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Merkblatt: Fettleibigkeit - Fettsucht - Übergewicht (Teil 1)

Hier ein paar Kugelfrauen:

Fotos mit Kugelfrauen
                von McDonalds. Die Gesundheitsrisiken sind nicht
                abschätzbar mit Diabetes und Organschäden
Fotos mit Kugelfrauen von McDonalds. Die Gesundheitsrisiken sind nicht abschätzbar mit Diabetes und Organschäden [1]

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Vorbeugung gegen vieles generell, auch bei Fettsucht: Blutgruppenernährung und täglich etwas Gymnastik oder Krafttraining

von Michael Palomino, 22.12.2014

Alles Amalgam muss raus (Quecksilber und andere Metalle zerstören die Nerven)

Mit der Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo werden die Organe, Drüsen und Körperfunktionen optimiert, so dass sich dann auch die Fettleibigkeit normalisieren sollte.

Ausserdem ist bei Personen in sitzenden Berufen eine Vorbeugung für den Rücken angebracht mit täglicher Gymnastik oder etwas Krafttraining 3x 5 Minuten täglich.


Und die Menschen sollten immer genug schlafen, damit die Zellen sich regenerieren können.


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Heilung von Fettsucht (Fettleibigkeit) mit Farbentherapie: Blau, Blau-Violett und Blaugrün

Heilung von Fettsucht mit Blau, Blau-Violett und Blaugrün: Dr. Ghadiali

Die den Hemmungsfarben Blau, Blau-Violett und Blaugrün wurden von Farbenforscher Ghadiali mit grösstem Erfolg agewandt bei

Abszessen, Arterienverkalkung der Herzgegend und des Gehirns, Bartflechte, Blasenkatarrh, Blinddarmreizung, Blutandrang, Eiterungen, Fettsucht, Gelenkentzündung, Kopfschmerzen, Kropf, Nasenentzündung, Nervenentzündung, Ohrenleiden, Schnupfen, Warzen, Zahnschmerzen u.a.


aus: Prof. Lilli Eberhard: Heilkräfte der Farben. Farben als Heilmittel, Anwendung in der Praxis; Drei-Eichen-Verlag, 10. Auflage, 2002; ISBN-10: 3-7699-0392-7; ISBN-13: 978-3-7699-0392-8, Kapitel 11: Farbenstrahlen und die Wirkung von Farbentherapie:
http://www.soziologie-etc.com/med/heilung-o-medi/Eberhard_heilkraefte-farben/Eberhard_heilkraefte-der-farben02-7-bis-12.html


Heilung von Fettsucht mit Blau und blau bestrahlte Schwitzbäder: Hans Wölfle

Blaubestrahlung, 60 Min., und blaue Schwitzbäder mit blau bestrahltem Wasser sind sehr auch förderlich und unschädlich


aus: Prof. Lilli Eberhard: Heilkräfte der Farben. Farben als Heilmittel, Anwendung in der Praxis; Drei-Eichen-Verlag, 10. Auflage, 2002; ISBN-10: 3-7699-0392-7; ISBN-13: 978-3-7699-0392-8
, S.88-91)

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12.4.2004: Fett entfacht Glücksgefühle

ARD-Text, Tafel 545 12.4.2004

<Das Essen fettreicher Lebensmittel entfacht im Gehirn Glücksgefühle. Dieses Ergebnis einer Studie der Universität Oxford könnte eine Erklärung liefern für die Neigung vieler Menschen zu kalorienreicher Kost. Die Wissenschaftler fütterten Versuchspersonen mit verschiedenen Lebensmittelpasten und beobachteten per Computertomographie die Gehirnaktivität. Ergebnis: Fettige Breie aktivierten eine bestimmte Hirnregion, den cingulären Kortex, der u.a. auch von Liebkosungen oder angenehmen Düften stimuliert wird.>


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23.12.2005: Körpergewicht von Hormonen geregelt

aus: ARD Teletext, 23.12.2005, Tafel 527

<Diäten sind laut Ernährungsexperte Udo Pollmer sinnlos, weil das Körpergewicht über hormonelle Systeme und nicht über Ernährung oder Bewegung geregelt wird. Das individuelle Körpergewicht werde von einem so genannten Ponderostat geregelt, der nach biologischen Gesetzen arbeite und ähnlich einem Thermostat bei Heizungen funktioniere, so Pollmer. Das sei der Grund, warum manche Menschen viel essen könnten, ohne zuzunehmen, während andere trotz geringer Essensmengen zunähmen. Der Körper sei "kein Fass, in das man etwas reinfüllt oder durch Bewegung etwas entnimmt.>

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6.1. 2007: Leicht Übergewichtige leben länger

aus: ARD-Text, 6.1.2007, Tafel 527

<Männer mit leichtem Übergewicht haben nach einer Langzeitstudie bessere Aussichten auf Langlebigkeit als Schlanke. Zu der überraschenden Schlussfolgerung gelangten Forscher der Uni Tel Aviv.

Die Studie ergab, dass Männer mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 25 bis 27 - ein als leichtes Übergewicht eingestuftes Körpermass - am längsten lebten. Mehr als 48% dieser Gruppe lebten länger als 80 Jahre und 23% länger als 85, etwas mehr als in der Gruppe der Normalgewichtigen. Schlechtere Aussichten hatten jene mit deutlichem Übergewicht; danach [schlechteste Aussichten der Lebenserwartung] die Untergewichtigen.>

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Hildegard-Drogerie: Fettleibigkeit / Übergewicht

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Fettleibigkeit: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.58).

Fettsucht: Granatapfelsaft einnehmen (S.49); Molke / Naturmolke einnehmen (S.50).

Übergewicht: Molke / Naturmolke einnehmen (S.50).

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Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Fettleibigkeit / Übergewicht

aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.

Fettsucht ist zu über 20% ernährungsbedingt (S.98).

[Andere Schätzung: Fettsucht ist zu über 80 % ernährungsbedingt (Schätzung Palomino)].

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Dr.Bircher: Fettleibigkeit / Übergewicht

aus: Dr. Bircher-Benner: Wendepunkt. Sammelband 1929

Ein alter Volksglaube sagt: Übergewicht sei gesund, abnehmen mache krank (S.243).

(Bircher-Benner, Dr.med.M.: FRAGEN UND ANTWORTEN; In: Wendepunkt 1929, S.234-244)

Alkohol begünstigt die Anlagerung von Fett und Gewichtzunahme, wobei das Fettgewebe den Alkohol anlagert, vielleicht als Schutzreaktion des Körpers (S.497).

(Bircher-Benner, Dr.med.M.: ERNÄHRUNGSKRANKHEITEN II. Teil: Der Alkohol und seine Wirkungen; In: Wendepunkt 1929, S.485-497)

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Dr.Bruker: Fettleibigkeit - Fettsucht - Übergewicht

aus: Dr. med. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal. emu-Verlags-GmbH, 56112 Lahnstein, Deutschland, 1986

Fettleibigkeit / Fettsucht / Übergewicht ist eine Stoffwechselkrankheit (S.428). Europäer oder "Amerikaner", die nur zu 52 % bzw. nur zu 29 % pflanzliche Eiweisse einnehmen, sind davon sehr betroffen. Den täglichen Eiweissbedarf mit rohen Früchten und Gemüsen zu decken ist aber sehr leicht möglich (S.438). "Amerikaner" sind zu 25 % übergewichtig [Stand: 1986] (S.441).

Vegetarier machen mehr Sport und rauchen wenig, haben auch selten Übergewicht (S.444).

Behandlung:
Die Fette sind Träger der fettlöslichen Vitamine A,D,E und sogar bei Behandlung einer Fettsucht sind die fettlöslichen Vitamine lebenswichtig. Man kann also nicht auf die Einnahme von Fetten verzichten, sondern muss andere Wege zum Abnehmen suchen. Wenn bei Fettsucht auf alles Fett verzichtet wird, verschlimmert sich die Fettsucht sogar aus Vitaminmangel (S.102).

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Dr.Vogel: Fettleibigkeit - Fettsucht

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Fettleibigkeit / Fettsucht kommt nicht vom zu vielen Essen, sondern ist oft eine Drüsenfrage: bei Frauen die Hypophyse und die Eierstöcke, bei Männern die Hoden und die Schilddrüse.

Eine Unterfunktion hat in der Regel Fettleibigkeit zur Folge (S.269), verursacht durch fehlende Vitamin-A-Regulation (S.623). Das Fett ist oft nur am Körperrumpf, nicht aber an Armen und Beinen. Bei Frauen kann sich das Fett auch in der Brust anhäufen und die Milchdrüsen aufgrund mangelnder Eierstockfunktion ersetzen (S.273).

Krankheiten, die die Unterfunktion der Eierstöcke hervorrufen, machen Frauen dicker. Ebenso wirkt das Herausoperieren der Eierstöcke oder das Klimakterium, v.a. bei Südländerinnen, bei denen die Eierstockfunktionen früher abnehmen als bei den Frauen in Mittel- und Nordeuropa (S.269).

Schulmedizinische Anwendungen gegen Fettleibigkeit sind alle gefährlich, und die Werbung dafür auch (S.272). Entfettungskuren nützen gar nichts [sondern die nützen nur dem Portemonnaie des Arztes und der Herstellerfirma] (S.273). Chemische Entfettungskuren können tragisch enden (S.272-273). 

Erfolgreiche Behandlungen sind die Anregung der Keimdrüsen, der Schilddrüse und der Hypophyse (S.273).  Normales Kochsalz wirkt gewichtssteigernd, Kräutermeersalz mit Meerpflanzen wie Herbamare wirkt bei regelmässigem Gebrauch gewichtsabbauend (S.522).

Behandlung bei Frauen:
-- Sitzbäder, um die Eierstöcke anzuregen (S.270,272)
oder: Ovarium D3 einnehmen (S.222)

-- Vitamin E wirkt anregend auf die Eierstöcke. Alle Nahrungsmittel mit Vitamin E sind für die Eierstöcke anregend regulierend: v.a. Weizenkeime (S.222), Weizenkeimöl, beides auch mit hochungesättigten Fettsäuren (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579).


Grundsätze gegen Fettsucht allgemein

-- richtige Bauchatmung mit Atemgymnastik hilft bei der Heilung (S.716)
-- gründlich kauen und langsamer essen, so isst man weniger (S.725)

--  Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

-- Grapefruit reguliert Übergewicht am besten: 1/2 Grapefruit jeden Morgen essen ist das beste Mittel

+ Reduktion der Eiweisse auf 40g täglich
+ Kohlehydrate nur in Vollkornprodukten einnehmen

+ Weisszuckerprodukte aussortieren, Naturzucker in Naturdatteln und Feigen einnehmen, und mehr Naturreis als Mehlspeisen und Kartoffeln essen (S.796)

oder:

Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung (S.787) 2-3 Tage pro Woche (S.796) wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte:
-- 60% roter Randensaft / Rote Beete-Saft
-- 30% Karottensaft / Rüeblisaft
-- 10% Sauerkrautsaft (S.787)
vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

+ Meerpflanzenpräparate zur Anregung der endokrinen / inneren Drüsen (S.796), v.a. morgens nüchtern einnehmen: 1-2 Kelpasan, + Reisbrot, z.B. Risopan, zusammen mit dem Saft

+ "vorteilhaft": 1 Tag nur mit Äpfeln

+ Grapefruit am besten: Grapefruit ins Müsli und im Salat (S.796)

Vitamin-E-Mangel verursacht Fettleibigkeit oder Magerkeit
führt zur Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), dadurch mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit (S.564).

Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563): 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat in Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen (S.560).

Molkekonzentrat reguliert die Bauchspeicheldrüse und den Fettstoffwechsel. Es kommt zur langsamen, aber stetigen Gewichtsabnahme, v.a. bei gleichzeitiger Kelp-Tabletten-Einnahme (S.560).

Also:

-- Jod: Meerpflanzen Kelp 2mal täglich eine Kelptablette [mit viel natürlich gebundenem Jod], ->> mehr Schilddrüsenhormone
->> Anregen des gesamten Stoffwechsels
->> die Keimdrüsen arbeiten besser und aktiver
->> das Fett im Körper verringert sich (S.222); man soll nie ein schulmedizinisches Jodmittel einsetzen, denn Jod darf nur in homöopathischen Dosen gegeben werden (S.272).

+ Frischpflanzenpräparat aus Topinambur / nord-"amerikanische" Rosskartoffel / Helixanthus tub. über längere Zeit einnehmen (S.270)

-- Blütenpollen reizen die Drüsen, nicht bei zu hohem Blutdruck (S.274)

+ Optimierung mit Randen-, Karotten- und Selleriesaft
+ täglich junge Brennnesseln und Meerrettich
+ eventuell Austern, Shrimps und Tintenfische
+ Präparate aus tierischen Drüsen nur bei richtiger Dosierung, sonst innere Schäden möglich

+ Bewegung, Atmung in Meeresluft und Höhenluft, ist gemäss Dr.Vogel "etwas vom Besten zur Anregung der Drüsentätigkeit" (S.274)

+ Ernährung umstellen: Vollwertkost, eiweissarm. Aussortieren: Weissmehlprodukte, Weisszuckerprodukte, Säfte. Günstig sind Rüeblisaftkuren, auch vorzüglich: Grapefruit-, Trauben- und Orangensaft, je nach Geschmack und Säureverträglichkeit, nicht zu viel aufs Mal, Regelmässigkeit zählt (S.272).

andere mögliche Behandlungen:

Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz, fördert Fettverdauung durch Stützung der Gallenabsonderung in den 12-Fingerdarm zur Fettverdauung (S.504,505)

oder: Baden in Meerwasser, ist würzig, jodhaltig, wirkt osmotisch, zieht Wasser aus dem Körper. Abbau von überflüssigem Fett und Anregen des Zellstoffwechsels und der inneren Drüsen (S.536)

oder: Behandlung mit Pestwurz/Petasites, Tablette Petadolor, löst innere Verkrampfungen, löst Schmerzen und innere Blockaden, bringt Drüsenhaushalt in Ordnung und kann so Fettabbau bewirken (S.468-469)

oder: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad / Überwärmungsbad mit Meersalz, Sole, oder ein anderes gutes Badesalz, zusätzlich Kräuter (S.544)

oder: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, behebt periphere Kreislaufstörungen (S.563), verbessert Keimdrüsentätigkeit, so dass Fettleibigkeit oder Magerkeit reguliert wird,
ohne zu einschneidende Diät (S.564)

oder: Braunalgen / Fucus vesiculosus einnehmen, wirkt durch Jod, Fluor, Brom (S.688).


Giftgefahr beim Abnehmen
Gifte, die sich in den Fettpolstern abgelagert haben, gehen bei der Reduktion der Fettpolster ins Blut über und führen zu unerklärlichen Symptomen (S.691).

[Es sollte also gleichzeitig eine Neutralisierung oder Ausleitung gegen Gifte stattfinden].

Fettleibigkeit: Hypophysäre Fettsucht
durch Unterfunktion der Hypophyse bei Frauen (S.270): kommt selten vor (S.272). Die Schulmedizin präsentiert "delikate" Drüsenpräparate und Organpräparate (S.270).

Behandlung:
Meersalzbäder gegen Drüsenfunktionsstörungen helfen oft bei Fettleibigkeit (S.521).

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BLICK Logo 

28.6.2006: Schlafmangel und Klimaanlagen führen zu mehr Appetit

aus: BLICK: Künstliche Luft macht dick; 28.06.2006; http://www.blick.ch/news/wissenschaftundtechnik/artikel39801

<CHICAGO. Nicht nur Burger, Pizza und Co. sorgen für Fettpolster. Nein, da gibts noch ganz andere Schuldige: Schlafmangel und Klima-Anlagen zum Beispiel.

Wer wenig schläft, habe viel mehr Lust auf Süssigkeiten, zeigt eine Untersuchung von Esra Tasali an der Universität in Chicago. Wie «Bild Online» berichtet, durfte eine Testgruppe nur vier Stunden, eine andere acht Stunden und eine dritte zwölf Stunden schlafen.

Das Resultat: Die Wenigschläfer hatten viel mehr Lust auf kalorienreiches Süsses. Tasali hält diese Erkenntnis für wichtig. Denn durchschnittlich würden die Amerikaner täglich zwei Stunden weniger als noch vor 40 Jahren schlafen.

