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Merkblatt: Multiple Sklerose (MS)

Artikel

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4.12.2009: Hasch hilft bei Multipler Sklerose - Extrakte reduzieren Spastik

aus: n-tv online; 4.12.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Hasch-hilft-bei-Multipler-Sklerose-article625532.html

-- bisherige Therapien gegen MS sind unwirksam, schwer zu bekommen, oder haben schwerste Nebenwirkungen
-- die Haschisch-Therapie mit einer bestimmten Kombination von Cannabis-Extrakten hat wenig Nebenwirkungen, die aber auch bei der Placebo-Gruppe aufgetaucht sind
-- die Studie wurde von Shaheen Lakhan und Marie Rowland von der Global Neuroscience Initiative Foundation in Los Angeles durchgeführt
-- über die Studie wurde im US-Fachmagazin BMC Neurology publiziert.

Der Artikel:

<Eine bestimmte Kombination der Extrakte der Cannabispflanze reduziert spastische Muskelbewegungen und verbessert die Mobilität der Patienten.

Extrakte der Cannabispflanze können einer neuen US-Analyse zufolge die Symptome von Multipler Sklerose lindern. Die Auswertung mehrere Studien habe ergeben, dass eine bestimmte Kombination der Extrakte spastische Muskelbewegungen reduziere und die Mobilität der Patienten verbessere, berichten Shaheen Lakhan und Marie Rowland von der Global Neuroscience Initiative Foundation in Los Angeles. "Das therapeutische Potenzial von Cannabinoiden ist umfangreich. Ihm sollte beträchtliche Aufmerksamkeit gewidmet werden", schreibt Lakhan im US-Fachmagazin BMC Neurology.

Viele der bisherigen Therapien gegen MS-Symptome sind der Forscherin zufolge unwirksam, schwer zu bekommen oder sie haben zu große Nebeneffekte. Auch die Hasch-Produkte hätten Nebeneffekte gezeigt, allerdings seien sie auch bei den Placebo-Gruppen beobachtet worden. "Wenn man die Belastung und die Einschränkungen bedenkt, die die Spastiken für Menschen mit MS bedeuten, sollte man Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen", empfehlen die Forscher.>


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Welt
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10.6.2011: <Multiple Sklerose: Gürtelrose erhöht Risiko für MS erheblich>

aus: Welt online; 10.6.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13423274/Guertelrose-erhoeht-Risiko-fuer-MS-erheblich.html

Ärzte hatten schon lange den Verdacht. Nun bestätigt eine Studie: Nach einer Gürtelrose ist das Risiko an MS zu erkranken viermal höher.

Nach Ausbruch einer Gürtelrose erhöht sich das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, fast um das Vierfache. Darauf deutet eine Studie taiwanesischer Wissenschaftler hin, die im "Journal of Infectious Diseases" veröffentlicht wurde. Über einen solchen Zusammenhang wird schon seit langem spekuliert.

Für die Studie werteten Herng-Ching Lin und sein Team von der Taipei Medical Universität in Taiwan Informationen von mehr als 315.550 Patienten mit Gürtelrose (Herpes Zoster) sowie einer aus 946.650 Personen bestehenden Kontrollgruppe aus.

Letztere wurden per Zufall ausgewählt, bei keinem war Herpes Zoster oder eine andere virale Erkrankung diagnostiziert worden.

Die Forscher gingen der Frage nach, wie viele der Menschen innerhalb eines Jahres nach Ausbruch einer Gürtelrose an MS erkrankten. Ergebnis: Herpes-Zoster-Patienten haben ein 3,96 Mal größeres Risiko, eine Multiple Sklerose zu entwickeln.

Die Autoren der Studie betonten, dass es sich bei allen Probanden um Han-Chinesen gehandelt habe und dass Multiple Sklerose in Asien im Vergleich zu westlichen Staaten deutlich seltener auftrete.

