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Heilung ohne Medikament - Teil 1

Fernheilung - Erkenntnisse - Blutgruppenernährung - Spiel - Bastelarbeiten - Werken - Gruppengebet - Hypnosetherapie - Körperteile nachwachsen lassen (Lurche) - Placebos - Bios-Logos - 10er-Gruppen - Handauflegen - Stromkur auf Eisenbahngeleisen - Weihwasser - Heiler Braco mit seinem Blick - Wallfahrt - Kinder

Spielen hält
              das Gehirn fit, z.B. mit einer Spielesammlung    Handarbeit
              wie z.B. Nähen hält das Gehirn fit   Heiler
              Braco heilt mit einem "gebenden Blick",
              Portrait
Spielen hält das Gehirn fit, z.B. mit einer Spielesammlung [1] - Handarbeit wie z.B. Nähen hält das Gehirn fit [5] - Heiler Braco - Heilung mit einem Blick [12]

Meldungen,

präsentiert von Michael Palomino

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September 2000: Günstige Diagnose lässt Krebs verschwinden

aus: Heilung nach verfälschter günstiger Diagnose; Pressespiegel 2000; aus: natur und Heilen, 9/2000; http://www.pilhar.com/News/Presse/2000/0009.htm

aus: Heilung nach verfälschter günstiger Diagnose; Natur und Heilen 5/00 "Krebsfrüherkennung - Ein Geschäft mit der Angst?"

<Ein Fall aus Österreich ist hier besonders aufschlussreich. Aus einer Meldung vom 7.10.99 in allen österreichischen Medien erfuhr man Folgendes: Die Sekretärin eines Frauenarztes hatte sechs Jahre lang bei insgesamt 140 Patientinnen die histologische Diagnose "bösartiger Krebs" der Abstriche "entsorgt" und den Patientinnen geschrieben, es sei "alles in Ordnung". Und siehe da: Alle Patientinnen genasen, und ihre Heilung wurde als sogenannte "unerklärliche Spontanheilung" eingestuft. Hätte man den Patientinnen die Krebsdiagnose mitgeteilt und die entsprechende Therapie (Operation und Chemotherapie) eingeleitet, dann wäre inzwischen, entsprechend der amtlichen Statistik, ein Grossteil der Patientinnen tot.>

Dr.med. G.H.
A-Leonding

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20
                minuten online, Logo 

21.3.2008: <In der Westschweiz bieten Spitäler Hand zur "Fernheilung"

aus: 20 minuten online, 21.3.2008; http://www.20min.com/news/schweiz/story/12227042

Teufelszeug, Scharlatanerie oder Nächstenliebe: Menschen, die mit geheimen Formeln über Distanz heilen wollen, gibt es überall. In der Westschweiz vermitteln Spitäler die Namen von Telefonheilern. Selbst Ex-Miss-Schweiz Lauriane Gilléron setzt auf Geistheilung.

Mehrere Dutzend Telefonheiler praktizieren in der Westschweiz das «Secret», zu deutsch «Geheimnis». Es handelt sich dabei um Gebetsformeln, die Verbrennungen lindern, Blutungen stillen, aber auch Warzen und Ekzeme zum Verschwinden bringen sollen.

Die Anwendung des «Secret» ist kostenlos. In der Lausanner Privatklinik «Clinique de la Source» kommt es sogar bei Krebstherapien zum Einsatz.

Alternatives «Beruhigungsmittel»

«Wenn wir unsere Patienten mit anderen Mitteln nicht beruhigen können, bieten wir das «Secret» an», sagt Clare Guillemin, Chefin der Onkologie in der Lausanner Privatklinik.

Ist der Patient einverstanden, wird ein Telefonheiler angerufen. Der Heiler, Frauen sind genauso oft vertreten wie Männer, begleitet den Patienten während der Bestrahlungstherapie aus der Ferne mit täglichen Gebetsformeln.

Konzentrieren und um Heilung bitten

Ein Telefonheiler aus dem Berner Jura beschreibt, wie er gegen Schmerzen und Folgen von Verbrennungen vorgeht: Erst frage er nach Alter, Namen und Beschwerden der betroffenen Person.

«Nach dem Telefongespräch konzentriere ich mich, spreche die Formel und anschliessend ein 'Heile, heile die Verbrennug'», erklärt der Mann. Dabei rufe er die Macht Gottes an. «Es funktioniert nicht immer, aber meistens», räumt er ein.

Auch gelinge es ihm nur bei Verbrennungen, Blutungen und Ekzemen Linderung zu verschaffen. «Den Warzen komme ich nicht bei». Möglich sei die Fernheilung durch mentales Training. Er habe während Jahren Entspannungstechniken geübt.

Zum «Secret» ist der bekennende Katholik als junger Mann durch einen Priesterfreund gekommen, der ihm die Formel übertragen habe. Als eine «Macht» will der 70-Jährige, der anonym bleiben möchte, das «Secret» nicht verstehen. Er warnt sogar vor zu grossem Vertrauen in die Methode. «Im Allgemeinen wollen die Leute nur, dass man ihnen zuhört».

CHUV gibt Nummern weiter

Kostenlos ist die Behandlung mit dem «Secret» nur vordergründig. Gegen eine zugesandte Entschädigung haben die meisten Heiler keinen Einwand. Für viele ist das Fernheilen sogar ein gutes Geschäft. Bekannte Telefonheiler erhalten bis zu zehn Anrufe pro Tag.

Einige Westschweizer Spitäler verfügen über eine Liste mit Kontakten zu Telefonheilern. Das Lausanner Universitätsspital CHUV gibt die Nummern auf Anfrage weiter.

Ex-Miss-Schweiz beim Magnetopathen

Auch die Anbieter anderer übersinnlicher Heilpraktiken haben starken Zulauf. Das Westschweizer Magazin «L'Illustré» berichtete, dass Ex-Miss Schweiz Lauriane Gilliéron wegen ihrer Rückenbeschwerden einen Magnetopathen aufsuchte, der durch Handauflegen heilt.

Die übersinnlichen Heilpraktiken stossen in einigen Kreisen auch auf deutliche Ablehnung. So wird im Internetforum jesus.com vor solchen Heilkünsten gewarnt. [Dabei ist jedes Gebet, das über Distanz für die Heilung von jemand anders stattfindet, genau gleich eine Fernheilung].

Krankheiten falsch eingeschätzt

Alt-Nationalrat Yves Guisan, Vizepräsident der Ärztegesellschaft FMH plädierte im Magazin «Illustré» für ein friedliche Koexistenz von Schulmedizinern und Heilern. Wichtig sei, dass der Vertrauensarzt über Besuche bei Heilern im Bild sei.

Guisan warnt vor der Gefahr, dass durch Heiler die Symptome von schweren Krankheiten unterschätzt werden können. Befinde sich ein schwerkranker Mensch am Lebensende, erschwerten Heilsversprechen den Angehörigen auch die Sterbebegleitung und den Abschied, sagt der Arzt.

Quelle: SDA/ATS>

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Michael
              Palomino am 8.4.2008 im Café Yucca in Zürich mit Gitarre:
              Der Heuschnupfen ging durch Erkenntnisse über die grausame
              Familie weg
Michael Palomino am 8.4.2008 im Café Yucca in Zürich mit Gitarre [2]: Der Heuschnupfen ging durch Erkenntnisse über die grausame Familienkonstellation von alleine weg

Erkenntnisse lassen Heuschnupfen verschwinden

Psychische Erkenntnisse über die Familienkonstellation haben bewirkt, dass der Heuschnupfen vom einen Tag auf den anderen praktisch verschwunden ist. Das war ca. 1988. Die seelischen Energien in meinem Körper bekamen durch die Erkenntnis eine Korrektur.

Michael Palomino

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Michael
              Palomino am 8.4.2008 im Café Yucca in Zürich mit Gitarre:
              Der Heuschnupfen ging durch Erkenntnisse über die grausame
              Familie weg
Michael Palomino am 8.4.2008 im Café Yucca in Zürich mit Gitarre [2]: Im Jahre 2007 konnte ich durch die Blutgruppenernährung viele kleine gesundheitliche Einschränkungen loswerden.

Blutgruppenernährung macht gesund und lässt chronische Krankheiten verschwinden

Mit der Ernährung gemäss Blutgruppen kann man sich dem Organismus gemäss ernähren, so dass viele chronische Krankheiten nicht entstehen, oder dass sie innert 6 Monaten von allein verschwinden, weil die Organe mit der Blutgruppenernährung wieder alle optimal funktionieren.

Übersicht über die Blutgruppenernährung gemäss Naturheilarzt Dr. Peter D'Adamo: 
http://www.med-etc.com/DrDAdamo-index.html


Michael Palomino

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n-tv Logo

Gesunde Hirnstrukturen mit Töpfern, Handarbeit, Lesen, Spielen, wenig TV

Töpfern, Handarbeit, Lesen, Spielen, wenig TV
Töpfern im
                  Ringsystem hält das Gehirn fit
Töpfern im Ringsystem  hält das Gehirn fit [3]

Ein Buch
                  lesen hält das Gehirn fit
Ein Buch lesen hält das Gehirn fit [7]
Töpfern an
                  der Töpferscheibe hält das Gehirn fit
Töpfern an der Töpferscheibe hält das Gehirn fit [4]

Spielen
                  hält das Gehirn fit, z.B. mit einer Spielesammlung
Spielen hält das Gehirn fit, z.B. mit einer Spielesammlung [1]
Handarbeit
                  wie z.B. Nähen hält das Gehirn fit
Handarbeit wie z.B. Nähen hält das Gehirn fit [5]


Spielen
                  hält das Gehirn fit, z.B. im Familienspiel
Spielen hält das Gehirn fit, z.B. im Familienspiel [8]
Beispiel einer reinen Handarbeit, eine
                  gestickte, rote Blumentasche aus Ayacucho (Peru)
Beispiel einer reinen Handarbeit, eine gestickte, rote Blumentasche  aus Ayacucho (Peru) [6]

TV-Konsum gestrichen, Bub
TV-Konsum gestrichen, Bub [9]


aus: n-tv online: Gegen Vergesslichkeit - Töpfern hilft; 18.2.2009; http://www.n-tv.de/1105640.html

Es scheint Tatsache, dass gesunde Tätigkeiten der "Steinzeit" gesunde Hirnstrukturen fördern. Der Artikel:

<Lesen und Töpfern können laut einer Studie das Gehirn älterer Menschen tatsächlich fit halten. "Die Studie ist deshalb interessant, weil sie zeigt, dass Altern kein passiver Prozess sein muss", sagte der Autor der Studie, Yonas Geda, Neuropsychiater an der Mayo Klinik in Rochester (Minnesota). Sein Team hatte Menschen im Alter von 70 bis 89 Jahren nach ihren derzeitigen und früheren Gewohnheiten befragt.
 
Ergebnis: Menschen, die lesen, spielen, handarbeiten oder sich am Computer sinnvoll beschäftigen, haben ein um 30 bis 50 Prozent geringeres Risiko für Gedächtnisverlust im Alter als untätige Menschen. Wer im hohem Alter (70 bis 89 Jahre) weniger als sieben Stunden täglich vor dem Fernseher verbringt, hat zudem ein 50 Prozent kleineres Risiko als derjenige, der mehr als sieben Stunden vor der Flimmerkiste sitzt. Menschen, die bereits im mittleren Alter (50 bis 65 Jahre) beispielsweise sozial aktiv waren und Zeitschriften lasen, hatten laut der Untersuchung ein etwa 40 Prozent geringeres Risiko, später Probleme mit ihrem Erinnerungsvermögen zu bekommen.
 
Mit geistigem Training könne man sich gegen späteren Gedächtnisverlust schützen, sagte Geda laut der Mitteilung der American Academy of Neurology. Der Forscher schränkte allerdings ein, dass sich die Studie auf die Angaben der Teilnehmer zu ihrer Vergangenheit verlässt. Daher müssten die Ergebnisse noch von weiteren Untersuchungen bestätigt werden.
 
Die Wissenschaftler untersuchten 197 Menschen im Alter von 70 bis 89 Jahren, deren Denkleistungen leicht eingeschränkt waren oder die bereits unter Gedächtnisverlust litten. Zum Vergleich befragten sie 1124 Menschen im gleichen Alter, die keine Probleme hatten, sich zu erinnern. Beide Gruppen mussten berichten, womit sie sich im vergangenen Jahr und im Alter von 50 bis 65 Jahren beschäftigt hatten. Die Studie soll auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology in Seattle vorgestellt werden, die am 25. April beginnt.>


Kommentar

Wenn wir die "Entwicklungsländer" betrachten, wo die Kinder entweder zur Kinderarbeit eingesetzt oder vor den Fernseher gesetzt werden, weil das Geld für Werkzeuge oder für Spielzeug fehlt, oder weil die Phantasie fehlt, mit Werkzeugen oder Spielzeugen umzugehen, dann kann man sich vorstellen, wie sehr die durchschnittlichen Gehirnstrukturen von Menschen in den "Entwicklungsländern" geschädigt sind.

Michael Palomino, 17.3.2009

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Extremnews online, Logo

30.4.2010: <Fernheilung ist auch per Video möglich>

aus: Extremnews online; 30.4.2010;
http://www.extremnews.com/berichte/wissenschaft/157612f65fe5beb

<Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt.

Video "Wie Sie sich von Ihren Ängsten befreien (Teil 1 von 3)"

Die überwältigende Resonanz der Rückmeldungen, die uns aufgrund des am 19. März gestarteten Fernheilungsexperimentes erreicht hat, zeigt, dass Fernheilung auch per Video möglich zu sein scheint. Der englische Geistheiler Karma Singh, mit dem wir gemeinsam das Experiment durchgeführt haben, hat nun noch eine Steigerung vorbereitet. Da das Thema „Angst“ eine generelle Grundlage für Probleme aller Art bildet, bietet Karma Singh allen Personen, die sich von Ängsten befreien wollen, die Möglichkeit an, sich an dem neuen sensationellen Experiment der „Angstlöschung per Video“ kostenfrei zu beteiligen.

Als unser Team von ExtremNews Anfang März diesen Jahres das Fernheilungsexperiment mit dem bekannten englischen Geistheiler und Buchautor Karma Singh vorbereitet hat, waren wir skeptisch, wie die Resonanz der Leser ausfallen würde. Doch schon am ersten Tag, nachdem das Video im Internet zu sehen war, erreichten uns die ersten Zuschriften von Lesern, die etwas gespürt hatten. Mittlerweile melden sich Menschen aus der ganzen Welt, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie aufgrund der Videos gemacht haben, mitzuteilen.

So berichten sehr viele Teilnehmer des Experimentes, dass sie bei der ersten Aussendung Wärme und ein Kribbeln gespürt hätten. Je öfter sie die Videos angesehen hätten, um so stärker sei ein Fließen von Energie im Körper zu spüren gewesen. Manche berichten auch, dass sie beim Ansehen der Übermittlungen ein Gefühl wie Resignation oder Trauer erlebt hätten. Doch je mehr sie sich die Übermittlungen angeschaut hätten, umso mehr verwandelte sich das Empfinden in ein positives Wohlgefühl und in Freude. Immer wieder wurde auch berichtet, dass ein Druck am Körper, den Nieren oder im Kopfbereich empfunden wurde. Neben diesen persönlichen Eindrücken und Empfindungen, teilten die Zuschauer aber auch konkrete gesundheitliche Auswirkungen mit. So schreibt ein Herr, dass er seit vier Wochen Blut im Urin hatte. Nach dem ersten Ansehen der Übermittlungen war kein Blut mehr zu erkennen. Es ist bisher auch kein Blut mehr aufgetreten. Ein Dialyse Patient aus dem Großraum München fängt an, seine Niere wieder zu spüren. Es gibt aber auch Teilnehmer, die bei den ersten beiden Übermittlungen, auch nach mehrmaligem Betrachten der ersten beiden Videos, bewusst nichts gespürt haben. Doch als sie dann mit der dritten Übermittlung begonnen hatten, verspürten auch sie etwas. Manche berichten davon, dass ihnen auf einmal die Nase anfing zu laufen oder der Körper einen Entgiftungsprozess startete. Wer möchte kann sich nach wie vor die Videos anschauen und von seinen Erfahrungen berichten. Alle weiteren Infos hierzu finden Sie unter: www.extremnews.com/berichte/gesundheit/1d6b12e8337d9cb

Löschen Sie Ihre Ängste

Unser ganzes Leben und wie wir uns verhalten wird durch Ängste beeinflusst. Wenn Sie beispielsweise eine Arbeit ausüben, die Ihnen keine Freude bereitet, sondern Sie diese nur tun, weil Sie Geld verdienen müssen, so ist der Grund hierfür "Angst". Sie haben Angst davor keine andere Arbeit zu finden und somit nicht mehr über genügend Geld zu verfügen. Beeinflusst durch diese Angst, trauen Sie sich nicht, einen Beruf auszuüben, der Ihnen mehr Spaß bereiten würde. So entscheiden wir uns täglich neu aufgrund von Ängsten, Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht wollen. Wäre es nicht wünschenswert, wieder frei entscheiden zu können, was man wirklich möchte?

