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Pflanzen, Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Fremde Pflanzen in Europa

Der Rhododendron kommt aus Nepal

aus: Geheimnisse in Grün; In: Mobil. Das Magazin der Bahn, 04/2006, S.29

Der Rhododendron wurde vor 150 Jahren aus Nepal eingeführt und gehört mit seinen lackierten Blättern eigentlich gar nicht nach Europa.

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22. 2.2011: Pflanzen tauschen Informationen mit ihren Wurzeln aus

aus: n-tv online: Auch mit den Wurzeln: Pflanzen tauschen Informationen; 22.2.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Pflanzen-tauschen-Informationen-article2673386.html

Durch den Austausch chemischer Signale kommunizieren Pflanzen miteinander. Nach neuesten Erkenntnissen passiert das nicht nur oberirdisch, sondern auch unter der Erde über die Wurzeln. Das Sprachsystem der Flora hält für Forscher noch viele Rätsel bereit.

Biochemiker verstehen die "Sprache" der Pflanzen immer besser. Auf einer internationalen Wissenschaftskonferenz in Washington tauschten sie neu erlernte Vokabeln aus. Pflanzen haben ebenso wie Insekten ein ausgefeiltes System, über chemische Signale miteinander zu kommunizieren und Informationen aus der Umwelt aufzufangen. Der Signalaustausch zwischen benachbarten Pflanzen erfolgt nach neuen Erkenntnissen auch über die Wurzeln unter der Erde.

Der Direktor des Max-Planck-Institutes für Chemische Ökologie in Jena, Ian Baldwin, sagte nach seinem Vortrag in Washington: "Wir haben schon eine Menge Erfahrung damit, Pflanzen zum Senden von Signalen zu bringen. Darüber, wie sie Signale aus der Umgebung empfangen, wissen wir noch sehr wenig."

Rezeptoren für Ethylen sind bekannt

Lediglich von dem gasförmigen Hormon Ethylen sei bekannt, über welchen Rezeptor es von den Pflanzen wahrgenommen wird, erläuterte Baldwin. Deshalb konnten inzwischen auch Pflanzen entwickelt werden, in denen der Ethylen-Rezeptor blockiert ist. Diese Pflanzen reagieren nicht mehr auf das flüchtige Hormon, wenn es sie als Signal erreicht.

Ethylen fördert den Reifeprozess von Früchten. Umgekehrt brauchen Früchte von Pflanzen mit deaktiviertem Ethylen-Rezeptor mehr Zeit zum Reifen. Bananen, Tomaten und andere Früchte überstehen durch den verhinderten Empfang des Ethylen-Signals einen längeren Transportweg.

Das Symposium über die Verständigung zwischen Pflanzen und Organismen wie Insekten, Bakterien und sogar Schimmelpilzen gehörte zu den letzten Veranstaltungen der viertägigen Konferenz. Die Jahrestagung 2011 der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS) endete am Montagabend.

dpa>


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26.4.2011: Pflanzeninvasionen in Europa - gewollt und ungewollt - positiv und negativ

aus: Welt online: Neue Studie: Invasion exotischer Pflanzen kostet Milliarden; 26.4.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13269809/Invasion-exotischer-Pflanzen-kostet-Milliarden.html

[Bildertexte]:

[Beispiel Riesenbärenklau]:

<Der Riesenbärenklau verursacht bei Berührung schmerzhafte Verbrennungen (r.). Er wird deshalb bekämpft.

