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Nieren heilen mit Natron in 10 Tagen - Merkblatt

Nieren heilen mit Natron in 10 Tagen - Faktor Blutgruppenernährung - Heilerengel in Peru - Heiler in Europa

von Michael Palomino (ab 2007)

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Michael Palomino, Portrait
Michael Palomino, Portrait

Nieren heilen mit Natron in 10 Tagen

von Michael Palomino, 11.4.2016

Natron ist ein Meersalz, das primär im Backpulver vorhanden ist. Man kann also Nieren mit Backpulver heilen, oder mit dem reinen Natron. Wenn man das reine Natron kauft, ist man sicher, dass keine unverwünschten Substanzen in den Körper gelangen.

Natron: Steigender pH-Wert - steigender Sauerstoff im Blut - Heilung von Organen, Drüsen und Nerven
Natron bewirkt, dass im Körper der pH-Wert steigt und somit auch der Sauerstoffgehalt im Blut potentiell ansteigt: Pro pH-Wert-Punkt steigt der Sauerstoffgehalt um das 10-Fache. Der Sauerstoff bewirkt, dass Säuren und Schwermetalle im Körper neutralisiert werden und "verstopfte" Organe und Drüsen gereinigt und reaktiviert werden. Im Fall von Nierenschäden werden die Nieren gereinigt, geheilt und reaktiviert, sogar dann, wenn die Betroffenen bereits an der Dialyse hängen. Die Betroffenen können sich mit Natron von der Dialyse befreien.

Die Rezeptur
-- 1 Kaffeelöffel Natron in 1 Glas Wasser mit Zuckermelasse oder Bio-Honig mischen
-- nüchtern am Morgen einnehmen
-- abends 2 Stunden nach der letzten Malzeit einnehmen
-- 10 Tage lang
-- wenn die Nieren nur teilweise geheilt wurden, wartet man 10 Tage und startet eine "zweite Runde".

Seit September 2015 sind zahlreiche Heilerfolge mit Natron zu verzeichnen. Die Erfolgsquote liegt bei 90%. Weitere Daten über Heilungen mit Natron sind in der Datensammlung aus dem Buch von Dr. Sircus.

90% Erfolgsquote mit Natron - restliche 10% mit Blutgruppenernährung und Rohkost heilen
Die Erfolgsquote mit Natron liegt gemäss meiner Erfahrung in Lima bei 90%. Die 10% Betroffenen, die negativ auf Natron reagieren, müssen ihren pH-Wert durch konsequent gesunde Ernährung steigern und auf Lebensmittel verzichten, die den Körper je nach Blutgruppe versauern: Fleisch, Brot, Pommes Frites, frittiertes Broaster-Fleisch und Mais. Einsortieren: Olivenöl, Zitronenwasser, alle vitaminreichen und mineralienreichen Früchte, Säfte, Gemüse und Kräuter.

Man beachte die Blutgruppenernährung.

Rohkost zeigt bei Heilungen von Organen grosse Erfolge (so Dr. Bircher-Benner in seinem Buch "Wendepunkt. Sammelband 1929, S.44-45). Die Heilung dauert einfach etwas länger als mit Natron.

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Nieren mit Blutgruppenernährung gesund erhalten

Faktor Blutgruppenernährung
Gemäss Dr. Peter J. D'Adamo / Whitney ist Blutgruppenernährung ("Blutgruppendiät") eine Möglichkeit, jegliche Nierenschäden zu umgehen und immer mit gesunden Nieren zu leben.

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Heilung von Nierenschäden mit Farbentherapie


Heilung von Nierenschäden mit blauer Farbbestrahlung gemäss Hans Wölfle

Lokale Blaubestrahlung, 3 mal täglich zu je 30 Min., heilt Nierenschäden.


aus: Prof. Lilli Eberhard: Heilkräfte der Farben. Farben als Heilmittel, Anwendung in der Praxis; Drei-Eichen-Verlag, 10. Auflage, 2002; ISBN-10: 3-7699-0392-7; ISBN-13: 978-3-7699-0392-8, Kapitel 18: Farbentherapie: Farbebestrahlungstafeln, Farbenessen, farbige Glühbirnen, S.88-91

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Peru: Entzündete Nieren: Leinsamen - Gerste - Té Indio

aus: Para los Nervios; aus: Plantas que curan y sus usos medicinales; Edición Chirre; Jr. Miguel Zamora 148; Centro de Lima; Lima; Perú; Tel. 332-8342; S.5

Zwei Teelöffel Leinsamen und drei Suppenlöffel Gerste rösten; dann ein wenig Schachtelhalm dazugeben und 10 Minuten kochen. Einige Tropfen Zitrone und Zucker je nach Geschmack hinzufügen. Drei mal täglich einnehmen.

