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Merkblatt: Farben als Heilmittel

Viele Farben ergeben das Spektrum der Lebensenergien - Farben können heilend wirken

von Michael Palomino (2005)

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aus: Anke-Usche Clausen und Martin Riedel: Methodisches Arbeitsbuch Band IV: Schöpferisches Gestalten mit Farben mit der dazugehörigen Materialkunde. Für alle Altersstufen. Mellinger-Verlag Stuttgart, 1981

Farben haben seelische und medizinische Wirkungen bei Temperamenten

Goethe sagte, Zitat: "So viel steht fest, dass wir in den Farben Naturkräfte besitzen, die richtig angewandt, uns von den verschiedensten Leiden befreien können." Auch psychische Krankheiten können positiv beeinflusst werden, z.B. in so genannten Blauzimmern zum Abkühlen, Gelbzimmer für Melancholiker, und Orangezimmer für Tiefsinnige (S.107). Die Farben wirken nicht nur äusserlich, ebenso auch in dem Gemüt. Die Erfahrung lehrt uns, dass die einzelnen Farben besondere Gemütsstimmungen geben ... Diese einzelnen bedeutenden Wirkungen vollkommen zu empfinden, muss man das Auge ganz mit einer Farbe umgeben, z.B. in einem einfarbigen Zimmer sich befinden, durch ein farbiges Glas sehen. Man identifiziert sich alsdann mit der Farbe; sie stimmt Auge und Geist mit sich unisono..." (S.108)

Farbenheilung von Dr. Langsdorff: Rot dehnt Blutgefässe aus - Blau verengt die Blutgefässe

Dr. med. Georg von Langsdorff hat mit Farbenheilungen grossen Erfolg. Er entdeckte, dass Rotlicht die Ausdehnung der Gefässe bewirkt und dadurch kräftige Durchblutung ergibt. Blaulicht bewirkt das Gegenteil, die Verengung der Gefässe und Blutleere, so dass die Haut mit blauem Licht unempfindlich gemacht werden kann (S.108).

Rötungen zeigen, dass Blutgefässe zu viel Hitze haben: Fieber, Entzündungen, Schwellungen etc. Das Gleichgewicht wird durch die kälteste Farbe, Blau, wieder hergestellt.

Farbenheilung von Dr. Ghadiali: Die Gegenfarbe heilt

Allgemein kann das Gleichgewicht immer durch gegenpolige Kräfte [Gegenfarbe] hergestellt werden, so Dr. Ghadiali. Hautverbrennungen können mit Farbenbestrahlungen z.B. narbenlos geheilt werden. Gemäss Dr. Ghadiali ist der Mensch keine mechanische Ansammlung von Organen, sondern eine untrennbare, leiblich-seelisch-geistige Einheit. Krankheiten sind oft Symptome für seelische Leiden, und beides, das körperliche Symptom wie das seelische Leiden muss für eine Gesundung geheilt werden (S.108), sonst bricht bald an einer anderen Körperstelle eine Krankheit aus aufgrund desselben seelischen Leidens. Farblichtströme können dabei eine wichtige Rolle spielen (S.109).

Dr. Ghadiali: Rotzimmer - Blauzimmer

Rotzimmer wirken gegen Selbstmordgedanken, gegen Nahrungsverweigerung. Blauzimmer wirken gegen Tobsucht, gegen schwere Erregungszustände. Häuser sollen freundlich eingerichtet sein, so dass es für das Auge eine Wohltat ist. Farben haben eine günstige Wirkung bzw. eine Heilwirkung auf das Nervensystem (S.109). Phlegmatische Kinder kann man mit Farbübungen "wecken" und ihre Konzentration und ihre Gedächtnisleistung stärken, so dass sie keine Mühe mehr in der Schule haben (S.110).

Farbsehkuren

Farbsehkuren leiten unterstützend die Farbenschwingungen durch alle Teile des Körpers. Farblichtbestrahlungen von Chromotherapeut Hans Wolfe bauen auf 15 Min. auf, dann 30 bis 60 Minuten, je eine Pause von ca. einer Stunde beliebig wiederholbar (S.109).

Farbenblindheit in Lebensbereichen ohne Farben

Dort, wo Farben besonders verpönt sind, ist Farbenblindheit am häufigsten: bei den Männern in England (S.109). Frauen haben generell weniger Farbenblindheit, weil sie wahrscheinlich mehr schöne Kleider mit harmonischen Mustern tragen (S.109-110).

