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Kupfer bei Eisenmangel am 3.10.2025: denn das Kupfer geht in die Zellen und drückt das Eisen in den Blutkreislauf
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/120959
Die meisten Menschen mit „Eisenmangel“ brauchen eigentlich gar nicht mehr Eisen…
Sie brauchen Kupfer.
Ich weiß – das ist das Gegenteil von dem, was Ihnen bisher gesagt wurde. Aber sehen Sie selbst...
Wenn Kupfer in die Zellen zurückkehrt, drängt es das Eisen aus den Speichern zurück in den Blutkreislauf – genau dorthin, wo es gebraucht wird.
🥄 Es sind keine Eisenpräparate erforderlich. Nur 1–2 mg Kupfer pro Tag, und viele Menschen sehen innerhalb von 3–4 Wochen eine vollständige Umkehrung.
Hier ist der Grund, warum das wichtig ist:
🫀 Kupfer ist für eine gesunde Durchblutung und Herz-Kreislauf-Funktion unerlässlich.
Ein Mangel kann zu Folgendem führen:
– Besenreiser
– Krampfadern
– Aneurysmen
– Schlaganfällen
– Herzinfarkten
– Gefäßrupturen
Das ist grundlegende Biochemie.
Aber niemand spricht darüber – weil Kupfer nicht profitabel ist.
Eisen am 7.11.2025: Mit Gusseisenpfanne kochen:
Gusseisen gut für den Eisenhaushalt - ROETH N° 1
https://www.roeth-no1.de/mit-gusseisen-zu-einem-ausgewogenen-eisenhaushalt/
Eisen ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens. Im Körper des Menschen sorgt das Spurenelement nicht nur für die Blutbildung – obwohl das alleine schon eine überragende Leistung ist –, sondern darüber hinaus auch für die Elektronenübertragung, die Sauerstoffspeicherung und den Sauerstofftransport.
Es ist außerdem Bestandteil vieler Enzyme und Proteine, die vitale Aufgaben innerhalb der Atmungskette übernehmen. Kurzum, ein gesunder Eisenhaushalt ist nicht zu unterschätzen.
Mangelerscheinungen treten am häufigsten durch einseitige Ernährung auf und können unter vielen anderen Erkrankungen auch zu Müdigkeit, Herzinsuffizienz, Konzentrationsstörung, Kopfschmerzen und Haarausfall führen ¹.
Eisenmangel entgegensetzen
Laut einer Studie der WHO haben über 80% der Menschen auf der Welt einen zu niedrigen Eisenspiegel und leiden in unterschiedlichem Maße an den sich daraus ergebenden Folgeerscheinungen. Unglücklicherweise werden diese Folgeerscheinungen aber nur selten mit den niedrigen Eisenwerten in Verbindung gebracht ².
Die vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Menge an Eisen liegt für Jugendliche und Erwachsene bei 10-15 Milligramm pro Tag, für Kinder bei 8-10 Milligramm ³. Sie können Eisenmangel also schnell beheben, und das nicht nur in Form von Nahrungsergänzung. Natürlich eisenreiche Quellen wie rotes Fleisch, Linsen, Bohnen, grünes Blattgemüse oder Tofu ⁴ bringen uns schnell wieder in gesunde Verfassung.
Doch es geht sogar noch einfacher. Bereits mehrere Studien haben belegt, dass Essen, dass in Gusseisenpfannen zubereitet wird, die Menge des Eisens im Körpers steigen lässt. Eine an der Universität von Otago (Neuseeland) durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass der Eisenspiegel bereits nach sechzehn Wochen signifikant steigen kann, wenn man in gusseisernen Töpfen und Pfannen kocht ⁵.
Gusspfannen übertragen Eisen
Eisenpfannen stärken den Eisenhaushalt. Die Theorie, die hinter dieser Vermutung steckt, ist einfach. Bewiesen ist bereits, dass sich beim Kochen mit natürlich belassenen Gusspfannen durch Nutzung oder chemische Reaktionen einzelne Eisenatome von der Pfannenoberfläche abspalten können.
Diese werden daraufhin von der in der Pfanne zubereiteten Speisen aufgenommen und so von uns geschluckt. Vermutet wird nun, dass die Eisenpartikel vom Magen ins Blut gelangen, wo sie sich zu Enzymen oder Proteinen, wie Hämoglobin oder Ferritin, bilden. Die Überprüfung dieser Hypothese ist einfach.
