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Baumentwicklung allgemein

Nussbaum ohne Blätter, eine runde
                      Gestalt, so rund wie eine Nuss
Nussbaum ohne Blätter, eine runde Gestalt, so rund wie eine Nuss
   
Venusbahn: In 8 Jahren vollzieht sie
                      einen perfekten Fünfstern
Venusbahn: In 8 Jahren vollzieht sie einen perfekten Fünfstern
Versteinerte Baumstämme Argentinien 03,
                      Baumstamm mit Loch
Versteinerte Baumstämme Argentinien 03, Baumstamm mit Loch

von Michael Palomino (2003 / 2007)

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Baumentwicklung und Holzarten

aus:
-- Vortrag von Herrn Erni, des Leiters des botanischen Gartens, Basel, 26.8.2003
-- Erik Dinges / Heinz-Lothar Worm: Holz Info. Holzbearbeitung - Ein Grundkurs mit Werkzeugkunde 4.-6. Schuljahr; Persen Verlag, Horneburg / Niederelbe 2000

-- Anke-Usche Clausen und Martin Riedel: Plastisches Gestalten in Holz. Methodisches Arbeitsbuch Band III; J. Ch. Mellinger-Verlag GmbH, Stuttgart 1970 ca.


Für die Beobachtung in Betracht kommen Bäume und verholzende Kräuter (Erni).

Was ist ein Baum?

Die Eiche ist
              die grösste Kolonie für Pflanzen und Tiere in Europa, die
              grösste Lebensgemeinschaft an einem Baum.
Die Eiche ist die grösste Kolonie für Pflanzen und Tiere in Europa, die grösste Lebensgemeinschaft an einem Baum.

"Ein Baum ist eine Kolonie von vielen Pflanzen".
(nach Rudolf Steiner: Torquaykurs 1924; Troxler-Verlag Bern; In: Clausen / Riedel Bd. III, S.41)

Die Baumgestalt: Wachstum und Abbildung von Formen der Planetenbahnen

Samen
Im Samen ist die ganze Baumgestalt bereits programmiert, der Charakter der Form, und der Charakter der Erscheinung: "Im Samen ist das ganze kraftvolle, verjüngte Wesen des Baumes oder Strauches eingefaltet."
(Hans Ludwig Oeser: Das Buch vom Wald; Eigenverlag Starnberg am See 1951; In: Clausen / Riedel III., S.21, 30)

Eschensamen
Eschensamen
Birkensamen
Birkensamen


Wachstum
In verschiedenen Art und Weisen greifen die Zweige vom Stamm aus in den Raum. Laubbäume werden kugelförmig, Nadelbäume haben eine sternstrahlige Gestalt.

Nussbaum, so rund wie eine Nuss
Nussbaum, so rund wie eine Nuss
Nussbaum ohne Blätter, eine runde
                      Gestalt, so rund wie eine Nuss
Nussbaum ohne Blätter, eine runde Gestalt, so rund wie eine Nuss
Tanne in sternstrahliger Gestalt
Tanne in sternstrahliger Gestalt

Die Baumgestalt sieht man nur dann richtig, wenn der Baum alleinstehend ist. Ein Baum allein in einer weiten Landschaft kann ein ordnender Mittelpunkt sein.
(Hans Ludwig Oeser: Das Buch vom Wald; Eigenverlag Starnberg am See 1951; In: Clausen / Riedel
III., S.21)

Das "Baumwesen" formt die Erde in seine Gestalt um, in Stämmen und Ästen, in lebendigen Bildekräften:

"Das Gewordene (der Baum) steht vor uns in Stämmen und Ästen. Da trägt das Baumwesen ungeformtes Erdreich hinauf in den Bereich der lebendigen Bildekräfte, da wird eine Form herausplastiziert, Zeichen werden eingegraben in Stamm und Rinde ... "
(Theodor Schwenk: Über rhythmische Vorgänge in der Natur; Weleda-Nachrichten Nr. 34, Ostern 1954; In: Clausen Riedel Bd. III., S.29)

Bäume wachsen immer weiter und treiben Blätter und Blüten, die sofort da sind, im Gegensatz zu den Blumen, wo Blätter und Blüten zuerst noch klein sind oder sich entwickeln müssen. Die Triebe eines Baumes gedeihen auf dem Baumstamm:

"Die Bäume (im Gegensatz zu den krautigen Gewächsen) brauchen den "Pflanzenbildungsprozess" nicht ganz von vorn anzufangen. Sie können sogleich grosse, voll ausgebildete Blätter entfalten, ja in vielen Fällen erscheinen die Blüten, ohne dass grüne Teile vorangegangen wären. In überraschend kurzer Zeit steht ein Baum in seinem ganzen Blätter-, ja Blütenschmucke da. Dass alles so schnell gehen kann, erklärt sich nur daraus, dass die Triebe eines Baumes auf einem Standorte - dem Baumstamme nämlich - gedeihen, der schon halb pflanzlich ist."
(Gerbert Grohmann: Die Pflanze: Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1968; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.41)

Zusammenhang zwischen Baumgestalt und Planeten und Sternen und ihren Bahnen am Himmel

Die Meinung der Leute vom Goetheanum der Anthroposophie ist folgende:

Bäume stehen in Beziehung zu kosmisch-planetarischen Kräften.
(Dr. Julia Bort: Natur, Heft 1, 8. Jg., 1938-1940; In: Clausen / Riedel
III., S.22).