Geranien, Begonien & Co. stammen von ganz weit her

1. Nur mit Geranien am Fenster ist die Postkartenidylle komplett. Die Blume gilt als urdeutsch...
2. ... ursprünglich stammt sie von den sandigen Kuppen Schwarzafrikas.
3. Viele deutsche Balkonpflanzen sind eigentlich Migranten: die Petunie ist aus Amerika eingewandert...
4. ...und die Tagetes kam gar von den heißen, trockenen Hängen Mexikos zu uns.
5. Selbst die Begonie ist keine ursprünglich einheimische Pflanze. Die bunte Sommerblume ist eine gebürtige Südamerikanerin...
6. ...und auch das Stiefmütterchen hat sich zwischen Elbe und Donau erst spät angesiedelt - nachdem es ursprünglich in West- und Hinterasien ansässig war.
7. Für die Chinesen waren Chrysanthemen ein Sinnbild der Heiterkeit - und auch in ihrer neuen Heimat sorgen sie für ein Lächeln.
8. Und nun müssen die Deutschen sehr stark sein: Nicht einmal die Primel kommt aus heimischen Breitengraden. Sie stammt ebenfalls aus China.>


<Autor: Silvia von der Weiden

Globalisierung in den Gärten: In Europa breiten sich immer mehr gebietsfremde Pflanzen aus. Sie verursachen jährlich Schäden von zwölf Milliarden Euro.

Der Frühling ist da, und die Deutschen stürmen die Gartencenter. In kaum einem Land Europas werden mehr Blumen gekauft als hierzulande. Keine Frage, den Deutschen ist ihr Garten lieb – aber auch teuer?

„Billigpflanzen gefährden die regionale Pflanzenvielfalt“, mahnt das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung, eine Plattform unter dem Dach des Bundesforschungsministeriums. „Verwilderte Zierpflanzen breiten sich aus und bestimmen immer mehr das Bild. Die Folge ist ein Einheitsbrei in der Pflanzenwelt“, so die Initiative.

„Preisgünstige Pflanzenarten haben besonders gute Verwilderungschancen, denn sie werden am häufigsten angebaut“, sagt Sonja Knapp, Ökologin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Halle. Die paradoxe Folge: „Zwar steigt die Artenzahl in allen Regionen Europas aufgrund der hohen Zahlen eingeschleppter Arten an. Doch gehen regionale Unterschiede verloren, und überall wächst dasselbe.“

Die UFZ-Forscher haben beim EU-Projekt „Daisie“ (Delivering Alien Invasive Species Inventories for Europe) mitgearbeitet. Die Bestandsaufnahme hat zum ersten Mal alle bekannten invasiven Arten für die Länder Europas erfasst.

[Seit 1492 kamen über 11.000 Arten aus "Amerika" nach Europa - rund 15% provozieren hohe Schäden - weitere 15% beeinträchtigen die biologische Vielfalt]

Die Bilanz zeigt, dass die Mehrzahl der über 11.000 seit der [offiziellen] Entdeckung Amerikas nach Europa eingewanderten Arten keine Schäden verursachen. Rund 15 Prozent der Arten führen jedoch zu ökonomischen Schäden. Weitere 15 Prozent der Arten beeinträchtigen die biologische Vielfalt, weil sie einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage entziehen.

[Vom Garten aufs Land - 200 Zierpflanzen werden zu Wildpflanzen]

Allein in Deutschland haben über 200 Zierpflanzenarten den Sprung über den Gartenzaun geschafft und sich in der freien Natur neues Terrain erobert. Einige von ihnen blühen im Verborgenen, buchstäblich als Mauerblümchen. So wie das zierliche Zimbelkraut, das sich gern an luftfeuchten Bruchsteinmauern und Felswänden einstellt. Oder der Wärme liebende Lerchensporn, der einst in alten Bauerngärten in den Südalpen zu Hause war. Die an sehr nährstoffarme Lebensbedingungen angepassten Einwanderer nehmen mit kargen Standorten vorlieb, die ansonsten kaum von anderen Pflanzen besiedelt werden. Als Spezialisten verbreiten sie sich zurückhaltend und gelten deshalb als Bereicherung der heimischen Flora.

