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Merkblatt: Depression

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Michael Palomino, Portrait
Michael Palomino, Portrait

Depression heilt mit Natron weg

von Michael Palomino, 11.4.2016

Natron ist ein Meersalz, das primär im Backpulver vorhanden ist. Man kann also Nieren mit Backpulver heilen, oder mit dem reinen Natron. Wenn man das reine Natron kauft, ist man sicher, dass keine unverwünschten Substanzen in den Körper gelangen.

Natron: Steigender pH-Wert - steigender Sauerstoff im Blut - Heilung von Organen, Drüsen und Nerven
Natron bewirkt, dass im Körper der pH-Wert steigt und somit auch der Sauerstoffgehalt im Blut potentiell ansteigt: Pro pH-Wert-Punkt steigt der Sauerstoffgehalt um das 10-Fache. Der Sauerstoff bewirkt, dass Säuren und Schwermetalle im Körper neutralisiert werden und "verstopfte" Organe und Drüsen gereinigt und reaktiviert werden. Im Fall von Depression werden alle Drüsen und Nerven geheilt, reaktiviert und mit einem pH-Wert von pH7 das Gleichgewicht zwischen Organen, Drüsen und Nerven wiederhergestellt. Dies bewirkt im Körper die Reaktivierung des normalen Antriebs und die Depression verschwindet.

Die Rezeptur
-- 1 Kaffeelöffel Natron in 1 Glas Wasser mit Zuckermelasse oder Bio-Honig mischen
-- nüchtern am Morgen einnehmen
-- abends 2 Stunden nach der letzten Malzeit einnehmen
-- 10 Tage lang
-- wenn die Nieren nur teilweise geheilt wurden, wartet man 10 Tage und startet eine "zweite Runde".

Seit September 2015 sind zahlreiche Heilerfolge mit Natron zu verzeichnen. Die Erfolgsquote liegt bei 90%. Weitere Daten über Heilungen mit Natron sind in der Datensammlung aus dem Buch von Dr. Sircus.

90% Erfolgsquote mit Natron - restliche 10% mit Blutgruppenernährung und Rohkost heilen
Die Erfolgsquote mit Natron liegt gemäss meiner Erfahrung in Lima bei 90%. Die 10% Betroffenen, die negativ auf Natron reagieren, müssen ihren pH-Wert durch konsequent gesunde Ernährung steigern und auf Lebensmittel verzichten, die den Körper je nach Blutgruppe versauern: Fleisch, Brot, Pommes Frites, frittiertes Broaster-Fleisch und Mais. Einsortieren: Olivenöl, Zitronenwasser, alle vitaminreichen und mineralienreichen Früchte, Säfte, Gemüse und Kräuter.

Man beachte die Blutgruppenernährung.

Rohkost zeigt bei Heilungen von Organen grosse Erfolge (so Dr. Bircher-Benner in seinem Buch "Wendepunkt. Sammelband 1929, S.44-45). Die Heilung dauert einfach etwas länger als mit Natron.


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Depression heilt mit Blutgruppenernährung weg

Durch die angepasste Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo funktioniert der Organismus und alle Drüsen optimal, der Körper hat mehr Energie, und dadurch verschwinden Depressionen automatisch mit der Zeit innerhalb weniger Wochen bis einiger Monate.

Siehe: Blutgruppenernährung, psychische Krankheiten gemäss Blutgruppe


Auch die konsequente Entgiftung des Körpers von Zivilisationsgiften (Amalgam, Lösungsmittel, Lacke, Gifte im Spielzeug, Abgase etc.) kann eine Befreiung des Organismus und der Drüsen bewirken. Konkret:

-- Amalgamsanierung
-- natürliches Bauen ohne chemische Zusatzstoffe
-- natürliche Spielzeuge ohne Plastik-Weichmacher
-- bei Menschen mit Berufen in Innenräumen Spazierengehen an sauberer Luft
-- bei Menschen mit sitzenden Berufen auch etwas Gymnastik oder Krafttraining 3x täglich
etc.

können bewirken, dass der Organismus und die Drüsen wieder besser funktionieren und der Körper wieder mehr Energie hat und die Depression in einigen Monaten verschwindet.

Wenn Depressionen von äusseren Umständen oder durch kriminelle Ungerechtigkeiten verursacht sind, dann wird mit Blutgruppenernährung mehr Energie zur Gegenwehr vorhanden sein, um gegen die kriminellen Ungerechtigkeiten vorzugehen.

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Depression ist mit Farbentherapie heilbar: Rot, Orange und Gelb

Die Farben Rot, Orange, Gelb und Gelbgrün wurden vom indischen Farbenforscher Ghadiali mit grösstem Erfolg angewandt bei

Abmagerung, Absterben der Glieder, Alpdrücken, Appetitlosigkeit, Ausschlag, Bleichsucht, Bronchialkatarrh, Darmkatarr, Epilepsie, Flechten, Gelbsucht, Gemütsleiden [Depression], Haarausfall (!!!), Hautleiden, Hexenschuss, Lähmung und Schwächung der Glieder, Leberleiden, Magenkatarrh, Masern, Rheumatismus, Scharlach, frische und eiternde Wunden u.a.m.

aus: Prof. Lilli Eberhard: Heilkräfte der Farben. Farben als Heilmittel, Anwendung in der Praxis; Drei-Eichen-Verlag, 10. Auflage, 2002; ISBN-10: 3-7699-0392-7; ISBN-13: 978-3-7699-0392-8, Kapitel 11: Farbenstrahlen und die Wirkung von Farbentherapie

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26.3.2017: Religion schafft Depression: Bibel, Talmud und Koran - Mutter Erde ist die Energie des Lebens

Religion mit den "heiligen Büchern" Bibel, Talmud und Koran schafft Depression, weil das Streben nach Weltbeherrschung bei diesen 3 Religionen Christentum, Judentum und Islam NIE zu Ende ist. Ausserdem weisen diese 3 Relgionen dermassen viele Ähnlichkeiten bei den Hetztechniken und bei der Volksverhetzung gegen die jeweils andere Religion auf, dass sie wahrscheinlich vom SELBEN Autor geschrieben sind. Alle drei Religionen haben auch ein Problem mit der Würfelform etc.

Insgesamt sind die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam mit ihren "heiligen Büchern" Bibel, Talmud und Koran klare Volksverhetzung und sollten deswegen weltweit verboten werden.

Mutter Erde mit der Naturmedizin und dem Naturschutz und gesunder Nahrung ist die Energie des Lebens. Wer mit Mutter Erde lebt, wird NIE mehr eine Depression haben sondern nur noch über diejenigen religiösen Kreaturen lachen, die krampfhaft mit ihren Lügen versuchen, die Welt zu manipulieren.

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Basler Zeitung
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Es ist nicht so, dass sich Céline für Züleyha schämt - im Gegenteil. Aber Céline hat einen Plan: Sie will Gesundheitswesen studieren oder Medizin, sie will Karriere machen. Und Züleyha will wohnen bleiben, wo ihre Eltern und Geschwister leben, im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, wo fast jeder zweite Jugendliche keinen Job findet und keinen Ausbildungsplatz, wo Tausende Autos brannten, wo die Aufstände tobten.

Céline trägt den Namen Züleyha an einer silbernen Kette um den Hals. Es ist der Name, den ihre Eltern ihr gaben, türkische Einwanderer, die nach Frankreich kamen, um zu arbeiten. Den Namen Céline gab sie sich selbst, er steht mittlerweile in ihrem Pass. In der Schule heißt sie Céline, zu Hause Züleyha.

Züleyha will heiraten, in ein paar Jahren, mit 25, einen Muslimen, am liebsten einen Türken. "Das macht es leichter, sich zu verstehen". Sie will Kinder. Céline glaubt an das Versprechen, dass es jeder schaffen kann, wenn er nur hart genug arbeitet. Züleyha wünscht sich einen großen Bruder, der sie beschützt.

Die Frage ist, ob es Céline gelingt, Züleyha mitzunehmen auf ihrem Weg. Oder ob sie sie zurücklassen muss.

Sie ist 17 Jahre alt, dunkle Haare, dunkle Jeans, und sie steht jetzt im Flur eines Neuköllner Gymnasiums mit zwei Dutzend anderer Schüler. Sie schütteln ihre Arme, schütteln ihre Beine, gähnen, formen die Lippen zu einem O. Jemand ruft etwas, das sich anhört wie Iiiyaaa. Céline schwingt ihren rechten Arm wie eine Welle, Iiiyaa. Beim Mädchen neben Céline setzt sich die Welle fort, Iiiyaaa, jeder gibt die Welle weiter - letzte Lockerungsübungen vor dem großen Auftritt.

