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Waldbrand. Meldungen (02)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Leuk (Schweiz) 13.8.2013: Nach dem Waldbrand wachsen Pappeln, Weiden, Birken, und über 1500m Lärchen und Fichten

aus: Tagesanzeiger online: Der Leuker Wald zehn Jahre nach dem Brand; 13.8.2013,
Beim verheerenden Feuer oberhalb des Dorfes Leuk am 13. August 2003 war eine Fläche von 310 Hektaren Wald zerstört worden.

Fototexte:

<Langsam hat sich die Natur die abgebrannte Fläche in Leuk zurückerobert.

Mitten im abgebrannten Wald überlebte eine kleine Insel von Bäumen.

Inmitten der im Jahr 2003 verbrannten Nadelbäume sind Tausende junger Pappeln, Weiden und Birken gewachsen.

In Höhenlagen über 1500 m haben sich zahlreiche Lärchen und Fichten angesammelt. Bis sie vor Naturgefahren schützen, werden weitere 50 Jahre vergehen.

Nicht überall auf der Waldbrandfläche in Leuk verjüngt sich der Wald, an zahlreichen Stellen fehlen junge Bäume.
Recycling: Ein Teil der toten Bäume wurde zum Lawinenschutz gefällt. >

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n-tv
                              online, Logo

Australien 23.10.2013: Übung auf Schiessplatz provoziert Buschbrand

aus: n-tv online:
Brände AustralienFeuerwehr: Australische Streitkräfte mitschuldig an Buschbränden;
http://www.n-tv.de/ticker/Feuerwehr-Australische-Streitkraefte-mitschuldig-an-Buschbraenden-article11592396.html

<Sydney (dpa) - Australische Soldaten haben nach Feuerwehrangaben eines der riesigen Feuer westlich von Sydney ausgelöst. Ursache sei eine Übung auf einem Schießplatz gewesen, hieß es. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Einsatz explosiver Stoffe das Feuer auf dem Gelände vor einer Woche ausgelöst hat, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bei dem Brand in den Blue Mountains wurden drei Häuser zerstört sowie 50 000 Hektar Wald verwüstet.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Wieso gibt es Munitionslager im Wald?

Russland aktuell, Logo

Russland 30.4.2014: <Waldbrand entzündet Munitionslager: 10 Tote in Sibirien>

aus: Russland aktuell; 30.4.2014;
http://www.aktuell.ru/russland/panorama/waldbrand_entzuendet_munitionslager_10_tote_in_sibirien_3787.html

<Tschita. Zu einer veritablen Katastrophe hat sich ein Waldbrand in Ostsibirien entwickelt: Das Feuer griff auf ein Munitionsdepot des Militärs über. Bei den heftigen Detonationen kamen zehn Menschen ums Leben.

Heftiger trockener Wind hatte den Waldbrand östlich von Tschita zu einer offenen Flammenwalze entfacht – und auf deren Weg lag ein Objekt, auf dem schon die Glut einer Zigarette enormes Unheil anrichten kann: ein Depot der russischen Armee für Sprengstoff und Minen.

Mindestens 20 heftige Explosionen erschütterten in der Nacht auf Mittwoch die Ortschaften rund um Bolschaja Tura an der transsibirischen Eisenbahn östlich von Tschita. Etwa 2000 Menschen mussten aus drei Dörfern evakuiert werden. Auch der Zugverkehr auf der Transsib-Strecke wurde vorübergehend gestoppt.



Zehn Personen, die auf dem Depotgelände arbeiteten, kamen um. Bei den Toten handelt es sich um zwei Militärangehörige und acht Zivilangestellte, die auf dem Areal als Arbeiter und Wachleute tätig waren. Nach Angaben eines Militärsprechers hatte der Kommandeur des Depots zusammen mit dem Soldaten versucht, seine von den Flammen eingeschlossenen Mitarbeiter mit einem Lastwagen aus dem sich rasend schnell entwickelnden Inferno herauszuholen.

Waghalsige Rettungsaktion - knapp gescheitert


„Ihm fehlten vielleicht 15 bis 20 Sekunden“, so der Sprecher. Das Fahrzeug sei noch 120 Meter vom sicheren Bereich entfernt gewesen, als es von einer Explosion erfasst wurde und ausbrannte.

Darüber hinaus erlitten 23 Personen Verletzungen. In den umliegenden Ortschaften wurden durch die Druckwellen der Explosionen Fenster eingedrückt und Dächer abgedeckt. Militär und Feuerwehr gelang es nach einigen Stunden, das Feuer auf dem Militärgelände unter Kontrolle zu bekommen.

