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Energiewende, alternative Energie

Solarfahrzeuge

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Arizona ("USA") 23.7.2010: Ferngesteuertes, unbemanntes Solar-Segelflugzeug war über 2 Wochen in der Luft

aus: n-tv online: Erfolgreicher Rekordflug: Solarflugzeug wieder gelandet; 23.7.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/weltall/Solarflugzeug-wieder-gelandet-article1122526.html

<Unbegrenzt lange sollte es fliegen und nach Meinung der Entwickler erfüllt das Solarflugzeug "Zephyr" dieses Ziel. Der Segler war mehr als zwei Wochen in der Luft. Nun soll es der Wissenschaft angeboten werden - oder dem Militär.

Ein Solarflugzeug ist mit einem Rekord im Dauerflug gelandet. Der unbemannte, ultraleichte Propellersegler "Zephyr" sei mehr als zwei Wochen in der Luft gewesen, teilte der britische Entwickler Qinetiq mit. Der Solarsegler habe um 16.04 Uhr (MESZ) auf der Landebahn der US-Militärbasis Yuma im Bundesstaat Arizona wieder unbeschadet aufgesetzt, sagte Unternehmenssprecher Douglas Millard. Das Fluggerät habe damit bewiesen, unbegrenzt lange zu fliegen.

Der 22,5 Meter breite Flügel ist komplett mit Solarzellen bedeckt, die so dünn sind wie ein Blatt Papier. Wiederaufladbare Batterien trieben die beiden Propeller, mit denen das Fluggerät gesteuert wird, nachts an. Der Sonnensegler wiegt gerade einmal 50 Kilogramm.

Militär und Wissenschaft anbieten

Mit einer Fernsteuerung wurde das Gerät auf eine Höhe von 18 Kilometern gebracht. Nachts verlor es etwas an Höhe, weil die Batterien etwas schwächer wurden. Dabei war "Zephyr" rund 30 Stundenkilometer schnell und elfmal länger in der Luft als vor neun Jahren die Drohne "RQ-4A Global Hawk" der US-Luftwaffe.

Der Hersteller will seinen Solarpropeller nun dem Militär und der Wissenschaft anbieten. Sie könnten von der fast gleichbleibenden Flugposition profitieren, etwa für eine dauerhafte Beobachtung oder als Kommunikationsbasis. "Bei einer Naturkatastrophe wie dem Erdbeben in Haiti, wo die Infrastruktur am Boden eine Weile zerstört war, kann 'Zephyr' in die Luft gehen und als vorübergehende Funkstation für Handys dienen", sagte Millard. Außerdem könnten mit dem Solarsegler Waldbrände und Umweltverschmutzung beobachtet werden. Es gebe eine Reihe von Interessenten, aber noch keinen Käufer.

dpa>


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Basler
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21.9.2010: <Erste Pistenlandung von Solar Impulse> - Piccards Solarflugzeug landet auf dem Flughafen Genf

aus: Basler Zeitung online; 21.9.2010; http://bazonline.com/wissen/technik/Erste-Pistenlandung-von-Solar-Impulse/story/30658231

<Bertrands Piccards Solarflugzeug ist am Dienstagmorgen von Payerne VD aus gestartet. Gegen Mittag traf es auf dem Genfer Flughafen ein.

Das
                      Solarflugzeug Solar Impulse von Bertrands Piccard
                      fliegt über dem Genfersee [1]
Das Solarflugzeug Solar Impulse von Bertrands Piccard fliegt über dem Genfersee [1]

Damit ist das Flugzeug zum ersten Mal auf einer zivilen Piste gelandet. Der Hinflug von Payerne nach Genf dauerte etwas über vier Stunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h. Pilot André Borschberg überflog Bulle FR und folgte dann dem Genfersee bis Montreux VD, bevor er schliesslich in Genf landete.

«Ein grosser Moment» sei es gewesen, sagte Borschberg nach der Landung auf dem Genfer Flughafen. Damit sei die Solar Impulse «dem Kindesalter entwachsen und in die Pubertät gekommen». Den Rückflug am Nachmittag trat der Pilot gegen halb vier Uhr an und landete schliesslich in Payerne rund zwei Stunden später. Für diesen Flug hatte sich das Solar-Impulse-Team für eine kürzere Route via Morges VD und La Sarraz VD entschieden.