Dazu genügt es, in einer gusseisernen Pfanne dieselben Lebensmittel wie in einer Pfanne aus einem anderen Metall zuzubereiten und die Speisen nach dem Kochen auf die Größe der enthaltenen Eisenmenge zu kontrollieren.
Pfannen als Eisenlieferant
Eine 1991 veröffentlichte Studie wählte eben diese Vorgehensweise um zu bestätigen, dass der Gebrauch von Gusspfannen unseren Körper signifikant um das Spurenelement Eisen bereichert. Mehr noch zeigten die Ergebnisse der Studie, dass säurehaltige Lebensmittel eine größere Tendenz haben, Eisen aufzunehmen.
Durchgeführt wurde die Studie mit den Lebensmitteln Apfelmark und Spaghettisoße, Eisentöpfen und Töpfen aus Keramik. Die eine Hälfte des Apfelmarks wurde im Eisentopf, die andere im Keramiktopf erhitzt. Dasselbe geschah mit der Spaghettisoße.
Nach dem Erhitzen wurden die Lebensmittel auf ihren Eisenwert getestet. Das in den Keramiktöpfen zubereitete Essen wies Werte von weniger als einem Milligramm Eisen auf 100 Gramm Lebensmittel auf. Das stellet einen insignifikanten Wert dar.
Das Essen, das in Eisen gekocht wurde, zeigte hingegen deutlich messbare Werte. Auf 100 Gramm Spaghettisoße kamen zwei Milligramm Eisen, auf 100 Gramm Apfelmark stolze sechs Milligramm Eisen.
Unter Einbezug aller Faktoren stellte die gemessene Eisenmenge eine valide Repräsentation des Transfers von Eisen, das sich aus Pfannen abspaltet, in Lebensmittel dar ⁶.
Eisenmangel ade
Pfannen und Töpfe aus Gusseisen eignen sich damit optimal, ganz von Nebenbei den eigenen Eisenhaushalt aufzubessern. Sie geben eine ausreichend große Menge des Spurenelements für den durchschnittlichen Bedarf ab und stellen dabei gleichzeitig kein Risiko einer Überdosis dar.
Am meisten Eisen wird abgegeben, wenn Sie feuchte oder säurehaltige Lebensmittel wie Chili, Rührei, Eintopf oder Soßen zubereiten. Eine Tasse dieser Nahrung enthält nach dem Kochen oder Braten zwischen sechs und acht Milligramm an Eisen.
Wenn das kein Grund ist, die Pfanne aus dem Schrank zu holen. Einfacher und mit mehr Spaß konnten Sie Ihre Eisenwerte noch nie pushen.
Quellen
- ¹ http://www.nhs.uk/conditions/Anaemia-iron-deficiency-/Pages/Introduction.aspx
- ² http://www.healthline.com/health/iron-deficiency-inadequate-dietary-iron#Overview1
- ³ http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_eisen_in_lebensmitteln-28383.html#topic_28366
- ⁴ http://www.bbcgoodfood.com/howto/guide/spotlight-high-iron
- ⁵ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11601562
- ⁶ https://runnersconnect.net/running-nutrition-articles/cast-iron-pan-iron/
Mehr Energie - v.a. für Frauen nach der Mens:
Ein Fisch aus Eisen am 10.1.2025: gibt Eisen ins Essen ab - und provoziert neue rote Blutkörperchen:
Hit auf Social Media: Dieser kleine Metallfisch löst ein Problem vieler Frauen
https://www.20min.ch/story/eisenmangel-bekaempfen-ein-fich-aus-eisen-sorgt-fuer-mehr-gesundheit-103482737
Fototexte:
1. Auf Tiktok kochen Creator einen Eisenfisch mit ihrem Essen, um einem Eisenmangel entgegenzuwirken.
2. Eine Schweizer Gynäkologin sagt: Da ist durchaus etwas dran.
3. Der bekannteste Hersteller des sogenannten Lucky Iron Fish verkauft sein Modell für etwa 32 Franken, verteilt ihn an Krankenhäuser, NGOs und Länder mit häufiger Mangelernährung aber umsonst.
4. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass sich die Eisenwerte bei regelmässiger Nutzung verbesserten.
5. In rotem Fleisch oder Leber ist viel Eisen enthalten.
6. Auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen sowie Blattgemüse enthalten Eisen – allerdings hat es aus pflanzlichen Quellen eine etwas schlechtere Verwertbarkeit.
Der Artikel:
Malin Mueller -- Gerade bei Frauen ist Eisenmangel ein häufiges Problem. Auf Social Media trendet nun ein kleiner Fisch aus Metall, der helfen soll. Laut einer Gynäkologin ist da tatsächlich etwas dran.
Durch die Menstruation, Schwangerschaft oder eine Stillperiode steigt das Risiko, einen Eisenmangel zu bekommen: Laut dem SRF leidet jede fünfte Schweizer Frau an zu tiefen Werten. Die Folgen reichen von Blässe über Müdigkeit und Kopfschmerzen bis zu Blutarmut. Ein kleiner Fisch aus Eisen, der gerade seine Runden auf Social Media dreht und Millionen Views einheimst, soll die Lösung sein. Mitgekocht in Suppe, Eintopf, Pasta oder einfach Wasser für Tee erhöhe er die Eisenwerte der Speisen, ohne dabei den Geschmack zu verändern.
«Ich habe mich so komisch gefühlt, hatte keine Kraft und brüchige Nägel», erzählt etwa Creator Sophia Madalena. «Ich fand heraus, dass das mit Eisenmangel zusammenhängen kann. Seit ich den Fisch nutze, habe ich viel mehr Energie.» In anderen Clips klingen viele der User interessiert: «Ich brauche diesen Fisch» und «Meine Mutter hat Eisenmangel, ich sollte ihr einen besorgen», liest man in den Kommentaren.
Für umgerechnet 32 Franken kannst du das Original – den Lucky Iron Fish – online bestellen. Andere Produkte sind noch günstiger. Kann der gehypte Fisch tatsächlich funktionieren? Gynäkologin Dr. med. Johanna Janku sagt Ja und erklärt, was dahintersteckt.
Das ist Eisenmangelanämie
Dabei ist es wichtig, zwischen Eisenmangelanämie und Eisenmangel zu unterscheiden. Von einer Eisenmangelanämie, einer Form von Blutarmut, spreche man, wenn der Eisenmangel so ausgeprägt ist, dass nicht mehr genug rote Blutkörperchen gebildet werden. Es kommt zu Blutarmut mit stärkeren Symptomen wie Erschöpfung, Kurzatmigkeit oder Schwindel. Dann werden Eisenpräparate in Form von Tabletten, Tropfen oder Saft verschrieben.
Warum Eisen für das Blut wichtig ist
Eisen ist ein zentraler Baustein des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dieser sorgt dafür, dass Sauerstoff in den roten Blutkörperchen gebunden und im Körper transportiert wird. Fehlt Eisen, kann das Blut weniger Sauerstoff aufnehmen – das macht müde, schlapp und weniger leistungsfähig.
Das ist Eisenmangel
Anders sehe es bei Eisenmangel aus. «Die Vorräte in den Eisenspeichern sind leer oder reduziert – der Anteil der roten Blutkörperchen ist aber noch normal. Weil Frauen während der Periode regelmässig Blut verlieren, kommt Eisenmangel so häufig vor.» Mit der richtigen Ernährung kann man laut Ärztin bis zu einem bestimmten Grad dagegen anarbeiten. Eisen ist in verschiedenen Lebensmitteln wie rotem Fleisch, Hülsenfrüchten oder Blattgemüse enthalten – kann aber nicht immer ideal aufgenommen werden, weswegen eine Supplementierung sinnvoll sein kann. Die Präparate schmecken oft unangenehm oder kommen mit Nebenwirkungen daher. Deswegen könne der Fisch, der in Flüssigkeit mitgekocht wird und dadurch Eisen abgibt, eine Lösung sein.
