchen.

Denn von Geburt an umgeben uns nicht nur schlechte, sondern auch gute Bakterien. Sie sind überall zu finden und vor allen Dingen in der Luft, die wir ein Lebenlang ein und ausatmen. Unser gesamter Körper muss mit denen rund um die Uhr umgehen. Und je mehr wir uns in Gefilden bewegen, die all diese Komponenten aufweisen, umso glücklicher und gesünder fühlen wir uns nicht nur, sondern sind es auch.

Diese guten Bakterien sitzen auch im Darm, wo wir unser Essen zerkleinern, die guten Stoffe herausziehen und mithilfe dieser Bakterien den Rest ausscheiden. Auch die Welt der Pflanzen lebt von diesen guten Bakterien und ist damit in der Lage, zerstörende Mikroorganismen abzutöten.

Besonders Bäume sind in der Lage eine Bakterie abzugeben, die sich „Phytonzide“ nennt. Und genau um diese Bakterie handelt es sich, die uns Menschen gut tut, wenn wir einen Waldspaziergang unternehmen.

Der Baum- und Waldflüsterer Peter Wohlleben über „Das geheime Leben der Bäume“

Phytonzide

Das Wort bedeutet: „durch die Pflanze selbst ausgerottet“. Das heißt konkret,  dass diese Bakterie verhindert, dass der Baum von Insekten und Tieren angefressen wird und dann verrottet. Es gibt mehr als 5000 flüchtige Substanzen, die die Pflanzen vor schlechten Bakterien, Pilzen und Insekten schützen. Phytonzide arbeiten allerdings in einem ständigen Prozess, in dem sie das Wachstum der eingreifenden Organismen verhindern.

Mittlerweile werden diese Phytonzide auch in der ganzheitlichen Medizin und vor allen in der Aromatherapie für uns Menschen genutzt. Denn diese Bakterie wird hauptsächlich über die Atemwege eingenommen. Forscher fanden heraus, dass nach einem zweistündigen Waldspaziergang der Körper noch mindestens 7 Tage von dieser flüchtigen Substanz profitiert, die nur über die Atemwege eingenommen wird. Es sind diese speziellen Öle, die über die Bäume abgesondert werden, die wir dann über die Atemwege zu uns nehmen. Blutuntersuchungen haben ergeben, dass das Blut sauerstoffreicher und gesättigter war als bei denen, die sich den ganzen Tag nur in der Stadt aufhalten. Spazierengehen im Wald fördere dadurch sowohl die Entstehung von drei verschiedenen Anti-Krebs-Proteinen, als auch die Bildung ungewöhnlich hoher Mengen natürlicher Killerzellen, die ebenfalls dafür bekannt sind, Krebszellen aufzuspüren und diese zu attackieren.

Auch in der Psychologie hat man längst das positive Verhältnis zwischen Natur und psychischem Befinden erkannt. Es ist nicht nur die Ruhe die von dem Wald ausgeht, es sind auch tatsächlich diese speziellen mikrobiologischen Stoffe in der Luft, die unser Gehirn und damit auch unsere Psyche positiv beeinflussen. Besonders Kindern sollte man öfters einen Waldspaziergang schenken, denn gerade das Hirn des Kindes braucht in der Wachstumsphase diese speziellen Stoffe, die ausschließlich im Wald zu finden sind.

Ein Spaziergang im Wald bietet aber noch viel mehr. Das Spiel zwischen Licht und Schatten, die verschiedensten Geräusche, der Moment und die Möglichkeit in sich selbst hinein zu horchen, all das fördert die Gesundheit und der Wald sollte viel mehr als eine Insel gesehen werden, auf die man sich öfter begeben sollte. Diese kostbare Natur zu respektieren und zu wahren, das sollte uns allen wichtig sein.

Diese Erkenntnis hatte Goethe bereits vor über 200 Jahren.

Ich ging im Walde so vor mich hin

Ich ging im Walde 
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich 
Ein Blümlein stehn, 
Wie Sterne blinkend, 
Wie Äuglein schön. 

Ich wollt es brechen, 
Da sagt‘ es fein: 
Soll ich zum Welken 
Gebrochen sein? 

Mit allen Wurzeln 
Hob ich es aus, 
Und trugs zum Garten 
Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder
Am kühlen Ort; 
Nun zweigt und blüht es 
Mir immer fort.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Weitere Infos auf Englisch>

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Querdenkende online, Logo

21.3.2016: Massentierhaltungs-Landwirtschaft mit Stickstoff bedroht Wälder
Internationaler Tag des Waldes: Landwirtschaft bedroht die Wälder
Nach dem Ende des Waldsterbens zwei Drittel der Bäume erkrankt
https://querdenkende.com/2016/03/21/internationaler-tag-des-waldes-landwirtschaft-bedroht-die-waelder/

<Am heutigen 45. Internationalen Tag des Waldes stellen aufmerksame Beobachter fest, daß die Landwirtschaft die Wälder bedroht und zwar in einer Dimension, die keineswegs einfach ignoriert werden kann. Stickstoffemissionen aus Massentierproduktion sind ursächlich dafür verantwortlich, daher unbedingt zu reduzieren, wie ROBIN WOOD fordert.

Reizwort Waldsterben zunächst verbannt

Über zwei Jahrzehnte beschäftigten sich manche in der Bevölkerung mit dem beachtlichen Thema des Waldsterbens. Kein Wunder, sorgte doch in erster Linie ein höheres Straßenverkehrsaufkommen für eine zunehmende Luftverunreinigung, die nicht spurlos an den Bäumen vorrüberging. Saurer Regen belastete ihren Wuchs, sie erkrankten und etliche starben.

Nach einem langwierigen Prozeß, einem Ringen mit verantwortlichen Industriezweigen nebst der Autolobby, gelang es schließlich, das Problem mittels Rauchgasentschwefelungsanlagen, Filtersystemen und Katalysatoren vorläufig in den Griff zu bekommen. Zunächst erklärte 2003 die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast das „Waldsterben“ für beendet. Ende gut alles gut? Mitnichten. Eine viel zu lange Debatte hatte wohl etliche Zeitgenossen schlicht und ergreifend genervt, trotz all dieser Maßnahmen kann von einer Entwarnung der Waldzerstörung keineswegs die Rede sein.

Massentierhaltung erhöht Stickstoffemissionen

Was wiederum die Wälder erheblich belastet. Obwohl dies unser Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nur zu genau weiß, der Bevölkerung verschweigt, wird darüber hinaus nichts dagegen unternommen, wie Rudolf Fenner, Waldreferent bei ROBIN WOOD anmahnte.

Die kürzliche Demo „Wir haben es satt“, die sich gegen das TTIP, Genfood und Massentierhaltung richtete, mehr als berechtigt, erst recht mit der jetzigen Feststellung, wie es um die Wälder bestellt ist?

Natürlich können bestimmte Ignoranten einfach herumposaunen, alles sei hysterische Panikmache, man sehe doch gerade hierzulande viele schöne Wälder. Damit ist den erkrankten Bäumen aber nicht geholfen. Der Kreislauf von immer mehr ungezügelten Fleischverzehr, betroffenen Tieren und Wäldern läßt sich in erster Linie stoppen, in dem der Verbraucher sein Verhalten überdenkt und ändert. Den dabei gut verdienenden Lobbyisten mag das egal sein, sie vermögen gar die Politik in deren Schranken zu verweisen, da jene offensichtlich viel zu halbherzig reagiert.

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.“ (Alexander Freiherr von Humboldt)

Lotar Martin Kamm>

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