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Merkblatt: Lebenserwartung (Teil 2)

Faktoren für eine hohe oder niedrige Lebenserwartung

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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n-tv online, Logo

12.1.2013: Lebenserwartung in den "USA" niedriger als in Europa: fettes Essen, viele Unfälle, viele Morde

aus: n-tv online:
Waffen, Autos und Fett: US-Amerikaner sterben früher; 12.1.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/US-Amerikaner-sterben-frueher-article9933181.html

Eine US-Studie belegt, warum Amerikaner im Schnitt früher sterben als andere, etwa Deutsche. Demnach essen sie zu süß und zu fett, außerdem gibt es viele Unfälle. Und dann ist da noch die Statistik zu gewaltsamen Toden, die den Rahmen sprengt.

Die Amerikaner sterben deutlich früher als Menschen in anderen westlichen Ländern - und Schuld daran sind auch die Millionen Waffen in dem Land. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Virginia Commonwealth University aus Richmond. Demnach liegen die Amerikaner bei fast allen Indikatoren, die bei der Lebenserwartung eine Rolle spielen können - Fettleibigkeit, Unfälle und Gewalt - weit hinten. Allerdings: Auch Deutschland ist im letzten Drittel zu finden.

Die Experten haben offizielle Angaben aus 17 Ländern verglichen, vor allem aus Europa, aber auch Kanada, Australien, Japan und eben den USA. Im Normalfall werden Amerikaner ähnlich alt wie Menschen in anderen Ländern. Eine genaue Zahl nannte die Studie nicht.

Platz 17 von 17

Die statistische Lebenserwartung wird aber gedrückt durch viele Menschen, die weit vor der Zeit sterben, etwa durch Unfälle und Gewalt oder Übergewicht und daraus resultierenden Krankheiten. Knapp hinter Dänemark kommen die USA auf Platz 17 von 17. Japan ist ganz vorn, gefolgt von der Schweiz und Australien - Deutschland kommt auf Platz 12.

"Wir waren schockiert von diesen Ergebnissen", sagte Studienleiter Steven Woolf. "Amerikaner sterben früher und leiden mehr und wir wissen, dass das nicht sein muss, weil Menschen in anderen reichen Ländern länger und gesünder leben. Wir wollten wissen, warum wir in den vergangenen Jahrzehnten so zurückgefallen sind."

Eine Antwort: Viele Amerikaner essen zu fett und zu süß. Bei Diabetes liegen die USA auf dem drittletzten Platz, ebenso bei Todesfällen wegen Mangelernährung. Gerade in ärmeren Schichten werde um gesundes Essen ein großer Bogen gemacht und zu viel frittiert. Dass das Gesundheitssystem nicht schlecht sein kann, zeigen dagegen anderen Daten: Bei den verschiedenen Krebsformen liegen die Amerikaner fast immer weit vorn, die Sterblichkeit ist erheblich geringer als in den meisten anderen Ländern.

Viel Gewalt in den USA

Auffällig ist auch, dass viele Amerikaner durch Unfälle sterben: Ertrinken: viertletzter Platz. Brände: drittletzter. Vergiftungen: Vorletzter und Verkehrsunfälle mit Abstand letzter von 17 Plätzen. Deutschland liegt überall im Mittelfeld, bei den Verkehrsunfällen zum Beispiel auf Platz neun.

Besonders deutlich ist der Unterschied aber im Punkt Gewalt. Hier liegen die USA nicht nur an letzter Stelle, sie sprengen geradezu die Statistik. Demnach gibt es in Japan jedes Jahr 0,4 Gewalttote je 100.000 Einwohner. In Deutschland, Platz fünf, sind es 0,7. Finnland ist mit 2,2 auf dem vorletzten Platz. In den USA sind es aber fast dreimal so viele: knapp 6,5.

Noch dramatischer ist nur der Vergleich der Kriegstoten. In 12 der 17 Länder, auch Deutschland, steht dort statistisch eine Null. In Norwegen sind es 0,02 Kriegstote je 100 000 Einwohner, in den Niederlanden, vorletzter Platz, sind es 0,05. In den USA sind es 0,45 - fast zehnmal so viele.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Basler Zeitung online, Logo

4.9.2013: Profi-Radfahrer leben in Frankreich 6 Jahre länger und haben weniger Herz-Kreislauf-Krankheiten und weniger Krebs

aus: Basler Zeitung online: Fahrer der Tour de France leben länger;
http://bazonline.ch/sport/fussball/Fahrer-der-Tour-de-France-leben-laenger/story/17625283

<Von Christian Brüngger.

Eine neue Studie belegt: Französische Topradfahrer leben sechs Jahre länger als der Durchschnittsfranzose.

Das Leben eines Spitzenradfahrers ist kein Wohlfühlprogramm: Trainiert er nicht täglich mehrere Stunden, strampelt er irgendwo auf der Welt entsprechend viele Rennkilometer ab – und kämpft dabei gegen sich, die Gegner und immer wieder extremes Klima. Inzwischen ist ein ständiger Verdacht hinzugekommen, diese Strapazen ohnehin nur mit unerlaubten Mitteln zu erreichen. Das Image der Pedaleure ist in bestimmten Ländern folglich sehr bescheiden. Da kommt eine aktuelle Studie eines französischen Kardiologenteams der Descartes-Universität in Paris gerade rechtzeitig: Dieses untersuchte die (Lebens-)Daten aller Franzosen, welche zwischen 1947 und 2012 an der Tour de France partizipiert hatten. Das sind 786 Fahrer. Daten ausländischer Athleten standen den Medizinern nicht zur Verfügung.

Die Wissenschaftler kamen zu einer überraschenden Konklusion: Französische Tour-de-France-Teilnehmer leben länger als Durchschnittsfranzosen. 208 dieser Helden der Landstrassen sind mittlerweile gestorben. Sie wurden in der Zeitspanne zwischen 1947 und 1951 im Schnitt sechs Jahre älter als ihre normalen, gleichaltrigen Landsmänner. Die Mortalität aller französischer Fahrer sank im Vergleich zum französischen Normalbürger um 41 Prozent. Besonders auffallend sind zwei Zahlen: Die Fahrer weisen ein 33 Prozent geringeres Risiko auf, an einem Herzkreislaufproblem zu sterben. Gar um 44 Prozent niedriger ist bei ihnen das Risiko, wegen Krebs aus dem Leben zu scheiden.