Die Bäume wachsen im Auf und Ab der Jahreszeiten. Der Säftestrom zieht im Frühling aufwärts, im Herbst wieder abwärts. Bäume sind eine Art, die kosmischen Kräfte zu veranschaulichen, zum Stoff zu verdichten. An den Jahresringen drücken sich die Jahreszeiten und auch die Rhythmen der Planetenumläufe ab, die in einem eigenen Rhythmus um die Sonne ziehen. In den Bäumen sind die Weltenrhythmen verschiedener Zahlenverhältnisse ablesbar. Die Säfteströme bekommen die Weltenrhythmen eingeprägt. Die Rhythmen-Zahlverhältnisse der Planeten lassen sich auch in den "Umlaufs"-Zahlverhältnissen der Blätter um den Stengel - in deren räumlichen Anordnung - wiederfinden. So unterscheiden die Leute vom Goetheanum "Merkurpflanzen", "Marspflanzen", "Venuspflanzen", Jupiterpflanzen" und "Saturnpflanzen".

Die Umlaufverhältnisse der Sterne um die Erde werden in den "Bauplänen" vieler Pflanzenfamilien
widergespiegelt. Die Sternenbahnen spiegeln sich als Umrisse an den Pflanzenstrukturen. Die Venusbahn am Himmel z.B. macht in acht Jahren einen perfekten Fünfstern. Dieser Fünfstern ist in vielen Pflanzen als Struktur enthalten.
(Theodor Schwenk: Über rhythmische Vorgänge in der Natur; Weleda Nachrichten Nr. 34, Ostern 1954; In: Clausen / Riedel
III., S.22)

Venusbahn: In 8 Jahren vollzieht sie
                      einen perfekten Fünfstern
Venusbahn: In 8 Jahren vollzieht sie einen perfekten Fünfstern

So sind alle Pflanzen mit Planetenbahnen und Sternenbahnen verbunden, und wenn man im Wald spazierengeht, dann läuft man automatisch auch an den verschiedenen Himmelsbahnen vorbei, die durch die Pflanzen ihren Ausdruck finden:
"Jeder Spaziergang durch den Wald oder die Wiesen führt uns vorüber an Stoff gewordenen Weltenrhythmen, die - durch lange Zeiten im Weltall wirkend - in einem einzigen Augenblick in der stofflichen Form angeschaut werden können."

So sieht man das Ringwachstum der Bäume, oder die Sternenrhythmen der Pflanzenfamilien. Diese Himmelskräfte, die unsichtbar scheinen und auf- und niedersteigen, sind in den Pflanzen ausgedrückt.
(Joachim Schultz: Die Blattstellungen im Pflanzenreich als Ausdruck kosmischer Gesetzmässigkeiten; In: Sammelband: Goethe in unserer Zeit; Hybernia-Verlag Dornach 1949; In: Clausen / Riedel III., S.24).

Jeder Planet hat seine eigene Äthersphäre, die begrenzt wird von der jeweiligen Planetenbahn. Und diese Planetenbahnen bedingen sich gegenseitig. Das Weltall ist also ein Organismus von Planeten und Sternen, und jeder Stern ist ein notwendiges Glied im Ganzen eingewoben. Jede Planetenbahn verkörpert eine höhere Wesenheit, und das geistig Wesenhafte wirkt aus dem Weltall so 1000fach aus allen Sternen- und Planetenbahnen auf die Erde. Die Planeten und die Sterne sind die Tore für die schöpferischen Kräfte der geistigen Welt.
(Dr. H. Walter: Das Planetensystem im menschlichen Mikrokosmos und seine Beziehung zu den Metallen; In: Natura, Heft 10/11 1927; In: Clausen / Riedel III., S.25)


Zusammenhang zwischen Pflanzen und Metallen

Jede Pflanze liebt ihren eigenen Boden, und die Böden beinhalten in verschiedenem Masse verschiedene Metalle. Also wirken gewisse Metalle auf die Pflanzen positiv, andere negativ. Wenn eine Pflanze in Erde mit homöopathischer Kupferverdünnung wachsen muss, dann bekommen die Blätter Runzeln, wenn es Bleiverdünnung ist, dann fallen die Blätter ab etc. Die Pflanzen werden auch zum Bodenanzeiger: Runzlige Blätter sind Anzeiger für Kupfer im Boden, dürre, welke und abgefallene Blätter sind Anzeiger für Blei im Boden etc. Zinnkraut (Ackerschachtelhalm, Equisetum) wächst auf Siliziumboden mit einem steifen kieseligen Stengel. Allgemein stehen die Pflanzenformen auch mit den Metallen in Zusammenhang.
(Rudolf Steiner: Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur; Dornach; In: Clausen / Riedel III., S.23)

Durch Experimente wurden so die verschiedenen Zusammenhänge festgestellt:
-- der Saturn hat Einfluss auf die Welt des Blei etc.