Deshalb lasse sich das Ergebnis ihrer Arbeit möglicherweise nicht ohne weiteres auf alle Bevölkerungsgruppen weltweit übertragen.

dapd/db>

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n-tv
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10.8.2011: <Gen-Studie bestätigt Annahme: MS ist eine Autoimmunerkrankung>

aus: n-tv online; 10.8.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/MS-ist-eine-Autoimmunerkrankung-article4024491.html

<Multiple Sklerose kann mittels MRT anhand vernarbter Gewebebereiche diagnostiziert werden.

Weltweit sind etwa 2,5 Millionen Menschen an der Nervenkrankheit Multiple Sklerose erkrankt. Eine internationale Studie hat jetzt genauer untersucht, welche Rolle unsere Erbanlagen bei der Erkrankung spielen. Für Gentests bei Menschen ist es aber noch viel zu früh.

Wissenschaftler haben neue Variationen im Erbgut gefunden, die bei der Nervenerkrankung Multiple Sklerose (MS) eine Rolle spielen. Für die Studie untersuchten die Experten die Gene von mehr als 9700 MS-Patienten und verglichen sie mit denen von knapp 17.400 gesunden Menschen. Die Daten bestätigen eine Verbindung zwischen Zellen und Faktoren des Immunsystems und der Erkrankung, schreiben die Autoren im Fachjournal "Nature".

Die internationale Studie ist ein Projekt des "International Multiple Sclerose Genetics Consortium" und des "Wellcome Trust Case Control Consortium". Auch deutsche Wissenschaftler sind beteiligt, unter anderem aus München, Hamburg und Mainz. Die Daten von 1100 MS-Patienten aus Deutschland flossen in die Studie ein.

Die Multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Nervenerkrankung, die in Schüben verläuft. Forscher gehen davon aus, dass körpereigene Abwehrzellen die Myelinscheiden um die Nerven in Rückenmark und Gehirn schädigen, die diese eigentlich schützen sollen. Dass eine erbliche Veranlagung für die Erkrankung besteht, ist seit längerem bekannt. Zu den Symptomen können Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl, Doppelbilder und Schwindel gehören. Die Krankheitsverläufe sind sehr unterschiedlich, Therapien setzen unter anderem bei einer Beeinflussung des Immunsystems an.

29 neue Genorte beeinflussen Risiko

"Die Studie unterstützt die These, dass der Multiplen Sklerose eine Autoimmunreaktion zugrunde liegt und die therapeutischen Ansätze verstärkt werden müssen, diese in den Griff zu kriegen", sagte Prof. Bernhard Hemmer vom Kompetenznetz Multiple Sklerose. Bei der Auswertung der Daten aus 15 Ländern konnten 20 bekannte Gene bestätigt werden und 29 neue Genorte identifiziert werden, die das Risiko beeinflussen, an MS zu erkranken. "Viele der entdeckten Genorte spielen eine grundlegende Rolle für das Immunsystem."

Die Genanalysen weisen in Richtung der T-Lymphozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gehören. Nach Angaben der Autoren um Peter Donnelly von der Universität in Oxford (Großbritannien) haben sich zudem die Erkenntnisse bestätigt, dass ein bestimmter Komplex von Genen (MHC-Komplex) bei Multiple-Sklerose-Patienten verändert ist.

Vitamin-D-Stoffwechsel spielt Rolle

"Es gibt eine deutliche Überlappung mit Genen aus dem Immunsystem, die bei anderen Autoimmunkrankheiten wie Diabetes, Rheuma oder Psoriasis eine Rolle spielen", sagte Hemmer. Weiterhin erlaube die große Zahl an bekannten Genorten nun Rückschlüsse darüber, welche Signalwege im Immunsystem von MS-Patienten besonders wichtig für die Erkrankung sind. Auch werde die These untermauert, dass der Vitamin-D-Stoffwechsel eine Funktion bei der Erkrankung habe, da zwei der gefundenen Gene für diesen von großer Bedeutung sind.

"Auch wenn dies eine große Studie ist, so ist es für das Thema Gentests noch viel zu früh", betonte Hemmer, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. "Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weitere, seltene Gene, die noch nicht gefunden wurden und wichtig für die MS sind." Hemmers Team hat an der veröffentlichten "Nature"-Studie mitgewirkt.

