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Merkblatt: TB (Tuberkulose)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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18.3.2017: TB heilt mit Natron weg

von Michael Palomino, 18.3.2017

Die Erfahrung zeigt, dass TB mit einer normalen Natron-Therapie schnell heilbar ist: Man nimmt nüchtern 1 TL Natron in 1 Glas Wasser, umrühren, Zuckermelasse beimischen (nach Belieben). Denselben Trunk nimmt man am Abend 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit.

In der Region Pucallpa in Peru hat ein TB-Fall, der schon abgemagert war und Knochenschmerzen hatte und nicht mehr laufen konnte, in 10 Tagen mit Natron geheilt.

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27.10.2011: Antibiotika wirken nicht mehr - also soll TB wieder in "Sanatorien" behandelt werden

aus: n-tv online: Zum Schutz vor Tuberkulose: Forscher wollen Sanatorien zurück; 27.10.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-wollen-Sanatorien-zurueck-article4634141.html

<Da herkömmliche Antibiotika-Therapien bei vielen Tuberkulose-Patienten einfach nicht mehr wirken, fordern Forscher die Einrichtung von Sanatorien für Tuberkulosekranke. Nur so könnten weitere Ansteckungen weitestgehend vermieden werden.

Tuberkulose ist in immer mehr Fällen kaum noch heilbar, weil Antibiotika nicht mehr gegen die Erreger wirken. Einige Forscher fordern daher die Rückkehr von Sanatorien in Ländern, wo Resistenzen bei Patienten besonders stark ausgeprägt sind – etwa in Südafrika. Dadurch könnten weitere Ansteckungen verhindert werden. Außerdem könnten in den Einrichtungen Patienten, die unheilbar erkrankt sind, palliativmedizinisch versorgt werden. Der Ruf nach neuen Sanatorien kommt von zwei Professoren aus Südafrika und Italien. Ihr Plädoyer wurde im britischen Fachjournal "Lancet” veröffentlicht.

Nach dem jahrelangen Einsatz der beiden Antibiotika Rifampicin und Isoniazid gibt es rund eine halbe Million Fälle verschiedener Antibiotikaresistenzen bei TB-Erkrankten. Davon weisen zwischen 25.000 und 50.000 Infizierte eine besonders hohe Resistenz gegen die Medikamente auf, schreiben die Forscher. Bei diesen und auch anderen Resistenz-Fällen schlagen Behandlungen oft gar nicht mehr nicht an, so die Wissenschaftler. Trotzdem könnten die Erkrankten Monate oder gar Jahre mit der Krankheit leben – und so möglicherweise weitere Menschen anstecken.

Auch Europa ist betroffen

Neue Sanatorien zu errichten, sei überfällig, schreiben Keertan Dheda vom Lungeninstitut der Universität Kapstadt und Giovanni Migliori vom WHO-Kollaborationszentrum für Tuberkulose und Lungenkrankheiten im italienischen Tradate. Sie bemängeln fehlende Palliativeinrichtungen und Infektionskontrollen.

Dieses Problem treffe nicht nur unterentwickelte Länder wie Südafrika, wo die Tuberkuloserate sehr hoch ist. Auch in zentralen EU-Ländern sei die Behandlung von TB-Patienten mit besonders hohen Resistenzen mangelhaft. Welche Länder das sind, dürfe aufgrund der Richtlinien des Europäischen Zentrums für Seuchenprävention und -kontrolle nicht veröffentlicht werden.

Sanatorien waren noch in den 1970-er Jahren weit verbreitet, um Tuberkulose-Kranke abzuschotten. Mit dem medizinischem Fortschritt nahm die Zahl der TB-Fälle aber ab, die Einrichtungen wurden weniger.

Tuberkulose, früher Schwindsucht genannt, wird von Mykobakterien verursacht. Sie gehört neben HIV/AIDS und Malaria zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Symptome sind etwa Schweißausbrüche, Gewichtsabnahme, Fieber oder Atemnot. Eine Infektion erfolgt über Tröpfchen in der Luft und geht meist von Menschen mit offener Lungentuberkulose aus.

dpa>

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1.9.2012: <TBC-Erreger immer häufiger resistent: Medikamente wirken nicht mehr>

aus: n-tv online; 1.9.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Medikamente-wirken-nicht-mehr-article7097611.html

<Zwar erkrankten in Deutschland 2011 immer noch 4299 Menschen an Tuberkulose - doch die meisten Fälle lassen sich medikamentös behandeln. In einigen anderen Ländern grassieren alarmierend viele resistente Erreger.