So ergibt sich eine Zuordnung von Sympathien zwischen Planeten und Metallen:

"Wenn man an solchen Experimenten mit Augen sehen kann, dass etwa der Planet Saturn auf die Welt des Bleies Einfluss auszuüben vermag, dass sich also das Metall Blei vom Verhalten des Saturn am Himmel beeindrucken lässt, so eröffnet sich damit zugleich ein Blick in verborgene Sympathien und Wesensverwandtschaften der Himmelskörper mit der Substanzwelt der Erde. Bestimmte Zuordnungen zwischen Planeten und bestimmten Metallen ergeben sich, welche auf eine ursprüngliche Prägung der Stoffe durch die Sternenwelt blicken lassen. Kurz kann auch hier gesagt werden, dass Sternenrhythmen in den festen Körpern der irdischen Stoffeswelt gleichsam 'eingefroren' ruhen."
(L. Kolisko: Saturn und Blei; H. Kleemann, Stuttgart-Obertürkheim, Asangstr. 101; In: Clausen / Riedel III., S.24)

Die Wärme der Sonne am Stamm - die Planetenkräfte im Baumschatten

Der freistehende Baumstamm erhält von drei Seiten Sonnenwärme, zuerst an der Ostseite, dann an der Südseite, und zuletzt an der Westseite. Die Nordseite bleibt immer im Schatten. Im Sommer werden auch Nordost und Nordwestseite kurz beschienen.
(W. Hellpach: Geopsyche; In: Clausen / Riedel
III., S.27)

Die Planetenkräfte kommen aber nur im Baumschatten und v.a. bei der Rückstrahlung der erwärmten Erde im späteren Obst bei der Reifung durch die wiederausgestrahlte Bodenwärme zur Anregung, von Saturn, Jupiter, Mars und Sonne.
(aus: Der ernährungshygienische Impuls Rudolf Steiners; Mitteilung an die Mitglieder 41/51; In: Clausen / Riedel III., S.27)

Herkunft von Hölzern

-- Balsaholz kommt aus Südamerika (Erni).

Balsabaum, auch Hasenpfotenbaum
                      genannt
Balsabaum, auch Hasenpfotenbaum genannt
Balsablatt
Balsablatt
Balsablüte
Balsablüte

-- Eisenhölzer aus Süd-"Amerika" (engl. "Ironwood"), sehr hart, sehr schwer, das Holz schwimmt nicht (Erni).

Die Bearbeitung von Eisenhölzern ist sehr schwierig und erfordert speziell harte Stahlklingen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenholz)



Eisenholz aus Brasilien
Eisenholz aus Brasilien


Funktionen

Hölzer sind verschieden hart und dicht:

Eigenschaften verschiedener Hölzer
Holzart
Gefüge
Härte
fein
dicht
grob
langfaserig
weich
hart
mässig
mittel
sehr hart
Ahorn
x
x




x


Balsa
x



x




Birke

x

x



x

Eiche
x
x



x



Erle


x

x




Esche


x


x



Fichte



x
x




Kiefer
x


x
x




Kirschbaum
x
x



x



Linde

x


x




Mahagoni

x






x
Pappel


x

x




Rotbuche

x



x



Tanne



x
x









(aus: Dinges / Worm, S.2)


-- Buchentotholz dient als "Zunderschwamm" zum Anfeuern
(Erni).

-- Flossholz aus Borneo, hält ca. 10 Jahre, Art unbekannt (Erni).

Der Stammquerschnitt


Stammquerschnitt: Borke (äussere Rinde) -
                          Bast (innere Rinde) - Kambium mit Jahresringen
                          - Kern - Mark (aus: Dinges / Worm, S.1)
vergrössern Stammquerschnitt: Borke (äussere Rinde) - Bast (innere Rinde) - Kambium mit Jahresringen - Kern - Mark (aus: Dinges / Worm, S.1)

Die Rinde: Borke und Bast

-- die Rinde besteht aus zwei Teilen: aussen die Borke (äussere Rinde), innen der Bast (innere Rinde)
-- die äussere Rinde (Borke) schützt den Baum vor Witterungseinflüssen (Dinges / Worm, S.1)
-- die innere Rinde (Bast) dient dem Nährstofftransport
(Dinges / Worm, S.1)
-- die Rinde oder Borke schützt das Kambium gegen äussere Einflüsse, denn bei über 50° geht das Kambium kaputt (Erni).

Der Baumstamm: Querschnitt


Kambium

Kernholz: Der Kern ist ein verkernter Splint. In ihm sind Siebröhren / Kanäle. Die Kanäle sind gefüllt mit Gerbstoffen. Es sind z.T. giftige Schutzstoffe im Kern eingelagert. Die Kanäle im Kern dienen somit nicht dem Wassertransport. Somit ist der Kern das dauerhafteste Holz und fäulnissicher, und wenn Kernholz bearbeitet wird, so muss eventuell ein Atemschutz getragen werden.

Splintholz: Der Splint besteht aus toten Zellen und bildet die Röhren für den Wassertransport (aufwärts) und den Zuckertransport (abwärts).

Markstrahlen: Die Markstrahlen sind das durchlässige Gewebe, das den Baum von aussen nach innen versorgt, vom Splint zum Kern. Im Winter sind die Markstrahlen sehr wichtig (Erni).

-- eine grosse Buche verbraucht 2000-3000 Liter Wasser pro Tag (Erni).

-- Trockenheit: die Äste trocknen aus, kein Wasser und kein Wasserdruck mehr im Splint, Destabilisierung und Bruch (Erni).

-- Kernhölzer sind für Schreinerarbeiten wegen der Fäulnissicherheit beliebt und teuer. Grosses Kernholz bilden z.B. die Eibe und der Alpengoldregen (Erni).