Der Geistheiler Kama Singh bietet ihnen nun vollkommen kostenfrei die Möglichkeit, Ihr Leben ohne Angst zu gestalten. Das Einzige was Sie hierzu tun müssen, ist sich so oft Sie möchten die nachfolgenden Videos anzuschauen. Sie glauben nicht, dass dies funktioniert? Dies können wir gut nachvollziehen, denn es wäre in der Tat sensationell. Das, was wir jedoch beim Anfertigen der Aufnahmen in unserem Studio erlebt haben, war sehr überzeugend. So wechselte beispielsweise plötzlich bei einer an diesem Tag sehr depressiven Person die Stimmung. Es kehrte schlagartig die Lebensfreude zurück und so produktiv hatten wir diejenige noch nicht erlebt. Bei unserem ganzen Team erhöhte sich die Leistungsfähigkeit und es war eine wunderbare Harmonie zu verspüren. Stellen Sie sich einmal eine Welt vor, in der wir alle friedlich zusammen leben würden. Denn das Gegenteil von Angst ist Frieden. Lassen Sie uns nicht nur davon träumen, sondern beginnen Sie noch heute damit Ihr Leben wieder nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Bis auf ein paar Minuten Zeit täglich kostet Sie dies nichts und ist völlig frei von irgendwelchen Verpflichtungen. Im Gegenteil: Karma Singh macht Ihnen mit den Übermittlungen vielleicht eines der wertvollsten Geschenke, welches Sie bisher in ihrem Leben bekommen haben.

Sowohl Karma Singh als auch unser Team von ExtremNews würden sich freuen, wenn Sie die Information an möglichst viele Menschen weiterleiten, damit wir alle dem Traum von einer friedlichen Welt ein Stück näher kommen.>

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n-tv online,
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6.8.2010: Fernheilung durch Gruppengebete: Heilung von Hör- und Sehschäden in Mosambik

aus: n-tv online: Ursache noch unklar: Gruppengebete können heilen; 6.8.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Gruppengebete-koennen-heilen-article1220131.html
 
<Forscher finden in einer Studie heraus, dass Gruppengebete heilen können.

Gemeinsames Beten für einen kranken Menschen kann einer Studie zufolge angeblich heilen. Ärzte und Wissenschaftler untersuchten in Mosambik auf dem Land solche Gruppengebete und stellten fest, dass Hör- und Sehschäden danach deutlich zurückgegangen seien, wie Studienleiterin und Religionsprofessorin Candy Gunther Brown von der US-Universität Indiana mitteilte. Die Untersuchung befasste sich demnach mit der Wirkung des Betens, nicht mit der Suche nach den Ursachen für solche Veränderungen. Beobachtet wurden Gebete von Gruppen der Pfingstgemeinde, deren Mitglieder im Beisein des Kranken beten - häufig mit Körperkontakt.

Die Studie soll im September im "Southern Medical Journal" veröffentlicht werden. Brown räumte ein, dass das Phänomen noch sehr viel intensiver untersucht werden müsse. Für ihre Studie waren in mehreren Dörfern und Städten von Mosambik insgesamt 14 Menschen mit Hörschäden und elf mit Sehproblemen beobachtet worden.

AFP>

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Welt online,
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15.11.2010: Hypnose statt Medikament: Mit Hypnotherapie können viele Krankheiten geheilt werden, zum Teil chronische und auch psychische Krankheiten

Im Artikel fehlt der Hinweis, dass die Urbevölkerungen diese Trance-Methode sicherlich ebenfalls für Operationen und Heilungen angewandt haben. Die Hypnose als Heilmethode ist also eigentlich ein "alter Hut". Irgendwann sollten dann auch die Krankenkassenbeiträge sinken, wenn Hypnotherapie Schule macht. Aber lesen Sie selbst:

aus: Welt online: Hypnose - wundersame Heilerfolge in Trance; 15.11.2010;
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article10938170/Hypnose-wundersame-Heilerfolge-in-Trance.html

Wehrlos, gefügig, manipulierbar – Hypnose erscheint vielen unheimlich. Doch anders als im Fernsehen gezeigt, hat sie viel zu bieten: Heilung.

Wer Hypnose hört, schaudert ein wenig. Eine Urangst ist damit verbunden. Immer noch denkt man an okkulte Sitzungen, in denen wehrlose Opfer in totalem Kontrollverlust als gefügige Marionetten anderer Leute Befehle ausführen und sich nachher nicht einmal daran erinnern können.

Doch anders als Zirkusshows suggerieren, hat die Hypnose einiges zu bieten: Heilen in Trance ist weder Scharlatanerie noch mystische Spinnerei. Immer mehr Mediziner, Psychotherapeuten und Zahnärzte machen sich die Hypnotherapie zunutze. Die Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) zählt inzwischen 1200 Mitglieder, davon sind rund 400 Zahnärzte. Die Therapie ist unter Ärzten durchaus anerkannt. Sie ist Heilung in Trance. Forscher haben allerdings noch nicht bis ins kleinste Detail herausfinden können, was genau in den Nervenzellen durch Hypnose bewirkt wird, was also letztlich zur Heilung führt.

Hypnotisierte werden nicht manipuliert

„Hypnotisierte sind weder willenlos noch ausgeliefert“, sagt Burkhard Peter, Psychotherapeut und Hypnotherapeut in München. „Während der therapeutischen Hypnose weiß der Hypnotisierte ständig, was er tut.“ Wie im wachen Zustand kann er seine Antwort abwägen und nur das verraten, was er will. „Die Hypnotisierten erinnern sich an Vergessenes und Verdrängtes und erkennen Zusammenhänge, die im Unbewussten liegen und wirken“, sagt Peter. „Trance ist nicht Bewusstlosigkeit, sondern bedeutet, gleichzeitig konzentriert und entspannt zu sein. Die Patienten werden nicht manipuliert, sondern es sollen sich ihnen Möglichkeiten eröffnen, dass negatives Verhalten und ungünstige Einstellungen umgelenkt werden."

Hypnotisierte können zwar theoretisch alles um sich herum erfassen, ihre Aufmerksamkeit ist aber eingeschränkt und nur auf die Stimme des Therapeuten gerichtet. Gefühle sind leichter zu spüren und innere Bilder werden lebendiger und realistischer wahrgenommen. Die Ordnung der Zeit ist aufgehoben. Ähnlich wie beim Lesen eines spannenden Buches, wenn die Welt drumherum verschwindet. Dieser Zustand ermöglicht den Zugang zum Unbewussten. Erinnerungen und Gefühle, die im wachen Zustand für uns nicht erreichbar sind – etwa Erlebnisse aus frühester Kindheit – können hervorgeholt, aufgearbeitet und neu bemessen werden. In diesem Zustand ist der Hypnotisierte auch offen für Beeinflussungen (Suggestionen), die der Hypnotiseur im Unbewussten verankern kann.

Solche Suggestionen können Gedanken betreffen, aber auch körperliche Zustände. Sie wirken wie manche Sätze unserer Eltern, die noch immer in uns verankert sind. Patienten finden in Trance ihre eigenen Möglichkeiten, ihre Beschwerden direkt zu beeinflussen. Schmerz wird weniger stark wahrgenommen. Es lösen sich Ängste und seelische Blockaden, die andernfalls Krankheiten verursachen könnten. Dies wird vor allem von der „integrativen tiefenpsychologischen Hypnosetherapie“ genutzt.

Hypnose ist ein Mulitalent

Dank ihr [der Hypnotherapie] haben Menschen gelernt, ohne Angst zum Zahnarzt zu gehen. Manche brauchen sogar keine Betäubungsmittel mehr, hören mit dem Rauchen auf, verlieren ihre Flugangst oder sogar ihre Schmerzen. Warzen, Asthma, Reizdarm oder Neurodermitis verschwinden. Erfolge gibt es auch bei Tinnitus, psychosomatischen Bauchschmerzen, Zwangsstörungen, Chemotherapie, ADS, Adipositas und Depressionen. Am effektivsten wirkt die Hypnose aber bei Leiden, deren Ursache psychisch ist.

Nach einer Studie der Universität Tübingen, in der mehr als 200 empirische Untersuchungen ausgewertet wurden, liegt die Heilungsquote der Hypnose zwischen 60 und 70 Prozent. Damit glänzt sie im Vergleich zu anderen Methoden. „Mit drei Sitzungen kann man unter Umständen jemanden von seiner Nikotinsucht befreien. Bei Schlafstörungen sind meist sechs Stunden notwendig“, sagt der Tübinger Psychotherapeut Dirk Revenstorf, Leiter der Studie. Bei Rauchstopp waren nach der Hypnotherapie drei Monate später 65 Prozent konsequent geblieben, nach einem Jahr 45 Prozent. Andere Methoden schaffen das kaum.

In Trance empfindet der Patient weniger Schmerzen: Selbst Tumor- und Gesichtsoperationen können ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Die Hypnose kann direkten Zugriff auf das Nervensystem nehmen und Schmerzen lindern, teilweise sogar komplett abschalten. Langsam behauptet sie sich in der modernen Medizin.

Unter Leitung des Wissenschaftlers und Psychotherapeuten Stefan Jacobs von der Universität Göttingen nahmen 30 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, Migräne oder Rheuma und bisher erfolgloser Therapie teil. Sie lernten, sich mithilfe einer Hörkassette in einen Zustand tiefer Entspannung zu versetzen. Die Kassetten wurden für jeden individuell zusammengestellt – vom Therapeuten besprochen und mit Geräuschen untermalt.

All dies dient dazu, die Patienten auf einer Fantasiereise zu begleiten, etwa an einen einsamen Strand. Es ist eine Kombination von Hypnose und Selbsthypnose. Die Selbsthypnose erfolgte neun Wochen lang mindestens zweimal täglich, sobald die Schmerzen zunahmen. Wöchentlich fand eine Therapiesitzung statt. Die Verhaltenstherapie bestand im Wesentlichen aus dem Führen eines Schmerztagebuchs.

Der Verbrauch von Opioiden, peripheren Analgetika und Antidepressiva sank bei den schmerzkranken Teilnehmern um 60 bis 75 Prozent. „Die Hypnose führt offenbar kombiniert mit Verhaltenstherapie dazu, dass sich die Schmerzen auf einem niedrigen Niveau einpendeln“, sagt Jacobs.

60 Prozent aller Frauen und Männer gehen sehr ungern zum Zahnarzt. Weitere 25 Prozent zögern einen Termin so weit es geht hinaus. Selbst eine schmerzfreie Behandlung bleibt oft als schlechte Erfahrung im Gedächtnis. Allein die Angst vor möglichen Schmerzen schreckt ab.

„Es ist oft nicht unmittelbar ersichtlich, warum diese Patienten Widerstände entwickeln, Behandlungsversuche boykottieren und zudem übermäßig schmerzempfindlich sind“, sagt Zahnarzt Stephan Eitner, Präsident der Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie. „Die medizinische Hypnose, die wir bei unseren Behandlungen einsetzen, eignet sich ideal, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.“

OP-Licht verwandelt sich in Sonnenschein

Mit Musik, beruhigenden Worten und Konzentration gelangen die Patienten in einen entspannten Zustand. Sie erinnern sich dabei beispielsweise intensiv an schöne Erlebnisse. Die Behandlung, vor der sie sich gefürchtet haben, rückt in den Hintergrund. Die Muskelspannung nimmt ab, die Herzfrequenz sinkt, der Blutdruck fällt, die Atemzüge werden langsamer und auch die Hirnaktivität verändert sich. Die Situation ist vergleichbar mit einem Film, in den der Zuschauer gedanklich versinkt und die Rückenschmerzen, die der klapprige Kinostuhl verursacht, gar nicht spürt.

Die „Requisiten“ der medizinischen Behandlung können in die Hypnose eingebaut werden und ihre Wirkung noch verstärken. Das OP-Licht suggeriert Sonnenschein, der Speichelsauger Meeresrauschen, und die Abdecktücher sommerliche Wärme. „Auf diese Weise kommt es zu einer völligen Umdeutung der Situation“, sagt Eitner. „Während der Patient so in einem imaginären Sommerurlaub ist, können wir einen Zahn entfernen.“>

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Spiegel
              online, Logo

30.11.2010: Die Lurch-Art "Axolotl" kann sich selber heilen: Arme wachsen nach, Teile von Herz, Hirn und Wirbelsäule wachsen nach - der Gensequenz-Botenstoff "Ambloxe"

aus: Spiegel online: Axolotl: Der Wunder-Wunderheiler; 30.11.2010;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,731102,00.html

Buchempfehlung: "Axolotl Roadkill"

<Von Magdalena Hamm

Der Axolotl ist einzigartig im Tierreich. Amputierte Gliedmaßen wachsen bei ihm nach, sogar Teile von Herz, Hirn und Wirbelsäule erneuern sich nach Verletzungen von allein. Jetzt wollen Wissenschaftler dem Schwanzlurch das Geheimnis der Selbstheilung entlocken.

Eigentlich machen die Axolotl einen vergnügten Eindruck. Knapp hundert der Schwanzlurche dümpeln in den Aquarien der Medizinischen Hochschule Hannover, jeweils zu zweit oder in kleinen Gruppen. Mit den Kiemenbüscheln, die ihnen wie Haare vom Kopf abstehen, und ihrem scheinbar lächelnden Maul wirken die Axolotl sympathisch. Und sie sind neugierig. Nähert man sich ihren Bassins, kommen sie an die Scheibe geschwommen und drücken ihre winzigen Vorderfüße dagegen.

Einige aber sehen anders aus, ihnen fehlt ein Arm oder ein Bein. Manchen ist schon ein Stumpf nachgewachsen.

Forscher haben den Lurchen Teile der Gliedmaßen amputiert oder Hautlappen entfernt, um ihre Regenerationsfähigkeit zu untersuchen. Für die Tiere geht das schmerzfrei unter Narkose, der Schnitt blutet kaum. "Die Gerinnung setzt blitzschnell ein", sagt Mediziner Björn Menger. "Man kann der Heilung fast zuschauen." Bis das Körperteil vollständig regeneriert ist, dauert es meist nur wenige Monate und "bei ganz jungen Tieren sogar nur einige Wochen", hat Molekularbiologin Kerstin Reimers-Fadhlaoui festgestellt.

Es ist diese ungeheure Fähigkeit zur Regeneration, die den Axolotl - in Deutschland durch den Buchtitel "Axolotl Roadkill" einem Massenpublikum bekannt geworden - für die Wissenschaftler so wertvoll macht. Abgetrennte Gliedmaßen, Teile von Herz, Gehirn und Wirbelsäule samt Rückenmark kann der Axolotl komplett funktionstüchtig erneuern, was ihn zum Unikum unter den höheren Wirbeltieren macht.

Molekularbiologen, Chirurgen und Amphibienexperten aus Hannover haben im September eigens ein Zentrum zur Erforschung des Axolotls gegründet. Sie wollen dem Tier das Geheimnis der Wundheilung entlocken, um eines Tages Brandopfern oder Menschen mit Amputationen helfen zu können.