Eine andere Forschergruppe untersuchte den Einfluss von Klima-Anlagen und stellte fest: Wo künstlich gelüftet wird, isst man mehr. Und nicht nur Büros und Geschäften, sondern auch Wohnungen seien immer häufiger klimatisiert.>

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gmx-Logo

19.6.2007: Schlafmangel bewirkt Gewichtszunahme

aus: Schlank im Schlaf; gmx-Nachrichten 19.6.2007
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/4176396- Schlank-im-Schlaf,cc=000000185900041763961rdFEX.html

<Schlafen ist gesund, macht schön und hält fit. Zahlreiche Studien der letzten Jahre wussten von den Vorteilen des langen Schlummers zu berichten.

Auch die Beobachtung, dass Menschen, die wenig schlafen, mehr Pfunde auf die Waage bringen als Langschläfer ist nicht ganz neu. Nun gibt es neue Hinweise für einen direkten Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Gewichtszunahme.

Dr. Sanjay R. Patel aus Cleveland/Ohio und seine Kollegen haben Daten der Nurses Health Study unter die Lupe genommen (Am J Epidemiol 164, 2006, 947). An dieser Studie hatten rund 70.000 Frauen mittleren Alters über einen Zeitraum von 16 Jahren teilgenommen. Sie stiegen für die Wissenschaft regelmässig auf die Waage und füllten Fragebögen zu ihrem Gewicht und dem Schlafverhalten aus. Schon zu Beginn der Studie wogen jene Frauen, die ungern das Bett hüteten mehr als Frauen, die länger schliefen. Frauen mit durchschnittlich fünf Stunden Nachtschlaf hatten mehr Speck auf Hüften, Po und Beinen als die mit siebenstündigem Schlaf.

Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich die Gewichtsunterschiede weiter vergrössert. Die Frauen mit maximal fünf Stunden Schlummer hatten unabhängig von Faktoren wie Rauchen, Sport, Ausbildung oder Kalorienaufnahme, mehr zugelegt als die Frauen mit sieben Stunden Nachtruhe.

Die Kurzschläferinnen brachten also deutlich mehr auf die Waage, ohne mehr gegessen zu haben während des Beobachtungszeitraums. Ausserdem war das Risiko einer Fettleibigkeit bei ihnen um 15 Prozent erhöht.

Das Ergebnis verblüfft, denn lange Zeit vermutete man, dass Kurzschläfer schlanker sein müssten weil sie in der Wachzeit mehr Kalorien verbrennen können. Die Wissenschafter vermuten nun, dass der Körper den benötigten Grundumsatz bei Wenigschläfern senkt.

Verantwortlich dafür ist der Umstand, dass Schlafmangel den Tag-Nacht-Rhythmus und damit auch den Glukose- und Hormonstoffwechsel stört. Kurzschläfer brauchen demnach weniger Energie und nehmen deshalb bei gleichem Essverhalten stärker zu. Weitere Untersuchungen sollen nun den genauen Mechanismen des pfundigen Phänomens auf die Schliche kommen.>

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ARD
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24.8.2007: <Fettleibigkeit macht unfruchtbar>

aus: ARD Teletext 24.8.2007, Tafel 534

<Zu fette Ernährung kann nach jüngsten Erkenntnissen australischer Wissenschaftler menschliche Eizellen schädigen. Forscher der Universität von Adelaide berichteten, sie hätten erstmals wissenschaftlich erklärt, warum viele fettleibige Frauen unfruchtbar seien.

Versuche an Mäusen hätten gezeigt, dass die Eizellen in den Eierstöcken durch zu viel Fett schon vor ihrer Befruchtung beschädigt würden. Diese könnten sich nicht zu normalen gesunden Embryonen entwickeln, sagte Forscherin Minge. Man habe ein Protein isolieren können, das die Schädigung hervorruft.>

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20
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"USA" 28.7.2009: Fettsucht provoziert mehr Krankheiten und mehr Gesundheitskosten

Ein
                    fetter "Amerikaner" mit Übergewicht macht
                    Turnübungen
Ein fetter "Amerikaner" mit Übergewicht macht Turnübungen

aus: 20 minuten online: Fette Zahlen: Ein Dicker kostet 4800 Dollar pro Jahr; 28.7.2009;
http://www.20min.ch/news/wissen/story/23023370

<Der Leibesumfang der Amerikaner sächst und wächst - und mit ihm die Belastung für das Gesundheitswesen. Unterdessen ist jeder vierte Amerikaner fettleibig.

Nach einer jüngsten Studie der US-Regierung und der Forschungsgruppe RTI International liegen die medizinischen Ausgaben für fettleibige Menschen pro Kopf und Jahr bei rund 4800 Dollar.

Das sind 42 Prozent mehr als bei Normalgewichtigen. Hier liegen die Kosten bei rund 3400 Dollar. Insgesamt, so schätzen die Forscher, betragen die Therapiekosten von durch starkes Übergewicht geförderten Krankheiten wie Herzleiden und Diabetes jährlich nunmehr 147 Milliarden Dollar - doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren.

In den USA sind nach Untersuchungen mehr als 26 Prozent der Einwohner fettleibig, während es 1998 noch 18,3 Prozent waren. Laut der am Montag (Ortszeit) von der Zeitschrift «Health Affairs» veröffentlichten Studie entfallen 9,1 Prozent aller medizinischen Ausgaben in den USA auf die Behandlung der Folgen von Fettleibigkeit. Vor rund zehn Jahren waren es 6,5 Prozent.

Die Studie wurde inmitten eines heftigen politischen Tauziehens um eine umfassende Gesundheitsreform in den USA veröffentlicht. US-Präsident Barack Obama dringt auf eine Eindämmung der gewaltigen Kostenexplosion im Gesundheitswesen und will eine Absicherung der schätzungsweise rund 60 Millionen Amerikaner erreichen, die bisher nicht krankenversichert sind.

Studienleiter und RTI-Gesundheitsexperte Eric Finkelstein warnte unterdessen, dass das Problem der steigenden Gesundheitskosten nicht in den Griff zu bekommen sei, «solange nicht das Problem der Fettleibigkeit in den Griff bekommen wird».

(sda)>

Komentar
Fettsucht provoziert nicht nur Herzleiden und Diabetes, sondern auch Unfruchtbarkeit und verfettete Organe, Überlastung von Gelenken und Gelenkverschleiss, sowie einen erhöhten Benzinverbrauch beim Autofahren, Busfahren oder im Flugzeug. Fettleibige belasten also nicht nur das Gesundheitswesen mehr, sondern auch die Kassen von Transportunternehmen und die Umwelt. Somit sind Fettleibige wie Ratten in der Gesellschaft und rauben das Geld der Menschen, die nicht fettleibig sind.

Michael Palomino 28.7.2009

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n-tv
                    online, Logo

5.1.2010: <So schädlich wie Rauchen: Übergewicht kostet gesunde Jahre

aus: n-tv online; 5.1.2010; http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Uebergewicht-kostet-gesunde-Jahre-article665207.html

Die US-Amerikaner büssen durch Fettleibigkeit inzwischen ebenso viele gesunde Lebensjahre ein wie durchs Rauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine epidemiologische Untersuchung der Columbia Universität und des City College in New York, an der 3,5 Millionen US-Bürger teilgenommen haben.

Mehr als ein kosmetisches Problem: Übergewicht führt zu starken gesundheitlichen Belastungen.

Demnach gingen allein 2008 unter der erwachsenen US-Bevölkerung rund zehn Millionen gesunde Lebensjahre durch Fettleibigkeit verloren - und ebenso viele durchs Rauchen. Die Studie unter Federführung von Haomiao Jia und Erica I. Lubetkin erscheint in der Februar-Ausgabe des "American Journal of Preventive Medicine".

Ihre Daten beruhen auf Interviews, die das Team von 1993 bis 2008 führte. In diesem Zeitraum sank die Zahl der Raucher in den USA um 18,5 Prozent. Gleichzeitig aber stieg der Anteil der Fettleibigen in der US-Bevölkerung um 85 Prozent. Der Verlust an Lebensqualität - und die Belastung für das amerikanische Gesundheitssystem - sei durch die beiden vermeidbaren Risiken inzwischen fast identisch, fanden die Forscher.

Während Dicke allerdings hauptsächlich ihr Krankheitsrisiko erhöhten, bezahlten Raucher ihre Sucht häufiger auch mit dem Leben. Die Forscher wählten daher als Maß sogenannte qualitätsbereinigte Lebensjahre ("quality adjusted life years"; QALYs). Ein QALY entspricht einem Lebensjahr in perfekter Gesundheit.

dpa>

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20
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Übergewicht 9.2.2010: Dramatisch viele Übergewichtige in der US-Armee

aus: 20 minuten online: Obama, wir haben ein Problem! Dick und Doof sind die neuen Feinde der USA; 9.2.2010; http://www.20min.ch/news/ausland/story/23378535

<Die Vereinigten Staaten haben einen besonders schwergewichtigen Gegner. Doch es handelt sich weder um den urananreichernden Iran noch um nordkoreanische Atomsprengköpfe. Diesmal kommt die Gefahr für die Armee aus den eigenen Reihen.

US-Army: Von den 17- bis 24-Jährigen, so die Schätzung des Pentagon, sei heutzutage 75 Prozent nicht zu gebrauchen.

Die Zahlen sind erschreckend: Laut einem neuen Bericht des Aufsichtsrats des US-Verteidigungsdepartements sind etwa 5 Prozent der Soldaten übergewichtig. Die Dunkelziffer dürfte allerdings höher liegen, denn viele Feldärzte erfassen die Fettleibigkeit der untersuchten Soldaten nicht als Gesundheitsproblem. Doch die Tendenz ist eindeutig steigend: Im Jahr 2003 waren noch etwa 1 bis 2 Prozent der Armeeangehörigen übergewichtig.

Die Probleme kommen noch – ganz dicke

Das wahre Problem liegt aber bei denen, die eigentlich die Basis der Armee sein sollten: Von den 17- bis 24-Jährigen, so die Schätzung des Pentagon, seien heutzutage 75 Prozent nicht zu gebrauchen. Die jungen Amerikaner sind entweder zu dick, stecken in juristischen Schwierigkeiten oder genügen einfach nicht den intellektuellen Anforderungen, die ihnen die Armee stellt.

«Wir hatten noch nie ein solches Problem mit Übergewicht wie heute», beklagt sich der ehemalige Chef des vereinten amerikanischen Generalstabs John Shalikasvili. Laut dem Bericht könne man über Dreiviertel der jungen Bevölkerung nicht verfügen. Das Problem schätzt er als «so gravierend» ein, dass sogar eine Kommission ins Leben gerufen wurde, in der auch der frühere Nato-Kommandant und Armeegeneral Wesley Clark sitzt.

Eine erste Massnahme scheint Verteidigungsminister Robert Gates vor einer Woche bereits ergriffen zu haben: Er gab eine Studie in Auftrag, die eine allfällige Abschaffung des Verbots für bekennende Homosexuelle analysieren soll (20 Minuten Online berichtete).

(kle)>

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n-tv
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20.5.2010: Fette Menschen haben geringeres Hirnvolumen und neigen zu Demenzerkrankungen

Wenn das mit dem geringeren Hirnvolumen bei Fettleibigen stimmt, dann ist nun klar, was die kollektive Krankheit der "USA" ist: nicht nur Fettleibigkeit, sondern auch verminderte Denkfähigkeit. Aber lesen Sie selbst:

aus: Wissen: Übergewicht und Gehirnvolumen: Zu viel Fett macht doof; 20.5.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Zu-viel-Fett-macht-doof-article882773.html

<Es gibt einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Gehirnvolumen älterer Menschen sowie zwischen Fettleibigkeit und Demenzerkrankungen, sagen Wissenschaftler der Boston University.

Wissenschaftler in den USA haben bei einer Untersuchung älterer Menschen einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und einer Abnahme des Gehirnvolumens entdeckt. Bei der Untersuchung von mehr als 730 älteren Testpersonen hätten jene mit besonders viel Körperfett ein geringeres Hirnvolumen aufgewiesen als schlankere Testteilnehmer, heißt es in der Studie der Boston University, die im Fachjournal "Annals of Neurology" veröffentlicht wurde. Es sei außerdem ein "starker Zusammenhang" zwischen Fettleibigkeit und dem Risiko von Demenzerkrankungen wie Alzheimer nachgewiesen worden.

Bei der Studie errechneten die Wissenschaftler um Studienautorin Sudha Seshadri zunächst den Körper-Masse-Index der Teilnehmer; dieser Wert ergibt sich, wenn das Gewicht durch die Körpergröße im Quadrat geteilt wird. Außerdem maßen sie den Umfang der Taille und dokumentierten insbesondere Fettansammlungen im Bauchbereich. Diese Ergebnisse setzten sie in einen Zusammenhang mit dem computertomografisch ermittelten Hirnvolumen und der Dichte der weißen Gehirnmasse, in der die Nerven verlaufen.

"Unsere Ergebnisse bestätigen den Zusammenhang zwischen einer Zunahme des Körper-Masse-Index und einer Verringerung des Gehirnvolumens bei älteren und mittelalten Menschen", heißt es in der Studie. "Noch wichtiger ist es, dass diese Daten einen starken Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit - insbesondere durch Fettansammlungen im Bauchbereich - und einem erhöhten Risiko von Demenzerkrankungen wie Alzheimer herstellen", heißt es weiter.

AFP>

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n-tv
                    online, Logo

16.6.2010: Fettleibige haben 29% weniger Sex, weil sie keinen Partner finden

aus: n-tv online: Gesundheit: Körperfülle hat Folgen: Mehr Sex mit Normalgewicht; 16.6.2010; Körperfülle hat Folgen
Mehr Sex mit Normalgewicht
  
<Die Wahrscheinlichkeit eines Sexpartners ist bei sehr fülligen Frauen um 29 Prozent geringer als bei normalgewichtigen.

Fettleibige Menschen haben einer Untersuchung zufolge deutlich weniger Sex als Männer und Frauen mit Normalgewicht. Darüber hinaus vernachlässigen übergewichtige Frauen eher die Verhütung, während übergewichtige Männer mehr Potenzprobleme haben. Das ergab eine in der Wissenschaftszeitschrift "British Medical Journal" veröffentlichte Studie. Ärzte sollten daher verstärkt auf beide Tabuthemen achten: Auf Übergewicht und den Zusammenhang mit Sex.

Für die Studie wurden die Daten einer französischen Untersuchung von gut 10.000 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren aus dem Jahr 2006 verwendet. Etwa zwei Drittel hatten Normalgewicht, ein Viertel war übergewichtig, und die übrigen (411 Frauen und 350 Männer) wurden als fettleibig eingestuft. Demnach war die Wahrscheinlichkeit eines Sexpartners in den vergangenen zwölf Monaten bei den sehr fülligen Frauen um 29 Prozent geringer als bei normalgewichtigen Frauen. Bei fettleibigen Männern lag dieser Anteil sogar bei 69 Prozent. Zudem hatten fettleibige Männer zweieinhalb Mal öfter Erektionsprobleme. Bei den stark übergewichtigen Frauen kamen dafür unerwünschte Schwangerschaften mehr als vier Mal häufiger vor.

Für die Einstufung in die drei Gruppen Normalgewicht, Übergewicht und starkes Übergewicht wurde der so genannte Body Mass Indes (BMI) zugrunde gelegt, der das Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße abbildet.
 
AFP>

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n-tv
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29.6.2010: Fettleibigkeit in den "USA" v.a. in den Südstaaten

aus: n-tv online: Panorama: Hautfarbe und Geldbeutel entscheidend; 29.6.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/US-Buerger-werden-immer-dicker-article951221.html

<US-Bürger werden immer dicker. Vor allem in den Südstaaten der USA sind die Menschen zu dick. Der Bundesstaat Mississippi führt die Liste bereits seit sechs Jahren an. Mehr als 33 Prozent der Erwachsenen haben hier zuviel auf der Hüfte.
 
Das dicke Problem gibt es aber auch im Norden, wie hier in Ohio.

Die Amerikaner sind einer Studie zufolge wieder dicker geworden. In 28 US-Bundesstaaten hätten die Einwohner gegenüber dem Vorjahr an Gewicht zugelegt, hieß es in einem Bericht zweier Gesundheitsstiftungen. Vor allem im Süden der USA seien die Menschen zu dick. Zehn der elf Staaten mit den höchsten Fettleibigkeitsraten sind dem Bericht zufolge hier zu finden. Der Bundesstaat Mississippi führt die Liste bereits seit sechs Jahren an. Mehr als 33 Prozent der Erwachsenen hätten hier zuviel auf der Hüfte.

