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Elefanten. Meldungen 02

Thailand 20.10.2015: Elefant lässt Motorradfahrer die Elefantenherde nicht überholen -- Thailand 22.12.2015: Das Schreckensregime der 60 Elefanten -- Thailand 12.1.2016: Elefant tötet Frau und Sohn auf einer Farm -- 13.5.2016: Qual von Elefanten in Myanmar mit abgezogener Haut für Chinas "Medizin" --  18.8.2017: Elefant in Afrika tötet Grosswildjäger-Wilderer -- 5.9.2017: Elefant will kein Selfie und tötet den Annäherungsversuch --

präsentiert von Michael Palomino

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Thailand 20.10.2015: Elefant lässt Motorradfahrer die Elefantenherde nicht überholen
So nicht, Freundchen! Hier vertreibt eine Elefantenherde einen Motorradfahrer
http://www.stern.de/auto/news/thailand---elefanten-jagen-motorradfahrer-6510244.html#utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

<Ein Biker in Thailand wollte nicht auf Elefanten warten. Als er mit seiner Maschine mitten durch eine Herde fahren wollte, platzte einem Tier der Kragen. Am Ende musste der Biker die Tiere um Vergebung bitten.

Hau bloß ab und lass dich hier nie wieder blicken! Das scheint die Botschaft einer Elefanten-Herde an einen nervtötenden Motorradfahrer zu sein. Eigentlich gehört der Khao Yai Nationalpark den Tieren - mit 300 Quadratkilometern Fläche ist er der drittgrößte Park in Thailand. Aber dieser vorwitzige Biker nahm die Vorfahrt für Tiere nicht ernst. Als eine Herde den Weg versperrte, drosselte er zwar das Tempo, aber er versuchte sich an den Tieren vorbei zu mogeln. Auf lange Wartezeiten hatte er keine Lust.

Beten hilft doch

Damit provozierte er die Elefanten aber erst recht. Ein Tier stampfte auf ihn zu, attackierte ihn und trötete dabei laut. Sekunden später kam dem ersten Tier eine ganze Gruppe zur Hilfe darunter zwei Jungtiere. Sie umringten den Fahrer und trompeteten ihn an und schubsten ihn mit den Rüsseln. Der überraschte Fahrer stand der Herde hilflos gegenüber und faltet die Hände, als würde er um Gnade flehen. Vielleicht rettete ihn die Demutsgeste. Die Tiere hatten es primär auf seine Krachmaschine abgesehen und nicht so sehr auf den Thailänder. In einem unbemerkten Moment konnte sich der Mann retten und in den Dschungel flüchten. Die Tiere kickten das Motorrad noch ein wenig hin und her, ein Elefant setzte sogar triumphierend seinen Fuß auf das Bike. Die ganze  Zeit wartete der Fahrer in sicherer Entfernung ab. Erst als die Tiere weiterzogen, traute er sich zu seinem Bike. Er blieb unverletzt, nur das Motorrad wurde ramponiert.

Gefilmt wurde das Spektakel mit der Dash-Cam eines Autos, dieser Fahrer war immerhin vernünftig genug, einfach abzuwarten.

An so viel Einsicht bei Motorradfahrern glaubt die Park-Verwaltung nicht mehr. Auf der Facebook-Seite des Parks heißt es: "Alle Motorräder sind aus Khao Yai verbannt, so dass kein ernsthafter Unfall passieren kann." In dem Park kommt es gelegentlich zu kritischen Situationen mit den selbstbewussten Elefanten, bislang blieb es jedoch bei Sachschäden.>

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Der Farang Thailand online,
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Thailand 22.12.2015: Das Schreckensregime der 60 Elefanten
http://der-farang.com/de/pages/das-schreckensregime-der-60-elefanten


<Von: Redaktion DER FARANG | 22.12.15

KANCHANABURI: Dorfbewohner im Bezirk Thong Pha Phum haben vor einer 60-köpfigen Elefantenherde kapituliert. 

Die wilden Elefanten verbreiten seit einem halben Jahr Angst und Schrecken. Sie zertrampeln die Felder, fressen Reis, Mais und Maniok, dringen in die Obstgärten der Bewohner ein und kommen mit ihren Rüsseln in die Küchen. Jede Nacht nähert sich die Herde den Häusern, die Bevölkerung kommt kaum zum Schlafen. Kautschuk kann nicht mehr gewonnen werden, weil die tonnenschweren Dickhäuter die Plantagen in Besitz genommen haben. Versuche von Soldaten, Polizisten und lokalen Verwaltungsmitarbeitern, die Elefanten in das Schutzgebiet zurückzudrängen, scheiterten bislang. Nach dem Zünden von Knallkörpern rennen die Dickhäuter davon, kommen aber bald zurück.>

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Der Farang
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Thailand 12.1.2016: Elefant tötet Frau und Sohn auf einer Farm
Elefant tötet Mutter und verletzt zweijährigen Sohn
http://der-farang.com/de/pages/elefant-toetet-mutter-und-verletzt-zweijaehrigen-sohn

<CHANTHABURI: Ein wilder Elefant hat eine 33 Jahre alte Frau zu Tode getrampelt und ihren zweijährigen Sohn schwer verletzt. 