[Der Axolotl ist in Mexiko fast ausgestorben wegen Wasserverschmutzung, Barschen und menschlichem Verzehr]

Der Axolotl ist in freier Wildbahn so gut wie ausgestorben. Der Xochimilco-See unweit der Hauptstadt Mexico City gilt als alleiniger natürlicher Lebensraum von Ambystoma mexicanum. Wasserverschmutzung, Touristen aus der Stadt und ausgesetzte Barsche, die das Futter wegschnappen, haben dem Tier arg zugesetzt. Außerdem gelten die Lurche bei den Mexikanern als Delikatesse.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen sind von den seltsamen Wesen fasziniert. Manche von ihnen glauben sogar, dass die Tiere den Schlüssel für ein langes Leben, ewige Jugend und lebenslange Gesundheit in sich tragen. Für einen Lurch erreicht der Axolotl ein ungewöhnlich hohes Alter, 25 Jahre wurden schon dokumentiert. Dabei wird er nie richtig erwachsen: Statt sich zu einem fertigen Salamander zu entwickeln, verharrt er sein Leben lang im Larvenstadium.

Suche nach dem Heilungsenzym - [die Untersuchung des Heilungsprozesses]

In der Klinik für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie müssen die Axolotl wiederholt Gliedmaßen lassen, um den Forschern Einblicke in ihre erstaunliche Selbstheilung zu ermöglichen. An der Schnittstelle bildet sich zunächst eine Schicht aus umliegenden Hautzellen. Darunter reift eine Art Gewebeknospe heran, aus der sich alle wichtigen Gewebetypen neu bilden: Blutgefäße, Muskeln, Sehnen, Knochen und sogar Nerven.

Wie das genau funktioniert, ist noch nicht abschließend erforscht. Lange nahmen Wissenschaftler an, dass sich die Zellen an der Schnittschnelle auf ein molekulares Signal hin in pluripotente Stammzellen zurückverwandeln, die sich anschließend teilen und in alle nötigen Zelltypen weiterentwickeln können. Doch diese Theorie wurde 2009 widerlegt, als eine Forschergruppe vom Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden eine Arbeit im Fachmagazin "Nature" veröffentlichte.

Mit Hilfe von fluoreszierenden Proteinen konnten die Wissenschaftler das Schicksal der einzelnen Gewebetypen nachverfolgen. Aus einer ehemaligen Muskelzelle entwickelt sich demnach keine Stammzelle, sondern lediglich eine Muskel-Vorläuferzelle, aus der wieder neue Muskelzellen hervorgehen. Analog dazu bildet sich Knorpel neu aus Knorpelzellen. Allein Hautzellen sind flexibler: Aus ihnen können nicht nur Haut, sondern auch Knorpel und Sehnen entstehen.

[Im Kleinkindalter wachsen auch noch Fingerkuppen nach]

Damit sei gezeigt, dass sich die Zellen des "Regenerationswunders Axolotl" gar nicht so anders verhalten als die von Säugetieren, sagte die Studienautorin Elly Tanaka damals. Auch der Mensch verfügt während seiner Embryonalentwicklung über das Potential zur Regeneration. Noch bei Kleinkindern kann sich zum Beispiel die Fingerkuppe wieder erneuern. Mit der Zeit verschwindet diese Fähigkeit aber.

"Wir haben eine gemeinsame Evolutionsgeschichte mit den Amphibien", erklärt Kerstin Reimers-Fadhlaoui. "Grundsätzlich ist die Regeneration also in unserem genetischen Bauplan angelegt." Mit Hilfe der Axolotl könne man nun vielleicht herausfinden, wie man diesen Prozess wieder einschalten kann.

Auf den Dienst für die Wissenschaft folgt die sorgenfreie Rente - [Ambloxe-Gensequenz-Botenstoff fördert Heilprozesse]

Aus dem Erbgut der Wundheilungszellen haben Reimers-Fadhlaoui und ihre Kollegen das sogenannte Transkriptom analysiert. Sie haben sich auf die Gene konzentriert, die bei der Regeneration aktiv sind. Eine der Erbinformationen enthält den Bauplan für ein Enzym, das den Startschuss für die Zellerneuerung setzen könnte: Die sogenannte Ambloxe unterstützt vermutlich die Entstehung eines Botenstoffs, der die Zellen dazu animiert, sich in Vorläuferzellen zu verwandeln.

In ersten Experimenten habe sich gezeigt, dass auch menschliche Zellen auf diesen Botenstoff reagieren, erklären die Forscher. Eine Schicht aus menschlichen Hautzellen, denen sie zuvor die Gensequenz eingepflanzt hatten, heilte nach einer Verletzung wesentlich schneller als unbehandelte Kontrollzellen. Nun sind die Hannoveraner Wissenschaftler dabei, die Ambloxe künstlich zu erzeugen. "Unser Fernziel ist es, daraus einen Wirkstoff herzustellen, der die Wundheilung unterstützt", sagt Mediziner Menger. "Man könnte ihn zum Beispiel als Creme auf Brandwunden auftragen." Bis dahin sei es aber noch ein langer Weg.

Das neu gegründete Axolotl-Zentrum in Hannover widmet sich neben der biomedizinischen Forschung auch dem Artenschutz. Amphibienexpertin Christina Allmeling kümmert sich um die Haltung der Tiere und beteiligt sich an einem internationalen Zuchtprogramm, um die bedrohte Art Ambystoma mexicanum zu erhalten. Zu ihren Grundsätzen gehört es auch, dass keines der Tiere für die Versuche sterben muss. Nach getanem Dienst hat jeder Axolotl Anspruch auf eine sorgenfreie Rente.

So wie "Tigermädchen", mit 16 Jahren der älteste bekannte Axolotl der deutschen Forschung. Ihre Regenerationsfähigkeit hat mit dem Alter rapide abgenommen, nach einem Biss von einem Artgenossen braucht ein abgetrenntes Vorderbein nun schon fast ein Jahr zum Nachwachsen. Auch wenn sie sich immer noch im Jugendstadium befindet, sind ihr die Zeichen der Zeit deutlich anzusehen: Die Augen sind trübe, die Haut ist faltig. Von ewiger Jugend kann keine Rede sein.

Irgendwann geht auch ein Axolotl den Weg alles Irdischen - dann allerdings meist im kompletten Zustand.>

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Welt online,
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16.2.2011: Geistige Kraft unterstützt Heilung oder blockiert die Heilung

aus: Welt online: Hirnforschung: Negatives Denken neutralisiert auch starke Arzneien; 16.2.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article12565552/Negatives-Denken-neutralisiert-auch-starke-Arzneien.html

<Der Glaube an Erfolg oder Misserfolg einer Therapie beeinflusst deren Wirkung viel stärker als bislang angenommen. Das belegen jetzt deutsche Forscher.

Eine negative Erwartungshaltung kann selbst die Wirkung starker Medikamente vollkommen zunichtemachen. Das haben deutsche Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden, in der sie Freiwillige Schmerz aussetzten und anschließend die Wirkung eines Schmerzmittels unter verschiedenen Bedingungen testeten.

Ergebnis: Wussten die Probanden, dass ihnen ein schmerzlinderndes Mittel verabreicht wurde, verstärkte sich die Wirkung des Medikaments. Waren die Probanden hingegen in dem Glauben, dass sie nach einer Infusion mehr Schmerzen als zuvor verspüren würden, fehlte nicht nur der Verstärkungseffekt, das Schmerzmittel verlor sogar gänzlich seine Wirkung.

Dieser Effekt spiegelte sich auch in der Gehirnaktivität der Probanden wider. Die Forscher fordern jetzt, dass Patienten intensiver über ihre Erkrankung und die Therapie aufgeklärt werden sollten, um den therapeutischen Erfolg zu verbessern. Das berichten die Wissenschaftler um Ulrike Bingel vom Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf im Fachjournal „Science Translational Medicine“.

Das Team um Bingel setzte 22 Freiwillige zwischen 21 und 40 Jahren mehrfach für einige Sekunden einem kontrollierten Hitzereiz aus. Dieser verursachte bei den einzelnen Probanden einen mittleren bis starken Schmerz. Dann bekamen die Teilnehmer per Infusion Remifentanil, ein sehr starkes opioidhaltiges Schmerzmittel.

In einem ersten Versuch wussten sie nicht, dass ihnen ein schmerzlinderndes Medikament verabreicht wurde und rechneten demnach nicht mit einem Nachlassen des Schmerzes. Im zweiten Test teilten die Forscher den Probanden dann mit, dass sie ein Schmerzmittel bekamen. Und in einem dritten Experiment wurden sie in dem Glauben gelassen, kein Medikament zu erhalten, obwohl ihnen das schmerzlindernde Mittel verabreicht wurde. Einigen sagten die Wissenschaftler sogar, dass sich durch die Infusion die Schmerzen verstärken könnten.

Wussten die Probanden nichts von dem Schmerzmittel, tat dieses seine Arbeit - der Schmerz ging deutlich zurück. Noch stärker war dieser Effekt, wenn sie sich darüber im Klaren waren, dass ihnen ein Schmerzmittel gegeben wurde: Das Wissen um die Verabreichung reichte aus, um den schmerzlindernden Effekt zu verdoppeln - obwohl die Medikamentendosis die gleiche war.

Ganz anders verhielt es sich dagegen, als die Forscher den Patienten sagten, sie bekämen kein Medikament mehr und der Schmerz könne womöglich zunehmen: Obwohl ihnen ohne ihr Wissen weiter das Analgetikum verabreicht wurde, stieg die Schmerzintensität wieder bis zum ursprünglichen Wert an.

„Die negative Erwartung und die Angst vor dem Schmerz haben den Effekt des Medikaments vollständig zerstört“, sagt Studienleiterin Bingel. „Der Schmerz war bei den Probanden genauso stark, als hätten sie überhaupt kein Medikament bekommen.“

Parallel dazu verfolgten die Forscher die Schmerzverarbeitung im Gehirn der Freiwilligen mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanztomografie. „Dabei zeigten die Schaltstellen des schmerzverarbeitenden Systems, dass die persönliche Erwartung den Effekt des Medikaments beeinflusst“, sagt die Wissenschaftlerin. Glaubte der Proband an die Wirkung der Behandlung, wurde das körpereigene schmerzhemmende System aktiviert und verstärkte so die schmerzlindernde Wirkung des Medikaments.

Die Forscherin rät daher, dass Patienten in Zukunft intensiver und gezielter über ihre Erkrankung und die Behandlung aufgeklärt werden sollten. „Damit sollen positive Erwartungen geweckt und negative vermieden werden“, erläutert Bingel.

dapd/oc>

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7.3.2011: Placebos wirken sogar, wenn der Patient weiss, dass es nur Placebo ist

Prof. Dr. Robert Jütte leitete eine Arbeitsgruppe zum
              Placebo-Effekt.
Prof. Dr. Robert Jütte leitete eine Arbeitsgruppe zum Placebo-Effekt [10]

Prof. Dr. Robert Jütte ist Medizinhistoriker und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer. Er leitete eine Arbeitsgruppe zum Placebo-Effekt.
(Foto: Universität Stuttgart / Robert Jütte)

aus: n-tv online: "Verblüffender Effekt": Placebogabe muss nicht heimlich sein; 7.3.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Placebogabe-muss-nicht-heimlich-sein-article2778481.html

<Die Wahrnehmung der Krankheitssituation spielt eine große Rolle beim Placebo-Effekt.

Ausgehend von einer Studie empfiehlt die Bundesärztekammer ihren Mitgliedern, künftig mehr Placebos einzusetzen. Die Wirkung der Zuckerpillen ist im Gehirn nachweisbar, sie ist also keine pure Einbildung. Und die Pillen helfen selbst dann, wenn der Patient davon weiß. Was dahintersteckt und inwiefern zum Beispiel auch Optimismus einen Placebo-Effekt hat, erklärt Experte Robert Jütte.

n-tv.de: Herr Professor Jütte, bei welchen Krankheiten lassen sich Placebos gut einsetzen?

Robert Jütte: Placebos wirken häufig bei Schmerzen, bei Depression und Schlafstörungen, aber auch bei Reizdarm und Magendarmbeschwerden. Wie Studien zeigen, lässt sich bei einer Vielzahl von Erkrankungen ein starker Placebo-Effekt beobachten.

Haben Placebos grundsätzlich eine direkte medizinische Wirkung oder wirken sie ausschließlich auf dem "Umweg" der Psychologie?

Wie die experimentelle Placebo-Forschung zeigt, wirkt keine Therapie direkt. Immer ist das Gehirn daran beteiligt. Jedem therapeutischen Handeln wird vom Patienten eine Bedeutung beigemessen, die entsprechend vom Körper interpretiert wird. Es ist also nicht die Gabe selbst, die wirkt, sondern das sogenannte "therapeutische Setting".

Nehmen wir an, das "therapeutische Setting" stimmt und der Patient fühlt sich bei seinem Arzt gut aufgehoben. Helfen Placebos unter diesen Umständen selbst dann, wenn der Patient weiß, dass er wirkstofflose Pillen schluckt?

"Jedem therapeutischen Handeln wird vom Patienten eine Bedeutung beigemessen."

Ja, das tun sie tatsächlich. Das hat eine neuere amerikanische Studie gezeigt. Die Placebogabe wirkt auch dann, wenn der Arzt dem Patienten sagt, dass er ein Placebo bekommt. Das ist ein verblüffender Effekt, zu dem es noch zu wenig Forschung gibt. Grundsätzlich darf auf eine Aufklärung des Patienten über Nutzen und Risiken nicht verzichtet werden. Das kann aber im konkreten Fall auch so aussehen, dass der Arzt den Patienten wählen lässt zwischen einer Standardtherapie mit ihren Chancen, Risiken und Nebenwirkungen und einer Therapie, in der der Patient eine Substanz bekommt, die laut Studien ebenfalls körpereigene Mechanismen in Gang setzt, deren genaue Wirkungsweise aber noch nicht bekannt ist.

Man hat herausgefunden, dass die Wirkung eines Placebos von der Aktivierung der Stirnlappen ausgeht. Wofür ist dieser Hirnbereich verantwortlich?

Der vordere Bereich des Stirnlappens, der auch als präfrontaler Cortex bezeichnet wird, reguliert die kognitiven Prozesse, und zwar so, dass wir zu situationsgerechten Handlungen fähig sind.

Was ist mit Meditation und zum Beispiel auch Optimismus? Beides soll ebenfalls unterstützend wirken bei Heilungsvorgängen. Aktivieren auch sie die Stirnlappen? Ist ihre Wirkung mit der von Placebos vergleichbar?

Ein Erklärungsmodell für die Vermittlung des Placebo-Effekts ist der sogenannte mentalistische Ansatz. Er geht davon aus, dass Erwartungen, Hoffnung und insbesondere die Wahrnehmung der Krankheitssituation den Placebo-Effekt hervorrufen. Dieser Ansatz lässt sich neurobiologisch mit der Stimulierung des präfrontalen Cortex erklären. Deshalb vermag auch eine optimistische Grundhaltung zu wirken.

Zählen homöopathische Globuli zu den Pseudo-Placebos, also zu den Arzneistoffen mit sehr niedriger Wirkstoffdosis? Wirken auch sie über den Placebo-Effekt?

Homöopathische Mittel werden häufig als Pseudo-Placebos von Ärzten eingesetzt, die nicht an die Wirkung der Homöopathie glauben. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt aber, dass Placebo-Effekte in der Klassischen Homöopathie nicht größer zu sein scheinen als Placebo-Effekte in der konventionellen Medizin. Das heißt, Globuli wirken manchmal besser, manchmal schlechter als Placebos. Ein Pauschalurteil verbietet sich daher.

Wie oft werden Placebos bisher von Ärzten in Deutschland eingesetzt?

Für Deutschland gibt es keine repräsentativen Umfragen. Nach früheren Studien und einer Befragung bayerischer Ärzte im Jahre 2010 zu urteilen, dürfte der Anteil sehr hoch sein, etwa zwischen 50 und 80 Prozent.

In welchem Ausmaß könnten Placebos Medikamente und andere Therapien ersetzen?

Nie werden Placebos Medikamente oder andere Therapie ersetzen können. Sie können aber helfen, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Medikamenten-Dosis zu verringern. Damit können auch Kosten gespart werden. Der Lerneffekt des Körpers zum Beispiel, der ebenfalls am Placebo-Effekt beteiligt ist, kann optimal in die Therapie eingebaut werden.