Té Indio einnehmen. Té Indio wirkt auch gegen die Rückstände, die sich in den Nieren ansammeln. , auch für die Gallenblase, die Harnblase und die Prostata.


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Heilerengel in Peru

Die Heilerengel in Perú heilen Nierenschäden mit heiliger Energie, die durch einfache medizinische Flüssigkeiten in den Körper gespritzt werden. Die Heilungen  durch Heilerengel finden regelmässig statt
-- in Ayacucho im Quartier "Carmen Alto" (eine Woche pro Monat, nachfragen)
-- in Andahuaylas
-- in Cusco im Distrikt "San Jerónimo" bei der "Universidad Andina" (täglich) sowie im Distrikt Santiago im Quartier "Vallejos" (täglich).

Nebenwirkungen gibt es nicht, und die Nierenoperationen sind ein sicherer Erfolg.


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Heiler in Europa im Falle von schweren Nierenerkrankungen


2011: Heiler Braco aus Zagreb

Heiler Braco heilt allein mit seinem Blick. Er hat eine Webseite und hat seine traditionellen Europareisen. Braco redet nicht viel und ist sehr diskret. Der Eintritt ist nicht teuer: http://www.braco-info.com/counter/


Leute gehen mit einer Krebserkrankung in den Saal und kommen ohne Krebs wieder raus, so ein Bericht des ewigen Nörglers Hugo Stamm im Tagesanzeiger:

aus: Tagesanzeiger online: Ein heilender Blick, der die Massen verzückt; 5.11.2011;
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Ein-heilender-Blick-der-die-Massen-verzueckt/story/29852345



2011: Heiler aus Brasilien Joao Teixeira de Faria ("João de Deus")

Einer der Wunderheiler dieser Welt ist auch der Brasilianer "Joao Teixeira da Faria", besser bekannt unter dem Namen "João de Deus".

Auch Wikipedia hat eine Webseite über ihn: http://en.wikipedia.org/wiki/João_de_Deus_(medium)

Er hat eine deutsche Webseite: http://www.staette-der-heilung.de

Eine Deutschlandreise findet einmal pro Jahr statt und ist verfolgbar auf: http://www.earth-oasis-travel.de


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Thailand 6.3.2012: Testosteronspritze zur Nierenheilung

aus: Tagesanzeiger online: «Ich wäre heute vermutlich tot»; 6.3.2012;
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Ich-waere-heute-vermutlich-tot/story/15749884

<Von Jvo Cukas.

Kurt Müller* ist schwer nierenkrank. Die Folge: Sein Blutdruck ist ständig zu hoch. In Zürich behandelte man ihn mit teuren Medikamenten – ohne Erfolg. Erst ein thailändisches Spital konnte helfen.

Kurt Müller* sitzt in seiner Zürcher Wohnung. Sein Bauch ist aufgeschwollen, auf einer Kommode reihen sich feinsäuberlich geordnet rund ein Dutzend Medikamente und Vitaminpräparate. «Die muss ich täglich nehmen, wegen meiner Krankheit.» Müller leidet an Zystennieren. Seine Nieren werden immer grösser. Mittlerweile seien beide zusammen so gross wie ein Fussball, erklärt er.

Mit der Krankheit stieg sein Blutdruck immer höher. In Zürich verschrieb man ihm Medikamente. Erst eines, dann zwei, schliesslich drei verschiedene Präparate, die er zusammen mit einem Betablocker täglich einnehmen musste. Die Kosten waren hoch: Mit rund 1700 Franken schlugen sie jährlich zu Buche. Doch es half alles nichts: Der Blutdruck blieb weiter hoch.