Aus dem sozialen Brennpunkt am Rand von Paris sind Céline und ihre Mitschüler in den sozialen Brennpunkt im Zentrum Berlins gekommen, um Theater zu spielen, gemeinsam mit Neuköllner Abiturienten.

Die Abgehängten treten an zur Aufholjagd

Problembezirke lernen voneinander, das ist die Idee. Schüler aus Neukölln und aus Clichy geben Iiiyaaa-Wellen weiter, und Sozialarbeiter, Lehrer, Politiker, Richter treffen sich und diskutieren: Wie lassen sich Jugendarbeitslosigkeit, Kriminalität, Tristesse bekämpfen? Wie lassen sich Einwanderer überzeugen, die Landessprache zu lernen?

Die Abgehängten wollen antreten zur Aufholjagd - und verbünden sich. In den vergangenen Jahren fuhren die Neuköllner nach Frankreich, Kirsten Heisig war 2008 dabei, die Jugendrichterin, die inzwischen tot ist, und Klaus Lehnert, der pädagogische Leiter vom Campus Rütli. Im letzten Jahr fuhren die Neuköllner Abiturienten hin. Jetzt ist Clichy zum Gegenbesuch nach Berlin gekommen. Organisiert hat den Gipfel der Brennpunkte das Deutsch-Französische Jugendwerk, zusammen mit Sozialwissenschaftlern und Lokalpolitikern.

Es gibt eine Foto-Ausstellung, einen Empfang im Neuköllner Rathaus, Fachgespräche, die französische Staatssekretärin für Jugend kommt vorbei, und es gibt das Theaterstück, das Céline und die anderen Schüler geprobt haben: Szenen aus "Drei Mal Leben" von Yasmina Reza, der wohl am meisten gespielten zeitgenössischen Theatorautorin. Reza hat sich das Stück der Schüler in Clichy angesehen und prompt die Schirmherrschaft übernommen. Die Schüler hätten mit "ungewohnter Disziplin" das Stück auf die Bühne gestellt und "ihre soziale Situation vergessen", sagt Reza.

Céline und die anderen Jugendlichen aus Clichy spielen auf Deutsch, die Neuköllner Schüler auf Französisch. Die gemeinsame Sprache dieser neuen deutsch-französischen Freundschaft jedoch ist Türkisch: Céline hat durch den Schüleraustausch Arzu kennengelernt, 19, Abiturientin aus Neukölln. Wenn die beiden miteinander reden oder bei MSN chatten oder sich Mails schreiben, dann benutzen sie meist die Sprache ihrer Eltern. Auch die Kontakte zwischen den anderen Deutsch-Türken und Franko-Türken sind eng; es gibt keine Sprachbarriere.

Sie wollen Sarrazin und Sarkozy widerlegen

Céline und Arzu sind stolz auf ihre Herkunft, womit beide sowohl ihren Bezirk meinen als auch die Türkei - und beide geben sich selbstbewusst: "Wir wollen zeigen, dass es erfolgreiche Migranten gibt", sagt Arzu. "Wir wollen eine Chance", sagt Céline. Sie verstehen sich als künftige Elite, schließlich beherrschen sie vier Sprachen, Türkisch, Französisch, Deutsch und Englisch. Sie wollen den schlechten Ruf widerlegen, der ihren Vierteln anhaftet. Sie wollen Sarrazin und Sarkozy zeigen, dass sie falsch liegen, wenn sie behaupten, in Neukölln schaffe sich Deutschland ab und Clichy-sous-Bois müsse man mit dem Kärcher vom Gesindel befreien.

Die Underdog-Bezirke wollen einerseits ihr Schmuddel-Image loswerden, andererseits ihre Probleme lösen.

Das versuchen sie zwar zum Teil mit ähnlichen Mitteln. So schickt Neukölln "Stadtteilmütter" zu Familien, an die Sozialarbeiter nicht mehr rankommen, Frauen türkischer oder arabischer Herkunft, die selbst Kinder haben. Und in Clichy-sous-Bois haben "große Brüder" zu vermitteln versucht zwischen Jugendgangs und Polizisten. Es sind Sportlehrer, Sozialarbeiter, Musiker, die einst selbst ohne Perspektive in den Vorstädten herumlungerten.

Doch bei dem Schüleraustausch zeigt sich auch, wie groß die Unterschiede sind, trotz vieler Parallelen. In Neukölln bezogen zwar auch mal Wachleute Posten vor Schultoren, aber Célines Freunde aus der Banlieue wissen, wie es ist, wenn Polizeihubschrauber über dem Haus kreisen. Wie es sich anfühlt, wenn Polizisten scharfe Waffen auf einen richten. Wie es ist, im Ausnahmezustand zu leben, der 2005 während der Aufstände ausgerufen wurde. Die wichtigste öffentliche Investition der letzten Jahre ist die neue Polizeistation, die im Herbst eingeweiht wurde.

Neukölln hingegen wandelt sich. Studenten und Kreative drängen in die Gegend, zu Wohnungsbesichtigungen erscheinen oft Dutzende Bewerber, noch sind große Altbauwohnungen vergleichsweise günstig zu mieten.

Man könnte sagen: Die Probleme von Clichy verhalten sich zu denen von Neukölln wie Sarkozy zu Sarrazin - ähnlich gelagert, andere Dimension.

Pöbeleien auf der Klassenfahrt

Zumal Arzu und die Neuköllner Schüler-Schauspieler ein Vorzeige-Gymnasium besuchen: Die Albrecht-Dürer-Schule setzt auf Begabtenförderung und Reformpädagogik; sie veranstaltet Musikabende, es gibt ein Lese-Café und eine Schach-AG. Die Schule hat einen sogenannten Schnellläufer-Zug, in dem die achte Klasse übersprungen wird.

Als die Neuköllner Schüler im letzten Herbst nach Clichy fuhren, seien sie angepöbelt und mit Pizzaschachteln beworfen worden, erinnert sich Beate Gössler, die Lehrerin, die sich das gemeinsame Theaterspielen ausgedacht hat. Zwei Schüler, Linda, 18, und Henrik, 17, erzählen, wie sie abends in Kleinbussen zum Bahnhof zurückgebracht wurden und die heruntergekommenen Plattenbauten sahen. "Unsere Probleme sind nichts im Vergleich zu deren", sagt Henrik.

Céline könnte sich allerdings nicht vorstellen, in Neukölln zu leben. Ihr gefällt zwar die Lage mitten in der Innenstadt. Denn ihr Viertel ist noch immer abgeschnitten vom Pariser Zentrum. Wenn sie sich auf den Weg macht zu Galerien und Kinos und Boutiquen, braucht sie von Zuhause mit Zügen und Bussen etwa anderthalb Stunden - eine direkte Verbindung gibt es nicht.

Was ihr in Neukölln aber nicht gefällt, ist der respektlose Umgang, wie sie es nennt, zum Beispiel dass sich Paare auf der Straße küssen, womöglich mit Zunge. Und wie manche Leute rumlaufen, mit bunten Haaren und halb rasiertem Schädel. "Sowas gibt es in Clichy nicht", sagt sie.

Über das Leben in Célines Heimat, über das Leben in der Pariser Banlieue, gibt es einen Film. "Hass" heißt er, ein moderner Klassiker von 1995. Er erzählt von Drogenhandel und Schlägereien, von Freundschaft und Hoffnungslosigkeit. Die Vorstadt-Jugendlichen laufen darin an einem Plakat vorbei: "Die Welt gehört Euch" steht darauf, es wirkt wie Hohn.

Céline aber glaubt daran. Wenn sie nur eine Chance bekommt, kann sie zeigen, was sie kann. Und sie ist überzeugt: Züleyha muss sie dafür nicht zurücklassen.>


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Welt online,
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5.6.2011: Depression verschwindet mit Lichttherapie mit weissem Licht

aus: Welt online: Schwangerschaft: Lichttherapie hilft ohne Nebenwirkungen bei Depression; 5.6.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13410586/Lichttherapie-hilft-ohne-Nebenwirkungen-bei-Depression.html

<Schwangere Frauen mit einer Depression verzichten häufig auf Medikamente – aus Angst vor den Folgen für ihr Kind. Licht kann helfen.