Den Gesundheitslobbyisten zufolge spielen Hautfarbe und Geldbeutel eine entscheidende Rolle: Schwarze und Hispanics seien in mindestens 40 der 50 Bundesstaaten dicker als Weiße. 35 Prozent der Menschen mit einem Jahreseinkommen unter 15.000 Dollar schleppten der Studie nach zu viel Fett mit sich rum; bei einem Verdienst von mehr als 50.000 Dollar waren es nur 24 Prozent.
 
.rts>

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gmx,
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17.7.2010: Joga gegen Übergewicht in der "US"-Armee

In der "US"-Armee wird versucht, mit Joga dem Übergewicht der Soldaten Herr zu werden. Nun, das ist ein Ansatz, aber das geistige Joga scheint es nicht zu geben, denn dann würde ja gleich jeder Krieg beendet. Es handelt sich also um den Missbrauch von Joga zu Kriegszwecken. Aber lesen Sie selbst:

aus: gmx Nachrichten: Fitnessguru soll übergewichtige US-Soldaten fit machen; 17.7.2010;
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/fitness/10820088-US-Soldaten-muessen-abspecken-mit-Yoga.html

<Im Kampf gegen das Übergewicht von Soldaten hat die US-Armee einen bekannten Fitnessguru zur Hilfe gerufen.

Mehr zum Thema

So halten sich die Stars fit.Lazy Fitness: Auch wer faul ist, bleibt fit.Fettkiller: Sport mit knurrendem Magen.

Der berühmte Fitness-Guru Tony Horton rückt der dicken US-Armee auf den Leib.
 
Tony Horton, der schon Prominenten wie Sänger Bruce Springsteen oder Hollywood-Schauspieler Sean Connery Beine machte, sagte in Washington, er habe den Soldaten unter anderem Yoga-Übungen empfohlen. "Yoga verstärkt die positiven Effekte von Kraft- und Ausdauerübungen", sagte Horton, der bereits auf den US-Stützpunkten Norfolk, Andrews und Fort Bragg im Einsatz war.

Studien des US-Verteidigungsministeriums zufolge hat sich die Zahl der übergewichtigen Soldaten seit 2003 verdoppelt. Im Mai hatten die beiden ehemaligen US-Generalstabschefs John Shalikashvili und Hugh Shelton in einem Zeitungsbeitrag gewarnt, die zunehmende Zahl fettleibiger junger US-Bürger sei eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Die Zahl der potenziellen Rekruten, die Sportprüfungen nicht schafften, ist demnach seit Mitte der 90er Jahre um fast 70 Prozent gestiegen.>

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20
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18.7.2010: Übergewicht: Ferienlager für mollige Kinder mit Sport, gutem Essen und mit Psychoanalyse

Es scheint eine hervorragende Idee der beiden Basler Kantone, für dicke Jugendliche Ferienlager zu veranstalten, wo das Problem der Fettleibigkeit dann im Vordergrund steht, ohne Begleitung der Eltern, nur das Kind mit den Betreuungspersonen und mit Bewegung, gutem Essen und mit psychologischer Ergründung der Gründe für die Fressattacken. Denn das Kind muss das Gewicht allein in den Griff kriegen, da können die Eltern zum Teil nichts machen, oder manchmal sind die Eltern sogar die Ursache für Frustreaktionen etc. Leider ist der Zusammenhang zwischen Ernährung und Blutgruppe (Blutgruppenernährung) nicht erwähnt, dann hätte man sicher noch mehr positiven Effekt bei den Abnehm-Lagern.

aus: 20 minuten online: Ferienlager für mollige Kinder; 18.7.2010; http://www.20min.ch/news/basel/story/30668312

<Die Sportämter beider Basel lancieren dieses Jahr gemeinsam zwei Ferienlager für übergewichtige 12- bis 17-Jährige.  0 KommentareWährend einer Woche werden sich die Kinder und Teenager auf spielerische Art und Weise sportlich betätigen. «Zudem wird eine Ernährungs­beraterin täglich mit unseren Teilnehmern kochen», sagt Arzt Andreas Bächlin, der das Lager im Berner Oberland leiten wird. Auch für die psycholo­gische Betreuung ist gesorgt. «Durch Einzelgespräche versuchen wir dem Problem, das zum Übergewicht geführt hat, auf den Grund zu gehen», so Bächlin. Das Lager für Mädchen findet im Herbst, jenes für Jungs im Frühling statt. Interessierte können sich via Sportamt anmelden.

www.bl.ch/sportamt [Sportamt des Kantos Basel-Land]

(jd)>

[Dort kann man sich dann sicher auch über Resultate und Erfolgsquoten erkundigen].

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Basler
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4.8.2010: Bill Clinton nimmt mit einer Kohlsuppe ab

aus: Basler Zeitung online: Bill Clintons "magische Suppe"; 4.8.2010; http://bazonline.ch/panorama/leute/Bill-Clintons-magische-Suppe/story/25295699

<Für die Hochzeit seiner Tochter Chelsea hat der frühere US-Präsident kräftig abgespeckt. Das schaffte er mit einer speziellen Diät.

Chelsea Clinton hatte für ihre Hochzeit einen Wunsch an ihren Vater. «Dad, das Einzige, was du tun musst, ist, mich zum Altar zu bringen und dabei gut auszusehen», sagte die Tochter des früheren US-Präsidenten wenige Wochen vor der Trauung. Diesen Wunsch nahm Bill Clinton offensichtlich ernst und bemühte sich um eine gute Figur. Am letzten Samstag erschien an der Hochzeitsfeier ein sichtlich schlankerer Clinton.

Die amerikanischen Medien warfen in den letzten Tagen die Frage auf, mit welcher Diät der Ex-Präsident abgenommen hatte. Bald war die Rede von einer Kohlsuppen-Diät – was Clinton weder bestätigte noch dementierte. Die «Cabbage Soup Diet» ist eine der ältesten Crash-Diäten und kam in den 70er-Jahren in den USA auf. Bis zu fünf Kilo sollen in sieben Tagen purzeln, weshalb man sie auch «magische Suppe» nennt. Normalerweise wird die Diät im Rahmen einer einwöchigen Fastenkur angewandt.

Körper verbrennt mehr Kalorien, als er bekommt

Zurückgeführt wird die starke Gewichtsabnahme auf die besondere Eignung des Weisskohls als sogenannter Fatburner: Die Kohlsuppe enthält kaum Kalorien, dafür aber viele schwer verdauliche Ballaststoffe. Das Verdauungssystem muss sich für deren Verarbeitung besonders anstrengen. Dabei soll der Körper mehr Kalorien verbrennen als die Kohlsuppe selbst enthält. Weiter wird ihr eine entwässernde und entschlackende Wirkung zugeschrieben. Diese Art der Diät basiert auch auf dem Konzept, ein Hungergefühl gar nicht aufkommen zu lassen. Die Verfechter der Kohlsuppendiät sind überzeugt: Je mehr Suppe gegessen wird, umso höher ist die Fettverbrennung.

Die grosse Mehrzahl der Ärzte und Ernährungswissenschaftler lehnt die Kohlsuppen-Diät ebenso wie andere Crash-Diäten als zu einseitig und für eine dauerhafte Gewichtsabnahme ungeeignet ab. Sehr wahrscheinlich ist, dass es zum Jo-Jo-Effekt kommt, wie verschiedene Fachartikel zeigen. Als ausgesprochen ungesund wird von vielen Ärzten die geringe Eiweissaufnahme angesehen. Der Körper greift dadurch auf die Muskelmasse zurück, was nicht zuletzt auch die Möglichkeit zur Fettverbrennung reduziert, welche vornehmlich in den Muskeln stattfindet. Es gibt einen weiteren Zweifel an der «Cabbage Soup Diet»: Die Wirksamkeit von Fatburnern konnte bis heute nicht wissenschaftlich belegt werden. Menschen mit Stoffwechsel- oder Kreislauferkrankungen ist dringend von solchen Diäten abzuraten.

Nicht geeignet für längerfristige Gewichtsabnahme

In einem Diäten-Check zog die Zeitschrift «Stern» vor ein paar Monaten folgendes Fazit über die Kohlsuppen-Diät: «Sie ist ungeeignet, um gesund und längerfristig abzunehmen – der Jojo-Effekt ist programmiert. Der Speiseplan ist eintönig, Blähungen die Folge der endlosen Kohlsuppen-Esserei. Gegen das Rezept der Kohlsuppe ist prinzipiell nichts einzuwenden, für eine einzelne Mahlzeit eignet sie sich sogar hervorragend. Als alleiniges Grundnahrungsmittel eingesetzt, wird sie allerdings zum kulinarischen Albtraum.» (vin)>

<Kohlsuppe-Rezept

Für eine Kohlsuppe (Cabbage soup) braucht es folgende Zutaten: 1 Kopf Weisskohl, 1 kg Karotten, 6 Zwiebeln, 2 Paprika, 1 Stange Sellerie, 8 geschälte Tomaten, Kräuter wie Petersilie, Gewürze wie Chili, Pfeffer und Kümmel.

Und so wird die Kohlsuppe gemacht: Gemüse waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden oder grob mixen. Mit mindestens 5 Litern Wasser 5-10 Minuten aufkochen und anschliessend 20-25 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. Nicht salzen! Die Suppe kann warm oder kalt verzehrt werden und lässt sich problemlos portionsweise aufwärmen. Im Kühlschrank ist sie mehrere Tage lang haltbar und kann daher auf Vorrat gekocht werden.>

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Basler
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New York 7.10.2010: Sozialhilfebezüger sollen kein Coca-Cola mehr trinken, weil es dick macht - Bewegungsmangel ist nicht das Problem, sondern die falsche Ernährung

aus: Basler Zeitung online: Dicke müssen auf Cola verzichten; 7.10.2010; http://bazonline.ch/ausland/amerika/Dicke-muessen-auf-Cola-verzichten/story/27242279

<Von Philipp Löpfe.

Der Bürgermeister von New York will verbieten, dass mit Sozialhilfe-Geldern kalorienreiche Getränke gekauft werden dürfen. Damit stellt er Cola auf eine Stufe mit Alkohol oder Zigaretten.

Etwa 1,7 Millionen Familien in New York erhalten so genannte «Food Stamps», eine Art Märklein, mit denen sie gratis Lebensmittel beziehen können. Gerade diese Familien sind oft übergewichtig. Neueste Zahlen zeigen, dass rund 40 Prozent der New Yorker Kinder an öffentlichen Schulen und Kindergärten zu dick sind.

Jetzt will Bürgermeister Michael R. Bloomberg handeln. Er hat in Washington angefragt, ob er ein Gesetz einführen kann, das verhindert, dass mit Food Stamps Süssgetränke erworben werden dürfen.

Die Volkskrankheit Nummer eins

Aus gesundheitspolitischer Sicht ist das Vorgehen des Bürgermeisters unbestritten. «Die Welt wäre ein viel besserer Ort, wenn die Menschen weniger Süssgetränke konsumieren würden», sagt New Yorks Gesundheitsexperte George Hacker in der «New York Times».

Im Kampf gegen die Fettleibigkeit haben sich die Fronten verschoben. Erstens ist heute klar, dass Übergewicht zur Volkskrankheit Nummer eins geworden ist. Diabetes verkürzt dabei nicht nur das Leben der Menschen, Dicke werde auch volkswirtschaftlich zu einer Belastung.

Bewegungsfaulheit als Mythos entlarvt

Zweitens ist inzwischen auch klar, warum die Menschen immer dicker werden: Wir essen falsch, und wir essen vor allem zu viel. Die Theorie, dass wir uns zu wenig bewegen, ist falsch. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Aberdeen hat ergeben, dass sich das Bewegungsverhalten von Briten im letzten Vierteljahrhundert nicht verändert hat. Das dürfte generell für die modernen westlichen Gesellschaften zutreffen.

Was sich hingegen stark verändert hat, sind unsere Ernährungsgewohnheiten: Die Anzahl der Kalorien, die ein durchschnittlicher Brite zu sich nimmt, hat sich in den letzten 25 Jahren um 12 Prozent erhöht, beim durchschnittlichen Amerikaner sind es gar 25 Prozent. Zu glauben, dieser Kalorienüberschuss könne allein mit Bewegung abgebaut werden, ist eine Illusion. «Dazu müssen die Menschen vier bis fünf Stunden Sport betreiben, pro Tag», erklärt der Verfasser der Studie, Professor John Speakman.

Auch Zigaretten sind verboten

Süssgetränke sind Kalorienbomben. Sie werden gerade von armen Familien in grossen Mengen konsumiert. Zusammen mit Junk Food sind sie eine Hauptursache der Fettleibigkeits-Epidemie. Deshalb sehen sich die New Yorker Gesundheitsbehörden in ihrem Vorgehen auch moralisch und rechtlich legitimiert. Sie verweisen darauf, dass es bereits heute verboten ist, mit Food Stamps Zigaretten oder alkoholische Getränke zu erwerben.

Trotzdem wäre ein solches Verbot ethisch höchst fragwürdig: Wird der Staat immer mehr zu «Big Brother», der alles überwacht? Werden mit einer solchen Massnahme nicht arme Menschen stigmatisiert? Diese Fragen sind nicht beantwortet. Keine Antwort hat man bisher aber auch auf das Problem der Fettleibigkeit gefunden. Obwohl inzwischen in allen modernen Gesellschaften dem Übergewicht der Kampf angesagt worden ist, bleiben die Erfolge bescheiden. Die Essgewohnheiten der Menschen zu ändern, ist offensichtlich extrem schwierig – und ein Medikament gegen Übergewicht existiert trotz grosser Anstrengungen der Pharmaindustrie bis heute nicht. (baz.ch/Newsnetz)>

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n-tv
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11.10.2010: Fettleibigkeit kann durch "Risikogene" begünstigt sein

aus: n-tv online: Wissen: Genetischer Anteil gross: Risikogene fördern Fettleibigkeit; 11.10.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Risikogene-foerdern-Fettleibigkeit-article1685236.html

<Neben den bereits 14 bekannten Risikogenen für Übergewicht entdecken Forscher weitere 18, die Fettleibigkeit fördern. Damit haben auch genetische Anlagen einen entscheidenden Anteil für Gewichtsprobleme. Dennoch bleibt eine ungesunde Lebensführung Auslöser.

Es gibt wesentlich mehr Risikogene für Fettleibigkeit im Erbgut des Menschen als bislang bekannt. In einer internationalen Analyse, die Daten aus 70 Einzelstudien mit fast 250.000 Europäern zusammenfasst, wurden neben den bekannten 14 Risikogenen 18 weitere Gene mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. Das teilte das Nationale Genforschungsnetz NGFN mit. Auch für die Fettverteilung an Bauch oder Hüfte wurden in einer zweiten Untersuchung weitere Gene gefunden. Das Fachjournal "Nature Genetics" veröffentlichte die Analysen.

Obwohl natürlich die Lebensführung für die zunehmende Zahl Übergewichtiger mitverantwortlich sei, haben nach Auffassung der Forscher auch genetische Anlagen einen entscheidenden Anteil. Ungewöhnlich sei die große Probandenzahl der Studie, die durch den internationalen Verbund möglich wurde. An den Studien waren in Deutschland unter anderem Prof. Johannes Hebebrand von der Universität Duisburg-Essen, Iris Heid von der Universität Regensburg sowie Kollegen in München, Kiel und Lübeck beteiligt.

Keine Ausrede für Übergewicht

Etwaige Risikogene sollten jedoch keinesfalls als Ausrede für Übergewicht genutzt werden, schreibt Jörg Blech in seinem jüngsten Buch "Gene sind kein Schicksal - Wie wir unsere Erbanlagen und unser Leben steuern können". Unter den vielen zuvor bekannten Übergewichtsgenen hätten sich nur zwei als haltbar erwiesen. Das sogenannte mc4r-Gen tragen demnach aber nur 2,5 Prozent der stark Übergewichtigen. Das fto-Gen sei im Schnitt nur für drei Kilogramm verantwortlich, selbst wenn man es vom Vater und von der Mutter geerbt habe.

Bei Diabetes verhalte es sich ähnlich: Die angeblichen Diabetes-Gene dienten kaum zur Vorhersage der Krankheit. Eine Studie mit 50.000 Frauen habe hingegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Diabetes und TV-Konsum ergeben: Für jede zwei Stunden, die eine Frau täglich fernsah, stieg das Diabetesrisiko um 14 Prozent.

dpa>

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Welt
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4.11.2010: Die Menschen in den "USA" verfetten immer mehr - über 34% der "US"-Menschen sind fettleibigg - und weitere 34% sind übergewichtig

aus: Welt online: Epidemie: Zahl der Fettleibigen in den USA wächst gigantisch; 4.11.2010;
http://www.welt.de/gesundheit/article10735003/Zahl-der-Fettleibigen-in-den-USA-waechst-gigantisch.html

<Der Höhepunkt der Fettsucht-Epidemie in den USA wird erst 2050 erreicht, prophezeien Forscher: Dann sind 42 Prozent der US-Bürger fettleibig.

