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Transplantationen

Vorkommnisse bei der Transplantations-Chirurgie

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Das Hauptziel: Transplantation mit gesunder Ernährung VERHINDERN

Das Hauptziel im Leben muss sein, sich so gesund zu ernähren, dass die Organe gesund bleiben und keine Transplantation notwendig wird.

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Nach einer Transplantation muss man das Leben lang Medikamente gegen das Immunsystem einnehmen, damit das Immunsystem das neue Organ nicht abstösst. Aber hier kommt Hoffnung:

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8.3.2012: Organtransplantation mit Stammzellen kann Abstossung verhindern

aus: gmx-Nachrichten: Die Organspende plus+; 8.3.2012;
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/928vqc0-organ-abstossung?t=de1387154493.1334749514.af23e120&CUSTOMERNO=21628409

<Menschen könnten nach einer Transplantation bald ohne Medikamente leben. Die Lösung heißt Stammzellen. Die Empfänger bekommen nicht nur ein neues Organ, sondern auch ein neues Immunsystem mittransplantiert.


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/928vqc0-organ-abstossung#.A100014

Medikamentöse Schachpartie

Normalerweise muss bei einer Transplantation das Erbgut von Empfänger und Spender möglichst ähnlich sein. Je unterschiedlicher es ist, desto heftiger fällt die Abwehrreaktion aus. "Um die Abstoßung zu verhindern müssen die Patienten jeden Tag unzählige Medikamente einnehmen - für den Rest ihres Lebens", sagt Suzanne Ildstad von der University of Louisville. 15 bis 25 Tabletten seien es pro Tag. Bei längerer Einnahme verursachten sie ernsthafte Nebenwirkungen, beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes, Infektionen, Herzerkrankungen oder sogar Krebs. "Außerdem können sie auch das transplantierte Organ schädigen", weiß Ildstad.

In der aktuellen Studie mussten Empfänger und Spender nicht miteinander verwandt sein und auch nicht bezüglich ihrer immunologischen Merkmale zusammenpassen – das sei die erste Untersuchung dieser Art, betont Ildstad. Frühere Arbeiten, die eine Stammzelltransplantation für den Organempfänger testeten, schlossen nur Spender und Empfänger ein, die gleichzeitig Geschwister und immunologisch identisch waren. Das trifft aber nur auf 25 Prozent der Geschwister zu.

Eine Person, zwei Immunsysteme

Mithilfe eines speziellen Verfahrens - einer Art Blutwäsche (Apherese) – fischten die Wissenschaftler rund einen Monat vor der Transplantation Knochenmarksstammzellen aus dem Blut des Nierenspenders. Im Labor statteten sie die Stammzellen mit speziellen Eigenschaften aus, die dem Transplantat später beim Überleben helfen sollen. Die Idee dahinter: Die Stammzellen des Spenders so zu verändern, dass sie das Immunsystem des Empfängers austricksen konnten. Die Immunabwehr sollte "denken", das Spenderorgan sei ein ganz natürlicher Teil des Patienten.

In der gleichen Zeit unterzog sich der Empfänger einer Bestrahlung und Chemotherapie, um die Bildung der körpereigenen Immunzellen zu unterdrücken. So haben die Stammzellen des Spenders später größere Chancen, sich im Körper des Empfängers anzusiedeln und auszubreiten. Zuerst wurde die Niere transplantiert, einen Tag später wurden die Stammzellen übertragen. Sie sollten sich im Körper festsetzen und Immunzellen bilden, die zum neuen Organ passen. Ziel dabei war es, eine Umgebung zu kreieren, in der zwei Immunsysteme existieren und funktionieren können – in einer einzigen Person.


weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/928vqc0-organ-abstossung#.A1000146

Ein Leben ohne Pillen

Tatsächlich konnten ein Jahr später fünf der acht Patienten auf die Einnahme der Immunsuppressiva verzichten. Es gab keine Abstoßungsreaktion, auch die Nierenfunktion verschlechterte sich nicht. "Die Ergebnisse sind spannend und werden die Organtransplantation in Zukunft verändern", glaubt Joseph Leventhal vom Northwestern Memorial Hospital. "Wenn wir die Methode verbessern, könnte die Therapie vielen Patienten helfen, die ein neues Organ brauchen", so Leventhal weiter.

Ob die Immunreaktion auch langfristig ausbleibt, müssen die Forscher abwarten. Aber die Schauspielerin Lindsay Porter lebt seit zwei Jahren mit einer neuen Niere plus einem neuen Immunsystem - Medikamente braucht sie nicht. "Ich fühle mich gesund, und manchmal muss ich mich selbst daran erinnern, dass ich eine Nierentransplantation hinter mir habe", freut sie sich.

Derzeit laufen weitere Untersuchungen, ob die Stammzelltherapie auch im Nachhinein etwas bringt - bei Patienten, die schon vor längerer Zeit ein neues Organ bekommen haben. Dann müsste der damalige Nierenspender nur noch seine Stammzellen spenden.

Zum Originalartikel bei Netdoktor.de>


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