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Vogelwelt: Raben+Krähen 01

Was Raben und Krähen so zustandebringen, ist zum Teil hochkriminell...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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17.9.2010: 70% der Krähen in Neukaledonien stochern mit Stäbchen nach Käferlarven - <die meisten Neukaledonien-Krähen essen mit Stäbchen>

aus: gmx; 17.9.2010; http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/tiere/11187930-Kraehen-essen-mit-Staebchen.html

<London (dpa) - Wie Menschen Messer und Gabel, so nehmen auch Tiere "Besteck" zur Nahrungsaufnahme zu Hilfe. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Oxford hat jetzt den Werkzeuggebrauch bei Neukaledonien-Krähen (Corvus moneduloides) genauer untersucht.

Eine Krähe hält ein Stöckchen als Werkzeug im Schnabel .

Die meisten dieser Vögel greifen zu Stöckchen, um nach Käferlarven zu stochern, die in verfaulenden Baumstämmen versteckt sind, wie die Experten in der US-Fachzeitschrift "Science" berichten.

Die cleveren Tiere - auch als Geradschnabelkrähen bekannt - kommen nur auf Neukaledonien im Südpazifik vor. "Die Vögel sind extrem schwer zu beobachten", sagte der deutsche Wissenschaftler Christian Rutz, der die Studie leitete. Deshalb haben die Forscher zu einem Trick gegriffen, um Erkenntnisse aus Videoaufnahmen wissenschaftlich zu untermauern: Sie suchten in den Federn der Vögel nach bestimmten Varianten chemischer Elemente, die im Gewebe der im Holz verborgenen Larven vorkommen.

Das Ergebnis der Untersuchung war verblüffend. 70 Prozent der Krähen innerhalb einer Population hatten die Larven gefressen und mussten somit die Werkzeuge benutzt haben - obwohl der Gebrauch der Stöcke schwer zu lernen und damit vor allem für Jungvögel extrem zeitraubend ist. Offensichtlich sind die stark fetthaltigen Käferlarven ein Leckerbissen für die Vögel.

Bisher war der gezielte Gebrauch von Werkzeugen nur bei wenigen Tierarten, vor allem bei Menschenaffen wie Schimpansen und Orang- Utans aber auch bei Fischottern nachgewiesen worden. "Es gibt nur eine Hand voll Tierarten, die in Freiheit und ohne Training durch den Menschen Werkzeuge benutzen", erläuterte Rutz.

In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler nachweisen, dass Tiere, die Werkzeuge gebrauchen, sich innerhalb einer Population besser durchsetzen können und damit überlebensfähiger sind. "Diesen Schritt haben wir bisher noch nicht geschafft", sagte Rutz.>

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n-tv online,                Logo

29.11.2011: <Wissenschaft: Raben kommunizieren wie Kleinkinder> - Gegenstände werden im Schnabel herumgezeigt, um auf sich aufmerksam zu machen
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Raben-kommunizieren-wie-Kleinkinder-article4890931.html

<Seewiesen (dpa) - Raben verwenden zur Kommunikation ähnliche Gesten wie Kleinkinder, um Artgenossen auf sich aufmerksam zu machen.

Die als sehr intelligent geltenden Vögel benutzen ihre Schnäbel als Hände, um Gegenstände wie Moos, Zweige oder Steine hochzuhalten und einander zu zeigen. Ähnliche Verhaltensweisen waren bislang nur von Menschenaffen bekannt und selbst dort äußerst selten.

Meistens richteten sich die Vögel damit an Tiere des anderen Geschlechts und lenkten so deren Aufmerksamkeit auf sich, fanden Simone Pika vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen (Bayern) und Thomas Bugnyar von der Universität Wien heraus. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift «Nature Communications». Das Team hatte Raben zwei Jahre lang in einem Wildpark in Österreich beobachtet. Gesten wie das Zeigen auf Gegenstände oder das Hochhalten von Objekten nutzen Kinder den Forschern zufolge erstmals mit neun bis zwölf Monaten - vor dem Gebrauch erster Worte.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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Spiegel                online, Logo

8.12.2011: <Verspielte Vögel: Krähen löchern Dach des Berliner Hauptbahnhofs> - Krähen zupfen an Dichtungen und demolieren das Dach

aus: Spiegel online; 8.12.2011;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,802449,00.html

<Lecker Berliner Hauptbahnhof: Krähen zupfen an Dichtungen

Pfützen auf dem Bahnsteig, Rinnsale an Glasfenstern: Krähen demolieren das Dach des Berliner Hauptbahnhofs, indem sie Dichtungen aus den Fugen herauspicken. Wegen der vandalierenden Vögel muss der Millionenbau überholt werden.

Berlin - Rund fünfeinhalb Jahre nach der Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs ist sein Dach einem Medienbericht zufolge bereits undicht. Wie der Rundfunksender RBB am Donnerstag berichtete, regnet es an vielen Stellen durch, auf den Bahnsteigen und in der Haupthalle bildeten sich deshalb an Regentagen große Pfützen.

Der Grund dafür seien Krähen, sagte Jens Scharon vom Naturschutzbund Berlin dem Sender. Diese pickten die Dichtungen aus den Fugen des Glasdaches. Sie täten das nicht aus Hunger, sondern aus Spieltrieb.