Fettleibigkeit nimmt in immer mehr Ländern das Ausmaß einer Volkskrankheit an. Vor 1980 hat der Anteil der krankhaft dicken Menschen in den meisten Ländern noch deutlich unter zehn Prozent gelegen

Schon heute ist mehr als jeder dritte US- Amerikaner fettleibig, und in den kommenden Jahren wird die Zahl der Dicken weiter wachsen. Erst wenn mindestens 42 Prozent der US-Bürger extrem übergewichtig sind, ist der Höhepunkt der Fettsucht-Epidemie erreicht, wie Forscher der Harvard-Universität in Cambridge (US-Staat Massachusetts) errechnet haben. Noch bis zum Jahr 2050 kann die Zahl fettleibiger Menschen in den USA demnach zunehmen, schreiben die Forscher um Alison Hill im Fachblatt „PLoS Computational Biology“.

Die Forscher hatten 40 Jahre zurückreichende Daten von Teilnehmern der Framingham Heart Study ausgewertet. 1971 fielen 14 Prozent dieser Probanden in die Kategorie „fettsüchtig“: sie hatten einen Body-Mass- Index (BMI) von 30 oder darüber. In den vergangenen fünf Jahren waren es nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC bereits 34 Prozent der Bevölkerung. Weitere 34 Prozent zählen mit einem BMI zwischen 25 und unter 30 als übergewichtig.

Die Hoffnungen einiger Experten, das damit der Höhepunkt der Epidemie erreicht sei, stützen die Ergebnisse der Forscher um Hill nicht. Schlimmstenfalls steige der Anteil der Fettleibigen sogar über 42 Prozent, denn diese Zahl sei unter optimistischen Annahmen ermittelt worden. Allerdings werde sich die Fettsucht in den kommenden Jahren langsamer ausbreiten als in der Vergangenheit. Bis der Höhepunkt erreicht sei, könne es daher noch 40 Jahre dauern.

[Fettleibigkeit ist ansteckend - schlechte Lebensmittel - und sitzender Lebensstil - und kein Willen zum Abnehmen]

Als einen der Hauptgründe für die rasante Ausbreitung der Fettsucht in den vergangenen Jahrzehnten nennen die Wissenschaftler „soziale Ansteckung“: Wer demnach als Normalgewichtiger Kontakte zu fünf fettleibigen Menschen hat, trägt ein doppelt so hohes Risiko, selbst fettleibig zu werden, wie jemand, der keine extrem dicken Freunde hat.

Neben der sozialen Ansteckung sind zwei weitere Gründe für die Ausbreitung der Fettsucht hauptverantwortlich, berichten die Forscher: Zum einen die leichte Verfügbarkeit von ungesunden Lebensmitteln und der bequeme, überwiegend sitzende Lebensstil.

Zum andere gelinge es den Menschen nach wie vor nur schwer, einmal angefuttertes Übergewicht wieder loszuwerden. Ein fettsüchtiger Erwachsener hat demnach nur eine Chance von vier Prozent, zumindest so viel abzunehmen, dass er wieder in die Kategorie „übergewichtig“ fällt. Diese Zahl ist seit 1971 unverändert geblieben.

dpa/oc>

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Welt
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20.12.2010: Rezept gegen Hüftspeck: Muskelaufbau lässt Fett verbrennen und automatisch verschwinden

aus: Welt online: Sportmedizin: Hüftspeck lässt sich nicht gezielt abtrainieren; 20.12.2010;
http://www.welt.de/gesundheit/article11743047/Hueftspeck-laesst-sich-nicht-gezielt-abtrainieren.html

<Autor: Susanne Rytina

Stammesgeschichtlich sind die Hüften schon seit jeher die besondere Problemzone der Frauen. Zudem sind die Polster ziemlich trainingsresistent.

[Man kann es auch anders sehen: Hüftspeck ist eine Notreserve für die Mutter, denn ursprünglich war der Winter immer eine Hungerzeit, bei dem der Hüftspeck dann verschwand].

Gegen Speckrollen auf der Hüfte hilft langfristig nur ein allgemeines Ausdauer- und Muskeltraining.

Bei den einen wird in der besinnlichen Winterzeit das Herz groß, bei anderen werden zusätzlich auch noch die Hüften breit: Kein Wunder, überall locken Leckereien und deren Genuß zieht bei vielen Menschen Fettpölsterchen auf den Hüften nach sich. Viele Betroffene versuchen, mit bestimmten Übungen die Figur wieder in Form zu bringen. Doch die Polster auf der Hüfte gelten als außerordentlich trainingsresistent.

Das bestätigt auch Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln: „Es gibt leider überhaupt kein gezieltes Training, mit dem man den Speck von der Hüfte wegtrainieren kann.“ Das gelte auch für das oft propagierte Bauchmuskeltraining: „Das allein löst das Problem nicht“, sagt der Experte.

Nur ein ganz allgemeines Muskeltraining könne helfen: Egal ob mit Sit-ups, Kniebeugen, Liegestützen oder Rückentraining, wichtig ist dem Sportwissenschaftler zufolge, dass insgesamt Muskelmasse aufgebaut wird. Der positive Effekt ist dabei nachhaltig: „Wer seine Muskelmasse aufbaut, erhöht seinen Grundumsatz und kann auch in Ruhestellung mehr Fett verbrennen.“ Der Grundumsatz – der Energiebedarf des Körpers bei Ruhe - macht laut Froböse immerhin 70 bis 80 Prozent des gesamten Stoffwechsels aus. Sogar liegend auf der Couch verbraucht der Körper Energie - und je mehr Muskelmasse man hat, desto besser.

„Das Wichtigste ist also, am Grundumsatz zu drehen und ihn zu erhöhen“, rät Froböse. „Erst wenn ich den Körper dauerhaft dazu bringe, mehr Energie zu verbrennen, als aufzunehmen, dann geht er an seine Reserven“, sagt der Professor aus Köln. Nur weniger Nahrung aufzunehmen, sei dagegen ein Irrweg: Bei einer Diät von 1.000 Kilokalorien schalte der Körper auf Sparmodus, indem er den Stoffwechsel herunterfahre. Die Folge: Der Grundumsatz reduziert sich und es bewegt sich auf der Waage rein gar nichts mehr und schlimmer noch - es droht der gefürchtete Jojo-Effekt: Wer sich nach einer Diät wieder wie üblich ernährt, wird oft dicker als jemals zuvor.

Froböses Anti-Jojo-Effekt-Formel lautet: „Je nach Körpergewicht sollte man zwischen circa 1600 und 2200 Kilokalorien durch Nahrung zu sich nehmen.“ Gegen die hartnäckigen Speckrollen sei dann die Kombination aus Ausdauertraining und Muskeltraining geeignet. Das heißt: Drei- bis viermal pro Woche sollte man sich 30 bis 45 Minuten bewegen. Jeden zweiten Tag sollte Muskeltraining auf dem Plan stehen - zehn Minuten Liegestütze, Sit-ups, Rückentraining oder Kniebeugen seien ausreichend, sagt Froböse.

Die Hüften sind schon seit jeher die besondere Problemzone der Frauen. Dies sei aus der Stammes- und Entwicklungsgeschichte des Menschen zu erklären, sagt Froböse. „Wir haben noch immer die Körper von Steinzeitmenschen, die Notzeiten überdauern mussten. Deshalb ist der Körper darauf erpicht, durch Nahrung gelieferte Energie lange festzuhalten.“ Dazu hat er an bestimmten Stellen Depots angelegt, wo er die Energie in Form von Fett lagert.

Dass es bei Frauen die Hüften sind und weniger die Fettablagerung am Bauch, wird laut Froböse evolutionär begründet: Fett im Bauchraum ist eher ungünstig für eine Schwangerschaft.

dapd/oc>

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China 3.1.2011: Ein Spulwurm bringt die radikale Gewichtsabnahme - bei eventuell heftigen Nebenwirkungen

Rassistische Vorschriften der "hohen Herren Chinas" gegen Frauen mit mehr Kilos sind in China ein Grund, einer Frau keine Arbeit zu geben. Die Reaktion ist nicht eine Selbsthilfegruppe und eine Gründung einer Firma, wo nur Frauen mit mehr Kilos arbeiten dürfen, sondern die Reaktion ist die Anpassung an den Rassismus der "hohen Herren Chinas": Die Frauen schlucken Spulwurmlarven, um so radikal abzunehmen. Die Nebenwirkungen können gefährlich sein. Das heisst, eine solche Spurwurm-Methode wäre für viele Menschen auf der Welt eine Wohntat, aber nur mit ärztlicher Begleitung und regelmässiger Kontrolle. Eigenartig ist aber, dass wieder einmal die Blutgruppenernährung nicht erwähnt ist, mit der jeder / jede gratis abnehmen kann, so viel er / sie will. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Chinesische "Diät": Wurm rein, Gewicht runter; 3.1.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Wurm-rein--Gewicht-runter-26961408

<Im erbarmungslosen chinesischen Arbeitsmarkt greifen junge Frauen zu verzweifelten und gefährlichen Mitteln, um ihre Chancen auf eine Anstellung zu erhöhen.

Viel Essen, kein Sport und trotzdem abnehmen. Um am Vorstellungsgespräch eine schlanke Figur zu machen, führen sich manche Chinesinnen gefährliche Parasiten ein

Gewichtsabnahme ist ein Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen, und so erfreuen sich Diäten, Trennkost, Fitnessabos und andere Formen der Entsagung momentan grosser Beliebtheit. Das selbe Ziel, aber einen radikal anderen Ansatz verfolgen junge Frauen in China, wie die britische «Daily Mail» berichtet: Sie schlucken Eier von parasitären Spulwürmern, die anschliessend in ihren Därmen schlüpfen, sich dort einnisten und fortan von der zugeführten Nahrung leben. Gleichgültig was und wie viel diese Chinesinnen essen und wie wenig Sport sie betreiben, ihr Körper verliert rapide an Gewicht. Der Trick funktioniert, ist aber definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen, denn die gesundheitlichen Risiken sind beträchtlich.

Die Larven der Spulwürmer durchwandern auch die Lungen und können dabei Hustenanfälle, Fieber und starke Verschleimung verursachen. Ausgewachsene Würmer, die bis zu eineinhalb Jahre alt werden, blockieren manchmal die Bauchspeicheldrüsengänge, den Darm oder die Gallengänge. Während einer Narkose können die Würmer gereizt werden und versuchen, ihren Wirt durch verschiedene Körperöffnungen wie Mund, Nase oder After zu verlassen.

Körpergewicht als Ausschlusskriterium

Hintergrund dieser Tortur sind weder Neujahrsvorsätze noch Eitelkeit sondern der erbarmungslose chinesische Arbeitsmarkt. Speziell in den ländlichen Gebieten ist die Arbeitslosigkeit hoch. Gleichzeitig ist der Pool der arbeitsfähigen Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren um 112 Millionen auf über eine Milliarde Menschen angestiegen. Um überhaupt eine Chance auf eine der hart umkämpften Arbeitsstellen zu haben, müssen Frauen möglichst schlank zu den Vorstellungsgesprächen erscheinen.

Nicht alle wollen sich der Spulwurm-Kur unterziehen: Manche starren stundenlang auf Bilder, in der Hoffnung, so ihren Appetit zu unterdrücken. Eine Studentin erzählte von einer speziellen Seife, die angeblich zu Gewichtsverlust führt. Manche duschen bis zu zehnmal täglich mit derselben Absicht. Bis in die 90er-Jahre waren Pillen, Tee und auch Akupunktur verbreitet. Eine wissenschaftliche Grundlage für alle diese Behandlungen fehlt.

Das Problem bleibt allerdings mehrheitlich auf die ländlichen Gegenden beschränkt. Nicht dass urbane Chinesinnen weniger waghalsig oder abergläubisch wären. In den Städten hat es schlichtweg genug Jobs, auch für weniger schlanke Frauen.

(kri)>

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7.1.2011: Die meiste Fettleibigkeit ist in Nauru im Pazifik vor Neuguinea zu finden - die Kombination von falschem Stolz und falscher Ernährung ergibt ein gigantisches Übergewicht und hohe Diabetesraten mit allen negativen Folgen

aus: 20 minuten online: Fettleibigkeit: Das dickste Volk der Welt; 7.1.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/25052451

<Nein, diesen unrühmlichen Rekord haben sich nicht die Amerikaner geschnappt, sondern ein winziger Inselstaat im Südpazifik. Dort leiden 95 Prozent an Übergewicht.
Ein Augenschein in Nauru, im kleinsten Land mit den dicksten Menschen der Welt.

Die Republik Nauru ist ein Ort der Extreme. Der Inselstaat im Südpazifik ist mit seinen 21 Quadratkilometern das kleinste unabhängige Land. [Der Kanton Basel-Stadt hat vergleichsweise 37 km2 [web01]]. Seine rund 14 000 Einwohner aber sind die dicksten der Welt. Ein weitere Kennzahl rundet den Reigen der Rekorde ab: In den 1980er Jahren hatte Nauru das zweithöchste Bruttoinlandprodukt pro Kopf. Heute fehlt das verarmte Land in den Rankings des Internationalen Währungsfonds. Auf wunderliche Weise hängen alle diese Superlative miteinander zusammen.

Es gab eine Zeit, da lebten die Nauruaner vom Meer und ernährten sich vorwiegend von rohem oder gegrilltem Fisch. Die Kombination aus körperlicher Arbeit und gesunder Kost schlug sich naturgemäss in einem sportlichen Körperbau nieder. «Wenn man die alten Bilder anschaut, sieht man sehr athletische Menschen, sehr schlanke, gesunde Menschen», sagte Marcus Stephen, Präsident Naurus und ehemaliger Gewichtheber, gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender ABC. Doch vor hundert Jahren wurde auf seiner Insel eine Entdeckung gemacht, die das beschauliche Leben radikal verändern sollte: Phosphatvorkommen, ein unersetzlicher Bestandteil von Kunstdünger. Der Abbau brachte den Insulanern Jobs und Reichtum. Aber nicht nur das.

Dosenfleisch statt frischer Fisch

Auf einmal konnten es sich die Nauruaner leisten, im grossen Stil Nahrungsmittel aus dem Ausland, etwa dem relativ nahen Australien, zu importieren. Zum ersten Mal kosteten sie industriell hergestellte Lebensmittel und Fast Food – und fanden offenbar grossen Gefallen daran. So sehr, dass sie darüber Gemüse und Früchte vergassen. Heute fehlen frische Produkte fast gänzlich in den Regalen der Läden. Konserven jeglicher Art hingegen sind im Überfluss erhältlich.

Der Reichtum Naurus war nur von kurzer Dauer. Ein Grossteil der Gewinne aus dem Phosphatabbau wurde kurzsichtig investiert oder floss in korrupte Taschen. Heute sind die Primärvorkommen erschöpft, die Armut hat wieder Einzug gehalten. Geblieben sind die Essgewohnheiten und mit ihnen ein gewaltiges Gesundheitsproblem: 95 Prozent der Nauruaner sind übergewichtig, 80 Prozent fettleibig und 30 Prozent leiden an Diabetes. Amputationen, Herz- und Nierenversagen und Erblindung sind weit verbreitet.

Spaziergänge auf der Landebahn

Gesundheitsminister Mathew Batsiua steht vor einer Herkulesaufgabe: «Die Welt muss wissen, dass wir versuchen, die Situation zu verbessern und nicht einfach herumsitzen.» Die Gesundheitsbehörden organisieren Aerobic-Kurse, Australien Football auf Naurus einzigem Sportplatz und nationale Abnehmwettbewerbe. Alle Nauruaner sind aufgerufen, Spaziergänge auf der Landebahn des Flughafens zu unternehmen. Gefährlich ist das nicht, denn pro Woche landen nur zwei Flugzeuge. Ein besonderes Augenmerk gilt den Kindern. Für viele ältere Nauruaner dürfte es indes bereits zu spät sein.

Während die Gewichtsprobleme an sich unbestritten sind, ist Nauru mit dem Titel «dickstes Land der Welt» ganz und gar nicht einverstanden. Der Direktor der nationalen Gesundheitsbehörde, Setareki Vatucawaqa, erklärte, der Body-Mass-Index sei vielleicht für Europäer ein sinnvolles Messverfahren, nicht aber für die Nauruaner. Diese hätten andere Gene, was sich auch in der grossen Zahl erfolgreicher Gewichtheber zeige.