[Die Goldrute kam aus Kanada und liebt die Bahndämme]

Andere Neuankömmlinge sind da weniger zimperlich. Die Kanadische Goldrute etwa, ein mannshoch wachsender Strauch, wurde Mitte des 17.Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn verbreitete sich die stark wuchernde Pflanze rasant entlang des Schienennetzes. Sie findet sich heute in flächendeckenden Beständen auch auf Acker- und in Industriebrachen.

[Die Mahonie kam aus den "USA" und ist wie eine Invasion]

Die unverwüstliche Mahonie, die wegen ihres immergrünen Blattschmucks und ihrer frühen Blütenpracht in kaum einer Parkanlage fehlt, ist ein Zuzügler aus dem Nordwesten der USA. Der Zierstrauch breitet sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts invasionsartig aus.

[Der Riesenbärenklau (Herkulesstaude) kam aus dem Kaukasus erzeugt Verbrennungen]

Auch wenn unter Naturfreunden die Bezeichnung Unkraut verpönt ist, bei der imposanten Herkulesstaude, die auch unter dem Namen Riesenbärenklau bekannt ist und aus dem Kaukasus als Zierpflanze eingeführt wurde, hat Sonja Knapp keine Hemmungen, den Begriff zu benutzen. „Die Pflanze kann bei Kontakt Verbrennungen dritten Grades hervorrufen. Inzwischen verbreitet sie sich so stark, dass bereits über Maßnahmen zur Bekämpfung nachgedacht wird.“

[Die Ambrosie aus Nord-"Amerika" - und hat sehr aggressive Pollen]

Zu den wenig wählerischen Neuankömmlingen gehört auch die Ambrosie, die leicht mit dem einheimischen Beifuß verwechselt werden kann. Wurde die aus Nordamerika stammende Pflanze bisher nur in südosteuropäischen Ländern wie Ungarn, Italien, der Schweiz und Frankreich häufiger gesichtet, erobert sie nun Deutschland. Wehe, wenn die Ambrosie blüht. Ihre Pollen zählen zu den aggressivsten Allergieauslösern.

[Die Allrounder-Invasoren verdrängen angestammte Wildblumen - Artenverarmung bei Blumen, Schmetterlingen, Bienen]

Die Langzeitwirkungen von Invasionen auf die biologische Vielfalt und die Wirtschaft ist weit größer als bislang angenommen, lautet ein wichtiges Ergebnis einer Ende 2010 veröffentlichten Studie im Auftrag der EU. Deutsche, österreichische und Schweizer Forscher haben dazu die Daten der Daisie-Datenbank für ihre Länder ausgewertet.

„Die meisten der problematischen Arten wurden in Europa erst in den letzten Jahrzehnten eingeführt“, stellen die Wissenschaftler fest. Die Pflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden, kommen mit fast allen klimatischen Bedingungen zurecht und verbreiten sich deshalb rasant. Biologen nennen solche Allroundtalente „Generalisten“. Ihrem Verdrängungseifer fallen nicht selten die an Nischen angepassten Spezialisten zum Opfer.

Den Anstoß für die Artenverarmung gibt oft die menschliche Selektion. So verschwanden viele altangestammte Pflanzen aus den Gärten, weil sie als heikel gelten und nicht soviel hermachen wie Turbozüchtungen oder manch exotisches Reisemitbringsel. Nun werden die ökologischen und ökonomischen Folgen der Globalisierung in der Natur deutlich.

Insekten wie Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen, die auf ein breit gefächertes Angebot an pollen- und nektarliefernden Pflanzen angewiesen sind, machen sich rar, warnen die Forscher. Ein Drittel aller Schmetterlinge in Europa sind vom Aussterben bedroht.

Bei den Wildbienen sieht es kaum besser aus. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten 30 Prozent der Arten verschwunden sein. Weltweit hängen 60 bis 80 Prozent der Wildpflanzen und 35 Prozent der weltweiten Agrarproduktion davon ab, dass die Blüten der Pflanzen von ihnen bestäubt werden.