Ein Bahnsprecher bestätigt gegenüber dem RBB das Problem. Die Schäden würden so schnell wie möglich repariert. Für das kommende Frühjahr sei eine größere Überholung des Glasdachs vorgesehen. Die Gewährleistungsfrist für das Dach ist allerdings bereits abgelaufen.

Vor einigen Jahren hatte es ein ähnliches Problem mit dem Dach des Berliner Olympiastadions gegeben - auch hier hatten Krähen die Dichtungen zerstört.

abl/AFP>

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n-tv online, Logo

19.4.2012: Raben vergessen Feinde nicht
Gedächnis wie ein Elefant: Raben vergessen Feinde nicht
http://www.n-tv.de/wissen/Raben-vergessen-Feinde-nicht-article6065676.html

<Bekannt ist, dass Raben tatsächlich beinahe so klug sind wie der schlaue Abraxas, der ständige Begleiter der "kleinen Hexe". Nach neuen Erkenntnissen verfügen sie auch über ein ausgesprochen gutes Gedächnisvermögen. Noch Jahre später erinnern sich Raben an ehemalige Bekannte und unterscheiden zwischen Freund und Feind.

Für Menschen ist es normal, sich nach Jahren an die Stimmen von Bekannten zu erinnern. Auch junge Seehunde erinnern sich lange an den spezifischen Ruf ihrer Mutter. Nun haben Forscher ein derart ausgeprägtes Langzeitgedächtnis auch bei Raben nachgewiesen. Die Vögel konnten sich sogar noch an die Qualität der früheren Beziehung erinnern. Die Ergebnisse der Wiener Kognitionsbiologen Markus Böckle und Thomas Bugnyar wurden in der "Current Biology" veröffentlicht.

"Raben erinnern sich nicht nur an ihre Artgenossen, sondern auch an die Beziehungen, die sie zu den Artgenossen hatten", erklärt Böckle. Auf die Rufe von ehemals bekannten anderen Raben reagieren die Tiere mit erhöhter Rufaktivität. Je nachdem, ob es sich um eine "freundliche" oder "feindselige" Beziehung handelte, ändern sie auch ihre Stimmlage.

Raue Stimme bei unliebsamen Bekannten

Hören Raben einen ehemaligen "Freund", dann rufen sie mit "freundlicher" Stimme zurück. War die Bekanntschaft früher "feindselig", antworten sie mit tiefen und rauen Lauten - ein Effekt, der auch bei anderen Tierarten beschrieben wurde. Auch bei Menschen gilt: Die Stimme verärgerter Menschen klingt rauer als die von freundlichen.

Bei unbekannten Individuen rufen die Raben mit noch tieferer und rauerer Stimme zurück. "Damit versuchen sie, ihre akustisch wahrnehmbare Körpergröße zu übertreiben", erklärt Böckle.

Wiedererkennung nach dreijähriger Trennung

Die Forscher hatten vor einigen Jahren zwölf Raben von Hand aufgezogen und an unterschiedliche Zoos vergeben. Drei Jahre später spielten sie den Tieren die Rufe ehemaliger "Freunde" und "Feinde" sowie von unbekannten Artgenossen vor. Mit Hilfe akustischer Analysen konnten die Forscher nachweisen, dass die Vögel ihre Stimmlage verändern.

Das Langzeitgedächtnis hilft den Vögeln dabei, sich gegenüber ihren Artgenossen richtig zu positionieren, da in den Lauten viele Informationen über die körperliche Kraft oder die Größe anderer Individuen liegen.

Quelle: n-tv.de, dpa>

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Der Standard              online, Logo

22.7.2012: Vogelhirne können logische Aufgaben lösen: Raben, Graugänse und Papageien
Raben, Papageien und Graugänse können logische Denkaufgaben lösen
http://derstandard.at/1342139326486/Raben-Papageien-und-Graugaense-koennen-logische-Denkaufgaben-loesen

<Besonders Futter-Verstecker wie Raben zeichnen sich durch beachtlichen Denkleistungen aus.

Wiener Forscher zeigen einmal mehr, dass einige Vogelarten Säugetieren bei der Intelligenzleistung in nichts nachstehen.

Wien - Neuere Forschungen belegen, dass das vermeintliche 'Spatzenhirn' einiger Vogelarten zu beachtlichen Leistungen fähig ist. Wie ein Forscherteam rund um den Wiener Verhaltensbiologen Kurt Kotrschal herausfand, können vor allem solche Vögel, die ihr Futter verstecken, mit logischen Schlussfolgerungen arbeiten. Dabei sei die Anatomie des Vogelgehirns missinterpretiert worden, meint Kotrschal. "Rein funktionell können sie alles, was wir Säugetiere auch können."

Mit Doktorandin Sandra Mikolasch und Postdoc Chris Schlögl wurden in dem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt Raben, Papageien und Graugänse vor einfache Aufgaben gestellt. So sollten sie etwa nach dem Ausschlussprinzip das Futter links suchen, wenn es rechts nicht war oder sie sollten soziale Beziehungen erkennen und ableiten. "Im Wesentlichen sehen wir: Im Vergleich zu Säugetieren sind Vögel im Bereich des logischen Denkens ziemlich auf einer Stufe. Einfache Operationen sind drin."