(kri)>

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16.3.2011: <Abnehmen: Ausreichend Wasser trinken beugt Übergewicht vor>

aus: Welt online; 16.3.2011; http://www.welt.de/gesundheit/article12844523/Ausreichend-Wasser-trinken-beugt-Uebergewicht-vor.html

<Einfacher geht es nicht: Wer genug trinkt, verbrennt zusätzlich Kalorien. Experten erklären, wie viel Wasser unser Körper braucht.

Ausreichend Wasser trinken hilft, um den Körper fit zu halten und Übergewicht vorzubeugen. Das haben Forscher der Berliner Charité nachgewiesen. „Wasser dient nicht nur als Durstlöscher, sondern auch als Stoffwechselaktivator“, sagt Michael Boschmann, Leiter einer Arbeitsgruppe am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Boschmann und seine Kollegen ließen sieben junge Frauen und sieben junge Männer auf nüchternen Magen morgens einen halben Liter Wasser trinken. Daraufhin sei der Energieumsatz im Körper um etwa 30 Prozent gestiegen und dieser Effekt habe 60 bis 90 Minuten angehalten, erläutert der Mediziner. Das bedeute einen zusätzlichen Energieverbrauch von etwa 25 Kalorien. Beim Trinken von 1,5 bis 2 Litern Wasser täglich würden etwa 100 Kalorien zusätzlich verbraucht.

Die Erklärung: Durch das Wasser-Trinken verdünnt sich laut Boschmann kurzzeitig das Blut. Dies löse einen Reflex in der Leber aus. Und dieser Reflex wiederum aktiviere das sympathische Nervensystem, das unseren Körper auf geistige und körperliche Leistungen vorbereitet und dazu Energie verbraucht.

Boschmann empfiehlt deshalb, auch zwischen den Mahlzeiten ein Glas Wasser zu trinken. „Normales Leitungswasser reicht“, sagt er. Ingwer oder sonstige Zusatzstoffe, die „wärmen“, seien nicht nötig. Das kalorienverbrauchende Potenzial sei nicht unendlich steigerbar. Generell hält der Mediziner es für ratsam, im Winter eineinhalb Liter Wasser zu trinken, im Sommer zwei bis drei Liter. „Der Körper braucht permanent Wasser, damit er rund läuft“.

dapd/mab>

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20
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7.3.2011: In Südkorea kann eine Firma ein Abspeckprogramm vorschreiben

aus: 20 minuten online: Fettleibigkeit: Abnehmen oder Kündigung; 7.3.2011;
http://www.20min.ch/finance/news/story/11660840

<Abspecken in Südkorea: Wer es nicht schafft, dreimal täglich joggen zu gehen, muss bei der Unternehmensleitung antraben und es droht die Kündigung.

Ein Mann wurde von einer Firma in Südkorea direkt nach seiner Einstellung gezwungen, zusammen mit fünf weiteren fettleibigen Angestellten an einem Trainingsprogramm teilzunehmen, das von Vorgesetzten überwacht wurde.

Auch sollen sie gezwungen worden sein, ihre Kündigung für den Fall einzureichen, dass sie ihre Ziele zum Gewichtsverlust nicht erreichen würden. Zudem mussten sich die Angestellten der Kommission zufolge rechtfertigen, falls sie es nicht schafften, dreimal täglich joggen zu gehen.

Sport war «freiwillig»

Die nationale Menschenrechtskommission verurteilte nun das Unternehmen am Montag dazu, den 31-jährigen Angestellten, der die Firma nach drei Monaten verliess, mit fünf Millionen Won (rund 4100 Fr.) zu entschädigen.

Nach Aussagen des Unternehmens war der Sport freiwillig. Die Menschenrechtskommission bemängelte aber, interne E-Mails belegten das Gegenteil. Demnach wurden in den Schreiben fettleibige Angestellte namentlich genannt.

(whr/sda)>

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n-tv online, Logo

23.3.2011: <Falsches Selbstbild: Dicke unterschätzen ihr Gewicht>

aus: n-tv online; 23.3.2011; http://www.n-tv.de/wissen/Dicke-unterschaetzen-ihr-Gewicht-article2929151.html

<Selbstbetrug gehört offensichtlich zu den Faktoren, die sehr dicken Menschen das Abspecken so schwer machen. Einer US-Studie zufolge haben vier von fünf fettsüchtigen Müttern ein falsches Bild von ihrer Figur. 81,8 Prozent von ihnen schätzten ihr Gewicht als geringer ein als es tatsächlich war. Auch 42,5 Prozent der Übergewichtigen hielten sich für leichter.

Zum Aussehen ihrer zu schweren Kinder gaben sich die dicken Frauen ebenfalls Illusionen hin. Jede zweite fettsüchtige oder übergewichtige Mutter beurteilte das Gewicht ihres Kindes als normal, obwohl die Waage deutlich zu viel anzeigte. Das berichtete die Amerikanische Herzgesellschaft (American Heart Association) in Dallas auf einer Tagung zu den Risiken falscher Ernährung und mangelnder Bewegung für Herz und Kreislauf.

Eine Gruppe um Nicole Dumas von der Columbia Universität hatte Frauen und ihren Nachwuchs in New York befragt. Normalgewichtige Mütter hatten dagegen ein meist zutreffendes Bild von der eigenen Figur und der ihrer Kinder.

dpa>

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Las papas fritas pueden ser tan adictivas como la marihuana

Pommes Frites können so süchtig machen wie Marihuana
Martes, 05 de Julio de 2011 11:42

Dienstag, 5. Juli 2011, 11:42 Uhr
de / aus: http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/ciencia-y-tecnologia/ciencia/23200-las-papas-fritas-pueden-ser-tan-adictivas-como-la-marihuana

Investigadores italianos y estadounidenses encontraron respuesta al por qué las comidas grasas producen tanta satisfacción y por qué es muy difícil dejar de comerlas. Más aún determinaron que comidas como las papas fritas son tan adictivas como la marihuana.

Todo empieza en la lengua, cuando una sustancia grasa es ingerida, genera una señal que viaja primero al cerebro y sucesivamente atraviesa el nervio vago, llega al intestino y estimula la producción de endocannabinoides.

Estas sustancias son llamadas así porque tienen efectos similares a los cannabinoides que presenta la marihuana.

Los investigadores del Instituto Italiano de Tecnología de Génova en colaboración con la Universidad de California en Irvine explicaron que estos últimos activan otras células, que a través de sustancias químicas, provocan un «deseo insaciable» de comer papas fritas.

También ocurre con otros alimentos ricos en grasas, sobre todo aquellos conocidos como «comida chatarra».

Los endocannobonides (en particular el anandamide) intefieren en la producción de hormonas que afectan a la sensación de hambre y de saciedad y es por esto que juegan un papel importante en la regulación de la asunción de comidas grasas.

«En términos evolutivos, el hombre comía grasas para sobrevivir, ya que son una gran fuente de energía, pero en la actualidad no es necesaria la ingesta abundante de éstas para vivir», asegura Daniele Piomelli, director del Departamento de Drug Discovery del ITT, en artículo publicado en la revista «Proceeding of the National Academy of Sciences».

La investigación asegura que a largo plazo la papa frita es el alimento que más engorda, seguidas de bebidas azucaradas y de la carne conservada y no conservada. Andina.



Wissenschaftler aus Italien und den "USA" haben herausgefunden, wieso fettige Speisen eine grosse Befriedigung beim Kunden verursachen, und wieso es schwierig ist, darauf zu verzichten. Ausserdem stellten sie fest, dass Speisen wie Pommes Frites so süchtig machen können wie Marihuana.

Alles begann auf der Zunge, wenn eine fettige Substanz gegessen wird. Dabei wird ein Signal erzeugt, das zuerst ans Gehirn läuft und dann systematisch Schritt fúr Schritt in den Vagus-Nerv übergeht, zum Magen gelangt und dort die Produktion von Endokannabinoiden bewirkt.

Diese Substanzen werden so genannt, weil sie ähnliche Effekte haben wie die Kannabinoide bei Marihuana.

Die Forscher des Instituto Italiano de Tecnología in Genua - in Zusammenarbeit mit der Universität von Kalivornien in Irvine, erklärten, dass diese letzteren dafür verantwortlich sind, dass weitere Zellen stimuliert werden, dass durch seine chemischen Substanzen ein "unersättliches Verlangen" provoziert wird, um weiter Pommes Frites zu essen.

Dies ereignet sich auch mit anderen guten Lebensmitteln in Fett, vor allem jene, die als "Abfall-Lebensmittel" bekannt sind.

Die Endokannobonide (speziell das Anandamid) greifen in die Hormonproduktion ein, die das Hungergefühl und das Sättigungsgefühl steuern, und deswegen spielen sie eine grosse Rolle bei der Regulierung der Aufnahme fettiger Speisen.

"In entwicklungstechnischen Worten formuliert ass der Mensch Fett, um zu überleben, da sie eine reiche Energiequelle sind, aber in der heutigen Zeit ist es nicht nötig, sie in Unmengen zu sich zu nehmen", versicherte Daniele Piomelli, Direktor des Drogensuchdepartements (Departamento de Drug Discovery) der ITT, im Artikel, der in der Zeitschrift "Proceeding of the National Academy of Sciences" (Nachrichten über die Nationale Akademie der Wissenschaften) publiziert wurde.

Die Untersuchung versichert, dass auf längere Zeit die Pommes Frites ein Lebensmittel sind, das dick macht. Danach folgten die gezuckerten Getränke und das Konservenfleisch und das frische Fleisch.

[Nachrichtenagentur] Andina

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6.8.2011: Tricks zum Abnehmen: <Schlanke Gläser, kleine Teller: Tricks sind besser als Diäten>

aus: n-tv online; 6.8.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Tricks-sind-besser-als-Diaeten-article3991506.html

<Was hilft beim Abnehmen? Kleine Tricks können erfolgreicher sein als eiserner Wille, meint ein Verbraucherpsychologe. In den USA präsentiert er Studien, um zu zeigen, dass man dem eigenen Magen auf keinen Fall trauen sollte.

Wer gegen seine Pfunde kämpft, soll auch ohne Diät und eiserne Disziplin ans Ziel kommen können. Ein Verbraucherpsychologe aus den USA rät Betroffenen, sich mit Tricks selbst zu überlisten. Forschungen in diesem Bereich stellte er auf der Jahrestagung der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft in Washington vor.

Wie purzeln die Kilos leichter? Eine Möglichkeit sei, die Hauptmahlzeit von einem Salatteller einzunehmen statt vom üblichen großen Teller, ein weitere, den Fernseher beim Abendbrot zu meiden. Also zurück an den Esstisch oder in die Küche, sagte Brian Wansink von der Cornell Universität in Ithaca (US-Bundesstaat New York).

Gegen die Gewohnheiten und gesund

"Das Geheimnis ist, die Gewohnheiten zu ändern und ohne großes Nachdenken gesünder zu essen, statt das Essen nur gedankenlos in uns reinzustopfen." Dazu gehöre auch, verführerische, aber ungesunde Speisen außer Sichthöhe im Kühlschrank oder Regal zu verstauen. Beim Trinken helfe ein schmales hohes Glas, Kalorien zu sparen, sagte Wansink. Denn kurze dickbauchige Gläser, die eigentlich dasselbe Volumen aufnehmen, verleiteten dazu, über den Strich einzuschenken.

"Diese simplen Strategien führen eher zum Erfolg als der Wille allein", betonte der Forscher. "Es ist einfacher, die Umgebung zu ändern als das Hirn umzupolen." Das Zuhause sei gefüllt mit versteckten Essfallen.

Die Falle: Bodenlose Teller

Seine Aussagen basieren auf einer Untersuchung mit 168 Kinobesuchern. Der Experte verglich die Popcorn-Portionen, die sich Studienteilnehmer während der Vorführung in den Mund stopften. Demnach verschlangen Besucher, die eine extragroße Portion bestellt hatten, 45 Prozent Popcorn mehr als die anderen, die sich mit einer großen Portion begnügt hatten. Bei Getränken machte der Unterschied zwischen den schmalen und dickbauchigen Gefäßen 37 Prozent aus.

Nach Angaben des Forschers essen einer anderen Studie zufolge Kinder mehr Cornflakes und Co, wenn man ihnen das Frühstück in großen statt kleineren Schüsseln serviert.

Erstaunliche Mengen

Bei Tests mit Erwachsenen stellte sich heraus, dass sie besonders viel Suppe aus "bodenlosen" Schüsseln löffelten. 60 Menschen bekamen für diese Studie umsonst das Essen serviert. Die eine Hälfte der Gruppe aß aus normalen Tellern, bei der anderen Hälfte füllte sich durch einen versteckten Mechanismus die Suppe immer wieder langsam nach. Das Ergebnis: Aus den "bodenlosen" Tellern wurde 73 Prozent mehr gegessen als aus den normalen - und die Betroffenen waren anschließend erstaunt, welche Mengen sie verzehrt hatten.

"Die Lehre ist, dass man nicht auf seinen Magen hören sollte, ob man schon satt ist. Er kann lügen", sagte der Psychologe.

dpa>

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20.8.2011: "Fett ist nicht gleich Fett" - und ca. 30% der "Dicken" sind total gesund - gesunder Schlaf reduziert Stress und reduziert den Appetit auf Süsses

aus: n-tv online: Keine Gewichtsratschläge für Übergewichtige: "Fett ist nicht gleich Fett"; 20.8.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Fett-ist-nicht-gleich-Fett-article4029171.html

<Professor Johannes Klein praktiziert als Arzt für Innere Medizin, Endokrionologie und Diabetologie in Lübeck. Nach dem Body-Mass-Index sind die Klitschko-Brüder übergewichtig. Die Verteilung der Fettzellen im Körper ist durch das Geschlecht vorbestimmt.  Vor allem das Bauchfett steht im Verdacht, für Gefäßverkalkungen und Bluthochdruck verantwortlich zu sein.

Es gibt kaum ein anderes Thema, das in Gesundheitsmagazinen mehr beleuchtet wird als das Traumgewicht. Viele Menschen quälen sich auf dem Weg zum Idealgewicht durch Diäten und sind deprimiert, wenn es mit dem Abnehmen nicht so klappt wie erwartet. Warum Übergewicht nicht automatisch mit Krankheit in Verbindung gebracht werden darf, dass Fett am Bauch bedenklich ist und welche Rolle der Schlaf beim Abnehmen spielt, erklärt der Fettforscher Johannes Klein im Gespräch mit n-tv.de.

n-tv.de: Professor Klein, Sie sind Mediziner und Fettforscher. Warum?

Ich habe mich ursprünglich für Signaltransduktion interessiert, das heißt, für einen Bereich, der für alle Zellen des Körpers grundlegend ist und damit eben auch für die Steuerung von Lebensprozessen. Für mich war wichtig, etwas ganz Generelles zu machen, etwas, das auf viele Systeme anwendbar ist und etwas, das einen fundamentalen Erkenntnischarakter besitzen kann. In meiner Studienzeit traf ich auf einen Forscher, der sich mit braunen Fettzellen beschäftigte. Braunes Fettgewebe kann als klinisch gutes Fettgewebe gelten, weil es nämlich Energie abgibt und zwar in Form von Wärme. Daraufhin habe ich mich entschlossen, mit diesen braunen Fettzellen über Energiestoffwechselfunktionen zu arbeiten, weil das ein zentraler Faktor von Zivilisationskrankheiten ist. So bin ich schließlich Fettforscher geworden.

Braunes Fett ist klinisch gutes Fett?

Wir wissen mittlerweile, dass Fett im Körper nicht gleich Fett ist. Die Zuweisung gut oder schlecht ist ja keine, die biologisch begründet werden könnte. Es gibt zum Beispiel im menschlichen Körper weißes Fett, das in braunes Fett übergehen kann. Es gibt weißes Fett, das eher Entzündungen begünstigt, es gibt weißes Fett, das eher Energie speichert und damit vielleicht sogar die Fruchtbarkeit sichert, Knochen und das Herz schützt. Das hängt ein wenig davon ab, wo im Körper das Fett eingelagert ist.

Können Sie bestimmte Stellen ausmachen, an denen Fett ungünstig für die Gesundheit ist?

Wenn Fett tief im Bauch  sitzt, dann spricht man vom sogenannten viszeralen Fett, dann assoziiert man nach aktuellem Wissensstand das für die Gesundheit ungünstige Fett. Das Fettpolster am Bauch ist eher für Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose), Entzündungen und Bluthochdruck verantwortlich.