Die Frau hatte mit ihrem Mann auf einer Kautschukplantage in der Nähe des Nationalparks Khao Kitchakut gearbeitet. Weil sie die Toilette aufsuchen wollte, setzte sie sich mit ihrem Kind auf ein Motorrad und fuhr nach Hause. Kurz darauf hörte ihr 42 Jahre alter Mann einen Elefanten trompeten. Er fand seine tote Frau und den verletzten Sohn auf einer kleinen Straße und alarmierte die Forstbehörde. Die Beamten glauben, dass Frau und Kind von einem zehn Jahre alten männlichen Dickhäuter angegriffen wurden, der vor zwei Jahren den Besitzer einer Orchideenfarm getötet hatte.>

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Netzfrauen online, Logo 

13.5.2016: Qual von Elefanten in Myanmar mit abgezogener Haut für Chinas "Medizin"
Schreckliche Entdeckungen in Myanmar – die Haut der Elefanten wird qualvoll abgezogen und für die traditionellen chinesische Heilmethoden verkauft – The skincare fad threatening Myanmar’s elephants
https://netzfrauen.org/2017/05/13/elefanten-myanmar/

<Die Haut der Elefanten wird in einem Tontopf verbrannt und die Asche wird mit Kokosöl gemischt. Diese Creme soll gegen Ekzeme helfen. Jetzt haben die Chinesen die Elefanten in Myanmar für sich und ihre traditionelle Heilmethoden entdeckt.

In China wird die Haut der Elefanten zu Cremes verarbeitet, die angeblich gegen Hautkrankheiten helfen. Die Regierung in Myanmar schätzt, dass es derzeit nur noch rund 3000 wilde Elefanten in Myanmars Dschungel gibt. Bei der letzten Zählung 1991 waren es noch 4639. Nicht nur, wird die Haut brutal von Elefanten abgezogen und verkauft, sondern ihre Lebensräume verschwinden auch. Myanmar verlor zwischen 1990 und 2010 fast 20 Prozent seiner Wälder. Nachdem Myanmar im Jahr 2011 die seit 1962 andauernde Militärherrschaft beendete, ist das Land für ausländische Konzerne attraktiv geworden. Wie in anderen Ländern wurde auch Myanmar für den Anbau von Palmöl entdeckt. Andere Länder wie Thailand nutzen die Flächen in Myanmar für den Ackerbau. Genauso haben Bergbaukonzerne die Jagd auf Rohstoffe eröffnet. 

Mit der Abnahme der Waldbedeckung ist auch die wilde Elefantenpopulation des Landes in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Hinzu kommen die Wilderei für Elfenbein sowie der Handel mit lebenden Elefanten für die stetig wachsende Tourismusbranche in den Nachbarländern. Hier erwartet die Elefanten ein grausames Leben an Ketten. Siehe VIDEO: Verstörendes Filmmaterial deckt auf, wie grausam Elefanten für den Tourismus misshandelt werden – Shocking footage a reminder to NEVER ride elephants on holiday

Elefanten-Bestände sinken dramatisch und die Wilderei hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht, gab die Regierung in Myanmar bekannt, nachdem die Nachfrage nach Elfenbein und Elefantenhaut gestiegen ist. Zunehmend werden geschlachtete Elefanten gefunden, deren Haut abgestreift wurde, die für die traditionelle Medizin oder für Schmuckstücke verwendet wird. Ein Teil davon wird auf lokalen Märkten verkauft, aber die überwiegende Mehrheit geht an das benachbarte China, das einen unerschöpflichen Geschmack für exotische Tiere hat, so die Regierung.

Unter dem Schatten von Myanmars berühmter heiliger Stätte „Golden Rock“ – der Ort ist durch die fast freischwebende goldene Stupa auf dem Felsrand des Berges Mt. Kyaiktiyo zu einem wichtigen Pilgerziel geworden – lebten eins viele Elefanten. Doch genau die Haut der Elefanten ist die neuste Modeerscheinung der traditionellen Heilmittel in China geworden. In den Läden wird die Haut als Devotees (die Geweihten) verkauft. Es gibt fast alles, ob nun als Haut oder Stücke aus Elfenbein. Hinzu kommen Tigerzähne mit Bärenöl.

Wir hatten bereits über die  Grausamkeiten aus China berichte: Bären leiden für Bärengalle und Tiger auf Tigerfarmen, wo sie in Wein verwandelt werden. Jetzt haben die Chinesen Myanmar für sich entdeckt.