Bei alarmierend vielen Tuberkulose-Patienten sind die gängigen Medikamente wirkungslos. Die Erreger werden zunehmend resistent, wie Tracy Dalton vom US-Center für Krankheitskontrolle und Prävention und ihr Team auf der Website des Fachblattes "The Lancet" schreiben.

Die wichtigsten Anti-Tuberkulotika sind Isoniazid und Rifampicin. Sind die wirkungslos sprechen Experten von MDR-Tuberkulose (MDR bedeutet multidrug-resistant). Die US-Forscher untersuchten jetzt Proben von 1278 Patienten, die an dieser MDR-Tuberkulose erkrankt waren. Die Probanden kamen aus acht Ländern: Südafrika, Russland, Estland, Lettland, Peru, Südkorea, Thailand und den Philippinen. Dalton und ihr Team wollten wissen, ob diesen Menschen alternative Medikamente, sogenannte Zweitrang-Medikamente, helfen könnten und behandelten die Erreger mit elf dieser Arzneien.

Das Ergebnis: 6,7 Prozent der Patienten litten sogar unter der gesteigerten Form von MDR: XDR. Das steht für "extensively drug-resistant" und bedeutet, dass die Erreger nicht nur gegen die beiden Standard-Antibiotika resistent sind. Bei ihnen seien zusätzlich zwei weitere definierte Zweitrang-Medikamente wirkungslos, erklärt Barbara Hauer, Expertin vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Behandlung wird schwieriger

"Arzneiresistente Tuberkulose ist schwieriger und kostspieliger zu behandeln, und verläuft häufiger tödlich", wird Dalton in der Mitteilung zitiert. Das sei vor allem in armen Gegenden, wo Menschen nur wenig Zugang zu effektiven Therapien hätten, besorgniserregend. "Je mehr Menschen mit medikamenten-resistenter Tuberkulose entdeckt und behandelt werden, desto mehr Resistenzen gegen Zweitrang-Arzneien werden sich vermutlich entwickeln." Bislang sei XDR-Tuberkulose weltweit in 77 Ländern gemeldet worden, aber die genaue Verbreitung sei unklar.

Auch in Deutschland gibt es immer noch Tuberkulose-Fälle. 2011 wurden 4299 Erkrankungen gemeldet, 2010 waren 4330. "Wir sehen seit vielen Jahren einen rückläufigen Trend der Fallzahlen, wobei sich in den letzten zwei Jahren dieser Rückgang deutlich verlangsamt hat", sagte RKI-Expertin Hauer. Oft komme der Erreger aus dem Osten: "2010 waren 8,4 Prozent der Tuberkulose-Patienten in Deutschland in den ehemaligen Ländern der Sowjetunion geboren", berichtete Hauert.

Resistente Erreger halten sich nach Meinung der Ärztin in Deutschland aber in Grenzen. "Die MDR-Rate liegt seit Jahren um die zwei Prozent, 2010 waren es 1,7 Prozent." Das sei ein vergleichsweise niedriges Niveau.

Schnelltests bringen Klarheit

Doch seit kurzem könne man auf die Resistenzen dank bestimmter Schnelltests besser reagieren. "Die liefern innerhalb von Stunden Ergebnisse, ob eine Resistenz gegenüber Rifampicin - bzw. je nach Test auch gegenüber weiteren Medikamenten - vorliegt." Das sei wichtig, da sich so unter Umständen wochenlange Verzögerungen und Fehlbehandlungen vermeiden ließen.

Außerdem werde seit Jahren an neuen Medikamenten und effektiveren Impfstoffen gearbeitet. "Der bislang eingesetzte BCG-Impfstoff schützt nicht hinreichend vor einer Erkrankung", meinte Hauer. "In Deutschland wird die BCG-Impfung seit 1998 gar nicht mehr empfohlen, da es so wenige Fälle gibt und das Risiko einer Komplikation dem Nutzen bei einem so geringen Infektionsrisiko überwiegt."