Kann man die Fettverteilung im Körper irgendwie beeinflussen? - [der Lebensstil mit leichtem Sport hat einen begrenzten Einfluss]

Nur bedingt. Schon die Tatsache, dass man als Mann oder Frau in dieses Leben geboren worden ist, bringt unterschiedliche Fettverteilung im Körper mit sich. Es wird also hormonell gesteuert, wie viel Fett an welcher Stelle angesetzt wird. Ganz klar sichtbar ist das beim Brust- und Hüftfettgewebe von Männern und Frauen. Die Hormone spielen scheinbar bei der Fettverteilung eine tragende Rolle. Man kann aber durch den Lebensstil ganz klar beeinflussen, wo diese angelegten Fettspeicher auf- oder abgebaut werden.

Haben Sie ein Beispiel dafür? - [leichter Sport reduziert Bauchfett]

Wenn Sie zum Beispiel beginnen zu laufen und zwar im sogenannten aeroben Bereich - das bedeutet, sich also nicht zu überlasten, sondern so laufen, dass sie noch sprechen könnten und sich wohlfühlen -, dann wird in dieser aeroben Phase am ehesten das tiefe Bauchfett als Energieträger abgebaut. Wenn ich meine Patienten am Anfang sehe und eine Taillenweite von beispielsweise 102 Zentimetern bei einem Mann messe, dieser beginnt Sport zu treiben und kommt nach drei Monaten wieder zu mir und ich messe nur noch 100, dann hat dieser Mann zwei Kilogramm an Körpergewicht, und zwar insbesondere von diesem tiefen Bauchfett, verloren.

Kann man denn außer durch Bewegung noch etwas an der Fettverteilung ausrichten?

Es geht immer wieder um die drei wichtigen Säulen des gesunden Lebens: Bewegung, Ernährung und Schlaf. Darauf sollte man sich konzentrieren und viel weniger auf das Gewicht oder die Fettverteilung an sich, denn beide sind keine guten Parameter für Gesundheit oder Krankheit. Wichtig ist, dass man sich in seinem Körper wohl fühlt. Dicke Menschen halten ihr Gewicht oftmals über Jahre hinweg konstant.

Wann ist Ihrer Meinung nach ein Mensch zu dick? - [der Body-Mass-Index BMI ist nicht anwendbar und falsch]

Darauf gibt es keine simple Antwort. Die Annahme, dass dicke Menschen oft krank und dünne meistens gesund sind, ist zwar weit verbreitet, aber falsch. Es gibt Menschen, die, vielleicht von Geburt an, übergewichtig sind. Wir benutzen für solche Einordnungen oftmals den sogenannten Body-Mass-Index (BMI), der gar kein guter Index dafür ist. Wenn Sie zum Beispiel die Klitschko-Brüder nehmen, dann haben die einen BMI von fast 30 und werden damit schon als übergewichtig eingestuft.

Gibt es andere, bessere Maße? - [die Gesamtkonstellation mit ca. 30% gesunden "Dicken"]

Mit dem BMI findet man die Fettmasse gar nicht heraus. Maße wie das Taillen-Hüft-Verhältnis oder das Taillen-Größen-Verhältnis können für uns Ärzte wesentlich aussagekräftiger sein als der BMI. Entscheidend ist jedoch nicht, wie viel Fett jemand im Körper hat, sondern wie die Gesamtkonstellation eines Menschen ist. Diese kann aus bestimmten laborchemischen Untersuchungen, aus anthroprometrischen Maßen und aus dem Lebensstil bestimmt werden. Dann sieht man, dass ungefähr 30 Prozent der Menschen, die nach dem BMI vermeintlich zu schwer sind, nach einer Untersuchung auf Risiken von beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck oder Herzinfarkt gar nicht krank, sondern bisweilen sogar extrem gesund sind.

Also kommt es nicht auf das Gewicht an? - [Calli ist gesund]

Ich erinnere mich an eine Talkshow, in der Reiner Calmund, der wirklich als übergewichtig gelten mag, sagte, sein Arzt kann regelmäßig gar nicht verstehen, wie seine Blutwerte so gut sein können. Hier zeigt sich, dass Menschen, die als übergewichtig wahrgenommen werden, dabei aber viel häufiger als gedacht wirklich gesund sind. Wenn man als Arzt diesen Menschen sagt, dass sie abnehmen müssen, dann erzeugt man sehr häufig Gewichtsschwankungen und oftmals auch Stimmungsschwankungen. Wenn das Abnehmen dann nicht gelingt, weil der Körper ein sehr starkes autonomes Gedächtnis hat und programmiert ist auf ein bestimmtes Gewicht, dann kann es sogar zu Depressionen kommen. Aus diesem Grund sollten Gesundheitsratschläge nicht mit Gewichtsfixierungen verbunden sein.

Was bedeutet denn, ein gesundes Leben zu führen? - [gesunder Schlaf ist lebenswichtig und macht gesund, weil der Appetit beeinflusst wird]

Gesund zu leben bedeutet, ausreichend Bewegung zu haben, ausgewogen zu essen bis zur Sättigung, aber nicht darüber hinaus, und es heißt auch - das wird zu häufig übersehen - ausreichend zu schlafen. Man sollte so viel schlafen, dass man morgens aufwacht und sich frisch fühlt. Wer zu wenig oder aber auch schlecht schläft, der erhöht sein Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt oder eben Gefäßverkalkung enorm. Wir wissen heute, dass Schlafstörungen etwas mit der Gewichtsregulation zu tun haben. Wenn die Schlafstörungen beseitigt werden, zum Beispiel bei der Schlafapnoe mit einer Schlafmaske, dann verlieren viele Betroffene an Gewicht. Das hängt damit zusammen, dass Schlafdefizit den Appetit beeinflusst. Zu wenig oder gestörter Schlaf führt im Gehirn zu Stress, und damit bekommt man Appetit auf Süßes oder kohlenhydrathaltige Nahrung. Beides kann im Übermaß zu einer Gewichtszunahme führen.

Mit Johannes Klein sprach Jana Zeh>

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Welt online, Logo

23.9.2011: Als fülliger Mensch glücklich sein ist besser als dauernd abnehmen wollen

aus: Welt online: Vom Glücklichwein mit einem dicken Körper; 23.9.2011;
http://www.welt.de/debatte/article13621984/Vom-Gluecklichsein-mit-einem-dicken-Koerper.html

<Wenn man als dicker Mensch schlank sein will, vergeudet man Kraft an ein falsches Versprechen. Viel lohnender ist es, auf die richtige Weise dick zu sein.

Wenn man Hunger hat, ist man wacher, als wenn man ständig satt ist. Die Wachheit gibt einem das Gefühl von Souveränität, von Sicherheit und Unabhängigkeit. Ich fing an, mich morgens, sobald ich aufgestanden war, vor den Spiegel zu stellen, um zu sehen, ob mein Bauch schon flacher geworden war.

Das Magazin "V" zeigt Vollschlanke
V Magazine/Solve Sundsbo So sexy kann vollschlank sein. Eine Ausgabe des Modemagazins "V" zeigte im Jahr 2010 Hochglanz-Fotostrecken mit ungewohnt fülligen Models.

Fotos von mir beurteilte ich nur danach, ob ich darauf noch Kleidergröße 48 trug oder schon abgenommen hatte. Es war nicht wichtig, ob das Foto einen schönen Moment oder andere Menschen zeigte. Wichtig war nur noch: War ich darauf schlank? Aber diese neue Frau war nicht ich. Sie kam als Untermieterin. Sie machte mir Angst – und doch lief ich mit wehenden Fahnen zu ihr über.

Die Neue war eine souveräne, asketische Frau, die sich viel besser konzentrieren konnte. Sie war hungrig. Sie war in einer Weise ständig gereizt, die ihr keine Angst, kein Zögern mehr erlaubte. Sie war völlig anders als ich.

Sie war so schnell, so zackig, so furchtlos. Und sie aß fast nichts. Die Neue übernahm das Regiment jeweils nach wenigen Tagen. Als erste Amtshandlung schmiss sie den alten, dicken Teil von mir auf die Müllhalde. Diejenige, die so viel frisst und sich manchmal mit Essen betäubt.

Diejenige, die ständig zaudert und mit sich selbst diskutiert. Diejenige, die immer Angst hat, die Zustimmung der anderen zu verlieren und dann allein zu sein. Es war alles so einfach, wenn die Dicke weg war. Es war alles auf einmal brillant, scharf und kühl. Neu, sauber, klar. Es war wie eine Droge.

Das dicke Ich aus der Mülltonne

Manchmal ging das wochenlang gut. Ich verlor jeden Tag ein Kilo. Manchmal dauerte es auch nur ein paar Tage. Dann war das dicke Ich wieder aus der Mülltonne gekrochen und unternahm einen Gegenputsch. Die Neue ging sofort unter.

Sie hatte nicht einmal mehr Zeit, ihre Sachen zusammenzuraffen, bevor ihr mit einem Magnum-Eis der Garaus gemacht wurde. Darauf eine Schnitte Brot mit Butter und der leckeren Salami. Und gleich würde es Abendessen geben.

Das alles war möglich, weil die Neue in mir nie eine Mehrheit fand. Sobald die Dicke wieder da war, verschwand sie sang- und klanglos. Bis zur nächsten Diät. Das mit dem Vernünftig-Essen funktioniert bei mir nicht. Bei mir wird immer alles zur Diät.

Und Diät bedeutet, dass ich mich selbst verlasse. Das will ich nicht mehr. Darum esse ich jetzt normal. Schlank werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr. Um schlank zu sein, müsste ich mich quälen, jeden Tag von Neuem. Das passt nicht in meine Vorstellung von Glück.

Dicksein erfordert Bewusstsein. Darum stelle ich ein paar Thesen auf: Manche von denen, die nur etwas dicker wären als die Schlanken, sind erst durch das Verbot gigantisch geworden. Weil sie mit ihrem Körper in unserer strengen Gesellschaft keinen Platz gefunden haben, gaben sie ihn schon früh fast völlig auf.

Das extreme Dicksein hat Vorteile. Als extrem Dicker ist der Platz in der Welt sicher und stabil. Niemand erwartet etwas von einem, man hat seine Ruhe. Menschen, die ihre Anlage zum Dicksein verbergen wollen, dürfen sich in unserer Welt des Überflusses hingegen keine Fehler erlauben.

Um dem Wuchern ihres Körpers Einhalt zu gebieten, dürfen sie keine Schwäche zulassen. Kein Weißbrot, keinen Nachtisch, keine Gier.

Auf die richtige Weise dick sein

Eine ganze Industrie lebt davon, dass wir mit unserem Fett nichts mehr zu tun haben wollen. Sie bietet uns an, dass wir den Teil von uns, der dick sein könnte oder dick geworden ist, bei ihr abgeben können und ihn nie wieder sehen müssen.

Dieses Versprechen ist so groß, dass wir ihm nicht zu widerstehen vermögen. Aber der Preis dafür ist hoch. Wir bezahlen mit einem Stück unserer Identität. Und wir drücken uns vor der eigentlichen Aufgabe, die viel schwieriger ist. Es ist die Aufgabe, auf die für uns richtige Weise dick zu sein.

Wenn man als Dicker schlank sein will, vergeudet man sehr viel Kraft an ein falsches Versprechen. Und man verliert Zeit für diese andere Aufgabe, die viel lohnender ist. Auf die richtige Weise dick zu sein bedeutet unter anderem, dass man herausfinden muss, wo für den eigenen Körper die Grenze liegt zwischen „dick“ und „zu dick“.

Diese Angelegenheit ist persönlich; keine Tabelle, keine Norm kann sie einem abnehmen. Auf die richtige Weise dick zu sein ist eine schwere Aufgabe, die man für sich selbst lösen muss.

Gegen die extremen Mittel der Machbarkeit wie Operationen und Verpflanzungen erscheint eine Diät zur Reduktion von Körpergewicht banal und ohne Raffinesse. Und doch liegt darin ein erster Schritt zur Illusion der Machbarkeit: die Idee, dass man mit einem dick veranlagten Körper in einer Umgebung des Überflusses so schlank bleiben kann, als ob man an Hunger litte.

Es ist eine Ironie, dass uns die Natur ausgerechnet hier immer wieder scheitern lässt. Unbeirrbar wie ein Computer, dessen Passwort man nicht kennt.

"Der Körper unter Fett verschüttet"

Als die amerikanische Schauspielerin Elizabeth Taylor starb, schrieb eine Journalistin über den gealterten Star: „Wenn man sie sah, erkannte man sie kaum. Der Körper unter Fett verschüttet.“

Auch das ist eine gängige Betrachtungsweise des dicken Körpers. Die Vorstellung, dass Fett den Blick auf den wahren Menschen verstellt. Die Idee, dass die Allgemeinheit ein Recht haben könnte, solches Fett nach Wunsch beiseitezuschieben wie einen störenden Vorhang.

Die Irritation darüber, dass Dicke der Öffentlichkeit offenbar etwas vorzuenthalten wagen, worauf diese Anspruch erhebt. In dieser Sichtweise liegt eine ungeheure Anmaßung. Denn wenn ein Mensch so dick wird, dass sein Körper wie ein Panzer erscheint, dann liegt darin womöglich eine Wahrheit dieses Menschen. Dann benötigt er vielleicht, aus welchen Gründen immer, diesen Panzer.

Ich habe mich dafür entschieden, nicht mehr brutal zu mir selbst zu sein. Ich bin eine dick veranlagte Frau in einer Umgebung, die es mir leicht macht, diese Veranlagung zu verwirklichen. Kultur und Gewohnheit ermöglichen mir in geringem Maß, die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren. Aber niemals in solch einem Maß, dass meine Veranlagung nicht sichtbar würde. Allmählich gewöhne ich mich an mich selbst.

Die Berliner Autorin hat eine Reihe von Sachbüchern verfasst. Die Textpassagen stammen aus Susann Sitzlers Buch „Bauchgefühle. Mein Körper und sein wahres Gewicht“ (Verlag C.H. Beck), das soeben erschienen ist.>


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Basler Zeitung online, Logo

5.9.2011: Fett weg - jedes Fett braucht sein spezielles Programm - Joggen gegen Bauchfett

aus: Basler Zeitung: Sportliche Verwirrung ums Bauchfett; 5.9.2011;
http://blog.bazonline.ch/outdoor/index.php/12620/sportliche-verwirrung-ums-bauchfett/

<Wer Bauchfett verlieren will, soll Joggen: Kleine Bauch-Vergleichsrunde.

[Läufer laufen schneller als Jogger]

Es ist nicht immer einfach, die richtigen Worte zu finden. «Secklä», rennen, joggen – bei uns in der Schweiz brauchen wir solche Ausdrücke für den Laufsport und jeder weiss, was gemeint ist. Anders in den Fachmagazinen. Da wird unterschieden. Im deutschen Sprachraum zwischen «Läufer» und «Jogger», im Englischen zwischen «Runner» und «Jogger».

Der Unterschied ist nicht genau definiert und bleibt darum ein Dauerstreitthema. Manche sagen, wer 10 Kilometer unter 40 Minuten rennt, ist ein Läufer respektive ein Runner. Wer langsamer unterwegs ist, ein Jogger. Oder: Running sei eine Lebenseinstellung, Joggen ein Hobby. Und: Die Läufer und Runner nehmen sich so wichtig, dass sie keinesfalls als Jogger bezeichnet werden wollen. Selbst hier im Runningblog hat mal einer kommentiert: «Ich distanziere mich von den Joggern, ich bin ein Runner.»

Was ist besser: Joggen oder Gewichte stemmen? [Bauchfett geht mit Joggen besser weg als mit Krafttraining]

Grosse Verwirrung gabs darum vorige Woche, als das Duke University Medical Center im «American Journal of Physiology» die Resultate einer neuen Studie zum Thema Fettverbrennung veröffentlichte. Die Forscher wollen herausgefunden haben, dass Ausdauertraining im aeroben Bereich – wie etwa Joggen – effektiver wirke als Krafttraining, wenn man Bauchfett verlieren möchte.

Während acht Monaten liessen die Mediziner 196 übergewichtige Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren trainieren – entweder Joggen oder Gewichte stemmen oder beides kombiniert. Eine Gruppe joggte pro Woche 12 Meilen mit einer Intensität bis 80 Prozent ihrer maximalen Herzfrequenz. Eine andere Gruppe machte drei Mal pro Woche Krafttraining, absolvierte jede Übung drei Mal mit acht bis zwölf Wiederholungen.