Nächster Testflug nach Zürich geplant

Am Mittwoch soll das Solarflugzeug einen weiteren Flug absolvieren: von Payerne nach Zürich. Voraussetzung dafür ist, dass das Wetter auch weiterhin mitspielt. Im Juni diesen Jahres hatte die Solar Impulse bereits ihren ersten Nachtflug absolviert. Dabei testeten die Flugpioniere, ob die während des Tages gespeicherte Energie für einen Flug in der Nacht ausreicht. Nach der Landung stellte sich heraus, dass das Flugzeug noch über Energiereserven verfügte.

Mit den Versuchsflügen bereitet sich das Team um Piccard für einen internationalen Flug im Jahr 2011 vor. Das Hauptziel ist jedoch, mit der Solar Impulse im Jahr 2013 die Welt zu umrunden. Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Metern und wiegt dank einem Karbonfasergerüst lediglich 1600 Kilogramm. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12'000 Silizium-Zellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren. (raa/sda)>

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20 minuten
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27.9.2010: Schweizer Solarboot (Solar-Katamaran) "Turanor" soll um die Welt fahren

Der Solar-Katamaran heisst "Turanor" und wurde von der Firma PlanetSolar in Yverdon am Neuenburgersee gebaut. Was ein Schiff von Magellan schaffte, soll nun auch ein schweizer Solarboot schaffen. Die Route wird aber etwas abgekürzt, indem auf die Umrundung Afrikas verzichtet wird und der Suezkanal passiert wird. Nun, Magellans Leute hätten sicher auch den Suezkanal benutzt, wenn es den damals im 15. Jh. schon gegeben hättte. Die schweizer Regierung ist dabei zu loben, die dieses Solar-Katamarn-Projekt finanziell unterstützt hat. Ob es etwas nützt und die ETHs endlich auf die Solartechnik umsatteln, bleibt aber zweifelhaft. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: PlanetSolar: Schweizer Solarboot segelt um die Welt; 27.9.2010;
http://www.20min.com/finance/news/story/Schweizer-Solarboot-segelt-um-die-Welt-16753942

Solar-Katamaran Turanor
                  2010
Solar-Katamaran Turanor 2010 [2]


<In Monaco ist die allein mit Sonnenenergie angetriebenen MS Tûranor PlanetSolar zur Weltumsegelung aufgebrochen. Zur sechsköpfigen internationalen Crew des Katamarans gehört der Westschweizer Projektgründer Raphaël Domjan.

Der Solar-Katamaran PlanetSolar startet in Monaco zur Weltumrundung.

Mindestens acht Monate wird der Katamaran auf See verbringen - auf einer Route mit maximal möglicher Sonneneinstrahlung. Die erste Etappe führt bis Miami. Weitere geplante Stationen auf den rund 50 000 Kilometern sind Cancún (Mexiko), San Francisco, Sydney, Singapur, Abu Dhabi und der Suezkanal.

Ziel der Weltumrundung ist es, das Potenzial von erneuerbaren Energien aufzuzeigen und der Forschung Impulse zu geben. Der 95 Tonnen schwere Katamaran ist 31 Meter lang und 15 Meter breit und damit nach Angaben der Verantwortlichen vom Montag das weltweit grösste Solarboot. Insgesamt haben 40 Personen darauf Platz.

Der Katamaran trägt auf seiner Oberseite Photovoltaik-Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 537 Quadratmetern und fährt mit durchschnittlich 14 Stundenkilometern (7,5 Knoten). Der Name Tûranor - «Stärke der Sonne» - stammt aus J.R.R. Tolkiens «Herr der Ringe». Der Katamaran fährt unter Schweizer Flagge.

Vom Bund unterstützt

Das Projekt PlanetSolar startete 2004 auf Initiative von Raphaël Domjan. Das Unternehmen PlanetSolar, das den Katamaran entwickelte, hat seinen Sitz in Yverdon VD. Gebaut wurde das Boot in Deutschland. Kapitän ist der Franzose Patrick Marchesseau, Skipper ist Domjan. Insgesamt sind sechs Personen an Bord.

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) gehört zu den Projektpartnern und unterstützt PlanetSolar mit 300'000 Franken, wie es am Montag mitteilte. Das Geld wird auf die Jahre 2009 bis 2011 verteilt. Hinter PlanetSolar steht ein international besetztes Team von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Bootsbauern.