"Generelle Intelligenz" bei Papageien stärker ausgeprägt

Die Unterschiede zwischen den Vogelarten waren auch für Kotrschal überraschend. Zum Teil ließen sie sich darauf zurückführen, dass die Tiere in ihrem Lebensalltag etwa Futter verstecken oder eben nicht - was den Rabenvögeln bei manchen Experimenten einen Vorteil verschaffte. Dagegen ließen die Untersuchungen den Schluss zu, dass die "generelle Intelligenz" bei den Papageien stärker ausgeprägt ist. "Grundstrukturen logischen Schlussfolgerns" fanden sie bei allen getesteten Arten.

Die logischen und sozialen Fähigkeiten von Tieren seien generell ein Thema, "das immens boomt", so Kotrschal. Den Vögeln habe man bisher am wenigsten zugetraut - vor allem, weil ihr Gehirn anders gebaut ist als das der Säuger. Gleichzeitig hätten Studien anderer Kognitionsbiologen erst kürzlich gezeigt, "dass wir, vom Fisch bis zum Menschen, ein gemeinsames soziales Hirn haben". Die selben Kerngebiete des sozio-sexuellen Verhaltens werden durch die selben Neurotransmitter gesteuert, "und das nach 450 Millionen Jahren - das ist doch ein entsetzlich konservatives Hirn", meint Kotrschal. Echte soziale Beziehungen seien dadurch allerdings "quer durch die Wirbeltiere" möglich. (APA/red, derstandard.at, 22.7.2012)

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5.7.2013: Krähen klauen auf Friedhöfen Kerzen wegen dem tierischen Fett
Dreiste Diebstähle: Diebe schrecken vor Friedhöfen nicht zurück
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/25951503

<Immer wieder werden auf Ostschweizer Friedhöfen Blumen und Grabschmuck gestohlen – nicht immer sind die Diebe menschlich.

«So etwas ist einfach niederträchtig», sagt Astasia Galeone. Die 67-jährige St. Gallerin ist empört: Unbekannte stahlen einen Blumenstrauss, den sie auf das Grab ihres kürzlich verstorbenen Mannes im Friedhof Bruggen gelegt hatte. Auch die Rosen, die Galeone als Ersatz hinlegte, waren wenig später verschwunden. «Ich frage mich schon, wer so pietätslos sein kann.»

Krähen als Kerzendiebe

Diebe, die Blumen, Grabschmuck und Kerzen abräumen, sind kein Einzelfall: «Das ist unschön und kommt leider immer wieder vor», sagt Gerold Jung, Leiter der St. Galler Friedhöfe Bruggen und Feldli. Bei Vorfällen wie jüngst in Bruggen halte er seine Leute an, öfter zu patrouillieren und aufmerksam zu sein. «Doch die Friedhöfe sind sehr weitläufig und werden von vielen auch als Durchgang genutzt. Das macht es schwierig.» Wie Jung schon beobachtet hat, sind die Diebe zudem nicht immer menschlich: «Es gibt Krähen, die Kerzen nehmen und aus der Luft auf die Strasse fallen lassen, so dass diese zersplittern.» Die Tiere kämen so an das tierische Fett, aus dem Kerzen teils hergestellt werden.

Massnahmen ergriffen hat die Stadt Frauenfeld: Als Diebe auf dem abgelegenen Friedhof Oberkirch zu aktiv wurden, stellten die Behörden Kameras auf. «Seitdem haben wir Ruhe», sagt Ernst Isler, Leiter Bestattungswesen, Friedhof und Bürgerrechtsdienst. upzLegende. Fotobyline

(upz)>

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13.6.2014: Krähen greifen Menschen wegen farbigen Schuhen an
Hausi Leutenegger erklärt die Vogel-Angriffe: «Farbige Schuhe machen Krähen rasend»
http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/hausi-leutenegger-erklaert-die-vogel-angriffe-farbige-schuhe-machen-kraehen-rasend-id2910827.html

<In den letzten Wochen häuften sich die Krähen-Angriffe in der Schweiz. Vogel-Flüsterer Hausi Leutenegger erklärt jetzt, wie man sich schützt.

Hausi Leutenegger (74) hat nicht nur viele Mäuse (geschätztes Vermögen laut Bilanz 100 bis 200 Millionen Franken). Der Unternehmer versteht auch was von Vögeln. Schon als Schulbub päppelte er aus dem Nest gefallene Krähen mit Hackfleisch auf. Die grosse Liebe zu diesen Vögeln blieb bis heute. Unzählige zog er auf.

Mit den Händen vor dem Kopf fuchteln

Mit Sorge verfolgt Leutenegger deshalb, dass sich in den letzten Wochen Krähen im Kanton Waadt auf Menschen stürzten und teilweise verletzten. «Die Krähen meinen es nicht böse. Sie sind hochintelligent und sehr sensibel», so der Unternehmer. «Vor Angriffen schützt man sich am besten, indem man mit den Händen über dem Kopf fuchtelt. Auch sollte man keine farbigen Schuhe tragen. Das macht Krähen nämlich rasend», weiss Leutenegger.

