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Merkblatt: Blutkrebs (Leukämie)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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20 minuten online, Logo 

7.3.2011: Durch ein Portraitfoto in Facebook wurde die Diagnose Leukämie möglich

aus: 20 minuten online: Krebs: Leukämie via Facebook diagnostiziert; 7.3.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Leukaemie-via-Facebook-diagnostiziert-17982710

<Mit Hilfe eines sozialen Netzwerks entdeckte eine Ärztin, dass der Sohn eines ihrer Facebook-Freunde schwer erkrankt war. Ausschlaggebend war eine Hautveränderung.

Ein undefinierbarer Ausschlag auf der Haut seines Sohnes Ted liess Philip Rice aktiv werden: Er fotografierte seinen Sohn und veröffentlichte das Bild auf seinem Facebook-Profil. Sara Barton, eine befreundete Ärztin, sah das Foto, entdeckte eine schwere Krankheit und hielt den Vater des Kindes an, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Die Medizinerin sollte leider Recht behalten: Bei Ted Rice wurde eine akute lymphathische Leukämie diagnostiziert. «Ich hatte ein schlechtes Bauchgefühl, dachte, irgend etwas ist nicht in Ordnung. Da kam mir die Idee, Teds Foto auf Facebook zu veröffentlichen», erzählte der 34-jährige Vater dem britischen Boulevard-Blatt «The Sun».

Der Bub wird derzeit mit einer Chemotherapie gegen die lebensgefährliche Krankheit im Spital behandelt. Seine Überlebenschancen stehen bei 75 Prozent.

(rre)>

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Spiegel
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12.8.2011: <Krebsstudie: Genmanipulierte Zellen bekämpfen Leukämie>

aus: Spiegel online; 12.8.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,779650,00.html

<Von Nina Weber

In einem faszinierenden Pilotversuch haben US-Ärzte drei Leukämie-Patienten mit gentechnisch veränderten Immunzellen behandelt. Die eingeschleusten Zellen entpuppten sich als effektive Krebskiller. Ein Experte warnt dennoch vor vorschnellen Hoffnungen.

Washington - Blutkrebs mit den Zellen des Patienten behandeln: Das ist US-Medizinern in einer Pilotstudie mit drei Leukämie-Patienten gelungen. Die zu diesem Zweck gentechnisch veränderten Immunzellen griffen die Krebszellen erfolgreich an. Bei zwei Patienten sei der Krebs komplett zurückgedrängt worden, berichten die Wissenschaftler in den Fachzeitschriften "New England Journal of Medicine" und "Science Translational Medicine".

Im Schnitt zerstörte jede injizierte Immunzelle tausend Krebszellen. "Es funktionierte noch viel besser, als wir erwartet hatten", jubelt der an der Studie beteiligte Carl June von der University of Pennsylvania.

Professor Anthony Ho vom Universitätsklinikum Heidelberg, der an der Studie nicht beteiligt war, kann die Begeisterung der US-Forscher nachvollziehen. "Sie haben klar nachgewiesen, dass das Prinzip funktioniert", sagt er. Allerdings warnt er vor vorschnellen Hoffnungen. "Es gab in den vergangenen Jahrzehnten oft genug Therapieideen, die bei den ersten Patienten großartig gewirkt haben. Aber in größeren Studien waren die Ergebnisse dann weit weniger überzeugend." Die Strategie müsse sich nun noch in weiteren Studien beweisen.

Das Prinzip, das June und seine Kollegen genutzt haben, ist nicht neu. Die Mediziner haben es jedoch erstmals mit Erfolg bei Krebspatienten eingesetzt. Die Wissenschaftler entnahmen den drei Betroffen eine bestimmte Form von Immunzellen, sogenannte T-Zellen. Diese bilden auf ihrer Oberfläche spezialisierte Andockstellen aus: Damit erkennen sie ihre Ziele, etwa von Viren befallene oder auch durch Krebs veränderte andere Zellen - und können sie zerstören.

Die Forscher schleusten in die T-Zellen mit Hilfe eines Virus eine neue Erbgutanlage ein, einen "chimären Antigen-Rezeptor". Dieser sorgt dafür, dass die T-Zellen eine neue Andockstelle produzierten und ihre näheren Verwandten, einen anderen Typ von Immunzellen, angreifen: die B-Zellen. Denn deren ungebremstes Wachstum verursachte bei den drei Patienten die chronische lymphatische Leukämie.

Nach Chemotherapien kam der Krebs zurück

Die drei zwischen 65 und 77 Jahre alten Männer litten bereits seit mehreren Jahren an Leukämie und hatten schon verschiedene Chemotherapien hinter sich. Doch der Blutkrebs kehrte immer wieder zurück. Eine Stammzelltransplantation mit Zellen eines fremden Spenders wäre noch eine Alternative gewesen, aber diese war bei den drei nicht möglich. Oftmals fehlt der passende Spender für eine Transplantation, obwohl in Knochenmarksspenderdateien viele Menschen registriert sind.