Die Fragen stellte Andrea Schorsch>

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März 2011: Reiner Niessen in Thailand heilt mit seiner Bios-Logos-Methode fast jede Krankheit - ohne Medikament, sondern vor allem mit Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Blut, mit Gymnastik und Psychologie

Webseite: http://www.bios-logos-thailand.com/ (mit Video)

Heiler Reiner Niessen heilt in Thailand

Heilung von Rückenproblemen, Gicht, Rheuma, Durchblutungsstörungen und anderer chronischer Leiden ohne Medikament, allein mit Erhöhung des Sauerstoffs im Blut und geziehlten, körperlichen Übungen

Die korrupten, von der Chemie-Industrie korrumpierten Krankenkassen bezahlen seine Arbeit NICHT. Der Kunde muss alles selber bezahlen, oder er darf nur diejenigen Fälle behandeln, die den Krankenkassen aussichtslos erscheinen. SO FUNKTIONIERT IN DEUTSCHLAND DAS "GESUNDHEITSSYSTEM" (Aussage von Reiner Niessen im April 2011).

Der Fall Qazi: http://www.wochenblitz.com/files/2012_04_Fall_Qazi_-_Web.pdf

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29.3.2011: Die Heilung von grosser Wut durch Beten für schwerkranke Personen

aus: http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/ciencia-y-tecnologia/ciencia/16173-rezar-por-otros-ayuda-a-disipar-la-ira-revela-estudio-


Cronicaviva del Perú, Logo

<Rezar por otros ayuda a disipar la ira, revela estudio>






<Beten für andere hilft, den Hass zu reduzieren, besagt eine Studie>

de / aus: http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/ciencia-y-tecnologia/ciencia/16173-rezar-por-otros-ayuda-a-disipar-la-ira-revela-estudio-


Martes, 29 de Marzo de 2011 04:45




Dienstag, den 29. März 2011, 4:45 Uhr

Una simple plegaria puede ayudar a la gente a sentirse menos furiosa y a comportarse de manera menos agresiva después de enfadarse, revela un estudio reciente.

En una serie de experimentos realizados, se demostró que las personas provocadas por comentarios insultantes procedentes de un extraño se muestran menos agresivas si, tras ser vilipendiados, rezan por otra persona.

Cambio en la valoración de situaciones negativas

Los beneficios de la oración identificados no dependen de la intervención divina, sino de que el hecho de rezar cambia la manera en que la gente valora las situaciones negativas, afirma Brad Bushman, coautor del estudio y profesor de psicología y comunicación de la Universidad de Ohio, en un comunicado emitido por dicha universidad.

Según Bushman: “Hemos descubierto que la oración realmente ayuda a la gente a gestionar su ira, probablemente porque hace posible cambiar la perspectiva acerca de los hechos que les enfadan, así como tomárselos menos personalmente”.

El poder de la oración tampoco depende de que las personas sean particularmente religiosas o acudan a la iglesia regularmente. Los resultados obtenidos demuestran que la oración ayuda incluso a las personas que no tienen afiliación religiosa alguna.

Bushman afirma que éste es el primer estudio experimental que analiza los efectos de la oración en la ira y la agresividad. La investigación fue realizada con Ryan Bremner, de la Universidad de Michigan, y Sander Koole de la Universidad VU de Amsterdam.

Tres experimentos distintos


Los científicos realizaron tres experimentos distintos en el marco de su investigación. En el primero de ellos, participaron 53 estudiantes universitarios estadounidenses que inicialmente realizaron un cuestionario con el que se midieron sus niveles de ira, fatiga, depresión, fortaleza y tensión.

Acto seguido, los voluntarios escribieron una redacción sobre un hecho que les hubiera hecho sentir muy enfadados en el pasado. Una vez escrita, la redacción fue evaluada por los investigadores, que siempre dieron la misma respuesta: “ésta es una de las peores redacciones que hemos leído nunca”.

Una vez que se había propiciado el enfado de los participantes, los científicos pidieron a éstos que leyeran una nota de un periódico, en la que se hablaba de una estudiante que padecía una forma extraña de cáncer. A los voluntarios se les pidió, además, que pensaran en cómo se sentía la enferma, y como la enfermedad estaría afectando a sus vidas.

Después, se asignó aleatoriamente a los voluntarios bien que rezaran por la estudiante con cáncer bien que sólo pensaran en ella. Finalmente, se midieron de nuevo los niveles de ira, fatiga, depresión, fortaleza y tensión de los alumnos, con el mismo cuestionario inicial.

Los resultados obtenidos demostraron que los niveles auto-informados de ira eran más altos entre los participantes después de que éstos hubieran sido provocados. Pero aquéllos que habían rezado por la chica enferma se mostraron mucho menos enfadados que los que, simplemente, habían pensado en ella.

Castigos menores

Bushman afirma que en este experimento, como en el segundo, no hubo el requerimiento inicial de que los participantes fueran religiosos. Se dio la situación, sin embargo, de que casi todos ellos afirmaron ser cristianos.

Los resultados de un segundo experimento fueron similares a los del primero: los estudiantes escribieron una redacción, la mitad de ellos acerca de un tema que los enfadaba (sobre esta redacción volvieron a recibir una respuesta negativa) y la otra mitad sobre un tema neutro (sobre esta redacción se les dio una respuesta positiva).

A los participantes se les pidió entonces que rezaran o pensaran sobre el compañero que, supuestamente (porque en realidad los juicios los emitían los propios científicos), había evaluado sus redacciones.

Finalmente, los voluntarios completaron una tarea en la que debían competir con el compañero que había juzgado sus textos (sin llegar a verlo nunca). Si ganaban, podían “castigar” a dicho compañero haciendo que éste oyera un gran ruido a través de unos auriculares. Además, los voluntarios podían elegir cuánto tiempo y a qué volumen se ejecutaba el “castigo”.

Los resultados demostraron que los estudiantes que habían sido provocados actuaron más agresivamente que los que no lo habían sido, pero sólo si no habían rezado por su compañero. Los que sí habían rezado, no actuaron de forma más agresiva que los otros, incluso después de haber sido provocados.

Gestionar las emociones negativas

En el tercer experimento se partió de una investigación previa en la que se había constatado que la gente enfadada tiende a culpar de las cosas que le pasan a otras personas, mientras que las personas no enfadadas las atribuyen a situaciones que escapan a su propio control.

El experimento fue realizado en una universidad holandesa. En este caso, se seleccionaron alumnos sólo cristianos. A la mitad de éstos se les hizo enfadar (con métodos similares a los empleados en los experimentos anteriores) y a la otra mitad, no.

Después, los participantes pasaron cinco minutos bien rezando bien pensando en otra persona que ellos debían conocer personalmente y que necesitara ayuda por cualquier causa. Finalmente, se les pidió que juzgaran 10 sucesos, la mitad de ellos descritos como “causados por una persona” (como perder un vuelo por culpa de la mala conducción de un taxista), y la otra mitad descritos como “el resultado de factores situacionales” (como perder un vuelo por una avería en el avión).

Los resultados demostraron que los participantes que solo habían pensado en la otra persona fueron más propicios a enfadarse por los 10 sucesos, si habían sido provocados, en comparación con los voluntarios no provocados inicialmente.

Estudio anterior


Por el contrario, los participantes que rezaron por otras personas no fueron más propicios a mantener su ira ante estos hechos, independientemente de que hubieran sido o no provocados.

Koole explica que la oración deshace los efectos de la provocación, y afecta a la forma en que la gente percibe estas situaciones. Asimismo, según el investigador, los resultados obtenidos en los tres experimentos demuestran que la oración realmente es un método efectivo para calmar la ira y la agresividad. Bremner añade que la oración puede ayudar, en definitiva, a gestionar las emociones negativas.

Los resultados del presente estudio, que han aparecido publicados en la revista Personality and Social Psychology Bulletin, coinciden con los de una investigación anterior realizada por psicólogos de la Florida State University, que demostró que las plegarias por otros potencian la capacidad individual de perdonar porque, al rezar, las personas dejan de centrar su atención en sí mismos y en sus propios objetivos.  www.tendencias21.net

Yaiza Martínez



Ein einfaches Bittgebet kann den Menschen helfen, sich weniger wütend zu fühlen und sich nach einem Wutanfall in weniger aggressiver Weise zu benehmen. Dies deckt eine neue Studie auf.

Mit einer Reihe durchgeführter Experimente konnte gezeigt werden, dass die durch beleidigende Bemerkungen provozierten Personen sich weniger aggressiv verhielten, wenn andere Personen für sie beteten.

Wechsel bei der Bewertung negativer Situationen

Die bestimmten, positiven Wirkungen eines Gebets hängen nicht von einer heiligen Wirkung ab, sondern davon, dass ein Gebet die Art und weise ändert, wie die Menschen negative Situationen bewerten. Dies versichert Brad Bushman, Mitautor der Studie und Professor für Psychologie und Kommunikation der Universität Ohio, in einem Mitteilungsblatt derselben Universität.

Gemäss Bushman ist es so: "Wir haben aufgedeckt, dass das Gebet wirklich Leuten hilft, ihre Wut unter Kontrolle zu bringen, weil es eine andere Sicht auf die Dinge ermöglicht, die sie aufregen, und um sie weniger persönlich zu nehmen."

Die Macht des Gebets hängt auch nicht davon ab, ob die Menschen speziell religiös sind, oder ob sie regelmässig in die Kirche gehen. Die erhaltenen Resultate zeigen, dass das Gebet auch denjenigen Personen hilft, die keine Bindung zu einer Religion haben.

Bushman versichert, dass dies die erste experimentelle Studie ist, die die Auswirkungen des Gebets auf Wut und Aggressivität untersucht. Die Untersuchung wurde mit Ryan Bremner von der Universität Michigan und mti Sander Koole von der Universität VU in Amsterdam durchgeführt.

Drei verschiedene Experimente

Die Wissenschaftler führten hauptsächlich drei verschiedene Experimente durch. Beim ersten nahmen 53 US-Studenten teil, die anfangs einen Fragebogen ausfüllen mussten, indem sie ihre eigenen Grade bei Wut, Müdigkeit, Depression,Standhaftigkeit und Spannung angaben.

Die zweite Handlung war, dass die Freiwilligen ein Ereignis der Vergangenheit beschrieben, bei dem sie sehr zornig geworden waren. Einmal niedergeschrieben wurde der Bericht von den Wissenschaftlern untersucht, und sie gaben dabei immer dieselbe Antwort: "Dies ist einer der schlechtesten Berichte, die wir je gelesen haben."

Nach der Besäftigung des Zorns der Teilnehmer baten die Wissenschaftler die Teilnehmer, eine Zeitungsmeldung zu lesen, wo ein Student beschrieben wurde, der an einer seltenen Krebserkrankung litt. Die Teilnehmer wurden auch gebeten, daran zu denken, wie sich die kranke Person fühlen würde, und wie die Krankheit sein Leben verändern würde.

Daraufhin wurde den Freiwilligen willkürlich aufgetragen, für den den krebskranken Studenten zu beten oder nur an ihn zu denken. Schlussendlich gaben sie dann noch einmal ihre Niveaus von Wut, Müdigkeit, Depression, Standhaftigkeit und Spannung an, so wie sie es am Anfang getan hatten.

Die erhaltenen Resultate zeigten, dass die selbst geschätzten Niveaus von Wut bei denjenigen Studenten, die für die krebskranke Person gebetet hatten, erheblich niedriger geworden waren, und bei denjenigen Personen, die nur an die krebskranke Person gedacht hatten, war dies nicht der Fall.

Kleinere Strafen

Bushman versichert, dass in diesem Experiment nicht vorausgesetzt wurde, dass die Studenten religiös waren. Es ware aber doch fast alles Christen, wie sie selber angegeben hatten.

Die Resultate eines zweiten Experiments waren ähnlich wie beim ersten: Die Studenten schrieben einen Bericht, die Hälfte von ihnen über ein Thema, das sie erzürnte (und sie erhielten über diesen Berichte eine negative Antwort), und die andere Hälfte sollte über ein neutrales Thema schreiben (und sie erhielten eine positive Antwort).

Den Teilnehmern wurde dann aufgetragen, dass sie an den Kollegen denken oder für ihn beten sollten, wobei vorgetäuscht wurde, dass Kollegen die Texte bewertet hatten (in Realität waren die Meinungen von den Wissenschaftlern selbst).

Schlussendlich erfüllten die Freiwilligen auch noch eine Aufgabe, bei der sie mit dem Kollegen wetteifern konnten, der den Text beurteilt hatte (ohne dass sie ihn je gesehen hatten). Wenn sie gewanen, konnten sie "denjenigen Kollegen "bestrafen", mit einem grossen Lärm am Ohr. Ausserdem konnten die Freiwilligen wählen, wie viel Zeit und mit welcher Lautstärke sie die "Bestrafung" hören wollten.

Die Resultate zeigten, dass die Studenten, die provoziert worden waren, sich agressiver verhielten als jene, die nicht provoziert worden waren, aber nur, wenn sie nicht für ihren Kollegen gebetet hatten. Jene, die gebetet hatten, handelten nicht agressiver wie die andern, auch jene nicht, die provoziert worden waren.

Die negativen Gefühle ordnen lernen

Im dritten Experiment wurde eine vorzeitige Untersuchung durchgeführt, was festgestellt worden war, wie die wütenden Leute dazu tendieren würden, Vorwürfe zu gestalten, die ihnen durch andere Personen angetan wurden, während Leute ohne Wut sich diese Sachen selbst zuschrieben.

Das Experiment wurde in einer holländischen Uni durchgeführt. In diesem Fall wurden nur christliche Studenten ausgesucht. Bei der Hälfte wurden sie dann gereizt (mit ähnlichen Methoden wie bei den vorherigen Experimenten), und die andere Hälfte nicht.

Dann beteten die Teilnehmer 5 Minuten lang und dachten stark an andere Personen, die sie persönlich kannten, und die aus irgendwelchem Grund Hilfe benötigten. Schlussendlichwurden die Teilnehmer gebeten, 10 Vorfälle zu bewerten, die Hälfte davon wurden als "von Personen verursacht" qualifiziert (wie wenn man einen Flug durch die Schuld eines Taxifahrers verpasst), und die andere Hälfte wurde als "Resultat äusserer Umstände" qualifiziert (Verpassen eines Flugs durch einen Schaden am Flugzeug).

Die Resultate zeigten, dass die TeilnehmerInnen, die nur an andere Personen gedacht hatten, eher dazu bereit waren, wegen der 10 Fälle Wut zu entwickeln, wenn sie provoziert worden waren, diejenigen Versuchspersonen, die nicht provoziert worden waren, jedoch nicht.

Vorläuferstudie

Zum Vergleich dazu waren diejenigen Personen, die für andere Personen beteten, nicht leichter bereit, eine Wut wegen Vorkommnissen zu entwickeln, unabhängig davon, ob sie provoziert worden waren oder nicht.

Koole erklärt, dass das Gebet die Auswirkungen der Provokation neutralisiert, und Einfluss auf die Art und Weise hat, wie die Menschen die Situationen wahrnehmen. Gleichzeitig - so der Forscher, zeigen alle Resultate der 3 Experimente, dass das Gebet wirklich eine effektive Methode ist, um die Wut und die Aggression zu bekämpfen. Bremner fügt hinzu, dass das Gebet definitiv helfen kann, die negativen Gefühle zu beherrschen.

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie, die in der Zeitschrift Personality and Social Psychology Bulletin publiziert wurden, stimmen mit denjenigen der vorher realisierten Untersuchung durch die Psychologen der staatlichen Florida-Universität überein, wo bewiesen wurde, dass Gebete durch andere die individuelle Fähigkeit zu vergeben steigern, weil beim Beten die Personen ihre Aufmerksamkeit auf sich selbst und ihre eigenen Absichten loslassen.
www.tendencias21.net

Yaiza Martínez


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n-tv online,
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12.5.2011: Hypnose statt Betäubungsmittel: Ausbildung zur Hypnose-Behandlung zum Beispiel für das Zähneziehen

aus: n-tv online: Zähneziehen ohne Betäubung: Vom Zahnarzt hypnotisiert; 12.5.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Vom-Zahnarzt-hypnotisiert-article3308061.html

[Fototexte]: <Dr. med. Horst Freigang bildet Zahnärzte in der Hypnosebehandlung aus. Er hat eine Praxis in Berlin und ist Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e.V. Herrlich entspannend: Über Kopfhörer wird diese Patientin in einer Rostocker Praxis in Hypnose versetzt. Hypnose kann auch Kindern den Zahnarztbesuch angenehmer gestalten. Auch ein Plüschtier kann dabei helfen, den Zustand der Trance zu erreichen. Vielleicht reist die Patientin in ihrer Fantasie gerade durch einen Nationalpark in Kenia.>

<Rund 3000 Zahnärzte in Deutschland bieten ihren Patienten an, sie auf Wunsch vor der Behandlung zu hypnotisieren. Wie tief man dem Arzt dafür in die Augen schauen muss, welche Erlebnisse und welche Behandlungen im Trance-Zustand möglich sind und für wen dieser Bewusstseinszustand geeignet ist, erzählt Zahnarzt Dr. med. Horst Freigang, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e.V., im Gespräch mit n-tv.de.

n-tv.de: Wie läuft so eine Hypnose ab? Muss der Patient seinem Zahnarzt dafür besonders tief in die Augen schauen?