«Der Fisch ist günstig, lebensmittelecht und kann einfach in Flüssigkeiten mitgekocht werden. Um die Aufnahme zu verbessern, sollte man etwas Vitamin C, zum Beispiel in Form von Zitronensaft, hinzugeben», sagt die Ärztin. «Es gibt Evidenz, die zeigt, dass bei regelmässiger Nutzung die Eisenaufnahme verbessert wird.» Damit könne einer Blutarmut, die eine Folge von lang anhaltendem Eisenmangel sein könne, vorgebeugt werden. Und vom Trend auf Social Media mal abgesehen: «In Ländern, in denen Mangelernährung ein häufiges Problem ist, kann das enorm hilfreich sein.» Dr. med. Janku sagt aber auch: «Es ist ein präventives Tool, aber kein Ersatz für Substitution, wenn ein starker Eisenmangel besteht.»
Gibts auch zu viel Eisen?
Eine Überladung mit dem Spurenelement durch eisenreiche Ernährung (oder die Nutzung des Eisenfischs) ist laut Ärztin beinahe unmöglich. Dr. Janku sagt: «Es gibt eine Eisenstoffwechselstörung, die bekannt ist und zum Problem werden kann, oder eine viel zu hohe Dosierung von Supplementen. Ist beides nicht der Fall, ist die Gefahr sehr gering.»
7.8.2024: Eisenspeicherkrankheit
https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/stoffwechsel/eisenspeicherkrankheit.html#welche-symptome-verursacht-die-eisenspeicherkrankheit
Letzte Aktualisierung: 7. August 2024
Expertenprüfung durch: a.o.Univ.Prof. Dr. Christoph Gasche, Facharzt für Innere Medizin, Zusatzfach Innere Medizin (Gastroenterologie und Hepatologie)
Inhaltsverzeichnis
Was ist die Eisenspeicherkrankheit?
Menschen, die an der Eisenspeicherkrankheit leiden, haben zu viel Eisen im Körper. Dieses sammelt sich mit der Zeit in Organen und Gelenken an, wodurch diese langsam zerstört werden. Fachleute bezeichnen die Eisenspeicherkrankheit auch als „Hämochromatose“.
In den meisten Fällen ist die Eisenspeicherkrankheit angeboren, dann sprechen Fachleute von der primären Eisenspeicherkrankheit. Diese Form zählt in Europa zu den häufigsten angeborenen Stoffwechselerkrankungen. Die wesentlich seltener vorkommende sekundäre Eisenspeicherkrankheit tritt als Folge von anderen Grunderkrankungen auf.Warum benötigt der menschliche Körper Eisen?
Eisen ist lebensnotwendig. Der Körper benötigt den Großteil des gespeicherten Eisens, um den Blutfarbstoff Hämoglobin, der in den roten Blutkörperchen enthalten ist, zu bilden. Das restliche im Körper enthaltene Eisen wird für verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt. Eisen wird mit der Nahrung aufgenommen und ist beispielsweise in Fleisch und Fisch reichlich enthalten. Bei einem gesunden Menschen regelt der Körper automatisch, wie viel Eisen aus der Nahrung über den Dünndarm ins Blut aufgenommen wird. Das im Körper gespeicherte Eisen wird größtenteils für die Produktion der roten Blutkörperchen benötigt. Wenn die roten Blutkörperchen alt sind, baut der Körper diese ab. Das dabei frei werdende Eisen wird u.a. wieder für die Herstellung von neuen roten Blutkörperchen verwendet.
Der menschliche Körper kann nur wenig Eisen ausscheiden, z.B. über den Urin, den Stuhl oder bei Frauen über die Regelblutung. Eine gewisse Menge Eisen kann u.a. in Leber, Milz und Knochenmark in Form von Ferritin gespeichert werden.Wie verläuft eine Eisenspeicherkrankheit?
Bei der Eisenspeicherkrankheit ist mehr Eisen im Körper vorhanden, als der Körper verbrauchen, ausscheiden und speichern kann. Mit der Zeit wird das überschüssige Eisen in verschiedenen Organen abgelagert. Langsam, aber stetig können dadurch Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Herz, Hirnanhangdrüse und Gelenke geschädigt werden. Je nachdem, welches Organ betroffen ist, können dadurch unterschiedliche Symptome hervorgerufen werden.
Wird die Eisenspeicherkrankheit nicht rechtzeitig entdeckt, kann es im Laufe der Jahre zu irreparablen Schäden an den Organen und schweren Folgeerkrankungen kommen. Unbehandelt kann die Eisenspeicherkrankheit auch lebensbedrohlich werden.Männer sind häufiger von der erblichen Form betroffen als Frauen. Unbehandelt haben Männer durchschnittlich mit 40 bis 60 Jahren die ersten Symptome, Frauen etwas später. Das liegt daran, dass Frauen mit der monatlichen Regelblutung regelmäßig Blut und damit Eisen verlieren.