Neben den bereits eingesetzten Hubschraubern und Flugzeugen wurden heute auch ferngesteuerte Roboter des Katastrophenschutzes zur Entschärfung von nicht detonierter Munition an den Brandort gebracht.

Verheerende Brände in Munitionslager kommen in Russland immer wieder vor. Viele der riesigen Depots - in denen zum Teil noch Altmunition aus Sowjetzeiten liegt - sind schlecht gesichert.

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Standard online, Logo

30.5.2014: <Italiens Ecomafia: Das blühende Geschäft mit dem Waldbrand> - Waldbrand als Beschäftigungspolitik

aus: Der Standard online; 30.5.2014;

http://derstandard.at/2000001670007/Italiens-Ecomafia-Das-bluehende-Geschaeft-mit-dem-Feuer

Die Mehrzahl der Brände auf der Apenninenhalbinsel ist auf lukrative Brandstiftung zurückzuführen.

Im gesamten Mittelmeerraum und in Italien im Besonderen sind die Waldbrände in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Zwar liegt Italien mit durchschnittlich knapp 4900 gezählten Bränden pro Jahr unter den Vergleichswerten beispielsweise von Spanien oder Portugal, doch 60 Prozent aller Brände sind auf der Apenninenhalbinsel auf Brandstiftungen, 35 Prozent auf Fahrlässigkeit zurückzuführen. Dies bedeutet, dass die Brandstifter in Italien mehr zum Unheil beitragen als sonst wo.

Die sogenannte Ecomafia ist nicht nur in den süditalienischen Regionen Sizilien und Kalabrien, die auch wetterbedingt am stärksten von Bränden betroffen sind, weitverbreitet. Auch an der ligurischen Küste und im Nordosten des Landes wurde in letzter Zeit wiederholt Alarm geschlagen, dass Bauspekulation hinter den Waldbränden steckt. Bauspekulationen sollen auch für den 2013 erfolgten Brand im Nationalpark Pollino in Kalabrien verantwortlich gewesen sein.

Der italienische Zivilschutz spricht von einem "blühenden Geschäft mit dem Feuer", das nicht nur Bauspekulanten, sondern auch der Aufforstung und der damit verbundenen Beschäftigungspolitik zugutekäme. Denn für die Aufforstung werden Arbeitslose aus der Region eingesetzt. In vielen Gegenden in Süditalien liegt die Arbeitslosigkeit bei über 40 Prozent. Jeder zweite Jugendliche ist ohne Job.

Großer ökologischer Schaden

Der ökologische Schaden durch die Waldbrände ist infolge der erhöhten Lawinen- und Erdrutschgefahr beachtlich. Rund 30 Prozent der Oberfläche Italiens wird von Wäldern bedeckt. Innerhalb der vergangenen dreißig Jahre wurden zwölf Prozent dieser Fläche durch Waldbrände zerstört. Der Umweltverband Lega Ambiente hat durch seine Aufklärungskampagnen "Spielt nicht mit dem Feuer" wesentlich zur Sensibilisierung der Bevölkerung beigetragen.

Nach Angaben des Präsidenten des Konsortiums Cineas, Alberto Bertani, liegt das Problem Italiens auch in der mangelnden Versicherungskultur und der fehlenden Gesetzgebung. Gegenüber anderen Ländern, in denen es beispielsweise obligatorische Versicherungen gegen Naturkatastrophen oder Brände gibt, werden in Italien nur "ad hoc" Gesetze gemacht.

Kaum Versicherungen

So war das etwa beim Erdbeben in L'Aquila oder in der Emilia-Romagna, wo erst nach der Katastrophe auf die Region zugeschnittene gesetzliche Maßnahmen erlassen wurden. Cineas, ein von Versicherern, lokalen Institutionen und Unternehmern gebildetes Konsortium, versucht durch eigene Kurse die Versicherungskultur zu fördern, um Risiken weitestmöglich auszuschalten. So bietet das Konsortium auch einen Masterkurs für "Environmental risk assessment and management an.

Was Waldbrände betrifft, so ist nur ein kleiner Teil der Wälder gegen Brand versichert. 70 Prozent aller Brände brachen zuletzt in privaten Wäldern aus. In 22 Prozent der Fälle waren Wälder betroffen, die von lokalen Körperschaften kontrolliert werden, acht Prozent waren Wälder im Staatsbesitz.

Selbst die privaten Waldbesitzer gehen kaum Versicherungen ein. Nur eine einzige Versicherungsgruppe im Land, Fata, ist auf Waldbrände spezialisiert. Der zuständige Manager bestätigt, dass es nur ein Dutzend Polizzen gibt. (Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, DER STANDARD, 31.5.2014)


Link

www.cineas.it>

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