Erstaunliche Resultate

Studienleiter Xavier Jouven staunte über diese Ergebnisse. «Wir hätten gedacht, die Fahrer würden schlechter als die Durchschnittsbürger abschneiden», sagte er. Warum die Radprofis länger leb(t)en, kann Jouven nicht sagen. Er vermutet, dass sie ihr ganzes Leben gesünder als die Mehrheit der französischen Männer verbringen. Und dass die Einnahme von Dopingmitteln über eine bestimmte Zeitspanne wohl keine Lebensverkürzung verursache. Soll folglich keiner mehr behaupten, Ausdauerspitzensport sei ungesund und der Ruf der Radprofis nur mies. (baz.ch/Newsnet)>

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Kopp Verlag online, Logo

7.10.2013: <Länger leben: Neue Fakten> - November - ruhiger Job bei gutem Einkommen und Rente an gutem Standort - kein Lärm - gesunde Ernährung

aus: Kopp-Verlag online; 7.10.2013;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/laenger-leben-neue-fakten.html

<Redaktion

Nur bis zu 30 Prozent unserer Erbanlagen sollen für die Länge des Lebens verantwortlich sein. Das heißt umgekehrt: Wir selbst steuern kräftig mit, wenn es um das erreichbare Lebensalter geht. Dazu gibt es einige interessante Fakten.

[Faktor Geburt im November: 7,3 Monate längeres Leben]

Wer im November geboren wird, kann statistisch auf ein 7,3 Monate längeres Leben hoffen, zeigen Forschungen. Dieser Faktor ist nicht beeinflussbar. Die wissenschaftliche Forschung geht indes davon aus, dass wir auf dem Weg sind, unser tatsächlich mögliches maximales Lebensalter auch unabhängig von den Geburtsmonaten zu erreichen.

120 Jahre alt kann der Mensch demnach werden, wenn es alleine nach den Genen geht. Vieles aber liegt in unserer eigenen Lebensweise. So ist die Durchschnittslebenserwartung im Westen nach Beginn der Industrialisierung – im 19. Jahrhundert – von bis zu 50 auf mehr als 75 Jahre gestiegen. Statistisch ergeben sich erhebliche Unterschiede von bis zu elf Jahren.

[Ruhiger Job und genug Einkommen und Rente an gesundem Standort - längeres Leben]

Ein hohes Einkommen etwa beschert Männern ein entsprechend längeres Leben gegenüber Geringverdienern – statistisch. Wer Psychologe oder Chemiker ist, wird indes früher sterben als Physiker und Ingenieure. Auch die Wahl der Immobilie – und des Standortes – zeigt unterschiedliche Ergebnisse.

Bayrische oder Baden-Württembergische Einwohner leben demnach länger als Bürger mit Wohnsitz im Norden der Republik. Am Starnberger See leben die Männer am längsten, während in Pirmasens die Überlebenszeiten am kürzesten sind. Hier führen Forscher den Unterschied auf die Schadstoffbelastung zurück. Auch das Einkommen dürfte indes eine Rolle spielen, wie sich bei der Berufswahl gezeigt hatte.

Die Schadstoffbelastung ist allerdings ein wichtiger Einflussfaktor, den Sie beeinflussen können. So geht die Forschung davon aus, dass die Feinstaubbelastung eine wichtige Rolle spielt. So dürfte das Leben auf dem Land auch diesbezüglich wegen der geringeren Belastung gesünder sein. Wer in der Stadt wohnt, wird jenseits vielbefahrener Straßen gesünder und länger leben als direkt an der Straße.

[Lärmbelästigung provoziert Herzinfarkte und Tote]

Neben der Schadstoffbelastung ist die Lärmbelästigung maßgeblich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat errechnet, dass die Lärmbelästigung jährlich etwa eine Million Lebensjahre kostet – allein in Westeuropa. Bei 350 Millionen Einwohnern in der EU erheblich. In Dänemark wurde ermittelt, dass bereits zehn Dezibel reichen, um ein zwölf Prozent höheres Herzinfarktrisiko zu erzeugen. Da bereits Papierrascheln einer Lärmbelästigung von zehn Dezibel entspricht, ist die Auswirkung des alltäglichen Lärms auf die Gesundheit sowie die Lebenserwartung offenbar viel stärker als angenommen.

[Gesunde Ernährung]

Direkt beeinflussbar ist auch jenseits aller Lebensumstände die Ernährung. Essbare Wildkräuter finden Sie direkt vor der Haustür oder im Zweifel im naheliegenden Waldstückchen. Wie Sie die besten und gesündesten finden sowie zubereiten können, hat Constanze von Eschbach kürzlich in ihrem neuen Buch Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen herausgestellt. 50 vorgestellte verschiedene Wildkräuter und zahlreiche köstliche Rezepte dazu weisen den Weg zu einer gesunden und schmackhaften Ernährung.>


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Sputnik-Ticker
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GB-Studie 14.10.2017: 1kg Übergewicht reduziert Lebenserwartung um 2 Monate - 1 Jahr Uni verlängert das Leben um 1 Jahr
Studie: Einfache Wege zur Verlängerung der Lebensdauer
https://de.sputniknews.com/panorama/20171014317860254-lebensdauer-studie-verlaengerung/

"Britische Forscher haben eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Lebenserwartung, Bildung und Übergewicht entdeckt: Jedes zusätzliche Kilogramm reduziert die durchschnittliche Lebensdauer um zwei Monate und jedes Jahr an der Uni verlängert sie um ein Jahr. Die entsprechende Studie hat die Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

Das Ziel der Studie war, die genetischen und nichtgenetischen Faktoren, die die Lebensdauer beeinflussen, zu bewerten. Dazu haben die Forscher die DNA und die Lebensweise bei etwa 600.000 Briten und anderen Europäern verglichen.

Wie sich im Laufe der Studie herausstellte, waren fast alle schlechten Gewohnheiten und andere Merkmale der Lebensweise der Menschen mehr oder weniger mit der DNA verbunden, aber sie definierte sie nie vollständig.

Die Berechnungen der Fachleute haben ergeben, dass sich am stärksten auf die Lebenserwartung das Rauchen auswirkt: Eine Packung Zigaretten pro Tag soll die Lebensdauer um sieben Jahre verkürzen. Die Auswirkungen des Tabakkonsums können aber schnell neutralisiert werden, indem man ihn aufgibt.

Eine effektive Gegenwirkung gegen das Rauchen sei die Bildung – ein Jahr an einer Universität habe einen direkten Einfluss auf den Anstieg der Lebenserwartung: So wird die Lebensdauer um ein Jahr verlängert.

Forscher verbinden dies damit, dass sich die Studierenden gesünderer ernähren und weniger schlechte Gewohnheiten im Vergleich mit den arbeitenden Menschen haben."