Welche Ursachen hat die Eisenspeicherkrankheit?
Primäre Eisenspeicherkrankheit
Bei der primären Eisenspeicherkrankheit nimmt der Dünndarm mehr Eisen auf, als vom Körper benötigt wird. Da der Körper überschüssiges Eisen nicht ausscheiden kann, wird dieses in verschiedenen Organen abgelagert. Dadurch können diese geschädigt werden. Die primäre Eisenspeicherkrankheit ist vererbbar und wird auch als „hereditäre Hämochromatose“ bezeichnet. Sie beruht auf einem angeborenen Gendefekt.
Es sind mehrere Gendefekte bekannt, die zu dieser Krankheit führen können. Am häufigsten wird die Erkrankung durch eine Mutation im sogenannten „HFE-Gen“ verursacht. Fachleute bezeichnen diese Form als „Hämochromatose Typ 1“.
In Europa leidet etwa einer von 1.000 Menschen an dieser Form. Wesentlich mehr Menschen tragen das HFE-Gen in sich, ohne dass die Erkrankung ausbricht. Das liegt daran, dass die Eisenspeicherkrankheit nur dann auftreten kann, wenn das HFE-Gen bei beiden Elternteilen vorhanden ist und beide dieses an das Kind weitergeben. Wird das veränderte Gen nur von einem Elternteil vererbt, tritt die Erkrankung nicht auf, und die betroffene Person wird nur zum Träger. Fachleute bezeichnen diese Art der Vererbung als autosomal-rezessiv.
Sekundäre Eisenspeicherkrankheit
Wesentlich seltener kommt die sekundäre Form vor. Diese kann durch bestimmte Erkrankungen, aber auch durch häufige Bluttransfusionen verursacht werden. So haben beispielsweise Personen, die an einer angeborenen Anämie wie die Thalassämie oder an einer Hepatitis leiden, ein erhöhtes Risiko für eine Eisenüberladung und damit für die Eisenspeicherkrankheit. Zudem kann die sekundäre Eisenspeicherkrankheit auch eine Folge eines exzessiven Alkoholmissbrauchs sein.
Welche Symptome verursacht die Eisenspeicherkrankheit?
Die Eisenspeicherkrankheit verläuft nicht bei jedem Menschen gleich: Manche haben ein Leben lang keine oder kaum Beschwerden. Andere werden mit der Zeit schwer krank und haben dadurch eine stark eingeschränkte Lebensqualität.
Primäre Eisenspeicherkrankheit
Bei der erblichen Eisenspeicherkrankheit entwickeln sich die Symptome oft schleichend, und die meisten Betroffenen haben erst im Erwachsenenalter Beschwerden. Zu Beginn haben viele Betroffene unspezifische Symptome: Manche bemerken, dass sie müder und erschöpfter sind als üblich, haben Schmerzen im Oberbauch oder Gelenkschmerzen. Die weiteren Beschwerden sind dann davon abhängig, welches Organ durch die Ablagerungen von Eisen geschädigt worden ist: Die am häufigsten betroffenen Organe sind:
- Leber: In der Leber wird überschüssiges Eisen eingelagert. Durch die zunehmende Eisenablagerung sterben immer mehr Leberzellen ab und werden durch Bindegewebe ersetzt. Fachleute sprechen in diesem Fall von „Leberfibrose“. Ohne rechtzeitige Therapie kann eine Leberzirrhose und in weiterer Folge ein Leberversagen oder ein Leberzellkarzinom entstehen.
- Bauchspeicheldrüse: Wird das Eisen in die Bauchspeicheldrüse eingelagert, kann dadurch mit der Zeit u.a. Diabetes mellitus entstehen.
- Herz: Durch Ablagerung von Eisen im Herzmuskel kann es u.a. zu Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen kommen.
- Gelenkbeschwerden: Viele Betroffene haben zunächst Schmerzen in den Fingern. Später können auch die großen Gelenke wie Knie- oder Hüftgelenk betroffen sein.