Der ebenfalls an der Studie beteiligte David Porter von der University of Pennsylvania weist zudem darauf hin, dass die Knochenmarkspende für ältere Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie alles andere als ungefährlich ist: "Wir behandeln Patienten, für die es keine Therapie-Alternative mehr gibt, mit einer sehr, sehr riskanten Methode." Das Risko, durch an Komplikationen der Stammzelltransplantation zu sterben, liege bei dieser Patientengruppe bei 20 Prozent. Und nur bei jedem Zweiten heile die Methode die Leukämie. Die in der Studie getestete Behandlung habe dagegen das Potential, deutlich verträglicher zu sein.

Die drei Patienten hatten dennoch mit ernsten Nebenwirkungen zu kämpfen. Im Schnitt befand sich in ihrem Körper ein Kilogramm Tumor in Form von B-Zellen. Diese wurden offenbar in kurzer Zeit von den T-Zellen angegriffen und zerstört, wodurch verschiedene problematische Substanzen in größerer Menge freigesetzt wurden. Die Ärzte berichten unter anderem von Fieber, Atemnot, Schwindel, Durchfällen, vorübergehenden Herzkreislauf- und Nierenproblemen und dem sogenannten Tumor-Lyse-Syndrom, die infolge der Therapie auftraten. Carl June beschreibt es so: "Binnen drei Wochen wurde der Krebs auf eine viel brutalere Weise weggeblasen, als wir jemals gedacht hätten."

Gedächtniszellen könnten vor Rückfall schützen

Alle drei Männer erholten sich allerdings wieder von den unerwünschten Nebenwirkungen. Und bei zwei von ihnen bildete sich der Krebs komplett zurück. Seit inzwischen zehn Monaten bestehe diese komplette Remission, notieren die Wissenschaftler in ihren Fachpublikationen. Einer der beschriebenen Fälle sei besonders eindrucksvoll, urteilt Anthony Ho. Der Patient habe eine bestimmte Form von CLL mit einer sehr schlechten Prognose. Dass die Strategie angeschlagen habe, sei wirklich bemerkenswert.

Das schließt einen künftigen Rückfall nicht aus. Die Forscher hoffen jedoch, dass die eingeschleusten T-Zellen neu entstehende Tumorzellen einfach wieder zerstören. Denn sie stellten auch fest: Noch nach Monaten waren die gentechnisch veränderten T-Zellen bei den Patienten nachweisbar. Sie konnten sich im Körper vermehren und bildeten sogar sogenannte Gedächtniszellen, die dafür gemacht sind, langfristig im Körper zu überdauern.

Eine langfristige Nebenwirkung kann die Therapie daher mit sich bringen: Da die injizierten Zellen nicht nur die Krebszellen, sondern alle B-Zellen angreifen, wird das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen. Die Betroffenen werden deshalb generell anfälliger für Infekte. "Man muss sehen, ob die B-Zellen wieder zurückkehren - und dann hoffentlich ohne die Tumorzellen", sagt Anthony Ho. Er vermutet, dass die eingeschleusten, genmanipulierten T-Zellen, die in diesem Experiment "phänomenal lange" im Körper nachzuweisen waren, keinesfalls für immer dort bleiben.

Carl June und sein Kollege David Porter haben inzwischen ein Patent auf die Methode angemeldet. Sie wollen die Therapie als nächstes bei weiteren Patienten testen, die unter anderen Krebsformen leiden, bei denen B-Zellen unkontrolliert wachsen, etwa bei Non-Hodgkin-Lymphomen und akuter lymphatischer Leukämie. Auch bei leukämiekranken Kindern, bei denen die bisher möglichen Therapien nicht anschlagen, planen die Forscher erste Studien.>


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n-tv online, Logo

13.7.2013: <Neue Therapie mit nur zwei Wirkstoffen: Leukämie lässt sich ohne Chemo heilen>

aus: n-tv online; 13.7.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Leukaemie-laesst-sich-ohne-Chemo-heilen-article10983861.html

<Jedes Jahr erkranken rund 300 Menschen in Deutschland an Akuter Promyelozytärer Leukämie (APL), einer Form des Blutkrebses, die schnell lebensbedrohlich ist. Forscher finden heraus, dass sich APL mit nur zwei Wirkstoffen stoppen lässt. Das macht die bisherige Chemotherapie überflüssig.

Wissenschaftlern ist es gelungen, eine besondere Form des Blutkrebses ohne Chemotherapie erfolgreich zu bekämpfen. Mit einer groß angelegten Studie konnte bewiesen werden, dass mit lediglich zwei Wirkstoffen die besondere Form der Leukämie, die kurz APL genannt wird, bei 98 Prozent der Betroffenen geheilt werden konnte. Das stellt eine deutliche Verbesserung der Heilungsaussichten im Vergleich zu den Ergebnissen mit der herkömmlichen Therapie dar.

Akute Promyelozytärer Leukämie (APL) entsteht aufgrund eines fehlerhaften Gens. Zwischen den Chromosomen 15 und 17 befinden sich ausgetauschte Chromosomenstücke. Diese führen dazu, dass zwei Gene zusammenschmelzen. Es entsteht ein Gen, das von Fachleuten mit PML-RARα bezeichnet wird. Dieses Fusionsgen lässt die für die Blutbildung zuständigen Knochenmarkzellen entarten. Die Folge sind Gerinnungsstörungen mit lebensgefährlichen Blutungen oder die Bildung von Blutgerinnseln.