-- das Schleifen von Kernholz erfordert Atemschutz, z.B. beim Kernholz von Robinien (Erni).

Baumstamm: Querschnitte
                    mit Kernholz, Splintholz und Reifholz
Baumstamm: Querschnitte mit Kernholz, Splintholz und Reifholz

Entwicklung des Baumstamms

Der Stamm wird dicker. Die Rinde reisst [bei den meisten Bäumen] auf, weil der Umfang immer grösser wird, deswegen wird die Rinde furchig (Erni).

Die Rinden sind je nach Baum verschieden:

Rinde einer Esche
Rinde einer Esche
Rinde eines Apfelbaums
Rinde eines Apfelbaums
Rinde einer Kiefer
Rinde einer Kiefer


Schräg wachsende Bäume  in Hanglage

Schräg wachsende Bäume haben ein asymetrisches Wachstum und der Kern liegt ausserhalb des Zentrums:

-- Laubbäume bilden "Zugholz" mit Kern zum Hang hin
Zugholz mit Kern zum Hang hin bei
                        Laubbäumen in Hanglage
Zugholz mit Kern zum Hang hin bei Laubbäumen in Hanglage
-- Nadelbäume bilden "Druckholz" mit Kern zum Abhang hin (Erni).

Druckholz mit Kern zum Abhang hin bei
                        Nadelbäumen in Hanglage
Druckholz mit Kern zum Abhang hin bei Nadelbäumen in Hanglage

Bäume in Hanglagen entwickeln einen "exzentrischen Wuchs" bzw. "Reaktionsholz", ein normaler "Rundholzfehler". Die Jahresringe sind einseitig schmal und die Markröhre ist "aussermittig". Das Holz wird durch die Unregelmässigkeit unterschiedlich fest, reisst schnell und ist kaum zu gebrauchen.
(http://www.holzwurm-page.de/holz/rohholz/fehlerrun.htm)

  
Jahresringe an einer geschliffenen
                      Baumscheibe
Jahresringe an einer geschliffenen Baumscheibe, Schema

Jahresringe

-- zweikeimblättrige Pflanzen bilden Jahresringe

-- in mittleren Breiten bilden sich die Jahresringe durch schnelles Wachstum im Sommer und Wachstumsstillstand im Winter

-- in Feucht-Trocken-Tropen bilden sich Feucht-Trocken-Jahresringe

-- in trockenen Jahren bilden sich schmale Jahresringe, weil der Baum bei Trockenheit nur wenig wächst, in feuchten Jahren bilden sich breite Jahresringe, weil der Baum bei Feuchtigkeit viel wächst (Erni)

-- die Jahresringe geben also Auskunft nicht nur über das Alter eines Baums, sondern auch über die Lebensgeschichte
(Dinges / Worm, S.1).

Jahresringdicken sind Indiz für die Jahresabfolge

Jahresringe verschieden breit: Daran kann man das
              Klima eines Jahres ablesen
Jahresringe verschieden breit: Daran kann man das Klima eines Jahres ablesen


-- alte Bäume oder alte Holzstücke haben die Abfolge der Jahre in den Jahresringen genau gespeichert

-- Altersbestimmung von Hölzern mit Computer möglich

-- so fliegen z.B. alle Fälschungen von Geigen, Bratschen und Celli auf, die Stradivari heissen, aber im 19.Jh. gebaut worden sind, weil die Jahresringe nicht mit den Jahresringen von originalen Instrumenten übereinstimmen (Erni).

Jahresringe
                bei einer Geige: Oberseite aus Fichtenholz, Unterseite
                der Geige aus Ahornholz
vergrössernJahresringe bei einer Geige: Oberseite aus Fichtenholz, Unterseite der Geige aus Ahornholz


Die Maserung vor allem der Fichte ist immer sehr auffällig. Dasselbe gilt für andere Instrumente aus Holz wie Bratschen, Cello, Kontrabass.

Pflanzen ohne Jahresringe: Palme, Dasylirion, Gummibaum

Stammquerschnitt einer Palme ohne
                      Jahresringe
Stammquerschnitt einer Palme ohne Jahresringe
Dasylirion, z.B. Dasylirion
                      acrotrichum, ohne Jahresringe
Dasylirion, z.B. Dasylirion acrotrichum, ohne Jahresringe
Gummibaum ohne Jahresringe
Gummibaum ohne Jahresringe

-- in immerfeuchten Tropen bilden sich keine Jahresringe

-- manche Bäume wachsen anders und bilden keine Jahresringe: Die Palme z.B. hat kein Kambium, wächst zuerst als Staude, dann setzt sie Abschnitt um Abschnitt oben drauf, ebenso Dasylirion aus Südamerika, sind einkeimblättrige Pflanzen

-- Gummibaum aus den Tropen hat fast keine Jahresringe.

Gewisse Pflanzen wachsen nach der Blüte nicht mehr weiter, z.B. die Agave (Erni).