- Hypophyse: Wenn die Hirnanhangsdrüse durch das Eisen geschädigt wird, kann es u.a. bei Männern zu Erektionsstörungen, bei Frauen zu Zyklusstörungen kommen.
- Haut: Bronzefarbene Hautverfärbungen durch Einlagerung des Eisens in die Haut.
Sekundäre Eisenspeicherkrankheit
Auch bei der sekundären Eisenspeicherkrankheit kann es durch das überschüssige Eisen zu schweren Organschäden und den oben genannten Symptomen kommen. Je nachdem, was die auslösende Ursache ist, können die Beschwerden zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten.
Bei Kindern, die an einer angeborenen Anämie leiden und nicht rechtzeitig behandelt werden, kommt es oft schon um das 10. Lebensjahr zu den ersten gesundheitlichen Problemen. Dabei stehen häufig Beschwerden mit dem Herzen und der Leber im Vordergrund.Wie wird die Diagnose gestellt?
Je früher die Eisenspeicherkrankheit erkannt wird, umso eher können Organschäden verhindert werden. Kinder und Jugendliche mit einer bekannten Vorerkrankung, wie einer angeborenen Anämie, werden von der Ärztin oder dem Arzt regelmäßig auf Anzeichen für eine Eisenüberladung untersucht.
Hinweise auf eine Eisenspeicherkrankheit können sich aus einer ausführlichen Anamnese und den bestehenden Beschwerden ergeben. Dabei sucht die Ärztin oder der Arzt u.a. nach möglichen Anhaltspunkten für eine erworbene Eisenspeicherkrankheit, beispielsweise: Hat die betroffene Person häufig Bluttransfusionen erhalten? Hat sie eine Anämie?
Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung sucht die Ärztin oder der Arzt u.a. nach körperlichen Anzeichen der Erkrankung. Beispielsweise werden die Haut und Schleimhäute eingehend betrachtet: Gibt es Anzeichen für eine Gelbsucht, oder ist die Leber vergrößert? Beides Anzeichen für eine geschädigte Leber. Ist die Haut bronzeartig verfärbt?
Mithilfe einer Blutabnahme kann die Ärztin oder der Arzt u.a. überprüfen, ob die Leberwerte erhöht sind. Zudem können spezielle Blutwerte bestimmt werden, die auf eine erhöhte Eisenspeicherung im Körper und damit auf die Eisenspeicherkrankheit hinweisen: Ferritin und die Transferrinsättigung. Sind beide Werte erhöht, verstärkt sich der Verdacht, dass es sich um die Eisenspeicherkrankheit handeln könnte. In diesem Fall rät die Ärztin oder der Arzt, einen Gentest durchführen zu lassen. Mit einer speziellen genetischen Untersuchung kann die Diagnose einer primären Eisenspeicherkrankheit endgültig gestellt werden. Oft empfiehlt die Ärztin oder der Arzt auch Verwandten ersten Grades von betroffenen Personen eine genetische Untersuchung. So kann gegebenenfalls die Erkrankung frühzeitig erkannt und gut behandelt werden.Wenn die Diagnose Eisenspeicherkrankheit feststeht, empfiehlt die Ärztin oder der Arzt je nach Fall weitere Untersuchungen. Z.B.:
- Ultraschalluntersuchung der Leber
- MRT: Mit einem speziellen MRT kann die Ärztin oder der Arzt die Eisenkonzentration in den einzelnen Organen wie Leber, Herz oder Bauchspeicheldrüse abschätzen. Zudem können etwaige Organschäden festgestellt werden. Fachleute empfehlen Kindern und Jugendlichen mit einer angeborenen Anämie ab dem 10. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen des Herzens. So kann eine Eisenüberladung des Herzens frühzeitig erkannt und Folgeschäden können vermieden werden.
- Leberbiopsie: In bestimmten Fällen empfiehlt die Ärztin oder der Arzt eine Biopsie der Leber. So kann beispielsweise das Ausmaß der Leberschädigung festgestellt werden.
- Echokardiographie
Wie erfolgt die Behandlung der Eisenspeicherkrankheit?