Frauen erkranken häufiger als Männer

Laut der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft sind nach Schätzungen weltweit 2,5 Millionen Menschen von MS betroffen. Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit der Entfernung vom Äquator an. In Deutschland leben Hochrechnungen zufolge etwa 130.000 MS-Patienten. Frauen erkranken etwa doppelt bis dreifach so häufig wie Männer. Die Krankheit beginnt meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

dpa>


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20 minuten
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24.10.2011: Junge Menschen mit unregelmässiger Schichtarbeit zwischen 16 und 20 haben später öfter Multiple Sklerose

aus: 20 minuten online: Multiple Sklerose: Schichtarbeit erhöht das MS-Risiko; 24.10.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Schichtarbeit-erhoeht-das-MS-Risiko-10777919

<Wer zu unregelmässigen Zeiten arbeitet und jung ist, läuft eher Gefahr, am heimtückischen Autoimmunleiden MS zu erkranken. Das ergab eine Analyse von mehreren tausend Fällen.

Junge Menschen, die zu immer wieder wechselnden Zeiten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko, an Multiple Sklerose (MS) zu erkranken. Das geht aus einer in der Fachzeitschrift «Annals of Neurology» veröffentlichten Studie hervor. Eine Analyse von mehreren tausend Fällen habe gezeigt, dass das MS-Risiko eines Patienten zweifach höher sei, wenn er bis zum Alter von 20 Jahren mehr als drei Jahre in Schichtarbeit tätig gewesen sei, sagt Anna Karin Hedström vom Karolinska Institut in Stockholm, die das Forschungsprojekt leitete.

Was ist Multiple Sklerose?

Die Gründe für das Auftreten der Autoimmunerkrankung sind bisher unklar. In der Schweiz sind rund 10 000 Menschen von MS betroffen, wobei die «Dunkelziffer» deutlich höher liegen dürfte. Obwohl weltweit an wirksamen Medikamenten zur Heilung der MS geforscht wird, kann bisher nur der Verlauf der Krankheit begünstigt werden.

Zu Beginn der Erkrankung verläuft die MS meist in Schüben, bei denen das Immunsystem die Nervenstränge angreift. Das Myelin - die Isolationsschicht der Nerven - wird durch Entzündungsherde im Gehirn oder dem Rückenmark punktuell abgetragen. Die Leitfähigkeit der darunterliegenden Nerven wird dadurch angegriffen oder sogar zerstört. Diese Herde - auch Läsionen genannt - können sich beim Betroffenen mittels unterschiedlichster Symptome äussern: Besonders häufig kommt es zu Sehstörungen oder Erblindung, Sensibilitätsstörungen oder Lähmungen der Extremitäten. Beim schubförmigen Verlauf erfahren die Patienten wenige Wochen nach Auftreten des Symptoms wieder eine deutliche Besserung oder sogar eine vollständige Ausheilung.

Basistherapie für günstigeren Verlauf

Bisher kann nur in den Verlauf einer Multiplen Sklerose eingegriffen werden. Hierfür stehen dem Patienten Medikamente (Immunsuppressiva) zur Verfügung, die das fehlgeleitete Immunsystem, das den eigenen Körper angreift, regulieren. Cortison (es wird heute meistens in Form einer hochdosierten Infusion über drei bis fünf Tage verabreicht) soll dazu beitragen, dass ein akuter Schub verkürzt wird.

(dapd/rre)>

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Welt
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9.11.2012: Medikament gegen Schuppenflechte wirkt hervorragend auch gegen MS - Fumarsäureester

aus: Welt online: Multiple Sklerose: Zufallsentdeckung macht MS-Kranken Hoffnung; 9.11.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article110843068/Zufallsentdeckung-macht-MS-Kranken-Hoffnung.html

<Auch Forscher haben manchmal Glück: Eine Substanz, die erfolgreich gegen Schuppenflechte eingesetzt wird, erweist sich als hochwirksames Mittel gegen die bislang unheilbare Multiple Sklerose.