Ein Junge, der unmittelbar an der heiligen Stätte  „Golden Rock“ seine Ware verkauft, beschrieb die Rezeptur, die als Heilmittel angeboten wird. Etwas Elefantenhaut verbrennen und mit Kokosöl mischen. Auf dem Preisschild bot er einen Quadratmeter Elefantenhaut für 775 Kyat (ca. 1 Euro) an. Die Elefantenzähne sollen demnach Pickel und schwarze Flecken entfernen.

Elefanten gehören zu den gefährdeten Arten in Myanmar

Noch bevor Myanmar seine Grenzen 2011 öffnete, wurden Elefanten für den Tourismus in die benachbarten Länder geschmuggelt. Bereits 2008 wurde der illegale Handel in Thailand und China aufgedeckt. Gefunden wurden 9000 Stücke aus Elfenbein und 16 ganze Stoßzähne, die zum Verkauf angeboten wurden. Auf insgesamt 14 Märkten und drei Grenzmärkten in Thailand und China wurde man fündig.  Bis 2008 waren es in nur ein paar Jahren rund 250 lebende asiatische Elefanten, die aus Myanmar geschmuggelt wurden. Doch jetzt nehmen diese grausamen Taten so erschreckend zu, dass sogar die Regierung in Myanmar nicht mehr tatenlos zuschauen will.>

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Namibia 17.8.2017: Elefant tötet Grosswildjäger-Wilderer
Tier verfolgte ihn: Elefant trampelt Großwildjäger tot
http://www.krone.at/viral/elefant-trampelt-grosswildjaeger-tot-tier-verfolgte-ihn-story-583928

"17.08.2017, 12:35

In Namibia wurde ein Großwildjäger zum Gejagten - denn der Elefant, den Jose Monzalvez (46) erlegen wollte, ging zum Angriff über. Der Argentinier wurde von dem Tier zu Tode getrampelt. Zuvor hatte sich der Dickhäuter von seiner Gruppe getrennt und sich auf die Lauer gelegt.

In Namibia ist die Jagd auf Elefanten legal. Monzalvez, der laut "Independent" mit einem weiteren Argentinier und drei Namibiern unterwegs gewesen war, galt als Profijäger und verfügte auch über eine Jagderlaubnis. Er soll für einen Ölkonzern gearbeitet haben.

Die Jagdgruppe war am letzten Samstag in einem privaten Gelände 70 Kilometer nordwestlich der Stadt Kalkfeld unterwegs. Als Monzalvez sich einen Platz suchen wollte, um die Elefantenherde ins Visier zu nehmen, griff der Dickhäuter an. Die Attacke hatte das Tier offenbar vorbereitet: Denn der Elefant hatte sich schon zuvor von seiner Gruppe separiert und soll die Männer danach heimlich verfolgt haben.

Es ist nicht der erste tödliche Zwischenfall mit einem Elefanten in Afrika in diesem Jahr. Im Mai wurde bereits der südafrikanische Großwildjäger Theunis Botha (51) bei einer Trophäenjagd getötet. Er war in die Mitte einer Herde weiblicher Elefanten mit Jungtieren geraten. Als eine Tierdame ihren Nachwuchs verteidigen wollte, wurde sie von einem Jäger der Gruppe angeschossen - als sie starb, fiel sie auf Botha und erdrückte ihn.

Kritik an Großwildjagd wird laut

Tierschützer fordern nun einmal mehr, dass die Trophäenjagd in ganz Afrika verboten wird. Der Afrikanische Elefant und gilt als vom Aussterben bedroht . Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass sich das Mitleid für den getöteten Monzalvez in sozialen Netzen in Grenzen hält. So schreibt ein User auf Twitter: "Der Gerechtigkeit ist gedient", ein anderer kommentiert den Zwischenfall süffisant mit einem Punktestand: "#JoseMonzalvez 0 #Elephant 1"."

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Indien 5.9.2017: Elefant will kein Selfie und tötet den Annäherungsversuch
Mit Nerven am Ende: Dickhäuter macht kurzen Prozess mit Inder – VIDEO
https://de.sputniknews.com/videos/20170905317311942-elefant-selfie-tot/

"In Indien hat der Versuch, ein Selfie mit einem Elefanten zu schießen, einen Mann das Leben gekostet. Das Video von der Tragödie veröffentlichte die britische Zeitung „Daily Mail“.

Dem Bericht nach ereignete sich der Unfall im ostindischen Bundesstaat Odisha.

Einem Augenzeugen zufolge wollte der Mann ein Foto mit dem Tier machen, kam aber zu nahe an den Dickhäuter. Daraufhin griff der Elefant den Mann an.

Auf den veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie das Tier den Inder zuerst verfolgt. Als der Mann aber zu Boden fällt, trampelt der Elefant ihn tot.

Dem Bericht zufolge erlag der Inder bereits im Krankenwagen seinen Verletzungen."


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