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Pravda TV online,
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8.7.2017: Je besser Ernährung, Bewegung, Beziehung, Bewusstheit, desto schneller wachsen Gehirnzellen nach
Das bessere Gehirn: Wie Sie lebenslang die Bildung neuer Nervenzellen anregen
https://www.pravda-tv.com/2017/07/das-bessere-gehirn-wie-sie-lebenslang-die-bildung-neuer-nervenzellen-anregen/

"Die 4 Schlüssel der Neurogenese: Ernährung, Bewegung, Beziehung und Bewusstheit.

Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren bewiesen, dass unser Gehirn zeitlebens neue Nervenzellen bildet. Doch nun erst wurde entdeckt, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Zellen wachsen, die sog. Neurogenese, der Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität ist.

Und: Unsere Neurogenese-Rate kann in allen Phasen des Erwachsenenalters dramatisch verbessert werden. Altersunabhängig lässt sich mit dem richtigen Lebensstil die Geschwindigkeit der Nervenzellen-Neubildung um das Drei- bis Fünffache steigern!

Wie Sie lebenslang die Bildung neuer Nervenzellen anregen

Im letzten Jahrzehnt hat die Neurowissenschaft entdeckt, dass unser Gehirn auf einem weitaus höheren als dem üblichen Leistungsniveau funktionieren kann, und zwar selbst dann, wenn wir schon »in den besten Jahren« sind. Wo die Grenzen unseres Potenzials verlaufen, weiß man noch nicht.

Doch so spektakulär diese Entdeckungen auch sein mögen, sie sind einem breiten Publikum weitgehend unbekannt. Wir wissen, dass der Schlüssel in der Neurogenese, also der Bildung neuer Nerven- bzw. Hirnzellen, liegt. Die Geschwindigkeit, mit der sie sich vollzieht, ist ein Indikator dafür, wie gut wir kognitiv, emotional und körperlich funktionieren.

Sie und jeder andere Mensch, den Sie kennen, verfügen über ein riesiges, brachliegendes Potential an unausgeschöpftem Leben. Um es anzapfen zu können, muss Ihr Gehirn jedoch auf seiner maximalen Leistungsstufe funktionieren. Der Schlüssel, um dies zu erreichen, liegt in der Neurogenese, dem Prozess der Bildung neuer Neuronen, also Hirn- oder Nervenzellen.

Durch die Neurogenese erneuert sich das Gehirn und steigert seine Leistung. Die Entschlüsselung der Neurogenese gehört zu den revolutionärsten Fortschritten der Neurowissenschaften im vergangenen Jahrhundert. Obwohl noch großer Forschungsbedarf besteht, zeigen aktuelle Studien, dass der Prozess durch unsere individuelle Lebensweise beschleunigt und stimuliert werden kann.

Die Neurogenese zu steigern heißt, unsere Herangehensweise an das Leben insgesamt zu optimieren – unser Denken, Fühlen und Handeln.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass hohe Neurogenese-Raten mit folgenden Leistungsmerkmalen einhergehen: • gesteigerte kognitive Funktionen • besseres Gedächtnis und schnelleres Lernen • emotionale Vitalität und seelische Belastbarkeit • Schutz vor Stress, Ängsten und Depressionen („Faktor Stress“ – Angriff auf Ihr Gehirn & Ihren Körper und wie Sie sich davor schützen!).

ERKENNTNIS NR. 1: Das Gehirn hört nie auf, Nerven bzw. Hirnzellen zu bilden. Durch diesen Prozess der Neurogenese steigert es seine Leistungsfähigkeit und verbessert unsere Lebensqualität.

Die Neurogenese-Revolution in der Hirnforschung

Lassen Sie uns vor diesem Hintergrund zunächst die fünf bahnbrechenden Erkenntnisse oder Paradigmenwechsel in der Neurowissenschaft betrachten, die das Gehirn in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

Wenn wir über die Fähigkeit verfügen, neue Gedächtnisinhalte zu bilden – was wir ja ein Leben lang tun –, bedeutet das, dass etwas Neues in unserem Gehirn geschehen muss; und das wiederum lässt auf das Vorhandensein einer gewissen Plastizität bzw. eines dynamischen Elements schließen.

Diese Einsicht in Verbindung mit der sich abzeichnenden Möglichkeit einer Neurogenese im Erwachsenenalter nahm der Pionier der Neurowissenschaften, Dr. Fred Gage vom Salk Institute in San Diego/USA, zum Anlass, noch einmal ganz anders an die Erforschung des Hippocampus heranzugehen.

Ende der 1990er-Jahre gelang es ihm, den definitiven Beweis dafür zu liefern, dass das menschliche Gehirn entgegen der nahezu ein Jahrhundert lang unangefochtenen Lehrmeinung auch im Erwachsenenalter in der Lage ist, neue Hirnzellen zu bilden. Diese bahnbrechende Erkenntnis wurde seither in zahlreichen Studien bestätigt.

ERKENNTNIS NR. 2: Die Neurogenese-Rate ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden.

Die Neurogenese-Rate, also die Geschwindigkeit, mit der neue Nerven- bzw. Hirnzellen gebildet werden, kann enorm variieren – und womöglich ist sie der allerwichtigste Faktor für eine gute Lebensqualität. Eine hohe Neurogenese-Rate lässt uns lebendig, engagiert und offen sein und versetzt uns in die Lage, unser Potential voll auszuschöpfen.

ERKENNTNIS NR. 3: Unsere Neurogenese-Rate hat unmittelbaren Einfluss auf unsere Lebensqualität.

Unsere Lebensqualität verändert sich direkt proportional zu unserer Neurogenese-Rate. Ist diese hoch, bringt uns das massive kognitive, emotionale und körperliche Vorteile ein. (…) Grob gesagt kann alles, was unser Gehirn nährt und die Neurogenese verbessert, als neurostimulierend und alles, was ihm schadet und die Neurogenese verlangsamt, als neurotoxisch bezeichnet werden.

Was wir für Symptome des »normalen Alterns« halten, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines neurotoxischen Lebensstils, der das Gehirn sehr viel deutlicher und schneller verfallen lässt, als es sein müsste. Neurowissenschaftler haben vor Kurzem entdeckt, dass die Neurogenese bei richtiger Stimulation in jedem Alter verbessert werden kann.

In der Tat lässt sie sich so dramatisch steigern, dass unsere kognitiven Leistungen, unsere Stimmung und unser Gesundheitszustand insgesamt einen massiven Schub erleben.