Der Grund für die Attacken erklärt er so: «Jetzt fallen oft junge Krähen aus den Nestern. Vor allem die am besten ernährten plumpsen oft auf den Boden, weil sie zu schwer sind. Die Eltern wollen sie dann vor vermeintlichen Angriffen schützen.»

Krähen würden in grossen Clans leben. «Sie unterhalten riesige Netzwerke untereinander und warnen sich auf eine Distanz bis zu 80 Kilometern.» Darum sei es kein Wunder, dass derzeit überall solche Angriffe geschehen.

Hausi zog selber Krähen auf

Hausi Leutenegger hat Attacken von Krähen selber erlebt. Vor 20 Jahren zog er Krähe Köbi auf. «Er war ein herzensguter Vogel. Aber er bewachte meine Villa in Genf wie ein Wachhund», sagt er. Einmal habe ihn sein Freund, der Bobfahrer Jean Wicki (81), mit dessen Sohn besucht. «Dieser trug rote Schuhe. Köbi griff ihn brutal an und fügte ihm eine blutende Wunde am Kopf zu.» Auch bei Leuteneggers Schwiegervater bekam Köbi jeweils Vögel. «Er spuckte ihm Chriesi-Steine auf den Kopf, wenn er das Auto wusch. Er hasste ihn.»

Morgens um sechs habe ihn Köbi in seiner Villa geweckt, indem er mit dem Schnabel ans Fenster klöpfelte. «Dann flatterte er mit mir bis zur Genfer Firma und wartete bis am Abend auf mich. Der Vogel plantschte mit mir im Swimmingpool. Er trieb viel Schabernack.» Nach vier Jahren starb Köbi auf tragische Weise. «Er kollidierte mit einem Auto.»

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Kölner Express online, Logo

Indien 24.9.2014: <Tier-Video: Diese Albino-Krähe wurde von ihren Artgenossen verstoßen> - Pilgerstöme kommen zur Albino-Krähe
http://www.express.de/panorama/tier-video-diese-albino-kraehe-wurde-von-ihren-artgenossen-verstossen,2192,28473400.html

<Shaki (indisch für "Weggefährte") ist eine Albino-Krähe aus Indien. Verstoßen von ihren schwarzen Artgenossen wurde sie vor zehn Jahren von einem jungen Inder aufgenommen. Mittlerweile ist Shaki eine kleine Berühmtheit in ihrem Heimatland.

Berichte über weiße Krähe in den Nachrichten

Hunderte Besucher kamen schon, um das seltene Tier zu bewundern. Sogar in der lokalen Zeitung erschienen Berichte über das Tier. Die Einwohner halten Shaki für ein göttliches Wesen. Ein Video erzählt die Geschichte der Albino-Krähe.

Andersartig gefärbte Vögel oder Albinos werden von ihren Artgenossen meist verstoßen. Zudem macht die ungewöhnliche Färbung Albino-Vögel zum primären Ziel potentieller Jäger. Albinismus ist selten, aber im Tierreich weit verbreitet.>

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Der Standard online, Logo

Forschung in Wien 30.10.2014: <Dominante Raben stören soziale Beziehungen ihrer Konkurrenten>
http://derstandard.at/2000007506587/Dominante-Raben-stoeren-gezielt-soziale-Beziehungen-ihrer-Konkurrenten

<Forscher fanden heraus, wie Tiere durch gezielte Aktionen ihre Machtposition abzusichern versuchen.

Wien - Dass Raben außerordentlich intelligent sind, ist mittlerweile längst bekannt. Diesen Rückschluss lässt auch ihr Sozialverhalten zu: Die Tiere schließen sich häufig zu Gruppen zusammen, in denen sie um Machtverhältnisse konkurrieren. Wer gute soziale Beziehungen und Allianzen besitzt, führt die Gruppe an.

Doch die Konkurrenz schläft nicht, daher Versuchen Anführer offenbar, ihre Machtpositionen auch für die Zukunft abzusichern: Kognitionsbiologen der Universität Wien und der Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau konnten nun zeigen, dass Raben strategisch in die Beziehung anderer einzugreifen versuchen, indem sie diese immer wieder bei soziopositiven Interaktionen stören.

Thomas Bugnyar und sein Team untersuchen das Sozialverhalten wildlebender Kolkraben in den österreichischen Alpen bereits seit Jahren. Sie beobachteten, dass bestimmte Vögel durch gegenseitiges Kraulen Beziehungen knüpfen, die auch als Allianzen in Konflikten fungieren. Sie fanden aber auch heraus, dass freundliches Kraulen zweier Raben immer wieder von anderen Raben gestört wurde. Obwohl in etwa der Hälfte der Fälle so die freundliche Interaktion beendet werden konnten, kam es auch immer wieder dazu, dass der Angreifer gewaltsam vertrieben wurde.

Nichts dem Zufall überlassen

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Interventionen alles andere als zufällig abliefen: Vor allem jene Raben, die bereits über gute Beziehungen verfügten, mischten sich bei anderen ein und zielten dabei auf jene Raben ab, die gerade dabei waren, eine neue Beziehung zu etablieren. "Weil gut in die Gruppe eingebundene Raben soziale Macht haben, können sie sich solche riskanten Manöver leisten", erklärt der Erstautor der Studie, Jorg Massen. "Dabei greifen sie gezielt bei jenen Vögeln ein, die gerade dabei sind, eine neue Allianz zu festigen und somit eine mögliche Konkurrenz werden könnten."