Weitere Informationen und der Weg des Katamarans im Internet: www.planetsolar.org

(sda)>


20 minuten online, Logo

13.5.2011: <Solarflugzeug: Solar Impulse sicher in Brüssel gelandet>

aus: 20 minuten online; 13.5.2011;
http://www.20min.com/wissen/news/story/Solar-Impulse-sicher-in-Bruessel-gelandet-25467034

<Das Solarflugzeug hat erstmals den Schweizer Luftraum verlassen. Um 21:40 ist es sicher am Zielort angekommen, Mit 20 Minuten Online sind Sie live dabei.

Das Schweizer Solarflugzeug Solar Impulse hat seinen ersten internationalen Flug erfolgreich absolviert. In 13 Stunden flog Pilot André Borschberg vom waadtländischen Payerne in die belgische Hauptstadt Brüssel.

Die Landung war von vielen Schaulustigen und geladenen Gästen direkt vor Ort verfolgt worden. Sie hatten sich trotz relativ später Stunde am Flughafen von Brüssel eingefunden.

Zuvor hatten sich Interessierte bereits während des ganzen Tages über den Internetdienst Twitter sowie in verschiedenen Blogs über den Flug informiert und ihre Erlebnisse ausgetauscht. «André ist gerade über unser Haus geflogen», war da zu lesen, oder auch: «Habt ihr toll gemacht».

Borschberg zeigte sich während des ganzen Fluges in live geführten Interviews immer wieder begeistert. Alles klappe gut, auch mit der Verpflegung. In der letzten Stunde vor der Landung wurde er von einem Helikopter begleitet, in dem sich auch der belgische Kronprinz Philipp befand.

Piccard erleichtert

Flugpionier Bertrand Piccard zeigte sich erleichtert: «Mein grösster Albtraum in den letzten Monaten war, dass Politiker und Wirtschaftsvertreter das Flugzeug während der Grünen Woche in Brüssel anschauen kommen wollen, der Hangar aber leer ist, weil wir aus technischen Gründen nicht fliegen konnten», sagte Piccard im firmeneigenen Internet-Fernsehen.

Der Waadtländer betonte die Symbolkraft des Fluges. Das Wunschdenken sei vorbei, mit Solar Impulse sei ein praktisches Projekt vorhanden, mit dem für erneuerbare Energien geworben werden könne.

Piccard sprach von einem «historischen Moment». Ein Solarflugzeug sei ohne Luftverschmutzung geflogen und ohne Lärm auf einem normalen Passagierflughafen gelandet.

Herausforderung für die Lotsen

Für die belgische Flugsicherungsbehörde Belgocontrol war die Ankunft der Solar Impulse auf dem Brüsseler Flughafen aber auch eine «nie dagewesene» Herausforderung. Das Solarflugzeug verhalte sich im Luftraum «wie ein Fussgänger auf der Autobahnumfahrung von Brüssel», hiess es bei Belgocontrol.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometer integriere sich Solar Impulse nur schwer in den Luftraum, in dem die anderen Flugzeuge mit einer zehn Mal höheren Geschwindigkeit unterwegs seien.

Um die Hauptankunftszeit der Passagierflugzeuge auf dem Flughafen nicht zu stark zu beeinträchtigen, war die Landung von Beginn weg auf die Zeit nach 21 Uhr geplant. Im Flugplan waren deshalb mindestens zwei Warteschlaufen vorgesehen.

Zudem musste Solar Impulse einen besonders grossen Sicherheitsabstand zu den anderen Flugzeugen einhalten. Er entspricht dem dreifachen Abstand, der normalerweise angewandt wird, da das leichte Solarflugzeug besonders sensibel auf Turbulenzen reagiert, die von den anderen Flugzeugen ausgehen.

Verspäteter Start

Das nur mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug war am Freitagmorgen um 8.40 Uhr vom Flugplatz Payerne aus zu seinem ersten internationalen Flug aufgebrochen. Der für 6 Uhr vorgesehene Start hatte sich wegen Nebels verzögert.

