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Energiewende, alternative Energie

Windenergie: Druckluft

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24.5.2013: Druckluft-Antrieb bei Peugeot-Citroën

aus: n-tv online: Hybrid Air kommt
Peugeot-Citroën fährt bald mit Luft
http://www.n-tv.de/auto/Peugeot-Citroen-faehrt-bald-mit-Luft-article10698606.html

<Von Holger Preiss

Der CO2-Ausstoß des Hybrid Air beträgt im Zusammenspiel mit einem Dreizylinder-Benzinmotor lediglich 69 Gramm. Die Grafik zeigt, wo Hydraulikpumpe und Stickstofftank verbaut sind.Innerhalb von 10 Sekunden ist die Hydraulikpumpe wieder arbeitsbereit.

Ein Auto, das nur mit Luft fährt? Da werden Erinnerungen an die großen Töne der Firma MDI aus Frankreich wach, die seit 1995 regelmäßig ein Druckluftauto für den Markt ankündigt. Bis heute gibt es diesen Wagen nicht. Nun fährt ein neuer Peugeot-Citroën vor.

Die Vorgaben der Politiker sind klar. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen im Schnitt nur noch 95 Gramm pro Kilometer betragen. Das EU-Parlament ist unterdessen sogar noch einen Schritt weiter gegangen und will zudem festschreiben, dass die neu zu gelassenen Pkw eines Herstellers von 2025 an nur noch 68 bis 78 Gramm Kohlendioxid im Schnitt ausstoßen dürfen, sonst muss der Autobauer Strafen zahlen. Der Grenzwert entspricht einem Durchschnittsverbrauch von drei Litern auf 100 Kilometer. Derzeit liegen die Werte deutlich über 130 Gramm. Ob der Wunsch des EU-Parlaments durchgesetzt werden kann, sei dahingestellt, denn die Autolobby hat hier ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Dennoch sind die Hersteller bemüht, den Forderungen nachzukommen. Zum einen sind auch sie sich darüber bewusst, dass die Ressourcen endlich sind und dass die Menschen immer mehr auf verbrauchsarme Fahrzeuge setzen werden, um eigene Kosten zu reduzieren. Zum anderen hebt der Umweltgedanke das Ansehen des Herstellers auch in den Augen derer, die in einem Auto nur einen Luftverschmutzer sehen. Im vergangenen Jahr positionierten sich Peugeot und Citroën, die gemeinsam unter der Marke PSA firmieren, als das Unternehmen mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß und damit "als die Nummer eins bei den verbrauchsoptimierten Autos in Europa", frohlockt der Direktor für Entwicklung und Forschung, Gilles Le Borgne, auf dem Innovationstag der PSA in Grevenbroich.

Das Auto, das mit Luft fährt: Hybrid Air

Und tatsächlich präsentieren die Franzosen in der Nähe von Düsseldorf eine innovative Hybridlösung für einen Benziner, der den Weg für das 2-Liter-Auto ebnen könnte: einen neuartigen Vollhybrid-Antriebsstrang, der mit Benzin und Druckluft arbeitet. Das Prinzip ist so simpel und genial, dass man fast meinen möchte, man hätte selber darauf kommen können. Statt der bekannten Hybridbatterien wird ein Druckluftspeicher genutzt, der unter dem Kofferraum angebracht ist und statt eines Elektrogenerators arbeitet eine Hydraulikpumpe, die wiederum unter dem Chassis verbaut wird.

Die Hydraulikpumpe ist mit der Antriebsachse verbunden und leitet beim Tritt auf das Bremspedal (Rekuperation) Hydrauliköl in einen Druckspeicher. In dessen Innerem wird Gas - Stickstoff - unter hohen Druck gesetzt. Bei Bedarf kann der Vorgang dann auch umgekehrt werden: Das Gas dehnt sich ähnlich wie beim Druck auf eine Spritze aus und drückt Hydrauliköl in die Pumpe, die nun als Motor dient und die Antriebsräder in Bewegung setzt. Der Vorgang, um die Hydraulikpumpe wieder zu füllen, dauert lediglich 10 Sekunden.

2,9 Liter auf 100 Kilometer

Der Fahrer kann zwischen drei verschiedenen Fahrmodi wählen. Im "Air Modus" stößt das Auto keinerlei Emissionen aus. Allerdings ist der so zurückgelegte Weg mit 400 Metern relativ kurz. Interessanter ist deshalb für PSA auch der Mischbetrieb von Benzinmotor und Hydraulikpumpe. Durch die Druckluftunterstützung des kleinen Dreizylindermotors soll sich das Fahrzeug auf 100 Kilometern mit 2,9 Litern Kraftstoff begnügen, was einer CO2-Emission von 69 Gramm pro Kilometer entspricht. Damit wäre die eingangs vom EU-Parlament geforderte Abgasnorm für 2025 bereits im Jahr 2016 erfüllt. Dann nämlich wollen Peugeot und Citroën  mit Hybrid-Air-Fahrzeugen auf den Markt kommen. Der dritte Modus ist der reine Benzinantrieb, der aber uninteressant sein dürfte.

Denn allein im Stadtverkehr könnten laut PSA schon wegen der schnellen Rekuperation im Mischbetrieb insgesamt bis zu 45 Prozent Kraftstoff gespart werden. Ein enormer Wert, wenn man bedenkt, dass die Technik grundsätzlich in alle Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Eingang finden kann. Allerdings, so die Franzosen, wolle man sich zunächst auf Klein- und Kompaktwagen konzentrieren, die über einen Verbrennungsmotor mit 80 bis 110 PS verfügen.

Anschaffungskosten unter 20.000 Euro

Neben dem geringen Verbrauch und den entsprechend niedrigen Emissionswerten gibt es noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem konventionellen Hybridantrieb: die Anschaffungskosten. Mit einem Preis unter 20.000 Euro bewegt man sich im unteren Bereich des Spektrums von Hybridfahrzeugen. Im Augenblick wäre man hier allerdings nicht günstiger als die Japaner. Der günstigste Hybrid ist derzeit der Toyota Yaris, der bei rund 17.000 Euro startet. Allerdings hat die Drucklufttechnik den Vorteil, dass keine Akkus an Steckdosen aufgeladen werden müssen und auch etwaige Memoriereffekte, wie sie früher oder später bei wiederaufladbaren Akkumulatoren auftreten, der Vergangenheit angehören.

Quelle: n-tv.de>


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