Neue Kombination wirkt besser

Bisher wurde APL mit einer Kombination eines Vitamin A-Abkömmlings (Vitamin A Derivat All-trans Retinsäure: ATRA) einem Wirkstoff, der schon seit den 1990er Jahren in der Leukämietherapie zum Einsatz kommt und aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt und einem spezifischen Chemotherapeutikum behandelt. Auf diese Weise erreichten die Mediziner eine Zwei-Jahres-Überlebensrate von 91 Prozent.

Mit der neuen Therapie, die ATRA mit einer Arsenverbindung, dem Arsentrioxid kombiniert, kann man nicht nur 98 Prozent der Patienten retten, sondern auch die Nebenwirkungen abschwächen. Zudem verkürzt sich die Therapiezeit von zwei Jahren auf sechs Monate. Die Therapie kann zum großen Teil ambulant durchgeführt werden. Das alles sind Faktoren, die bei den Patienten zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Experten sind sich deshalb einig, dass die neue Kombinationstherapie die bisherige Standardtherapie bald ablösen wird.

Die Studie wurde mit 160 Patienten an 40 italienischen und 27 deutschen Krebszentren über den Zeitraum von mehreren Jahren durchgeführt.

Quelle: n-tv.de , jze>


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20 minuten
                  online, Logo

29.10.2013: <Cannabis bekämpft Blutkrebs> - Cannabis-Wirkstoffe töten Leukämizellen ab

aus: 20 minuten online; 29.10.2013;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/15990802
<Cannabis-Präparate werden bereits als Schmerzmittel eingesetzt. Jetzt hat eine britische Studie ergeben, dass Cannabis-Wirkstoffe Leukämiezellen zerstören können.

Cannabis ist nicht nur eine Droge für jugendliche Partygänger und Alt-Hippies, das vielgelobte und -geschmähte Kraut besitzt auch therapeutische Qualitäten. Wirkstoffe der Hanf-Pflanze werden schon seit Längerem als Schmerzmittel oder Appetit-Stimulans eingesetzt und können Übelkeit lindern.

Britische Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass Cannabinoide, also Wirkstoffe der Cannabis-Pflanze, Krebszellen zerstören. «Cannabinoide wirken komplex; sie stören eine Reihe von wichtigen Prozessen, die Krebszellen zum Überleben benötigen», sagte der Onkologe Wai Man Liu von der St George's University of London dem Online-Magazin «Huffington Post».

Sechs Cannabinoide getestet

Die krebshemmenden Eigenschaften des Tetrahydrocannabinols (THC), dem hauptsächlichen psychoaktiven Stoff der Cannabis-Pflanze, seien schon länger bekannt, heisst es in einer Mitteilung der Universität. An anderen, nicht-halluzinogenen Cannabinoiden – Cannabis-Öl enthält gemäss Liu rund 80 bis 100 verschiedene Cannabinoide – sei dagegen bisher wenig geforscht worden.

Dies holten Liu und sein Team nun nach. Sie testeten sechs Cannabinoide, jeweils allein und in Kombination miteinander auf ihre Wirksamkeit gegen Leukämie. Jeder der untersuchten Wirkstoffe habe so effektive Anti-Krebs-Eigenschaften gezeigt wie das THC. Kombiniert eingesetzt sei ihr Effekt gegen Krebszellen sogar grösser gewesen. Die Forscher behandelten im Labor gezüchtete Leukämie-Zellen mit steigenden Dosierungen der folgenden Cannabinoide: CBD (Cannabidiol), CBDA (Cannabidiol-Säure), CBG (Cannbigerol), CBGA (Cannabigerol-Säure), CBGV (Cannabigevarin) sowie CBGVA (Cannabigevarin-Säure). Danach analysierten sie die Lebensfähigkeit der Krebszellen.

Kiffen nicht empfehlenswert

Die Resultate seien vielversprechend, sagte Liu. Er räumte indes ein, es bleibe nach wie vor unklar, ob die Cannabinoid-Therapie bei den über 200 bekannten Krebsarten wirksam sei. «Krebs ist ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Krankheiten, die sich in ihrer Zellstruktur grundsätzlich unterscheiden», so Liu.

Kiffen empfiehlt der Wissenschaftler übrigens nicht. Cannabis zu rauchen, bringe eine Menge Probleme mit sich: Da im Cannabis-Rauch etwa 80 bioaktive Stoffe enthalten seien, könne es durchaus sein, dass die Wechselwirkung solcher Stoffe die beabsichtigte krebshemmende Wirkung zunichtemache. Dann sei die Dosierung bei Injektionen oder der oralen Einnahme von Tabletten viel genauer und effizienter. Auch könnte die Hitze beim Verbrennen die nützliche Wirkung der Stoffe zerstören.

Ihre Studienergebnisse haben die Forscher kürzlich in der Fachzeitschrift «Anticancer Research: International Journal of Cancer Research and Treatment» veröffentlicht.

(dhr)>

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