Insekten erbringen so durch die Bestäubung von Agrarpflanzen einen geschätzten ökonomischen Nutzen von etwa 150 Milliarden Euro pro Jahr. Wie lange noch? „Offenbar reagiert die Natur mit deutlicher Verzögerung, und unser Handeln heute hat Auswirkungen auf biologische Invasionen auch in 50 bis 100 Jahren“, sagt UFZ-Biologe Ingolf Kühn.

„Damit würden wir selbst bei sofortigem Eingreifen noch für Jahrzehnte eine Zunahme der Invasionen zu erwarten haben. Wir sollten möglichst schnell anfangen, dieses Problem anzugehen.“

[Die Ambrosie verlängert die Pollensaison und die Heuschnupfen-Allergiker - hohe Kosten]

Ob sich aggressiv ausbreitende Neuankömmlinge wie die Ambrosie noch in die Schranken weisen lassen, ist fraglich. Durch die Pflanze hat sich die Pollensaison in einigen Regionen Deutschlands deutlich verlängert. Das Gesundheitssystem kostet das jährlich 1300 bis 2100 Euro pro Allergiker, haben die Forscher errechnet.

[Die tropische Wasserhyazinthe verdunkelt Gewässer und reduziert die Fischbestände - hohe Kosten]

Teuer zu stehen kommt auch so mache tropische Schönheit, die den Sprung in die Freiheit geschafft hat und sich nun mit dem wärmeren Klima in deutschen Gefilden wohlfühlt. Wie die Wasserhyazinthe, die immer mehr Liebhaber unter Teichbesitzern findet. Die schwimmende Teppiche bildende Wasserpflanze lässt den Bewuchs auf dem Seegrund absterben und entzieht dem Wasser Sauerstoff. Fische finden so keine Lebengrundlage mehr.

Hierzulande breitet sich die Wasserhyazinthe auch immer mehr in Seen und Zuchtteichen aus. Dadurch entsteht ein jährlicher Schaden von 3,4 Millionen Euro. Insgesamt schätzen die Forscher die Kosten, die in Europa durch gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten verursacht werden, auf mindestens zwölf Milliarden Euro.

[Ruhr-Tal: Eichhörnchen gewöhnen sich an Walnüsse und verbreiten Walnussbäume]

Es ist jedoch nicht immer der Mensch, der für die Verbreitung von Neuankömmlingen sorgt. Rätsel gab der plötzliche Boom von Walnussbäumen an der Ruhr auf. Bis zum Jahr 2002 war in Bochum nur ein einziger wilder Walnussbaum bekannt, in einem Wald im Stadtteil Stiepel. Heute sind es unzählige.

"Die Walnuss ist schon lange in Gegenden mit mildem Weinbauklima beheimatet. Sie mag keinen Frost, vor allem keinen Spätfrost, weil er die schon angelegten Blüten schädigt, die nicht mehr neu gebildet werden können“, erklärt Ingo Hetzel, Geograf an der Universität Bochum. Die Wärme dürfte der Vermehrung der Bäume also zugutegekommen sein. Geht das so schnell?

Der Forscher wollte dem Phänomen auf den Grund gehen. Detektivisch durchkämmte er die Wälder eines Nord-Süd-Schnittes des Ruhrgebiets, wertete Klimadaten, Sonneneinfall, Bodenwerte aus und befragte Gartenbesitzer.

Von denen erhielt er den entscheidenden Tipp: Eichhörnchen, die sich über die Nüsse hermachen und diese für schlechte Zeiten im Winter im Boden vergraben, müssen wohl als die Verursacher des Walnussbaum-Booms an der Ruhr gelten.>


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26.4.2011: <Die 10 giftigsten Gartenpflanzen>

aus: Welt online; 26.4.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13269809/Invasion-exotischer-Pflanzen-kostet-Milliarden.html

<1. Die Hortensie wird als Ersatz für Marihuana aus deutschen Vorgärten gestohlen. Die Pflanzen gelten jedoch als hochgiftig, da sie Blausäureverbindungen enthalten.
2. Tollkirsche (o.) diente einst dem Öffnen der Pupillen. Ihre leuchtend schwarzen Beeren werden gerne mal von kleinen Kindern verschluckt – drei bis vier Beeren können bereits tödlich sein.