[Thailand-Aufenthalt: Nierenkrankheit mit Testosteronspiegel-Korrektur geheilt]

Vor eineinhalb Jahren schliesslich die Überraschung: Bei einem Ferienaufenthalt in Thailand musste er in ein Spital. Der behandelnde Arzt untersuchte wegen seiner Nierenkrankheit automatisch seinen Testosteronspiegel. «Ich hatte nur meine Symptome angegeben. Ständig war ich nervös, schnell gereizt und sexuell wie auch allgemein lust- und antriebslos.» Das Ergebnis war für die thailändischen Ärzte klar: Müller braucht zweimal im Monat eine Testosteronspritze.

Günstig und hilfreich

Und tatsächlich: Zurück in Zürich verlangte er diese von seinen Ärzten. Seither geht es ihm massiv besser: «Der Blutdruck ist normal, ich bin viel ruhiger und meine Lust ist zurück.» Auch die teuren Blutdruckmedikamente konnte er absetzen. Müller ist von der hiesigen Medizin enttäuscht: «Weder im Universitätsspital, bei meinem Hausarzt, noch in der Apotheke war diese Wirkung von Testosteron bekannt. Hier spricht man nur von einem Lifestyle-Medikament oder von Doping.» Deshalb übernimmt die Krankenkasse die Kosten auch nicht. Mit 13.30 Franken pro Spritze fallen diese fünfmal günstiger aus als die Blutdrucksenker. Diese hatte die Krankenkasse jeweils übernommen.

Doch Müllers Leidensgeschichte fing schon früher an. Als er vor Jahren – er wusste noch nichts von seiner Nierenkrankheit – wegen übermässig hohem Blutdruck im Zürcher Universitätsspital untersucht wurde, fanden die Ärzte während Monaten nicht heraus, woran der 44-Jährige leidet. «Immer sagte man mir, ich sei selber schuld und solle abnehmen und mit dem Rauchen aufhören.» Während sechs Monaten folgten mehrere Ultraschalluntersuchungen und andere Kontrollen – alle ohne Resultat. «Man ging einfach davon aus, ich sei psychisch angeschlagen und wollte mich schon zu einer Ernährungsberaterin und dann nach Hause schicken.»

Ein Zufall wollte es, dass ein behandelnder Arzt ferienhalber abwesend war und Müller deshalb von einem Oberarzt begutachtet wurde. Dieser fand schliesslich, der steigende Blutdruck könne nicht allein am Übergewicht liegen. «Wäre dies nicht passiert, wäre ich heute vermutlich tot», meint Müller.

Auch hier war Müller von den Ärzten in Thailand überrascht: Bei seinem Aufenthalt im Bangkok Hospital – er kam, weil er nach einem Mofaunfall Blut urinierte – wurde er sofort in den Computertomographen gesteckt. «Nach zwei Stunden wussten die Ärzte gleich viel, wie die Zürcher Universitätsklinik nach sechs Monaten.»

Universitätsklinik kann sich Fehler vorstellen

Laut Rudolf Wüthrich, Professor für Nephrologie am Zürcher Universitätsspital, ist Müllers Krankheit eigentlich leicht zu diagnostizieren: «Schwerer Bluthochdruck steht oft in einem engen Zusammenhang mit Nierenproblemen.» Man habe eine spezialisierte Klinik und könne Zystennieren im Normalfall schnell feststellen, auch mit einem Ultraschall.

Wüthrich kann sich vorstellen, dass die Symptome nicht direkt auf eine Zystenniere hingewiesen hätten oder dass die behandelnden Ärzte ihre Diagnose schlecht kommuniziert hätten: «Bei Zystennieren sind unsere Behandlungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt.» Meist sei es unumgänglich, dass die Patienten schliesslich an die Dialyse müssten oder eine Organtransplantation nötig werde. «Deshalb ist der Tipp, abzunehmen und mit dem Rauchen aufzuhören, auch gut.»

Testosteron auch gefährlich

Dass man in der Schweiz eine Behandlung mit Testosteron nur selten anwende, liege an den Nebenwirkungen und möglichen Gefahren: «Das Risiko eines Herzinfarktes oder einer Thrombose steigt.» Zudem sei gerade bei Zystennieren die Gefahr gross, dass diese weiter wachsen. Und: «Ein direkter Zusammenhang zwischen tieferem Blutdruck und Testosteron ist medizinisch nicht nachgewiesen.»