Schwangeren, die an einer Depression leiden und aus Angst vor Nebenwirkungen auf Medikamente verzichten wollen, kann einer Studie zufolge mit einer Lichttherapie geholfen werden. An der Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Basel beteiligten sich 27 schwangere Frauen, die die Kriterien einer schwereren depressiven Erkrankung erfüllten. Sie wurden zufällig entweder mit weißem Licht (7000 Lux) oder mit gedämpftem roten Licht (70 Lux, Placebo) fünf Wochen lang jeden Morgen eine Stunde lang zu Hause behandelt.

Die Studie wurde doppel-blind durchgeführt, so dass weder die Patientin noch ihre Psychiater wussten, ob die Frauen eine wirksame Lampe erhalten hatten oder nicht. Symptome und eventuelle Nebenwirkungen wurden regelmäßig mit verschiedenen Fragebögen erfasst.

Ergebnis: Die Lichttherapie mit hellem Licht erwies sich der Placebo-Therapie mit schwachem Licht gegenüber als deutlich überlegen. Schon nach fünf Wochen zeigten die Schwangeren mit Lichttherapie in 81 Prozent der Fälle eine deutliche Besserung, 69 Prozent waren symptomfrei, wie die Wissenschaftler kürzlich in der Online- Ausgabe des Magazins „Journal of Clinical Psychiatry“ berichteten.

In der Placebo-Gruppe waren die entsprechenden Zahlen deutlich niedriger. Die Lichttherapie könnte damit eine einfache und kostengünstige Therapie bei Depression in der Schwangerschaft darstellen, schreiben die Forscher – mit minimalen Nebenwirkungen und ohne bekanntes Risiko für das Ungeborene.

dapd/mab>

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Spiegel
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26.7.2011: <Neue Volkskrankheit: Menschen in reichen Ländern leiden häufiger an Depressionen>

aus: Spiegel online; 26.7.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,776751,00.html

<Geschäftsmann in einem leeren Raum: Zahl der Depressionen weltweit gestiegen

121 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter einer Depression. Das ist das jüngste Ergebnis einer internationalen Großstudie. Vor allem Länder mit hohem Durchschnittseinkommen sind betroffen. Anführer ist Frankreich - in China geht es den Menschen psychisch deutlich besser.

London/Leipzig - Nicht nur in Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die aufgrund psychischer Störungen in Kliniken behandelt, wie der jüngste Krankenhausreport der Barmer zeigt - auch die weltweite Bilanz sieht düster aus: 121 Millionen Menschen leiden unter Depressionen. Das berichtet ein großes internationales Forscherteam um Evelyn Bromet von der State University of New York in Stony Brook jetzt im Fachmagazin "BMC Medicine".

Basis der Großstudie, an der auch der Deutsche Herbert Matschinger vom Institut für Sozialmedizin an der Universität Leipzig beteiligt war, sind detaillierte Interviews mit mehr als 89.000 Menschen aus insgesamt 18 Ländern. Die nach hohem sowie mittleren und niedrigem Einkommen unterteilt wurden: Deutschland, Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Japan, die Niederlande, Neuseeland, Spanien und die USA zählten zu jenen Staaten, in denen das Einkommen hoch war. Zu den acht übrigen Länder mittleren und niedrigen Einkommens zählten etwa Brasilien, Indien, China, Mexiko, Südafrika sowie die Ukraine.

Der Studie zufolge litten 15 Prozent der befragten Menschen in Ländern mit hohem Einkommen im Laufe ihres Lebens an einem depressiven Zustand. In Ländern mit einem niedrigen oder mittleren Einkommen liegt diese Zahl mit 11 Prozent niedriger. 5,5 Prozent der Befragten in den reichen Ländern gaben an, im Jahr vor ihrem Interview eine Depression gehabt zu haben.

Von einer depressiven Episode (MDE, major depressive episode) ist die Rede, wenn fünf von neun Kriterien erfüllt sind, zu denen unter anderem der Verlust des Selbstbewusstseins, Schlaf- und Appetitlosigkeit, schlechte Konzentrationsfähigkeit und ein Gefühl der Traurigkeit gehören. Entsprechende Tests mit Fragebögen sind bei der Diagnose weit verbreitet.

Der Anteil von MDE war in den reichen Ländern erhöht - 28 Prozent zu 20 Prozent in den Ländern mit dem geringeren Einkommen. Besonders hoch - mehr als 30 Prozent - war der Wert in Frankreich, den Niederlanden und den USA. Besonders niedrig fiel der Anteil in China aus - mit zwölf Prozent.

Über die Kulturen hinweg litten Frauen doppelt so oft wie Männer, und der Verlust des Partners durch Trennung, Scheidung oder Tod ist hier wie dort erwartungsgemäß einer der Hauptauslöser. "Dies ist die erste Studie, die eine standardisierte Methode einsetzt, um Depressionen und MDE über die Länder und Kulturen hinweg zu vergleichen", teilte Bromet mit. "Wir haben gezeigt, dass Depression in allen Regionen der Welt ein großes Problem ist."

cib/dpa>

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Welt online,
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18.8.2011: Männer maskieren Depressionen mit Arbeitswut, Alkohol oder Ausrastern - aber Männer machen 3 mal so oft Selbstmord wie Frauen

aus: Welt online: Wenn Männer Depressionen unbewusst maskieren; 18.8.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13552558/Wenn-Maenner-Depressionen-unbewusst-maskieren.html

<Trauriges Versteckspiel: Männerdepressionen bleiben häufig unerkannt.

Sie stürzen sich in Arbeit, berauschen sich mit Alkohol oder ticken richtig aus: Beim "starken Geschlecht" äussern sich Depressionen anders als bei Frauen.

Michael Blumenstein rastete bei nichtigen Anlässen aus und schrie Frau und Kinder an. „Ständig war da diese innere Gereiztheit. Dazu hatte ich Magenprobleme, dabei war organisch alles in Ordnung“, erzählt der 44-Jährige im Klinikum Wahrendorff bei Hannover.

Den Jobverlust hatte er scheinbar weggesteckt, kümmerte sich um die heute sechs und vier Jahre alten Söhne. Bei den Jungen wurde dann ein Gendefekt festgestellt, der ältere erkrankte zudem an Leukämie. „Nach außen war ich der fröhliche Li-La-Launebär. Man baut eine Fassade auf, aber irgendwann hält die Maske nicht mehr.“

Über seinen Zusammenbruch und die Vorgeschichte spricht Blumenstein jetzt täglich mit neun Leidensgenossen in der im Januar eingerichteten Tagesklinik für depressive Männer im Stadtteil Ilten der niedersächsischen Stadt Sehnde – ein bundesweit einzigartiges Projekt.

Die 20- bis 50-Jährigen werden hier nach einem speziellen psychotherapeutischen Ansatz behandelt. Viel Raum nimmt das Stresstoleranz-Training ein. „Was mache ich, wenn ich eine hohe Anspannung in mir habe, ohne auszuticken, ohne Alkohol zu trinken oder über die Autobahn zu rasen?“, erläutert Chefarzt Michael Hettich. In den Pausen holen sie die Fußballtore im schattigen Park vor dem Gebäude heraus und kicken ein bisschen.

Erst seit einigen Jahren beschäftigen sich Forscher mit der Frage, warum Frauen zwei- bis dreimal häufiger an Depressionen erkranken, Männer aber mindestens dreimal so oft Selbstmord begehen.

„Männer versuchen Depressionen lange zu unterdrücken, dann wird es schnell lebensgefährlich“, sagt der Depressionsforscher Professor Mathias Berger vom Freiburger Universitätsklinikum. In einer Studie erkannten Hausärzte Depressionen bei Männern in nur 20 Prozent der Fälle, bei Frauen in 40 Prozent.

Die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG) entwickelt mittlerweile Schulungsprogramme für Hausärzte, um auf gefährdete Männer aufmerksam zu werden.

„Leider musste erst durch den tragischen Tod von Torhüter Robert Enke die deutsche Männerwelt aufgerüttelt werden“, meint DGMG-Präsident und Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Frank Sommer.

Schwermütige Männer flüchten in Arbeit, Sport oder Alkohol. Ihr Verhalten schieben sie oft auf beruflichen Stress. „Ich habe nur noch für die Firma funktioniert“, berichtet Andreas, der seinen Nachnamen nicht nennen möchte.

Nach einem abgebrochenen Studium war der heute 50-Jährige in einer Spedition eingestiegen. „Meine Tage sahen alle gleich aus: Ich bin um vier Uhr morgens aufgestanden und habe nach zwölf Stunden Arbeit abends viel Bier getrunken und bin ins Bett gefallen.“

Im Frühjahr raste Andreas mit dem Auto auf gerader Straße gegen einen Baum und lag neun Tage lang im Koma. „Bei den Kollegen würde ich von Burn-out, nicht von Depression sprechen“, sagt er.