Massen streicht aber heraus, dass zum Zeitpunkt der Interventionen die betroffenen Vögel noch keine unmittelbare Gefahr für das Machtgefüge der sich Einmischenden darstellen. Es sehe ganz danach aus, als ob Raben ständig die Beziehungen anderer beobachteten und wüssten, wann es zu handeln gelte, um mögliche zukünftige Probleme zu verhindern. Sie agieren nicht gleich bei jedem 'Flirt', aber warten auch nicht, bis es zu spät ist." Ein derartiges Vorgehen sei bis jetzt noch bei keiner Tierart beschrieben worden, so der Forscher. (red, derStandard.at, 30.10.2014)

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten                          online, Logo

4.11.2014: <Krähen verstehen Physik besser als Sechsjährige> - das Experiment mit Wasser in einem Krug

<Krähen schnitten bei einem physikalischen Experiment besser ab als sechs Jahre alte Kinder. Forscher untersuchten, wie gut die Tiere Wasserverdrängung verstehen. Kinder verstehen das Prinzip erst ab zehn Jahren.

Krähen schnitten in einer Studie bei einem komplexen Test besser ab als sechs Jahre alte Kinder. Forscher untersuchten in einer Versuchsreihe, wie gut die Tiere Wasserverdrängung verstehen.

Eine Fabel von dem griechischen Dichter Äsop wurde als Basis für ein Experiment genutzt, um herauszufinden, wie intelligent Krähen sind. Bei der Fabel „Die Krähe und der Wasserkrug“ geht es darum, dass der Vogel Durst hatte, aber nicht das wenige Wasser im Krug erreichen konnte. Die Krähe sammelte daraufhin kleine Steine, die sie einem nach dem anderen in den Krug warf, bis das Wasser soweit gestiegen war, dass sie davon trinken konnte.

Dieses Prinzip der Wasserverdrängung verstehen Kinder meist im Alter zwischen sieben und zehn Jahren. Krähen könnten somit schlauer als Sechsjährige sein. Um dies zu überprüfen, stellte Dr. Corina Logan aus Santa Barbara den Krähen unterschiedlich schwere Aufgaben und veröffentlichte ihre Ergebnisse bei plsone.org.

Dr. Logan berichtet darin über ihre Studie: „Wir zeigten, dass Krähen unterschiedliche Wassertiefen differenzieren können und sie lösten eine modifizierte Aufgabe, die sonst nur sieben bis zehn Jahre alte Kinder bewältigen konnten. Wir liefern die bislang deutlichsten Beweise dafür, dass die Vögel den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung verstehen und die Optionen wählen, die mehr Wasser verdrängen.“

Die Neukaledonienkrähe, wie die Geradschnabelkrähe auch genannt wird, hat in Untersuchungen an der University of Auckland schon ihre Intelligenz mehrfach unter Beweis gestellt. Dort werden die Rabenvögel seit den 1990er Jahren beobachtet, wie intelligent sie Probleme lösen und dabei auch Werkzeuge verwenden, berichtet die Universität.

Dr. Logan suchte sich für ihren Test extra neue Vögel, die bisher noch nicht für Studien verwendet wurden. Sie wollte nicht, dass die Tiere im Labor bereits zu viel gelernt hatten. Dafür wurden wilde Krähen eingefangen und innerhalb von fünf Tagen, hatten sie sich an die Menschen gewöhnt.

Für ihren Versuch verwendete Dr. Logan zwei verschiedene Behälter. Einer hatte einen großen Durchmesser und einer war schmal. In beiden war dieselbe Menge Wasser. Sie wollte herausfinden, ob die Vögel verstehen, dass das Wasser in dem Behälter mit kleinem Durchmesser schneller steigt, wenn etwas hineingeworfen wird. Dies wurde bereits in einer Studie untersucht, allerdings hatten dort die Vögel 12 Steine zu Verfügung, die sie verwenden durften. Damit schafften sie es auch, das Wasser in dem großen Behälter ausreichend ansteigen zu lassen und deshalb – so vermutete die Forscherin – entschlossen sich nicht alle Krähen für den schmalen Behälter.

Ihre neue Version des Versuchs bot den Krähen deshalb nur vier Objekte an, mit denen diese arbeiten durften. Das war nur ausreichend, um die schmale Röhre zu füllen und um ans Ziel zu gelangen. Und die Krähen reagierten tatsächlich auf die neuen Umstände. Sie erkannten, dass sie ihre Ressourcen sinnvoll einsetzen mussten und nutzen die schmale Röhre, um dort das Wasser steigen zu lassen.

In einem zweiten Test verwendete sie drei Röhren, von denen zwei in einer U-Form verbunden waren. Dabei mussten die Krähen Steine in das eine Ende der Röhre werfen, um den gesamten Wasserspiegel steigen zu lassen, aber insbesondere, damit die Belohnung am anderen Ende in Reichweite kam. Warfen sie Steine in die dritte Röhre, die nicht verbunden war, kam dadurch die Belohnung nicht näher. In einem YouTube-Video wird der genaue Versuchsaufbau gezeigt.