Nierenpatient Müller sieht dies anders. Aber er wird es in Zukunft schwer haben, die Vorzüge der thailändischen Medizin zu erleben. Seine Nierenkrankheit ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass er dreimal pro Woche für fünf Stunden an die Dialyse muss. Aber eine Frage bleibt: «Muss man heute erst in ein Drittweltland fahren, um richtig behandelt zu werden?»

Zumindest könnte sein angeschlagenes Vertrauen in die hiesige Medizin wieder hergestellt werden. Professor Wüthrich bietet ihm an, seinen Fall nochmals genau zu betrachten. «Wir sind gerne bereit, den Fall aufzurollen und zu analysieren, wo Fehler gemacht wurden.»

*Name der Redaktion bekannt (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)>


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25.6.2013: <Infusionslösung Hes: EU will Standardarznei bei Operationen verbieten> - Infusionslösung "Hes" kann Nierenschäden auslösen - die Alternativen haben ebenfalls Nebenwirkungen

aus: Spiegel online; 25.6.2013;
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ema-will-hes-verbieten-gefahr-im-op-und-auf-der-intensivstation-a-907521.htm

<Von Heike Le Ker

Ärzte benötigen die Infusionslösung Hes jeden Tag tausendfach, eine Alternative fehlt. Doch die EU-Arzneimittelbehörde will die Standardtherapie verbieten - denn das Medikament kann Nierenschäden auslösen. Anästhesisten wettern dagegen.

Die Arznei, über die Anästhesisten derzeit leidenschaftlich streiten, fließt durch die Adern vieler Patienten, ohne dass die Operierten von ihr wissen oder sie je zu Gesicht bekommen: Hydroxyethylstärke, kurz Hes, gehört zur Grundausstattung jedes Narkosewagens in Deutschlands Operationssälen, Intensivmediziner halten die Infusionsbeutel für den Notfall stets parat.

Die klare Flüssigkeit lassen Ärzte immer dann in die Venen ihrer Patienten tröpfeln, wenn deren Kreislauf wegsackt. Hes kann den Blutdruck stabilisieren und zum Beispiel die Zeit bis zum Eintreffen lebensrettender Blutkonserven überbrücken. Auch Intensivpatienten mit schweren Infektionen (Sepsis) oder im Schockzustand bekommen Hes.

[Fehlende Studien zur Wirkung und Sicherheit - neue Studien indizieren "schwere Nebenwirkungen wie Nierenschäden"]

Die Infusionslösung ist seit knapp 40 Jahren in Deutschland zugelassen, ohne dass jemals - wie heute üblich - große Studien zu Wirksamkeit und Sicherheit durchgeführt wurden. Der Bedarf ist trotz sinkender Absatzzahlen riesig: In Deutschland werden laut Gesundheitsdienstleister IMS Health aktuell monatlich rund 220.000 Einheiten Hes verbraucht, ein Patient bekommt im Schnitt ein bis zwei Infusionen.

Doch damit soll es bald vorbei sein: Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hat auf Initiative des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ein Prüfverfahren des Standardmittels eingeleitet.

Das kürzlich veröffentlichte Ergebnis: Die Ema empfiehlt, Hes vom Markt zu nehmen. Die Flüssigkeit steht im Verdacht, schwere Nebenwirkungen wie Nierenschäden zu verursachen. Einen Überlebensvorteil gegenüber Patienten, die andere Flüssigkeiten bekommen, haben die Hes-Patienten den Studien zufolge nicht, auf die sich BfArM und Ema stützen. Das BfArM empfiehlt daher seit Montag, Hes bis zum Abschluss des Verfahrens nicht mehr einzusetzen.

"Daran sterben Menschen" - [die alternativen Lösungen haben "auch Nebenwirkungen"]

Viele Anästhesisten reagieren empört, sie kritisieren die Qualität der Studien und befürchten Nachteile für ihre Patienten. Der Verzicht auf Hes berge "die Gefahr der zu zögerlichen und somit insuffizienten Schockbekämpfung", schreiben Matthias Jacob und Daniel Chappell von der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachblatt "Intensiv-News". "Daran sterben Menschen."