Gegen die Verfettung der Bauchhöhle

Bei ihren Untersuchungen konzentrierten sich die Forscher nicht auf die allgemeine Fettverbrennung durch den Sport, sondern einzig auf die Reduktion des gefährlichen Bauchfetts, welches der Gesundheit besonders schadet. In Fachkreisen ist es als Viszeral- oder Leberfett bekannt und gilt unter anderem als Ursache für eine Erkrankung am Fettleber-Syndrom. Das Fett sammelt sich tief in der Bauchhöhle an und verfettet somit die Räume zwischen den inneren Organen und die Organe selbst. Ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Diabetes und verschiedene Krebsarten steht mit diesem tiefliegenden Bauchfett in Verbindung. Studienautor Cris Slentz betonte im «American Journal of Physiology», dass die Frage, wo das Fett im Körper angesiedelt ist, sehr viel wichtiger sei als die Frage, wie hoch der Fettanteil im Ganzen ist.

Resultat des Duke University Medical Center: Ausdauertraining im aeroben Bereich reduziere das Viszeral- und Leberfett signifikant mehr als Krafftraining. Und die Kombination von Ausdauer- und Krafttraining habe ähnliche Ergebnisse gebracht, wie das Ausdauertraining alleine. Denn: Ausdauertraining verbrauche 67 Prozent mehr Kalorien als Krafttraining, so die Forscher.

Das «J-Wort» benutzt! - [J wie Jogging]

Das amerikanische Magazin «Runner’s World», welches sich eher an «Runner» als an «Jogger» richtet und wohl davon ausgeht, dass die «Runner» sowieso kein übermässiges Bauchfett mit sich herumtragen, konnte es sich nicht verkneifen, sich über die Studie lustig zu machen: «Die gute Nachricht ist also, dass Ausdauertraining der klare Gewinner ist, wenn es ums Abnehmen von Bauchfett geht. Die traurige Nachricht ist hingegen, dass dies offenbar nur bei Joggern zutrifft. Nicht bei Runnern.» Diese Studie des Duke University Medical Center sei sofort von weltweit 18’000 Medien zitiert worden, und selbst die renommierte Tageszeitung «USA Today» habe in diesem Zusammenhang das «J-Wort» gewählt. Aber, aber! «Bedeutet das nun, dass nur Joggen Bauchfett verbrennt? Oder hilft auch Laufen? Das bleibt unklar», witzelt «Runner’s World» und fragt: «Hat die Studie Sie verwirrt? Dann sind Sie nicht alleine! All diese Trainings, all diese Gewichtsverluste, wer soll da noch durchblicken?» «Runner’s World» machte sich deshalb ironisch Mühe, Licht ins Dunkel zu bringen und listete Aktivitäten und deren Wirkung auf:

  • Mit Joggen verlieren Sie Bauchfett
  • Mit Laufen (running) verlieren Sie Fett am Hintern
  • Mit raschem Gehen (brisk walking) verlieren Sie Fett an ihren Oberarmen, ja diese Partie, die schwabbelt, wenn Sie Ihre Arme ausstrecken
  • Mit Radfahren verlieren Sie Haut (Anmerkung: wahrscheinlich an der Innenseite der Oberschenkel)
  • Mit energischem Tanzen an einer Hochzeitsparty verlieren Sie Ihre Würde
  • Mit Herumtrödeln verlieren Sie wertvolle Zeit

Falls nun jemand vollkommen verwirrt ist: Das spielt keine Rolle. Am besten gehen Sie einfach raus und joggen, laufen oder trainieren sich irgendetwas weg (oder an). Viel Glück!>

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gmx-Nachrichten, Logo

8.9.2011: Langeweile macht dick - Ablenkung macht schlank

aus: gmx-Nachrichten: Fett: Anregendes Umfeld macht schlank; 8.9.2011;
http://www.gmx.net/themen/gesundheit/ernaehrung/3283ufg-ablenkung-ist-ein-fett-fresser

<Für die Idealfigur ist offenbar eines besonders nötig: Ein anregendes Umfeld.

Radfahren, Spielen, soziale Kontakte - eine anregende Umgebung hält schlank. Der Körper wandele das schlechte "weiße" Fett in das schlankmachende "braune" Pendant um, berichten Forscher der Ohio State University im Fachjournal "Cell Metabolism".

Nachgewiesen wurde dieser Zusammenhang allerdings zunächst bei Labormäusen, die normalerweise ein Leben als kleine Couchpotatoes führten, so die Wissenschaftler. Die Mäuse im lebendigen Umfeld lebten mit 15 bis 20 anderen Artgenossen zusammen. Sie hatten Laufräder, Tunnels, Spielzeug, ein Labyrinth und Nestmaterial. Diese Tiere waren körperlich, geistig und sozial aktiv. Die anderen lebten mit fünf anderen Tieren zusammen und hatten kaum Ablenkung. Alle bekamen so viel Nahrung wie sie wollten.

Tiere, die in einer anregenden Umgebung mit vielen Möglichkeiten für ein soziales Miteinander lebten, wandelten das energiespeichernde weiße Fett in energieverbrauchendes braunes Fett um. Sie verbrannten mehr Energie und verloren Gewicht, obwohl sie sehr viel fraßen, so die Forscher. "Ich bin erstaunt über das Ausmaß des Fettverlustes", sagt Studienleiter Matthew During. "Die  Menge ist viel größer als jene, die man mit einem Laufrad erreichen könnte". Nach vier Wochen in einem anregenden Umfeld sei die Menge des Bauchfetts um 50 Prozent gesunken, fügt Lei Cao, ebenfalls von der Ohio State, hinzu.

Wer genießt, statt schlingt, bleibt dünn: Regeln für langsames Essen. >

Im letzten Jahr entdeckte die gleiche Forschergruppe einen anderen Zusammenhang, nämlich, dass eine komplexe Umgebung sich nachweislich positiv auf eine Krebserkrankung auswirkt. "Wir glauben oft, dass Stress etwas Negatives ist, aber bestimmte Arten von Stress können sogar gut für die Gesundheit sein", so Cao. Im Gehirn wird verstärkt ein Wachstumsfaktor gebildet, der so genannte brain-derived neurotrophic factor, kurz BDNF. Tiere, die mehr BDNF produzierten, hatten mehr braunes Fett und verloren mehr Gewicht als andere Mäuse. Ob das braune Fett allerdings das Schlankheitsmittel der Zukunft ist, müsse erst weiter untersucht werden.

Braunes Fettgewebe sorgt dafür, dass der Körper Energie in Wärme umwandelt. erwachsene Menschen haben im Gegensatz zu Babys oder Tieren im Wintschlaf allerdings nur wenig davon. Der braune Schlankmacher sorgt dafür, dass überschüssige Pfunde verbrannt werden, die der Körper als weißes Fett gespeichert hat. (im)

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/ernaehrung/3283ufg-ablenkung-ist-ein-fett-fresser#.A1000146>

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9.9.2011: <Fett-weg-OP bei Männern gefährlicher als bei Frauen>

aus: Welt online: Neue Studie: Fett-weg-OP bei Männern gefährlicher als bei Frauen; 9.9.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13594894/Fett-weg-OP-bei-Maennern-gefaehrlicher-als-bei-Frauen.html

<Autor: Carla K. Johnson

Frauen legen meist an Hüfte und Oberschenkeln zu. Männer am Bauch. Das macht eine Magenbypass-Operation laut Experten für sie so gefährlich.

Eine neue US-Studie zeigt zudem: Insbesondere ältere Männer profitieren nicht bedeutend von der OP. Ihre Chancen länger zu leben, erhöhen sich erst nach einigen Jahren der Nachbehandlung.

Ältere Männer mit starkem Übergewicht mögen enttäuscht sein über die Ergebnisse der neuen Langzeitstudie, die im Fachblatt "Journal of the American Medical Association" (JAMA) veröffentlicht wurden. Demnach steigert die chirurgisch herbeigeführte Gewichtsreduktion nicht die Lebenserwartung - wenigstens nicht während der ersten sieben Jahre.

Vorgängerstudien, die größtenteils junge Frauen im Blick hatten, hatten suggeriert, dass chirurgische Verfahren zur Gewichtsverringerung die Lebenserwartung nach zwei Jahren um bis zu zehn Jahre erhöhen. Die Belege für den gesundheitlichen Nutzen der Adipositaschirurgie hatten sich in den vergangenen Jahren gehäuft; US-Ärzte führten mehr als 200.000 Operationen pro Jahr durch.

Demgegenüber liefert die neue Studie an vorwiegend älteren Männern zwei Haupteinsichten: Zum ersten profitiert nicht jeder gleichermaßen vom chirurgischen Eingriff; zum zweiten erhöhen sich die Chancen älterer Männer, länger zu leben, erst nach einigen Jahren der Nachbehandlung.

Im Rahmen ihres Forschungsvorhabens verglichen Wissenschaftler 850 Patienten, die sich in Veterans-Affairs-Krankenhäusern chirurgisch behandeln ließen, mit anderen adipösen Männern. Beide Gruppen waren im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Familienstand vergleichbar.

Das Durchschnittsalter derjenigen, die sich zwischen 2000 und 2006 einem chirurgischen Eingriff unterzogen, belief sich auf 49 Jahre, der durchschnittliche Body-Mass-Index auf 47. Personen mit einem BMI ab 30 aufwärts gelten als fettleibig.

Alle operierten Patienten erhielten einen Magenbypass. Der Magenbypass ist eine Methode, bei der das Fassungsvermögen des Magens per Heftnaht reduziert, der Magen also in zwei Teile getrennt wird.

Der Dünndarm wird an einer Stelle durchtrennt und das eine Ende an eine Öffnung der Magentasche genäht, während das kleinere Ende wieder mit dem restlichen Dünndarm verbunden wird. Die Y-förmige Anordnung führt dazu, dass ein Teil der Nahrung erst gar nicht in den Magen gelangt; der Speisebrei wandert aus der kleinen Magentasche direkt in den Dünndarm.

Die Studie erbrachte folgendes Ergebnis: Elf Patienten starben innerhalb der ersten Monate nach der Operation - im Vergleich zu anderen Studien war die Sterblichkeitsrate damit viermal höher. Experten mutmaßen, der Grund könnte darin zu suchen sein, dass der Eingriff bei Männern schwieriger ist als bei Frauen.

Edward Livingston von der Southwestern School of Medicine der Universität in Texas gibt zu bedenken: "Frauen tendieren dazu, Fett an den Oberschenkeln und Hüften anzusammeln, weniger am Bauch. Männer dagegen neigen zu dicken Bäuchen. Das erschwert es den Chirurgen, zu den Organen vorzudringen."

Wurde der Eingriff zu spät vorgenommen?

Andere Experten mutmaßen, dass die durch Fettleibigkeit verursachten Organschädigungen mancher Patienten möglicherweise schon so weit fortgeschritten waren, dass der operativ herbeigeführte Gewichtsverlust nichts mehr ausrichten konnte. Philip Schauer vom Bariatric and Metabolic Institute der Cleveland-Klinik erklärt: "Wahrscheinlich wurde zu wenig zu spät unternommen. Vermutlich muss früher etwas geschehen, damit die Lebenserwartung ansteigt."

Bruce Wolfe, Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für Metabolische und Bariatrische Chirurgie sowie Professor für Chirurgie an der Oregon Health & Science University in Portland, der nicht am Forschungsprojekt beteiligt war, vermutet, dass die Wissenschaftler nach einigen Jahren fortgesetzter Beobachtung doch einen Anstieg der Lebenserwartung feststellen werden.

Wolf ist sich sicher: "Die Gefahren, die mit der Operation verbunden sind, werden Menschen nicht davon abhalten, operative Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie sind krank. Sie haben Gelenkerkrankungen, sie haben Atembeschwerden, Luftnot. Sie werden sich operieren lassen, um ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern."

dapd/db>

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2.10.2011: Frühaufsteher-Teenies bleiben schlank

aus: Welt online: Neue Studie: Teenager, die früh aufstehen, bleiben schlank; 2.10.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13635442/Teenager-die-frueh-aufstehen-bleiben-schlank.html

<Australische Forscher haben den natürlichen Tages- und Nachtrhythmus von Jugendlichen mit ihrem Körpergewicht verglichen – mit überraschenden Ergebnissen.

Früh zu Bett gehen und früh wieder aufstehen hält Jugendliche schlank. Der tägliche Rhythmus wiegt schwerer als die reine Schlafzeit. Schuld daran sei die recht „unsportlich" verbrachte Abendzeit, berichten australische Forscher in der Zeitschrift "Sleep" der amerikanischen Akademie für Schlafmedizin.

Ob jemand dick oder schlank ist, hängt stark von seinen Tages-und Nachtrhythmus ab.

Carol Maher von der Universität South Australia in Adelaide hatte 2200 Kinder und Jugendliche von 9 bis 16 Jahren nach ihrem Tagesrhythmus befragt und diesen in Verbindung mit ihrem Gewicht gesetzt.

Dabei fand sie, dass Jugendliche, die zum späten Aufstehen neigten und den Abend bis spät in die Nacht ausdehnten mit eineinhalbfach größerer Wahrscheinlichkeit Übergewicht hatten. Sie waren nur halb so lange im Tagesablauf körperlich aktiv und saßen fast dreimal so lange vor einem Bildschirm wie die Gruppe der früh aktiven Jugendlichen.

"Wissenschaftler hatten in den letzten Jahren festgestellt, dass Jugendliche mit weniger Schlaf eine Reihe von gesundheitlichen Problemen bekommen", sagte Maher. "Wir haben dagegen festgestellt, dass beide Gruppen praktisch die gleiche Menge an Schlaf bekommen. Das bedeutet, dass der Tagesablauf noch wichtiger ist als die Schlaflänge."

Entscheidend ist, wie die Zeit verbracht wird, berichtet die Wissenschaftlerin. Grob gesehen hatten die Jugendlichen der späten Gruppe im Schnitt eine halbe Stunde körperlicher Aktivität pro Tag eingetauscht durch Sitzen sowie die Bewegung der Finger an Maus und Tastatur.

"Es ist bekannt, dass der natürliche Tagesrhythmus von Jugendlichen anders ist als der von Kindern und Erwachsenen. Es ist normal für sie, lange aufzubleiben", sagt Maher. "Ungünstig ist nur, dass dieser Rhythmus heute oft zu ungesundem Verhalten führt."

dpa/oc>

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8.10.2011: Fettsucht stimuliert auch Fresssucht

aus: Der Standard online: Einmal dick, immer dick? 8.10.2011;
http://derstandard.at/r1233250588568/Genauer-betrachtet

<Regina Philipp,
05. Oktober 2011 16:23

Essverhalten und Körpergewicht lassen sich laut Mangge nicht willentlich beeinflussen. Adipöse Menschen werden magnetisch von Pizza und Leberkäse angezogen - Schuld ist unter anderem das Insulin.

Hungrig einkaufen gehen, kann eine teure Angelegenheit sein, egal ob jemand normalgewichtig ist oder nicht. Zu verlockend ist das Angebot, um sich im nüchternen Zustand der visuellen Reizüberflutung zu widersetzen. Wer sparen will, nimmt also vor dem Gang in den Lebensmittelladen am besten einen Happen zu sich. Das Problem: Dieser Tipp gilt nur für schlanke Menschen. Dicke werden auch mit halbvollem Magen magnetisch von hochkalorischen Lebensmitteln angezogen.

„Wir glauben immer noch, dass wir unser Essverhalten und damit unser Körpergewicht willentlich steuern können. Das ist aber in der Regel nicht der Fall", behauptet Harald Mangge, Facharzt für Labormedizin an der Medizinischen Universität in Graz. Jahrelange Forschungen haben seinen Standpunkt bestätigt, Akzeptanz findet dieser aber nach wie vor kaum. In einer großangelegten Studie hat sich Mangge als Projektleiter gemeinsam mit seinem Team vor allem auf übergewichtige Jugendliche konzentriert und dabei unter anderem eine interessante Entdeckung gemacht: Das Gehirn fettsüchtiger junger Menschen reagiert anders auf hochkalorische optische Nahrungsreize. Schuld daran ist unter anderem Insulin.

Insulin schwankt auf hohem Niveau

„Der Insulinspiegel korreliert mit Aktivitäten im Gedächtniszentrum", weiß Mangge. Das bedeutet: Je mehr Insulin im Blut ist, umso stärker zeigt sich bei Betrachtung eines Fotos mit abgebildeter Pizza in der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) eine Aktivität in Hirnregionen, wo das Langzeitgedächtnis vermutet wird (Hippocampus). Das ist auch bei Normalgewichtigen der Fall, jedoch sind diese Menschen hier entscheidend im Vorteil. Zum einen klettert ihr Insulinspiegel nur im nüchternen also hungrigen Zustand in die Höhe und zum anderen ist ihr Langzeitgedächtnis eventuell von vornherein anders geprägt. 