Horst Freigang: Nein, nein, nicht unbedingt. Mal vorab: Hypnose setzen wir dann ein, wenn ein Patient diesen Wunsch äußert und extra einen Zahnarzt aufsucht, der mit Hypnose arbeitet, oder wenn er die Tiefenentspannung, die ihm der Zahnarzt vorschlägt, attraktiv findet. Dann fragt der Zahnarzt den Patienten zum Beispiel, wie er sich denn die Hypnose vorstellt. Und vielleicht erwähnt der Patient tatsächlich ein Pendel oder den tiefen Blick in die Augen oder das Fixieren eines Punktes. Dann weiß man, dass es der Wunsch des Patienten ist, über diesen Weg zu gehen.

Wie funktioniert die Hypnose ohne den "tiefen Blick"?

Der Zahnarzt sorgt dafür, dass sich der Patient von der äußeren Realität in die innere Realität zurückzieht, dass er äußere Reize ausblendet und sich aufs Innere konzentriert. Der Patient erzählt dann zum Beispiel vor der Behandlung, wo er lieber wäre als auf dem Zahnarztstuhl. Dabei denkt er vielleicht an ein Urlaubserlebnis oder an sein Hobby. Er wählt ein schönes Ereignis, an das er sich gern erinnern würde und in das er sich gern hineinversetzen würde. Das Ziel ist, dass er – wenn er dann gedanklich in seinem Urlaubsort ist – sogar assoziiert, das bedeutet, er wird auf allen Sinneskanälen das schöne Erlebnis wahrnehmen. Er hört das Rauschen des Meeres, gleichzeitig riecht er das Meer und hat den fischigen, salzigen Geschmack auf der Zunge. Auf der Haut spürt er die Sonne – und das alles dann, während der Zahnarzt an ihm arbeitet.

Und diese Reise wird vom Zahnarzt angeleitet?

Ja, wenn der Patient sagt, er möchte ans Meer, weil er in dem tollen Urlaub so gut drauf war, dann würde man ihn möglicherweise zunächst auf einen Punkt schauen lassen, denn das ist eine gute Möglichkeit, dass sich spontan die Augenlider schließen und der Patient sich von außen nach innen wendet, von der äußeren in die innere Realität. Sind die Augen dann – auch mithilfe der Suggestion durch den Zahnarzt – geschlossen, kann es ein Augenflattern geben, was ein gewisses Anzeichen für Trance ist. Anhand bestimmter äußerer Merkmale kann der Behandler somit ablesen, ob der Patient in einen Trance-Zustand hineingerutscht ist.

"Trance" bedeutet hier konkret was?

Das ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Wenn man abends beginnt, einzuschlafen, dann wird man ja ein wenig dämmerig, bevor man einschläft. So ähnlich ist es in dieser Trance auch. Der Patient spürt eine gewisse Schwere oder auch Leichtigkeit, er spürt ein Gefühl des Abdriftens.

Was geschieht dann?

Es ist wichtig, dass der Behandler diesen Zeitpunkt am Patienten ablesen kann, dass er also die nonverbalen Signale erkennt. Denn dann kann er mit der Trance-Vertiefung beginnen. Dafür kann er zum Beispiel von zehn auf eins zählen, und dem Patienten suggerieren, dass dieser mit jeder Zahl tiefer in seinen Urlaub reisen oder immer mehr loslassen wird. Oder er sagt seinem Patienten: "Stelle Dir vor, Du bist am Meer, Du schaust nach oben, und plötzlich erblickt Dein Auge einen Vogel, wie er oben am Himmel fliegt. Und wie es der Zufall so will, schau ganz genau hin, verliert der Vogel eine Feder. Und während die Feder immer mehr und mehr nach unten sinkt, wirst Du immer mehr und mehr in den Zustand der totalen Entspannung gehen." Dann begleitet der Patient innerlich mit den Augen die Feder, wie sie zu Boden fällt, und gleitet auf diese Weise immer mehr in die Entspannung hinein.

Woher weiß der Zahnarzt, dass der Patient nun wirklich tief genug in Trance ist?

Da gibt es bestimmte Trance-Zeichen. Zum Beispiel kann dann der Arm des Patienten nach oben gehen und dabei ruckartige Bewegungen machen – so wie viele Menschen beim Einschlafen zucken.

Und dann passiert was?

Dann ist es zum Beispiel möglich, bei Spritzen-Phobikern die Spritze zu setzen, und bei Patienten, die eine bestimmte Medikamenten-Allergie haben und daher kein Betäubungsmittel vertragen, kann ein Zahn auch ohne Anästhesie gezogen werden.

Einen Zahn ziehen, ohne Betäubung, ohne Spritze?!

Ja, das geht. Ich habe schon viele kleinere und größere Operationen ohne Anästhesie unter Hypnose durchgeführt. Alle Operationen, die Sie sich in Narkose vorstellen können, sind schon in Hypnose, also mit mentaler oder geistiger Beeinflussung, durchgeführt worden. Seien es Beinamputationen oder Uterus-Entfernungen.

Geht das tatsächlich schmerzfrei vonstatten?

Schmerzarm zumindest. Der Patient spürt etwas, aber er deutet es um. Er spürt nicht den Schmerz, aber vielleicht ein Drücken oder Rucken. Wenn wir Zähne aushebeln oder fräsen oder Implantate setzen, bekommt der Patient das in gewisser Weise mit. Aber er baut es in seine Fantasiereise ein und interpretiert ein Rucken zum Beispiel als Torschuss gegen die Garagenwand. Oder als bestimmte Herausforderungen, die es gerade an der gedanklichen Kletterwand zu meistern galt. – Wenn morgens der Wecker klingelt, bauen wir das ja zuweilen auch erstmal in einen Traum ein und glauben, unser Besuch hätte an der Tür geklingelt oder ähnliches. So ist das unter Hypnose auch. Man nimmt die Dinge wahr, aber nicht so bewusst.

Und es kann nicht passieren, dass der Patient während eines operativen Eingriffs aus der Hypnose erwacht?

Nein, das geschieht nicht. Der Patient bestimmt, was er zulässt. Er weiß ganz genau, was passiert, wenn er aussteigt. Dass er die OP dann bewusst mitbekäme. Deswegen bleibt er von sich aus in Trance.

Klappt das immer? Ist Hypnose für jeden Patienten geeignet?

Meist sind es Patienten mit großer Angst vor der Zahnarzt-Behandlung, die eine Hypnose wünschen. Oder, wie gerade erwähnt, die, die allergisch auf das Betäubungsmittel reagieren. Auch Patienten mit starkem Würgereiz entscheiden sich oft für die Hypnose, oder die, die eine Langzeitbehandlung einfach stressfrei erleben möchten. Es gibt also viele unterschiedliche Indikationen für eine Hypnosebehandlung. Aber man würde eine Hypnose nie gegen den Wunsch eines Patienten einleiten.
Bei zehn Prozent der Menschen geht es – Studien zufolge – verhältnismäßig schnell, sie in Trance zu versetzen. Bei 80 Prozent geht es mäßig schnell, und bei den übrigen zehn Prozent gibt es Probleme. Da erfolgt die Hypnose dann in Zusammenarbeit mit einem Psychologen.

Was für Probleme können das sein?

Es kann psychische Kontraindikationen geben, oder der Patient hat keine Konzentrationsfähigkeit, oder aber er arbeitet nicht ausreichend mit. Da sind dann bestimmte Techniken nötig in Zusammenarbeit mit einem Psychologen.

Die Zahnärzte, die Hypnose-Behandlungen anbieten, sind entsprechend geschult?

Ja, die haben 96 Ausbildungsstunden hinter sich. Sie lernen die unterschiedlichen Techniken und sie lernen, mit den unterschiedlichsten Signalen des Unbewussten umzugehen. Außerdem absolvieren sie 32 Supervisionsstunden während ihrer Ausbildung.

Was für Besonderheiten können denn unter Hypnose auftreten?

Es kann in bestimmten Fällen zum Beispiel zu einem starken Tränenfluss kommen oder zu einer großen motorischen Unruhe. Da können dann unter der Hypnose traumatische Erinnerungen aus der Kindheit oder Jugend aufgetaucht sein. Es kann sein, dass man unter Hypnose mit Ereignissen in Berührung kommt, von denen man meint, man hätte sie schon längst verarbeitet, und dabei hat man sie nur verdrängt. Der Zahnarzt muss dann natürlich wissen, wie er den Patienten wieder in einen guten Zustand versetzt.

So oder so geschieht es aber nicht, dass der Patient in der Hypnose steckenbleibt?

Nein, natürlich nicht. Zum Schluss kommt die Reorientierung. Da sagt der Zahnarzt zum Beispiel: "Ich zähle jetzt bis fünf, und bei fünf wirst Du Dich strecken und recken und frisch, fröhlich und munter sein." Und das funktioniert.

Welche Methoden gibt es denn noch, um Angstpatienten entspannter auf dem Stuhl zu halten?


Die psychische Führung ist unwahrscheinlich wichtig, sich also mit der Angst auseinanderzusetzen. Wenn man den Angstauslöser mit dem Patienten bespricht, ist viel gewonnen. Der Zahnarzt kann zum Beispiel fragen, was der Patient an Spritzen so fürchtet, und dann mit ihm gemeinsam eine Spritze auseinander bauen, ihre Einzelteile begutachten, erklären, was der Piekser an der Spritze genau macht etc. Man kann mit dem Patienten aber auch über das Gefühl der Anspannung sprechen, darüber, wo im Körper er es fühlt. Darüber, wie es allmählich verschwindet, wenn er seine Hand auf den entsprechenden Körperteil legt. Das wäre normale Kommunikation, und die reicht oft aus. - Die Hypnose nun ist für mich und viele andere eine ganz besondere und spezielle Art der Kommunikation.

Gibt es die Hypnose auch für Kassenpatienten?

Ja. Nur müssen sie sie leider meist selbst bezahlen. Es sei denn, es besteht zum Beispiel ein Narkoserisiko. Dann übernehmen auch die Krankenkassen die Hypnose. Es ist eine sogenannte Verlangensleistung. Verlangt wird hier der Zeitaufwand. Denn letztendlich kitzelt der Zahnarzt nur die Ressourcen des Patienten heraus, also etwas, was er von sich aus hat; Fähigkeiten, die das Negative in den Hintergrund treten lassen. Und jeder Mensch ist hypnosefähig. Das ist angeboren.

Mit Horst Freigang sprach Andrea Schorsch.>

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14.5.2011: Behandlung von Patienten in 10er-Gruppen bringt unerwartete Erfolge mit Gruppentherapie

aus: Welt online: Gruppendynamik: US-Ärzte behandeln zehn Patienten gleichzeitig; 14.5.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13369816/US-Aerzte-behandeln-zehn-Patienten-gleichzeitig.html

<Autor: Lauran Neergaard

In den USA praktizieren zahlreiche Hausärzte ein völlig neues Modell einer gruppendynamischen Behandlung – mit überraschenden Erfolgen für die Patienten.

In vielen US-amerikanischen Arztpraxen werden die Patienten nun in Gruppen in den Behandlungsraum gerufen

Zehn Patienten bei einem Termin behandeln - das war bislang der Psychotherapie vorbehalten. Inzwischen ist das Verfahren der Gruppensitzung bei Pilotstudien in den USA auch mit Patienten erfolgreich durchgeführt worden, die an chronischen Krankheiten wie Diabetes, hohem Blutdruck oder Morbus Parkinson leiden.

"Das ist ein ganz neuer Weg der Gesundheitsfürsorge", erklärt Ray Dorsay, Leiter einer experimentellen Studie mit Parkinson-Patienten am medizinischen Zentrum der Rochester-Universität im Staat New York. Sowohl Arzt als auch Patient zögen Nutzen aus der medizinischen Gruppentherapie. Das hat sich in weiteren Studien bestätigt.

Patienten profitieren in vielen Bereichen

Ärzte können bei einer Gruppenbehandlung mehr Patienten versorgen und durch die Interaktion der Betroffenen zu neuen Erkenntnissen über deren Gesundheitszustand gelangen. Der Vorteil für die Erkrankten: Sie haben die Möglichkeit, mehr Fragen zu für sie wichtigen Aspekten zu stellen, können lernen, wie sie ihre Krankheit besser in den Griff bekommen, und erhalten Tipps von Patienten mit ähnlichem oder gleichem Krankheitsbild.

Für viele sind die Gemeinschafts-Check-ups eine wichtige Hilfe, souveräner mit ihrer Krankheit umzugehen, so das Resümee von Hausarzt George Whiddon aus Florida, der erste Erfahrungen mit der neuen Behandlungsmethode gesammelt hat. "Manche Patienten beherzigen wichtige Ratschläge zum Umgang mit der Krankheit im Alltag sogar eher, wenn sie von Leidensgenossen und nicht vom Arzt kommen."

Laut einer Umfrage unter amerikanischen Hausärzten praktizieren bereits zahlreiche Mediziner diese neue Art der Patientenuntersuchung. Waren es im Jahr 2005 noch weniger als sechs Prozent, hat sich die Zahl, bezogen auf das Jahr 2009, bereits auf zehn Prozent gesteigert.

Kein Ersatz für die jährliche Kontrolluntersuchung

Gruppentermine ersetzen jedoch nicht die jährlich anstehende Kontrolluntersuchung. Sie bilden ein ergänzendes Angebot für chronisch Kranke, die etwa alle drei Monate zur Nachuntersuchung erscheinen sollten.

[Erfolge bei Diabetikern in der Gruppe - Selbstkontrolle wird in der Gruppe verbessert]

Und die bisherigen Erfolge können sich sehen lassen: Eine Studie aus Italien aus dem vergangenen Jahr belegt, dass Diabetiker, die am Gruppentermin teilnahmen, ihren Blutdruck sowie Blutzucker- und Cholesterinspiegel stärker verbessern konnten als Patienten, die die reguläre Einzelsprechstunde besuchten.

Weitere Studien aus North Carolina und Virginia kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Patienten mit Diabetes und hohem Blutdruck, die gemeinschaftlich behandelt wurden, insbesondere solche, die große Probleme hatten, mit ihrer Krankheit umzugehen, verbesserten ihre Selbstkontrolle und damit die Messwerte und mussten seltener Notfallhilfe in Anspruch nehmen.

Allerdings fanden sich zwischen Patienten in Einzel- und Gruppenbetreuung keinerlei Unterschiede im Hinblick auf einen besseren Verlauf der Krankheit. Beide Behandlungsmethoden, so haben Langzeitstudien gezeigt, führen zu vergleichbaren Ergebnissen. Das spricht dafür, dass die Einzelfall- und die Gruppentherapie einander ergänzen.

Es bedarf also noch weiterer umfangreicher Forschungen, um genauer bestimmen zu können, welche Patienten auf eine Individual- und welche auf eine Gruppenbehandlung positiver ansprechen.

dapd/oc>

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Der Standard
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7.8.2011: Heilung durch Handauflegen - Osteopathie

aus: Der Standard onlineEntspannt mit Methode: Osteopathie: Mit Fingerspitzengefühl: Bei der cranio-sacralen Osteopathie wird der Arzt zum Handaufleger - Mit Berührungen löst er Verspannungen und Blockaden; 7.8.2011;
http://derstandard.at/1311802791727/Enspannt-mit-Methode-Osteopathie-Mit-Fingerspitzengefuehl

<Blockaden lösen.

