Kontakt       Hauptseite       zurück / retour

Nadelbaum: Lärche

von Michael Palomino

Teilen:

Facebook







aus:
-- Fritz Friedli-Boss: Schnitzen / La sculpture sur bois; Verlag des Schweizerischen Vereins für Handarbeit und Schulreform, 2. Auflage 1981


Namengebung
.

Gestalt
.

Verbreitung
.

Boden
.

Rinde
.

Holz

Das Holz der Lärche ist hart und rötlich, ein wertvolles Nadelholz mit einer prächtigen Textur (Maserung) (Friedli, S.9).

Schnitzen: Lärchenholz ist für Figuren und flache Schalen geeignet, jedoch nur für geübte Schnitzer, mit den Bedingungen des Arvenholz vergleichbar (Friedli, S.10), also ideal geeignet für flache Schalen, für Gegenstände mit nach aussen bombierter Oberfläche und mit Übergängen, die Schnitt und Gegenschnitt erfordern, nicht geeignet für Schalen mit tiefer, steiler Höhlung und mit konkaven Übergängen (Friedli, S.9). Astpartien sind nicht verwendbar (Friedli, S.10).

Nadel
.

Blüte
.

Frucht
.

Volksglaube
.

Volksmedizin
.

*****

Meldungen

n-tv online,
            Logo

20.10.2011: <Baum des Jahres gekürt: Die Lärche macht die Luft sauber>

aus: n-tv online; 20.10.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Die-Laerche-macht-die-Luft-sauber-article4572906.html

<Die Lärche ist nicht nur der einzige einheimische Nadelbaum, der im Herbst seine Nadeln abwirft, sondern auch der Baum, der die Luft in Städten am besten sauberhält. Grund genug, die Lärche als Baum des Jahres 2012 auszurufen.

Sie ist im Hochgebirge zuhause, in über 2000 Metern Höhe kann sie an der Baumgrenze Lawinen trotzen: Die Europäische Lärche ist der "Baum des Jahres 2012." Das gab am Donnerstag Silvius Wodarz, Präsident der "Baum des Jahres Stiftung", im Zoologischen Garten Berlin bekannt. Inzwischen ist die Lärche auch in Mittelgebirgen und in der Ebene verbreitet.

Die Europäische Lärche gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf: Als einziger heimischer Nadelbaum wirft sie ihre Nadeln im Herbst ab und grünt erst im Frühjahr wieder - wie ein Laubbaum. Warum das so ist, ist nach Angaben der "Baum des Jahres Stiftung" bis heute nicht endgültig geklärt. Vielleicht erleichtern die kahlen Äste das Überwintern, Lärchen überstehen Frost bis -40 Grad unbeschadet. Im Hochgebirge kommen solche Temperaturen häufig vor.

Ohne große Ansprüche

Nicht nur ans Wetter hat die Europäische Lärche keine besonderen Ansprüche. Als sogenannte "Pionierbaumart" gehört sie zu den ersten Bäumen, die Kahlflächen und unwirtliche Rohböden besiedeln. Dafür braucht sie aber viel Licht - Baumarten, die mehr Schatten vertragen, können die Lärche leicht verdrängen.

Dem Mensch nutzt die Lärche auf unterschiedliche Weise: Ihr Holz hat einen hohen Harzgehalt und ist dadurch besonders hart und schwer - Lärchenholz, das im Außenbereich verbaut wird, muss nicht imprägniert werden. Außerdem ist die Lärche nach neuesten Untersuchungen diejenige Baumart, mit der sich am besten die Luftqualität in Städten verbessern lässt, teilte die Stiftung mit. Sie macht mit der Kür eines Baumes seit 1989 jedes Jahr auf eine einheimische Art aufmerksam. "Baum des Jahres 2011" war die Elsbeere.

dpa>




^