Sogenannte Fumarsäureester sind offenbar ein hochwirksames Mittel gegen die Schübe der Multiplen Sklerose (MS). Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum durch Zufall gekommen.

Gleichzeitig sei die Substanz annähernd frei von Nebenwirkungen. Das berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des wissenschaftlichen Hochschulmagazins "Rubin".

Die Fumarsäure ist eine Fruchtsäure, die in vielen Pflanzen und auch im menschlichen Körper vorkommt. Sie ist in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Der Wirkstoff wird in der Dermatologie bisher erfolgreich gegen Psoriasis (Schuppenflechte) eingesetzt.

In diesem Zusammenhang entdeckten die Forscher seine Wirkung im Kampf gegen die Beschwerden der bis heute unheilbaren Multiplen Sklerose. Bei MS-Patienten, die zugleich auch an Schuppenflechte litten, besserte sich die Symptomatik der MS auffällig.

50 Prozent weniger MS-Schübe

In einer großen Studie mit mehr als 2400 MS-Patienten zeigte sich anschließend: Fumarsäureester reduzierten die MS-Schubraten um bis zu 50 Prozent und führten zu bis zu 90 Prozent weniger entzündlich aktiven Herden.

Typische Symptome von MS sind Koordinations-, Blasenfunktions- und Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszustände und depressive Verstimmungen. In Deutschland sind etwa 130.000 Menschen betroffen.

Kaum Nebenwirkungen

Seit den 1990er-Jahren gibt es Medikamente, die den Verlauf der Krankheit verzögern. In schweren Fällen kommen Chemotherapeutika zum Einsatz, die jedoch teils lebensgefährliche Nebenwirkungen haben.

Anders die offenbar hochwirksamen Fumarsäureester: Eine häufige Nebenwirkung der Substanz als dermatologisches Medikament sind Verdauungsbeschwerden. Eine abgewandelte Form für die MS-Patienten konnte die Beschwerderate auf drei bis fünf Prozent reduzieren.>


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Spiegel online, Logo

10.10.2013: <Multiple Sklerose: Ende einer umstrittenen Therapie> - die These, MS sei eine Gefässkrankheit, ist FALSCH

<Von Gerlinde Gukelberger-Felix

aus: Spiegel online
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/multiple-sklerose-das-ende-der-cerebro-spinalen-nervoesen-insuffizienz-a-926863.html

Kranke Gefäße sollen Multiple Sklerose verursachen, glauben Anhänger einer umstrittenen Theorie. Sie behandeln Patienten mit einem teuren Verfahren, bei dem Stents eingesetzt werden. Doch die Methode ist riskant und eine Studie zeigt jetzt: Die MS-These ist falsch.

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) kämpfen mit vielen Problemen. Manche werden furchtbar müde, ihre Sprache wird undeutlich, Unsicherheiten beim Gehen und Stehen machen den Alltag beschwerlich. Viele der überdurchschnittlich häufig betroffenen jungen Frauen benötigen einen Rollstuhl als Hilfsmittel. Prominentestes Beispiel ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die mit ihrer Krankheit offen umgeht.

Es ist verständlich, wenn man in dieser Situation auch Ungewöhnliches versucht. Vor allem, wenn Ärzte versprechen, nicht nur die Symptome einer Krankheit zu lindern, sondern zu heilen.

In den letzten Jahren haben etwa 30.000 MS-Patienten weltweit solchen Versprechen geglaubt und sich einem sogenannten Liberation Treatment unterzogen. Der Operation liegt die Annahme zugrunde, dass die chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems nicht durch eine Autoimmunreaktion, sondern durch Einengungen in Venen hervorgerufen wird, die das Blut aus dem Kopf zurück zum Herzen führen.

Blutstau im Kopf statt Immunkrankheit?

Diese Abflussstörung wird als chronische cerebro-spinale venöse Insuffizienz bezeichnet, kurz CCSVI. Dabei würde sich Eisen im Gehirn ablagern mit negativen Folgen für die Nerven, so die Theorie des italienischen Gefäßchirurgen Paolo Zamboni von der Universität Ferrara. Beim Liberation Treatment weitet der Chirurg mit einem Ballonkatheter die Engstellen in den Gefäßen und setzt eventuell eine Gefäßstütze, Stent genannt, ein.