Kommt man ins Behandlungszimmer von Sven Seewald, Allgemeinmediziner an der Bregenzer Kornmarktstraße, fallen drei Dinge auf: die sienarote Wand hinter dem Schreibtisch, die Turnmatte daneben und das lebensgroße Plastikskelett. Letzteres wirkt zwar nicht so fröhlich wie der junge Mediziner, tut aber gute Dienste, wenn es darum geht, zu erklären, wo es am Stützapparat klemmt.

Seewald hat sich auf die Osteopathie spezialisiert, jene Form der Komplementärmedizin, die Bewegungsblockaden aufspürt und löst. Osteopathen arbeiten dabei nicht mit technischem Gerät oder Rezeptblock, sondern mit ihrn Händen. "Der Osteopath hört, sieht, nimmt über die Hände wahr", erklärt der Arzt.

Drei Konzepte stehen ihm zur Verfügung: die strukturelle Osteopathie, die Störungen von Wirbeln und Gelenken, Verspannungen von Muskeln und Sehnen behebt. Die viszerale Osteopathie, mit der innere Organe durch die Mobilisierung verklebter oder vernarbter Gewebe behandelt werden, und schließlich die kraniosakrale Osteopathie. Dieser Technik haftet etwas Geheimnisvolles an, arbeitet sie doch mit einem "primären Atemmechanismus", wie die rhythmischen Bewegungen der Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) und Schädelknochen genannt werden. Dass es neben Kreislauf und Atmung einen weiteren bestimmenden Rhythmus im menschlichen Organismus gibt, will die klassische Medizin nicht wahrhaben.

Skepsis kommt erst recht auf, wenn Osteopathen die Liquorbewegung als "Lebenskraft" bezeichnen. Die Kraft zeigt sich durch rhythmische Bewegungen der Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit in bestimmten Frequenzen zwischen Kopf (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Krankheiten, Unfälle, physische und psychische Verletzungen können diesen Fluss stören, sagt die Osteopathie und spürt die Blockaden auf. Das geht bei Seewald so: Während der Arzt die "kraniosakrale Achse" genau studiert, steht die Patientin, muss mehrmals hintereinander einen Punkt an der Wand fixieren, die Augen schließen, wieder öffnen. "Listening" oder "Ecoute-Test" nennt sich die erste Erkundung der Verbindung Kopf/Kreuzbein. Gehört wird mit den Händen. "Ich schaue mir Frequenz, Amplitude, Qualität und Symmetrie an", erklärt Seewald. Geschaut wird ebenfalls mit den Händen. Den Großteil der Behandlung verbringt man in Rückenlage. Der Osteopath wechselt mehrmals vom Kopf zum Kreuzbein und wieder zurück. Legt die Hände nicht auf, sondern unter Kopf oder Rücken. Die Finger sind dabei seine Sensoren. Linksseitig spürt er eine Blockade im Bereich des Iliosakralgelenks. Schließlich macht er den Hüftbeuger als Missetäter aus. Der Muskel, der das Gleitlager für die linke Niere und den absteigenden Dickdarm bildet, sei verspannt.

Messgerät Fingerkuppe

Wie er nun diesen sagenhaften Energiefluss spüre, will die skeptische Patientin wissen. Die sehr subtile Bewegung zu beschreiben falle schwer, sagt der Arzt. Wenn er aber erklärt, wie sein wichtigstes Werkzeug, die Fingerkuppen, funktioniert, verfliegt die Skepsis: "Auf einem Areal von einem Quadratzentimeter befinden sich 100 Druckrezeptoren, die mehrere 10.000 Nervenzellen aktivieren. Die Fingerbeere kann Eindrücktiefen von einem Hundertstelmillimeter wahrnehmen und zwei gleichzeitig gedrückte Punkte in einem Abstand von weniger als fünf Millimeter als zwei getrennte Punkte unterscheiden." Er sei also weder Guru noch Heiler, verstehe sich als Mittel zum Zweck: "Ich stelle Weichen, indem ich Selbstregulationsmechanismen auslöse und sie so lenke, dass sie die bestmögliche Arbeit erbringen."

Während der einstündigen Behandlung ist der Arzt vollkommen konzentriert, gibt nur wenige verbale Anleitungen. Das ist der ruhebedürftigen Patientin recht - sie spürt, wie der Kopf immer tiefer sinkt (was er in Wirklichkeit nicht tut), sich der geplagte Rücken entspannt. Der Hüftbeuger hat dank mobilisierender osteopathischer Techniken losgelassen. Abschließende Kontrolle des kraniosakralen Systems im Liegen, im Sitzen, im Stehen: Die Blockade ist gelöst, die Symmetrie wiederhergestellt.

Für die Existenz eines Rhythmus in der Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit, der auf funktionelle Störungen hinweisen kann, fehlen Kritikern die Beweise. "In der evidenzbasierten Medizin wird sehr viel Wert auf Studien gelegt und leider zu wenig auf die Erfahrung des Arztes", sagt Seewald. Er wendet die Kraniosakral-Technik erfolgreich bei Babys und Kindern an, begleitet damit kieferorthopädische Einsätze, sie ist auch Teil vorbeugender Checks, die der Osteopath im Vierteljahresabstand empfiehlt. Den Körper ab und zu für eine Stunde beim Osteopathen abzuliefern sei aber zu wenig, sagt Sven Seewald, denn Beweglichkeit erhalte man sich nur durch Bewegung. (Jutta Berger, DER STANDARD Printausgabe, 08.08.2011)

Wissen

Der Fluss vom Cranium zum Sacrum

William Garner Sutherland (1873-1954), ein Student des Osteopathie-Begründers Andrew Taylor Still, beschäftigte sich während des Studiums intensiv mit dem menschlichen Schädel (Cranium). Nach zahlreichen Selbstversuchen und Experimenten kam er zum Schluss, dass die Schädelknochen des Erwachsenen nicht, wie allseits angenommen, starr und unbeweglich sind, sondern sich bei manueller Berührung des Hinterhaupts kleinste rhythmische Bewegungen spüren lassen.

Er entdeckte zudem, dass über den Liquor cerebrospinalis, die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, eine Verbindung zwischen Kopf (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) besteht. Die von Sutherland entwickelte kraniosakrale Osteopathie geht davon aus, dass durch die manuelle Erkundung dieser Rhythmik der Flüssigkeit Funktionsstörungen "sichtbar" werden.

Durch leichte Berührungen im Kopf- und Kreuzbeinbereich werden Blockaden gelöst. Der freie Fluss löst Selbstheilungsmechanismen aus, Patienten sollen dadurch wieder Energie und Beweglichkeit erlangen.

100 Jahre nach Sutherland verband John E. Upledger die manuelle Behandlung mit psychotherapeutischen Formen und machte die Kraniosakral-Therapie zu einem eigenen Behandlungskonzept. Es sind nun mehrere Konzepte auf dem Markt: die kraniosakrale Osteopathie als Teil der osteopathischen Behandlung, die Kraniosakral-Therapie nach John Upledger und die kraniosakrale Biodynamik, eine meditative Technik zur Aktivierung der "inneren Heilungskraft".

Kraniosakrale Techniken werden bei Tinnitus, chronischen Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Kieferbeschwerden und zur Begleitung von kieferorthopädischen Eingriffen angewandt, zur Behandlung von Kindern mit chronischen Ohrenentzündungen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, bei Säuglingskoliken, Schreibabys.

Kontraindiziert sind akute (Kopf-)Verletzungen, Hirntumore, Aneurysma, frische Schlaganfälle, die ersten zwölf Schwangerschaftswochen. Die Kraniosakral-Behandlung ist umstritten, weil Nachweise ihrer Wirksamkeit durch bildgebende Verfahren und Studien fehlen. (jub)

Weiterlesen:

O wie Osteopathie

Links:

Österreichische Gesellschaft für Osteopathie

Wiener Schule für Osteopathie>


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15.8.2011: Stromkur auf Eisenbahngeleisen gegen Rheuma oder Rückenschmerzen

aus: Welt online: Gefährliche Stromkur: Kranke Indonesier legen sich auf elektrische Gleise; 15.8.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13545017/Kranke-Indonesier-legen-sich-auf-elektrische-Gleise.html
[Bildertexte]:

<1.
In Rawa Buaya bei Jakarta legen sich jeden Morgen Duzende Menschen auf die Eisenbahngleise - sie versuchen, ihr Rheuma durch Stromschläge loszuwerden.
2. Bevor sie auf den Schienen Heilung suchen, haben viele Kranke schon jahrelang unter ihren Schmerzen gelitten.
3. Therapieversuche wie dieser werfen ein schlechtes Licht auf das Gesundheitssystem des Landes.
4. Weil die meisten Menschen kein Geld für eine adäquate medizinische Behandlung aufbringen können, suchen sie Hilfe bei der Alternativmedizin oder Schamanen>

[Der Artikel]:

<Autor: Ahmad Pathoni

Ob Rheuma oder Rückenschmerzen: In Indonesien schwören viele Menschen auf die Heilkraft der "Eisenbahntherapie" – und "kurieren" sich durch Stromschläge.

Jeden Morgen und Abend liegen Dutzende Menschen auf den Bahngleisen der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Doch diese leidgeplagten Kranken sind keineswegs lebensmüde, sondern suchen Heilung von Rheumatismus und Rückenschmerzen durch den Strom, der in den Schienen fließt.

Im Stadtteil Rawa Buaya sieht man Männer und Frauen, Jung und Alt, ihre Körper auf den Schienen ausgestreckt. Mit ihren Köpfen und Füßen schließen sie den Stromkreis. Die „Eisenbahntherapie“ beginnt.

Anwohner sind vom heilenden Effekt überzeugt. „Ich litt unter Rheumatismus und hohen Cholesterinwerten, aber Gott sei Dank bin ich nun geheilt“, sagt der 45 Jahre alte Mechaniker Rusdi Subhan. Zum Beweis krempelt er seine Hose auf und zeigt seine vormals wunden Beine. „Ich hatte viele Schmerzen, aber jetzt kann ich wieder schlafen“.

Auch Sita Aminah lobt die wundersame Wirkung der gefährlichen Kur. „Meine Rückenschmerzen sind viel besser“ sagt die 50-Jährige. Seit fünf Monaten behandelt sie so ihren Rücken. Angst, vom Zug überfahren zu werden, hat sie keine: Sie kenne ja den Fahrplan.

Der Trend zu der ungewöhnlichen Therapie begann nach Erzählungen damit, dass ein gelähmter Mann, der sich vor den Zug werfen wollte, plötzlich wieder laufen konnte, als sich der Zug näherte.

Nach Angaben von Lily Sulistyowati vom Gesundheitsministerium in Jakarta gibt es allerdings keinen Beweis, dass die „Strom-Kur“ wirklich funktioniert. In der indonesischen Gesellschaft „glauben die Menschen an Gerüchte und probieren gerne neue Dinge aus“ anstatt Gemeindekliniken aufzusuchen, sagt die Beamtin.

Von Indonesiens 230 Millionen Einwohnern lebt nach Schätzungen der Weltbank etwa die Hälfte von weniger als zwei Dollar am Tag. Doch medizinische Behandlungen und Medikamente sind teuer. Etwa 50 Prozent der Bevölkerung haben keine Krankenversicherung und von staatlichen Fördergeldern profitieren vor allem Reiche.

Viele Arme suchen daher Hilfe bei der Alternativmedizin oder Schamanen. Im Jahr 2009 wendeten sich Tausende an Muhammad Ponari. Der neunjährige Junge war vom Blitz getroffen worden und - so hieß es - im Besitz eines Steines mit magischen Heilkräften. Drei Menschen starben bei einer Massenpanik in der Warteschlange vor dem Haus des kleinen „Wunderheilers“.

Das Eisenbahnphänomen ist symptomatisch für den Zustand des indonesischen Gesundheitssystems, sagt der Aktivist Azas Tigor Nainggolan. „Wer arm ist, wird nicht ernst genommen. Oft müssen Patienten zuerst bezahlen, um in Notfällen behandelt zu werden.“

Bevor sie auf den Schienen Heilung suchen, haben viele Kranke schon jahrelang unter ihren Schmerzen gelitten. Arme Patienten hätten es aufgegeben, ein vor drei Jahren von der Regierung ins Leben gerufenes Gesundheitsprogramm zu nutzen, sagen Kritiker. Um kostenfrei behandelt zu werden, müssen Bedürftige erst eine ganze Reihe von Nachweisen vorlegen.

Der Bahnbetreiber PT Kereta Api ist zwar besorgt über die illegale Nutzung seines Schienennetzes, kann aber wenig gegen die Eisenbahnpatienten unternehmen. „Diese Menschen gefährden ihr Leben und stören den Bahnverkehr“, sagt Firmensprecher Mateta Rizalulhaq. „Unsere Beamten haben sie mehrmals verwarnt, aber sie wurden einfach ignoriert.“

dpa/oc>

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15.8.2011: Jürgen Fliege schlägt vor, Geistheiler anzuerkennen - die "Fliege-Essenz" ist wie ein "Weihwasser"

aus: Welt online: Esoterik-Vorwurf: Jürgen Fliege wünscht sich Geistheiler in Arztpraxen; 15.8.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13545540/Juergen-Fliege-wuenscht-sich-Geistheiler-in-Arztpraxen.html

<Nach scharfer Kritik, er betreibe Esoterik mit seiner "Fliege-Essenz", verteidigt der Ex-Fernsehpfarrer grundsätzlich Geistheiler. Sie sollten nach seiner Ansicht in Arztpraxen arbeiten.

Ex-Fernsehpfarrer Jürgen Fliege hat seine „Fliege-Essenz“ gegen Kritiker verteidigt. Zugleich bezeichnete er das Auseinanderfallen von Spiritualität und Medizin als Katastrophe. „Jesus ist auch als Heiler und Handaufleger bekanntgeworden“, sagte Fliege der „Bild am Sonntag“. Meditation und Handauflegen sei „eine uralte christliche Tradition“.

Geistheiler sollten nach Ansicht des umstrittenen Theologen in Arztpraxen arbeiten, um den Effekt kontrolliert in Therapien einzubinden. Die Hamburger Sektenexpertin Ursula Caberta hatte die „Fliege-Essenz“ angeprangert, die für 39,95 Euro erworben werden kann und von der heilende Kraft ausgehen soll.

„Ich lege meine Hände auf die Maschine, in der die Essenz hergestellt wird“, sagte Fliege der Zeitung. Dann spreche er das Vaterunser und biblische Worte aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 13. „Wahrscheinlich ist der Mensch, der diese Essenz kauft, einsam“, sagte er. Wenn er sie dreimal am Tag nehme und dabei sage „Ich liebe, ich glaube, ich will zuversichtlich sein“, dann sei das „wie Meditation, wie Selbsthypnose“.

Caberta hatte dies in ihrem „Schwarzbuch Esoterik“ angeprangert. Mit seiner „Essenz“ sei Fliege „vom evangelischen Pastor zum Esoteriker mutiert“, kritisierte sie. Auch Reinhard Hempelmann, Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, hatte Fliege vorgeworfen, seine Distanz zu zentralen Anliegen moderner Esoterik verloren zu haben.

Nach Flieges Ansicht machen jedoch „andere Männer Gottes Ähnliches“: „Der katholische Priester verwandelt mit Beten Leitungswasser in Weihwasser.“ Zugleich habe es die katholische Kirche „in 2000 Jahren nicht geschafft, etwas so Großes und Heiliges wie Sexualität zu integrieren“. Schon Luther habe den Zölibat als Sünde bezeichnet. „Diese Kirche darf ihrem Personal diesen heiligen Akt nicht länger verbieten“, forderte Fliege.

EPD/cl>

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2011: Heiler Braco aus Zagreb

Heiler Braco heilt allein mit seinem Blick. Er hat eine Webseite und hat seine traditionellen Europareisen. Braco redet nicht viel und ist sehr diskret. Der Eintritt ist nicht teuer: http://www.braco-info.com/counter/


Leute gehen mit einer Krebserkrankung in den Saal und kommen ohne Krebs wieder raus, so ein Bericht des ewigen Nörglers Hugo Stamm im Tagesanzeiger:

Tagesanzeiger
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Zürich 5.11.2011: Heiler Braco heilt 100e von Menschen nur mit einem harmonischen Blick

aus: Tagesanzeiger online: Ein heilender Blick, der die Massen verzückt; 5.11.2011;
http://www.tagesanzeiger.com/zuerich/stadt/Ein-heilender-Blick-der-die-Massen-verzueckt/story/29852345

Heiler Braco heilt mit einem
                "gebenden Blick", Portrait
Heiler Braco heilt mit einem "gebenden Blick", Portrait [12]

<Von Hugo Stamm.