Gegen 10.30 Uhr verliess das Flugzeug die Schweiz. Während sechs Stunden überflog es Frankreich, später Luxemburg. Ab 17.30 Uhr befand es sich dann über belgischem Boden. Ab 19.30 Uhr begann der «langsame Anflug auf Brüssel», der letztlich rund zwei Stunden dauerte. Insgesamt betrug die Flugdauer von der Schweiz nach Belgien genau 13 Stunden.

Rund die Hälfte, nämlich sechs Stunden, hatte letzten September der erste Testflug der Solar Impulse quer durch die Schweiz gedauert. Er führte von Payerne nach Zürich, wo das Solarflugzeug das erste Mal auf einem Passagierflughafen landete.

Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Meter und wiegt lediglich 1600 Kilogramm. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12'000 Solarzellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren. Sie versorgen die vier Elektromotoren.

Vor dem Start

Zuvor wurde der Start wegen dichten Nebels um zwei Stunden von sechs auf acht Uhr verschoben. «Für den Flug erwarten wir gutes Wetter», sagt Chefmeteorologe Luc Trullemens. Das Team sei angespannt, aber sehr zuversichtlich: «Wenn Solar Impulse in Brüssel gelandet ist, feiern wir hier eine kleine Party mit gutem belgischem Bier», so Trullemens.

Der Prototyp wird nach dem Abheben via Frankreich und Luxemburg nach Belgien fliegen. Für die Reise nach Brüssel rechnen die Verantwortlichen mit einer Flugzeit von rund 12 Stunden. «Mit einem Flugzeug wie Solar Impulse auf einem Grossflughafen zu landen ist eine unglaubliche Herausforderung», sagt Pilot André Borschberg.

Die grösste Hürde beim ersten internationalen Flug ist aber die Bürokratie: «Für das Experimentalflugzeug mussten spezielle Bewilligungen für alle zu durchquerenden Lufträume eingeholt werden», erklärt Solarimpulse-Sprecherin Alexandra Gindroz.

Weltumrundung als Ziel

Ziel von Piccard und seinem Team ist es, mit «Solar Impulse» im Jahr 2014 die Welt zu umrunden. Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Metern und wiegt dank einem Karbonfasergerüst lediglich 1600 Kilogramm. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12 000 Silizium-Zellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren.>

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Spiegel online, Logo

25.7.2012: <Nur mit Sonnenenergie: "Solar Impulse" beendet 6000-Kilometer-Reise>

aus: Spiegel online; 25.7.2012;

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/solarflugzeug-solar-impuls-landet-nach-6000-kilometern-ohne-kerosin-a-846263.html

<Mit seinen langen Flügeln wirkt die "Solar Impulse" wie ein überdimensionales Modellflugzeug. Nun hat die Maschine nur mit Sonnenenergie eine erstaunliche Strecke zurückgelegt - und flog dabei auch nachts. Als nächstes planen die Hersteller, die Welt zu umrunden.

Wien - 6000 Kilometer über zwei Kontinente und keinen Tropfen Kerosin verbraucht: Das Solarflugzeug "Solar Impulse" ist nach einer zweimonatigen Reise wieder auf seinem Heimatflughafen in der Westschweiz gelandet. Mit seinen überdimensionalen Flügeln glitt das Flugzeug fast lautlos durch die Luft - angetrieben nur von Solarenergie.

Zum Start der Reise am 24. Mai flog die Besatzung zunächst nach Madrid. Dann ging es weiter über das Mittelmeer zu verschiedenen Stationen in Marokko und zurück nach Spanien und Südfrankreich. Die letzte Etappe führte am Dienstag vom südfranzösischen Toulouse zurück zum Startplatz auf dem Flugfeld Payerne im Kanton Waadt. Der letzte Flug dauerte 13 Stunden und 29 Minuten.

Über das Internet konnten der Flug und die Arbeit im Kontrollzentrum live verfolgt werden. Kameras im Cockpit zeigten den Piloten Bertrand Piccard, wie er während des Fliegens aß oder Interviews gab. Außerdem wurden Position, Höhe und Geschwindigkeit angezeigt.

Ein Flugzeug so schwer wie ein Auto

Im Lauf der Reise mussten immer wieder Starts wegen starken Gegenwindes und heftiger Turbulenzen verschoben werden, bisweilen musste das Flugzeug wegen der Wetterlage auch umkehren. Besondere Schwierigkeiten hatten die Piloten auf dem Weg nach Ouarzazate in Marokko. Dennoch ließen sich die Betreiber nicht unterkriegen, in zwei Jahren ist eine Weltumrundung nur mit Sonnenenergie geplant.