3. Die Engelstrompete (l.) dient einigen Mutigen als Ersatz für halluzinogene Drogen – der Genuss weniger Gramm der Blütenblätter kann für Kinder tödliche Folgen haben.

4. Bilsenkraut soll in Trance versetzen. Doch bereits ein halbes Gramm kann zum Tod führen.

5. Die Früchte der Eibe sind wegen ihres rot leuchtenden Fruchtschmucks besonders für Kinder verlockend – schon wenige Gramm wirken tödlich.

6. Colchicin in der Herbstzeitlose soll zwar schon in kleinsten Mengen Krebs hemmen, doch auch bei dieser Pflanze hat der Verzehr weniger Gramm tödliche Folgen.

7. Der Blaue Eisenhut ist Europas giftigste Pflanze. Schon der Kontakt mit der Haut kann zu einer Lähmung der Atmung führen.

8. Beim Goldregen ist das Gift Cystisin besonders in den Samen akkumuliert – für Kinder können bereits fünf bis zehn Samen tödlich sein.

9. Das Gift Rizin im Wunderbaum (u.) lässt das Blut klumpen. Schon der Verzehr weniger Samen kann tödlich enden.

10. Auch wenige Gramm vom Stechapfel können ein Kind töten.>


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26.4.2011: Allergiepflanzen, Heuschnupfenpflanzen und Asthmapflanzen

[Man muss wissen: Allergien und Asthma gibt es erst, seit es Amalgam und Impfungen gibt. Allergien und Asthma sind u.a. ein Amalgamschaden und Impfschaden. Die Heilung erfolgt mit Blutgruppenernährung (in einigen Monaten, pH-Wert steigt bis auf ca. pH6 bis 6,5) und Natron (in 10 bis 30 Tagen, pH-Wert steigt schnell, bis auf pH8 möglich). Reisen ans Meer etc. heilen dagegen eher NICHT].

aus: Welt online: Was Allergikern richtig zu schaffen macht; 26.4.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13269809/Invasion-exotischer-Pflanzen-kostet-Milliarden.html

<1. Ambrosia: Die unter Allergikern extrem gefürchtete Pflanze breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Ihre aggressiven Pollen können schwerste Allergien und Asthma auslösen.

2. Jeder vierte Bundesbürger, insgesamt also etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland, hat nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) Heuschnupfen. "Welt Online" zeigt nachfolgend worunter Allergiker besonders leiden...

3. Hasel: Die Pollengröße beträgt 18 bis 32 Mikrometer. Hauptallergen ist das Protein Cor a 1. Kreuzallergien werden auch durch Brike, Hasel und Erle ausgelöst.

4. Esche: Die relativ schweren 18 bis 26 Mikroben Pollen verbreiten sich nur langsam. Sie reagiert mit Forsythie, Liguster, Jasmin und Flieder.

5. Beifuss: "Kräuter-Gewürz-Syndrom" und "Sellerie-Beifuß-Gewürz-Syndrom" sind bekannte Reaktionen der 18 bis 26 Mikrometer großen Pollen.

6. Birke: Die Pollen sind etwa 16 bis 31 Mikrometer groß. Auslöser ist das Allergen Bet vt. Zahlreiche Kreuzreaktionen gibt es mit Bäumen, Gräsern und Früchten.

7. Lolch: Bei den 22 bis 38 Mikrometer großen Pollen sind die Allergene Lol p 1 bis p 5, p 10 und p 11. Kreuzreaktionen treten mit anderen Gräsern auf.