Obwohl psychische Erkrankungen inzwischen den traurigen Spitzenplatz bei den Krankschreibungstagen einnehmen, verschweigen Betroffene sie aus Scham. Das gilt besonders für männliche Patienten.

„Männer definieren sich als unabhängig, selbstbewusst, leistungsorientiert, aktiv und rational. Das passt nicht mit Depressivität zusammen“, sagt Hettich.

Auch Michael Blumenstein machte die Erfahrung, dass seine Depression nicht ernst genommen wurde. Der Schwiegervater meinte, er solle sich zusammenreißen. Die Bowling-Kumpel fragten: „Bist du Mann oder Weichei?“

Trotz aller Vorurteile hat er sich entschlossen, mit seiner Krankheit offen umzugehen. „Mein großer Traum ist es, wieder einen Job als Einzelhandelskaufmann zu finden“, sagt der Hausmann. „In den Krabbelgruppen kam ich mir als einziger Mann unter Frauen immer wie ein Alien vor.“

dpa/oc>

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Welt online,
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8.10.2011: Depression mit weniger Schlaf meistern

aus: Welt online: Psychologie: Warum Schlafentzug gegen Depressionen hilft; 8.10.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13646680/Warum-Schlafentzug-gegen-Depressionen-hilft.html

<Während viel Bettruhe bei einigen Krankheiten wahre Wunder bewirken kann, hilft ein ausgedehnter Schlaf bei Depressionen nicht – im Gegenteil.

Depressive fühlen sich oft müde und kraftlos. Doch viel Schlaf hilft ihnen nach Ansicht des Psychiaters Ulrich Hegerl nicht. In Therapien könne ein kontrollierter Schlafentzug die Stimmung der Patienten sogar kurzfristig stark verbessern, sagte der Direktor der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig bei einem Fachkongress in München.

Ein kontrollierter Schlafentzug kann den gestörten Nachtschlaf bei depressiven Patienten unterbrechen. Im Schlaflabor werden die Betroffenen dazu nach wenigen Stunden geweckt und bis zum nächsten Abend wach gehalten. Damit unterbrechen die Forscher den gestörten Nachtschlaf der Depressiven und verhindern, dass sie beispielsweise stundenlang wach liegen. Am nächsten Tag fühlten sie sich deshalb deutlich besser.

Ein Ziel der Forschung sei es nun, den positiven Effekt des Schlafentzugs dauerhaft zu erhalten, sagte Schlafforscher Axel Steiger vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Schlafstörungen seien ein häufiges Symptom bei Depressiven, sagte Steiger. Auch das Fehlen von Emotionen und Appetit kann laut Psychiater Hegerl auf eine Erkrankung hinweisen.

Einen bestimmten Auslöser wie Stress gibt es ihm zufolge nicht. „Das Leben bietet ununterbrochen Gelegenheiten, depressiv zu werden“, sagte der Experte.

Mehr Informationen zum Thema:

Kongress Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie

dpa/oc>

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n-tv
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16.10.2011: <Schafe helfen in der Psychiatrie> als Ablenkung und Aufmunterung

aus: n-tv online: Ohne Ressentiments: Schafe helfen Patienten; 16.10.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Schafe-helfen-Patienten-article4537666.html

<Dass Delphine, Ponys oder Hunde kranken Menschen helfen können, ist bekannt. Schafe dagegen sind etwas ungewöhnlichere Therapie-Tiere. In Schleswig-Holstein muntern einige Lammböcke Psychiatrie-Patienten auf.

"In Zimmer 204 hat schon wieder ein Schaf durchs Fenster geguckt!" Es sind nicht immer alltägliche Berichte, die Henning Ohlen während der Visite zu hören bekommt. Ohlen ist Leitender Oberarzt am Schlei-Klinikum FKSL in Schleswig, einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit praktisch vor der Haustüre Schafe weiden, wird manche Visite durch tierische Erlebnisse bereichert. Seit einem halben Jahr befinden sich die Tiere auf früher landwirtschaftlich genutzten Flächen auf dem Gelände des Klinikums.

Die Schafe gehören dem Tierpark Arche Warder südlich von Rendsburg, der Heimat für mehr als 70 seltene Nutztierrassen ist. Die Klinik war an die Arche herangetreten, da man sich vom Kontakt mit den wolligen Viechern positive Auswirkungen auf die Patienten versprach. Tiere seien ein "großes Thema" in seinem Fachgebiet, sagt Ohlen, sie passten zu einer psychiatrischen Klinik. "Tiere sind immer der Hit." Wenn ein Tier auf der Station auftauche, etwa ein "Gasthund", sei die Freude bei den Patienten groß. Besuche im Tierheim seien beliebt, weil die Patienten "Gemeinsamkeiten im Schicksal" sähen. "Wir hätten auch gerne Therapiehunde, aber die sind wahnsinnig teuer." Nun also Schafe.

"Die, die schubsen, kommen nicht hierher"

"Eine harmonische Gruppe" stehe gerade auf der Wiese, erzählt Carolin Reimertz von der Arche Warder. "Die, die schubsen, kommen nicht hierher." Walachenschafe, die ursprünglich aus der slowakisch-rumänischen Ecke kommen, weiße gehörnte Heidschnucken, Moorschnucken, ein Jakobsschaf und ein Tiroler Steinschaf haben es sich im Schatten auf der saftigen Wiese am Klinikum gemütlich gemacht. Es sind in diesem Jahr geborene Lammböcke, die Besucher friedlich beschnuppern.

Von diesem Frieden profitieren die Patienten. "Es gibt traumatisierte Frauen, die wollen nicht mit uns reden", berichtet Ohlen. Bei Tieren tauten sie dagegen auf. "Sie meinen, Tiere täuschen und enttäuschen nicht wie Menschen." Für manche ist der Besuch auf der Weide fast ein Event. In der Visite erfährt Oberarzt Ohlen dann, dass ein Besuch bei den Schafen geplant ist, wo die Tiere gerade sind oder wo sie schon wieder ins Fenster geguckt haben.

Für Ohlen ist die Schafweide "auf jeden Fall ein Erfolg". Er könnte sich vorstellen, noch mehr Flächen für die Tiere zu öffnen. "Auch die Kollegen sind begeistert. Das ist eine geräuschfreie Rasenpflege." Früher dröhnten die Aufsitzrasenmäher, "und 20 Meter weiter führten wir Therapiegespräche". Schafe sind genau richtig, sagt auch Florian Friedel, Geschäftsführer des Klinikums. "Wir hatten zuerst überlegt, Ziegen zu nehmen, aber die können über die Zäune springen. Und ein Esel ist sehr laut."

Friedel ist zufrieden mit der Tierhaltung. "Da die Klinik zentral in Schleswig gelegen ist, kommt man auch näher ran an die Bevölkerung." Denn da Schleswig über keinen Tierpark verfügt, locken die Tiere auch Spaziergänger an. "Bürger mit Kindern kommen zum Gucken", hat Inke Asmussen von der Öffentlichkeitsarbeit der Klinik beobachtet. Das helfe, die Psychiatrie von ihrem Stigma zu befreien.

"Das ist ein gutes Projekt"

Im Mittelpunkt stehen aber die Patienten. In der Klinik für forensische Psychiatrie, dort, wo "suchtkranke Rechtsbrecherinnen" untergebracht sind - also Frauen, die bei Straftaten aufgrund ihrer Sucht nur eingeschränkt schuldfähig waren - freut man sich besonders über die Tiere. "Wenn die Frauen raus dürfen, kommen sie gerne zu den Tieren", erzählt Asmussen. "Sie wollen ja Beziehungen aufbauen, und Schafe haben keine Ressentiments."

Wenn der Winter kommt, kehren die Schafe zunächst zur Arche Warder zurück. Dann wird entschieden, ob sie im Frühjahr wiederkommen. Bei der Arche zeigt man sich ebenso wie die Klinik zuversichtlich. "Das ist ein gutes Projekt, weil man den Kranken hilft", sagt Lisa Iwon von der Arche. Für die Arche ist es die einzige derartige Kooperation. Auch beim Schleiklinikum kennt man kein anderes Krankenhaus mit eigener kleiner Herde, was auch daran liegt, dass nur wenige über die nötigen Flächen verfügen. Iwon jedenfalls geht davon aus, dass im Frühling wohl wieder kuschlige Rasenmäher auf der Klinikwiese weiden werden.