Die Krähen merkten sehr schnell, wo sie den Stein hineinwerfen mussten, damit der Wasserstand in der Röhre mit der Belohnung anstieg. Diese Übung schaffen meist Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahre. Als extrem strebsam erwies sich eine sechs Monate alten Krähe: Bei einem schwierigeren Test standen die Röhren weiter auseinander. Somit war die Veränderung im Wasserspiegel nicht sofort ersichtlich. Die jugendliche Geradschnabelkrähe meisterte sogar diese Übung.

Damit zeigte die Krähe ein besonders hohes Maß an Intelligenz, weil sie mit einem halben Jahr noch nicht einmal vollständig ausgewachsen ist. Außerdem waren ihre Versuchskollegen dazu nicht in der Lage dieses Rätsel zu lösen,

Dr. Logan gab am Ende auch zu, dass sie nicht wisse, warum genau die Neukaledonienkrähe so viel intelligenter sind als ihre Verwandten. Auch sei unklar, welche Methoden die Krähen verwenden, um ans Ziel zu gelangen. „Was wir wissen ist, dass sich eine Krähe wie die anderen Kinder verhielt und das gibt uns die Möglichkeit in dieser Richtung weiterzuforschen.“

In einer anderen Versuchsreihe will die Forscherin Krähen mit Staren vergleichen. Stare sind fast so intelligent, obwohl ihre Gehirne deutlich kleiner sind, als bei Krähen.>










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Shortnews            online, Logo

Holland 23.10.2017: Projekt: Krähen sollen trainiert werden, Zigarettenstummel einzusammeln
Niederlande: Start-Up möchte Krähen trainieren, Zigarettenstummel einzusammeln
http://www.shortnews.de/id/1231721/niederlande-start-up-moechte-kraehen-trainieren-zigarettenstummel-einzusammeln

"Das niederländische Start-up "Crowded Cities" will sich dem Müllproblem in Städten annehmen und dazu Krähen als Müllsammler trainieren. Die Vögel sollen lernen, Zigarettenstummel einzusammeln und in den Abfall zu bringen, da diese Tiere besonders lernfähig sind.

Die Konditionierung soll laut den Jung-Unternehmern so ablaufen: "Eine Kamera erkennt den Zigarettenfilter. Daraufhin fällt ein bisschen Essen auf einen Tisch vor den Krähen."

In den Niederlanden landen jährlich mehrere Billionen Kippen auf der Straße: Es dauert zwölf Jahre, bis sich der Zigarettenfilter zersetzt. Das "Crowded Cities"-Projekt muss nun nur noch auf eine Hürde hin überprüft werden: Ob das Zigaretteneinsammeln gesundheitsgefährdend für die Krähen ist."

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Bern 14.3.2018: Krähen im Tierpark hacken Meerschweinchen die Augen aus, töten junge Enten, klauen den Flamingos das Futter, belästigen die Schneehasen, überwinden Sperrgitter - Krähenleiche ausstellen ist die einzige Methode, die Krähen abschreckt
Tierpark schiesst auf Krähen
https://www.derbund.ch/bern/stadt/tierpark-schiesst-auf-kraehen/story/27026687

<Um Krähen zu vergrämen, setzt das Berner Dählhölzli auf altbewährte Methoden: abschiessen und ausstellen. Alles andere bringe nichts, so der Direktor.

Aufgehängte Krähenkadaver im Flamingobecken des Dählhölzli. Das kam nicht bei allen Besuchern gut an. «Leben wir noch im Mittelalter, wo bei uns unliebsame Mitbürger geviertelt und zur Abschreckung der Bürger aufgehängt wurden?» So die Frage einer «Bund»-Leserin, die vor kurzem mit ihrem Enkel den Tierpark besuchte. Die Aktion sei stossend und werfe ein schlechtes Licht auf die Verantwortlichen und «leider auch auf den Tierpark», so die Besucherin. Sie wünsche sich «kreativere Lösungen», um die Tiere in den Gehegen zu schützen und zu verhindern, dass die Krähen Futter stehlen.

Auf die toten Krähen angesprochen, entschuldigt sich Tierparkdirektor Bernhard Schildger für die «Ungeschicktheit». Der Anblick der Kadaver sei für die Besucher nicht zumutbar. Künftig hänge man die Krähen deshalb an Orten auf, an denen sie die Besucher nicht sehen können. Auf die Methode insgesamt wolle man jedoch nicht verzichten. Pro Monat schiesse der Tierpark zwei bis drei Krähen, bestätigt Schildger. Die Kadaver werden dann in der Kühlanlage zwischengelagert und bei Bedarf bei den besonders betroffenen Gehegen aufgehängt. Im Kanton Bern ist die Jagd auf Krähen grundsätzlich erlaubt.