«Die Leute schwanken, zittern und weinen»: Im Kongresshaus lässt Heiler Braco seine angeblichen Wunderkräfte wirken. Er bewegt sich dabei auf dünnem Eis.

Braco, ein Name, der bei vielen Anhängern der Esoterik und Alternativmedizin die Augen zum Leuchten bringt und ihnen ein verklärtes Lächeln ins Gesicht zaubert. Braco ist alles – und nichts. Er kann alles – und tut wenig. Braco ist ein Phänomen, das Wunder vollbringen soll. Mindestens bezeugen es seine Anhänger. Und davon gibt es viele. In Europa, den USA und Japan. Und in der Schweiz. Dies stellt der Wunderheiler am Sonntag im Kongresshaus unter Beweis, wenn Hunderte, vielleicht Tausende anreisen.

Der 44-jährige Braco tingelt durch die Welt und lässt seine Augen über die erwartungsfrohen Massen schweifen. Er sagt nichts, und trotzdem glauben die Besucher, seine Heilkräfte zu spüren. Der Schweiger redet durch seine Augen, angeblich. Seine Blicke treiben den Besuchern Tränen in die Augen. Trotzdem sieht er sich als «ganz normalen Menschen ohne besondere Fähigkeiten».

Fotos von kranken Angehörigen

Das seltsame Ritual im Kongresshaus ist gut organisiert. Helfer werden die Besucher zur Kasse und in den Saal schleusen. Diese tragen Blumen und Fotos ihrer Angehörigen mit sich, die psychisch oder körperlich leiden. Für eine einzelne Session bleiben exakt 30 Minuten. Wenn die Türen geschlossen sind, konzentrieren sich die Besucher auf den grossen Moment. Dann tritt Braco auf die Bühne und schaut in die Menge. Er steht einfach da und blickt über die Köpfe hinweg. Er schaue die Menschen nicht einzeln an, sondern sehe sie als Einheit, heisst es auf seiner Homepage. Nach etwa fünf Minuten verschwindet er so diskret wie er gekommen ist.

Obwohl Braco aus Zagreb (Kroatien) behauptet, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, hat er laut eigenen Angaben die «aussergewöhnliche Gabe, Sie auf eine höhere Ebene des Bewusstseins zu bringen, auf die Ebene, in der Ihre Gedanken die Kraft haben, diesen Punkt, Ihr Problem, zu beeinflussen».

Diesen «Punkt» haben alle Besucherinnen und Besucher. Sie kommen an Krücken und in Rollstühlen. Sie haben Aids, Krebs, leiden unter einer Psychose. Aber sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Die Hoffnung auf ein Wunder, bewirkt durch den Blick des aussergewöhnlichen Mannes.

Leute schwanken und weinen

Der Wunderheiler weiss, dass er sich auf dünnem Eis bewegt. «Braco gibt keinerlei Heilungsversprechen, er stellt keine Diagnosen und führt keine Behandlungen durch», verkündet er auf seiner Homepage und rät, bei Beschwerden den Arzt aufzusuchen, wohl zur rechtlichen Absicherung. Die Anhänger des Heilers interessieren allerdings die Videos brennender. «Bracos Blick weckt etwas in uns, das uns Liebe zurück gibt und unser Herz, unsere Seele und unseren Körper heilt», verkündet der Sprecher. «Es ist ein Wunder», erklärt eine Frau mit tränenerstickter Stimme, «das ist unglaublich.» «Die Leute schwanken, zittern und weinen, als ob Zeit und Raum aufgelöst seien», erklärt eine weitere Besucherin.

Und dann kommen Patienten zu Wort, die die grössten Hoffnungen auslösen: «Ich hatte Leber- und Zwölffingerdarm-Krebs», berichtet ein Mann. Ärzte hätten ihm nach einer Session bei Braco bestätigt, dass sie keine Spuren von Krebs mehr in seinem Körper finden könnten. Tatsächlich sind die rund 20 Bücher und vielen Videos, die Braco an seinen Veranstaltungen verkauft, voll von Zeugnissen: Patienten berichten von angeblichen Wunderheilungen selbst von schwersten Krankheiten.

Was sagt Braco zum Rummel um seine Person? Nichts. Er hat noch nie ein Interview gegeben. Er schweigt gegenüber der Öffentlichkeit wie er auch bei seinen Sessions schweigt. Eine clevere Taktik, denn wer nicht redet, kann kaum belangt werden. (Tages-Anzeiger)>

Kommentar

Nur Hugo Stamm bleibt ungeheilt von seiner Dauerdepression und seinem Neid, die er gegen alle hat, die seinem Kirchen-Weltbild nicht entsprechen.

Michael Palomino, 5.11.2011

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2011: Heiler aus Brasilien Joao Teixeira de Faria ("João de Deus")

Joao Teixeira
              da Faria (Pseudonym: "João de Deus"), Portrait
Joao Teixeira da Faria (Pseudonym: "João de Deus"), Portrait

Einer der Wunderheiler dieser Welt ist der Brasilianer "Joao Teixeira da Faria", besser bekannt unter dem Namen "João de Deus".

Er hat eine deutsche Webseite: http://www.staette-der-heilung.de

Eine Deutschlandreise findet einmal pro Jahr statt und ist verfolgbar auf: http://www.earth-oasis-travel.de





El Men
                      del Perú online, Logo




4/12/2011: Oración del Perú con 3 velas y agua para sanar de la negativa energía


4.12.2011: Gebet aus Peru mit 3 Kerzen und Wasser, um die negative Energie abzustossen

de / aus: El Men del Perú online: Especial: Sánese con el ritual de las 3 velas (Heilen Sie sich mit dem 3-Kerzen-Ritual); 4.12.2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elmen.com.pe

<Sánese con el ritual de las 3 velas

Lo recuperará de cualquier enfermedad

Este ritual es para todas las personas que se estén recuperando de una enfermedad o tengan algún dolor físico difícil de eliminar. Se necesita:

- 3 velas: 1 naranja, 1 blanca y 1 verde,
- 1 recipiente para poner las velas,
- 1 foto suya o objeto personal,
- 1 vaso con agua.

Para empezar coloque las 3 velas en forma de triángulo sobre el recipiente. En el centro, sitúe su foto o el objeto, a continuación coloque un vaso con agua junto a las velas, luego enciéndala de una en una repitiendo la siguiente oración:

“Enciendo esta vela para lograr mi restablecimiento, deseo recibir pronto la energía sanadora del fuego y descargar toda la negatividad y el dolor sobre el agua”.

Cuando termine la oración coja el vaso con sus dos manos y tire el agua a un desagüe de la casa, para eliminar la energía negativa que le esté afectando. Por último apague las velas con sus dedos y guárdelas hasta que se recupere totalmente.>


<Heilen Sie sich mit dem 3-Kerzen-Ritual

So können Sie sich von jeder Krankheit heilen

Dieses Ritual ist für all diejenigen Personen, die sich von einer Krankheit heilen möchten oder einen physischen Schmerz haben, der nur schwer zu heilen ist. Man braucht dazu:

-- 3 Kerzen: 1 orange, 1 weisse und 1 grüne Kerze
-- ein Gefäss, um die Kerzen aufzustellen
-- 1 Foto von einem selbst oder ein persönlicher Gegenstand
-- 1 Glas Wasser.

Anfangs stelle man die 3 Kerzen in Form eines Dreiecks über dem Gefäss auf. Im Zentrum wird das Foto oder das persönliche Objekt hingesetzt, und dann wird ein Glas Wasser nahe bei den Kerzen hingestellt. Dann werden die Kerzen nacheinander angezündet, und bei jedem Anzünden einer Kerze wird das folgende Gebet gesprochen:

"Ich entzünde diese Kerze, um meine Gesundheit wiederzuerlangen. Ich möchte sofort die heilende Energie des Feuers erhalten und alle negative Energie und den Schmerz über dem Wasser ablegen."

Wenn die Gebete fertig gesprochen sind, wird das Glas Wasser mit beiden Händen weggetragen und das Wasser in den Ausguss des Hauses weggeschüttet, um die negative Energie zu vernichten, die dort drin enthalten ist. Zuletzt werden die Kerzen mit den Fingern ausgelöscht. Die Kerzen sollen bis zur kompletten Heilung aufbewahrt werden.>
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Basel, jeden Donnerstag 14-18 Uhr Handauflegen bei der Gruppe um Beatrice Anderegg

Handauflegen und Gespräch
in der Offenen Kirche Elisabethen Basel
Jeden Donnerstag von 14 – 18 Uhr, auch an Feiertagen (ausser im Monat Juli), bietet Beatrice Anderegg zusammen mit anderen Heilerinnen des Teams ehrenamtlich ihre Dienste an.

http://www.urvertrauen.com/praxis.htm

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8.12.2011: Wallfahrten nach Lourdes - Beispiele für Spontanheilungen ohne dumme Schulmedizin

aus: Welt online: Wallfahrt: Zwei Lourdes-Heilungen sind für Mediziner ein Rätsel; 8.12.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13757092/Zwei-Lourdes-Heilungen-sind-fuer-Mediziner-ein-Raetsel.html

<Göttliche Genesung oder Zufall: Nach zwei Fällen der spontanen Heilung im französischen Lourdes suchen nun Bischöfe nach einer Erklärung.

Das Internationale Ärztekomitee im südwestfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes hat zwei Heilungen der vergangenen Jahre als „außergewöhnlich“ eingestuft. Nach ausführlichen Prüfungen sei das Komitee zu dem Schluss gekommen, dass es sich um plötzliche und mit Lourdes verbundene Heilungen handele, erklärten die Verantwortlichen des Wallfahrtsortes. Bischof Jacques Perrier von Tarbes und Lourdes werde die Unterlagen an die Bischöfe der Herkunftsdiözesen der beiden Geheilten weiterleiten. Dort müsse entschieden werden, welche religiöse Interpretation den Vorgängen zu geben sei.

In der Grotte von Lourdes soll dem Hirtenmädchen Bernadette Soubirous die Gottesmutter Maria erschienen sein. Seitdem pilgern Menschen in den Ort, in der Hoffnung von ihrem Leid befreit zu werden

In einem Fall handelt es sich nach Angaben des Komitees um eine 1946 geborene Frau, die seit 1982 mehrere schwere Operationen über sich ergehen lassen musste. Mit ihnen versuchten die Ärzte vergeblich, die Ursachen für schwere Bluthochdruckskrisen zu beseitigen. Erst bei einer Wallfahrt nach Lourdes 1989 spürte sie eine plötzliche Besserung und ist seither beschwerdefrei. Das Ärztekomitee habe in seiner übergroßen Mehrheit den Fall als eine mit Lourdes verbundene und medizinisch nicht erklärbare Heilung eingestuft.

Im zweiten Fall handelt es sich um eine 1934 geborene Ordensfrau, die seit 1962 unter schweren Schmerzen und Lähmungserscheinungen im linken Bein litt. Medizinische Eingriffe bis hin zu Wirbelsäulenoperationen seien ergebnislos geblieben. Auf einer Trage habe die Ordensfrau 1965 an einer Lourdes-Wallfahrt teilgenommen und dort eine Spontanheilung erfahren. Auch in diesem Fall habe das Ärztekomitee nach zusätzlichen neuen Untersuchungen die Heilung als unerklärlich eingestuft.

Für ein Wunder reicht es nicht

Seit 2006 prüft das Medizinerkomitee Heilungsberichte in drei Stufen. In einem ersten Verfahren wird mit Blick auf die Krankengeschichte festgestellt, ob es sich um eine „unerwartete“ Heilung handelt. In einem zweiten Schritt wird geklärt, ob es eine „bestätigte“ Heilung ist. Erst in einem dritten Schritt wird der „außergewöhnliche Charakter“ der Heilung anerkannt, wie jetzt in den beiden Fällen geschehen.

In Lourdes 1858 erschien dem damals 14-jährigen Hirtenmädchen Bernadette Soubirous nach dessen Angaben die Gottesmutter Maria. Seither soll es dort rund 30.000 Heilungen gegeben haben; 6.000 sind dokumentiert, 2.000 gelten als „medizinisch unerklärlich“. 67 Heilungen wurden von der Kirche als Wunder eingestuft. Die letzte derartige Anerkennung erfolgte 2005. Eine medizinische Beurteilung einer Heilung als unerklärlich bedeutet nicht, dass die kirchlichen Instanzen das Ereignis als „Wunder“ einstufen. Dem sogenannten Lourdes-Wasser aus einer Quelle nahe der Mariengrotte werden heilende Kräfte zugeschrieben.

KNA/cl>

[Und da ist eine Grafik mit der durchschnittlichen Lebenserwartung und derjenigen von Mönchen und Nonnen]:

Durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland im Vergleich mit Mönchen und Nonnen

1901/1910
1960/1962
1964/1966
1970/1972
1974/1976
1979/1981
1984/1986
1989/1991
Männer allgemein
63,59
ca. 70,5
ca. 70,5
ca. 70
ca. 71
ca. 72
ca. 73
ca. 72,96
Frauen allgemein
65,84
ca. 75
ca. 76
ca. 76,4
ca. 77
ca. 78
ca. 79,2
ca. 79,98
Mönche
61,44
ca. 73
ca. 73,5
ca. 75
ca. 75,5
ca. 76
ca. 76,5
ca. 77,22
Nonnen
62,33
ca. 73,6
ca. 75
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ca. 79,94
aus: Welt online; http://www.welt.de/gesundheit/article13757092/Zwei-Lourdes-Heilungen-sind-fuer-Mediziner-ein-Raetsel.html


Kommentar

Geht zu Heiler Braco aus Zagreb, er heilt euch mit seinem Blick. Oder geht zu Heiler João de Deus aus Brasilien, er heilt euch mit seiner Aura und macht jedes Jahre eine Deutschlandreise. Aber noch interessanter ist die Lebenserwartung von Nonnen und Mönchen, die 7 Jahre über dem Durchschnitt liegt. Vielleicht sind auch gewisse Krankheiten bei Nonnen und Mönchen weniger vertreten - wegen des bescheidenen Lebensstils. Das heisst, der Lebensstil ist wohl nachahmenswert, aber das dicke Buch kann man auf das Wesentliche reduzieren.

Michael Palomino, 8.12.2011

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11.9.2012: <Scheinbehandlungen: Placebos wirken auch unbewusst> - auch versteckte Signale haben Wirkung gegen Schmerzen

aus: Spiegel online; 11.9.2012;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/scheinbehandlung-placebo-wirkt-auch-unbewusst-a-855145.html

<Der Körper lässt sich auch unterschwellig austricksen: Selbst wer gar nicht merkt, dass er eine Scheinbehandlung bekommt, spürt hinterher weniger Schmerzen. Das fanden Forscher heraus, indem sie Versuchspersonen versteckte Signale sendeten.

Hamburg - Normalerweise funktioniert der Placebo-Effekt ja so: Ein Patient hat zum Beispiel Kopfschmerzen. Der Arzt gibt ihm eine Tablette dagegen und lässt ihn glauben, es handle sich um ein normales Schmerzmittel. Auch wenn die Pille gar keinen Wirkstoff enthält, empfindet der Patient in der Regel weniger Schmerzen - weil er erwartet, dass das Präparat wirkt.

Überraschend ist deshalb ein Versuch, den Wissenschaftler von der Harvard Medical School und anderen Universitäten im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" beschreiben: Bei diesem wussten die Teilnehmer gar nicht, dass sie eine Scheinbehandlung bekamen - und diese wirkte trotzdem.

An dem Experiment nahmen 40 junge, gesunde Frauen und Männer teil. Zunächst lernten sie in einem Trainingsdurchlauf, ein bestimmtes Gesicht auf einem Bildschirm mit einem schmerzhaften Hitzereiz zu verbinden und ein anderes mit einem nicht schmerzhaften. Je nach Bild heizte sich eine Thermosonde an ihrem linken Unterarm stärker oder weniger stark auf. Nach jedem Bild sollten die Teilnehmer auf einer Skala von 0 bis 100 angeben, wie stark der Schmerz an ihrem Arm war.