Bambus

Bambuswald in Japan: Jizoji
vergrössernBambuswald in Japan: Jizoji
Bambuswald, Sicht nach oben
Bambuswald, Sicht nach oben

Bambus wächst nicht in die Dicke, sondern jeder Trieb wächst verschieden dick, je nach Wurzelgrösse, zuerst dünn, dann der nächste immer dicker als der vorherige. Die dünnen Triebe sterben unter dem Schatten der dicken Triebe ab. Die Stabilität von Bambus ist erstaunlich. In Asien sind Baugerüste aus Bambus, Häuser aus Bambus etc. (Erni).
Bambushaus
Bambushaus

Bambusmöbel Schlafzimmer
Bambusmöbel Schlafzimmer
Bambusgerüst: Bambus ist so stabil wie
                      Eisenstangen...
Bambusgerüst: Bambus ist so stabil wie Eisenstangen...

Bambus hat einen Nachteil: Er ist anfällig auf Schädlinge. Wer Bambusmöbel hat oder eine Decke mit Bambusträgern, muss kontrollieren, ob der Bambus gegen Schädlinge behandelt ist, sonst wird sich bald eine Käferkolonie einfinden.


Der Säftestrom im Baum

Schema: Baumsaft - Kambium - Bernstein:
                    a) Erdsaft, b) Holzsaft, c) Lebenssaft von den
                    Blättern, d) Harze, Baumgummi, e) Bernstein
Schema: Baumsaft - Kambium - Bernstein: a) Erdsaft, b) Holzsaft, c) Lebenssaft von den Blättern, d) Harze, Baumgummi, e) Bernstein
(nach Rudolf Steiner: Das Initiaten-Bewusstsein. Die wahren und die falschen Wege der geistigen Forschung. Rudolf Steiner-Verlag, Dornach 1960; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.40)

Der Säftestrom ist von der Anzahl Sonnenstunden pro Tag abhängig. Schon im Januar beginnt der Saft wieder zu steigen, wie die feinen Vorgänge in der Pflanzenwelt beweisen. Bauernregel: "Fabian Sebastian (20. Januar), da fängt der Baum zu saften an." Sodann vollzieht sich im Frühling der allgemeine Ausatmungsvorgang der Erde. Mit den länger werdenden Tagen bringen die Säfte die Knospen zum Anschwellung und dann zum Blühen, und es kommen auch die Vögel zurück.
(Dr. Julia Bort: Geste der Bäume; In: Natura, Heft 1, 8. Jahrgang 1938/40; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.29).

Das Kambium - der Baumgummi - Bernstein

Stammquerschnitt
                    beschriftet
Stammquerschnitt beschriftet: Kambium, Splintholz, Jahrring, Kernholz, Mark, Markstrahl (primär), Markstrahl (sekundär), Rinde bestehend aus Bast und Borke.
Stammquerschnitt
                    Tortenstück beschriftet
Stammquerschnitt Tortenstück beschriftet: Borke, Bast, Markstrahl des Bastes, Kambium, Harzkanal, Jahresgrenze, Spätholz, Jahresgrenze, Frühholz, sekundärer Markstrahl, primärer Markstrahl, Mark.

Das Kambium ist die Zone, von welcher die immerwährende Gewebeerneuerung im  Baum ausgeht, eine schleimige Zellschicht zwischen Rinde und Holz. Das Kambium umkleidet den Holzkörper wie ein Holzmantel von der Wurzel bis in die feinsten Astspitzen, wie ein "Schleier". Durch dieses Kambium stehen alle Teile eines Baumes miteinander in lebendiger Verbindung.
(Gerbert Grohmann: Die Pflanze: Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1968; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.41)

"Wenn der Holzsaft im Frühling aufsteigt, so wird in der Erde der Baum neu Während das geschieht, bildet sich zwischen der Rinde, die noch vom Lebenssaft durchzogen ist, und dem Holz, eine neue Pflanzenschicht, das Kambium " (S.38), ein dicklicher, zäher, noch formbarer Saft. "Bevor es entsteht ... bildet sich aber etwas Dickliches, der innere Pflanzengummi, der unter Umständen ein wichtiges Heilmittel ist. [...] Die Blätter bilden den Gummistoff, der wiederum zurück auf das Kambium wirkt." Im Kambium, das in Verbindung mit den Sternen steht, ist die Gestalt der nächsten Pflanze enthalten, die auf den Samen übertragen wird. Die Sterne geben dem Kambium die Form (S.39).
(Rudolf Steiner. Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach 1963; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.38-39)

Der Saft bringt die Nährstoffe des Bodens mit. Dann verdunstet der flüssige Teil und das Erdige bleibt zurück und wird zu Holz. Der Holzsaft ist in der ganzen Erde enthalten, so dass man fast überall auf der Erde Bäume pflanzen kann. Somit kann die Erde als ein einziges, grosses Lebewesen betrachtet werden, das Wachstum hervorbringt. Im Baum verliert der Saft seine Lebensfähigkeit und "wird ein Chemiker. Er hat nur noch chemische Kräfte. Wenn Sie also einen Baum anschauen, so müssen Sie sich sagen: Das Erdig-Flüssige ist chemisch geworden, und in der Erde war es noch lebendig." Der Saft dringt dann weiter und bringt die Blätter und Blüten hervor, wo der Saft weiterlebt, und von den Blättern her wird dem Baum wieder Nährstoff aus der Luft zugeführt.