Martina Scheffler, dpa>

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Welt online,
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21.1.2012: Vitamin D gegen Depression - Sonnenschein gegen Depression

aus: Welt online: Nahrungsergänzung: Vitamin D macht die Menschen glücklich
http://www.welt.de/gesundheit/article13824727/Vitamin-D-macht-die-Menschen-gluecklich.html

<Autor: Anastasia Fugger| 20.01.2012

So geht es auch: Wer genug Sonne bekommt, braucht sich über Vitamin-D-Mangel nicht so viele Gedanken zu machen.

Vitamin D soll gegen Diabetes, Knochenschwund und Krebs helfen. Experten empfehlen eine erhöhte Tagesdosis – vor allem für Ältere und gegen Depressionen.

Gerade bei dämmrigem Winterwetter leiden viele Menschen unter mangelnder Sonnenbestrahlung. Und das nicht ohne Grund. Unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen direkt mit dem UV-B-Licht der Sonne zusammen. Durch den Einfluss von Sonnenlicht werden bis zu 90 Prozent des vom Organismus benötigten Vitamin D in der Haut gebildet.

Es kann aber auch über Nahrungsmittel aufgenommen werden. Vor allem fetthaltige Fische wie Hering oder Makrele können die Produktion fördern. In deutlich geringerem Maße enthalten auch Leber, Pilze und Eigelb Vitamin D. Das fettlösliche Vitamin stärkt Knochen und Zähne und soll auch als ein Schutzfaktor gegen Diabetes, Krebs und verschiedenste Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Es hat aber auch einen bedeutenden Effekt auf die Psyche des Menschen.

Hohe Vitamin-D-Werte stehen für geringeres Depressions-Risiko

Einer amerikanischen Studie aus dem Journal „Mayo Clinic Proceedings“ zufolge soll Mangel an Vitamin D direkt mit Depressionen zusammenhängen. Forscher des UT Southwestern Medical Center in Dallas (Texas) untersuchten Werte von fast 12.600 Patienten über vier Jahre. Anhand der Befunde kamen E. Sherwood Brown und seine Kollegen vom Cooper-Institut zu dem Schluss: Hohe Vitamin-D-Werte hängen direkt mit einem niedrigeren Risiko für Depressionen zusammen.

Nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt die Vitamin-D-Zufuhr hierzulande deutlich unter dem Referenzwert. Das betrifft speziell Menschen, die sich viel in geschlossenen Räumen aufhalten, und insbesondere ältere Menschen.

90 Prozent der Patienten zeigen Vitamin-D-Mangel

Laut einer Studie der Geriatrischen Rehabilitationsklinik St. Irminen in Trier sind Ältere wegen einer geringeren Vitamin-D-Syntheseleistung der Haut eine Risikogruppe. Laut Studienleiter Stefan Schilling hatten mehr als 90 Prozent der Patienten einen Vitamin-D-Mangel. „Bei älteren Menschen spielt neben der Beeinflussung des Knochenstoffwechsels insbesondere die mögliche Senkung des Sturz- und Frakturrisikos durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung eine bedeutende Rolle“, sagt Schilling.

In Deutschland leiden etwa 60 Prozent der Bevölkerung unter unzureichender Vitamin-D-Versorgung. Infolge neuer Forschungsergebnisse empfahl die DGE erhöhte Referenzwerte: Der Wert liegt jetzt bei 20 Mikrogramm pro Tag.

Lichtmangel im Winter

Aufgrund der geografischen Lage in Mitteleuropa ist es während der Wintermonate auch für Jugendliche und Erwachsene schwer, ausreichende Mengen des Sonnenvitamins zu bilden. Über eine ausgewogene Ernährung nehmen wir täglich lediglich zwei bis vier Mikrogramm Vitamin D auf. Bei Kindern sind es sogar nur ein bis zwei Mikrogramm.

Die fehlende körpereigene Bildung des Vitamins muss also durch UV-B-Licht – maßvoll auch im Sonnenstudio – oder über die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten erfolgen. Laut DGE sind speziell bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Personen zusätzliche Vitamin-D-Gaben wichtig. Mediziner empfehlen, sich auch im Winter regelmäßig in der Mittagszeit im Freien zu bewegen und mit einem Präparat nach vorheriger Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels den Bedarf abzudecken. So bleibt man gesund und glücklich.>

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Welt
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17.4.2012: Bluttest entwickelt, der Depressionen bei Jugendlichen nachweist


aus: Welt online:
Diagnoseverfahren: Bluttest weist Depressionen bei Jugendlichen nach; 17.4.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106194900/Bluttest-weist-Depressionen-bei-Jugendlichen-nach.html

<Mithilfe eines neuen Bluttest ist es US-Forschern erstmals gelungen, Depressionen bei Jugendlichen objektiv nachzuweisen: Biomarker unterscheiden die Erkrankung von allgemeinen Stimmungsschwankungen.

US-amerikanische Wissenschaftler haben einen Bluttest entwickelt, der Depressionen bei Jugendlichen nachweist.

Elf Biomarker im Blut ermöglichen es einem Arzt zu entscheiden, ob der Patient depressiv ist oder nur allgemeine Stimmungsschwankungen hat, schreiben die Forscher im Fachmagazin „Translational Psychiatry“.

Damit sei es erstmals möglich, die psychische Erkrankung objektiv nachzuweisen. Für Erwachsene ist der Test nicht geeignet, da Depressionen bei ihnen anders verlaufen als bei Jugendlichen.

Diagnose bislang sehr schwierig

Gerade bei Jugendlichen, die oft natürlichen Stimmungsschwankungen ausgesetzt sind, sei es sehr schwierig, Depressionen korrekt zu diagnostizieren, schreiben Erstautorin Kathleen Pajer von der Northwestern University in Chicago und ihre Kollegen.

Derzeit basiere die Diagnose auf der subjektiven Einschätzung eines Psychiaters und auf dem, was der Patient über seine Symptome berichtet.

In ersten Patiententests haben die Wissenschaftler jetzt elf Gene identifiziert, deren Aktivität eine Depression anzeigt. Sind diese Gene aktiv, entstehen bestimmte Nukleinsäuren, die sich im Blut nachweisen lassen.

Test erst im Frühstadium

„Diese elf Gene sind womöglich erst die Spitze des Eisbergs“, sagt Studienleiterin Eva Redei von der Northwestern University, „denn Depression ist eine komplexe Erkrankung“.

Bisher haben die Forscher allerdings erst 14 depressive und 14 gesunde Jugendliche getestet. Sie stünden mit der Entwicklung noch ganz am Anfang, betonen die Wissenschaftler.

Trotzdem seien diese ersten Ergebnisse bemerkenswert, denn es sei das erste Mal, dass sich die psychische Krankheit derart objektiv nachweisen lässt. „Und es zeigt ganz klar, dass es tatsächlich möglich ist, eine Depression über das Blut zu diagnostizieren“, sagt Redei.

Auch Angststörungen erfassbar

Die Wissenschaftler fanden außerdem 18 Biomarker, die unterscheiden, ob ein Jugendlicher an einer reinen Depression oder an einer Depression mit Angststörung leidet.

Bisher würden diese beiden Zustände genau gleich behandelt, sagt Redei. Wenn man in Zukunft unterscheiden könne, ließen sich wirksamere und individuellere Behandlungsmethoden entwickeln.

Depressionen sind bei Jugendlichen nach Angaben der Forscher sehr häufig. Wird die Krankheit nicht erkannt und behandelt, kann sie bis ins Erwachsenenalter fortbestehen und chronisch werden.

dapd/oc>


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Der
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20.4.2012: Ein spezielles Computerspiel kann Faktor zur Überwindung einer Depression sein

aus: Der Standard online: Computerspiel kann Jugendlichen aus Depression helfen; 20.4.2012;
http://derstandard.at/1334795763459/Studie-Computerspiel-kann-Jugendlichen-aus-Depression-helfen

<Eigens entwickeltes Spiel ebenso erfolgreich wie Therapiesitzungen.

Paris - Ein eigens zur Bekämpfung von Depressionen bei Jugendlichen entwickeltes Computerspiel ist einer Studie zufolge mindestens ebenso erfolgreich wie Therapiesitzungen beim Psychologen. Wie neuseeländische Forscher am Donnerstag im Fachblatt "British Medical Journal" (BMJ) berichteten, testeten sie das 3-D-Fantasiespiel SPARX drei Monate lang mit 94 Jugendlichen im Durchschnittsalter von Fünfzehneinhalb, bei denen eine Depression diagnostiziert worden war - und waren positiv überrascht.