Meerschweinchen die Augen ausgehackt

Doch warum greift ausgerechnet der Tierpark zu diesen etwas archaisch anmutenden Mitteln? «Die zahlreichen Krähen verursachen im Tierpark Bern erhebliche Schäden», verteidigt Schildger das Vorgehen. Das Sündenregister der klugen Tiere ist tatsächlich beachtlich; Schildger fasst es knapp zusammen: «Den Meerschweinchen hacken sie die Augen aus, und bei den Enten töten sie die Nachzucht.» Die Flamingos hätten sie mittlerweile komplett vom Futter verdrängt, und auch die Schneehasen würden von den Vögeln belästigt. Krähen seien klug und agierten in Gruppen mit Aufpassern, so Schildger. «Man kann sie nur unterschätzen.» So habe man etwa bei den Zieseln die Anlage komplett mit Stahldrähten überspannt. Trotzdem sei es einzelnen Krähen gelungen, sich durch die Drähte zu zwängen, um dort weiterhin Jagd auf Jungtiere zu machen.

[Krähen kann man kaum anders vertreiben]

«Wir sind verpflichtet, unsere Tiere zu schützen», sagt Schildger. In der Vergangenheit habe der Tierpark viele Methoden zur Krähenvergrämung ausprobiert, alle mit wenig Erfolg. Nester abdecken nütze nichts, Vertreibung mittels Laser sei «völlig wirkungslos», ebenso das Ausstellen von Uhus aus Plastik. Und echte Raubvögel? Dafür sind es schlicht zu viele. Die Sicherheit des Raubvogels kann so nicht mehr garantiert werden. «Vergrämen durch Präsentieren eines toten Artgenossen» sei die einzige Methode, die funktioniert.

Wölfe haben die Schnauze voll

Doch die Tierpark-Angestellten sind nicht die Einzigen, welche sich mit dieser alten Bauernmethode gegen die Krähen wehren. Laut Schildger haben sich die Krähen auch zunehmend beim Futter der Wölfe bedient. Denen sei dies mittlerweile dermassen lästig, dass sie aktiv Jagd auf Krähen machen. Die Wölfe gehen aber laut Schildger noch einen Schritt weiter. Wenn sie eine Krähe erwischen, töteten sie diese nicht sofort, sondern liefen mit der noch lebendigen Krähe im Maul durch das gesamte Gehege, «um so den Krähen zu zeigen, dass sie hier nichts zu suchen haben», sagt Schildger. Die Natur sei eben nicht immer nett und human.

(DerBund.ch/Newsnet)>

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20 minuten            online, Logo

Uznach (Schweinz / Schweiz) 17.5.2018: Krähen sind so aggressiv wie nie: Sie töten Storchenbabys und hacken Müllsäcke auf
Uznach SG: Aggressive Krähen fressen Baby-Störche
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Aggressive-Kraehen-fressen-Baby-Stoerche-11010147

<Die Storchenpaare in Uznach SG haben wieder Nachwuchs bekommen. Doch nicht nur das nasse Wetter macht den Jungen zu schaffen: Auch Krähen haben es auf die Küken abgesehen.

Rund 100 Küken schlüpften in den vergangenen Wochen aus den Eiern der Uzner Storchenpaare. Doch die Überlebenschancen für die Jungtiere stehen dieses Jahr unter keinem guten Stern: Wie die «Südostschweiz» schreibt, setzt nicht nur das Wetter den Kleinen zu – heuer sind vor allem ihre listigen Artgenossen, die Krähen, eine grosse Gefahr für die Baby-Störche.

Keine Hemmungen mehr

«Die Krähen sind dieses Jahr wirklich extrem aggressiv», so Bruno Bachmann, Präsident des Storchenvereins Uznach, am Donnerstag gegenüber 20 Minuten. Die Tiere hätten dieses Jahr expandiert und ihre Nester ganz in der Nähe der Störche gebaut. «Sie warten in ihren Nestern, bis sich die Storchenmutter auf Futtersuche begibt und gehen genau dann nicht nur auf die Eier, sondern gar auf die frischgeschlüpften Babys los.»

Letztes Jahr sei das noch nicht so gewesen. Bachmann: «Wir beobachten im Quartier neuerdings auch, wie die Krähen sich über Abfällsäcke hermachen, kaum sind diese vor die Tür gestellt.» Die Krähen hätten keine Hemmungen mehr. Zutraulich seien sie zwar noch nicht, aber die Furcht würden sie immer mehr verlieren.

Warum die Vögel dieses Jahr derart aggressiv vorgehen, kann sich Bachmann nicht erklären: «Am Wetter liegt es nicht, aber möglicherweise sind es einfach mehr Tiere geworden, die mehr Futter benötigen.» Probleme mit anderen Vögeln, die die Störche angreifen, gebe es nicht. Es sei wirklich auffällig, dass lediglich die Krähen angreifen. Dennoch verteidigt Bachmann ihr Verhalten: «Auch sie brauchen Futter für ihre Jungtiere und dafür geben sie nun mal alles», sagt er.

«Nichts anderes als gute Eltern»

Dem stimmt auch Michael Schaad von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zu: «Die Krähen sind nichts anderes als gute Eltern», erklärt der Biologe. Die Vögel seien einfach besonders aufmerksam und versuchen, auch Jungvögel anderer Arten zu erbeuten. «Natürlich würden sie keinen erwachsenen Storch angreifen, der wäre zu gross für sie», so Schaad.