Wissenschaftlicher Durchbruch bei der Verbesserung der Hirnleistung

Das Wissen, dass laufend neue Neuronen gebildet werden können und auch gebildet werden, hat unser Verständnis vom Gehirn revolutioniert. Es geht nicht nur darum, dessen beste Jahre möglichst in die Länge zu ziehen, sondern tatsächlich dessen Leistung zu steigern. Das ist etwas, was man bislang für ein Ding der Unmöglichkeit hielt.

ERKENNTNIS NR. 4: Wir können unsere Neurogenese-Rate altersunabhängig um das Drei- bis Fünffache steigern – nicht nur als junge Menschen, auch in mittleren oder späten Jahren. Ob mit 20 oder 30, ob in der Mitte unseres Lebens, ob mit 60, 70 oder später, unsere Hirnleistung lässt sich jederzeit auf ein höheres Niveau bringen.

Wie das Gehirn mit der Welt in Beziehung tritt, ist entscheidend. Toxische Beziehungen oder chronischer Stress lösen Ängste und Depressionen aus und lassen sogar Hirnzellen absterben.

ERKENNTNIS NR. 5: Wir können auf einem sehr viel höheren Leistungsniveau funktionieren, als man es je für möglich hielt. In jedem Alter können wir an Klugheit, Erinnerungsvermögen, Schwung und Lebendigkeit gewinnen, uns vor Depressionen schützen und unsere Anfälligkeit gegenüber Stress vermindern.

Neurogenese als Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität

Ein neurostimulierender Lebensstil führt zu einem erfüllten Leben. Er verleiht Energie, Gesundheit und das Gefühl der emotionalen Verbundenheit zu anderen und unserer eigenen inneren Mitte. Wir sind vital, lebendig und in Kontakt mit dem Leben. Ein neurotoxischer Lebensstil hingegen lässt das Gehirn rapide verfallen.

Ist es schädlichen Einflüssen ausgesetzt – ob in Form von Umweltgiften, belastenden Beziehungen, einer reizarmen Umgebung, finanziellen Sorgen oder Nährstoffmangel –, macht es die Schotten dicht, um sich zu schützen. Dieser Rückzug und die daraus folgende reduzierte Neurogenese, die in Depressionen und Stillstand mündet, sind also natürliche Gegenreaktionen auf toxische Einflüsse.

Jeder wünscht sich ein gesundes, leistungsstarkes Gehirn, aber aus unserer Umwelt wirken unzählige neurotoxische Einflüsse auf uns ein, die keinen ungeschoren lassen. Das Leben stellt uns zahlreiche Hindernisse in den Weg, aus denen wir schlechte Angewohnheiten ableiten, die dann zur schädigenden Belastung werden. (..)

Wir können unseren Lebensstil bewusst so ausrichten, dass er die Neurogenese fördert und die wesentlichen neurotoxischen Risiken im Alltag bannt. Die Strategie geht in zwei Richtungen: Alles, was neurostimulierend wirkt, gilt es verstärkt zu nutzen und alles, was neurotoxisch wirkt, weitestgehend zu meiden.

Sobald Sie das Gefühl haben, dass die neurale Stimulation in Arbeit ausartet, stimmt irgendetwas nicht.

Unser Gehirn ist so verdrahtet, dass es nach allem strebt, was Spaß macht. Es sucht nach Freude, Liebe, Interesse und Begeisterung, Bedeutung und Tiefgang, Leidenschaft und Kreativität, Lernen und Staunen.

Gefühle steuern und motivieren uns tagaus, tagein. Emotionen spielen eine zentrale Rolle in der Organisation des gesamten Gehirns. Nach den Erkenntnissen von Dr. med. Daniel Siegel entscheiden Gefühle darüber, welche Leitbahnen sich im Gehirn etablieren.

Emotionen erlauben uns, unsere Erfahrungen einzuordnen. Sie bestimmen, wie die Weiterleitung von Informationen und Energien zwischen Hirnsystemen erfolgt, und bündeln die verschiedenen Datenströme – Empfindungen, Gedanken, Erinnerungen, Wünsche, Pläne, Wahrnehmungen – zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

Wir sind uns oft der Tatsache nicht bewusst, dass wir in einem Meer von Emotionen treiben. Die Neurowissenschaft zeigt uns, welchen essenziellen Anteil diese an der Steuerung des Gehirns haben und welche Schlüsselrolle zwischenmenschliche Beziehungen dabei spielen.

Die meisten Menschen nehmen ihre alltäglichen Beziehungen so sehr als gegeben hin, dass sie sie zur Hintergrundkulisse degradieren und ihnen kaum mehr Beachtung schenken als der Tapete an der Wand. Dabei haben unsere zwischenmenschlichen Kontakte und die Art und Weise, wie es uns damit tagein, tagaus ergeht, einen massiven Einfluss auf unser Gehirn und die Neurogenese. (…)

Chronische negative emotionale Zustände und Beziehungen vermindern die Neurogenese und führen zu einer Schrumpfung des Hippocampus.

(…) Je mehr Liebe es in unserem Leben gibt, desto besser funktioniert die Neurogenese. Ist es nicht auch logisch, dass unser Gehirn mit Liebe besser gedeiht?

Ernährungshinweis: Sich neurostimulierend zu ernähren heißt in knappen Worten ausgedrückt: Viele gesunde Fette essen und Lebensmittel auswählen, die entzündungshemmend wirken, einen niedrigen glykämischen Index haben und wenig Kohlenhydrate und ungesunde Fette, dafür viele Ballaststoffe und Antioxidantien enthalten.

Sich 20 bis 30 Sekunden auf den Bereich des Herzens zu konzentrieren führt zu einer verbesserten Kohärenz des Herzrhythmus und der Gehirnwellenmuster.

• Sich auf Gefühle von Liebe, Hingabe, Wertschätzung oder Dankbarkeit zu konzentrieren und dabei im Herzen zentriert zu sein, verbessert die Kohärenz zwischen Herz und Gehirn.

• Es stärkt die Immunantwort des Körpers, wie sich anhand eines höheren IgA-Werts ablesen lässt, eines Biomarkers der Immunfunktion.

• Es vermindert Stress, wie sich anhand niedrigerer Glucocorticoid-Werte und eines niedrigeren Blutdrucks nachweisen lässt.

• Es erhöht die Ausschüttung des sogenannten Jugendhormons DHEA.

Inhaltsverzeichnis als PDF.

Der Autor Brant Cortright, Ph.D., ist klinischer Psychologe und Professor für Psychologie am California Institute of Integral Studies. In seiner Beratungspraxis hat er sich auf eine tiefenpsychologische Therapie spezialisiert, die auf den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zur Hirngesundheit basiert. Er ist ein gefragter Redner und Fachmann für Gehirngesundheit, Neurogenese, Stress und Depression. Er lebt bei San Francisco.