Die Erfolge entsprachen demnach ungefähr denen einer Vergleichsgruppe, die nach der konventionellen Methode therapiert wurde. Darüber hinaus wurden 44 Prozent der Computerkids, die einen Großteil der gestellten Aufgaben lösen konnten, völlig geheilt, während es bei der Vergleichsgruppe nur 26 Prozent waren. Depressionen, Angstzustände und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit seien mit Hilfe des Spiels "deutlich zurückgegangen", die Lebensqualität der betroffenen Teenager habe insgesamt zugenommen, fasste die Leiterin der Studie, Sally Merry von der Universität von Auckland, zusammen.

SPARX wird über mehrere Wochen hinweg gespielt: In der Zeit soll ein Avatar sieben Herausforderungen meistern - unter anderem lernt er, mit Wut, Frust und seelischen Verletzungen umzugehen und negative Gefühle mit viel Kreativität in nützliche Gedanken umzuwandeln. Die meisten Probanden aus der SPARX-Gruppe lobten vor allem, dass sie das Spiel zu Hause anwenden und dabei ihr Tempo selbst wählen können. (APA)>

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n-tv online,
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4.5.2012: Bewegung lindert Depression - Sportvereine können Depressiven helfen

aus: n-tv online: Neues Sport-Projekt für ErkrankteBewegung lindert Depressionen; 4.5.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Bewegung-lindert-Depressionen-article6184401.html

<Die meisten Depressiven verkriechen sich am liebsten zu Hause, möchten niemanden sehen und schon gar keinen Sport machen – dabei kann gerade regelmäßige Bewegung Krankheitssymptome mindern. Da es bislang viel zu wenig Angebote gibt, soll das neue Programm "Aktiv aus dem Stimmungstief" Sportvereinen als Vorbild dienen, um Betroffenen zu helfen.

Psychiater und Sportwissenschaftler haben ein spezielles Trainingsprogramm für Menschen mit Depressionen entwickelt. Die Wirksamkeit des für Sportvereine konzipierten Angebots wird jetzt in einer Studie erprobt. Bewegung helfe bei Depressionen, doch es gebe viel zu wenige spezifische Sport- und Bewegungstherapien, sagte Prof. Marc Ziegenbein, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie in Hannover.

Nach den Vorstellungen der Forscher soll das Programm "Aktiv aus dem Stimmungstief" in Vereinen genauso selbstverständlich werden wie zum Beispiel Rückengymnastik oder Kurse für Herzpatienten. Entwickelt wurde ein moderates Ausdauertraining, das im Anschluss an den Kurs selbst weitergeführt werden kann. "Auf dem Programm stehen beispielsweise Walking, leichtes Lauftraining und spielerische Übungen", sagte der Sportwissenschaftler Olaf Hoos von der Uni Marburg. Zudem sind Forscher der Uni Würzburg beteiligt.

Mehr Selbstbewusstsein

Insgesamt nehmen 50 Patienten an der Studie teil. Sie treffen sich drei Mal wöchentlich zu Trainingseinheiten von 45 bis 60 Minuten. Ziele sind die Verminderung der depressiven Symptome, ein besseres Körpergefühl und Selbstbewusstsein. Erreicht werden soll auch, dass die Betroffenen wieder mehr unter Menschen kommen. Die Patienten werden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine später startet. Die Bereitschaftspolizei Würzburg stellt eine Kontrollgruppe mit Gesunden, die das Programm ebenfalls absolvieren.

Geschätzte vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Depressionen. "Es ist eine richtig gute Idee, die Sportvereine ins Boot zu holen", sagte Prof. Frank Schneider, Leiter des Referats Sportpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde zu dem Projekt.

Fehlende Bewegungsangebote

In psychiatrischen Kliniken sei Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil jeder Behandlung, im ambulanten Bereich fehlten aber spezielle Bewegungsangebote für psychisch Kranke, sagte der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen. "Beim regulären Vereinstraining besteht ganz schnell die Gefahr der Überforderung." Depressionen seien nicht nur nervliche, sondern auch schwere körperliche Erkrankungen. "Auch wenn die Krankheit abgeklungen scheint, steckt sie noch viele Monate später in den Knochen."

Quelle: n-tv.de, dpa>

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n-tv online, Logo

11.5.2012:
Prävention gegen Depression: <Gesundheit: Sommer-Frühstück auf dem Balkon ist gesund>

aus: n-tv online; 11.5.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Sommer-Fruehstueck-auf-dem-Balkon-ist-gesund-article6244216.html

<München (dpa/tmn) - Wer morgens nicht in die Gänge kommt, sollte das Frühstück an warmen Tagen nach draußen verlegen: Licht und Luft helfen, den richtigen Rhythmus zu finden.

Im Sommer sollten Berufstätige versuchen, auf dem Balkon oder der Terrasse zu frühstücken. Wer bereits am frühen Morgen viel Licht und frische Luft tanke, stehe eher in Harmonie mit seiner inneren Uhr, sagt Prof. Till Roenneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Für viele Arbeitnehmer kommt das Weckerklingeln am Morgen zu früh. Für Langschläfer ist es laut der inneren Uhr noch längst nicht an der Zeit, das Bett zu verlassen. Um sich den Start in den Tag zu erleichtern, kann das Sonnenlicht draußen helfen.

Schlecht für die Schlafgewohnheiten sei außerdem, in einem völlig abgedunkelten Raum zu schlafen, so der Professor. Denn mangels Licht verliere der Körper jeden Anhaltspunkt, ob es gerade Schlafens- oder Wachzeit ist. Die Folge ist, dass viele den Bezug zu ihren natürlichen Schlafbedürfnissen verlieren.

Er rät stattdessen, möglichst regelmäßig zu festen Zeiten zu schlafen. «Je regelmäßiger man schläft, desto effektiver wird der Schlaf», so Prof. Roenneberg. Denn dann weiß der Körper zu bestimmten Zeiten, dass es nun an der Zeit ist, zur Ruhe zu kommen.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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Spiegel online, Logo

20.10.2012: <Studie: Furcht vor Demütigung treibt Depressive in die Einsamkeit>

aus: Spiegel online; 20.10.2012;
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/psyche-patienten-mit-depression-fuehlen-sich-diskriminiert-a-861871.html

<Von Dennis Ballwieser

Sie gehen keine Beziehung ein, sie bewerben sich nicht auf einen Job: Erstmals haben Forscher weltweit Menschen mit Depressionen befragt, ob sie diskriminiert werden. Vier von fünf Betroffenen fühlten sich schon einmal entwürdigt - selbst in der eigenen Familie.

Menschen mit Depressionen erfahren in der Familie und am Arbeitsplatz Zurückweisung - ausgerechnet dort, wo sie die meiste Unterstützung benötigen würden. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die ein internationales Forscherteam mehr als 1000 Betroffene befragt hat. Für die meisten hat das folgenschwere Konsequenzen: Sie fühlen sich alleingelassen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen - oder haben schlicht Angst davor. Befürchtete oder tatsächlich erlebte Diskriminierungen seien eine Barriere, die Patienten vom sozialen Leben ausschließe und eine Integration verhindere, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Lancet".

Erstmals wurden für die Studie Patienten in 35 Ländern direkt dazu befragt, ob und in welchen Lebensbereichen sie sich schon einmal diskriminiert gefühlt oder Herabwürdigungen befürchtet hatten - und wie diese Erfahrungen ihr Leben beeinflussen. Von 1082 Befragten gaben vier von fünf (insgesamt 855 Personen) an, schon einmal in mindestens einem Lebensbereich diskriminiert worden zu sein.

Ebenso präsent war allein die Furcht der Betroffenen, diskriminiert zu werden: 316 der befragten Patienten hatten beispielsweise Angst davor, in ihrem Job ungerecht behandelt zu werden oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche zu bekommen, wenn sie offen über ihre Depression sprechen. Die Ergebnisse zeigten aber auch, dass es nur in der Hälfte der Fälle tatsächlich auch zu einer Diskriminierung kam.

Das Besondere an der Studie sei, so erklärt es der Studienleiter Graham Thornicroft vom britischen King's College London, dass sich frühere Arbeiten in diesem Bereich bisher auf die Einstellung der Öffentlichkeit zur Stigmatisierung konzentrierten. Als Basis dienten demnach lediglich Fragen zu hypothetischen Situationen.

"Unsere Studie ist die erste, die tatsächliche Erfahrungen in einer großen, globalen Stichprobe von Menschen mit Depressionen untersucht", sagt Thornicroft. "Die Ergebnisse zeigen, dass Diskriminierungen bei Depressionen weit verbreitet sind, und nahezu sicher als Barriere gegenüber einem aktiven sozialen Leben und fairen Chancen auf einen Arbeitsplatz wirken."