Das Holz selbst ist mit der Luft konfrontiert, die Feuchtigkeit beinhaltet, so dass das Holz von aussen her wieder belebt wird mit dem, was sich durch die feuchte Luft gebildet hat.
(Rudolf Steiner. Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach 1963; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.37-38)

Im Herbst geht der Vorgang umgekehrt vor sich. Der Gummi kommt von der anderen Seite und klebt das Holz zusammen. So wird jedes Jahr das Holz gummiert, und so entsteht ein Jahresring. Die Sterne modellieren die Jahresringe.
(Rudolf Steiner. Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach 1963; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.40)

Bei ganz alten Pflanzen ist der Gummi in die Erde eingedrungen und durchsichtig geworden und ist zu Bernstein geworden:

"Und bei ganz alten Pflanzen hat sich dieser Gummi, indem er zur Erde hinuntegegangen ist, durchsichtig gemacht. Als die Erde noch weniger fest war, noch feucht-flüssig war ... ist er zum Bernstein geworden. Sie sehen also, wenn Sie ein Stück Bernstein nehmen, dasjenige, was eine uralte Pflanze der Erde aus dem Blatt heraus gewonnen hat, zur Erde hinunterrinnen: Harz, Pech. Das alles fliesst wieder nach unten, das gibt die Pflanze wieder der Erde zurück: Pech, Harz, Bernstein. Und wenn es die Pflanze selber behält, wird es eben das Kambium."
(Rudolf Steiner. Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft. Landwirtschaftlicher Kursus; Rudolf Steiner-Verlag, Dornach 1963; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.39)


Holz-Kuriositäten

Holz-Versteinerungen

Versteinertes Holz gibt in allen Kontinenten. In Argentinien sind ganze versteinerte Wälder extra für Touristen freigelegt (Erni).

Versteinerte Wälder
z.B. in Arizona:

Versteinerte Stämme im Nationalpark
                      "Petrified Forest" ("versteinerter
                      Wald") in Arizona 01
Versteinerte Stämme im Nationalpark "Petrified Forest" ("versteinerter Wald") in Arizona 01
Versteinerte Stämme im Nationalpark
                      "Petrified Forest" ("versteinerter
                      Wald") in Arizona 02
Versteinerte Stämme im Nationalpark "Petrified Forest" ("versteinerter Wald") in Arizona 02
oder in Argentinien das Petrified Forest Reserve (Reserva Geolgica Bosque Petrificado).
Versteinerte Baumstämme Argentinien 01, Wald
                      im Berg
vergrössernVersteinerte Baumstämme Argentinien 01, Wald im Berg
Versteinerte Baumstämme Argentinien 02,
                      Struktur des Bergs, Nahaufnahme
vergrössernVersteinerte Baumstämme Argentinien 02, Struktur des Bergs, Nahaufnahme
Versteinerte Baumstämme Argentinien 03,
                      Baumstamm mit Loch
vergrössernVersteinerte Baumstämme Argentinien 03, Baumstamm mit Loch
Versteinerte Baumstämme Argentinien 04,
                      Stammquerschnitt mit Jahresringen
vergrössernVersteinerte Baumstämme Argentinien 04, Stammquerschnitt mit Jahresringen

Kaktus

Der Säulenkaktus kann ein paar 100 Jahre alt werden, ca. 30cm dick (Erni).

Säulenkaktus / Kandelaberkaktus
Säulenkaktus / Kandelaberkaktus

"Affentopf": Verholzte Frucht

"Affentopf" ist eine verholzte Frucht, wie eine riesige, hohle Eukalyptusfrucht (Erni).

Lianen in Spiralen

Lianen haben ein verdrehtes Wachstum und knicken dadurch nie (Erni).

Weinrebe, ein Lianengewächs
vergrössernWeinrebe, ein Lianengewächs

Wurzelholz im Kies

Wurzeln von Bäumen, die im Kies wachsen, haben Steine in der Wurzel (Erni).

Maulbeerbäume können einige 1000 Jahre alt werden. Ihre dicke Rinde / Borke ist bis zu 20 cm dick. Maulbeerbäume überleben Waldbrände. Die Borke kohlt an, mehr nicht. Ältere Bäume sind bis zu 2500 Jahre alt (Erni).

Maulbeerbaum belaubt
Maulbeerbaum belaubt
Maulbeerbaum ohne
                      Blätter
Maulbeerbaum ohne Blätter


Der Blauglockenbaum
aus Asien wächst rasend, am Anfang hat er Jahresringe von über 1 cm (Erni).

Blauglockenbaum aus Zentral- und
                      Westchina
Blauglockenbaum aus Zentral- und Westchina
Blauglockenbaum, Blüten
Blauglockenbaum, Blüten

Laubbäume im Flachland

Buche, Eiche, wachsen im Flachland am besten, die Kiefer als Trockenbaum auf Sandböden und in den Alpen (Erni).

Kiefer auf Sandboden
Kiefer auf Sandboden
Kiefernwald bei der Donau auf
                      Sandboden
Kiefernwald bei der Donau auf Sandboden

Nadelhölzer im falschen Klima

-- Nadelhölzer haben ein ganz anderes Wachstumsprinzip als Laubbäume

-- Nadelhölzer wurden im 19. / 20.Jh. oft in unteren Regionen angepflanzt, wo sie gar nicht hingehören


-- Fichten wachsen in den voralpinen Zonen am kräftigsten
(Erni).
Subalpiner Fichtenwald in typischer Hanglage,
                      z.B. in Slowenien
 
Subalpiner Fichtenwald in typischer Hanglage, z.B. in Slowenien


Baumschutz

Bis in die 1980-er Jahre wurden hohle Bäume mit Beton gefüllt, wie man einen Zahn ausfüllt. Bäume wurden auch mit Stahlseilen oder Kronenankern zum Zusammenhalten der Krone "zusammengehalten". Beide Heilungen waren eine Tortur für den Baum:

-- die faulen Stellen wurden "ausgeschabt" und damit auch die vom Baum gebildete Schutzschicht um die faule Stelle "ausgeschabt"

-- die Seile wurden vom -Baum ins Holz integriert und provozierten neue Fäulnis (Erni).