Nachdem der neue Behandlungsansatz sowie erste positive Erfahrungsberichte 2009 publik wurden, stürzten sich Patienten auf die Behandlungsmöglichkeit. Ungeachtet der Tatsache, dass es keine klinischen Studie dazu gab.

Schwere theoretische Mängel

Forschungsgelder flossen vor allem in den USA und in Italien. Doch nun zeigt eine im britischen Medizinjournal "The Lancet" veröffentlichte Studie der kanadischen Forscher Dessa Sadovnik und Anthony Traboulsee von der University of Vancouver in British Columbia schwerwiegende Mängel an Zambonis Theorie.

Der Gefäßchirurg und einige seiner Kollegen hatten eine Reihe kleinerer Studien durchgeführt, um zu zeigen, dass CCSVI vor allem bei MS-Patienten auftritt. Tatsächlich schienen diese Studien die Annahme zu bestätigen. Problematisch an Zambonis eigenen Studien war, dass er selbst sehr genau wusste, wer an MS litt und wer nicht - bei der Beurteilung der Verengungen kann das eine Rolle gespielt haben. Israelische, niederländische, deutsche und italienische Gruppen konnten die Ergebnisse Zambonis denn auch nicht reproduzieren. CCSVI könne nicht MS-spezifisch sein, so das Fazit einer der größten Studien hierzu.

Keine Engstellen in den Venen

Die kanadischen Forscher gehen jetzt noch einen Schritt weiter. Ihre Studie zeigt, dass die Hypothese der venösen Engstellen unwahrscheinlich ist. Sie setzten anders als Theoriebegründer Zamboni außer auf Ultraschalluntersuchungen der Venen auf die genauere Katheterangiografie der Gefäße: Engstellen in den Venen hatten gleichermaßen 75 Prozent der untersuchten 79 MS-Patienten und der 55 gesunden Geschwister. Selbst bei 43 gesunden Kontrollpersonen gab es das gleiche Ergebnis.

Auch bei zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen gab es zwischen den drei Gruppen keinen großen Unterschied. Offenbar, so die Schlussfolgerung der Studienautoren, sind venöse Verengungen im Genick weit verbreitet. "Es ist sehr clever, beide Methoden parallel einzusetzen. Das Studiendesign ist insgesamt so gewählt, dass die Daten auch wirklich als verlässlich gelten können", urteilt Bernhard Hemmer, Direktor der Neurologischen Klinik im Neuro-Kopf-Zentrum der Technischen Universität München und Sprecher des Kompetenznetzes Multiple Sklerose.

Scheinbehandlung erfolgreicher als Liberation Treatment

Da die CCSVI-Grundannahme demnach falsch ist, dürfte nun auch der Vorhang für das Liberation Treatment fallen. Neurologen der University of Buffalo in New York hatten die Behandlungsmethode unlängst als erste einem strengen wissenschaftlichen Test unterzogen. Eine noch nicht publizierte kleine aber gute Studie mit 19 Probanden teilte die Paitenten mittels Losverfahren einer Scheinbehandlung oder der Operation zu. Das Ergebnis: Die Scheinbehandlung führt zu besseren Ergebnissen als der operative Eingriff.

Nicht nur, dass in der OP-Gruppe viermal so viele MS-Schübe in den nachfolgenden sechs Monaten auftraten. Das Allgemeinbefinden war auch schlechter, die Krankheitsaktivität bei den Teilnehmern hatte deutlich zugenommen und bestehende Entzündungsherde hatten sich nicht verbessert.

"Es war ziemlich das Gegenteil von dem, was wir erwartet haben. Die wichtigsten Resultate sind, dass die Behandlung zwar sicher war und es keine schwerwiegenden Nebenwirkungen gegeben hat, dass sie aber auch keine anhaltende Besserung bei den MS-Patienten bewirkt hat", interpretierten die Studienautoren ihre Ergebnisse.