Die Angst vor entwürdigenden Situationen verhindert Beziehungen

Dabei entsteht die Barriere teilweise bereits in den Köpfen der Betroffenen: Aus Angst vor entwürdigenden Situationen haben 37 Prozent schon einmal darauf verzichtet, eine Beziehung einzugehen. Ein Viertel verzichtete auf eine Bewerbung, ein Fünftel der Befragten hat sich nicht für eine Ausbildung oder Schulungsmaßnahme beworben. Über ein Drittel der Patienten gab an, schon einmal wegen ihrer Depression von anderen gemieden worden zu sein.

Für die Studie befragten die Wissenschaftler Patienten, die bereits wegen ihrer Depression in Behandlung waren. Daher können die Ergebnisse nur eingeschränkt verallgemeinert werden. Denn Betroffene, die nicht behandelt werden, erfasst die Untersuchung nicht. Zudem lässt der verwendete Fragebogen keine Rückschlüsse auf konkrete Einschränkungen durch die Depression im Alltag der Patienten zu.

Einige der Ergebnisse legen allerdings einen Zusammenhang zwischen der Schwere der Depression und der erlebten Diskriminierung nahe: So steigt bei Patienten mit mehreren depressiven Episoden im Leben die Wahrscheinlichkeit, dass sie schon einmal Demütigungen erfahren haben. Wer schon mindestens einmal im Leben in einem psychiatrischen Krankenhaus aufgenommen wurde, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko für entwürdigende Erlebnisse. Zudem besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen erlebten Diskriminierungen und einem aus den Fugen geratenen Sozialleben.

Die Furcht vor der Herabsetzung kann für Patienten zum Teufelskreis werden: In der Studie stieg die Wahrscheinlichkeit an, die eigene Krankheit zu verschweigen, wenn die Menschen große Angst vor Diskriminierungen hatten. Das könnte, so die Forscher, dazu führen, dass gerade diese Betroffenen erst spät oder gar nicht nach professioneller Hilfe suchen - was wiederum die Schwere der Depression und mögliche Folgen bis hin zum Suizid verschlimmern könne. Bleibt eine Depression lange unbehandelt, steigt zudem die Gefahr, dass die Krankheit chronisch wird.>


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Crónica viva del Perú online, Logo




Estudio alemán 26-10-2012: mirar pechos buenos 10 minutos por día - más alegría, más circulación, reduce la propensión a enfermedades del corazón - prolonga la vida por 5 años


Deutsche Studie 26.10.2012: 10 Minuten täglich schöne Brüste anschauen - ergibt mehr Freude, höhere Durchblutung, reduziert die Anfälligkeit auf Herzkrankheiten - verlängert das Leben um 5 Jahre

aus: Cronicaviva Peru: Mirar pechos femeninos alargaría la vida; original aquí:
http://www.diariovasco.com/20071204/mas-actualidad/gente/mirar-diez-minutos-pechos-200712040835.html
yo lo tenía de aquí:
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/ciencia-y-tecnologia/ciencia/48662-estudio-mirar-pechos-femeninos-alargaria-la-vida-video

No es un chiste: cada día mirar 10 munutos pechos buenos de una mujer tiene un efecto con hombres como un tónico para el corazón:

<Nada menos que un estudio alemán asegura que contemplar durante diez minutos diarios los pechos de una mujer puede alargar la existencia de los hombres en cinco años. La explicación científica es que el corazón bombea más sangre, por lo tanto mejora la circulación. Según los estudiosos, durante la investigación se monitorizó durante cinco años la salud de 200 hombres. La mitad de ellos observó los pechos de una mujer a diario, mientras que la otra mitad se abstuvo de hacerlo.

Después, los hombres que habían mantenido entres sus hábitos diarios el mirar los pechos de alguna mujer durante unos diez minutos presentaban una mejor presión arterial y menor riesgo de sufrir enfermedades coronarias.

El equipo de expertos alemanes compara esta actividad con la práctica de 30 minutos diarios de ejercicio en el gimnasio, “que también puede ayudar a prolongar la vida de una persona unos cuatro o cinco años”.>


Kein Witz: 10 Minuten pro Tag schöne Brüste anschauen wirkt positiv auf Männer, wirkt bei Männern wie ein Herztonikum.

Übersetzung:
<Eine deutsche Studie kommt zu folgendem Resultat: Wenn Männer 10 Minuten pro Tag schöne Frauenbrüste anschauen, dann verlängert dies den Männern ihr Leben um 5 Jahre. Die wissenschaftliche Erklärung hierfür ist, dass das Herz mehr Blut durch den Körper pumpt und so die Durchblutung verbesser würde. Gemäss den Wissenschaftlern wurden während 5 Jahren 200 Männer auf ihre Gesundheit hin beobachtet. Die Hälfte von ihnen betrachtete dabei täglich die Brüste einer Frau, während die andere Hälfte dies unterliess.

Dann zeigte es sich, dass diejenigen Männer mit den Brustbetrachtungen von irgendwelchen Frauen 10 Minuten pro Tag einen höheren Blutdruck und ein kleineres Risiko hatten, Herzkrankheiten zu erleiden.

Die deutsche Expertengruppe vergleicht diese Aktivität mit 30 Minuten täglichen Turnübungen "die auch helfen, das Leben einer Person um 4 bis 5 Jahre zu verländern.">

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Facebook, Logo

18.6.2013: Zitronenöl bringt Frische und Klarheit

aus: Facebook: Almut Niesner; Duisburg;
https://www.facebook.com/Lichtsternchen

<Zitronenöl weckt Lebensgeister

Mit Zitronenduft werden ebenso ungeahnte therapeutische Wirkungen erzielt wie Sehnsucht nach dem Süden. Das ätherische Öl entfaltet in der Duftlampe belebende, aufbauende und aufmunternde Effekte. Zudem reinigt Zitronenduft die Raumluft vor unangenehmen Gerüchen.

Wenn man in den Duft der sonnigen Zitronengärten eintaucht, ist alles verzaubert. Schon Friedrich Schiller (10.11.1759 bis 09.05.1805) befasste sich mit ihnen und schrieb: «Presst der Zitrone saftigen Stern, herb ist des Lebens innerster Kern.» Der Zitronenbaum, auch Limonenbaum genannt, war ursprünglich in Indien heimisch, heutzutage wird er vor allem im Mittelmeerraum, in der Türkei sowie in Kalifornien kultiviert. Die Zitrone, die zu den Zitrusfrüchten wie Limette, Grapefruit, Pampelmuse, Pomelo, Orange, Pomeranze oder Mandarine gehört, ist streng genommen eine Beerenfrucht. Neben ihrer Bedeutung als Frischfrucht sowie zum Würzen für zahlreiche Speisen erfreut sich auch das enthaltene ätherische Öl großer Beliebtheit. Um einen Liter des begehrten Öles aus den Schalen der Früchte zu gewinnen, benötigt man etwa eine halbe Tonne Zitronen. Es wird nicht wie andere ätherische Öle mit Hilfe von Wasserdampfdestillation gewonnen, sondern schonend aus den Schalen herausgepresst. Für den aromatischen Duft des sogenannten «Medischen Apfels» ist das ätherische Öl «Citral» verantwortlich. Diese natürlich vorkommende Substanz findet Verwendung als Duft in der Parfum- und Kosmetikherstellung sowie in der Aromatherapie.

Zitronenöl in der Aromatherapie
Die Anwendung von ätherischen Ölen ist ein Teilbereich der modernen Pflanzenheilkunde. Dabei konzentriert sich die Aromatherapie auf die lipophilen (pflanzliche Öle) Bestandteile einer Pflanze. Sie können aus vielen Komponenten zusammengesetzt sein und gelten in der Pharmakologie als Vielstoffgemische. Duftstoffe lösen in den Sinneszellen der Nase bestimmte Reize aus, die an das Riechzentrum im Gehirn weitergeleitet werden. Dieses Gebiet im Stammhirn wird auch als «Limbisches System» bezeichnet, das unabhängig von der bewussten Steuerung der Großhirnrinde Sinnesreize wahrnimmt und verarbeitet. So erzeugen die verschiedensten Düfte Stimmungen wie Zufriedenheit oder Wohlbefinden, aber auch Gereiztheit und Unbehagen. Zitronenduft vermittelt beispielsweise Frische oder Klarheit und lässt Müdigkeit verschwinden. Wissenschaftliche Untersuchungen aus den USA haben ergeben, dass Zitronenduft bei Sekretärinnen Schreibfehler erheblich reduzierten kann. Zudem wirkt das vielseitig einsetzbare Öl optimal zur Raumdesinfektion und ist hilfreich bei Konzentrationsstörungen. Allerdings hat sich gezeigt, dass es bei empfindlichen Personen hautreizende Effekte zeigen kann, vor allem dann, wenn es schon sehr alt ist und im warmen Vollbad verwendet wird. Zitronenöl ist wegen seines hohen Gehaltes an ungesättigten Verbindungen nicht lange haltbar und sollte daher stets kühl gelagert werden.


