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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

33. Schädling Handy 02 - die Handymanie - das Handy ist ein Fluch

Handymanie - Handysucht - Handy-Abhängigkeit - handysüchtig

Wie das Handy die Gesellschaftsstrukturen verändert und z.T. zerstört


Warnzeichen Strahlung Elektrosmog
Warnzeichen Strahlung Elektrosmog - vor allem durch Handys und Handyantennen [1]

Handyantenne auf Schulhof, z.B. in
                        Erlach in der kriminellen Schweinz  Schädliche, strahlende iphones in allen
                        Variationen
Handyantenne auf Schulhof, z.B. in Erlach in der kriminellen Schweinz [2] - Schädliche, strahlende iphones in allen Variationen [3]


Meldungen präsentiert von Michael Palomino

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22.3.2016: Handy direkt am Ohr: Strahlung schadet dem Gedächtnis
Schaden Mobiltelefone dem Gedächtnis?
http://www.srf.ch/sendungen/puls/alltag-umwelt/schaden-mobiltelefone-dem-gedaechtnis

<Odette Frey

Seit jeher wird über die Gefährlichkeit von Mobilfunkstrahlung gestritten. Eine neue Studie liefert nun Hinweise, dass die Strahlung der Telefone tatsächlich Einfluss auf das Gedächtnis jugendlicher Handynutzer haben könnte.

Fast alle Jugendlichen besitzen heute ein Handy. Halten sie das Telefon beim Sprechen direkt ans Ohr, dann befindet sich ihr Gehirn direkt an der Strahlungsquelle. Denn es sind in erster Linie unsere eigenen Telefone, die uns mit Strahlung eindecken und nicht die umstrittenen Funkantennen.

Forscher aus Basel haben nun für rund 400 Jugendliche berechnet, wie gross ihre individuelle Strahlendosis ist. Ihnen standen dafür die konkreten Verbindungsdaten der Jugendlichen zur Verfügung – also wie oft und wie lange diese während der vergangenen Monate telefoniert haben.

Erste Studie zur Gedächtnisleistung

Zudem seien viele weitere Faktoren in die Dosis-Berechnung eingeflossen, sagt Forschungsleiter Martin Röösli vom Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut: «Ein ganz entscheidender Faktor ist die Verbindungsqualität am Ort, wo die Jugendlichen wohnen oder zur Schule gehen. Dies haben wir bei dieser Strahlenberechnung mit einbezogen.»

Bei schlechter Verbindung strahlt ein Handy bis zu 10'000 Mal stärker als bei guter Verbindung.

Die Studie von Martin Röösli ist die erste überhaupt, welche die tatsächliche Strahlenbelastung des Gehirns abschätzt – und diese in einen Zusammenhang mit der Gedächtnisleistung bringt.

[Rechte Gehirnhälfte bei 80% besonders betroffen]

Die Jugendlichen wurden zu Gedächtnis-Tests aufgeboten. Sie mussten sich Wörter und Figuren einprägen. Dabei zeigte sich, dass Jugendliche mit einer hohen Strahlungsdosis deutlich schlechter abschnitten als solche mit einer niedrigen Dosis. «Beim figürlichen Test ist vor allem die rechte Hirnhälfte betroffen, und bei unserer Stichprobe haben rund 80 Prozent der Jugendlichen gesagt, dass sie das Mobiltelefon meist am rechten Ohr haben. Wir haben dann tatsächlich gesehen, dass die Effekte davon abhängig waren, auf welcher Seite man das Mobiltelefon benutzt.»

Der Effekt ist also seitenabhängig, was den Verdacht verstärkt, dass wirklich die Strahlung dahintersteckt. Und dass es nicht damit zusammenhängt, dass häufige Handynutzung das Verhalten der Jugendlichen ändert.

Kein Resultat von digitaler Ablenkung

Es ist also kein Effekt der sogenannten «digitalen Demenz» – einer Art Zerstreutheit, die möglicherweise, ganz unabhängig von der Strahlung, durch den häufigen Gebrauch von digitalen Geräten entsteht, sei es durch das Surfen im Internet, sei es durch Computergames oder häufiges SMS-Verschicken.

«Interessanterweise haben wir gerade für das Verschicken von Textnachrichten oder die Häufigkeit von Computerspielen diese Zusammenhänge nicht gesehen», weiss Martin Röösli. «Das deutet eher darauf hin, dass es nicht die ‹digitale Demenz› ist, obwohl dies natürlich nicht absolut ausschliessbar ist.»

Grenzwerte überprüfen

Ob die Strahlung die Ursache für das schlechtere Gedächtnis ist, kann die Studie nicht zweifelsfrei beweisen. Doch sie fügt sich in das, was bisher bekannt ist: Mobilfunkstrahlung – vor allem jene der Handys, weniger jene der Antennen – kann das Gehirn beeinflussen. Sie verändert etwa die Hirnströme während des Schlafens.

Die Studie von Martin Röösli sei wichtig und sorgfältig gemacht, sagt der Neurologe Christian Hess, Präsident der Hirnliga und Leitungsmitglied des ehemaligen nationalen Forschungsprogramms Mobilfunk: «Es ist keine Alarmstimmung angesagt, aber wir können die Resultate sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern müssen schauen, was da dran ist. Letztlich geht es natürlich darum, ob gehandelt werden muss.»

Handeln, indem strengere Grenzwerte für Handygeräte eingeführt werden. Noch sei es dafür zu früh, noch fehlten die hieb- und stichfesten Beweise.