Die Eisenspeicherkrankheit kann unbehandelt zu schweren gesundheitlichen Schäden und im schlimmsten Fall auch zum Tod führen. Daher empfehlen Fachleute bei Anzeichen für eine Eisenüberladung, möglichst frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen. Kindern und Jugendlichen mit einer angeborenen Anämie werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen empfohlen. So können mögliche Komplikationen einer Eisenüberladung, aber auch etwaige Erkrankungen der Leber oder des Herzens frühzeitig behandelt werden.
Das wichtigste Ziel der Behandlung ist, das überschüssige Eisen aus dem Körper zu entfernen. So können Schäden an den Organen vermindert oder bestenfalls sogar verhindert werden. Zudem können sich einige Beschwerden mit der Zeit bessern, wie beispielsweise Müdigkeit, die Bronzefärbung der Haut oder Leberbeschwerden.
Meist empfehlen Fachleute bei der primären Eisenspeicherkrankheit, das überschüssige Eisen durch regelmäßige Aderlässe zu entfernen. In bestimmten Fällen raten sie der betroffenen Person zu einer Erythrozytapherese. Bei beiden Methoden wird das überschüssige Eisen mit den roten Blutkörperchen entfernt. In weiterer Folge bildet der Körper neue rote Blutkörperchen, wodurch wiederum Eisen verbraucht wird. Auf diese Weise werden nach und nach die Eisenspeicher geleert.
Beim Aderlass, den Fachleute auch als Phlebotomie bezeichnen, wird der betroffenen Person üblicherweise ein halber Liter Blut aus der Vene entnommen. Dadurch werden in etwa 200 bis 250 Milligramm Eisen mit den roten Blutkörperchen entfernt. Je nachdem, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist, muss die betroffene Person zunächst ein- bis zweimal pro Woche zur Blutentnahme. Fachleute empfehlen, dies so lange durchzuführen, bis die Eisenspeicher geleert und sich die Eisenblutwerte normalisiert haben. Das ist je nach Fall nach 40 bis 100 Aderlässen der Fall. Dann ist üblicherweise nur noch alle zwei bis drei Monate ein Aderlass notwendig. Fachleute empfehlen diese Methode in den meisten Fällen einer primären Eisenspeicherkrankheit, da diese gut wirkt, leicht durchführbar ist und meist gut vertragen wird.
Bei der Erythrozytapherese werden mithilfe eines speziellen Gerätes nur die roten Blutkörperchen entfernt. Alle anderen Bestandteile des Blutes werden wieder in den Körper zurückgeführt.
Wenn eine Aderlass-Therapie nicht möglich ist, können Medikamente, sogenannte Chelatbildner, helfen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die betroffene Person eine Anämie hat oder die Aderlass-Behandlung nicht gut verträgt. Chelatbildner binden das überschüssige Eisen, sodass es aus dem Körper ausgeschieden werden kann. Diese Medikamente werden auch zur Behandlung der sekundären Eisenspeicherkrankheit empfohlen. Da diese mitunter zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können, empfehlen Fachleute regelmäßige Kontrolluntersuchungen.
Zusätzlich zu den genannten Behandlungsmöglichkeiten empfehlen Fachleute, möglichst auf Alkohol zu verzichten. Zudem wird empfohlen, dass Betroffene eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel vermeiden. Eine zusätzliche eisenarme Ernährung bringt keine weiteren Vorteile.Wohin kann ich mich wenden?
Zur Abklärung von Beschwerden, die auf eine Eisenspeicherkrankheit hindeuten, können Sie sich an folgende Stellen wenden:
- Niedergelasse Ärztin oder Arzt für Allgemeinmedizin
- Primärversorgungseinheit (PVE)
- Fachärztin oder Facharzt für Innere Medizin
Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?
Die e-card ist Ihr persönlicher Schlüssel zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von Ihrem zuständigen Sozialversicherungsträger übernommen. Bei bestimmten Leistungen kann ein Selbstbehalt oder Kostenbeitrag anfallen. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Ihrem Sozialversicherungsträger. Weitere Informationen finden Sie außerdem unter:
- Recht auf Behandlung
- Arztbesuch: Kosten und Selbstbehalte
- Was kostet der Spitalsaufenthalt
- Rezeptgebühr: So werden Medikamentenkosten abgedeckt
- Reha & Kur
- Heilbehelfe & Hilfsmittel
- Gesundheitsberufe A-Z
sowie über den Online-Ratgeber Kostenerstattung der Sozialversicherung.
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