„Wir primen unsere Kinder mit Nahrungsmitteln die unverantwortlich viel Fett und Zucker beinhalten", so Mangge. Nicht zuletzt deshalb sind Im Langzeitgedächtnis erwachsener dicker Menschen haufenweise Bilder hochkalorischer Lebensmittel gespeichert. 

Dazu kommt: Personen mit viel Bauchfett neigen dazu eine Insulinresistenz zu entwickeln, die wiederum mit einer verstärkten Insulinproduktion ausgeglichen werden muss. Diese Tatsache erklärt, warum die Ergebnisse der Grazer Untersuchungen bei Probanden mit Stammfettsucht besonders deutlich ausfielen, schwankt doch ihr Insulinspiegel auch im gesättigten Zustand, weit über dem normalen Niveau. 

Es ist also völlig egal, ob dicke Menschen hungrig oder satt einkaufen gehen, allein die Konfrontation mit optischen Reizen löst einen Kontrollverlust und damit verbunden suchtartiges Essverhalten aus. Allerdings gilt das nur für hochkalorische Lebensmittel. Brokkoli und Karotten beeindrucken das Gehirn Übergewichtiger wenig.

Extrem adipöse Menschen sind krank

Eine aktuelle amerikanische Studie zieht vergleichbare Schlüsse. Hier wird ein niedriger Zuckerspiegel, der parallel auch immer mit einem hohen Insulinspiegel einhergeht, mit einer Aktivierung des limbischen Systems in Zusammenhang gebracht. Augenmerk legten die US-Forscher auf das Striatum und die Inselrinde, beides Hirnregionen, die das Verlangen nach Essen beeinflussen. 

Die Konfrontation der Probanden mit Bildern hochkalorischer Speisen fiel ähnlich aus, wie bei den Forschern aus Graz. Nur wird von den US-Wissenschaftlern der präfrontale Cortex für das unkontrollierte Verlangen adipöser Menschen verantwortlich gemacht. Bei Normalgewichtigen sorgt diese Region im Gehirn dafür, dass das Essen bei steigendem Zuckerspiegel seine Anziehungskraft auch wieder verliert. Dicken Menschen wird ihre Hypoglykämie hier zum Verhängnis, indem sie dafür sorgt, dass der präfrontale Cortex seine Arbeit ganz einfach nicht tut. 

Amerikaner und Österreicher kommen zum selben Ergebnis: Extrem adipöse Menschen sind krank und können ihr Essverhalten derzeit leider nur mit medikamentöser oder chirurgischer Unterstützung nachhaltig verändern. „Wenn man diese Mechanismen im Gehirn besser beeinflussen könnte, dann wäre dicken Menschen wirklich geholfen", resümiert Mangge. Dieser therapeutische Ansatz ist allerdings noch Zukunftsmusik. Wogegen präventivmedizinisch jetzt schon viel getan werden kann, indem bereits Kinder nicht zu Opfern des Nahrungsüberangebotes gemacht werden. (phr, derStandard.at, 05.10.2011)>

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8.10.2011: <Arthrose: Fettsüchtige Kinder haben Kniegelenktsschäden> - irreparable Knorpeldefekte

aus: Der Standard online; 8.10.2011;
http://derstandard.at/1317019601581/Arthrose-Fettsuechtige-Kinder-haben-alle-Kniegelenksschaeden

<Kernspintomografie belegt - 14-Jährige mit nicht mehr reparablen Knorpeldefekten

Wien - Objektiv per Magnetresonanz-Untersuchung (MRT, MRI, Kernspintomografie) belegt: Alle krankhaft fettsüchtigen Kinder haben neben ihren Stoffwechselproblemen auch bereits Arthrosen. Sie betreffen die Kniegelenke, stellte jetzt ein Wissenschaftlerteam der MedUni Wien am AKH in einer Studie in der Fachzeitschrift "European Radiology" fest.

Die vor allem von der Universitäts-Klinik für Unfallchirurgie stammenden Autoren der Studie untersuchten 24 Kniegelenke von 20 krankhaft fettsüchtigen Kindern bzw. Jugendlichen im Durchschnittsalter von 14,2 Jahren mit dem bildgebenden Verfahren der Magnetresonanz, die sich ohne Strahlenbelastung auch besonders für die Darstellung von Gelenken eignet. Dabei wurde der Zustand der Gelenksknorpel und des Meniskus beurteilt. Die Betroffenen kamen von der Universitäts-Kinderklinik, an der sich der vor kurzem emeritierte Stoffwechselspezialist Kurt Widhalm speziell um übergewichtige bzw. fettsüchtige Kinder kümmerte.

Die Wissenschafter um Harald Widhalm von der Universitätsklinik für Unfallchirurgie: "Alle Patienten wiesen einen Knorpelschaden zumindest an einer Stelle des Kniegelenks auf." Am häufigsten - bei 19 der Untersuchten - waren es Defekte hinter der Kniescheibe. Auch am Meniskus fanden sich Veränderungen. Plausibel wäre, dass das Übergewicht mit mehr mechanischer Belastung zu den Arthrosen führt, die sonst erst im wesentlich höheren Alter auftreten. Aber eindeutig geklärt ist das noch nicht, schrieben die Wissenschafter. (APA)>

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5.11.2011: <Partnerschaft: Eine glückliche Liebe macht die Menschen dick> wegen des Mangels an Konkurrenzdruck

aus: Welt online; 5.11.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13696796/Eine-glueckliche-Liebe-macht-die-Menschen-dick.html

<Liebe macht dick: Männer und Frauen setzen in einer glücklichen Beziehung eher Speck an als Singles. Grund ist offenbar der Mangel an Konkurrenzdruck.

Wer in einer glücklichen Beziehung lebt, neigt einer Studie zufolge eher zum Dickwerden als Alleinstehende auf Partnersuche. Grund sei unter anderem der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt, wie der Heidelberger Soziologieprofessor Thomas Klein bei einer repräsentativen Befragung mit rund 2000 Beteiligten herausgefunden hat.

Eine Gewichtszunahme kann zwar viele Ursachen haben, Tatsache ist aber, dass Menschen, die in glücklichen Beziehungen leben, dicker sind als Singles

Je härter die Konkurrenz, desto eher achteten Singles auf ihr Gewicht, um attraktiv zu sein, erklärte Klein in Heidelberg. Paare dagegen können sich beruhigt zurücklehnen und nach Herzenslust schlemmen - zumindest bis es kriselt, dann geht es auch bei ihnen mit dem Gewicht bergab.

„Das kann zwar auch daran liegen, dass man weniger gemeinsame Mahlzeiten einnimmt oder dass sich die Probleme psychosomatisch auswirken, aber das Abnehmen lässt sich auch als eine Art „Vorbereitung auf den Partnermarkt“ interpretieren“, sagte der Forscher.

Ein niedriges Gewicht verbessere die Chance, unter die Haube zu kommen. Je schwächer der Konkurrenzdruck auf dem Partnermarkt ist, desto geringer fallen die Unterschiede zwischen Singles und Paaren den Erkenntnissen zufolge aus.

Der Soziologe hat auch untersucht, warum Paare häufig einen ähnlichen Körperumfang haben. Das liegt dem Forscher zufolge nicht an Anpassungsprozessen während der Beziehung, sondern entscheide sich bereits bei der Wahl des Partners. „Dünne wählen in der Regel Dünne und Dickere wählen Dickere.“

dpa/oc>

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Der
                        Standard online, Logo

14.11.2011: Italien verliert seine gesunden Esstraditionen, zu wenig Schlaf und zu wenig Bewegung: <Die meisten dicken Kinder leben in Italien>

aus: Der Standard online; 14.11.2011;
http://derstandard.at/1319182751042/Studie-Die-meisten-dicken-Kinder-leben-in-Italien

<42 Prozent der zwei- bis zehnjährigen Italiener sind übergewichtig oder fett - Untersuchung in acht Ländern

München - Italien hat einer Studie zufolge den dicksten Nachwuchs in Europa. 42 Prozent der zwei- bis zehnjährigen Italiener sei übergewichtig oder fett, sagte der Leiter der sogenannten Idefics-Studie, Wolfgang Ahrens, dem "Focus" laut Vorabbericht vom Sonntag. In Deutschland seien es 16 Prozent. 2007 war eine Untersuchung noch zu dem Ergebnis gekommen, dass Deutschland den europaweit höchsten Anteil dicker Kinder hat. Die Idefics-Studie untersuchte 16.200 Kinder aus acht Ländern. Österreich nahm nicht daran teil.

Die früher für den Mittelmeer-Raum typische Ernährung mit viel Gemüse, Fisch und den sogenannten guten Fetten sei mittlerweile in Deutschland und Schweden häufiger zu finden als im Süden Europas, sagte Ahrens. Die Forscher fanden in ihrer Untersuchung allerdings auch heraus, dass Aspekte des Lebensstils wie ausreichend Bewegung und ausreichend Schlaf größere Auswirkungen auf das Gewicht von Kindern haben als Vorzüge für einzelne Speisen. (APA)>

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n-tv
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Deutschland 11.1.2012: <Bei hoffnungsloser FettleibigkeitKasse zahlt Magenverkleinerung>

aus: n-tv online; 11.1.2012;
http://www.n-tv.de/ratgeber/Kasse-zahlt-Magenverkleinerung-article5173746.html

<Magenverkleinerungen fallen wie Brustvergrößerungen aus Sicht der gesetzlichen Krankenkasse in die Kategorie "Luxus". Schließlich kann man auch durch Diät oder Sport Gewicht verlieren. Doch wenn alle anderen Maßnahmen nicht helfen, muss die Kasse zahlen, so ein Urteil im Fall einer 173 Kilo-Frau.

Eine Magenverkleinerung ist für Übergewichtige manchmal die letzte Hoffnung. In Ausnahmefällen muss die gesetzliche Krankenversicherung die Operation bezahlen. Das hat jetzt das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz entschieden. Voraussetzung ist nach Auffassung des Gerichts aber, dass zuvor alle andere Möglichkeiten wie etwa Ernährungsumstellung, Sport sowie Verhaltenstherapien oder Tiefenpsychologie keinen Erfolg hatten (Az.: L 5 KR 12/11).

Das Gericht hob mit seinem grundlegenden Urteil eine gegenteilige Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz auf. Die Klage einer 51-jährigen Frau hatte damit Erfolg. Die Klägerin brachte im Mai 2007 bei einer Körpergröße von 165 Zentimetern 173 Kilogramm auf die Waage. Verschiedene Methoden, das Gewicht zu reduzieren, blieben ohne Erfolg. Sie entschloss sich daher zu einem chirurgischen Eingriff, um den Magen zu verkleinern. Die Krankenkasse lehnte die Übernahme der Kosten von rund 7300 Euro jedoch ab.

Anders als das Sozialgericht wertete das LSG die Ablehnung als rechtswidrig. Zwar müsse ein medizinischer Eingriff an einem gesunden Organ nicht ohne Weiteres von der Krankenkasse bezahlt werden. Wenn aber alle anderen Methoden nachweislich keinen Erfolg hatten und ohne Gewichtsreduzierung erhebliche gesundheitliche Folgeschäden auftreten könnten, sei eine Kostenübernahme gerechtfertigt.

dpa>

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n-tv
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31.1.2012: <Wissenschaft: Übergewicht verändert auch die Hirnströme> - Hunger kann kaum noch unterdrückt werden

aus: n-tv online; 31.1.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Wissenschaft/Uebergewicht-veraendert-auch-die-Hirnstroeme-article5373026.html

<München (dpa) - Übergewicht macht sich nicht nur auf der Waage und am Bauchumfang bemerkbar, sondern verändert auch die Gehirnfunktionen. Die Hirnströme übergewichtiger Menschen unterscheiden sich deutlich von denen mit Normalgewicht, teilte das Kompetenznetz Adipositas am Dienstag in München mit.

Um die Krankheit Adipositas (Fettleibigkeit) besser zu verstehen, müsse man sich in Zukunft stärker mit dem Kopf der Patienten auseinandersetzen. Es sei bekannt, dass Bauchorgane viel mit dem Gehirn kommunizierten und Hunger sowie Sättigung über das zentrale Nervensystem reguliert würden.

Ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Experten der Universität Tübingen fand heraus, dass Hirnströme sowohl bei dicken und dünnen Menschen als auch bei Frauen und Männern unterschiedlich sind. So falle es Frauen schwerer als Männern ihren Hunger zu unterdrücken, wenn ihnen Speisen vorgesetzt werden. Ihre Hirnströme veränderten sich im Vergleich zu Männern stärker, wenn ihnen im Hungerzustand Bilder kalorienreicher Nahrung gezeigt wurden.

Die Ergebnisse der Forschergruppe im Kompetenznetz Adipositas könnten Hinweise darauf geben, wie Verhaltenstherapien zur Behandlung von Übergewichtigen effektiv gestaltet werden können. Patienten sollen lernen, ihre Hirnaktivität willentlich zu kontrollieren, um das Problem Fettleibigkeit vom Kopf her in den Griff zu bekommen.

Im Kompetenznetz Adipositas verbindet Wissenschaftler aus ganz Deutschland. Die Forscher untersuchen Ursachen für Adipositas und entwickeln neue Therapien sowie Präventionsstrategien.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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Welt
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20.3.2012: <Hormonelle Schadstoffe: Weichmacher fördern Diabetes und Fettleibigkeit>

aus: Welt online; 20.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article13932480/Weichmacher-foerdern-Diabetes-und-Fettleibigkeit.html

<Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) warnt vor hormonellen Schadstoffen in Alltagsprodukte. Neuen Untersuchungen zufolge können diese zu Diabetes und Übergewicht führen

Ob Plastikspielzeug, Elektrogeräte oder PVC-Böden – neue Studien zeigen: Die Gesundheitsgefahr durch die darin teils enthaltenen Weichmacher wird unterschätzt.

Weichmacher und Flammschutzmittel können beim Menschen laut einer Studie zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Dies gehe aus einer Untersuchung der britischen Umweltorganisation ChemTrust zur Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien hervor, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin mit.

Weichmacher und Flammschutzmittel sind etwa in Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und in der Beschichtung von Konservendosen enthalten. Der Mensch kann diese Chemikalien über die Luft, Haut oder Nahrung aufnehmen.

Die von ChemTrust vorgelegte Literaturstudie, die fast 240 Untersuchungen zusammenfasse, zeige deutlich, dass zu den Ursachen von Übergewicht und Diabetes auch hormonelle Schadstoffe gehören, erklärte Sarah Häuser, Chemie-Expertin beim BUND. Bei Versuchstieren habe die Belastung mit Chemikalien wie Bisphenol A im Mutterleib zu einer späteren Gewichtszunahme und einer erhöhten Insulinresistenz geführt.

Damit bestehe die Gefahr, dass bei Menschen Diabetes ausgelöst werde, warnte Häuser. Die Bundesregierung müsse deshalb dafür sorgen, dass die Chemikalien-Belastung vor allem von empfindlichen Menschen wie Kindern und schwangeren Frauen verringert werde. „Weichmacher und Bisphenol A müssen durch sichere Alternativen ersetzt werden“, forderte Häuser.

Gilbert Schönfelder, Toxikologe an der Charité Berlin, erklärte, die Diabetes- und Fettleibigkeitsraten hätten weltweit epidemische Ausmaße angenommen. Als Ursachen würden bisher in erster Linie falsche Ernährung und Bewegungsmangel angenommen.

„Neue Studien zeigen aber, dass die Belastung mit hormonellen Schadstoffen einen wichtigen und bisher unterschätzten Anteil daran haben könnte“, erklärte Schönfelder. Deshalb müssten die Vorsorgemaßnahmen ausgebaut werden. Hormonell wirksame Chemikalien dürften vor allem nicht in die Körper von Kindern gelangen, aber auch nicht in die von Erwachsenen.

Bislang wurde das hormonell wirkende Bisphenol A vor allem für Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Sexualentwicklung sowie Prostata- und Brustkrebs verantwortlich gemacht. Die umstrittene Chemikalie wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und beeinflusst Fortpflanzung und Gehirnentwicklung.

AFP/oc>

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Quellen
[web01]  http://de.wikipedia.org/wiki/Kanton_Basel-Stadt

Fotoquellen
[1] McDonalds-Kalender mit Kugelfrauen: Rogan der Rothaarige auf Facebook 16.1.2013
[2] fettleibiger "Amerikaner" macht Turnübungen: http://www.20min.ch/news/wissen/story/23023370

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