Hypothese im Widerspruch zur Wissenschaft

Zambonis Hypothese stand zudem von vornherein im Widerspruch zur Tatsache, dass mittlerweile etwa 110 mit Multiple Sklerose assoziierte Gene bekannt sind und die erfolgversprechendsten MS-Medikamente auf das Immunsystem einwirken.

Spätestens seit die medizinische Fachzeitschrift Lancet Neurology 2010 über Todesfälle im Zusammenhang mit der Behandlung berichtete, mahnten viele Neurologen zur Zurückhaltung. Auch die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hatte damals erstmals vor dem Eingriff gewarnt und darauf hingewiesen, dass die zugrundeliegende Stauungs-Hypothese nicht haltbar wäre.

"Wir fordern ein Verbot derartiger Eingriffe"

"Warnenden Medizinern wurde jedoch unterstellt, dass sie mit der Pharmaindustrie verbandelt seien, die nichts an dieser Methode verdienen könnte und deshalb dagegen sei", erzählt Hemmer. Ungeachtet der Warnungen wurde das Liberation Treatment auch nach dem damaligen "Lancet"-Bericht von einigen Zentren auch in Deutschland ohne Bedenken angeboten.

"Wir fordern endgültig ein Verbot derartiger Eingriffe außerhalb klinischer Studien", sagt Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik am St. Josef-Hospital des Universitätsklinikum an der Ruhr-Universität Bochum, der Vorstandsmitglied der DGN ist. Das wäre auch das Ende eines einträglichen Geschäftes, denn jedes Liberation Treatment kostet zwischen 8000 und 9000 Euro. Diese Kosten müssen die Patienten selbst tragen. "In Anbetracht der aktuellen Studienlage ist das absolut inakzeptabel", so Hemmer.>


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25.9.2014: <MS-Patientin entscheidet sich für ganzheitliche Behandlung und ist heute eine gesunde Triathletin> - Massage, Mineralien und Vitamine heilen MS

aus: Kopp-Verlag online; 25.9.2014;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/pf-louis/ms-patientin-entscheidet-sich-fuer-ganzheitliche-behandlung-und-ist-heute-eine-gesunde-triathletin.html
<PF Louis

MS, die Multiple Sklerose, ist eine schwere neurologische Erkrankung mit verschiedenen komplizierten Symptomen. Das Immunsystem greift die Myelinscheiden an, die die elektrischen Signale der Nerven entlang des Rückenmarks und im Gehirn abschirmen. An den Spinalnerven und im Gehirn entstehen multiple Läsionen. Eine Sklerose ist definiert als eine Verhärtung des Weichgewebes, wie beispielsweise die Narbenbildung nach Läsionen. Daher der Name Multiple Sklerose.

Die Medizinmafia kann keine Heilung bieten, die vorhandenen pharmazeutischen Mittel zur Linderung der Symptome sind, wie üblich, gefährlich. Anscheinend kann es bei Multipler Sklerose nur bergab gehen, das behauptet zumindest das Medizin-Establishment. Es ist eine »fortschreitende« Erkrankung, die sich in unterschiedlichem Tempo und wiederkehrenden Schüben verschlimmert.

Ernährungstherapeutische Ansätze, mit denen es bereits in den 1950er-Jahren gelang, MS-Symptome deutlich zu reduzieren und den Opfern zu einem aktiven Leben zu verhelfen, werden von der Mainstream-Medizin nicht zur Kenntnis genommen. Hier ist die Geschichte einer Frau, die es geschafft hat, eine zumeist ignorierte ganzheitliche Behandlung zu finden und die heute Triathlon-Sport betreibt.

Die unglaubliche Geschichte der Aurora Colello

[MS mit 35 - ein Auge wird blind]

2008 wurde Aurora plötzlich auf einem Auge blind; schon einige Tage zuvor hatte sie Schmerzen verspürt. Ihr Arzt diagnostizierte eine optische Neuritis, eine Entzündung des Sehnervs. Er ordnete eine Kernspintomografie an, die zehn Läsionen im Gehirn zeigte, die größte am Sehnerv. Sie hatte Multiple Sklerose. Man erklärte ihr, sie werde auf dem Auge nie wieder sehen können und innerhalb von fünf Jahren im Rollstuhl sitzen. Als 35-jährige Mutter von vier Kindern im Alter zwischen eins und sieben geriet sie in Panik und Verzweiflung; sie glaubte, ihr Leben sei vorüber.