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22.9.2017: Lebenserwartung steigern: Gemüse, Früchte, Ziegenmilch, etwas Fisch, etwas Fleisch
Menschen, die 100 Jahre alt werden, essen diese Dinge jeden Tag
https://www.pravda-tv.com/2017/09/menschen-die-100-jahre-alt-werden-essen-diese-dinge-jeden-tag/

[Regionen mit "steinalten" Menschen - Dan Buettner und sein Team untersuchen die Lebensweise]

"Wir nehmen, was die hatten! Okinawa in Japan; Sardinien in Italien; die griechische Insel Ikaria, die Nicoya-Halbinsel in Costa Rica und Loma Linda in Kalifornien.

Diese fünf Regionen sind völlig unterschiedlich. Sie haben aber auch alle eins gemeinsam: Die Menschen, die hier leben, werden steinalt. Deshalb nennen Wissenschaftler sie „blaue Zonen“.

Der Autor Dan Buettner hat die Regionen und insbesondere den Lebensstil ihrer Bewohner gemeinsam mit dem National Geographic und einem Team von Wissenschaftlern mal genauer unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Es hat offenbar mit der Ernährung zu tun. Die ist nämlich so gesund, dass hier jeder 100 Jahre alt werden kann.

[Japan: Sonne, Strand, Fisch und Gemüse]

Okinawa: Iss jeden Tag etwas vom Land und etwas aus dem Meer.

Okinawa in Japan ist eine blaue Zone, die für ihr ganzjährig gutes Wetter bekannt ist. Aber die Menschen hier werden nicht nur deshalb steinalt, weil sie so schöne Strände haben und die Sonne immer scheint.

Vielmehr liegt es daran, dass die Menschen in Okinawa jeden Tag etwas aus dem Meer und etwas, das an Land gedeiht, essen. zu ihren Grundnahrungsmitteln gehören Algen, Tofu, Knoblauch, brauner Reis, grüner Tee, Shiitake Pilze und Bittermelonen.

[Sardinien mit Schafmilch und Zigenmilch - und viel Sex am Wochenende]

Sardinien: kalzium- und eiweißreich essen.

Zum Leben der Sarden gehört seit jeher eines dazu: Das Hüten von Schafen und Ziegen. Das bedeutet einerseits, dass Sarden anstrengende körperliche Tätigkeiten gewohnt sind. Andererseits bedeutet es aber auch, dass sie sich mit der Milch der Tiere besonders kalzium- und eiweißreich ernähren können.

Außerdem halten sich Sarden eisern an eine Tradition: „Jeden Sonntag Liebe machen“. Vielleicht ist das der Grund, warum es auf Sardinien gleich viele weibliche und männliche Hundertjährige gibt. In anderen Teilen der Welt kommen auf einen hundertjährigen Mann fünf hundertjährige Frauen.

[Griechenland Ikaria: Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Ziegenmilch, Gemüse, Obst, Honig, etwas Fisch, etwas Fleisch]

Ikaria: Die mediterrane Diät.

Auf der kleinen griechischen Insel Ikaria ernähren sich die Menschen nach der mediterranen Diät. Die ist dafür bekannt, besonders gut für das Herz zu sein. Außerdem sorgt sie offenbar für ein langes Leben.

Buettner nennt Ikaria „die Insel, auf der die Menschen vergessen, zu sterben“. Die Einwohner der Insel ernähren sich hauptsächlich von Kartoffeln, Kichererbsen, Linsen, Augenbohnen, Ziegenmilch, Salat, Obst, Honig, wenig Fisch und sehr wenig Fleisch.

[Costa Rica Halbinsel Nicoya: Kürbis, Bohnen, Mais, wenig Fisch, wenig Fleisch]

Nicoya-Halbinsel: Kürbis, Bohnen und Mais.

Buettner nennt sie die „drei Schwestern“ (Kürbis, Bohnen und Mais) der mittelamerikanischen Landwirtschaft. Sie bilden die Basis der Ernährung der Menschen auf der Nicoya-Halbinsel.

Alle drei Nahrungsmittel sind kalorienarm, reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem liefern die Bohnen jede Menge Eiweiß, das die Menschen sonst kaum zu sich nehmen würden, da sie kaum Fleisch oder Fisch essen.

[Loma Linda bei Los Angeles: Kein Rauchen, kein Trinken, kein NWO-TV, voll "christlich", voll "biblische Diät": Getreide, Hülsenfrüchte, Feigen, Datteln, Gemüse, kein Zucker, keine Limos, Wasser, Sojamilch - wenig Fleisch, wenig Fisch, z.T. total vegan]

Loma Linda in Kalifornien: Vegane Ernährung, aber mit Fisch.

Loma Linda ist eine besondere Gemeinde. Die Menschen hier rauchen und trinken nicht, lehnen die Medien ab und sind tief religiös. Sie ernähren sich nach der – wie sie es nennen – „biblischen Diät“.

Das bedeutet eine Ernährung mit viel Getreide, Nüssen, Früchten, Avocado, Datteln, Feigen und Gemüse. Lebensmittel, die mit Zucker versetzt wurden, lehnen sie ab. Sie trinken nur Wasser und Sojamilch.

Viele der Bewohner ernähren sich rein vegan, andere essen kleine Mengen an Fleisch und Fisch. Diejenigen, die sich vegan ernähren, aber auch Fisch essen, leben am längsten.

Quellen: PublicDomain/huffingtonpost.de am 22.09.2017"

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Kronenzeitung
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12.11.2017: Lebenserwartung: Japan an der Spitze, Spanien, CH und Italien vor Österreich: Österreicher rauchen und saufen zu viel
OECD-Lebenserwartung: Italiener & Spanier werden deutlich älter als wir
http://www.krone.at/598091

"Obwohl es ihnen wirtschaftlich schlechter geht als uns, haben die Italiener und Spanier im EU-Vergleich die höchste Lebenserwartung: Während der 2015 geborene Durchschnittsösterreicher heute 81,3 Jahre alt wird, sind es bei den Spaniern und Schweizern je 83 Jahre, die Italiener liegen nur knapp dahinter. Unangefochtener Spitzenreiter bei der Lebenserwartung: Japan. Eine mögliche Erklärung für die immer noch überdurchschnittliche, aber nicht rekordverdächtige Lebenserwartung der Österreicher: Sie rauchen und trinken zu viel.