Faules Gewebe isoliert der Baum selbst

Der Baum reagiert mit Abschottung der Stelle mit einer Schicht von Isolierstoffen. Der Baum bleibt gesund, so lange er den Kampf gegen den Pilz unentschieden gestalten kann. Der Pilz bleibt ein Leben lang an derselben Stelle und bleibt isoliert. Wird der Baum schwach, so kann der Pilz die Barriere überwinden und den ganzen Baum befallen.

Befallene Bäume kann man nur durch etwas Düngen gesund halten. Der Baum muss sich selbst wehren (Erni).

Waldbäume: Narbenheilung durch "Verwallung"

-- untere Äste im Schatten werden abgestossen, ist im Wald normal

-- die Narbe wird überwachsen: Der Astring schliesst die Wunde, "überwallt" die Wunde mit einer "Verwallung" (Erni).

Äste schneiden: Verwallen lassen / "Verwallung" ermöglichen

Die Schnittstelle sollte knapp beim Astring passieren, damit ein gutes Überwachsen der Wunde / eine gute Verwallung möglich ist (Erni).

Äste schneiden beim
              Astring
Äste schneiden beim Astring

Blitzschlag: Nadelhölzer - Eichen - Buchen
Die Form der Bäume scheint ausschlaggebend: Fast 50 % der Blitzschläge treffen die spitz zulaufenden Nadelhölzer, 20 % treffen Eichen, und nur 3 % treffen Buchen.
(Günther Wachsmuth: Erde und Mensch; Phil.-Anthroposophischer Verlag, Dornach; In: Clausen / Riedel III., S.27)

Blitzschlagschäden: Die Spalten wachsen nicht mehr zu
Blitzschlagschäden bzw. die grossen Spalten durch Blitzschlag am Baum können kaum verwallt werden. Baumscheiben solcher Bäume bekommen ein kleeblattähnliches Aussehen, denn sie versuchen, die Lücke mit Verwallungen zu schliessen, was nie möglich ist (Erni).

Überwallung geschlossen, Schema
Überwallung geschlossen, Schema
Blitzschlag am Baum
Blitzschlag am Baumstamm 01
Blitzschlag am Baumstamm 02
Blitzschlag am Baumstamm 02

Städtische Einflüsse

-- Wurzelverletzungen und Abschneiden dicker Äste sind Faktoren, die Bäume faulen lassen (Erni).


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Holz fällen zum richtigen Zeitpunkt - Holz ohne giftige Imprägnierung

aus:
-- Anke-Usche Clausen und Martin Riedel: Plastisches Gestalten in Holz. Methodisches Arbeitsbuch Band III; J. Ch. Mellinger-Verlag GmbH, Stuttgart 1970 ca.
-- Jean-Denis Godet: Bäume und Sträucher. Sehen, staunen, bestimmen; Einheimische und eingeführte  Baum- und Straucharten. Arboris-Verlag, Hinterkappelen-Bern 1986

Wenn das Holz fest und widerstandsfähig sein soll, so fällt man die Bäume zu ganz bestimmten Zeiten, am besten im Winter bei Neumond an einem Nordhang. Dann soll das Holz noch im Wald gespalten werden. Das gespaltene Holz soll transportiert werden und an einem luftigen Ort lange gelagert werden. So wird das Holz von allein viel widerstandsfähiger gegen Schädlinge als das "normale", zur falschen Zeit gefällte Holz, und das richtig gefällte Holz und gelüftete Holz bleibt fest ohne jegliche künstliche und giftige Imprägnierungsmittel.

Fernsehberichte zeigen, dass solches Holz auch nicht knarrt.

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Zuchtmöglichkeiten

-- Äste in den Boden gesteckt können im Boden ausschlagen

-- schräg geschnittene Äste zusammenbinden, so dass sich eine Mischsorte ergibt (Kopulieren)

-- wenn der Wildling stärker ist als das Edelreis, kommt es zum Propfen

-- oder man kann Okulieren oder "Äugeln": Man schneidet eine Knospe oder ein "Auge" mit einem schildförmigen Stück Rinde aus dem Edelreis. Dann führt man am Wildling einen t-förmigen Schnitt aus, hebt die Rinde etwas empor, schiebt das "Auge" darunter und verbindet die Wundstelle sorgfältig. Ist das "Auge" angewachsen, so schneidet man den Wildling darüber ab.
(Dr. M. Franke / Prof. Dr. O. Schmeil: Realienbuch; Verlag B. G. Teubner, Leipzig / Berlin 1912; In: Clausen / Riedel Bd. III., S.44)

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Bildernachweis

-- Eiche: http://www.web.rottal-inn.de/sg_55/schutzgebiete/naturdenkmale/nd_eiche_pan/nd_eiche_pan.htm