Um sie in der Luft zu halten, wird die "Solar Impulse" über Strom aus 12.000 Solarzellen von vier Elektromotoren angetrieben. Sie kommt tagsüber und auch nachts ohne Kerosin aus, fliegt durchschnittlich 70 Stundenkilometer in etwa 3500 Metern Höhe und kann eine maximale Flughöhe von 8500 Metern erreichen. Die Tragflächen haben eine Spannweite von 63,40 Metern, was etwa der eines großen Düsenjets entspricht. Das Flugzeug wiegt wegen seiner Leichtbau-Konstruktion aber nur 1,6 Tonnen, so viel wie ein Auto.

Die "Solar Impulse" ist nicht das erste Flugzeug, das nur mit Sonnenenergie fliegt. Neu ist allerdings, dass auch nachts geflogen werden kann. Dafür steigt die Maschine am Tag in große Höhen, gleitet bei Einbruch der Dunkelheit in vier bis fünf Stunden auf 1000 Meter hinab, fliegt dort noch einige Stunden mit Strom aus den Akkus und kann am Morgen mit Hilfe der Sonnenenergie wieder aufsteigen.

irb/dpa>

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2.8.2013: <E-Mobilität in Norwegen:
Das verstromte Land> - Norwegen hat geschickt das Land für Elektrofahrzeuge organisiert

aus: Spiegel online; 2.8.2013;
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektromobilitaet-in-norwegen-hauptsache-strom-a-913867.html

<Von Jürgen Pander

In Norwegen gilt: Elektroautos sind billig, praktisch und umweltfreundlich. Deshalb hat sich das Land am Rand Europas zum größten Elektrofahrzeugmarkt des Kontinents entwickelt. Warum klappt dort, was in Deutschland einfach nicht funktionieren will?

Als Autoland war Norwegen stets unbedeutend. Es gab mal einen Hersteller namens Troll, der Mitte der fünfziger Jahre insgesamt sieben Fahrzeuge fertigte, danach war die Firma pleite. Heute jedoch ist Norwegen so etwas wie das Zukunftslabor der Autobranche. Hier gibt es, prozentual gesehen, die meisten Elektroautos in Europa. Gut 11.000 E-Mobile rollen aktuell über Norwegens Straßen, bei insgesamt etwa 2,4 Millionen Pkw. Zum Vergleich: In Deutschland sind es kaum 8000 E-Modelle bei insgesamt mehr als 43 Millionen Pkw.

Im April 2013 stand das Elektroauto Nissan Leaf mit 455 verkauften Modellen an zweiter Stelle der norwegischen Zulassungsstatistik - übertroffen nur vom VW Golf. Dazu muss man wissen, dass in Norwegen beide Autos etwa gleichteuer sind, umgerechnet kosten Leaf und Golf etwa 32.500 Euro.

Die Gründe dafür liegen in einer Neuordnung der Steuerregeln und Zulassungsgebühren aus dem Jahr 2009. Damals setzte die norwegische Regierung fest, dass Elektroautos von der Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Prozent befreit sind und zudem die Zulassungs-, Import- und Zollabgaben entfallen.

Anreiz ist alles

Allein das sind enorme Anreize für Autokäufer, sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden. Es kommt aber noch besser. "Fahrer von Elektroautos müssen keine Mautgebühren zahlen, sie dürfen die Busspuren benutzen, und das öffentliche Parken und das Laden der Akkus an den aktuell etwa 4000 öffentlichen Stationen im ganzen Land ist kostenfrei", sagt Snorre Sletvold, Geschäftsführer des Norwegischen Elektroautoverbands Norsk Elbilforening.

Vor allem im Großraum Oslo, dessen Straßen oft überlastet sind, ist die freie Fahrt auf den Busspuren ein attraktiver Kaufanreiz für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug. "Es muss einfach sein, ein Elektroauto zu benutzen, und in Norwegen ist es einfach."