Österreich schneidet nämlich in Sachen Alkohol- und Nikotinkonsum im jüngsten Vergleich der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) schlecht ab. Während im OECD-Durchschnitt 18 Prozent der Bevölkerung täglich zur Zigarette greifen, sind es in Österreich 24 Prozent. Mit mehr als zwölf Liter Alkohol pro Kopf und Jahr haben wir den dritthöchsten Verbrauch.

"Im Gegensatz zur großen Mehrheit der OECD-Staaten ist der Anteil der Raucher in Österreich in den vergangenen Dekaden nicht zurückgegangen", hielt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in ihrem jüngsten Gesundheitsbericht fest. Im Gegensatz zum Länderdurchschnitt, wo der Raucheranteil vom Jahr 2000 bis 2015 von über 25 auf 18,4 Prozent sank, blieb er in Österreich in diesem Zeitraum konstant.

OECD rät zu strengeren Rauchverboten
Rauchverbote könnten sehr viel strenger sein, konstatierte die OECD und bemängelte, dass die Einführung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie erst Mitte 2018 in Kraft tritt. Neutrale Verpackungen, Informationskampagnen, mehr ärztliche Beratung und höhere Alterslimits erachtet die Organisation für sinnvoll. Dies gilt mit ebenfalls angemahnten strengeren Kontrollen im Straßenverkehr auch für Alkohol.

Beim Alkoholkonsum liegt Österreich in dem Vergleich auf Rang drei - hinter Litauen und Belgien und unmittelbar vor der Weinnation Frankreich. 12,3 Liter reiner Alkohol wurden als Jahresverbrauch pro Kopf errechnet. Das ist um ein gutes Drittel mehr als der OECD-Schnitt von neun Litern.

Lebenserwartung in Österreich über OECD-Schnitt
Trotz ihres recht ungesunden Lebensstils werden die Österreicher immer noch überdurchschnittlich alt. Nach Daten aus dem Jahr 2015 betrug die Lebenserwartung bei der Geburt 81,3 Jahre - um elf Jahre mehr als 1970. Im OECD-Schnitt werden die Menschen nach dieser Berechnung 80,6 Jahre alt. Die höchste Lebenserwartung haben mit 83,9 Jahren nach wie vor die Japaner, und zwar vor den Spaniern und Schweizern mit jeweils 83 Jahren.

Interessantes Detail: Männer haben in Österreich mit 78,8 Jahren eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als Frauen mit 83,7 Jahren, Frauen werden also ganze fünf Jahre älter. Im weltweiten Vergleich ist das allerdings nicht ungewöhnlich und immer noch überdurchschnittlich: Im OECD-Schnitt sterben Männer mit 77,9 und Frauen mit 83,1 Jahren.

Gute Gesundheitsversorgung in Österreich
Zurückzuführen ist die überdurchschnittliche Lebenserwartung der Österreicher auf die Qualität der Gesundheitsversorgung. Auf 1000 Menschen kommen 5,1 praktizierende Ärzte - die zweithöchste Rate unter den OECD-Ländern - und 7,6 Spitalbetten. Damit nimmt Österreich in dem Bericht Rang fünf ein.

Für verbesserungswürdig erachtet die Organisation in manchen Bereichen die Basisversorgung. In diesem Zusammenhang werden in dem Bericht die Lungenkrankheiten COPD und Asthma mit überdurchschnittlichen Hospitalisierungsraten genannt: 330 pro 100.000 Menschen in Österreich im Gegensatz zu 237 im OECD-Schnitt.

Effektive Therapien könnten auch im Rahmen der Basisversorgung angeboten werden. Anhand der für den Bericht verwendeten Indikatoren ortete die Organisation ein potenzielles Übermaß an teuren spezialisierten Angeboten, während die kostengünstigere Basisversorgung nicht ausreichend genützt würde."

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Bewusst
                vegan und froh ohline, Logo

Oberes Pakistan: Die Hunza im Hunzatal leben mit der Natur zufrieden und werden bis 140 Jahre alt - Trick: Alles reinste Biokost, viel Aprikosenkerne essen und 1 Fastentag pro Woche
Lerne das Volk der Hunza kennen - die gesündesten Menschen auf der Erde
https://bewusst-vegan-froh.de/das-geheimnis-des-volkes-hunza-und-wie-sie-das-sagenhafte-alter-von-140-jahren-erreichen/

Zusammenfassung:

Die Hunza im Hunzatal im oberen Teil von Pakistan werden bis zu 140 Jahre alt, leben ihre Vitalität und gebären noch im Alter von 70 oder 80 Jahren. Die Weisheit ist Bescheidenheit und der Verzicht auf jegliche industriell gefertigte Nahrung. So gehen keine Vitalstoffe verloren. Die Nahrung ist am Morgen ein grosses Frühstück und ein grosses Abendessen nach Sonnenuntergang. Insgesamt essen sie bis zu 2 bis 3mal weniger als die Menschen der "westlichen Welt". Die Nahrung besteht hauptsächlich aus rohen Früchten, Gemüse, und 1 Fastentag pro Woche. Die Energie und der Enthusiasmus bleiben somit lange erhalten. Rohe Früchte: Äpfel, Brombeeren, Godji-Beeren, Kirschen, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen. Gemüse: Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kürbis, Bohnen, Erbsen, Tomaten, Spinat. Ausserdem: Nüsse: Haselnüsse, Mandeln, Nussöle. Getränke: Mineralreiches Gletscherwasser, kaum etwas anderes, und während der Aprikosenernte 2 bis 4 Monate Aprikosensaftkur. Ausserdem: Aprikosensamen mit viel Vit. B17 und B20, 200x mehr als in Europa. Arbeit: Landwirtschaft, körperlich aktiv, 20km laufen pro Tag ist normal. Kein Strom, kein Erdöl, keine Kerzen. Sie stehen mit der Sonne auf und schlafen nach Sonnenuntergang. Sie machen Entspannungstechniken, Meditation, Joga-Atemübungen, aus dem Instinkt heraus. Sie verlassen sich auf den Naturrhythmus und auf die Logik und haben keine philosophischen Probleme. Sie leben bewusst und zufrieden.

Die lange Lebenserwartung bei den Hunza: Bircher-Benner und 2 Bücher
aus: CIA-Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Hunzukuc

Die Angaben über die lange Lebenserwartung kommen von Dr. Bircher-Benner, "der die Hunza als lebenden Beweis für die Richtigkeit seiner Ernährungslehre ansah".

Nach dem Tod von Dr. Bircher-Benner kamen 2 Bücher über die Hunza heraus:
-- Ralph Bircher (Sohn von Bircher-Benner): Hunsa. Das Volk, das keine Krankheiten kennt - zum Andenken an den 1939 verstorbenen Vater, Ralph Bircher er war aber nie in Pakistan gewesen
-- Jerome Irving Cohen: The Healthy Hunza (1947), er benutzte als Quelle Angaben britischer Militärs.