Samen
-- Eschensamen: http://www.suz-mitte.de/angebote/thema-heckenfruechte.htm
-- Birkensamen: http://www.modellversium.de/tipps/artikel.php?id=28

Baumgestalten
-- Nussbaum ohne Blätter: http://www.sschenker.ch/beni/stammbaum.htm
-- Nussbaum: http://www.spoon-river.k12.il.us/Leaf%20HTML%20Pages/BlackWalnutpage.html
-- Tanne: http://www.gebr-isenegger.ch/Kulturen/Kultur_Ebikon.html

Herkunft von Hölzern
-- Balsabaum: http://www.equis-costa-rica.info/costa_rica/costa_rica_flora.htm
-- Balsablatt: http://www.balsaworld.com/waldbaum.htm
-- Balsablüte: http://www.knoch1.de/1000%20Botanik-Fotos-Thumbs/1006_Botanik-Fotos0042.html

-- Eisenholz aus Brasilien: http://www.pentol.ch/wooddetail.asp?code=&wood=62

Stammquerschnitt
-- Stammquerschnitte: Kernholzbaum, Splintholzbaum, Reifholzbaum: http://www.euskirchen.de/index.php?id=1070

-- Rinde: Esche: http://www.ffu.uni-freiburg.de/forstbotanik/Forstbotanischer_Garten/Esche.htm
-- Rinde: Apfelbaum: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/biologie/archiv/pflanzen/baeume/Apfel_Rinde_2.jpg/view
-- Rinde: Kiefer: http://www.ml.niedersachsen.de/master/C33047814_N33054868_L20_D0_I655.html

-- Zugholz, Markstrahl zum Hang hin bei Laubbäumen: http://fahiba.fmk.nyme.hu/24_huzottfa.htm
-- Druckholz, Markstrahl zum Abhang hin bei Nadelbäumen: http://www.heimwerker-tipps.net/was-man-ueber-hoz-wissen-sollte/

-- Jahresringe an Baumscheibe: http://www.oekokreis.org/
-- Jahresringe verschieden breit: http://www.drhdl.de/galerie.html
-- Jahresringe bei einer Geige: http://www.geige24.com/shop/artikel-group--seite--id-1339.html

Baum-Kuriositäten
-- Stammquerschnitt Palme ohne Jahresringe: http://www.iwf.de/iwf/do/mkat/details.aspx?Signatur=C+10254
-- Dasylirion: http://www.zalivalcek.com/sobne-rastline_10/?page=catalogue/catalogue02&currPos=0&id_skupina=6&fID=2218
-- Gummibaum: http://sq.wikipedia.org/wiki/Ficus_elastica
-- Bambuswald in Japan: http://www.ambuehler.ch/trip_reports/2005_japan/2005-05-05c_kyoto-jizoji/06.html
-- Bambuswald, Sicht nach oben: http://www.lars-bambussen.com/gallery/Bambusbetten?newlang=it_IT
-- Bambusmöbel Schlafzimmer: http://www.lars-bambussen.com/gallery/bambusbett_arch/aar
-- Bambusgerüst: http://www.pixelio.de/categories.php?cat_id=29&sessionid=754513ef23e55edde069ef05a68cc991&page=57
-- Bambushaus: http://www.kirche-im-bistum-aachen.de/kiba/dcms/traeger/5/gdg-korschenbroich/gdgKor/einewelt/index.html
-- Stammquerschnitt beschriftet: http://www.euskirchen.de/index.php?id=1070
-- Stammquerschnitt Tortenstück beschriftet: http://www.euskirchen.de/index.php?id=1070
-- versteinerte Stämme des Petrified National Park 01: http://www.andreasrullo.ch/aroute66.htm
-- versteinerte Stämme des Petrified National Park 02: http://www.edelsteinmuseum.de/Holz/petfor.html
-- versteinerte Stämme in Argentinien: http://www.pbase.com/mr2c280/sa_argentina5d
-- Säulenkaktus / Kandelaberkaktus: http://www.mexiko-lexikon.de/mexiko/index.php?title=Kandelaberkaktus
-- Weinrebe: http://gaertnerblog.de/blog/2006/weintrauben/
-- Maulbeerbaum ohne Blätter: http://www.neidenbach-net.de/banat/hog/grj/eig_grj/Fotos/03_2007/default_032007.html
-- Maulbeerbaum belaubt: http://www.bah.ch/NEWS/aktuell_news.htm
-- Blauglockenbaum: http://www.cfsoc.btinternet.co.uk/t13.htm
-- Blauglockenbaum, Blüten: http://www.deggendorf.de/index.php?id=300
-- Kiefernwald bei Donau auf Sandboden: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Kiefernwald_-_Pinewood.jpg
-- Kiefer auf Sandboden: http://www.autochthone-gehoelze.de/02006/01_Aktuell/Baum-des-Jahres/2007.php
-- subalpiner Fichtenwald, Slowenien: http://www.monikafrehner.ch/Urwald/urwald.htm
-- Blitzschlag Baumstamm 01: http://www.nssl.noaa.gov/edu/safety/lightning.html
-- Blitzschlag Baumstamm 02: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Lightning_scar_0009.jpg
-- Überwallung geschlossen, Schema: http://www.holzwurm-page.de/holz/rohholz/fehlerrun.htm


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