Quelle: http://www.forum-naturheilkunde.de/ratgeber/zitronenoel-weckt-lebensgeister.html>



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20 minuten online, Logo

21.6.2013: <Neue Untersuchung: Jeder sechste Schweizer leidet an Depressionen>

aus: 20 minuten online; 21.6.2013;

http://www.20min.com/schweiz/news/story/29376840

<Ein Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums sagt aus, dass etwa 16 Prozent der Schweizer Bevölkerung an leichten Depressionen leidet. Ein hoher Anteil klagt auch über körperliche Beschwerden.
Rund 16 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben in Umfragen an, unter leichten Depressionen zu leiden. Symptome können Energielosigkeit, Schlafstörungen oder Appetitverlust sein. Dies zeigt ein neuer Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) und der Psychiatrie Baselland auf.

Die Untersuchung zeigt, dass Betroffene vermehrt arbeitsunfähig sind, Leistungseinbussen aufweisen und unter körperlichen Beschwerden leiden. Stärkere depressive Symptome werden mit rund 3 Prozent hingegen relativ selten angegeben, schrieb das Obsan in einer Mitteilung.

Für den Bericht haben die beteiligten Wissenschaftler internationale Forschungsergebnisse zu depressiven Erkrankungen zusammengefasst und Schweizer Datenquellen analysiert. Sie warnen, dass leichte Depressivität nicht bagatellisiert werden sollte.

Bereits Personen mit leichten depressiven Symptomen hätten weniger soziale Kontakte, fühlten sich häufiger einsam und vermissten häufiger eine Vertrauensperson. Zudem lebten sie seltener in einer Partnerschaft. Sie hätten weiter auch Probleme bei der Arbeit und verdienten weniger.

Körperliche Beschwerden

60 Prozent der Betroffenen klagen zudem über Rückenschmerzen oder 50 Prozent über Schlafstörungen. Gleichzeitig stellt der Bericht fest, dass leichtere Depressionen sehr häufig nicht behandelt werden. Das führe zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten durch verminderte Produktivität, Arbeitsausfälle und Folgebehandlungen.

Da leichte Depressivität ein Vorbote einer schweren depressiven oder einer anderen Erkrankung sein kann und eine grosse Personengruppe betrifft, folgert die Studie, dass vermehrt früh aktiv eingegriffen werden sollte. Dies insbesondere auch, weil die Behandlungsdauer bei Patienten mit Arbeitsstelle weniger lange dauere. Hingegen habe der Verlust der Arbeitsstelle einen negativen Effekt auf den Krankheitsverlauf.

(bro/sda)>

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3.4.2014: Depression bei Männern sind oft nur schwer erkennbar - oft ist Aggression ein Anzeichen

aus: Rheinische Post online: "Male Depression": Warum Depressionen bei Männern so schwer zu erkennen sind; 3.4.2014;
http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/warum-depressionen-bei-maennern-so-schwer-zu-erkennen-sind-aid-1.4143138

<Düsseldorf. Wer depressiv ist, wirkt müde, traurig, lustlos und hat Schlafprobleme - so oder so ähnlich ist die allgemeine Vorstellung. Tatsächlich sind das jedoch die typischen Symptome von Frauen. Was kaum einer weiß, Männer zeigen in depressiven Phasen sogar aggressives Verhalten.

Von Susanne Hamann

Psychische Probleme sind längst keine Seltenheit mehr. Vor allem Depressionen gelten wegen ihres häufigen Auftretens inzwischen sogar als Volkskrankheit. Doch diagnostiziert und behandelt werden sie in den meisten Fällen nur bei Frauen. Mit dramatischen Folgen: Männer begehen dreimal so oft Suizid wie Frauen.

Grund dafür ist nicht nur, dass sie aus Scham eher dazu tendieren im Stillen zu leiden. Sondern Männer zeigen während einer depressiven Phase auch eher untypische Symptome, wie Psychiaterin Dr. Christa Roth-Sackenheim erklärt: "Es ist ja so, dass wir bestimmte Kriterien haben, anhand derer sich psychische Erkrankungen feststellen lassen. Depression zum Beispiel ist im ICD10 mit Anzeichen wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Müdigkeit festgelegt, doch wie sich inzwischen herausgestellt hat, machen Männer in einer Depression oft sogar das Gegenteil durch."

Die "untypischen" Symptome der männlichen Depression

Die Schwierigkeit depressive Phasen bei Männern zu erkennen beginnt schon dabei, dass viele von ihnen keine Traurigkeit empfinden. Ein Symptom, das bislang jedoch als das zentrale Element einer Depression betrachtet wurde. Anstatt durch starke Niedergeschlagenheit werden sie auffällig, weil sie, für ihre Persönlichkeit untypisch, plötzlich oftmals extrem gereizt reagieren, häufig stark frustriert sind und schnell die Beherrschung verlieren.

"Außerdem ziehen sich die meisten betroffenen Männer nicht von der Welt zurück, sondern beginnen hohe Risiken einzugehen, etwa im Straßenverkehr, und sie werden mit der Zeit immer aggressiver, bis hin zur Gewalttätigkeit innerhalb der Familie", erklärt Roth-Sackenheim. Zudem wird die Depression durch Suchtmitteln wie Nikotin oder Alkohol kompensiert. Das macht es oft schwierig zu erkennen, ob es sich um ein Suchtproblem oder etwas anderes handelt. Männer zeigen auch häufiger körperliche Symptome als Frauen, dazu zählen meist undefinierbare Kopf-, Rücken- oder Magenschmerzen. Einige stürzen sich in exzessive sportliche Aktivitäten, in viel sexuelle Abenteuer oder in übermäßigen Aktionismus auf der Arbeit.

Da Symptome wie diese jedoch auch bei Persönlichkeitsstörungen auftreten können - und sie eben dem klassischen Bild einer Depression widersprechen, bleibt die so genannte "male depression", die "männliche Depression" in den meisten Fällen unerkannt - und der Betroffene somit auch ohne jede professionelle Unterstützung. Die Folgen sind schwerwiegen. Nicht nur begehen dreimal mehr Männer Selbstmord, als Frauen, auch sind über 70 Prozent der Alkoholabhängigen männlich.

Genaue Gründe für die starken Unterschiede von Depressionen zwischen Männern und Frauen sind bislang nicht bekannt. Einige Studien zeigen, dass die molekularen Vorgänge im Gehirn von depressiven Männern anders sind als jene, depressiver Frauen. Auch genetisch gibt es Unterschiede: Wie Studien der Universität von Pittsburgh zeigen, scheinen 16 von 19 Genregionen, die mit Depressionen zusammenhängen, geschlechtsspezifisch zu sein. Sie wirken sich also nur bei Frauen oder nur bei Männern aus, nur drei wirken sowohl bei Männern, als auch bei Frauen.

Warum Männer aggressiv werden

Weitere Erklärungsansätze sehen Therapeuten im Selbstverständnis von Männern. Das Bild des starken Mannes ist immer noch vorherrschend in der Gesellschaft, und vor allem in den Köpfen von Männer. Das spiegelt sich etwa darin wider, dass sie schon bei körperlichen Beschwerden seltener als Frauen einen Arzt aufsuchen. Entsprechend ist die Hürde bei psychischen Problemen für Männer um ein vielfaches höher.

Gerade die typischen Symptome einer Depression wie Verzweiflung, Trauer und Antriebslosigkeit betrachten viele Männer als "Frauenleiden", und verdrängen lieber, als sich selbst ein solches Problem zuschreiben zu müssen. Sie reagieren sich in Aktionismus, Alkoholkonsum und Risikobereitschaft ab, anstatt nach innen zu blicken, etwas, das ebenfalls vielen Frauen leichter fällt. Perfekt wird die Spirale hinein in aggressives anstatt bedrücktes Verhalten, da viele Männer Probleme damit haben, ihre Gefühle in Worte zu fassen, selbst, wenn sie es wollen. Reden jedoch, ist der einzige Ausweg aus dem Teufelskreis zwischen Verdrängung und Depression.

Quelle: ham>


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