Darüber hinaus ist es tatsächlich umweltfreundlich. Während in vielen anderen Ländern Strom zumindest anteilig in Kohlekraftwerken erzeugt wird und damit jede Kilowattstunde Strom auch mit CO2-Ausstoß belastet ist, werden in Norwegen 99 Prozent des Stroms mit Wasserkraft erzeugt. Was dazu führt, dass zum Beispiel der Nissan Leaf pro Kilometer lediglich ein Gramm CO2 ausstößt; würde man die Akkus mit dem in Deutschland aktuellen Strommix laden, ergäbe das einen CO2-Ausstoß von 97 Gramm je Kilometer. Das Exempel zeigt, dass Elektroautos allein noch keine positive Auswirkung auf die Umwelt haben.

Irgendwann werden die E-Autos die Busspuren verstopfen

Allerdings hat der Elektroauto-Boom in Norwegen auch eine Schattenseite. Bjart Holtsmark, Analyst im norwegischen Statistikamt, kritisiert, dass viele Norweger sich ein Elektroauto als Zweitwagen anschaffen. Dadurch kämen insgesamt immer mehr Autos auf die Straßen, und parallel dazu werde der öffentliche Nahverkehr immer weniger genutzt. Außerdem werden irgendwann auch die Busspuren von E-Fahrzeugen verstopft sein.

Eine Allzwecklösung ist das Elektroauto sicher nicht. Aber es kann ein Anfang zu einer umweltfreundlicheren Mobilität sein. Vorausgesetzt, der politische Wille dazu ist da. Wenn die Entwicklung in Norwegen eines deutlich macht, dann dies: Es bedarf einer konsequenten politischen Steuerung, um Elektroautos zu etablieren. "Am Anfang stand die Frage, wie sich die oft extrem schlechte Luftqualität in Oslo verbessern lässt", sagt Sletvold. "Außerdem spielten die weltweiten Klimaschäden und auch die Lärmbelastung durch den Straßenverkehr eine Rolle." Und als die Politik den Handlungsbedarf erkannt hatte, handelte sie auch. "Das war noch lange bevor es überhaupt einen Markt für Elektroautos in Norwegen gab." Die Mautbefreiung für E-Modelle in in Norwegen gilt nach heutigem Stand bis 2017, die Steuervorteile bleiben vorerst bis 2018 in Kraft.

Sletvold: "Die schwierigste Frage, mit der wir am Anfang zu kämpfen hatten, war, woher wir die gewünschten Elektroautos bekommen sollten." Kein Wunder, dass beispielsweise für das US-Elektrofahrzeug Tesla Model S bereits 1200 Bestellungen aus Norwegen vorlagen, noch ehe das Auto überhaupt importiert wurde. Tesla kündigte prompt an, die ersten Schnellladestationen, sogenannte Super-Charger, außerhalb der USA würden auf der Route zwischen Oslo und Bergen installiert.

Deutschland als Schlusslicht der Elektromobilität?

Auch Dänemark plant jetzt nach norwegischem Vorbild. Für Elektroautos soll die 25-prozentige Mehrwertsteuer entfallen, zudem die Zulassungssteuer, die bis zu 180 Prozent des Kaufpreises betragen kann. Auch dürfen Elektroautos in der Hauptstadt Kopenhagen kostenfrei parken.

Von solchen Initiativen ist in Deutschland nichts zu hören, obwohl doch bis zum Jahr 2020 nach dem Willen der Bundesregierung insgesamt eine Million Elektro- und Hybridmodelle hierzulande herumfahren sollen. "Steuert die Politik beim Elektroauto nicht um, wird Deutschland internationales Schlusslicht bei der Elektromobilität bleiben", sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Uni Duisburg-Essen.

In den USA etwa seien in der ersten Jahreshälfte 35-mal mehr Elektroautos verkauft worden als in Deutschland - bei einem insgesamt nur fünfmal so großen Pkw-Markt. Dudenhöffer: "Enttäuschender kann ein Vergleich nicht ausfallen." Zum Glück hat der Professor Deutschland nicht mit Norwegen verglichen.>



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Fotoquellen

[1] Piccards Solarflugzeug "Solar Impulse" fliegt über dem Genfersee:
http://bazonline.com/wissen/technik/Erste-Pistenlandung-von-Solar-Impulse/story/30658231
[2] Solar-Katamaran Turanor: http://www.20min.com/finance/news/story/Schweizer-Solarboot-segelt-um-die-Welt-16753942

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