Warum die Tiere dieses Jahr im dortigen Quartier derart aggressiv seien, kann auch er sich nicht erklären. Mit ihrem Verhalten seien Krähen jedoch keine Ausnahme: Vor allem Greifvögel wie beispielsweise Wanderfalken würden ebenfalls gezielt andere Vögel töten. Und weiter: «Auch der Storch weicht ausnahmsweise auf kleinere Vögel und Eier als Nahrung aus.»

Beim Storchenverein Uznach ist man trotz der widrigen Umstände dieses Jahr positiv eingestellt: «Wenn die Temperaturen so bleiben, sollten schon ungefähr die Hälfte der Kleinen überleben», so Bachmann. Das sei durchaus eine gute Quote.

Hier können Sie die Störche live beobachten.

(lad)>

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20 minuten            online, Logo

Basler Zoo (Schweinz / Schweiz) 22.5.2018: Kriminelle Krähen töten gerne Jungtiere - z.B. Jungstörche
Tragödie im Zolli: Krähe hackt aus Nest gefallenen Jungstorch tot
http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-Die-Besucher-haben-entsetzt-aufgeschrien--27151709

<Verstörende Szenen im Basler Zolli. Eine Krähe tötete ein wehrloses Storchenbaby mit Schnabelhieben. Das drei Wochen alte Vögelchen war zuvor aus seinem Nest gefallen.

Der Zolli und seine Besucher erfreuten sich am sonnigen Pfingstmontag am niedlichen Storchennachwuchs. Von der Aussichtsplattform beim Elefantenhaus hat man einen guten Blick auf die gefiederten Langschnäbel. Dort postierte sich auch Leserreporter Remo-Max Schindler, als plötzlich die Leute um ihn herum aufschrien.

«Einige riefen, dass da ein Küken aus dem Nest gefallen sei», erinnert sich der passionierte Sportfotograf. Als er hinschaute, lag das Küken auf dem Boden. Ob es nach dem Sturz noch lebte, weiss er nicht. «Es hat noch einmal gezuckt – und dann hat sich auch schon eine Krähe darauf gestürzt», so Schindler.

Pfleger fanden den Jungstorch später

«Vom Zoo hat die Situation leider niemand beobachtet», sagt Sprecherin Tanja Dietrich. Die Pfleger hätten das tote Junge aber später auf der Elefantenanlage gefunden. Hätte es da noch gelebt, wäre es von den Pflegern hinter den Kulissen wieder aufgepäppelt worden, wie es laut Dietrich letztes Jahr bei drei Küken der Fall war.

«Dass Storchenküken einfach so aus dem Nest fallen, passiert recht selten», betont die Pressesprecherin. Es sei jedoch bekannt, dass Krähen junge Vögel attackieren und fressen. Bis jetzt habe man jedoch noch nie beobachtet, dass die Rabenvögel auf unbeaufsichtigte Nester losgegangen sind.

Grössere Gefahr durch Schlechtwetterperioden

Generell ist laut der Biologin die Gefahr durch Schlechtwetterperioden, Kälte und langanhaltenden Regen höher: «Manchmal sammelt sich Regenwasser im Nest und die Jungen sterben an Lungenentzündung.» Im Allgemeinen seien die Überlebenschancen der jungen Störche zwar gut, sobald aber das Wetter schlecht werde, würden die Todesfälle zunehmen.

Warum flogen die Eltern ihrem Küken nicht zur Hilfe? «Die Storcheneltern haben noch zwei weitere Küken im Nest und verlassen diese nicht einfach so. Es kann auch sein, dass es bereits tot war», erklärt Dietrich.

Die Natur kann manchmal eben ganz schön brutal sein.

Video Zoo Basel: Von der Aussichtsplattform können Besucher direkt ins Nest schauen. (sis)>

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Frankreich 11.8.2018: Nutzbringende Dressur: Krähen sind die fliegenden Gratis-Müllsammler im Freizeitpark Puy du Fou
Französischer Freizeitpark setzt dressierte Krähen zum Müllsammeln ein
https://www.epochtimes.de/politik/europa/franzoesischer-freizeitpark-setzt-dressierte-kraehen-zum-muellsammeln-ein-a2515007.html

<Der französischer Freizeitpark "Puy du Fou" setzt auf ungewöhnliche Helfer: Sechs eigens dressierte Krähen sollen künftig im Park ausschwärmen und Abfall sammeln.

Im Kampf gegen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und anderen Müll setzt ein französischer Freizeitpark auf ungewöhnliche Helfer: sechs eigens dressierte Krähen sollen künftig im Park „Puy du Fou“ im Westen des Landes ausschwärmen und Abfall sammeln.

Ziel sei nicht nur, den Freizeitpark sauberzuhalten, sagte Parkchef Nicholas de Villiers. Mit der Aktion solle auch das Umweltbewusstsein der Besucher gestärkt werden.

Die für den Einsatz trainierten Saatkrähen gälten als „besonders intelligent“ und seien in der Lage, spielerisch eine Beziehung zu Menschen herzustellen, sagte der Parkchef.

Für jede eingesammelte Zigarettenkippe oder anderen Müll bekommen die Vögel aus einer speziellen Box schmackhaftes Futter als Belohnung.

Die Tiere sind dem Parkchef zufolge als Müllabfuhr effektiv: In einer Dreiviertelstunde könne eine Krähe einen ganzen Eimer voll Abfall einsammeln. (afp)




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