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Merkblatt: Contergan

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (ab 2012)


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28.7.2012: Warnungen vor Contergan gab es - aber die deutsche Produktionsfirma beachtete sie offensichtlich nicht

aus: n-tv online: Missbildungen durch ConterganIgnorierte Grünenthal Warnung?; 28.7.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Ignorierte-Gruenenthal-Warnung-article6833881.html

<Tausende Kinder kommen in den 60er Jahren mit Fehlbildungen auf die Welt, Grund dafür ist das Beruhigungsmittel Contergan. Der Anwalt australischer Opfer legt nun dar: Schon 1959 warnten Ärzte und Vertreiber vor Schäden durch das Medikament - doch der Pharmakonzern Grünenthal schlug die Warnungen offenbar in den Wind.

Der Pharmakonzern Grünenthal soll über zwei Jahre lang Warnungen vor schweren Nebenwirkungen des Contergan-Wirkstoffs Thalidomid missachtet haben, bevor das Mittel 1961 vom Markt genommen wurde. Das macht der Opferanwalt einer australischen Sammelklage in von ihm eingereichten Gerichtsunterlagen geltend, die in Auszügen publik wurden. Demnach beruft sich dieser unter anderem auf einen firmeninternen Schriftwechsel.

Der Klägeranwalt Michael Magazanik, der rund hundert Thalidomid-Opfer vor dem Obersten Gericht im Bundesstaat Victoria vertritt, reichte demnach zur Untermauerung seiner Vorwürfe unter anderem einen firmenintern Schriftwechsel ein. Magazanik sagte, dieser belege, dass Ärzte und Vertreiber aus verschiedenen Ländern schon 1959 vor Geburtsfehlern warnten - über zwei Jahre bevor das Mittel Ende 1961 vom Markt genommen wurde.

Die Grünenthal-Gruppe erklärte, sie habe den Schriftsatz des Gegenanwalts bisher noch nicht bewerten können. "Grünenthal tut die Thalidomid-Tragödie unendlich leid", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Der Pharmakonzern sei jedoch davon "überzeugt", dass "alle Aktivitäten mit dem damaligen Stand der Wissenschaft in Einklang waren". Grünenthal habe das Mittel zudem in Australien nie vertrieben und beworben.

An der Sammelklage sind rund hundert Australier beteiligt, die mit Missbildungen zur Welt kamen, nachdem ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Mittel mit dem Contergan-Wirkstoff Thalidomid eingenommen hatten. In Deutschland war das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan von 1957 bis 1961 rezeptfrei vertrieben worden. Sein Wirkstoff Thalidomid führte weltweit bei schätzungsweise 10.000 Kindern zu dauerhaften Schäden, darunter zu schwerwiegenden Fehlbildungen.

Anwalt: Schwangere als Versuchsobjekte

Klägeranwalt Magazanik lagen nach eigenen Angaben auch Dokumente vor, die beweisen, dass Thalidomid vor der Markteinführung nie in aussagekräftigen Tierversuchen getestet wurde. Die ersten klinischen Tests wurden demnach in Australien 1960 gemacht. Die Firma habe "statt Labortieren schwangere Frauen als Versuchsobjekte" benutzt. Bereits damals hätten Ärzte Grünenthal aber darüber informiert, dass das Mittel zu Missbildungen geführt habe.

Im Mittelpunkt der Klägergemeinschaft steht die 50-jährige Lynette Row, die ohne Arme und Beine geboren wurde. Sie hatte sich Anfang Juli mit dem Pharmakonzern Diageo, der Nachfolgegesellschaft der britischen Vertreiberfirma Distillers, in einem Vergleich auf eine Millionensumme geeinigt. Diageo will nun auch mit anderen Klägern einen Vergleich erzielen. Grünenthal will sich jedoch einem Gerichtsverfahren stellen.

Quelle: n-tv.de, AFP>

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23.2.2013: <Gesundheit Contergan: Contergan-Geschädigte sollen erheblich höhere Renten erhalten>

aus: n-tv online; 23.2.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Contergan-Geschaedigte-sollen-erheblich-hoehere-Renten-erhalten-article10180591.html

<Berlin (dpa) - Nach einer Hilfszusage des Bundes sollen in Deutschland lebende Contergan-Geschädigte laut Zeitungsbericht erheblich höhere Renten erhalten. Die monatliche Höchstrente für 2700 Berechtigte soll von derzeit maximal 1152 Euro auf bis 6912 Euro ansteigen. Das zitiert die «Rhein-Zeitung» aus einem Gesetzentwurf des Familienministeriums. Die Erhöhung gelte rückwirkend zum 1. Januar. Im Familienministerium rechne man damit, dass das Gesetz noch Mitte März vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden könne.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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8.6.2017: <Conterganopfer gewinnt gegen ehemaliges Vorstandsmitglied der Conterganstiftung>

http://opposition24.com/conterganopfer-gewinnt-gegen-ehemaliges-vorstandsmitglied-der-conterganstiftung/316540

<Köln: In dem Rechtsstreit zwischen dem contergangeschädigten Kläger Andreas Meyer und dem Beklagten und ehemaligen Vorstandsmitglied der Conterganstiftung, RA Karl Schucht, hat das Landgericht Bonn am 10.5.2017 ein Urteil gefällt. Das Urteil (Aktz. 13 O 136/16) ist noch nicht rechtskräftig. Das Verfahren berührt die Frage eines möglichen Zusammenwirkens zwischen Grünenthal und der bundesdeutschen Conterganstiftung.

RA Karl Schucht wurde untersagt zu behaupten:

„Herr Meyer hat behauptet, 30 Jahre lang habe Grünenthal in der Conterganstiftung auch auf die medizinischen Akten der Betroffenen geschaut. Diese Behauptung ist unwahr. Grünenthal hat zu keiner Zeit Zugang zu den medizinischen Akten der Conterganstiftung gehabt. Die medizinischen Akten wurden und werden stets in der Geschäftsstelle der Conterganstiftung aufbewahrt.“

Sollte RA Schucht diese Behauptung erneut aufstellen, muss er mit einem Ordnungsgeld bis zu 250.000 EUR sowie ersatzweise mit bis zu 6 Monaten Ordnungshaft rechnen.

Ferner muss RA Schucht gegenüber den Abgeordneten des Bundesfamilienausschusses der 17. Wahlperiode schriftlich richtig stellen:

„Hiermit stelle ich richtig. Herrn Meyers Äußerungen waren nicht unwahr. Die Grünenthal GmbH hatte in der Person ihres Leiters der Rechtsabteilung und des Ressorts Marketing, Rechtsanwalt Herbert Wartensleben, der von 1972 bis 2003 Vorsitzender der medizinischen Kommission der Conterganstiftung war, Zugang zu den medizinischen Akten der Conterganstiftung gehabt.“

Im übrigen wurde Meyers Klage gegen Schucht abgewiesen.

Meyer hat Berufung gegen die klageabweisenden Teile des Urteils eingelegt.

Meyer wurde und wird vertreten von Herrn Prof. Dr. Jan Hegemann der Sozietät Raue Rechtsanwälte LLP in Berlin. Hegemann hält eine Berufung gegen das Urteil für erfolgversprechend.

Meyer sagt: „Nunmehr muss das seit 1972 über die Conterganstiftung die Aufsicht führende Bundesfamilienministerium der Öffentlichkeit erklären, warum es 30 Jahre lang in der Conterganstiftung diesen Grünenthalfilz zugelassen hat.“

Quelle und weitere Informationen: gruenenthal-opfer.de>



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