Ralph Bircher veröffentlichte 1942 das anthropologische Buch Hunsa. Das Volk, das keine Krankheit kennt.[2] zum Andenken an seinen 1939 verstorbenen Vater, der die Hunza als lebenden Beweis für die Richtigkeit seiner Ernährungslehre ansah

Gemäss CIA-Wikipedia ist bei den Hunza die Kindersterblichkeit bis 10 Jahre mit 30% extrem hoch, und viele Hunza sterben schon bis 40. Hunza-Produkte werden in der "westlichen Welt" vertrieben, wobei Hunza-Salz gar nicht aus dem dem Hunzatal kommt, sondern aus anderen Gegenden Pakistans.

Schlussfolgerung: Lange Lebenserwartung bei den Hunza gilt nur für Auserwählte

Die lange Lebenserwartung mit bis zu 140 Jahren bei den Hunza im Hunzatal gilt scheinbar nur für wenige Auserwählte. Scheinbar wurde in den Büchern alles generalisiert. Aber man kann die Ernährungsweise ja mal ausprobieren. Reines Gletscherwasser wird sich allerdings kaum noch in Europa oder "USA" finden lassen...
Michael Palomino, 15.11.2017

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Shortnews
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Kriminelle NATO-"USA" 17.11.2017: Die Amish-Menschen leben länger - angeblich wegen Genmutation
Forscher finden lebensverlängernde Genmutation bei Amish-Religionsmitgliedern
http://www.shortnews.de/id/1232774/forscher-finden-lebensverlaengernde-genmutation-bei-amish-religionsmitgliedern

<Wissenschaftler haben offenbar herausgefunden, warum Mitglieder der Religionsgemeinschaft der Amish im Schnitt zehn Jahre länger leben und dabei meist bis ins hohe Alter gesund bleiben.

Grund dafür sei die lebensverlängernde Genmutation Serpine1, die zu einem starken Rückgang der Produktion des Proteins PAI-1 führe: Dieses Protein hat einen starken Einfluss auf den Alterungsprozess.

Die Amish leben abgeschottet und lehnen das moderne Leben ab: Durch diese geografische und genetische Isolation konnte es wohl dazu kommen. Die Forscher wollen nun ein Medikament entwickeln, das den Effekt der Genveränderung imitieren soll.>

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Kronenzeitung
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18.11.2017: Tod beim Sex: Männer 12mal mehr betroffen als Frauen
„Liebestod“: Männer sterben zwölf Mal öfter beim Sex als Frauen
http://www.krone.at/599252

<Der "Liebestod" ist männlich. Das geht aus einer Untersuchung von Rechtsmedizinern der Goethe-Universität Frankfurt am Main hervor. Demnach sterben Männer den schönsten aller Tode - also beim Sex - zwölf Mal häufiger als Frauen. Die Ehefrau ist dabei nur in den seltensten Fällen anwesend.

Die Mediziner um Lena Lange und Markus Parzeller untersuchten die Daten von 38.000 Autopsien der vergangenen 45 Jahre, um "Liebestote" ausfindig zu machen. In immerhin 99 Fällen, also 0,26 Prozent, konnte Sex als Auslöser für den Tod bestimmt werden. Betroffen sind demnach mehrheitlich Männer: Lediglich acht der 99 Liebestoten waren Frauen. Ihr durchschnittliches Todesalter lag bei 45 Jahren, jenes der Männer bei 57,2 Jahren.

Meiste "Liebestode" bei Sex mit Prostituierten
Der Liebestod ereilte die Opfer überwiegend zu Hause, im Frühling und Sommer. 34 der Männer starben beim Sex mit einer (in zwei Fällen zumindest zwei) Prostituierten. 30 erwischte es - der Position nach zu urteilen, in der sie aufgefunden wurden - beim Masturbieren. In lediglich neun Fällen starben die Männer beim Sex mit der Ehefrau, in sieben mit der Geliebten und in weiteren vier Fällen mit der Partnerin. Fünf Männer überlebten homosexuelle Kontakte nicht.

Bei den Frauen starben fünf beim Sex mit dem Partner und zwei beim Liebesspiel mit einem Geliebten oder Freund. Für den letzten, achten Fall lagen keine dahingehenden Informationen vor.

Zu große Belastung
Während der Sex und die damit verbundene körperliche Belastung der Auslöser für den Tod zu sein scheint, wurden als Todesursache hauptsächlich koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkte oder Hirnblutungen angegeben. Aber auch geplatzte Aneurysmen oder krankhaft erweiterte Schlagadern werden als Gründe für den Liebestod genannt. Die Rechtsmediziner raten daher dazu, Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen über mögliche Risiken, einen "Liebestod" zu sterben, aufzuklären.>

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20.11.2017: Leichte Hausarbeit verlängert das Leben: Laufen, Geschirrspülen etc.
So wirkt sich Geschirrspülen auf Ihre Lebensdauer aus – US-Forscher
https://de.sputniknews.com/panorama/20171120318360655-frauen-geschirrwaesche-studie/

"Tägliche leichte Körperübungen und Hausarbeit, darunter auch Laufen und Geschirrspülen, wirken sich positiv auf die Lebensdauer aus. Das ist das Fazit einer Studie US-amerikanischer Forscher, die ihre Ergebnisse im Fachblatt „Journal of the American Geriatrics Society“ veröffentlicht haben.

Wie es heißt, ist die Sterberate bei jenen, die mindestens 30 Minuten täglich physisch aktiv sind, um zwölf Prozent niedriger als bei jenen, die unter Bewegungsmangel leiden.

Die Erhöhung körperlicher Anstrengungen auf eine Stunde täglich soll die Wahrscheinlichkeit zu sterben sogar um 39 Prozent senken, so die Studie.

Dabei verstehen die Forscher unter körperlichen Aktivitäten Hausarbeit, darunter auch Reinigung und Geschirrspülen, sowie Spaziergänge an der frischen Luft.

„Lange Zeit wurde die Auffassung vertreten, dass derartige Tätigkeiten unzureichend sind, um gesund zu sein. Jetzt verfügen wir über Beweise, dass sogar leichte Körperübungen für Frauen die Wahrscheinlichkeit ihrer Sterblichkeit in den kommenden drei bis vier Jahren deutlich verringern“, sagte die führende Expertin der Studie, Andrea Lacroix.       