Farbenwirkungen bei Gefängnisinsassen

Farbwirkungen sind auch in Gefängnissen zu beobachten. Prof. Ewald Pauls Experimente an gemütsmässig angeschlagenen Gefangenen hatten grösste Wirkung. Arbeit mit dunkelblau strahlenden Tüten oder mit dunkelgrünen, laubgrünen Tüten beeinflusst entsprechend die Emotion der Gefangenen mit Erinnerungen und Möglichkeiten (S.110). Hässliche, düstere und graue Farben dagegen bewirken zusätzliche Depression im Gefängnis. Prof. Kemp aus den "USA" realisierte ebenfalls eine "Farbenhygiene" und "Farbenpflege" in Gefängnissen. Und wenn Maltherapie im Gefängnis angeboten wird wie z.B. an der Landesstrafanstalt Hoheneck in Sachsen, dann kommen die Seelen der schwierigen "Schüler" erst richtig in Schwung in Richtung Harmonisierung. Die Gefangenen erwerben durch den Umgang mit den Farben neue Gestaltungskräfte (S.111). Ein Abwechseln zwischen Farbenmalen und Zeichnen hat dabei eine wohltuende Wechselwirkung, um den nüchternen Intellekt in die Herzenssphäre zu erheben. Die Maltherapie hat Wirkungen, die die Grundstruktur der Seele und ihren Zusammenhang mit dem Leibe beeinflussen können. Beschäftigungstherapie kann niemals diese grundlegende Wirkung haben. Ein Kleptomane ist mit Maltherapie heilbar, denn seine seelische Struktur wird harmonisiert, was bei Beschäftigungstherapie nicht passiert. Allein schon die Möglichkeit, ein Bild zu malen, bringt oft eine grosse Befreiung von belastenden Erlebnissen mit sich. Die Farbentherapeuten können die Bilder interpretieren, was aber lange nicht so viel Bedeutung hat wie für den Malenden selbst (S.112).

Die Farbe wirkt auf die Seele - Kinder ohne Farbe werden träge

Es ist also die Farbe, die an der Seele wirkt, wenn wir malen. Die Tätigkeit des Malens schafft in uns, zaubert in uns etwas Neues hervor. Die Menschen sollten dabei von Kind auf an Farben gewöhnt sein. Wenn die Anregung für das Kind durch Farben minimiert ist oder wegfällt, so kommt es zu einer Trägheit-Willensschwäche. Das Kind verliert die Fähigkeit, farbig gesund zu reagieren. Blau hebt die Seele etwas heraus, begünstigt die Ausatmung, und Rot kommt auf die Menschen zu, drängt die Menschen zurück in sich selbst und begünstigt so die Einatmung. Das Gleichgewicht ist anzustreben (S.113).

Je nachdem, an was die Menschen leiden, sollten die Kleider entsprechend die heilende Farbe haben (S.113-114):

Beruhigende Farben Rot und Rotgelb (Orange) durch Komplementärfarbe Grün

Wenn Personen unruhig sind, so sind die Organe "aufgerüttelt" und das Kind braucht rote und rotgelbe Farben, am besten mit lebhaften roten und rotgelben Kleidern, oder man kann auch das Bett mit diesen Farben umhüllen. Die warmen Farben des Rotgelb, des leuchtend Roten und Rosarot verbreiten eine erlösende und beruhigende Wirkung auf Leib, Seele und Geist. Das Auge der unruhigen Person erzeugt dann die Gegenfarbe Grün als Komplementärfarbe. Es ist dann das Grün, das die Organe durchdringt und umhüllt, eine wohltuende Beruhigung. Die Farben mildern die Unruhe. Sie verwandeln die Unruhe nach einiger Zeit in eine gesunde, heitere Ruhe. Ermahnungen zum Ruhigsein bringen meistens nichts. Bei starker Unruhe kann man auch die Wände des Zimmers rötlich färben (S.114).

Weckende Farbe Blau durch Komplementärfarbe Orangegelb

Wenn Personen so still sind, dass sie ihre Funktionen nicht mehr ausführen [Faulheit, Depression], so wirkt Blau und Blaugrün erfrischend, denn im Auge der unruhigen Person mit unregsamen Funktionen wird das Blau in die Komplementärfarbe Orangegelb umgesetzt, und das wirkt anregend, belebend auf die Organstrukturen. Das Kind wird von innen her belebt, angeregt, angefeuert. Die Person wird in jeder Richtung wacher und gesunder. Blaue Kleider, blaues Bettzeug, blaue Zimmerwände können die Anregung und mit der Zeit eine Harmonisierung der Energien und eine Heilung bringen (S.114).

Auf Kinder wirken die Farben sehr direkt, weil Körper, Seele und Geist bis zum 7. Altersjahr noch intensivst miteinander verbunden sind. Kindergärtner und Kindergärtnerinnen können also mit Farben den Kindergarten gestalten, eine Spielecke in rötlicher Farbe, wo die aufgeregten Kinder eine Zeit lang für sich spielen, und eine Spielecke in bläulichen Farben, wo die eher passiven Kinder eine Zeit lang für sich spielen. Dann nimmt man wieder alle Kinder zusammen, und die Wirkung der Farben gleicht sich dann völlig aus (S.114).

Farben durch farbige Fensterscheiben

Farbenwirkungen durch farbige Fensterscheiben sind eine weitere Möglichkeit, das Wohlbefinden von Menschen zu steigern (S.115). Man kann das Glas sogar als Glasradierung so bearbeiten, dass das Glas eine Hell-Dunkel-Gestaltung erzeugt, die durch das einfallende Licht eine ungeheure Farb-Tiefenwirkung hat. Wenn Licht durch ein Farbfenster scheint, wird der ganze Raum mit der Farbe "durchseelt" (S.116).


Siehe auch die Zusammenfassung über Eberhard: Heilkräfte der Farben

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