TBC-Ausbruch ungewiss

Tuberkulose kann nach einer Infektion jahrelang im Körper ruhen und erst viel später ausbrechen. Da in Deutschland vor allem Menschen, die älter als 60 Jahre sind, erkranken, gehen Experten davon aus, dass die meisten sich schon vor langer Zeit infizierten. "In Zeiten in denen die Tuberkulose noch viel verbreiteter war, also in Kriegs- und Nachkriegszeiten", sagte Hauer. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und damit oft einhergehenden Begleiterkrankungen oder Immunschwächen komme es dann zu einer Reaktivierung der Infektion.>

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Seite 3 online, Logo


26.2.2014: <Zufallsentdeckung: Essig gegen Tuberkulose!> - Mycobakterien werden "aufgelöst"

aus: Seite 3 online; 26.2.2014;
http://www.seite3.ch/Zufallsentdeckung+Essig+gegen+Tuberkulose+/617981/detail.html

<Tuberkulose breitet sich in Ost- und Südeuropa rasant aus. Grund dafür sind mangelnde Gesundheitsversorgung und die sich ausbreitende Armut. Das schlimmste daran: die meisten Medikamente sind gegen die neuen Tuberkulose-Erreger resistent. Doch jetzt feiert ein altes Hausmütterchen-Rezept sein Comeback: Essig. Schon eine sechsprozentige Essigsäure-Lösung tötet selbst aggressive und Antibiotika resistente Mycobakterien.

Mycobakterien sind eine besonders berüchtigte Gattung von Krankheitserregern. Zu ihnen gehört der Erreger der Tuberkulose, Mycobacterium tuberculosis, der Lepraerreger M. leprae, sowie einige Bakterienarten, die Abszesse, Knochen- und Gelenkerkrankungen oder Lungenschäden verursachen können. Diese Krankheiten bereiten sich in Europa rasant aus – grade in Regionen wo die Hygiene nicht die beste ist. Bis vor kurzem waren diese Bakterien umso gefährlicher, weil sie je länger je resistenter gegen Antibiotika sind. Auch die härtesten Desinfektionsmittel konnten diesen Bakterien nichts anhaben. Bis jetzt!

Durch Zufall machten Wissenschaftler vom Labor für Molekulargenetik am Venezolanischen Institut für wissenschaftliche Forschungen in Caracas, Venezuela, eine bahnbrechende Entdeckung. Schon 30 Minuten in einer sechsprozentigen Essigsäurelösung reichten aus, um verschiedene Stämme des Tuberkelbazillus abzutöten. Selbst Stämme, die gegen nahezu alle gängigen Antibiotika resistent waren, liessen sich mit einer Essiglösung unschädlich machen. Selbst unter realistischen Operationsbedingungen, in denen der Essig mit Eiweissen und Roten Blutkörperchen verunreinigt war, wurden bessere Resultate erreicht als mit jedem Desinfektionsmittel. Essig ist ein altes Hausmittel und wie so viele Naturheilmittel effektiver als manch künstlich hergestellter Chemiemüll.>

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Kopp-Verlag online, Logo

26.5.2014: <Rückkehr der Tuberkulose: Die Schwindsucht ist nicht verschwunden> - TB-Medikamente wirken immer weniger

aus: Kopp-Verlag online; 26.5.2014;
rhttp://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/edgar-gaertner/rueckkehr-der-tuberkulose-die-schwindsucht-ist-nicht-verschwunden.html

<Edgar Gärtner

Eine alte Seuche kehrt zurück: Mehr als 4.000 Deutsche erkranken jährlich an Tuberkulose. Immer häufiger wirken Medikamente nicht.

Die Nachrichten aus der Medizin sind beunruhigend. Der Chefarzt eines Klinikums und Fachmann für die gefährliche Krankheit, sagt: »Sie ist nicht mehr in unserem kollektiven Gedächtnis vorhanden«. Kinderreiche erkrankte Familien, die aus dem Ausland kommen, schleppen die Tuberkulose jetzt über die offenen Grenzen wie selbstverständlich wieder ein.

Intensiver Kontakt mit infizierten Menschen – eine Bahnfahrt in einem Zugabteil – reichen schon zur Infektion. Die Tuberkulose, früher treffend Schwindsucht oder Arme-Leute-Krankheit genannt, war mit dem »Wirtschaftswunder« der Nachkriegszeit beinahe vollständig aus Deutschland verschwunden. Es ist eine Tabu, über ihre Rückkehr zu sprechen.

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv>


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