[Aurora will keine Gift-Medikamente]

Doch ihr Ehemann machte ihr Mut, gegen die Krankheit zu kämpfen und Gott um Hilfe zu bitten. Anfangs war sie wütend auf Gott, aber die Unterstützung ihres Mannes half ihr, aktiv mit der MS umzugehen und zu beten. Eine lange Suche im Internet und in MS-Foren ließ den Mut jedoch wieder sinken. Das Feedback war einfach zu negativ. Jeder nahm offenbar Medikamente ein; Auroras Nachforschungen über die schweren Nebenwirkungen bestätigten sie darin, auf solche Mittel zu verzichten.

[Ganzheitliche Klinik "Center for Advanced Medicine" in Encinitas in Südkalifornien]

Also schickte sie E-Mails an sämtliche Bekannte mit der Frage, ob jemand jemanden kenne, der an MS erkrankt war und mit dem sie reden könnte. Sie erhielt die Namen von 20 Menschen aus aller Welt, die alle ebenfalls Medikamente einnahmen – bis auf einen, der in der Nähe wohnte. Er erzählte Aurora von einer Klinik für ganzheitliche Medizin in Encinitas in Südkalifornien. Es handelte sich um das Center for Advanced Medicine, das Methoden außerhalb der schulmedizinischen Weisheit anwendet.

[Massage zur Linderung der Entzündung des Sehnervs]

Aurora suchte die Klinik auf. Dort legte man sie auf eine Liege, einer der Ärzte massierte ihren Nacken. Vehement protestierte sie: Sie sei nicht für eine Massage gekommen, sondern sie habe MS und brauche Hilfe! Der naturheilkundlich geschulte Arzt erklärte, er massiere das Gebiet um ihren Sehnerv, der durch den Nacken verlaufe, um die Entzündung zu lindern. Zusammen mit den Mitteln, die ihr in dem Zentrum verschrieben würden, werde es das Augenlicht zurückbringen.

[Kaum Mineralstoffe und Vitamine im Blut]

Anschließend wurde das Blut untersucht und zu ihrem Schrecken erfuhr Aurora, dass ein Defizit an sämtlichen Mineralstoffen und Vitaminen bestand. Sie erhielt einen Ernährungsplan und jede Menge Ergänzungsmittel. Zunächst glaubte Aurora an Betrug. Aber da die anderen Ärzte sie unter Druck setzten, endlich mit der Einnahme gefährlicher Medikamente zu beginnen, probierte sie die ganzheitliche Kur, die ihr in dem Zentrum verordnet worden war.

[Heilung des Auges nach wenigen Tagen - Fitnessstudio]

Sie war erstaunt, dass sie schon nach wenigen Tagen wieder sehen konnte; nach zwei Wochen sogar besser als zuvor. Ihre Kontaktlinsen mussten entsprechend neu eingestellt werden. Das gab den Ausschlag; sie hatte genug von der Mainstream-Medizin und wandte sich Alternativen zu.

Aurora hatte einen kleinen Rückfall, nachdem sie einmal die vorgeschlagene Ernährung nicht eingehalten hatte. Das reichte, um sie davon zu überzeugen, zu der Kur zurückzukehren, anstatt sich völlig geheilt zu wähnen. Sie ging in ein Fitnessstudio und begann mit dem Training, das sie als lebenswichtig bei MS betrachtet.

Jetzt betreibt sie alle drei Marathon-Disziplinen des Triathlons: lange Strecken laufen, Schwimmen im offenen Meer und Radfahren.

Quellen:

MayoClinic.org

OvercomingMultipleSclerosis.org

FOXnews.com

Shape.com

AuroraColello.com>



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