An der Studie nahmen 6.000 Frauen im Alter zwischen 65 und 99 Jahren teil."

Link: Studie: Einfache Wege zur Verlängerung der Lebensdauer

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Internationale Studie 6.12.2017: Gesunde Ernährung und immer etwas Bewegung - bringt längeres Leben
Hauptfaktor für Langlebigkeit genannt
https://de.sputniknews.com/wissen/20171206318583079-langlebigkeit-umwelt-genom/

"Die Lebenserwartung eines Menschen hängt viel mehr vom Einfluss der Umwelt als von seinem Genom ab. Zu diesem Schluss ist ein internationales Forscherteam gelangt, das geklärt hat, wie sich die epigenetische Regulation des Genoms von Zwillingen mit dem Alter verändert.

Laut dem im Repositorium „bioRxiv“ veröffentlichten Vorabdruck der diesbezüglichen Studie ist die DNA-Methylierung – die chemische Kopplung von Methylgruppen (Molekülteilen) an bestimmte Nukleotide der DNA – einer der Alterungsfaktoren des Menschen. Den Zytosinen – den Grundbausteinen der Nukleinsäuren – schließen sich dabei Methylgruppen an, wodurch die Funktionen bestimmter Gene unterdrückt werden.

Die Studie belegt, dass sich das Bild der Genom-Methylierung mit dem Alter verändert. Es werden beispielsweise Gene aktiv, die die Neurodegeneration fördern, und die DNA, welche die Entwicklung von Arteriosklerose hemmt, wird unterdrückt.

Laut vorherrschender Meinung ist das Bild der Methylierung von Erbfaktoren geprägt. Anhand der Langzeitforschung wurde jedoch bewiesen, dass die DNA-Methylierung, das heißt die Veränderung der DNA-Struktur, bei Zwillingen nicht durch Erbfaktoren bestimmt wird und mit der Zeit einen zunehmend unterschiedlichen Charakter annimmt.

An der Forschung waren insgesamt 385 Personen aus Schweden beteiligt, bei denen im Laufe von 20 Jahren Blutproben entnommen wurden.

Die Alterung des Menschen hängt somit von Zufalleffekten und Umweltfaktoren und nicht von Genen ab. Demnach kann die Lebensdauer eines Menschen durch eine gesunde Ernährung und physische Übungen wesentlich verlängert werden."

Link: Lebenserwartung der Russen steigt auf historisches Rekordhoch

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"USA" 8.1.2018: Diet Coke soll langes Leben fördern
104-Jährige gibt erstaunliches Rezept für Langlebigkeit
https://de.sputniknews.com/panorama/20180108318968106-104-jaehrige-lueftet-geheimnis-der-langlebigkeit/

<Eine US-Amerikanerin, die am 1. Januar 2018 ihren 104. Geburtstag gefeiert hat, hat das Geheimnis ihrer Langlebigkeit gelüftet. Und ihr Rezept ist, gelinde gesagt, überraschend.

Die 104-jährige Theresa Rowly aus dem US-Bundesstaat Michigan hat laut der Webseite „WZZM“ erklärt, dass sie ihr hohes Alter dank dem Erfrischungsgetränk Diet Coke erreichen konnte. Sie trinke mindestens eine Dose pro Tag.

„Ich trinke es, weil es mir gefällt. Ich gehe am Mittwoch einkaufen, und ich brauche mehr Diet Coke. Ich habe eine Tasche voller leerer Dosen. Ich muss sie abgeben, um noch mehr Diet Coke zu kaufen“, sagt die 104-Jährige.

​Diet Coke erschien in den USA erstmals im Jahr 1982, als Rowly 68 Jahre alt war. Doch Wissenschaftler bezweifeln, dass der Softdrink Rowly das Leben verlängert haben soll. Laut Studien kann das Getränk trotz des niedrigen Kaloriengehalts Übergewicht und Diabetes sowie Schlaganfälle und Demenz verursachen.>

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28.8.2018: Wer mehr Urlaub macht, lebt länger
Oft Urlaub und lange leben – Forscher entdecken engen Zusammenhang
https://de.sputniknews.com/wissen/20180828322127695-langlebigkeit-langer-urlaub-beobachtung/

<Forscher von der Universität Helsinki in Finnland sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Urlaub das Risiko eines Frühtodes bedeutend senken kann. Dabei kann selbst eine gesunde Lebensweise nicht den Stress kompensieren, der die Langlebigkeit des Menschen negativ beeinflusst, wenn er sich wenig erholt und viel arbeitet. Dies meldet „EurekAlert“.

An einer langjährigen Studie, die 1974 begonnen und 40 Jahre gedauert hatte, haben 1222 Männer teilgenommen, die in den Jahren 1919-1934 geboren wurden. Auf die Freiwilligen soll sich zumindest ein Faktor für die Entwicklung von Herz- und Kreislauferkrankungen – wie Rauchen, hoher Blutdruck, hoher Cholesterin- und Fettgehalt, Störung der Toleranz zur Glukose oder Fettleibigkeit — ausgewirkt haben.

Die Testpersonen waren in zwei Gruppen geteilt – eine Kontrollgruppe (610 Männer) und eine Testgruppe (612 Männer). Die Testgruppe hatte alle vier Monate mündliche und schriftliche Empfehlungen erhalten, wie zum Beispiel: öfter aerobe Übungen zu machen, ein gesundes Essen zu verzehren und mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn medizinische Beratungen nicht effektiv waren, haben Freiwillige aus der Testgruppe Präparate zur Senkung des Blutdrucks bekommen. Die Menschen in der Kontrollgruppe haben gewöhnliche Dienstleistungen im Rahmen des üblichen Gesundheitswesens erhalten, und ihr Gesundheitszustand wurde von den Forschern nicht beobachtet.

Es hat sich herausgestellt, dass sich das Risiko eines Todes wegen der Herz- und Kreislauferkrankungen in der Testgruppe um 46 Prozent im Vergleich zu der Kontrollgruppe verringert hätte. Allerdings starben die Menschen, die medizinische Konsultationen während der 15 Jahre ihrer Beobachtung – bis 1989 — erhalten hätten, im Ganzen öfter.

Um mehr Klarheit zu bekommen, haben die Forscher ihre Studie bis zum Jahr 2014 verlängert und jetzt auch solche Faktoren mitberücksichtigt wie Arbeitsumfang, Schlafstunden und Urlaubsdauer.

Es stellte sich heraus, dass die Menschen in der Testgruppe, die drei oder weniger als drei Wochen Urlaub jährlich machten, um 37 Prozent öfter starben als diejenigen, die sich von der Arbeit mehr erholt hatten.>

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