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Merkblatt: Darmkrankheiten: Dysbiose

Dominanz schädlicher Darmbakterien

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Normalzustand: 85% nützliche Darmbakterien
->> Dysbiose=Dominanz schädlicher Darmbakterien

[web01]

und Schrumpfen der Mukusschicht. [web02]

-- der Normalzustand der Darmflora besteht aus der Verteilung von 85% nützlichen Darmbakterien und 15% schädlichen Darmbakterien [web03, S.109]
-- die "Eubiose" = das gesunde Gleichgewicht der Mikroorganismen im gesunden Darm [web04 - Link]
-- "Zusammen schützen sie [die Mikroorganismen] vor krankmachenden Keimen und helfen bei der Verdauung." [web04]
-- die nützlichen Darmbakterien sind z.B. Laktobazillen und Bifidobakterien, die 85% der Darmwand besiedeln [web03, S.109]



Die Eigenschaften einer Dysbiose (Dominanz schädlicher Darmbakterien)

-- der Stuhl ist basisch bei über pH7mit proteolytischen Prozessen [web01]

Schädliche Erreger ("Fehlbesiedlung") können sein:
-- "Salmonellen, Campylobacter, Yersinien, Shigellen und pathogene Vertreter der Clostridien" [web01]
-- die Menge der aeroben und anaeroben Keime (Protektivflora) ist negativ [web01]
-- Keime "mit ausgeprägtem proteolytischem Stoffwechsel" [web01]
-- Pilze [web01]

Dysbiose durch falsche Ernährung
-- zu viel Alkohol [web01]
-- Fehlernährung [web01] [einseitige Ernährung wochenlang]

Dysbiose durch Pharma-Medis
-- zu viel Antibiotika [web01]
-- zu viel Cortison [web01]

Dysbiose bei Erkrankungen

-- Dysbiose bei erkrankter Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz) [web01]

-- Dysbiose durch Darmentzündungen  [web01]

-- Dysbiose z.B. bei Autismus
-- eine Dysbiose im Darm entsteht durch das Fehlen von Verdauungsenzymen [wegen geschädigter Drüsen] [web03, S.109]
-- Stärke und Zucker werden nicht verstoffwechselt und sammeln sich an [web03, S.109]
-- schädliche Darmbakterien dominieren dann den Dünndarm und die nützlichen Darmbakterien  wie Laktobazillen und Bifidobakterien sind kaum noch vorhanden [web03, S.109]

Zitat:


"Autistischen Kindern fehlen meist Verdauungsenzyme [wegen geschädigter Drüsen], sodass sie Stärke und Zucker nicht verstoffwechseln können. Dadurch kommt es zur Überwucherung mit schädlichen Darmbakterien, einer sogenannten Dysbiose, zulasten der nützlichen Bakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien, aus denen die Darmflora normalerweise zu 85% bestehen sollte." (buch01, S.109)


Dysbiose durch Fremdstoffe
-- durch Fäulnisbakterien der Spezien Proteus, Klebsiella, Pseudomonas, Sarcina,
-- durch Hefen (u. a. Candida albicans, Candida krusei, Candida glabrata, Candida tropicalis)
-- durch Schimmelpilze wie Aspergillus fumigatus und pathogene Vertreter von Colibakterien).[2]
[web01]


Symptome bei Dysbiose

-- starke Blähungen (Furzen) [web01]
-- Anfälligkeit für Infekte (Schwächung des Immunsystems) [web01]
-- Heißhungerattacken (besonders auf Süßes) [web01]
-- permanenter weißer Belag auf der Zunge [web01]
-- depressive Verstimmungen [web01]







Quellen
[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Dysbiose

[web02]
Chassaing B et al. Nature. 2015; 519 (7541): 92-96.
In:
Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Emulgatoren können eine Colitis auslösen
https://www.dgmim.de/wissenschaft/zusatzstoffe-in-lebensmitteln-emulgatoren-koennen-eine-colitis-ausloesen/

[web03] Buch von
Dr. Harald Bromberg (Stockholm): Autismus ganzheitlich verstehen. Rhythmisches Bewegungstraining und optimale Ernährung bei Autismus und ADHS (2014 - 3. Auflage 2025)

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