Mechanismus ist unabhängig von bewussten Überlegungen

Beim Test wurden dieselben Gesichter eingeblendet, nur dass dabei ohne Wissen der Probanden der Hitzereiz gleich blieb. Im ersten Teil des Experiments erschienen die Gesichter jeweils 100 Millisekunden lang - in dieser Zeit konnten die Versuchsteilnehmer die Gesichter bewusst erkennen. Im zweiten Durchgang wurde jedes Gesicht nur 12 Millisekunden lang eingeblendet.

"Keiner der Probanden konnte die Gesichter bewusst erkennen und unterscheiden", berichten die Forscher. Dennoch bewerteten die Teilnehmer den Hitzereiz immer dann als schmerzhaft, wenn das zuvor mit unangenehmer Hitze verknüpfte Bild eingeblendet wurde, und als angenehm, wenn das Gesicht erschien, das sie mit einem harmlosen Hitzereiz verbanden - unabhängig davon, ob sie die Bilder bewusst erkannt hatten oder nicht.

"Diese Erkenntnis öffnet eine ganz neue Tür zum Verständnis der Placebos und der Rituale der Medizin", sagt Co-Autor Ted Kaptchuk von der Harvard Medical School. Denn der neu entdeckte Mechanismus funktioniere automatisch und schnell und sei unabhängig von bewussten Überlegungen und Bewertungen.

Das sei sowohl für Ärzte und Patienten als auch für klinische Studien wichtig. "Ohne sich dessen bewusst zu sein, registriert der Patient offenbar auch subtile Botschaften, die beispielsweise der Arzt aussendet", sagen die Forscher. Das könnte erklären, warum selbst eine unausgesprochene Erwartung des Arztes an ein Medikament oder an eine Behandlung die Wirkung beim Patienten beeinflussen kann.

sus/dapd>

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11.9.2012: <Eltern im Vorteil: Kinder machen gesund und verlängern das Leben>

aus: Der Spiegel online; 11.9.2012;
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/eltern-leben-menschen-mit-kindern-gesuender-a-854268.html

<Von Ingrid Glomp

Familie beim Spaziergang: Ein längeres und gesünderes Leben durch Familienglück?

Das Leben mit Kindern ist stressig? Sie kosten Schlaf? Sicher, aber Studien in den vergangenen Jahren zeigen auch, dass sie die Gesundheit ihrer Eltern stärken. Mehr noch: Wer Kinder hat, lebt länger. Das Phänomen lässt die Mediziner rätseln.

Wer im Internet sucht, findet jede Menge Informationen darüber, welchen Einfluss Eltern auf das Wohlbefinden ihrer Kinder haben. Doch wie wirken sich die Sprösslinge auf die Gesundheit ihrer Mütter und Väter aus? Darüber weiß die Wissenschaft offenbar noch wenig, wenn man die Suchergebnisse im weltweiten Netz als Maßstab nimmt.

In den letzten Jahren haben einige Forscher begonnen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen. Eine aktuelle amerikanische Studie ergab beispielsweise, dass Menschen mit Kindern weniger anfällig für Erkältungen sind als solche ohne. Für ihre Untersuchung hatten Rodlescia Sneed von der Carnegie Mellon University und ihre Kollegen knapp 800 Personen per Nasentropfen Erkältungsviren verabreicht.

Etwa drei Viertel der Teilnehmer infizierten sich mit dem Krankheitserreger, dies traf Eltern und Kinderlose gleichermaßen. Allerdings entwickelten die Teilnehmer ohne Kind danach im Schnitt doppelt so häufig Schnupfensymptome wie Studienteilnehmer mit ein oder zwei Kindern. Eltern von drei oder mehr Kindern erkrankten sogar noch seltener, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Psychosomatic Medicine".

Das niedrigere Schnupfen-Risiko für Väter und Mütter bestand selbst, als die Kinder nicht mehr zu Hause wohnten. Hatte der Nachwuchs das Nest verlassen, betrug das Risiko der Eltern sogar nur ein Viertel dessen von Kinderlosen. Waren Eltern vielleicht besser geschützt, weil sie zuvor zwangsläufig häufiger mit Erkältungsviren in Kontakt kamen? Das konnten die Forscher durch Tests ausschließen. Es müssen andere Gründe für die positive Wirkung existieren.

Natürliche Blutdrucksenker: Mütter profitieren stärker als Väter

Dass sich Kinder auch günstig auf den Blutdruck auswirken können, hat eine Studie aus dem Jahr 2009 ergeben - allerdings nur für die Mütter. Für die Untersuchung trugen knapp 200 Teilnehmer zwischen 20 und 68 Jahren ein Messgerät am Körper, das den Blutdruck über 24 Stunden aufzeichnete. Die Blutdruckdifferenz zwischen Frauen mit Kindern und kinderlosen Frauen betrug beim systolischen (dem höheren) Wert 12 Punkte und beim diastolischen sieben Punkte. Das Alter der Kinder spielte keine Rolle.

Julianne Holt-Lunstad von der Brigham Young University in Provo, Utah, und ihre Co-Autoren erklären sich das Ergebnis mit verschiedenen Faktoren. So steigt etwa laut einer Studie der Blutdruck stillender Mütter, die eine stressreiche Aufgabe vor sich haben, weniger an, wenn sie zuvor zehn Minuten lang ihr Baby im Arm halten. Mütter kleiner Kinder könnten also vom häufigen Körperkontakt profitieren. Bei Schulkindern hingegen könnte es laut den Forschern für die Mütter hilfreich sein, sich in einem ausgedehnten sozialen Netz zu bewegen. Erwachsene Kinder bieten möglicherweise selbst soziale Unterstützung.

"Im Alltag kann es zwar mühsam sein, sich um Kinder zu kümmern", sagt Holt-Lunstad, "es hat sich jedoch gezeigt, dass, wenn man stressigen Lebensbedingungen ein Gefühl von Sinn und Bedeutung abgewinnt, dies mit besseren gesundheitlichen Ergebnissen verbunden ist." Dies könnte neben den Müttern auch auf die Väter zutreffen: Dass der männliche Körper - wenn vielleicht auch nicht so stark wie der weibliche - ebenfalls von Kindern profitieren könnte, hat vor kurzem eine amerikanische Studie bestätigt. Demnach ist das Risiko, an einer Herzkreislauf-Erkrankung zu sterben, bei Vätern geringer als bei kinderlosen Männern. Zwei Kinder oder mehr Kinder vermittelten den größten Schutz.

Studie mit Norwegern: Kinder lassen länger leben

Kinder als Lebenselixier? Zu diesem Ergebnis kam auch eine große norwegische Studie: Bei der Auswertung der Daten sämtlicher Norwegerinnen und Norweger, die zwischen 1935 und 1958 geboren wurden, zeigte sich, dass Eltern sich offenbar über eine höhere Lebenserwartung freuen dürfen. Demnach war die Wahrscheinlichkeit, im Alter zwischen 45 und 68 Jahren zu sterben, bei Kinderlosen deutlich höher als bei Personen mit zwei Kindern, und zwar bei Frauen um 50 Prozent und bei Männern um 35 Prozent. Das Sterberisiko von Eltern mit einem Kind lag zwischen den Ergebnissen der kinderlosen und der kinderreicheren Norweger.

Eine mögliche Ursache für die größere Todesfalldifferenz bei den Frauen könnte sein, dass Kinderlosigkeit das Risiko für Brustkrebs erhöhen kann. Doch selbst als die Forscher solche Todesfälle außen vor ließen, blieb der Effekt erhalten. Es muss also, wie auch die Ergebnisse der Männer zeigen, noch andere Dinge geben, die hinter dem Phänomen stecken.

Wie lässt sich das Phänomen erklären?

Eine Erklärungen glauben Forscher zumindest schon ausschließen zu können: Dass Elternschaft die körperliche Gesundheit fördert, liegt demnach nicht an der Ehe als solcher, die, wie man weiß, dem Menschen ebenfalls gut tut. Das haben einige der Forscher überprüft. Ob Kinder übrigens gut für die Psyche sind, darüber streiten die Gelehrten. Eltern seien weniger zufrieden und tendieren mehr zu Depressionen, Ängsten und Ärger als Kinderlose, haben mehrere Studien ergeben. Andere Psychologen halten jedoch auch gegen diese These: Sie sei bisher zu schlecht belegt, eine neue Studie kommt gar zu dem Schluss, dass Eltern glücklicher sind und mehr Sinn im Leben sehen. Speziell Letzteres halten Wissenschaftler wie Holt-Lunstad für eine mögliche Erklärung dafür, warum Eltern offenbar gesünder sind.

Um Klarheit zu bekommen, müssen weitere Untersuchungen den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Kindern genauer analysieren. Denn, auch wenn es viele Theorien über einen Einfluss der Kinder auf die Gesundheit ihrer Eltern gibt, haben Forscher bisher noch keine richtig belegen können. Erst wenn auch das der Fall ist, können sie sich wirklich sicher sein, dass es tatsächlich die Kinder sind, die für die gute Gesundheit ihrer Eltern verantwortlich sind. Und nicht etwa Menschen mit einer guten Konstitution eher (und mehr) Kinder bekommen.

Entsprechend lautet auch das Fazit von Sneed und ihren Kollegen: "Unsere Ergebnisse, wiewohl spannend, lassen Raum für weitere Studien, um herauszufinden, wie verschiedene Aspekte des Elternseins … mit der physischen Gesundheit in Beziehung stehen könnten.">

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n-tv
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10.4.2013: <"Entmenschlichte Medizin": Viele Schweizer gehen zu Heilern> - Heilung durch Handauflegen per Adressliste - ca. 500 Heiler in der Schweiz

aus: n-tv online; 10.4.2013;
http://www.n-tv.de/wissen/Viele-Schweizer-gehen-zu-Heilern-article10445611.html

<Heilen durch Handauflegen: Immer mehr Schweizer vertrauen sich Heilern an. Sogar Krankenhäuser empfehlen die alternative Behandlung. Dass Berührung wohltuend ist, ist bekannt - aber kann es die Schulmedizin ersetzen?

Einige der großen Pharmakonzerne sitzen in der Schweiz und vertreiben von dort aus ihre Medikamente in der ganzen Welt. Doch viele Schweizer haben genug von Pillen und Schulmedizin. Sie vertrauen sich mit ihren Leiden lieber traditionellen Heilern an. Einst als Hexenmeister verunglimpft, können einige der alternativen Heilkundigen den Zulauf kaum mehr bewältigen. Sogar manche Krankenhäuser empfehlen ihren Patienten, sich von Medizinfrauen und - männern behandeln zu lassen.

"Eine Klinikschwester kann ihre eigene Adressliste weitergeben", sagt der ehemalige Leiter des Jura-Krankenhauses, Jean-Paul Moll. Diese Praxis "gereicht der wissenschaftlichen Medizin nicht zum Nachteil". Vor allem in der französischen und italienischen Schweiz suchen immer mehr Menschen traditionelle Heiler auf. In den deutschsprachigen Regionen des Landes hingegen legen die Patienten mehr Wert auf diplomierte Behandler.

Bauernsohn behandelt Hunderte Patienten

"Mit der linken Hand fühle ich, was er hat, und mit der rechten behandle ich", sagt Denis Vipret, ein Heiler aus Fribourg und einer der Stars der Szene. Der Bauernsohn empfängt seine Patienten auf seinem Hof, tourt aber auch durchs Land. Bei jedem Besuch in Genf empfängt er 300 Kranke, die er in Gruppen zu 20 behandelt.

In Karohemd, Jeans und Holzpantoffeln steht der kräftige Vipret hinter seinem Patienten und legt ihm die Hände auf die Schultern, der rechte Arm übt leichten Druck aus - um "Energie freizusetzen". 30 bis 60 Sekunden dauert eine Behandlung. Diese Zeit muss reichen für die Diagnose und das Abkassieren von 50 Franken (41 Euro).

Einige von Viprets Patienten kommen von weit her, doch die meisten sind Schweizer. Sie alle sind begeistert vom Können des Heilers und seinen warmen Händen. "Er ist beeindruckend. Er sagt einem, was man hat", sagt der 30-jährige Bertrand Bucher. Die 70 Jahre alte Claire will ihren Nachnamen nicht preisgeben. Sie war Apothekerin und ist sich sicher, dass Vipret "keine Ahnung von Anatomie" hat. Dennoch konsultiert sie den Heiler regelmäßig, überzeugt davon, dass er ihre Leiden lindert.

Enormer Zulauf

Der Zulauf der Heiler in der französischsprachigen Schweiz ist derart groß, dass das Buch der Ethnologin Magali Jenny zum Thema 50.000 Mal verkauft wurde - ein Bestseller in einer Region, in der eine verkaufte Auflage von 5000 Exemplaren bereits als Erfolg gilt. Ihr zweites Buch über die Heilkundigen der Schweiz, Ende 2012 erschienen, verkaufte sich bereits 10.000 Mal.

"Viele Leute fühlen sich im Stich gelassen von dieser entmenschlichten Medizin und wenden sich deshalb an Heiler", sagt Jenny. Die Begeisterung für die Heilkunst ist so groß, dass 70 der erwähnten Heiler die Autorin baten, sie aus ihrem zweiten Buch zu streichen - weil sie den Ansturm nicht mehr bewältigen können. Inzwischen wurde das Können der Heiler offiziell anerkannt. In den Kantonen Fribourg und Jura wurde es in die Liste der "lebendigen Traditionen der Schweiz" aufgenommen. In Neuchâtel gibt es auch eine Ausbildung für Heiler.

Etwa 500 Heiler in der Schweiz

In der französischsprachigen Schweiz geben Krankenhäuser die Namen von Heilern an die Patienten weiter. Die Sprecherin der Krankenhäuser von Fribourg, Jeanette Portmann, sagt, vor allem in der Notaufnahme fragten viele Patienten oder ihre Angehörigen nach Heilern. Besonders häufig sei dies der Fall bei Verbrennungen oder Blutungen.

Die Ethnologin Jenny schätzt die Zahl der Heiler in der Schweiz auf mehr als 500. Dass sich auch gefährliche Scharlatane unter ihnen tummeln können, zeigte ein Gerichtsurteil Ende März. Darin wurde ein selbsternannter Schweizer Heiler zu zwölf Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt, weil er 16 Menschen absichtlich mit HIV infizierte.

Quelle: n-tv.de , Agnes Pedrero, AFP>

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Fotoquellen

[1] Spielesammlung: http://www.spieloase.com/index.html?d__FAMILIENSPIELE_VON_RAVENSBURGER1372.htm
[2] Michael Palomino mit Gitarre 2008: Foto von Michael Palomino
[3] Töpfern im Ringsystem: http://eisenzeithaus.de/wb/pages/de/angebote/1-2-std.-angebote.php
[4] Töpfern an der Töpferscheibe: http://www.greenline-hotels.de/rahmenprogramme_incentive.aspx
[5] Handarbeit Nähen: http://www.welt.de/lifestyle/article1649665/In_Deutschland_naehen_lassen_lohnt_sich.html
[6] Handarbeit Blumentasche in rot, gestickt: Michael  Palomino 2008
[7] Buch lesen: http://www.comenius.cidsnet.de/schulprogramm/lesende.htm
[8] Familie beim Spielen: http://www.familie-stark-machen.de/files/familie_beim_spielen_1.jpg
http://www.familie-stark-machen.de/index.php?article_id=24

[9] TV-Konsum Bub (Robert Jäger): http://diepresse.com/home/kultur/medien/385543/index.do?from=simarchiv
[10] Dr. Robert Jütte, Forscher bei Placebo-Effekten: http://www.n-tv.de/wissen/Placebogabe-muss-nicht-heimlich-sein-article2778481.html
[11] Heiler Reiner Niessen:
[12] Heiler Braco: http://www.tagesanzeiger.com/zuerich/stadt/Ein-heilender-Blick-der-die-Massen-verzueckt/story/29852345
[13] Monique van der Vorst, geheilt: http://www.welt.de/sport/article13735431/Niederlaenderin-will-nach-Wunderheilung-zu-Olympia.html
[14] Deus: http://en.wikipedia.org/wiki/João_de_Deus_(medium)

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