Handys möglichst weg vom Ohr

Und: Die Effekte aufs Gehirn seien – falls es sie gibt – vermutlich eher klein, «aber sie sind natürlich trotzdem sehr ernst zu nehmen, weil sie ganze Populationen von Jugendlichen betreffen können und sich dort auch schwache Effekte in einer Art materialisieren, die wir letztlich nicht wollen.»

Droht uns also die «Generation vergesslich»? Martin Röösli plant zur Zeit eine weitere, grössere Studie, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Bis die Resultate vorliegen, empfehlen die beiden Experten Christian Hess und Martin Röösli: Wer häufig mit dem Handy telefoniert, benutzt mit Vorteil ein Headset oder den Lautsprecher des Gerätes. Das reduziert die Strahlendusche fürs Gehirn deutlich.>


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News.ch
                      online, Logo

23.3.2016: Handy provoziert schlechteren Schlaf:
Wenig Erholung: Jugendliche schlafen schlechter nach Handygebrauch
http://www.news.ch/Jugendliche+schlafen+schlechter+nach+Handygebrauch/691974/detail.htm

<Bern - Partys, Videogames oder das Handy können gemäss einer Studie die Schlafqualität der Jugendlichen beeinträchtigen. Das Handy sollte aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Denn die Hälfte der Jugendlichen fühle sich unter der Woche wenig erholt.

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften führt im Auftrag von Swisscom alle zwei Jahre bei über 1000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 in der ganzen Schweiz eine Umfrage zum Medienverhalten durch.

Nun haben ZHAW-Forschende gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch untersucht, ob Zusammenhänge zum Schlaf und zur Erholung der Jugendlichen bestehen. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten befragten Jugendlichen zwar zwischen acht und achteinhalb Stunden und damit ausreichend schlafen. Die Schlafdauer nehme mit dem Alter natürlicherweise ab.

Die Untersuchung habe aber gezeigt, dass die Hälfte der befragten Jugendlichen sich unabhängig vom Alter unter der Woche nicht oder eher nicht erholt fühle. Als Risikofaktoren für die Erholung seien Partybesuche, das Spielen von Videogames, das Versenden von Fotos und Filmen mit dem Handy oder generell die Nutzung des Handys als Wecker identifiziert worden.

Ein Buch kann Wunder bewirken

Die mediale Ausstattung der Jugendlichen spiele deshalb bei Schlafproblemen eine entscheidende Rolle. Handys sollten daher aus dem Schlafzimmer verbannt und allenfalls auch das Gamen reduziert werden. Bestimmte Verhaltensweisen könnten sich dagegen positiv auf die Schlafqualität der Jugendlichen auswirken. Wenn zum Beispiel etwas mit der Familie unternommen werde oder vor dem Zubettgehen ein Buch gelesen werde statt WhatsApp-Nachrichten, so fühlten sich die Jugendlichen am nächsten Tag erholter.

Die ZHAW hat auch Tipps für Schulen und Eltern parat. So sollte die Mediennutzung vor dem zu Bett gehen überprüft werden. Die Ausschüttung des schlafanstossenden Hormons Melatonin werde durch die Blaulicht-Anteile der Bildschirme nämlich verzögert. Deshalb sei eine einstündige Bildschirmpause vor dem zu Bett gehen einzuhalten.

Für einen ungestörten Schlaf sollten mobile Geräte ausgeschaltet oder in den Flugmodus gestellt werden. Schliesslich sollte anstelle des Handys ein herkömmlicher Wecker verwendet werden. Es gebe nämlich keinen Grund, das Handy ins Zimmer zu nehmen.

(kris/sda)>

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Kronenzeitung online, Logo

England 24.4.2017: Eltern hängen am iPhone wie die Jugendlichen
Studie aus GB: Jugendliche klagen über "Handy- Sucht" der Eltern
http://www.krone.at/digital/jugendliche-klagen-ueber-handy-sucht-der-eltern-studie-aus-gb-story-566095

<24.04.2017, 10:51

Verbringen Kinder zu viel Zeit am Smartphone? Viele Eltern bejahen diese Frage, dabei sind sie selbst oft kein Vorbild. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus Großbritannien, bei der 2000 Jugendliche zwischen 11 und 18 zu den Handy- Gewohnheiten der Eltern befragt wurden. Jeder dritte hat diese schon einmal auffordern müssen, das Smartphone wegzulegen.

Die Studie wurde im Auftrag der britischen Direktorenkonferenz und der Initiative "Digital Awareness UK" erarbeitet und kommt laut BBC  zur Erkenntnis, dass Eltern in puncto Smartphone- Nutzung nicht unbedingt ein Vorbild für ihre Sprösslinge darstellen müssen.

Auch Eltern nutzen Smartphone beim Essen

Mehr als ein Achtel der befragten Jugendlichen gab an, die Eltern beschäftigten sich beim Essen mit ihrem Smartphone - obwohl bei einer Vergleichsumfrage unter 3000 Eltern 95 Prozent behaupteten, beim Essen nicht zum Smartphone zu greifen.

Überdies sind 82 Prozent der Jugendlichen der Meinung, das gemeinsame Essen sollte eine Smartphone- freie Zone sein. Jeder fünfte glaubt, dass die Nutzung von Smartphones seine Familie daran hindert, die gemeinsame Zeit zu genießen.

36 Prozent der Befragten haben ihre Eltern darauf angesprochen - mit gemischten Reaktionen. 46 Prozent der Eltern hätten gar nicht auf die Bitte reagiert, das Smartphone wegzulegen, 44 Prozent hätten gereizt reagiert, so die Jugendlichen.

Kinder greifen oft im Bett zum Smartphone

Die Studie aus Großbritannien zeigt allerdings nicht nur, dass Eltern bisweilen ähnliche Smartphone- Nutzungsvorlieben haben wi