Auch Eberhard Kochs, Präsident der europäischen Anästhesiegesellschaft (Esa), meint: "Ich mache mir schon Gedanken, wie wir in der Klinik auf ein Verbot von Hes reagieren können." Die vorhandenen Alternativen hätten schließlich auch Nebenwirkungen. "Wenn ich ein Mittel verbiete, heißt es nicht, dass ein anderes besser wirkt oder keine Nebenwirkungen hat", sagte Kochs SPIEGEL ONLINE.

[Andere Nebenwirkungen: Wassereinlagerungen - Allergien - oder Übertragung von Krankheiten]

Hes stabilisiert den Blutdruck über einen speziellen Mechanismus: Große Stärkemoleküle in der Infusionslösung halten die Flüssigkeit in den Gefäßen und verhindern, dass sie ins Gewebe übergeht. Der Blutdruck steigt oder bleibt stabil. Die Alternative Ringer-Acetat hingegen besteht lediglich aus Wasser und Elektrolyten. Es tritt schneller aus den Venen aus und kann Wassereinlagerungen im Gewebe verursachen, die wiederum den Kreislauf belasten.

Wollten Ärzte Hes durch Infusionen mit größeren Molekülen ersetzen, müssten sie auf Gelatinelösungen mit hohem Allergierisiko zurückgreifen - oder auf Albumin. Da das Eiweiß aber aus Spenderblut herausgefiltert werden muss, kann es Krankheiten übertragen, ist teuer und nur limitiert vorhanden.

Studienergebnisse gegen ärztliche Erfahrung - [die Ärzte wollen noch weitere Studien sehen]

"Ein Verbot wäre vorauseilender Gehorsam", meint Kochs, der die Anästhesie an der TU München leitet. "Bislang wurden noch nicht alle relevanten Daten zusammengetragen." Das BfArM und die Ema stützen ihre Bewertung vor allem auf zwei Studien, die im Jahr 2012 im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurden: die sogenannte dänische 6S-Untersuchung mit 798 Sepsis-Patienten und die Chest-Studie mit 6651 Intensiv-Patienten.

In beiden Studien wurden die Patienten zufällig, und ohne dass Arzt oder Patient das Ergebnis kannten, einer von zwei Gruppen zugeordnet: Die einen bekamen Hes, die anderen Ringer-Acetat beziehungsweise eine Wasserlösung mit Natriumchlorid. Das Ergebnis beider Untersuchungen war, dass die Patienten der Hes-Gruppe häufiger eine Dialyse brauchten als die Kontrollgruppe, bei 6S war das Risiko zu versterben in der Hes-Gruppe größer als in der Ringer-Acetat-Gruppe. Zwei Metaanalysen in "Jama" und im "British Medical Journal" legen jetzt nahe, dass der Einsatz von Hes das Sterberisiko durch Nierenschäden erhöht. Konrad Reinhart von der Uniklinik Jena schreibt in den "Intensiv-News": "Auf Hes sollte in der klinischen Routine verzichtet werden."

Nach der Ema-Empfehlung ist es nur noch ein Schritt bis zum Verbot von Hes. Doch die Kritiker werfen den Studienautoren methodische Mängel vor: Bei 6S und einer oft zitierten Vorgängerstudie sei der Blutdruck bei einem Großteil der Patienten in der kritischen Notfallphase zunächst mit Hes stabilisiert worden. Danach erst seien die Patienten zufällig ihrer jeweiligen Gruppe zugeordnet worden, was dazu führte, dass die Patienten in der Hes-Gruppe offenbar mehr von der Lösung bekamen als nötig. Das sei zwar innerhalb der von den Herstellern angegebenen Dosishöchstgrenzen - aber in der Praxis werde so aufgrund der Gefahr für die Nieren nie vorgegangen, so die Kritiker.

Weder die Befürworter noch die Kritiker von Hes sind unabhängig von der Pharmaindustrie. Die Wissenschaftler beider Lager erhalten finanzielle Unterstützung auch von Hes-Herstellern, eine objektive Beurteilung fällt da schwer. Bis auf weiteres scheinen OP-Saal und Intensivmedizin in diesem Zusammenhang vor allem eines zu bleiben: eine Blackbox.>


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