8. Roggen: Allergiker leiden unter einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Hauptallergen ist das Eiweiß Sec c 1. das sich in vielen Getreidesorten und in Reis findet.

9. Sauerampfer: Die Pollen lösen häufig Allergien aus, sind aber nur etwa 21 bis 33 Mikrometer groß. Bisher sind keine Kreuzallergien festgestellt worden.

10. Spitzwegerich: Die kugeligen Pollen sind nur etwa 28 Mikrometer groß und werden vom Wind bei warmem und trockenem Wetter weit verbreitet.

11. Ulme: Bei den etwa 16 bis 31 Mikrometer großen Pollen löst das Eiweiß Bet v 1 Allergien aus. Kreuzreaktionen treten mit Früchten und Kräutern auf.

12. Honiggras: Allergene in den etwa 25 bis 34 Mikrometer großen Pollen sind die Proteine Hol l 1 und l 5. Kreuzreaktionen treten mit anderen Gräsern auf.

13. Weide: Die etwa 50 Salix-Arten Mitteleuropas streuen nur wenige zwischen 16 und 28 Mikrometer großen Pollen. Kreuzreaktionen sind bislang nicht bekannt.

14. Schimmel: Allergiker reagieren auf die Sporen der 250.000 bekannten Pilze. Sehr oft sind sie auf Zimmerpflanzen, im Bad und in Lebensmitteln zu finden.

15. Tierhaare: Eiweiße aus Talg, Speichel, Hautschuppen und Kot lösen hier die allergischen Reaktionen aus. Kreuzreaktionen gibt es vor allem mit anderen Tierarten.

16. Putzmittel: Die bei Kontaktallergien bekannte Überreaktion der Haut wird oft durch aggressive Inhaltsstoffe ausgeläst, meist durch Aldehyde.>


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22.8.2013: TATSACHEN UM DEN REIS

von Michael Palomino, 22.8.2013;

Ich lebe 1 Jahr nun in Thailand. Ich erzähl euch was: Asiaten essen viel Reis. Kartoffeln sind kaum bekannt. Man arbeitet in der Regenzeit auf den Reisfeldern und in der Sommerzeit wartet man auf die Regenzeit oder arbeitet in der Industrie. Da liegen die Reisfelder wie offene "Schalen" mit Gras bewachsen "herum", ungenutzt. Manche "Reis-Familien" haben dann die Tradition, dass sie den Sommer durch gar nichts tun und nur Alkohol trinken und Spass daran haben, betrunken zu sein, bis kein Geld mehr da ist. Man wartet einfach auf die neue Regenzeit. Deswegen ist Alkoholismus auf den Reisfarmen weit verbreitet, mit allen Kriminalitäten, was dazugehört. Polizei gibt es nicht.

Die asiatischen Wirtschaften haben leider noch nicht gelernt, dass Industrie auf dem Land die Landflucht verhindert. Auch Bibliotheken oder TV-Bildungsprogramme gibt es auf dem Lande in Asien nicht, ist alles unbekannt. Deswegen bleibt das Land arm und viele Junge ziehen in die Städte und die Städte werden immer voller.

Wenn der Regen dann mal nicht kommt oder verspätet kommt oder zwischenzeitlich ausfällt, dann kommen die Asiaten auf dem Land in Panik, weil sie um die Reisernte fürchten. Das Kapital einer Familie in der Reiswirtschaft ist der Ochse. Bei der Reisernte helfen dann alle mit, auch alle Kinder.

Die Reisdörfer auf dem Lande haben oft nicht einmal Internet.

In Vietnam ist es so, dass eine der "Reiskammern" im Mekong-Delta liegt. Das Mekong-Delta ist aber durch den steigenden Meeresspiegel immer mehr bedroht. Die Versalzung lag früher bei 10km, heute liegt sie bei 40km. Man versucht in Vietnam, salzresistente Reisarten zu züchten.



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